TIC-Redaktion
04.08.05, 15:27
Zu Händen Herrn Paul Lendvai
Ihr Artikel "Der verdrängte Völkermord" vom 28. April 2005
http://derstandard.at/?url=/?id=2029235
Sehr geehrter Herr Lendvai,
da man der Türkei einen Genozid vorwirft und Sie in Ihrem Artikel dieses Thema behandeln, würden wir Sie bitten, uns folgende Fragen zu beantworten. Wir möchten Ihre Antwort oder Nichtantwort auf unserer Homepage unter "Medienbeobachtung" veröffentlichen.
-- "Ultranationalistische Jungtürken verdächtigten die seit Jahrtausenden angesiedelte christliche Minderheit der Illoyalität während des Ersten Weltkrieges."
Wie beurteilen Sie die Interventionen der westlichen Mächte im Osmanischen Reich zugunsten der Armenier, die Kollaboration der Armenier mit dem Kriegsgegner des Osmanischen Reiches, Russland und die Massaker seitens armenischer "Freiheitsorganisationen" an der osmanisch-muslimischen Zivilbevölkerung?
-- "Die Armenier (...) fielen zum Teil Massenhinrichtungen zum Opfer (...)"
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen dazu angeben.
-- "(...) Frauen wurden massenhaft vergewaltigt, Kinder verkauft und alle ausgeraubt."
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen dazu angeben.
-- "Der durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen (...) bestätigte Genozid"
Von welchen "zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchen" sprechen Sie und gibt es keine wissenschaftliche Opposition dazu?
-- "(...) forderte laut dem Völkerbundkommissar Nansen rund eineinhalb Millionen Opfer."
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen dazu genauer angeben.
-- "Der erste Genozid im 20. Jahrhundert (...)"
Wie beurteilen Sie den Herero-"Aufstand"?
-- "(...) Orhan Pamuk (...) prompt innerhalb von Stunden zur Zielscheibe einer wüsten Kampagne wurde. Ein türkischer Vizepräfekt forderte die Bestrafung des Schriftstellers und die Vernichtung seiner Bücher."
Wie beurteilen Sie die Anzeige bzw. die Voruntersuchungen in der Schweiz gegen den Leiter der Türkischen Gesellschaft für Geschichte - Yusuf Halacoglu - aufgrund seines Vortrages zur Armenischen Frage?
-- "Durch die Eingliederung Armeniens in die Sowjetunion einerseits und die Allianz des Westens mit der Türkei andererseits wurde die ganze Frage des Genozids (...) zu einem "vorübergehenden Opfer des Kalten Krieges"."
Ist es Ihrer Meinung logisch, dass sich zwei feindlich gesinnte Blöcke keinen Genozid vorwerfen?
Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
www.turkcom.org (http://www.turkcom.org/)
Ihr Artikel "Der verdrängte Völkermord" vom 28. April 2005
http://derstandard.at/?url=/?id=2029235
Sehr geehrter Herr Lendvai,
da man der Türkei einen Genozid vorwirft und Sie in Ihrem Artikel dieses Thema behandeln, würden wir Sie bitten, uns folgende Fragen zu beantworten. Wir möchten Ihre Antwort oder Nichtantwort auf unserer Homepage unter "Medienbeobachtung" veröffentlichen.
-- "Ultranationalistische Jungtürken verdächtigten die seit Jahrtausenden angesiedelte christliche Minderheit der Illoyalität während des Ersten Weltkrieges."
Wie beurteilen Sie die Interventionen der westlichen Mächte im Osmanischen Reich zugunsten der Armenier, die Kollaboration der Armenier mit dem Kriegsgegner des Osmanischen Reiches, Russland und die Massaker seitens armenischer "Freiheitsorganisationen" an der osmanisch-muslimischen Zivilbevölkerung?
-- "Die Armenier (...) fielen zum Teil Massenhinrichtungen zum Opfer (...)"
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen dazu angeben.
-- "(...) Frauen wurden massenhaft vergewaltigt, Kinder verkauft und alle ausgeraubt."
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen dazu angeben.
-- "Der durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen (...) bestätigte Genozid"
Von welchen "zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchen" sprechen Sie und gibt es keine wissenschaftliche Opposition dazu?
-- "(...) forderte laut dem Völkerbundkommissar Nansen rund eineinhalb Millionen Opfer."
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen dazu genauer angeben.
-- "Der erste Genozid im 20. Jahrhundert (...)"
Wie beurteilen Sie den Herero-"Aufstand"?
-- "(...) Orhan Pamuk (...) prompt innerhalb von Stunden zur Zielscheibe einer wüsten Kampagne wurde. Ein türkischer Vizepräfekt forderte die Bestrafung des Schriftstellers und die Vernichtung seiner Bücher."
Wie beurteilen Sie die Anzeige bzw. die Voruntersuchungen in der Schweiz gegen den Leiter der Türkischen Gesellschaft für Geschichte - Yusuf Halacoglu - aufgrund seines Vortrages zur Armenischen Frage?
-- "Durch die Eingliederung Armeniens in die Sowjetunion einerseits und die Allianz des Westens mit der Türkei andererseits wurde die ganze Frage des Genozids (...) zu einem "vorübergehenden Opfer des Kalten Krieges"."
Ist es Ihrer Meinung logisch, dass sich zwei feindlich gesinnte Blöcke keinen Genozid vorwerfen?
Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
www.turkcom.org (http://www.turkcom.org/)