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selam_turkey
25.01.10, 13:51
Türkei-Experte im Interview
"Erdogan kehrt zurück zu muslimischen Instinkten"
Von Boris Kalnoky 25. Januar 2010, 10:54 Uhr

In den 90er-Jahren galt der gegenwärtige türkische Ministerpräsident Erdogan als islamischer Fundamentalist. Danach erfand er sich neu als pro-europäischer Modernisierer. Im WELT-ONLINE-Interview erklärt Türkei-Experte Gareth Jenkins, warum Erdogan inzwischen wieder in Richtung Islam tendiert.

Q:http://www.welt.de/politik/ausland/article5970785/Erdogan-kehrt-zurueck-zu-muslimischen-Instinkten.html



sehr interessant, kann ich jedem nur empfehlen mal durchzulesen!

PretzelLogic
25.01.10, 14:07
Warum?

Was für Erkenntnisse hast du aus diesem Artikel denn abgeerntet ?
Ich finde ihn ausgesprochen Dünn !


Türkei-Experte im Interview
"Erdogan kehrt zurück zu muslimischen Instinkten"
Von Boris Kalnoky 25. Januar 2010, 10:54 Uhr

In den 90er-Jahren galt der gegenwärtige türkische Ministerpräsident Erdogan als islamischer Fundamentalist. Danach erfand er sich neu als pro-europäischer Modernisierer. Im WELT-ONLINE-Interview erklärt Türkei-Experte Gareth Jenkins, warum Erdogan inzwischen wieder in Richtung Islam tendiert.

Q:http://www.welt.de/politik/ausland/article5970785/Erdogan-kehrt-zurueck-zu-muslimischen-Instinkten.html



sehr interessant, kann ich jedem nur empfehlen mal durchzulesen!

leonsecure
25.01.10, 14:08
Warum?

Was für Erkenntnisse hast du aus diesem Artikel denn abgeerntet ?
Ich finde ihn ausgesprochen Dünn !
Was erwartest Du denn von einem Welt-artikel?

M4V3R!CK
25.01.10, 14:12
"die Türkei will zu ihren islamischen Wurzeln zurück" :brüll: :brüll:

selam_turkey
25.01.10, 14:13
Warum?

Was für Erkenntnisse hast du aus diesem Artikel denn abgeerntet ?
Ich finde ihn ausgesprochen Dünn !

ich finde es interessant wie der welten-boris mal wieder versucht, die politische lage der tr und erdogan in form eines interwievs auf banalste weise zu erklären.

du kannst das interview eigentlich zum reinschnäutzen benutzen, doch mus man geestehen das ein bisschen kernwahrheit schon enthalten ist.

das spiegelt sich hier in einigen threads wieder (lagerkämpfe :D )

selam_turkey
25.01.10, 14:15
"die Türkei will zu ihren islamischen Wurzeln zurück" :brüll: :brüll:

nicht die türkei, aber die jetzige regierung und ein beachtenswerter teil der bevölkerung

PretzelLogic
25.01.10, 14:25
Von einem WELT Artikel erwarte ich natürlich nichts was mich irgendwie weiterbringen würde.

Richtig ist dass die Türkei islamische Wurzeln hat, Wurzeln die mithin humaner und Kosmopolitischer Sind als alle Christlichen Gesellschaften (unter herausnahme der US Amerikanischen) es je hatten.

Besser als die Islamischen Wurzeln Saudi Arabiens.

Insofern ist eine Besinnung auf die Wurzeln nicht schlecht, schlecht wären Sie nur dann wenn man Sie unreflektiert und einem Dogma gleich über die Errungenschaften Aufklärerischer Errungenschaften stellen würde.

Ich sehe darin keinen Widerspruch.

Die EU ist für die Türkei in den nächsten 50 - 75 Jahren keine realistische Perspektive.

Ich empfinde den Plan B der sich derzeit abzeichnet als überaus vielversprechend.

Ausbau der Beziehungen zu unseren Nachbarstaaten, Aufrechterhaltung guter bis sehr guter Verhältnisse zu den einzelnen EU Staaten schliesslich gibt es 27 Stück davon.

Dass der "Westen" darüber irritiert ist und mit allerlei Schmutz um sich schmeissen wird kennen wir doch und sollte uns auch nicht weiter stören.

Die Türkei sollte selbstbewußt aus Ihrer reichen Geschichte und Ihrer Tradition lernen, die Kopenhagener Kritierien von einem möglichen Beitritt vollkommen abkoppeln und alles daran setzen diese zu erfüllen.

Alles andere ist dann Kakophonie......

selam_turkey
25.01.10, 14:41
Von einem WELT Artikel erwarte ich natürlich nichts was mich irgendwie weiterbringen würde.

