TIC-Redaktion
04.08.05, 15:26
Sehr geehrter Herr Zwahlen,
zu Ihrer Lizenziatsarbeit "Der Völkermord an den Armeniern und seine Anerkennung in der Schweiz" bitten wir Sie, uns einige Frage zu beantworten. Wir möchten diese auf unserer Homepage unter "Medienbeobachtung" veröffentlichen.
Einleitend wollen wir jedoch bemerken, dass Ihre Arbeit zahlreiche sachliche Fehler aufweist, die wir gesondert auf unserer und auf der Homepage unseres Partners www.armenien-ermeni.de (http://www.armenien-ermeni.de/) veröffentlichen und kommentieren möchten.
Nun zu unseren Fragen.
Sie schreiben, "dass der Büchermarkt mit Publikationen überschwemmt wird, welche die türkische Sicht der Dinge darlegen."
- Welche "überschwemmenden" Publikationen meinen Sie?
- Würden Sie uns bitte einige Autoren und deren Werke nennen.
Sie schreiben: "[...] die meisten Archive in der Türkei sind noch immer nicht für eine unvoreingenommene Geschichtsschreibung offen), ein solcher Zugang auch größtenteils nicht möglich ist."
- Würden Sie uns bitte belegen, dass "die meisten Archive" in der Türkei nicht zugänglich sind (Stand 10. August 2004).
Sie schreiben: "[...] der türkische Historiker Taner Akçam [...]"
- An welcher Einrichtung soll Herr Akçam seinen akademischen Grad erworben haben?
Sie schreiben: "[...] wurden die Armenier plötzlich in allen Ostprovinzen zu einer Bevölkerungsminderheit."
- Würden Sie uns bitte die Ostprovinzen und den Zeitraum nennen, in denen die Armenier dort die Bevölkerungsmehrheit bildeten.
- Wie lauten Ihre Quellen dazu?
Sie schreiben: "[...] die amerikanischen, von türkischen Regierungsgeldern finanzierten Turkologen wie Stanford Shaw, Justin McCarthy und Bernard Lewis."
- Würden Sie uns bitte belegen, dass Stanford Shaw, Justin McCarthy und Bernard Lewis von türkischen Regierungsgeldern finanzierte Turkologen sind.
- Wie lauten Ihre Quellen dazu?
Sie schreiben, dass Joseph Zisyadis in der türkischen Zeitung Hürriyet mit einer Morddrohung bedacht worden sei.
- Würden Sie uns bitte mitteilen, in welcher Ausgabe der Hürriyet dies geschehen sein soll.
Sie gehen auf die gescheiterte "türkische-armenische Versöhnungskommssion (TARC)" aus dem Jahr 2001 ein.
- Warum erwähnen Sie nicht die eigentliche Historikerkommission "Vienna Armenian-Turkish Platform (VAT)" aus dem Jahr 2004?
Sie berichten über eine Petition aus dem Jahre 1998, welche "von [dem] vorwiegend in Deutschland lebenden Staatsbürgern der Türkei gegründeten Vereins der Völkermordgegner."
- Würden Sie uns bitte näher über diesen Verein, dessen Zusammensetzung und politische Absichten informieren.
Des Weiteren berichten Sie über ein Hearing vom 21 März 2002, in dem "Expertinnen" sprachen, Dr. Tessa Hofmann (Vorsitzende der "Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung (AGA)) und "die türkische Journalistin und Menschenrechtlerin Yelda [Özcan]" (Turkophobe Aktivistin und Verfasserin mehrer antitürkischer Artikel und Bücher).
- Würden Sie uns bitte erklären, was diese "Expertinnen" glaubwürdiger und objektiver macht als türkische Historiker oder "von Regierungsgeldern finanzierte Turkologen".
Abschließend schreiben Sie: "Ebenfalls muss bemerkt werden, dass im Rahmen der Anerkennungsdebatte in der Schweiz hervorragende wissenschaftliche Arbeit geleistet worden ist [...]".
- Welche wissenschaftliche Arbeit meinen Sie bzw. welche zitieren Sie?
- Würden Sie uns bitte einige Autoren und deren Werke nennen.
