Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zypern: Die Türken sind schuld?
Zur Person
Die ehemalige TV-Moderatorin Karin Resetarits ist Abgeordnete der liberalen Fraktion im EU-Parlament.
http://images.derstandard.at/20050804/kr.jpg
Karin Resetarits kehrt "beschämt" von einem Zypernaufenthalt zurück: "Was in Zeiten von Hardliner Denktach noch nachvollziehbar war, ergibt heute keinen Sinn mehr."
Jetzt erst recht: Die Türken sind schuld?
Anmerkungen zur jüngsten Entwicklung im Zypern-Konflikt
- Kommentar der anderen
von Karin Resetarits
Anmerkungen zur jüngsten Entwicklung im Zypern-Konflikt, unter dem Eindruck einer Fact-Finding-Mission im Nordteil der Insel: Könnte es sein, dass die barschen Kritiker der Haltung Ankaras in dieser Frage die eine oder andere Kleinigkeit übersehen?
***
Blitzumfrage: Was weiß der durchschnittliche Europäer über Zypern? Mittelmeerinsel, beliebte Feriendestination, geteiltes Land. Der Süden griechisch, der Norden von den Türken besetzt. Stacheldrahtgrenze. Letztes Jahr kam Zypern in die EU. Die ganze Insel? Ja. Nein. Das weiß niemand so genau. Da gab's doch dieses Referendum. Die Türken waren für eine Wiedervereinigung, die Griechen dagegen. Warum wohl – die Türken sind schuld! Belagern den Norden, wollen nicht abziehen und haben jetzt auch noch die Chuzpe, bei der Unterzeichnung der erweiterten Zollunion eine Erklärung hinzuzufügen, in der sie Zypern die Anerkennung verweigern. Nein, die Türken haben in der EU nichts verloren, das sollen die Befürworter von Beitrittsverhandlungen zur Kenntnis nehmen.
Tun wir aber nicht. So einfach kann man sich Geschichte nicht schönreden. Wer Zypern und seinen Konflikt besser verstehen will, muss tiefer forschen. Der Fall ist komplex. Im Europaparlament hören wir nur die griechisch-zypriotische Interpretation. Die Inseltürken haben keinen Beobachterstatus, weder Anhörungs- noch Mitspracherecht.
Letzte Woche habe ich den Norden der Insel besucht und kehre beschämt zurück. Die EU hat nach dem Referendum Hilfe versprochen und nichts getan. Die Türken leben abgetrennt vom Rest der Welt. Für die Verbrechen eines Diktaturregimes wird das ganze Volk verantwortlich gemacht, Kinder und Jugendliche inklusive. Zur Erinnerung: 1974 hat die türkisch zypriotische Bevölkerung nach einem Staatsstreich durch die griechische Militärjunta und jahrelangen Auseinandersetzungen zuerst die Briten, dann die Türken um Intervention gebeten. Die ehemaligen Kolonialherren wollten sich nicht in Gefahr begeben, aus Washington kam kein Signal – die türkischen Truppen hingegen eroberten rund ein Drittel der Insel und zogen eine Demarkationslinie quer durchs Land. Griechen flohen in den Süden, Türken in den Norden.
Diese Demütigung zwang die Putschisten in Griechenland zum Rückzug – zu spät, Zypern war geteilt. Die türkischen Militärs blieben zur Wahrung von Frieden und Sicherheit auf der Insel. Persönlich halte ich deren anhaltende Präsenz für verzichtbar und stelle als überzeugte Pazifistin gleichzeitig die Frage: Was haben eigentlich die britischen und griechischen Soldaten auf der Insel verloren?
Eine verfassungsmäßige Regierung gibt es auf Zypern bis heute nicht, weder im Süden noch im Norden. Die griechischen Zyprioten regieren die Republik ohne Türken und haben damit das weitaus bessere Los gezogen. Denn die am 15. November 1983 ausgerufene unabhängige Türkische Republik Nordzypern wird bis heute von der UNO nicht anerkannt. Die Folge: wirtschaftliches, gesellschaftliches und diplomatisches Embargo, Isolation. Junge Nordzyprioten dürfen international nicht einmal an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen. Was in Zeiten von Hardliner Rauf Denkta¸s noch nachvollziehbar war, ergibt heute keinen Sinn mehr.
Mit Mehmet Ali Talat steht ein weltoffener, aufrechter Demokrat an der Spitze der Nordzyprioten. Seine Leute haben den Inselgriechen im Vorjahr die Hand zur Versöhnung gereicht und wurden brüskiert. Und genau hier liegt der größte Fehler der EU. Vor Zyperns Aufnahme am 1. Mai 2004 hätte der Konflikt gelöst gehört. Jetzt legen sich die Vertreter der Republik Zypern im Europäischen Rat regelmäßig quer, wenn es um Wirtschaftshilfe für den Norden geht. In der EU nehmen die Zyprioten in Anspruch, was sie daheim der türkischen Minderheit verweigern: ein Vetorecht.
Einsprüche gibt es, wenn es um den Einsatz der versprochenen Hilfe von 259 Millionen Euro geht oder um den direkten Handel. So lange die Eigentumsverhältnisse auf der Insel nicht geklärt sind, fließt kein Cent zur Verbesserung der Infrastruktur in den Norden – könnte ja sein, dass Strommasten und Müllverbrennungsanlagen auf griechischem Grund und Boden gebaut werden. Im Süden ist man da weitaus weniger zimperlich – der Flughafen in L'arnaka steht auf ehemals türkischem Besitz.
Die Nordzyprioten waren im Vorjahr bereit, Ländereien, wie im sog. Annan-Plan vorgesehen, an die Griechen zurückzugeben. Familien hätten Haus und Hof verloren, so zum Beispiel Tekin Erdogan. Er betreibt sein Strandrestaurant an der Schildkrötenküste am Nordzipfel der Insel. Das Naturschutzgebiet wäre in Zukunft wieder in griechischer Hand. "Egal", meint er, "hier herrscht seit Jahrzehnten Dunkelheit. Wir wollen Licht. Nordzypern braucht Touristen. Ich finde mir dann schon etwas anderes."
Doch die zypriotische Regierung hat es nicht so eilig. Je länger der Norden von der internationalen Völkergemeinschaft ausgegrenzt wird, desto desperater die Lage der Menschen – ein psychologischer Vorteil am Verhandlungstisch. Mehmet Ali Talat kämpft um die Zukunft für eine junge, gut ausgebildete Generation an Nordzyprioten, die mit den Ereignissen von 1974 nichts zu tun hat. Er hofft, dass es irgendwo auf dieser Welt Firmen und Regierungen gibt, die dem Embargo ein Ende bereiten. Mit der Nichtanerkennung von Zypern hat die Türkei den Finger auf eine Wunde gelegt, die durch die Vogel-Strauß-Politik der EU weiter offen bleibt. (DER STANDARD, Printausgabe, 5.8.2005)
http://derstandard.at/?url=/?id=2134623
Zur Person
Die ehemalige TV-Moderatorin Karin Resetarits ist Abgeordnete der liberalen Fraktion im EU-Parlament.
http://images.derstandard.at/20050804/kr.jpg
Karin Resetarits kehrt "beschämt" von einem Zypernaufenthalt zurück: "Was in Zeiten von Hardliner Denktach noch nachvollziehbar war, ergibt heute keinen Sinn mehr."
Jetzt erst recht: Die Türken sind schuld?
Anmerkungen zur jüngsten Entwicklung im Zypern-Konflikt
- Kommentar der anderen
von Karin Resetarits
Anmerkungen zur jüngsten Entwicklung im Zypern-Konflikt, unter dem Eindruck einer Fact-Finding-Mission im Nordteil der Insel: Könnte es sein, dass die barschen Kritiker der Haltung Ankaras in dieser Frage die eine oder andere Kleinigkeit übersehen?
***
Blitzumfrage: Was weiß der durchschnittliche Europäer über Zypern? Mittelmeerinsel, beliebte Feriendestination, geteiltes Land. Der Süden griechisch, der Norden von den Türken besetzt. Stacheldrahtgrenze. Letztes Jahr kam Zypern in die EU. Die ganze Insel? Ja. Nein. Das weiß niemand so genau. Da gab's doch dieses Referendum. Die Türken waren für eine Wiedervereinigung, die Griechen dagegen. Warum wohl – die Türken sind schuld! Belagern den Norden, wollen nicht abziehen und haben jetzt auch noch die Chuzpe, bei der Unterzeichnung der erweiterten Zollunion eine Erklärung hinzuzufügen, in der sie Zypern die Anerkennung verweigern. Nein, die Türken haben in der EU nichts verloren, das sollen die Befürworter von Beitrittsverhandlungen zur Kenntnis nehmen.
Tun wir aber nicht. So einfach kann man sich Geschichte nicht schönreden. Wer Zypern und seinen Konflikt besser verstehen will, muss tiefer forschen. Der Fall ist komplex. Im Europaparlament hören wir nur die griechisch-zypriotische Interpretation. Die Inseltürken haben keinen Beobachterstatus, weder Anhörungs- noch Mitspracherecht.
Letzte Woche habe ich den Norden der Insel besucht und kehre beschämt zurück. Die EU hat nach dem Referendum Hilfe versprochen und nichts getan. Die Türken leben abgetrennt vom Rest der Welt. Für die Verbrechen eines Diktaturregimes wird das ganze Volk verantwortlich gemacht, Kinder und Jugendliche inklusive. Zur Erinnerung: 1974 hat die türkisch zypriotische Bevölkerung nach einem Staatsstreich durch die griechische Militärjunta und jahrelangen Auseinandersetzungen zuerst die Briten, dann die Türken um Intervention gebeten. Die ehemaligen Kolonialherren wollten sich nicht in Gefahr begeben, aus Washington kam kein Signal – die türkischen Truppen hingegen eroberten rund ein Drittel der Insel und zogen eine Demarkationslinie quer durchs Land. Griechen flohen in den Süden, Türken in den Norden.
Diese Demütigung zwang die Putschisten in Griechenland zum Rückzug – zu spät, Zypern war geteilt. Die türkischen Militärs blieben zur Wahrung von Frieden und Sicherheit auf der Insel. Persönlich halte ich deren anhaltende Präsenz für verzichtbar und stelle als überzeugte Pazifistin gleichzeitig die Frage: Was haben eigentlich die britischen und griechischen Soldaten auf der Insel verloren?
Eine verfassungsmäßige Regierung gibt es auf Zypern bis heute nicht, weder im Süden noch im Norden. Die griechischen Zyprioten regieren die Republik ohne Türken und haben damit das weitaus bessere Los gezogen. Denn die am 15. November 1983 ausgerufene unabhängige Türkische Republik Nordzypern wird bis heute von der UNO nicht anerkannt. Die Folge: wirtschaftliches, gesellschaftliches und diplomatisches Embargo, Isolation. Junge Nordzyprioten dürfen international nicht einmal an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen. Was in Zeiten von Hardliner Rauf Denkta¸s noch nachvollziehbar war, ergibt heute keinen Sinn mehr.
Mit Mehmet Ali Talat steht ein weltoffener, aufrechter Demokrat an der Spitze der Nordzyprioten. Seine Leute haben den Inselgriechen im Vorjahr die Hand zur Versöhnung gereicht und wurden brüskiert. Und genau hier liegt der größte Fehler der EU. Vor Zyperns Aufnahme am 1. Mai 2004 hätte der Konflikt gelöst gehört. Jetzt legen sich die Vertreter der Republik Zypern im Europäischen Rat regelmäßig quer, wenn es um Wirtschaftshilfe für den Norden geht. In der EU nehmen die Zyprioten in Anspruch, was sie daheim der türkischen Minderheit verweigern: ein Vetorecht.
Einsprüche gibt es, wenn es um den Einsatz der versprochenen Hilfe von 259 Millionen Euro geht oder um den direkten Handel. So lange die Eigentumsverhältnisse auf der Insel nicht geklärt sind, fließt kein Cent zur Verbesserung der Infrastruktur in den Norden – könnte ja sein, dass Strommasten und Müllverbrennungsanlagen auf griechischem Grund und Boden gebaut werden. Im Süden ist man da weitaus weniger zimperlich – der Flughafen in L'arnaka steht auf ehemals türkischem Besitz.