Richtig ist dass die Türkei islamische Wurzeln hat, Wurzeln die mithin humaner und Kosmopolitischer Sind als alle Christlichen Gesellschaften (unter herausnahme der US Amerikanischen) es je hatten.

Besser als die Islamischen Wurzeln Saudi Arabiens.

Insofern ist eine Besinnung auf die Wurzeln nicht schlecht, schlecht wären Sie nur dann wenn man Sie unreflektiert und einem Dogma gleich über die Errungenschaften Aufklärerischer Errungenschaften stellen würde.

Ich sehe darin keinen Widerspruch.

Die EU ist für die Türkei in den nächsten 50 - 75 Jahren keine realistische Perspektive.

Ich empfinde den Plan B der sich derzeit abzeichnet als überaus vielversprechend.

Ausbau der Beziehungen zu unseren Nachbarstaaten, Aufrechterhaltung guter bis sehr guter Verhältnisse zu den einzelnen EU Staaten schliesslich gibt es 27 Stück davon.

Dass der "Westen" darüber irritiert ist und mit allerlei Schmutz um sich schmeissen wird kennen wir doch und sollte uns auch nicht weiter stören.

Die Türkei sollte selbstbewußt aus Ihrer reichen Geschichte und Ihrer Tradition lernen, die Kopenhagener Kritierien von einem möglichen Beitritt vollkommen abkoppeln und alles daran setzen diese zu erfüllen.

Alles andere ist dann Kakophonie......

ich stimme dir voll und ganz zu!

das einzige was mir angst macht ist die akp und unser volk.

ich verteufel die ak überhaupt nicht. meiner meinung nach haben sie viel positives für die türkei erreicht/getan. doch bin ich immer noch skeptisch welche inneren werte und ziele diese akp vertritt. ich habe keine lust das irgendwelche blender einen riss durchs volk ziehen. wie bekannt gibt es viele blender im land und noch mehr um uns herum!

Yakamoz
25.01.10, 14:46
Von einem WELT Artikel erwarte ich natürlich nichts was mich irgendwie weiterbringen würde.

Richtig ist dass die Türkei islamische Wurzeln hat, Wurzeln die mithin humaner und Kosmopolitischer Sind als alle Christlichen Gesellschaften (unter herausnahme der US Amerikanischen) es je hatten.

Besser als die Islamischen Wurzeln Saudi Arabiens.

Insofern ist eine Besinnung auf die Wurzeln nicht schlecht, schlecht wären Sie nur dann wenn man Sie unreflektiert und einem Dogma gleich über die Errungenschaften Aufklärerischer Errungenschaften stellen würde.

Ich sehe darin keinen Widerspruch.

Die EU ist für die Türkei in den nächsten 50 - 75 Jahren keine realistische Perspektive.

Ich empfinde den Plan B der sich derzeit abzeichnet als überaus vielversprechend.

Ausbau der Beziehungen zu unseren Nachbarstaaten, Aufrechterhaltung guter bis sehr guter Verhältnisse zu den einzelnen EU Staaten schliesslich gibt es 27 Stück davon.

Dass der "Westen" darüber irritiert ist und mit allerlei Schmutz um sich schmeissen wird kennen wir doch und sollte uns auch nicht weiter stören.

Die Türkei sollte selbstbewußt aus Ihrer reichen Geschichte und Ihrer Tradition lernen, die Kopenhagener Kritierien von einem möglichen Beitritt vollkommen abkoppeln und alles daran setzen diese zu erfüllen.

Alles andere ist dann Kakophonie......

Allerdings sind die Äusserungen von Erdogan Richtung Ahmedinejat und Bashir nicht von der Hand zu weisen. Und einen Persilschein, nur weil diese sich als Muslime gerieren darf man nicht ausstellen.

Salzkartoffel
25.01.10, 15:16
Von einem WELT Artikel erwarte ich natürlich nichts was mich irgendwie weiterbringen würde.

Bei den heutigen Medien erwarte ich auch keinen "intellektuellen Tiefgang" mehr.

PretzelLogic
25.01.10, 15:26
Allerdings sind die Äusserungen von Erdogan Richtung Ahmedinejat und Bashir nicht von der Hand zu weisen. Und einen Persilschein, nur weil diese sich als Muslime gerieren darf man nicht ausstellen.

Stimmt !

Piper-Cheyenne
25.01.10, 16:53
Allerdings sind die Äusserungen von Erdogan Richtung Ahmedinejat und Bashir nicht von der Hand zu weisen. Und einen Persilschein, nur weil diese sich als Muslime gerieren darf man nicht ausstellen.

Sehe ich genau so. Allerdings hat es Erdogan auch nicht leicht. Gerade was das Verhältnis zu Ahmedinejad angeht so darf Erdogan erst einmal keine einzige Sichtweise europäischer Länder auf Ahmedinejad übernehmen. Politik auf Augenhöhe mit Ahmedinejad, so wie das Erdogan macht, ist die einzige Alternative.

