TIC-Redaktion
06.08.05, 14:08
Zu Händen Herrn Klaus Nachbaur
Ihr Artikel "Ein Völkermord soll verdrängt werden" vom 22. April 2005
http://www.szon.de/news/leitartikel/200504220550.html (http://www.szon.de/news/leitartikel/200504220550.html)
Sehr geehrter Herr Nachbaur,
da man der Türkei einen Genozid vorwirft und Sie in Ihrem Artikel dieses Thema behandeln, würden wir Sie bitten, uns folgende Fragen zu beantworten. Wir möchten Ihre Antwort oder Nichtantwort auf unserer Homepage unter "Medienbeobachtung" veröffentlichen und diskutieren.
-- "Es dürfte keinen ernst zu nehmenden Historiker mehr geben, der den Genozid an den Armeniern bezweifelt."
Würden Sie uns bitte bestätigen, dass Sie glauben, dass es keinen "keinen ernst zu nehmenden Historiker mehr geben, der den Genozid an den Armeniern bezweifelt."
-- "Die Opferzahlen schwanken zwischen einer und 1,5 Millionen."
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen zu den Opferzahlen nennen.
-- "Das Angebot an Armenien, eine gemeinsame Expertenkommission einzusetzen, ist ein diplomatischer Winkelzug, im Kern aber eine unverschämte Provokation der Opfer und ihrer Nachkommen."
Wie stehen Sie zu dem Anliegen, über politische Instrumente Geschichtsschreibung zu erpressen?
-- "Die Türkei hält Europa in der Armenierfrage für erpressbar (...)"
Würden Sie dies bitte näher erläutern und wie kommen Sie zu dieser These?
-- "(...) etwa Franz Werfels großen historischen Roman "Die 40 Tage des Musa Dagh" (...)"
Haben Sie Franz Werfels "großen historischen Roman" gelesen und wie sehr sind Sie von seiner Authentizität und seiner Eignung überzeugt, einen Genozid belegen zu können.
Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
www.turkcom.org
Ihr Artikel "Ein Völkermord soll verdrängt werden" vom 22. April 2005
http://www.szon.de/news/leitartikel/200504220550.html (http://www.szon.de/news/leitartikel/200504220550.html)
Sehr geehrter Herr Nachbaur,
da man der Türkei einen Genozid vorwirft und Sie in Ihrem Artikel dieses Thema behandeln, würden wir Sie bitten, uns folgende Fragen zu beantworten. Wir möchten Ihre Antwort oder Nichtantwort auf unserer Homepage unter "Medienbeobachtung" veröffentlichen und diskutieren.
-- "Es dürfte keinen ernst zu nehmenden Historiker mehr geben, der den Genozid an den Armeniern bezweifelt."
Würden Sie uns bitte bestätigen, dass Sie glauben, dass es keinen "keinen ernst zu nehmenden Historiker mehr geben, der den Genozid an den Armeniern bezweifelt."
-- "Die Opferzahlen schwanken zwischen einer und 1,5 Millionen."
Würden Sie uns bitte Ihre Quellen zu den Opferzahlen nennen.
-- "Das Angebot an Armenien, eine gemeinsame Expertenkommission einzusetzen, ist ein diplomatischer Winkelzug, im Kern aber eine unverschämte Provokation der Opfer und ihrer Nachkommen."
Wie stehen Sie zu dem Anliegen, über politische Instrumente Geschichtsschreibung zu erpressen?
-- "Die Türkei hält Europa in der Armenierfrage für erpressbar (...)"
Würden Sie dies bitte näher erläutern und wie kommen Sie zu dieser These?
-- "(...) etwa Franz Werfels großen historischen Roman "Die 40 Tage des Musa Dagh" (...)"
Haben Sie Franz Werfels "großen historischen Roman" gelesen und wie sehr sind Sie von seiner Authentizität und seiner Eignung überzeugt, einen Genozid belegen zu können.
Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Olgun Bayrak
Türkische Internet Community
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