Die Nordzyprioten waren im Vorjahr bereit, Ländereien, wie im sog. Annan-Plan vorgesehen, an die Griechen zurückzugeben. Familien hätten Haus und Hof verloren, so zum Beispiel Tekin Erdogan. Er betreibt sein Strandrestaurant an der Schildkrötenküste am Nordzipfel der Insel. Das Naturschutzgebiet wäre in Zukunft wieder in griechischer Hand. "Egal", meint er, "hier herrscht seit Jahrzehnten Dunkelheit. Wir wollen Licht. Nordzypern braucht Touristen. Ich finde mir dann schon etwas anderes."
Doch die zypriotische Regierung hat es nicht so eilig. Je länger der Norden von der internationalen Völkergemeinschaft ausgegrenzt wird, desto desperater die Lage der Menschen – ein psychologischer Vorteil am Verhandlungstisch. Mehmet Ali Talat kämpft um die Zukunft für eine junge, gut ausgebildete Generation an Nordzyprioten, die mit den Ereignissen von 1974 nichts zu tun hat. Er hofft, dass es irgendwo auf dieser Welt Firmen und Regierungen gibt, die dem Embargo ein Ende bereiten. Mit der Nichtanerkennung von Zypern hat die Türkei den Finger auf eine Wunde gelegt, die durch die Vogel-Strauß-Politik der EU weiter offen bleibt. (DER STANDARD, Printausgabe, 5.8.2005)
http://derstandard.at/?url=/?id=2134623
Alle Achtung, die Frau hat Mut. Aber wenn man sich die Kommentare dazu anschaut läuft bereits die heilige Inquisition gegen Sie.
Der Schakal
05.08.05, 17:25
Respekt das es in Zeiten des anti-türkismus noch ehrliche Menschen gibt.
Alle Achtung, die Frau hat Mut. Aber wenn man sich die Kommentare dazu anschaut läuft bereits die heilige Inquisition gegen Sie.
Das ist generell das Problem. Die Frau ist durch den Türken-TÜV gefallen, und nun wird sie natürlich auseinander genommen!
Alle Achtung, die Frau hat Mut. Aber wenn man sich die Kommentare dazu anschaut läuft bereits die heilige Inquisition gegen Sie.
Hast du etwas anderes erwartet?
an dieser Frage wird sich meiner Meinung nach der Wert der EU beweisen, denn ohne Gerechtigkeit gegenüber dem Geringsten kann das Ganze nicht auf Dauer funktionieren.
Ersteinmal muß man auf Deeskalation setzen, ein Schritt ist schon getan, denn die religiöse Spannungskomponente wurde Gott sei Dank aufgelöst, jetzt müssen die Leute in der EU, die keine Angst vor der Wahrheit haben Lösungen finden, die Dummheit Südzypern aufzunehmen obwohl der Konflikt ungelöst ist, wieder wett zu machen.
Wenn das nicht geschieht war alles nur ein Schachzug um der Türkei den Riegel vorzuschieben. So einfach ist das in meiner Gedankenwelt.
Jetzt ist die Frage, wird sich die Türkei so erniedrigen ? Wenn ja, was fällt den Gegner des Türkeibeitritts denn noch so ein? Den Papst haben sie nicht auf ihrer Seite...also wird ein neues Kampffeld eröffnet...und das wäre?
PretzelLogic
04.12.06, 07:56
Es ist bezeichnend für die Doppelzüngigkeit der EU, dass die bekannten "Die Türken müssen sich ändern und was machen und die EU hat stets recht" Protagonisten hier im Forum nicht einen Satz zu dieser Sicht hier äussern.
Sonst aber immer die ersten sind wenn es um Menschenrechte und die Bekämpfung der Unterdrückung oder die Unterstützung von Selbsbestimmungsrechten geht.
Immer schön die Fresse aufreissen und schreien aber wehe es läuft mal nicht so wie es Ihnen in den Kram passt.
Stille im Wald........
Wo sind se denn die ganzen Musels, Kalimeras, Ballermännder und wie Sie noch alle heissen?
Jammern über die ach so unrechtmäßige Teilung der Insel, jammern über eine unrechtmäßige "Invasion" der Türken und kein Wort darüber warum die Insel denn noch geteilt ist........
Wo ist da die Logik?
Die griechischen Zyprioten waren gegen eine Wiedervereinigung, also sollen sie nicht jammern dass die Insel immer noch geteilt ist.
Der Plan zur Wiederverinigung war totaler Blödsinn, niemand vernünftiges hätte ihm zugestimmt. Wenn mir in Deutschland jemand erzählt hätte, ich dürfe in gewisse Gebiete nicht ziehen wegen meiner Abstammung, obwohl ich Deutscher Staatsbürger bin, würde ich ihm auch den Finger zeigen.
Deshalb ist die Insel geteilt. Sie hätte für die Zyperngrichen nichts gebracht außer Lasten, für die Zyperntürken allerdings ne ganze Menge.
Der Plan zur Wiederverinigung war totaler Blödsinn, niemand vernünftiges hätte ihm zugestimmt. Wenn mir in Deutschland jemand erzählt hätte, ich dürfe in gewisse Gebiete nicht ziehen wegen meiner Abstammung, obwohl ich Deutscher Staatsbürger bin, würde ich ihm auch den Finger zeigen.
Deshalb ist die Insel geteilt. Sie hätte für die Zyperngrichen nichts gebracht außer Lasten, für die Zyperntürken allerdings ne ganze Menge.
Hast du dir den Annan Plan durchgelesen?
Viele der derstandart.at Kommentatoren sind einfach nur antitürkische Arschlöcher, die keine Ahnung von allem haben, aber der Meinung sind, Scheisse gegen die Türken labern ist besser als nichts zu sagen.
Da kommen manchmal so harmlose Sachen, wie "Das türkische Fürstentum im Norden Zyperns" oder "82. türkische Provinz" aber meistens ist es viel schlimmer und die können froh sein, dass ich nicht in deren Nähe bin....Sonst würde ich :doner:aus denen machen
Hast du dir den Annan Plan durchgelesen?
Na klar meric, sonst würde ich doch sowas nie sagen.
Na klar meric, sonst würde ich doch sowas nie sagen.
Dann wundert mich deine Einschätzung..
der Plan sah vor:
1) Entschädigung von gr. Zyprern
2) Rückführung hunderttausender Türken in die Türkei#
3) Rückgabe von Varoscha
4) Abzug der türkischen Truppen etc.
Dieser Plan wurde von der EU und der UNO als fair bezeichnet. Jetzt bin ich gespannt auf deine Argumente warum der Plan den griechen "nichts" brachte.
Ich befürchte das war einfach nur ein Antitürkischer Reflex von dir.
PretzelLogic
04.12.06, 19:50
Nun ja,
es steht einem jeden Frei zu entscheiden ob ein Plan akzeptabel ist oder nicht.
So gesehen fürchte ich wirst du Moxx nicht davon überzeugen können dass der Plan gut war für wen auch immer.
Fakt ist jedoch die Insel bleibt geteilt aufgrund eines OHI von Seiten der Griechischen Zyprer.
Ein UN Plan der ja von beiden Seiten mit erarbeitet wurde ist von einer Seite zur Ablehnung gekommen.
Somit ist der Türkischen Seite nicht mehr der Vorwurf zu machen dass die Teilung einzig und allein Schuld der Türkei sein soll.
De Facto wurde durch dieses NEIN der Status Quo nämlich die Teilung der Insel betoniert.
Dabei spielt es wirklich KEINE Rolle was die Griechen sich einreden wollen.
Die Insel ist und bleibt geteilt weil SIE es so wollten.
Nun ja,
es steht einem jeden Frei zu entscheiden ob ein Plan akzeptabel ist oder nicht.
So gesehen fürchte ich wirst du Moxx nicht davon überzeugen können dass der Plan gut war für wen auch immer.
Fakt ist jedoch die Insel bleibt geteilt aufgrund eines OHI von Seiten der Griechischen Zyprer.
Ein UN Plan der ja von beiden Seiten mit erarbeitet wurde ist von einer Seite zur Ablehnung gekommen.
Somit ist der Türkischen Seite nicht mehr der Vorwurf zu machen dass die Teilung einzig und allein Schuld der Türkei sein soll.
De Facto wurde durch dieses NEIN der Status Quo nämlich die Teilung der Insel betoniert.
Dabei spielt es wirklich KEINE Rolle was die Griechen sich einreden wollen.
Die Insel ist und bleibt geteilt weil SIE es so wollten.
Ich habe nicht gesagt, dass es die Schuld der Zypern-Türken ist, dass die Insel geteilt ist und bleibt. Ich habe gesagt, es ist die Schuld des Annan-Plans.
Dann wundert mich deine Einschätzung..
der Plan sah vor:
1) Entschädigung von gr. Zyprern
2) Rückführung hunderttausender Türken in die Türkei#
3) Rückgabe von Varoscha
4) Abzug der türkischen Truppen etc.
Dieser Plan wurde von der EU und der UNO als fair bezeichnet. Jetzt bin ich gespannt auf deine Argumente warum der Plan den griechen "nichts" brachte.
Ich befürchte das war einfach nur ein Antitürkischer Reflex von dir.
1) mit was entschädigt, dass ist ja genau die Frage.
2) hunderttausende wohl eher nicht, soviele gibt es da ja gar nicht. Aber im Prinzip nur konsequent und kein Nachteil für die Zypern-Türken. Einzig einer für die Türkei-Türken.
3) Wenn es ein Land sein soll, ist das wohl nicht mehr notwendig, deine Formulierung ziegt aber schon, was es für ein Land geworden wäre.
4) Ich würde auch keine Sowjettruppen in Deutschland akzeptieren.
1) mit was entschädigt, dass ist ja genau die Frage.
2) hunderttausende wohl eher nicht, soviele gibt es da ja gar nicht. Aber im Prinzip nur konsequent und kein Nachteil für die Zypern-Türken. Einzig einer für die Türkei-Türken.
3) Wenn es ein Land sein soll, ist das wohl nicht mehr notwendig, deine Formulierung ziegt aber schon, was es für ein Land geworden wäre.
4) Ich würde auch keine Sowjettruppen in Deutschland akzeptieren.
Aha..die Forderungen der gr. Zyprioten sind "selbstverständlichkeiten"?
Naja.
2) Rückführung hunderttausender Türken in die Türkei#
Und ich fürchte, daß Du mit dieser Aussage einer Propaganda aufgesessen bist. Man spricht von ca 60.000 türkischen Siedlern.
Daß macht aber auch in diesem Thread wieder deutlich, daß auf beiden Seiten ein sehr einseitiges Geschichtsbild vorherrscht, bei dem man sich einseitig als Opfer der anderen Seite sieht. Die Wahrheit ist leider ein bißchen komplizierter, demm es haben sich beide Seiten einiges an Gewalt angetan und einigen Dreck am Stecken. Aber es ist sicher so, daß vor der Abstimmung sehr unrealistische Erwartungshaltungen geschürt worden sind, wie z.B. daß alle Flüchtlinge zurückkehren können und daß alle Häuser zurückgegeben werden. Mit diesen Erwartungshaltungen wurden dann die griechischen Zyprioten mit dem Annan-Plan konfrontiert, der das eben nicht in vollem Umfang vorsah.
Nebenbei bemerkt hat der Annan-Plan Tausende von Seiten. Wer von sich behauptet, das alles gelesen zu haben, der lügt.
... es steht einem jeden Frei zu entscheiden ob ein Plan akzeptabel ist oder nicht.
So gesehen fürchte ich wirst du Moxx nicht davon überzeugen können dass der Plan gut war für wen auch immer.
Richtig. Denn wenn einem Volk die Möglichkeit gegeben wird, seine Meinung in einem Referendum auszudrücken, dann sind wir verpflichtet, diese Meinung hinterher ohne Wenn und Aber anzuerkennen. Schuldzuweisungen oder Strafen haben da keinen Platz, und es wäre auch ein schlechtes Zeichen, wenn eine demokratische Meinungsäußerung nicht voll und ganz respektiert wird.