Auch wenn Europäer vereinzelt Meinungen zu Ahmedinejad haben die durchaus diskussionswürdig sind, so dienen diese Meinungen jedoch einzig dem Ziel den Iran auszubeuten und diese Ausbeutung mit dem Deckmantel der Demokratie gegenüber der eigenen Bevölkerung zu legitimieren.

Das europäische Messen mit zweierlei Maß ist bekannt. Wenn der eigene Vorteil eben nur mit Blutvergießen erreicht werden kann so hat man keine Probleme damit wenn es das Blut anderer ist.

Denn die eigene Demokratie, die eigene Bestrebung die Menschenrechte nach Möglichkeit allen Bevölkerungsteilen in Europa zuzugestehen hat einen Preis.

Den Wohlstand, den man erreicht hat und bemüht ist aufrecht zu erhalten, ging immer einher mit Ausbeutung anderer Länder. Wenn der Wohlstand ausbleibt dann machen die Europäer das was sie Jahrhunderte lang immer wieder gemacht haben. Sie werden sich wieder gegenseitig die Köpfe einhauen und sich gegenseitig abschlachten.

Eine Europäische Union bedeutet keineswegs eine europäische Einigkeit. Wenn es darauf ankommt ist sich jeder der nächste.

son deneme
25.01.10, 17:53
Ihr meint das doch nicht im ernst das der Georgier Tayyip ein Moslem ist?

Ich habe heute nicht viel Zeit, sonst hätte ich euch mehr über ihn erzählt. Ein anderes mal.

PretzelLogic
25.01.10, 17:56
Das ist doch gar nicht das Thema hier......
Hier geht es um Identitätsstiftung und Besinnung auf das was eine Nation prägt und geprägt hat....

Nicht darum ob jemand ein Muslim ist oder nicht.......

Spielt keine Rolle...


Ihr meint das doch nicht im ernst das der Georgier Tayyip ein Moslem ist?

Ich habe heute nicht viel Zeit, sonst hätte ich euch mehr über ihn erzählt. Ein anderes mal.

carekanli
25.01.10, 18:13
Ihr meint das doch nicht im ernst das der Georgier Tayyip ein Moslem ist?

Ich habe heute nicht viel Zeit, sonst hätte ich euch mehr über ihn erzählt. Ein anderes mal.

natürlich ist der alte tayyip ein moslem. die frage wäre wohl ober ein ein strengläubiger moslem ist oder eher einer von der populistischen sorte der den glauben als mittel zur macht nutz. ich glaube da eher an das zweite.

ansonsten frage ich micht was da mit dem wort islamische instinkte gemeint ist.

taycunist
26.01.10, 04:49
Türkei-Experte im Interview
"Erdogan kehrt zurück zu muslimischen Instinkten"
Von Boris Kalnoky 25. Januar 2010, 10:54 Uhr

In den 90er-Jahren galt der gegenwärtige türkische Ministerpräsident Erdogan als islamischer Fundamentalist. Danach erfand er sich neu als pro-europäischer Modernisierer. Im WELT-ONLINE-Interview erklärt Türkei-Experte Gareth Jenkins, warum Erdogan inzwischen wieder in Richtung Islam tendiert.

Q:http://www.welt.de/politik/ausland/article5970785/Erdogan-kehrt-zurueck-zu-muslimischen-Instinkten.html



sehr interessant, kann ich jedem nur empfehlen mal durchzulesen!

Interessant ist an diesem Artikeln absolut gar nichst. Eine Sichtweise wird zum Ausdruck gebracht, den ich nicht nachvollziehen kann. Erdogan endeckt angeblich seine islamische Wurzeln, und beginnt demzufolge sich andersweitig zu orientieren. Herrn Jenkins ist es wohl nicht aufgefallen, dass Erdogan und seine AKP unter dem Protektoriat der Vereinigten Staaten steht. Darüber wird kein Wort erwähnt.

Zudem wird Erbakan und seine Gefolgschaft als "Antisemit" bezeichnet. Es liegt wohl doch auf der Hand, dass er anscheinend zwischen Antisemitismus und Antizionismus nicht unterscheiden kann. Niemand ist ein Antisemit, nur weil er eine antizionistische Haltung hat.

leonsecure
26.01.10, 09:56
Zudem wird Erbakan und seine Gefolgschaft als "Antisemit" bezeichnet. Es liegt wohl doch auf der Hand, dass er anscheinend zwischen Antisemitismus und Antizionismus nicht unterscheiden kann. Niemand ist ein Antisemit, nur weil er eine antizionistische Haltung hat.
Wobei natürlich oft Antizionismus verwendet wird um Antisemitismuszu kaschieren. Aber ich denke, dass trifft auf Erdogan nicht zu.