Vielen Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
www.turkcom.org (http://www.turkcom.org/)
zu Ihrer Lizenziatsarbeit "Der Völkermord an den Armeniern und seine Anerkennung in der Schweiz" bitten wir Sie, uns einige Frage zu beantworten. Wir möchten diese auf unserer Homepage unter "Medienbeobachtung" veröffentlichen.
Einleitend wollen wir jedoch bemerken, dass Ihre Arbeit zahlreiche sachliche Fehler aufweist, die wir gesondert auf unserer und auf der Homepage unseres Partners www.armenien-ermeni.de (http://www.armenien-ermeni.de/) veröffentlichen und kommentieren möchten.
Nun zu unseren Fragen.
Sie schreiben, "dass der Büchermarkt mit Publikationen überschwemmt wird, welche die türkische Sicht der Dinge darlegen."
- Welche "überschwemmenden" Publikationen meinen Sie?
- Würden Sie uns bitte einige Autoren und deren Werke nennen.
Sie schreiben: "[...] die meisten Archive in der Türkei sind noch immer nicht für eine unvoreingenommene Geschichtsschreibung offen), ein solcher Zugang auch größtenteils nicht möglich ist."
- Würden Sie uns bitte belegen, dass "die meisten Archive" in der Türkei nicht zugänglich sind (Stand 10. August 2004).
Sie schreiben: "[...] der türkische Historiker Taner Akçam [...]"
- An welcher Einrichtung soll Herr Akçam seinen akademischen Grad erworben haben?
Sie schreiben: "[...] wurden die Armenier plötzlich in allen Ostprovinzen zu einer Bevölkerungsminderheit."
- Würden Sie uns bitte die Ostprovinzen und den Zeitraum nennen, in denen die Armenier dort die Bevölkerungsmehrheit bildeten.
- Wie lauten Ihre Quellen dazu?
Sie schreiben: "[...] die amerikanischen, von türkischen Regierungsgeldern finanzierten Turkologen wie Stanford Shaw, Justin McCarthy und Bernard Lewis."
- Würden Sie uns bitte belegen, dass Stanford Shaw, Justin McCarthy und Bernard Lewis von türkischen Regierungsgeldern finanzierte Turkologen sind.
- Wie lauten Ihre Quellen dazu?
Sie schreiben, dass Joseph Zisyadis in der türkischen Zeitung Hürriyet mit einer Morddrohung bedacht worden sei.
- Würden Sie uns bitte mitteilen, in welcher Ausgabe der Hürriyet dies geschehen sein soll.
Sie gehen auf die gescheiterte "türkische-armenische Versöhnungskommssion (TARC)" aus dem Jahr 2001 ein.
- Warum erwähnen Sie nicht die eigentliche Historikerkommission "Vienna Armenian-Turkish Platform (VAT)" aus dem Jahr 2004?
Sie berichten über eine Petition aus dem Jahre 1998, welche "von [dem] vorwiegend in Deutschland lebenden Staatsbürgern der Türkei gegründeten Vereins der Völkermordgegner."
- Würden Sie uns bitte näher über diesen Verein, dessen Zusammensetzung und politische Absichten informieren.
Des Weiteren berichten Sie über ein Hearing vom 21 März 2002, in dem "Expertinnen" sprachen, Dr. Tessa Hofmann (Vorsitzende der "Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung (AGA)) und "die türkische Journalistin und Menschenrechtlerin Yelda [Özcan]" (Turkophobe Aktivistin und Verfasserin mehrer antitürkischer Artikel und Bücher).
- Würden Sie uns bitte erklären, was diese "Expertinnen" glaubwürdiger und objektiver macht als türkische Historiker oder "von Regierungsgeldern finanzierte Turkologen".
Abschließend schreiben Sie: "Ebenfalls muss bemerkt werden, dass im Rahmen der Anerkennungsdebatte in der Schweiz hervorragende wissenschaftliche Arbeit geleistet worden ist [...]".
- Welche wissenschaftliche Arbeit meinen Sie bzw. welche zitieren Sie?
- Würden Sie uns bitte einige Autoren und deren Werke nennen.
Vielen Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
www.turkcom.org (http://www.turkcom.org/)