... Somit ist der Türkischen Seite nicht mehr der Vorwurf zu machen dass die Teilung einzig und allein Schuld der Türkei sein soll.
Im Endergebnis ist sogar die Türkei der strahlende Gewinner des Votums. Erdogan hat sich, trotz des Widerstands der Generäle und der Einwände des kemalistischen Establishments, hinter den Annan-Plan gestellt. Geschickt nahm er damals eine weitere Hürde auf dem Weg der Türkei in die EU, ohne Zugeständnisse in punkto Zypern zu machen. Denn das Nein der Inselgriechen sorgte dafür, daß die türkischen Besatzungssoldaten auf Zypern bleiben können. Besser konnte es für Ankara doch gar nicht laufen.
PretzelLogic
05.12.06, 09:50
Daß macht aber auch in diesem Thread wieder deutlich, daß auf beiden Seiten ein sehr einseitiges Geschichtsbild vorherrscht, bei dem man sich einseitig als Opfer der anderen Seite sieht.
Nun ich für meinen Teil sehe das so:
Wer ist Aggressor und wer verteidigt sich.
Die Wahrheit ist leider ein bißchen komplizierter, demm es haben sich beide Seiten einiges an Gewalt angetan und einigen Dreck am Stecken.
THE DAILY NEWS (28. Dezember 1963) veröffentlichte den folgenden Bericht aus Zypern:
"Wir waren diese Nacht im abgeriegelten türkisch-zyprischen Quartier von Nicosia, in welchem in den letzten fünf Tagen 200 bis 300 Menschen ermordet wurden. Wie waren die ersten westlichen Reporter dort und was wir gesehen haben, ist zu furchtbar, um es beschreiben zu können. Das Entsetzen darüber hat die Menschen so sehr erfaßt, daß sie wie betäubt nicht einmal mehr zum Weinen fähig sind."
The Daily Telegraph (14. Januar 1964) berichtete, daß die türkisch-zyprischen Einwohner der Dorfes Ayios Vassilios, welche am 26. Dezember 1963 von griechischen Zyprern ermordet wurden, in Anwesenheit von Vertretern der Roten Kreuzes aus einem Massengrab exhumiert wurden.
Über ein weiteres Massaker an türkischen Zyprern in Limassol berichtete The Observer (16. Februar 1964), und es gab über viele weitere zu berichten.
THE WASHINGTON POST (17. Februar 1964) berichtete, daß "griechisch-zyprische Fanatiker in die Politik des Völkermordes versessen seien."
Ein Reporter von THE DAILY HERALD (1. Januar 1964) berichtete: "Als ich hinüber zu den türkisch-zyprischen Häusern kam, war ich fassungslos, denn sie waren schrecklich anzusehen. Außer den Wänden existierte nichts mehr. Ich habe meine Zweifel, ob Napalm Angriffe größere Zerstörungen angerichtet hätten. Unter dem Schutt der eingestürzten Zimmerdecken sah ich die Anhäufung von Sprungrahmen, Kinderbekleidung und Asche der verbrannten Möbel und Hauseinrichtungen. Im Nachbarort Ayios Vassilios zählte ich 16 zerstörte und ausgebrannte Häuser. Alle hatten türkischen Zyprern gehört. In keinem Dorf fand ich Zeichen von Zerstörungen an einem griechisch-zyprischen Haus."
THE GUARDIAN (31. Dezember 1963): Es ist Unsinn, wenn die griechischen Zyprer behaupten, daß alle Schäden durch die Kämpfe zwischen den Truppen beider Seiten entstanden sind. Am Weihnachtstag wurden zahlreiche türkische Zyprer in ihren Wohnungen und Häusern in den Vororten von Nicosia brutal ermordet, ebenso Frauen und Kinder der türkisch-zyprischen Leiter des Armee-Sanitätsdienstes - angeblich durch eine Gruppe von 40 Männern, viele in Armeestiefeln und -jacken." Obgleich sich die türkischen Zyprer so gut wie möglich zur Wehr setzten, wurden keine griechisch-zyprischen Zivilisten getötet.
THE GUARDIAN (2. April 1988) veröffentlichte einen Bericht von Commander Packard, einem britischen Offizier, der zu dieser Zeit in Zypern stationiert war. "Eine von Packards ersten Aufgaben war es, herauszufinden, was mit den türkisch-zyprischen Hospitalpatienten geschehen war ... Es schien, daß das griechisch-zyprische medizinische Personal den türkisch-zyprischen Patienten, während diese in den Betten lagen, die Kehlen aufgeschlitzt hatten. Die Toten wurden auf eine Farm nördlich der Hauptstadt gebracht und dort mit dem Heckmesser einer automatische Tierfuttermaschine zerkleinert."
Am 10. September 1964 berichtete der UN-Generalsekretär (UN doc. S/5950): "Die UNFICYP (UN-Friedenstruppe) stellte einen detaillierten Überblick des während der Unruhen zerstörten Besitzes zusammen ... dieser zeigt, daß in 109 Dörfern, überwiegend in türkisch-zyprischen oder in gemischt bewohnten, 527 Häuser zerstört wurden und weitere 2.000 Häuser durch Plünderungen Schäden davon trugen. Z. B. wurden in Ktima 38 Häuser und Geschäfte total und weitere 122 teilweise zerstört. In der Vorstadt Orphomita sind 50 Häuser total und am gleichen Platz und in der angrenzenden Umgebung weitere 240 teilweise zerstört."
Während dieser Zeit taten die britischen Truppen was sie konnten, um die türkischen Zyprer zu schützen und ihre Bemühungen sind bis heute unvergessen, aber durch das Ausmaß und die Wildheit der griechischen Angriffe blieben ihre Bemühungen fast wirkungslos. Am 6. Februar 1964 stieß eine britische Patrouille auf bewaffnete griechisch-zyprische Polizisten, welche die türkischen Zyprer im Dorf Ayios Sozomenos angriffen. Es war ihr nicht möglich, den Angriff zu stoppen.
Am 13. Februar 1964 griffen Griechen und griechische Zyprer mit Panzern türkisch-zyprische Wohnviertel in Limassol an und töten 16 Menschen, die Zahl der Verwundeten betrug 35.
THE DAILY TELEGRAPH (15. Februar 1964): "Es handelt sich um eine regelrechte militärische Operation, welche die griechischen Zyprer gestern morgen gegen die 6.000 türkischen Zyprer in deren Wohnquartieren in Gang gesetzt haben. Ein Sprecher der griechisch-zyprischen Regierung bestätigte dies offiziell. Es ist kaum vorstellbar, daß Griechen und Türken, nach allem, was passierte, wieder ernsthaft zusammenarbeiten werden."
Professor Ernst Forsthoff, der neutrale Präsident des Höchsten Verfassungsgerichts von Zypern, äußerte sich in DIE WELT (27. Dezember 1963): "Makarios trägt auf seinen Schultern die alleinige Verantwortung für die gegenwärtigen tragischen Ereignisse. Seine Absicht ist es, die türkischen Zyprer ihrer zustehenden Rechte zu berauben."
In einem Interview, welches er am 30. Dezember 1963 der UPI-Presseagentur gab, führe er aus: "All dies ereignete sich, weil Makarios versuchte, den türkischen Zyprern ihre verfassungsmäßig zustehenden Rechte wegzunehmen."
Jetzt bitte ich dich: hast du Berichte von Greueln Türkischer Zyprer an der Bevölkerungsmehrheit der Grichischen Zyprer?
Ich bitte darum Berichte aus diesem Zeitraum mit Quellangaben zu posten
Hast du die?
Wenn nicht:
Unterstehe dich hier deine Relativierungsversuche fortzusetzen. Das ist beleidigend OK.
PretzelLogic
05.12.06, 09:59
Richtig. Denn wenn einem Volk die Möglichkeit gegeben wird, seine Meinung in einem Referendum auszudrücken, dann sind wir verpflichtet, diese Meinung hinterher ohne Wenn und Aber anzuerkennen. Schuldzuweisungen oder Strafen haben da keinen Platz, und es wäre auch ein schlechtes Zeichen, wenn eine demokratische Meinungsäußerung nicht voll und ganz respektiert wird.
Du verstehst anscheinend das Problem nicht?
Die GZ können genauso wie die TZ votieren wie Sie wollen dass ist nicht die Frage.....
Die Frage ist wie du dir dann die Unverschämtheit erklärst dass die weiterhin jammern die Insel sei geteilt wegen der STUREN Haltung der Türken.
Die UNVERSCHÄMTHEIT ist dass Europa diesen NEIN sagern auch noch erlaubt hat Völkerrechtswidrig in die EU einzutreten obwohl Jahrelang steif und fest Behauptet wurde die Insel könne NUR NACH einer Wiedervereinigung in die EU eintreten!
Das kann doch nicht sein dass man das NICHT imstande ist zu VERSTEHEN?
Natürlich Blockt die Türkei da, Natürlich wird Sie unter dem Eindruck einer solchen Doppelmoral keine weiteren Schritte unternehmen die die eigenen Interessen unterminieren würde.
Im Endergebnis ist sogar die Türkei der strahlende Gewinner des Votums. Erdogan hat sich, trotz des Widerstands der Generäle und der Einwände des kemalistischen Establishments, hinter den Annan-Plan gestellt. Geschickt nahm er damals eine weitere Hürde auf dem Weg der Türkei in die EU, ohne Zugeständnisse in punkto Zypern zu machen. Denn das Nein der Inselgriechen sorgte dafür, daß die türkischen Besatzungssoldaten auf Zypern bleiben können. Besser konnte es für Ankara doch gar nicht laufen.
Welch ein Ausdruck mangelnder Empathie und vollkommenem Unverständnis:
Fakt ist die Nordzyprioten sind bis HEUTE isoliert für eine Teilung die NUR deswegen Bestand hat weil die Seite die NICHT Isoliert ist gegen eine Wiedervereinigung gestimmt hat.
Warum wird die Isolation NICHT aufgehoben?
Warum wird in der westlichen Presse die Türkei als das Problem angesehen?
Warum weigert sich der Süden irgendwelche Schritte für eine Wiedervereinigung zu unternehmen?
Warum tut die EU nichts dagegen?
@PretzelLogic
Es ist ein grundsätzliches Problem türkischer und griechischer Außenpolitik, daß sie versucht, sich den Interessen der Großmächte anzupassen. Mit dem Annan-Plan wäre der bis dahin unabhängige Staat Zypern ein kolonialer Außenposten vor allem für britische, türkische und amerikanische strategische Interessen geworden. Natürlich auch für griechische, wenn auch in geringerem Maße. Zypern ist so hochgerüstet wie kein anderer Fleck der Erde, wenn man seine Größe und Bevölkerungsdichte zugrunde legt. Derzeit befinden sich dort fünf Armeen. Warum dringt die Internationale Staatengemeinschaft nicht auf ihren Abzug? Was für Interessen haben diese Truppen dort? Das sollten gefragt werden, und nicht, warum die Zypern-Griechen gegen den Annan-Plan gestimmt haben.
@PretzelLogic
Es ist ein grundsätzliches Problem türkischer und griechischer Außenpolitik, daß sie versucht, sich den Interessen der Großmächte anzupassen. Mit dem Annan-Plan wäre der bis dahin unabhängige Staat Zypern ein kolonialer Außenposten vor allem für britische, türkische und amerikanische strategische Interessen geworden. Natürlich auch für griechische, wenn auch in geringerem Maße. Zypern ist so hochgerüstet wie kein anderer Fleck der Erde, wenn man seine Größe und Bevölkerungsdichte zugrunde legt. Derzeit befinden sich dort fünf Armeen. Warum dringt die Internationale Staatengemeinschaft nicht auf ihren Abzug? Was für Interessen haben diese Truppen dort? Das sollten gefragt werden, und nicht, warum die Zypern-Griechen gegen den Annan-Plan gestimmt haben.
ja kalimera..was hinderte schlussendlich die beendigung dieses kapitels?die fünf armeen die dort sind-oder die haltung der süd-zyprer?
Jetzt bitte ich dich: hast du Berichte von Greueln Türkischer Zyprer an der Bevölkerungsmehrheit der Grichischen Zyprer?
Ich bitte darum Berichte aus diesem Zeitraum mit Quellangaben zu posten
Hast du die?
Wenn nicht:
Unterstehe dich hier deine Relativierungsversuche fortzusetzen. Das ist beleidigend OK.
Erstens: Du bist nicht in der Position mir sagen zu können, was ich zu unterlassen habe und was nicht.
Zweitens: Die von Dir genannten Vorfälle an die zypern-türkische Bevölkerung leugnet niemand und ein ständiges Wiederholen macht es auch nicht ungeschehen.
Drittens: "... Das folgende Jahr, 1964, war geprägt von wechselseitigen Übergriffen der beiden Volksgruppen, Vertreibungen und andauernden Kämpfen. Nur durch die Intervention der von der UNO entsandten UNFICYP Friedenstruppe, konnte die Gewalt vorläufig gestoppt werden..." (Historische Institut der Uni Aachen)
Viertens: Wer sich andauernd in einer Fäkal-Sprache äußert wie Du, der sollte vorsichtig mit dem Wort "beleidigend" sein.
ja kalimera..was hinderte schlussendlich die beendigung dieses kapitels?die fünf armeen die dort sind-oder die haltung der süd-zyprer?
Natürlich die Zypern-Griechen, wer sonst! :lach:
Genau wie bei dem Untergang der Titanic, dem Fall von Troja, dem Absturz der Hindenburg, etc.
Natürlich die Zypern-Griechen, wer sonst! :lach:
Genau wie bei dem Untergang der Titanic, dem Fall von Troja, dem Absturz der Hindenburg, etc.
witzbold:D
nun zurück zum thema,hatten die türken dem plan zugestimmt oder nicht?hatten sie.also was soll nun ihre schuld sein und warum sind sie immernoch von der EU mit einem embargo belegt?mit welchem recht?
bitte so erklären,dass es ein türke,bei dem nicht zweierlei "recht" existiert,auch versteht.
witzbold:D
nun zurück zum thema,hatten die türken dem plan zugestimmt oder nicht?hatten sie.also was soll nun ihre schuld sein und warum sind sie immernoch von der EU mit einem embargo belegt?mit welchem recht?
bitte so erklären,dass es ein türke,bei dem nicht zweierlei "recht" existiert,auch versteht.
Du meinst das UN-Embargo, oder?
PretzelLogic
05.12.06, 11:03
Erstens: Du bist nicht in der Position mir sagen zu können, was ich zu unterlassen habe und was nicht.
Ad 1.)
Nein Kalimera,
in dieser Situation bin ich in der Tat nicht nichtsdestotrotz stelle ich fest dass deine ständigen Relativierungen einer eindeutigen Aggression durch die Inselgriechen mich erzürnen dazu mehr weiter unten.
Zweitens: Die von Dir genannten Vorfälle an die zypern-türkische Bevölkerung leugnet niemand und ein ständiges Wiederholen macht es auch nicht ungeschehen.
Ad2.
Natürlich nicht, die Frage ist sind diese Dinge die ja den Grundstein für die vielbeklagte Intervention 1974 gelegt haben von den Inselgriechen realisiert worden? Ich denke nicht.
Drittens: "... Das folgende Jahr, 1964, war geprägt von wechselseitigen Übergriffen der beiden Volksgruppen, Vertreibungen und andauernden Kämpfen. Nur durch die Intervention der von der UNO entsandten UNFICYP Friedenstruppe, konnte die Gewalt vorläufig gestoppt werden..." (Historische Institut der Uni Aachen)
Ad3.
Also ehrlich mehr hast du nicht aufzubieten?
Es ist doch genau dass was die Inselgriechen seit Jahrzehnten (offenbar erfolgreich) vorbeten.
Guckstu hier:
THE GUARDIAN (31. Dezember 1963): Es ist Unsinn, wenn die griechischen Zyprer behaupten, daß alle Schäden durch die Kämpfe zwischen den Truppen beider Seiten entstanden sind. Am Weihnachtstag wurden zahlreiche türkische Zyprer in ihren Wohnungen und Häusern in den Vororten von Nicosia brutal ermordet, ebenso Frauen und Kinder der türkisch-zyprischen Leiter des Armee-Sanitätsdienstes - angeblich durch eine Gruppe von 40 Männern, viele in Armeestiefeln und -jacken." Obgleich sich die türkischen Zyprer so gut wie möglich zur Wehr setzten, wurden keine griechisch-zyprischen Zivilisten getötet.
Fakt ist die Inselgriechen haben mit Miltärischen Kräften Zivilisten systematisch angegriffen und deren Leib und Leben ausgelöscht, ganze Dörfer niedergemacht.
Statt dass man sich auf eine vernünftige Art und Weise abschlachten lässt greift man zu den Waffen und Schwuppdiwupp wird aus Selbstverteidigung "gegenseitige Übergriffe"
Was für ein unerträglicher Euphemismus........
Nenn mir doch eine Quelle die Übergriffe der Türkischen Zyprioten auf Griechisch Zypriotische Zivilisten Frauen und Kinder zu belegen imstande ist.
Mit einer solchen von dir genannten "Interpretation" und "Wertung" der Geschehnisse wirst du leider wie so oft nichts substanzielles zu dieser Sache beitragen können.
Viertens: Wer sich andauernd in einer Fäkal-Sprache äußert wie Du, der sollte vorsichtig mit dem Wort "beleidigend" sein.
Es ist mein Gutes Recht EOKA Leute als Schweine zu bezeichnen, ich als Türke kann hier solange das Kanackenwort nutzen bis sich ein Fellow Ausländer davon gestört fühlt bei dem werde ich mich dann auch in aller Form entschuldigen.
Wenn du kein EOKA Mitglied bist oder warst oder mit diesen Sympathisierst sollte dich meine "Fäkalsprache" auch nicht beleidigen, wenn du kein Ausländer bist solltest du dich von Kanacke auch nicht beleidigt fühlen.
Sollte ich dich zu irgendeinem Zeitpunkt deine Person in einer solchen Sprache diffamiert haben hättest du alles Recht dir das zu verbitten.
Nicht aber darüber dass EOKA Leute für mich nun einmal feige Ratten und Kindermörder sind. (Wichser wollte ich nicht schreiben weils wirklich Fäkal wäre irgendwie)
Na haben wir uns jetzt verstanden?
Ich habe mich auch bemüht nicht soviele Fäkalsachen zu nennen....
Du meinst das UN-Embargo, oder?
Gibt es denn einen UN Embargo auf Nord-Zypern?
Der Schakal
05.12.06, 11:40
@Chutluck
Hast du das Buch von Harry Scott Gibbons "The Genocide Files" gelesen?
PretzelLogic
05.12.06, 11:40
@PretzelLogic
Mit dem Annan-Plan wäre der bis dahin unabhängige Staat Zypern ein kolonialer Außenposten vor allem für britische, türkische und amerikanische strategische Interessen geworden. Natürlich auch für griechische, wenn auch in geringerem Maße.
Das ist deine Wertung, lass ich einfach mal so stehen.
Zypern ist so hochgerüstet wie kein anderer Fleck der Erde, wenn man seine Größe und Bevölkerungsdichte zugrunde legt.
Das ist korrekt.
Derzeit befinden sich dort fünf Armeen. Warum dringt die Internationale Staatengemeinschaft nicht auf ihren Abzug? Was für Interessen haben diese Truppen dort? Das sollten gefragt werden, und nicht, warum die Zypern-Griechen gegen den Annan-Plan gestimmt haben.
Hmm ich weiss nicht also dass auf der Insel Truppen stehen ist ein Faktum, dass die Engländer dort Basen unterhalten ebenso ist im übrigen ja in den Zürcher Abkommen auch so vereinbart gewesen. Am 16 August 1960 wurde vertraglich festgelegt dass 950 Griechische Soldaten und 650 Türkische auf der Insel stationiert werden sollten.
Jetzt meine Frage:
Was hat sich denn geändert ausser der Anzahl der Türkischen Truppen auf Zypern?
Was sagst du denn zu dem Umstand dass eine Schrittweise Reduzierung der Türkischen Militärpräsenz vorgesehen war?
Und wie kommst du auf 5 fremde Armeen auf Zypern?
Meinst du somit auch die UN Truppen? Die sollen auch gehen oder wie muss man das verstehen?
PretzelLogic
05.12.06, 11:44
@Chutluck
Hast du das Buch von Harry Scott Gibbons "The Genocide Files" gelesen?
Schakal,
ich suche das seit Jahren ich habe nur Exzerpte gesehen bist du im Besitz dieses Buches?
Wenn ja würdest du es mir verleihen?
Ad2.
Natürlich nicht, die Frage ist sind diese Dinge die ja den Grundstein für die vielbeklagte Intervention 1974 gelegt haben von den Inselgriechen realisiert worden? Ich denke nicht.
Ich denke ja. Wie ich schon sagte, Massaker an Zypern-Türken im Jahre 1958, 1963 und 1964 rechtfertigen keine Invasion im Jahre 1974! Auch der Putsch der Militärjunta in Griechenland 1967 war nur der willkommene Vorwand und nicht der Grund für die Okkupation. Eine von langer Hand geplante Okkupation kann keine "präventive Okkupation" sein.
Ad3.
Also ehrlich mehr hast du nicht aufzubieten?
Es ist doch genau dass was die Inselgriechen seit Jahrzehnten (offenbar erfolgreich) vorbeten.
Ich will auch nicht mehr aufbieten und ich will auch nichts aufrechnen. Kommt es auf denn auf die Menge an?
Fakt ist die Inselgriechen haben mit Miltärischen Kräften Zivilisten systematisch angegriffen und deren Leib und Leben ausgelöscht, ganze Dörfer niedergemacht.
Noch einmal: Das bestreite ich nicht! (Vielleicht machst Du Dir Notizen?!)
Übrigends bekämpfte die EOKA nicht nur Briten und Türken, sondern auch im großen Maße "griechische Verräter". Aber das nur am Rande.
Der Schakal
05.12.06, 11:49
Schakal,
ich suche das seit Jahren ich habe nur Exzerpte gesehen bist du im Besitz dieses Buches?
Wenn ja würdest du es mir verleihen?
Ich suche das Buch auch schon seit Jahren :brüll:. Ansonsten hätte ich es dir gescannt oder kopiert (mit Erlaubnis der verlags).
Man kann es sich allerdings aus England bestellen. Ich weiss nur nicht ob die auch nach Deutschland verschicken.
http://www.amazon.co.uk/Genocide-Files-Harry-Scott-Gibbons/dp/0951446428
Man kann sich übrigens den Akritas Plan bei der UN-Stelle in Kiel bestellen.
Der Schakal
05.12.06, 11:50
Ich denke ja. Wie ich schon sagte, Massaker an Zypern-Türken im Jahre 1958, 1963 und 1964 rechtfertigen keine Invasion im Jahre 1974! Auch der Putsch der Militärjunta in Griechenland 1967 war nur der willkommene Vorwand und nicht der Grund für die Okkupation. Eine von langer Hand geplante Okkupation kann keine "präventive Okkupation" sein.
...
Der Putsch Sampsons und seiner militanten Truppen hat die Intervention unausweichlich gemacht.
Der Schakal
05.12.06, 11:56
Du kannst dir das Buch auch aus Deutschland bestellen.
http://www.amazon.de/gp/offer-listing/0951446428/ref=dp_olp_2/303-1941432-9133016
Kostet allerdings ca. 34,90 €.
... Am 16 August 1960 wurde vertraglich festgelegt dass 950 Griechische Soldaten und 650 Türkische auf der Insel stationiert werden sollten.
Jetzt meine Frage:
Was hat sich denn geändert ausser der Anzahl der Türkischen Truppen auf Zypern?
Du machst mir Spaß!.
Mir wirfst Du Euphemismus vor und wenn aus vertraglichen 650 türkischen Soldaten 40.000 werden, dann nennst Du das "Was hat sich denn geändert, außer der Anzahl?"
Kalimera, Du Nebelkerzenwerfer.
Es gibt keine UN Resolution die besagt dass die Zypern Türken mit Embargos bestraft werden müssen. Wofür denn auch? Dafür dass sie den Greuel überlebt haben?
Die UN Resolution 186 von 1964
besagt:
RESOLUTION 186
Adopted by the Security Council on 4 March 1964
The Security Council, Noting that the present situation with regard to Cyprus is likely to threaten international peace and security and may further deteriorate unless additional measures are promptly taken to maintain peace and to seek out a durable solution.
Considering the positions taken by the parties in relation to the Treaties signed at Nicosia on 16 August 1960,
Having in mind the relevant provisions of the Charter of the United Nations and its Article 2, paragraph 4, which reads: "A11 Members shall refrain in their international relations from the threat or use of force against the territorial integrity or political independence of any State, or in any other manner inconsistent with the purposes of the United Nations.
1. Calls upon all Member States, in conformity with their obligations under the Charter of the United Nations, to refrain from any action or threat of action to worsen the situation in the sovereign Republic of Cyprus, or to endanger international peace;
2. Asks the Government of Cyprus, which has the responsibility for the maintenance and restoration of law and order, to take a11 additional measures necessary to stop violence and bloodshed in Cyprus;
3. Calls upon the communities in Cyprus and their leaders to act with the utmost restraint:
4. Recommends the creation, with the consent of the Government of Cyprus, of a United Nations Peace-Keeping Force in Cyprus. The composition and size of the Force shall be established by the Secretary-General, in consultation with the Governments of Cyprus, Greece, Turkey and the United Kingdom. The commander of the Force shall be appointed by the Secretary-General and report to him. The Secretary-General, who shall keep the Governments providing the Force fully informed, shall report periodically to the Security Council on its operation;
5. Recommends that the function of the Force should be in the interest of preserving international peace and security, to use its best efforts to prevent a recurrence of fighting and, as necessary, to contribute to the maintenance and restoration of law and order and a return to normal conditions;
6. Recommends that the stationing of the Force shall be for a period of three months, all costs pertaining to it being met, in a manner to be agreed upon by them, by the Governments providing the contingents and by the Government of Cyprus. The Secretary-General may also accept voluntary contributions for the purpose;
2. Recommends further that the Secretary-General designate, in agreement with the Government of Cyprus and the Governments of Greece, Turkey and United Kingdom a mediator who shall use his best endeavors with the representatives of the communities and also with the aforesaid four Governments, for the purpose of promoting a peaceful solution and an agreed settlement of the problem confronting Cyprus, in accordance with the Charter of the United Nations, having in mind the well- being of the people as a whole and the preservation of international peace and security. The mediator shall report periodically to the Secretary-General on his efforts;
8. Requests the Secretary-General to provide, from funds of the United Nations, as appropriate, for the remuneration and expenses of the mediator and his staff.
Adopted unanimously at the I 102nd meeting.
http://www.hri.org/Cyprus/Cyprus_Problem/UNdocs/scd186.html Diese Resolution hat den Griechisch Zyprern eine Grundlage geliefert sich als die einzige Authorität der Insel zu legitimieren. Denn als diese Resulution veröffentlicht wurde war das genannte "Goverment of Cyprus" 100% Grichisch besetzt.
Die danach auch keinen Anlass mehr dazu sahen die Herrschaft mit den türkischen Zyprern zu teilen.
Fakt ist:
1- es gibt keinen UN Embargo auf Nord-Zypern
2- es gibt seit 1964 keine Verfassungsmäßige Republik Zypern, denn demnach müssten beide Volksgruppen in den Ämtern vertreten sein.
3- Die Embargos sollten von der Eu aufgehoben werden:
(07.07.2004)
EU will Embargo gegen Nordzypern aufheben
Athen - Auch wenn die Inselgriechen sich sträuben: Die EU will die wirtschaftliche Isolation der türkischen Volksgruppe auf Zypern beenden. An diesem Mittwoch wird die Brüsseler Kommission Vorschläge zur wirtschaftlichen Stützung des türkisch besetzten Inselnordens machen. Geplant ist, die Flug- und Seehäfen Nordzyperns für den Waren- und Personenverkehr mit der EU zu öffnen. Bisher kann die international nicht anerkannte „Türkische Republik Nordzypern“ (KKTC) praktisch nur mit der Türkei Außenhandel treiben.
Profitieren dürften nicht nur die nordzyprischen Zitrusfrucht-Exporteure, die vor allem Großbritannien wegen der dort lebenden türkischen Exilzyprer als Absatzmarkt im Blick haben. Auch der Tourismus in Nordzypern könnte Impulse bekommen. Die Aufhebung des Embargos würde direkte Flüge in den Nordteil der Insel ermöglichen. Bisher müssen Urlauber über die Türkei einreisen. Über diese Erleichterungen hinaus will die EU Nordzypern in den Jahren 2004 bis 2006 mit 259 Millionen Euro helfen. Im Norden der seit 1974 geteilten Insel liegt das Pro-Kopf-Einkommen nur bei einem Viertel dessen, was im griechischen Süden erwirtschaftet wird.
Mit der Aufhebung der Handelsrestriktionen will die EU auf die Volksabstimmungen von Ende April reagieren. Damals votierten die türkischen Zyprer mit Zweidrittelmehrheit für eine Wiedervereinigung der Insel. Die griechischen Zyprer dagegen wiesen den Einigungsplan von UN-Generalsekretär Kofi Annan zurück. Als Ergebnis traten zum 1. Mai faktisch nur die Zyperngriechen der EU bei. Politiker der Europäischen Union unterstrichen bereits damals, die türkischen Zyprer dürften für das Scheitern der Einigungsbemühungen „nicht bestraft“ werden. Gerd Höhler
http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/07.07.2004/1229866.asp
PretzelLogic
05.12.06, 12:10
Ich denke ja. Wie ich schon sagte, Massaker an Zypern-Türken im Jahre 1958, 1963 und 1964 rechtfertigen keine Invasion im Jahre 1974! Auch der Putsch der Militärjunta in Griechenland 1967 war nur der willkommene Vorwand und nicht der Grund für die Okkupation. Eine von langer Hand geplante Okkupation kann keine "präventive Okkupation" sein.
Ehhhhmmmmm
Demnach gab es also keine Massaker an Türken 1974?
Nach den Erfahrungen der Massaker (insbesondere die Geschehnisse Weihnachten 1963) musste der Generalstab doch aufgrund der sich stetig verschlechternden Situation und der Unfähigkeit der UN Truppen Pläne zur Intervention erarbeiten, dafür sind Generäle da.
Nenn es Vorwand, ich nenne es gerechtfertigte Intervention um Menschenleben zu Retten und den Massakern ein Ende zu bereiten.
Aber wenn du natürlich sagst es war alles in Butter 1974 dann nehme ich alles Zurück und fordere den Abzug der Türkischen Truppen aus Zypern.
Ich will auch nicht mehr aufbieten und ich will auch nichts aufrechnen. Kommt es auf denn auf die Menge an?
Natürlich kommt es nicht auf die Menge an, es kommt einzig und allein darauf an wer eine Aggression begonnen hat und welcher Zweck verfolgt wurde.
Die Aggression ging von den Inselgriechen aus und hatte Ihren Anfang im Versuch die Verfassung von 1964 unilateral zu eigenen Gunsten und zu ungunsten der Inseltürken aufzuheben.
Dies war beseelt vom Akritasplan und somit dem Ziel die Insel Monoethnisch zu gestalten und an Griechenland anzuschliessen.
In besagtem Plan steht ja auch schwarz auf weiss drin dass man Übergriffe tätigt Reaktionen provoziert und diese dann für gerechtfertigte Disziplinierungsmassnahmen verkaufen soll.
Noch einmal: Das bestreite ich nicht! (Vielleicht machst Du Dir Notizen?!)
Kalimera,
ich unterstelle dir nicht dass du etwas leugnest mich fuchst nur dass du dich hinstellst und sagst nein es waren beide Schuld du relativierst damit die Aggression die von einer der beiden Seiten initiiert wurde.
Eine Notwehrsituation kann man meines Erachtens niemandem Vorwerfen.
Wenn ich mir vorstelle meine Frau und Familie würden bedroht oder getötet weiss ich echt nicht wie ich mich Rächen würde.
Wie erklärst du dir den Umstand dass keine Berichte getötete GZ Zivilisten bei diesen "Intercommunal Clashes" in den Jahren 1958 - 1967 zu finden sind?
1974 sollen ja viele umgekommen sein aber davor?
Übrigens bekämpfte die EOKA nicht nur Briten und Türken, sondern auch im großen Maße "griechische Verräter". Aber das nur am Rande.
Ich weiss und verstehe um so weniger warum diesen Leuten dann Heute noch Medaillen verliehen werden?
Wofür?
Terroranschlägen oder wofür konkret?
Tapferkeit vor dem Feind?
Keine Ahnung?
Statt sich damit auseinanderzusetzen werden ehemaliger EOKA Leute zu präsidenten Gewählt........
@Chutluck
Hast du das Buch von Harry Scott Gibbons "The Genocide Files" gelesen?
Ich habe das Buch vor Jahren gelesen.
Für die die Augen haben aber nicht sehen wollen, ist weder das Buch noch andere belegbare Fakten, Grund um die Wahrheit zu sehen.
Eine Notwehrsituation kann man meines Erachtens niemandem Vorwerfen.
Wenn ich mir vorstelle meine Frau und Familie würden bedroht oder getötet weiss ich echt nicht wie ich mich Rächen würde.
Interessant, dass du nun selbst von "Rache" im Zusammenhang mit der türkischen Vorgehensweise auf Zypern sprichst. Eine solche schließt die von dir vorgegebene Notwehrsituation übrigens aus.
PretzelLogic
05.12.06, 12:31
Du kannst dir das Buch auch aus Deutschland bestellen.
http://www.amazon.de/gp/offer-listing/0951446428/ref=dp_olp_2/303-1941432-9133016
Kostet allerdings ca. 34,90 €.
Habe ich gekauft.............
Vielen Dank......
darf man das Buch einscannen und hier reinstellen ?
PretzelLogic
05.12.06, 12:33
Interessant, dass du nun selbst von "Rache" im Zusammenhang mit der türkischen Vorgehensweise auf Zypern sprichst. Eine solche schließt die von dir vorgegebene Notwehrsituation übrigens aus.
Musel,
nimm zur Kenntnis dass ich auf Diskussionen mit dir keinerlei Wert lege......
In diesem Sinne schönes Leben noch
PretzelLogic
05.12.06, 12:35
Du machst mir Spaß!.
Mir wirfst Du Euphemismus vor und wenn aus vertraglichen 650 türkischen Soldaten 40.000 werden, dann nennst Du das "Was hat sich denn geändert, außer der Anzahl?"
Kalimera,
mein Beitrag war ungleich länger und vertrat eine Reihe von Thesen etwas derart aus dem Zusammenhang zu reissen ist einer sachdienlichen Diskussion unwürdig.
Ich gehe doch auf deine Beiträge auch in Gänze ein oder nicht?
Welchen Grund könnte denn für die Türken besser sein, Teile Zyperns zu besetzen, als den, dass die Bevölkerung in regelmäßigen Abständen abgeschlachtet wird?
Ich verstehe die Argumentation nicht. Anscheinend haben die Griechen durch ihre Aggression bewiesen, dass sie nicht imstande sind, mit ihren türkischen Nachbarn friedlich zu leben.
Die UN kann das Morden ignorieren, die USA, Großbritannien und Europa, die Türkei kann das halt nicht. Verständlich.
Kalimera, Du Nebelkerzenwerfer.
Es gibt keine UN Resolution die besagt dass die Zypern Türken mit Embargos bestraft werden müssen. Wofür denn auch? Dafür dass sie den Greuel überlebt haben?
Chutluck, ich gebe zu, daß ich mich geirrt habe. Es gibt kein UN-Embargo gegen Nordzypern, es gibt ein EU-Handelsembargo.
Musel,
nimm zur Kenntnis dass ich auf Diskussionen mit dir keinerlei Wert lege......
In diesem Sinne schönes Leben noch
Mir ist durchaus bewusst, dass du mit Wahrheiten und Gegenmeinungen nicht gerne konfrontiert wirst und lieber in deiner eigenen kleinen Welt weiter lebst. Mein Beileid hierfür sei dir gewiss, aber es ist vermutlich einfacher so für dich. Also ist es schon ok....
Mir ist durchaus bewusst, dass du mit Wahrheiten und Gegenmeinungen nicht gerne konfrontiert wirst und lieber in deiner eigenen kleinen Welt weiter lebst. Mein Beileid hierfür sei dir gewiss, aber es ist vermutlich einfacher so für dich. Also ist es schon ok....
Zitierst du dich selbst ?
Als Advokat müßtest du es doch wissen,alles mit Beweisen zu untermauern.
PretzelLogic
05.12.06, 13:39
Mir ist durchaus bewusst, dass du mit Wahrheiten und Gegenmeinungen nicht gerne konfrontiert wirst und lieber in deiner eigenen kleinen Welt weiter lebst. Mein Beileid hierfür sei dir gewiss, aber es ist vermutlich einfacher so für dich. Also ist es schon ok....
Na Also,
geht doch..........
Welchen Grund könnte denn für die Türken besser sein, Teile Zyperns zu besetzen, als den, dass die Bevölkerung in regelmäßigen Abständen abgeschlachtet wird?
Ich verstehe die Argumentation nicht. Anscheinend haben die Griechen durch ihre Aggression bewiesen, dass sie nicht imstande sind, mit ihren türkischen Nachbarn friedlich zu leben.
Die UN kann das Morden ignorieren, die USA, Großbritannien und Europa, die Türkei kann das halt nicht. Verständlich.
Du beziehst Dich auf Dinge, die vor 40 Jahren passierten.
Deutschland hat einmal ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt; Millionen kamen ums Leben und trotzdem gibt es nicht einen einzigen Besatzungssoldaten mehr.
PretzelLogic
05.12.06, 13:49
Du beziehst Dich auf Dinge, die vor 40 Jahren passierten.
Deutschland hat einmal ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt; Millionen kamen ums Leben und trotzdem gibt es nicht einen einzigen Besatzungssoldaten mehr.
Alles Schnee von Gestern,
lasst uns alle in Frieden zusammenleben......
OK Gerne, eine klitzekleine unwichtige Frage noch:
Welche Zivilisatorischen Fortschritte wurden in den vergangenen 40 Jahren in Zypern denn vollbracht?
Gibts dort eine kritische Erinnerungskultur?
Wie will man das zusammenleben denn Gestalten?
Unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen wird das gemeinsame Leben denn stehen?
Ich frage nur deswegen weil ich bisher noch keine Lösungsvorschläge zur Lösung des GESAMTPROBLEMS ZYPERN eben durch Südzypern habe sehen können?
Oder löst sich dieses Problem einfach in Luft auf wenn die Türkischen Truppen abziehen?
Hmmmm KEINE AHNUNG vielleicht kannst du ja Licht ins Dunkel bringen?
Kalimera
Alles Schnee von Gestern,
lasst uns alle in Frieden zusammenleben......
OK Gerne, eine klitzekleine unwichtige Frage noch:
Welche Zivilisatorischen Fortschritte wurden in den vergangenen 40 Jahren in Zypern denn vollbracht?
Gibts dort eine kritische Erinnerungskultur?
Wie will man das zusammenleben denn Gestalten?
Unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen wird das gemeinsame Leben denn stehen?
Ich frage nur deswegen weil ich bisher noch keine Lösungsvorschläge zur Lösung des GESAMTPROBLEMS ZYPERN eben durch Südzypern habe sehen können?
Oder löst sich dieses Problem einfach in Luft auf wenn die Türkischen Truppen abziehen?
Hmmmm KEINE AHNUNG vielleicht kannst du ja Licht ins Dunkel bringen?
Kalimera
Erst einmal gehe ich davon aus, daß das Problem nicht gelöst werden wird, solange die griechischen Zyprioten den türkischen Teil nicht als gleichwertigen Verhandlungspartner akzeptieren und der Süden nicht kompromissbereiter wird.
Zur Lösung des Problems gab es doch gerade den Vorschlag des finnischen EU-Ratspräsidenten. Ich fand den, für den Anfang, ganz in Ordnung. Also: Eine teilweise Aufhebung der wirtschaftlichen Isolation des Nordens und die Öffnung eines Flughafens und eines Hafens; sowie die Rückgabe einiger Gebiete, die die Türkei 1974 besetzt hatte.
Weiterhin könnte eine Zweistaatlichkeit auf der Insel geschaffen werden, um den türkischen Zyprioten den Status von Staatsbürgern eines anerkannten Staates zu geben; allerdings nur für eine Übergangsphase, bis ein föderales System gibt, das aus zwei weitgehend eigenständigen Teilrepubliken besteht.
Daß sich das Problem nicht einfach in Luft auflöst, wenn die Türkischen Truppen abziehen, ist klar. Aber es wäre ein guter Anfang.
PretzelLogic
05.12.06, 14:26
Nun denn hoffen wir das Beste........
Ich denke so könnte eine Lösung aussehen
Danke für die Diskussion
Der Schakal
05.12.06, 17:02
Erst einmal gehe ich davon aus, daß das Problem nicht gelöst werden wird, solange die griechischen Zyprioten den türkischen Teil nicht als gleichwertigen Verhandlungspartner akzeptieren und der Süden nicht kompromissbereiter wird.
Zur Lösung des Problems gab es doch gerade den Vorschlag des finnischen EU-Ratspräsidenten. Ich fand den, für den Anfang, ganz in Ordnung. Also: Eine teilweise Aufhebung der wirtschaftlichen Isolation des Nordens und die Öffnung eines Flughafens und eines Hafens; sowie die Rückgabe einiger Gebiete, die die Türkei 1974 besetzt hatte.
Weiterhin könnte eine Zweistaatlichkeit auf der Insel geschaffen werden, um den türkischen Zyprioten den Status von Staatsbürgern eines anerkannten Staates zu geben; allerdings nur für eine Übergangsphase, bis ein föderales System gibt, das aus zwei weitgehend eigenständigen Teilrepubliken besteht.
Daß sich das Problem nicht einfach in Luft auflöst, wenn die Türkischen Truppen abziehen, ist klar. Aber es wäre ein guter Anfang.
Den Vorschlag der Finnen finde ich schlecht. Wie war Babacans nochmal?
Der Arbeitnehmer und geber trennen sich bei Differenzen.
Eheleute trennen sich bei Differenzen.
Schule und Schüler trennen sich bei Differenzen.
Mieter und Vermieter trennen sich bei Differenzen.
Warum werden zwei Volksgruppen mit Gewalt dazu gezwungen - Trotz Differenzen - einen Staat zu bilden ?
Zur Lösung des Problems gab es doch gerade den Vorschlag des finnischen EU-Ratspräsidenten. Ich fand den, für den Anfang, ganz in Ordnung. Also: Eine teilweise Aufhebung der wirtschaftlichen Isolation des Nordens und die Öffnung eines Flughafens und eines Hafens; sowie die Rückgabe einiger Gebiete, die die Türkei 1974 besetzt hatte.
Was bekommen die türkischen Zyprer für die Rückgabe von Varosha?
Die Aufhebung des Embargos war ja bereits für das Ja der Wiedervereinigung versprochen.
Wenn Du den finnischen Vorschlag in Ordnung findest, in dem die Aufhebung des Embargos an die Bedingung der Rückgabe von Varosha verknüpft wird, kannst Du mir sicherlich auch erklären, wo hier der Deal sein soll?
Du meinst das UN-Embargo, oder?
also, das soll doch einer mal verstehen. es gibt da so einen Annan Plan (Uno), deren Beteilung auch die Zyperngriechen und Griechenland inne hatten. Dieser Plan wurde also nicht einseitig zugunsten TZ durchgeführt.
Nun hat sich aber GZ gegen diesen Plan entschieden, obwohl sie den Plan mitgestaltet hat. Fairness hin oder her, man kommt ja nicht zu einem Abschluss, wenn einem der Plan nicht genehm ist.
Somit besteht keine Legitimation für eine Isolation der TZ. Sie müsste schon alleine aus gründen der Logik fallengelassen werden. Die UNO kann nicht darauf verweisen, das die TZ nicht konstruktiv bei der Gestaltung für eine Wiedervereinigung gewesen ist. Eine Anerkennung Nordzyperns ist hinfällig.
mfg
Kıbrıs’ta Türk Öğrencilere Saldırılar ve Yükselen Rum IrkçılığıSema SEZER
29 Kasım 2006
22 Kasım 2006 günü, Lefkoşe’nin Rum kesiminde, 68 Kıbrıslı Türk’ün eğitim gördüğü İngiliz okulunda, 5 Türk öğrenci yüzleri kar maskeli ve siyah elbiseli 20 kadar Rum’un saldırısına uğradı. (http://www.kibrisgazetesi.com/index.php/cat/2/news/34244/PageName/Ic_Haberler) Olay, basit bir öğrenci anlaşmazlığından çıkan münferit bir kavga mıdır, yoksa giderek yükselen aşırı ırkçı-milliyetçi Rum fanatizminin devamı gelebilecek eylemlerinin başlangıcını mı teşkil etmektedir? Saldırının tahrik ve teşvik edilmesinde Rum basını nasıl bir rol oynamıştır? Kar maskesi ve siyah kıyafetler, örgütlü bir gruba aidiyeti mi simgelemektedir? Saldırganların Yunanistan’da Batı Trakya Türk azınlığına yönelik eylemler düzenleyen ve 24 Nisan 2004 Referandumu döneminde “Annan Planı’na Hayır” sloganları ile Güney Kıbrıs’ta örgütlenmeye başlayan neo-nazist Hrisi Avgi (Altın Şafak) Örgütü ile bir bağlantısı var mıdır? Bu soruları cevaplandırabilmek için, önce saldırının ortaya çıkış nedenlerinin iyi analiz edilmesi gerekir.
Olaydan önce, Güney Kıbrıs’ta yayımlanan Simerini gazetesinde “İngiliz Okulu Mayın Tarlası-Kıbrıslı Türk’ün Kabadayılığından Sonra Öğrenciler Önlem İnceliyor” başlıklı haberde, bir Kıbrıslı Türk öğrencinin, haç taktığı için bir Rum öğrenciyi dövdüğü belirtilmiştir. Gazete, Kıbrıslı Rum öğrencinin dövülmesinin ardından, okul yönetmeliğinin, öğrencilerin dinini ya da milliyetini belirleyecek semboller taşımaması yönünde emirname yayımladığını, okuldaki veli ve öğrencilerin ise bu durumu protesto ettiklerini de yazmıştır. Simerini, Rum öğrencilerden birinin annesinin, “Böyle bir şey Kıbrıslı Rumlar tarafından yapılmış olsaydı, ibret-i âlem olacak bir cezanın söz konusu olacağını, ancak Kıbrıslı Türk öğrencinin cezalandırılmadığını” söylediğine de yer vermiştir. Olay, 10 gün kadar önce ve 11 yaşındaki öğrenciler arasında geçmiştir. Ancak, basının olayı ele alış şekli Kıbrıslı Türk öğrencilerin hedef gösterildiğini açıkça ortaya koymaktadır. (http://www.yeniduzengazetesi.com/index.php/cat/1/col/1/art/4441/PageName/Haberler) Esasen, bu tutum fanatik kesimlere hitap eden Rum ve Yunan basını için oldukça bilinen bir uygulamadır. 21 Aralık 1963 kanlı Noel olayları öncesi de benzeri yayınlarla Kıbrıs Türk tarafı devamlı provoke edilmiş, hedef gösterilmiştir. Yunanistan’da ise Yunan istihbaratı tarafından yönlendirildiği ileri sürülen Stohos Gazetesi’nde Türk misyon mensuplarının isim ve adreslerinin yayınlanarak hedef gösterilmesinden sonra Temmuz 1994’te Atina Büyükelçiliğimiz Müsteşarı Ö. Haluk Sipahioğlu’nun öldürüldüğü hatırlardadır.
Olay sonrası yakalanan saldırganlardan üçünün Altın Şafak Örgütü mensubu olduklarının ortaya çıkması ise, eylemin aşırı milliyetçi-ırkçı boyutunu ve Yunanistan’daki örgüt bağlantısını teyit etmektedir (http://www.kibrisgazetesi.com/popup.php/cat/2/news/34277/PageName/Ic_Haberler). 1980’de Atina’da kurulan, Girit, Selanik, İskeçe, Gümülcine ve Dedeağaç’ta da örgütlenmesi bulunan örgüt, Batı Trakya Türklerini ve tüm mültecileri Yunanistan’dan kovma hedefiyle eylemler düzenlemektedir. GKRY’de ise 2004 yılında, önce “Hrisi Avgi Kıbrıs Çekirdeği”, sonra “Milliyetçi Halk Hareketi” adı altında faaliyet göstermeye başlamış olup, 24 Nisan Referandumu’ndan günümüze dek Kıbrıslı Türklere ve araçlarına yönelik birçok şiddet eylemi gerçekleştirmiştir. 2005 yılını EOKA yılı ilan eden Rum Yönetimi’nin, bu eylemler karşısında önlem almayışı neticesinde örgüt Rum gençleri arasında giderek destek bulmuştur. (http://www.kibrisgazetesi.com/index.php/cat/1/col/79/art/4540/PageName/Ana_sayfa) Rum Yönetimi Lideri Papadopulos’un daha önceki saldırılar karşısında sessiz kalırken son eylemin ardından “beyinsiz haydutların Kıbrıslı Türk öğrencilere saldırmalarını en ağır şekilde kınadığı” şeklinde açıklama yapmasının ise, olaya gösterilen tepkinin büyüklüğü ve kontrolden çıkabileceği, ayrıca uluslararası toplum önünde teşhir olunarak güç durumda kalınabileceği endişesini yansıttığı düşünülmektedir.
kaynak (http://www.asam.org.tr/tr/yazigoster.asp?ID=1271&kat2=1) ASAM(meine lieblingsseiten.."think tanks")
weitere think tank's:
TÜRKSAM (http://www.turksam.org/tr/index.asp)
TUSAM (http://www.tusam.net/)
USAK (http://www.usakgundem.com/)
dringend zu empfehlen!sollte jeder in der "favo" liste haben..
Mir ist durchaus bewusst, dass du mit Wahrheiten und Gegenmeinungen nicht gerne konfrontiert wirst und lieber in deiner eigenen kleinen Welt weiter lebst. Mein Beileid hierfür sei dir gewiss, aber es ist vermutlich einfacher so für dich. Also ist es schon ok....
Der Einmarsch der Türkei wurde vom höchsten Gericht in Athen bereits in den 80er Jahren abgehandelt und als rechtens befunden. :hallo;
Mit den juristischen Spitzfindigkeiten kommst du hier nicht weiter, besser vorher Infos besorgen.
Oder einen neuen Thread eröffnen: "Skandal! Jahrzehntelanges Unrecht in Griechenland"... Dort kannst du dich dann über das Urteil aufregen, in diesem Thread sind Störmanöver nicht lustig.
PretzelLogic
06.12.06, 15:35
Der Einmarsch der Türkei wurde vom höchsten Gericht in Athen bereits in den 80er Jahren abgehandelt und als rechtens befunden. :hallo;
Mit den juristischen Spitzfindigkeiten kommst du hier nicht weiter, besser vorher Infos besorgen.
Oder einen neuen Thread eröffnen: "Skandal! Jahrzehntelanges Unrecht in Griechenland"... Dort kannst du dich dann über das Urteil aufregen, in diesem Thread sind Störmanöver nicht lustig.
Adem,
nenn mir bitte zwei Freds wo dieser obskure Forist sich durch substanzielle Beiträge in irgendeiner Art und Weise hervorgetan hätte?
Ich bin nicht so lange hier vielleicht tue ich Ihm unrecht, aber bisher ist dieser Mensch eigentlich nur aufgefallen durch permanentes provozieren, lavieren oder durch Angriffe auf andere Foristen hier?
Wo hat er mal mehr beigetragen als zehn aufeinanderfolgende Sätze?
Ich habe einen Fred gefunden wo es ansatzweise zu einer Diskussion gekommen ist einen einzigen alle anderen Beiträge sind bestenfalls SPAM.
Wieso frag ich mich wird überhaupt auf diesen Menschen eingegangen?
Sogar mit einem Kalimera kann man Diskutieren, selbst er nimmt klar Stellung zu seiner Sicht, selbst wenn man diese nicht teilen muss bemüht er sich dennoch substanzielles Beizutragen, macht sich einen Kopp und geht auf Beiträge ein.
Musel geht auf gar nichts ein und spielt hier den Psychoanalysten zum Kotzen finde ich das
Aha..die Forderungen der gr. Zyprioten sind "selbstverständlichkeiten"?
Naja.
So ziemlich, wenn man bedenkt das es ein Staat sein soll.
So ziemlich, wenn man bedenkt das es ein Staat sein soll.
Warum soll es ein Staat sein ?
Die einen sind Türken,die anderen Griechen ,selbst die Religion ist nicht Kompatibel.
Warum will die EU mit Nachdruck einen Staat zusammenschustern ?
Warum hat die EU nicht vorher beide Seitigen zusammenschluß als vorraussetzung für eine Mitgliedschaft in der EU als Bedingung gestellt.
Seit wann ist es die Aufgabe der EU einen Zusammenschluß Zyperns zu forcieren,ist es nicht eine angelegenheit der UN .
Keine Regierung der Türkei würde Zypern jemals anerkennen,es wäre ein Politischer Selbstmord.Kein Türkische/r Staatsbürger/in würde den Verlust Zyperns hinnehmen.....
Warum soll es ein Staat sein ?
Die einen sind Türken,die anderen Griechen ,selbst die Religion ist nicht Kompatibel.
Warum will die EU mit Nachdruck einen Staat zusammenschustern ?
Warum hat die EU nicht vorher beide Seitigen zusammenschluß als vorraussetzung für eine Mitgliedschaft in der EU als Bedingung gestellt.
Seit wann ist es die Aufgabe der EU einen Zusammenschluß Zyperns zu forcieren,ist es nicht eine angelegenheit der UN .
Keine Regierung der Türkei würde Zypern jemals anerkennen,es wäre ein Politischer Selbstmord.Kein Türkische/r Staatsbürger/in würde den Verlust Zyperns hinnehmen.....
Der Annan Plan sah eine Wiedervereinigung Zyperns vor zu einem einzigen Staat. Die Bedingungen hatten jedoch nichts damit zu tun und waren zu großen Teilen von Nachteil für die Zyperngrichen. Deswegen haben sie wohl nicht zugestimmt.
Der Annan Plan sah eine Wiedervereinigung Zyperns vor zu einem einzigen Staat. Die Bedingungen hatten jedoch nichts damit zu tun und waren zu großen Teilen von Nachteil für die Zyperngrichen. Deswegen haben sie wohl nicht zugestimmt.
Ich sehe nur ,das die Inselgriechen nur Vorteile haben und hatten,keine Nachteile....
Sie Blockieren wo sie nur können wollen die Türken in die Enge treiben der rest ist mir egal,da es so oder so zu keiner Wiedervereinigung in irgendeiner Form kommen wird.Das hat die EU letztens erkannt und ist mit der Forderungen den Beitritt auf Eis (dämliches Wort,erinnert mich stark an die Kinder in Kühltruhen)zu legen,doch ziehmlich zurück gerudert.
Die Pointe der geschicht,halbe Zyprer rollen nicht.
Karin Resetarits war zur Diplomverleihung der Studenten der East Med.Universität auf Zypern eingeladen und hat eine ganz interesante Rede gehalten. Ich halte sie für die einzige ehrliche Vertreterin der Nordzyprer in der EU.
EASTERN MEDITERRANEAN UNIVERSITY
9 February 2007
Karin Resetarits’ Speech on the Occasion of Fall Commencement ceremonies
Thıs day ıs a very specıal one.Yes, a very unıque day - probably one of the most precıous moments you have had ın your lıfe. And ıt ıs a great honor for me havıng been ınvıted to gıve you your dıplomas today.
When I was preparıng thıs speech I was thınkıng of somethıng sustaınable. Somethıng what you could keep ın mınd, for your future.
You are not dıfferent than any other student ın the world celebratıng graduatıon. You have studıed a lot, sometımes wıth passıon, sometımes just because you had to. Now you have a very specıal knowledge, a knowledge whıch you are goıng to ımprove a lıfetıme. You are ready to take off, to make your own ındıvıdual contrıbutıon to thıs world. Thıs ıs your rıght, your challenge, your duty.
But as we all know thıs world, ıt ıs not a faır one. Your startıng posıtıon ıs far more dıffıcult than the starrtıng posıtıon of a student lıvıng on the same ısland only a few kılometres down south.
It ıs people lıke me, polıtıcıans, who carry the responsıbılty for thıs sıtuatıon. Because we get paıd for creatıng a peaceful communıty, state or unıon. A unıty where every ındıvıdual should have equal rıghts regardless of culture, language, relıgıon, sex, haır, eyes, whatever.
But we dont lıve ın thıs kınd of world - we polıtıcıans faıl very often. because we get tempted to be the lawyer only of one sıde most lıkely the one whıch ıs more powerful. The result: We are very often ruled by prıncıples whıch are easy to sell to our voters, whıch brıng a quıck sucess rather than prıncıples whıch are hard to achıeve and not always popular.
But smart polıtıcıans are aware of the challenges and problems of thıs world and we should take our responsıbılıty.
Yesterday I was told by a young Turkısh Cyprıot how hard she worked the weeks before the referendum to achıeve a YES. And how dısappoınted she was when the majorıty of Greek Cyprıots voted NO. It was far more than dısappoıntment, ıt was an emotıonal desaster. She lost her confıdence ın polıtıcs, she even refused to read the newspapers the followıng weeks.
But I tell you somethıng, ıt ıs people lıke you who we older ones need to achıeve a change. Dont turn your backs towards polıtıcs. And try to deconstruct the system ın order to fınd the mıstake.
The European Unıon ıs buılt upon three ınstıtutıons: the Councıl, the Comıssıon and the Parlıament. In the Comıssıon Europe's creme de la creme of polıtıcal admınıstrators, the bureaucracy, ıs workıng. I personally know quıte a number of experts ın the Comıssıon who do know your specıfıc sıtuatıon very well and who work on a solutıon. But they dont have the power to ımplement theır ıdeas, they need the Parlıament and the Councıl.
In the European Parlıament you also have frıends. I am your frıend. To quote John F. Kennedy who once saıd 'Ich bın eın Berlıner,' let me tell you honestly ın my heart ' Ich bın eın Türkıscher Zyprıot.' I try to convınce as many people as possıble to demolısh the ısolatıon you suffer from. And I am for sure not the only one ın Parlıament.
But we, the European parlıament, are not the key whıch can open you the door towards the world.
The key lıes ın the Councıl. All these men and women who rule the European Unıon, 27 member states, whıch are part of the Unıted Natıons, whıch tell you that studyıng ın Famagusta at EMU ıs ıllegal - these are the one who have to realıse that ıt was a mıstake to recognıze only Greek Cyprıots as full members of the European Unıon.
If you punısh somebody you have to tell why and how ıt ıs possıble to stop the punıshment. After the lost referendum the EU, to be specıfıc, the Councıl, has to tell you what to do to become a full, recognısed member of the European Unıon. Rıght now they punısh you wıthout tellıng the reason.
In March the prımemınısters of all the member states are goıng to celebrate 50 years of sıgnıng the treaty of Rome, the very begınnıng of the Club. Then they wıll talk about the future of the Unıon . If they dont solve your problems, ıt makes no sense to thınk about the future of the European Unıon. There wıll be no future. Because nobody wants to be ın a Club whıch cannot explaın the rules to ıts members.
In my homecountry Austrıa only 34 % of the populatıon ıs ın favor of the European unıon. 10 years ago there was a bıg majorıty votıng yes for membershıp. Austrıa ıs only one example . Do you realıse what I mean, ıf I say there ıs no future ıf we dont take actıon?
I strongly belıeve: the globalısed world needs strong players. We have to thınk local but act global. We - these are the dıfferent cultural communıtıes of the European Unıon. I dont belıeve ın strong natıons, thıs belongs to the past. I belıeve ın selfconfıdent ıntellıgent communıtıes, culture clubs. Cyprus does not need an unıfıed natıon, Cyprus needs two cultural communıtıes who manage to lıve sıde by sıde and whıch compete for the better of the people ın a peaceful and ıntellıgent way. Economy ıs already workıng ın such a way, polıtıcs ıs far behınd. It ıs tıme for a change. The wınd of change, ıt mıght start here ın Northern Cyprus. Lets try together!
http://www.abhaber.com/haber_sayfasi.asp?id=15923
Karin Resetarits war zur Diplomverleihung der Studenten der East Med.Universität auf Zypern eingeladen und hat eine ganz interesante Rede gehalten. Ich halte sie für die einzige ehrliche Vertreterin der Nordzyprer in der EU.
http://www.abhaber.com/haber_sayfasi.asp?id=15923
dann werden wir sie wohl bald nicht mehr sehen und hören...
Wieviele Länder in der islamischen u/o asiatischen Welt haben Nordzypern anerkannt???
Genau so viele wie Turkstaaten...
Dann ist doch was mit unseren Politikern faul oder nicht??
Dann ist doch was mit unseren Politikern faul oder nicht??
Willkommen in der Realität, auf wiedersehen Wunderland.
Eski Rum liderden itiraflar: TÜRKLERİ 1 SAAT 45 DAKİKADA TEMİZLERİZ
Rum yönetimi eski liderlerinden Klerides Papadopulos'un 'TÜRKLERİ 1 SAAT 45 DAKİKADA TEMİZLERİZ' sözlerini söylediğini doğruladı!
25 Şubat 2007 Pazar 16:27
Kıbrıs Rum yönetimi eski liderlerinden Glafkos Klerides, Rum yönetimi lideri Tasos Papadopulos’un Kıbrıslı Türkleri hiçbir zaman toplum olarak görmediğini, onlara klasik azınlık haklarından başka hak tanımayı asla kabul etmediğini belirterek, "Papadopulos, Kıbrıslı Türkleri azınlık olarak görüyor" dedi.
Rumların Kıbrıslı Türkleri yok etme planlarını içeren Akritas Planının büyük bölümünü Papadopulos’un yazdığını kaydeden Klerides, Papadopulos’un, 1964’te ABD Büyükelçiliğine giderek meşhur, "Türkler adaya çıkmaya kalkışırlarsa Kıbrıs’tan Türkleri temizlemek için 1 saat 45 dakikamız var" sözlerini söylediğini de doğruladı.
"Sonunda olacak olan, Kuzey’deki rejimin doğrudan ayrı egemenlik olarak değil hukuki olarak tanınmasıdır" diyen Klerides, "Kendisine birkaç yıl verecekler ve ayrılış bugünkü bölücü hatlar temelinde gerçekleşecek" ifadesini kullandı.
Rum kesiminde yayımlanan Politis gazetesi, Kıbrıs Rum Üniversitesinde öğretim görevlisi Niyazi Kızılyürek’in, Glafkos Klerides’in Kıbrıs sorunuyla ilgili anlattıklarını aktardığı, "Glafkos Klerides: Bir Ülkenin Süreci" isimli kitabından alıntı yaptı. Gazete, Glafkos Klerides’in, dönemin bilinmeyen siyasi gerçeklerine ışık tuttuğunu yazdı.
Klerides, 1960 Anayasasının işlevsel olduğunu ve Türkiye’nin arzusunun da anayasanın işlemesi yönünde olduğunu ifade ederek, o dönemde, Kıbrıs sorunununu, iki tarafının aşırılarının görüştüğüne dikkati çekti.
Klerides, "Tasos Papadopulos’un Kıbrıslı Türkleri hiçbir zaman toplum olarak tanımadığını, aksine, onların (Türklerin) Kıbrıs Cumhuriyeti içerisinde azınlık olarak var olduklarına inandığını" dile getirdi.
1960 ANAYASASI
Klerides, "Türkiye’nin askeri hükümeti Amerikan unsurundan çok etkileniyordu. Amerikan unsurunun Kıbrıs’ta sükunet istediğinden şüphe yoktur, bu nedenle Türk politikası da değişti. Askerlerin politikası, 1960 Anayasasının işlemesi şeklindeydi" dedi.
Aynı anayasayla ilgili olarak Klerides, şunları söylüyor:
"Temel konulardan biri olan vergiler konusu dışında hiçbir konu işleyemez değildi. Seçimler ve yine belediye yasaları gibi diğer konularda ayrı çoğunluk gerekiyordu. Bu engel yani vergiler meselesi aşılabilse devlet işleyebilirdi.
Türk tarafı gelir vergilerinin artırılmasına olumlu oy kullanmadı çünkü Kıbrıslı Türklerin aleyhine bir vergi yükü getirecekti. Bu sorunun; hükümetin Kıbrıslı Türklerin ve Rumların eğitim harcamalarını üstlenmesiyle çözülmesi önerildi.
Kıbrıs Türk tarafıyla yapılan müzakerelerde bu çözüm üzerinde uzlaşıldı, Kıbrıs Türk tarafı protokol istedi. Protokole Cumhurbaşkanı, Cumhurbaşkanı Muavini, Meclis Başkanı ve Cemaat Meclislerinin başkanları tarafından imza atıldı ve Kıbrıs Rum tarafı Anayasal değişiklik istedi. Kıbrıslı Rumların talebinin dayanakları mantıktan çok duygusaldı ve Kıbrıs Rum liderliği (Başpiskopos III.
Makarios, Polikarpos Yorgacis ve Tasos Papadopulos) halka ’Anayasa’nın düzeltilmeye başlandığını’ göstermek istiyordu. Kıbrıslı Rumların, protokolün geçerli olup olamayacağına dair yurt dışından olumlu görüş almalarına rağmen nihayetinde sorun çözülmedi ve bunu 1964’te olanlar izledi."
PAPADOPULOS FEDERASYONA KARŞI ÇIKMIŞTI
Politis’e göre, kitabın ilgi çekici yönleri arasında, 1975-1976 olaylarının anlatımı var. Kıbrıs Rum tarafının müzakerecisi Glafkos Klerides iki toplumlu iki kesimli federasyonu kabul etmişti. Aynı şeyi Kostantin Karamanlis de yaptı.
Müzakerelerde Klerides’e eşlik eden Tasos Papadopulos ve Mihalakis Triantafillidis böyle bir çözümün aleyhinde tavır aldılar ve Makarios bir ikilemle karşı karşıya kaldı.
Klerides’in Rauf Denktaş’a verme inisiyatifini üstlendiği meşhur haritanın yayınlanmasıyla birlikte Klerides müzakerecilikten istifa etti.
"1 SAAT 45 DAKİKADA TÜRKLERİ ADADAN TEMİZLERİZ"
Klerides’in, şimdiki Rum lideri Tasos Papadopulos hakkında söyledikleri de kitabın en ilgi çekici bölümlerinden biri.
Klerides, Tasos Papadopulos’un 1964’te harekatın gerçekleşmesi durumunda Kıbrıslı Türkleri temizlemeleri konusunda çeşitli istikametlere telefon ederken yakalandığını söyledi.
"Bunu Yorgacis ve Makarios da onayladı. Kendisine ’Bizi, suç işlemekle suçlanacağımız bir yöne sürüklüyorsunuz, durunuz’ dediler. Ancak, böyle düşünceleri vardı" diyen Klerides, bu sözleriyle Makarios Drusiotis’in kitabında yer verdiği, Tasos Papdaoulos’un 1964’te Amarikan Büyükelçiliğini ziyaret ederek Türkiye’nin Kıbrıs’a müdahale etmesi etmesi durumunda "Türkleri Kıbrıs’tan temizlemek için 1 saat 45 dakikamız var’ (we have 1 hour and 45 seconds to clean up the Turks from Cyprus) sözlerini söylediğini doğruladı.
"AKRİTAS PLANININ BÜYÜK BÖLÜMÜNÜ PAPADOPULOS YAZDI"
Klerides, Akritas planının yazılması konusunda yöneltilen sorulara verdiği yanıttaysa şunları söylüyor:
"Söz konusu çalışmanın yazım işinin büyük bölümünü Polikarpos Yorgacis’ten çok Tasos Papadopulos’un yaptığına inanıyorum. Yorgacis, o belgeyi hazırlayacak hukuki olanağa ve eğitim düzeyine sahip değildi. Ben, işin çoğunun Tasos Papadopulos tarafından yapıldığını değerlendiriyorum." Politis gazetesine göre, Klerides’in bu değerlendirmesi kitapta havada bırakılmıyor ve Klerides ilk kez, EOKA mücadelesini 1960’lı yıllarda devam ettirmek isteyen "örgüte" bir miktar katıldığını ilk kez itiraf ediyor.
Klerides dışında, ona oranla daha az olmak üzere Spiros Kiprianu da katıldı, ancak başkanı Polikarpos Yorgacis ve başkan yardımcısı da Tasos Papadopulos’tu.
"TÜRKLERİN, HER TALEBİNİ REDDEDİYORDU"
Klerides, 1974 öncesi dönemle ilgili olarak, şunları anlattı:
"İki toplum arasında işbirliği yöntemleri bulunmasına yönelik ne zaman çaba harcansa Tasos her zaman; (Kıbrıslı Türlerin) ’bir azınlık olduklarını anlamaları gerektiğini ve azınlık haklarından fazlasını istediklerini’ söylüyordu. Tasos, Türk tarafının isteyebileceği klasik azınlık haklarını aşan her her şeyi aşırı buluyor ve karşı çıkıyordu. İki toplum düşüncesi yoktu." Glafkos Klerides’e göre, Tasos Papadopulos’un Kofi Annan’ın planını kabul etmekteki sorunlarından biri, planın iki toplumun siyasi eşitlikten söz etmesiydi.
Kitabın yazarı Niyazi Kızlıyürek, "Kıbrıs"ın Avrupa Birliği’ne (AB) üye olmasıyla meydana gelen konjonktürle çözüm momentumu yitirildiğini kaydetti.
Kızılyürek, kitabını, Klerides’in şu sözleriyle sonlandırdı: "Sonunda olacak olan, Kuzey’deki rejimin doğrudan ayrı egemenlik olarak değil hukuki olarak tanınmasıdır. Kendisine birkaç yıl verecekler ve ayrılış bugünkü bölücü hatlar temelinde gerçekleşecek."
Warum wurde eigentlich Yugoslavien geteilt oder war das Yugoslavien?
Dort fand auch eingriffe auf Unschuldige Zivilisten. Jahre später wurden Internationale truppen gesandt,
und das ganze Land geteilt, für die es nicht wissen: Serbien Montenegro, Kroatien, Albanien und Bosnien.
Das ist das Grund weshalb Nordzypern von allen anderen Ländern anerkannt werden MUSS.
Wer das nicht akzeptiert, der darf auch nicht Schiedsrichter spielen, wie die EU.
Oder kann mir einer sagen was In ex Yugoslavien anders war?
Warum wurde eigentlich Yugoslavien geteilt oder war das Yugoslavien?
Dort fand auch eingriffe auf Unschuldige Zivilisten. Jahre später wurden Internationale truppen gesandt,
und das ganze Land geteilt, für die es nicht wissen: Serbien Montenegro, Kroatien, Albanien und Bosnien.
Das ist das Grund weshalb Nordzypern von allen anderen Ländern anerkannt werden MUSS.
Wer das nicht akzeptiert, der darf auch nicht Schiedsrichter spielen, wie die EU.
Oder kann mir einer sagen was In ex Yugoslavien anders war?
ja, das muss ich dir zustimmen, dass mit dem massenmord an den Muslimen, dass war dem Westen egal...hätten die Moslems das gleiche mit den Christen gemacht, wären sofort Soldaten da gewesen...
2. Zypern
Wir sind zurecht einmaschiert, oder sollten wir zusehen wie unsere Landsleute abgeschlachtet werden....
daran gibt es nichts zu Rütteln, wenn die Eu das nicht kapiert, dann Nein zu EU-Beitritt der Türkei, wir sind den Europäern genug in den Arsch gegrochen, dass muss nicht sein
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