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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Armenienfrage: Sache der Türkei



KingTurek
06.08.05, 20:16
Der Völkermord an den Armeniern wird im Ständerat - anders als im Nationalrat, der ihn anerkannt hat - nie ein Thema sein.

Es sei nicht Sache von anderen Ländern, 90 Jahre später mit dem Finger auf die Türkei zu zeigen, sagte Peter Briner, der Präsident der Aussenpolitischen Kommission (APK) des Ständerates.

Der Ständerat, die kleine Kammer des eidgenössischen Parlamentes, ist die Vertretung der Kantone. Der Rat setzt sich aus 46 Vertreterinnen oder Vertretern der Schweizer Kantone zusammen und gilt als die konservativere Kammer als der Nationalrat, der nach der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner eines Kantons gewählt wird.

Die Aussenpolitische Kommission des Ständerats (APK) sei im Gespräch zum Schluss gekommen, über den Genozid von 1915 nicht im Plenum zu befinden, sagte APK-Präsident Peter Briner. Wie der Bundesrat, die Schweizer Regierung, sei die Kommission der Meinung, das wäre nicht die Aufgabe des Parlaments.

Es wäre vielmehr die Aufgabe der betroffenen Parteien, also der Türkei und Armenien. Eine gemischte Historikerkommission müsste die "schrecklichen Ereignisse aufarbeiten", führte Briner aus, so wie die Schweiz ihre Geschichte während des Zweiten Weltkriegs aufgearbeitet habe.

Jetzt Rückgrat zeigen

Zur Ausladung von Bundesrat Deiss durch die Türkei sagte Briner in einem Interview in mehreren Schweizer Tageszeitungen vom Samstag , die Schweiz dürfe jetzt gegenüber der Türkei nicht schwach werden. Sie dürfe aber auch nicht mit gleicher Münze zurückzahlen.

"Wichtig ist, dass wir jetzt Rückgrat zeigen", sagte Briner. Und es sei auch "gut, dass hierzulande hart darauf reagiert wird". Dass die Türkei die Absage des Besuchs von Bundesrat Joseph Deiss mit Termingründen erkläre, entspreche sicher nicht der Wahrheit.

Sie sei eine der typischen diplomatischen Ausreden, wenn man keine bessere Erklärung finde, erklärte Briner. "Man wird den Eindruck nicht los, dass die türkische Regierung mit diesem Säbelrasseln das Volk beruhigen will."

Die Türkei hat ein für September geplantes Treffen des Schweizer Wirtschaftsministers Joseph Deiss mit Handelsminister Kürsad Tüzmen am Freitag abgesagt. Als Grund für die "Verschiebung" gab die Türkei Terminprobleme an.


Stimmung gegen Schweiz gemacht

Ganz offensichtlich hätten die türkischen Medien "wieder Stimmung gegen die Schweiz gemacht". Dies wegen des Verfahrens, dass die Schweizer Justiz gegen den Vorsitzenden der Türkischen Arbeiterpartei und gegen einen Historiker wegen Leugnung des Völkermordes an den Armeniern 1915 eingeleitet hat.

Die Türkei wisse aber auch sehr genau, dass sie - wenn sie das Land in die EU führen wolle -, nicht darum herumkommen werde, die Armenierfrage aufzuarbeiten. "Und das ist innenpolitisch heikel", sagte Briner.

swissinfo und Agenturen

http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=106&sid=5991240&cKey=1123346464000

admin
06.08.05, 20:23
Dass die Türkei die Absage des Besuchs von Bundesrat Joseph Deiss mit Termingründen erkläre, entspreche sicher nicht der Wahrheit.


wie anmassend :rolleyes:

dertli4u
06.08.05, 20:29
wie anmassend :rolleyes:

türkei muss rückgrat zeigen..

wir müssen unsere "kaufkraft" und "Zusammenhalt" verkräften.

DeLaHoya
06.08.05, 22:05
Die Schweizer haben kalte Füße bekommen!

Was soll der Unsinn! Ein Regionalparlament hat doch den "Genozid" anerkannt, nun sollen sie sich gefälligst einer Historiker-Kommission stellen und dies begründen, da sie ja sowieso meinen, dass sie recht haben, müsste das ja ruckzuck gehen und keine Umstände machen. Die sollen sich mal nicht so anstellen!

Oder... haben sie Angst, dass auffliegt, dass sie sich durch die armenischen Petitionen und Kampagnen zur Anerkennung haben erpressen lassen?

Tobleroneische Heuchler!

Trojaner
07.08.05, 16:40
Die Schweizer haben kalte Füße bekommen!



Was soll der Unsinn! Ein Regionalparlament hat doch den "Genozid" anerkannt, nun sollen sie sich gefälligst einer Historiker-Kommission stellen und dies begründen, da sie ja sowieso meinen, dass sie recht haben, müsste das ja ruckzuck gehen und keine Umstände machen. Die sollen sich mal nicht so anstellen!



Oder... haben sie Angst, dass auffliegt, dass sie sich durch die armenischen Petitionen und Kampagnen zur Anerkennung haben erpressen lassen?



Tobleroneische Heuchler!
Ganz deiner Meinung. Man sollte die Schweizer nun stellen.
Ich glaube aber das nach dem Ausbruch des Streites wir denen schon einige Dokumente haben zukommen lassen. Diese dummen Schweizer. Über die kann ich nur noch lachen.

KingTurek
11.08.05, 23:42
http://www.swissinfo.org/xobix_media/images/sri/2005/sriimg20050811_6002499_1.jpg

Der Präsident der APK des Ständerates, Peter Briner, relativiert seine Aussage der Völkermord an den Armeniern werde kein Thema im Rat sein.

Briner sagte kürzlich, dass es nicht Sache anderer Länder sei, 90 Jahre nach den Geschehnissen, über die Türkei zu richten.

Nachdem die Türkei kürzlich den Schweizer Wirtschaftsminister Joseph Deiss – offiziell wegen Terminproblemen - ausgeladen hat, wird in der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates (APK) darüber diskutiert. Dabei wird vermutlich auch der Völkermord an den Armeniern zur Sprache kommen - und ob dieser vors Plenum soll.

Bislang habe es keinen Grund gegeben, in der APK auf das Thema zurückzukommen, sagte APK-Präsident Peter Briner am Donnerstag. Er sei zwar nach wie vor der Meinung, es sei problematisch, als Richter über andere Länder und ihre Vergangenheit aufzutreten.

Die Deiss-Ausladung gebe nun aber Anlass zur Diskussion, sagte Briner und differenzierte sich von seiner in der vergangenen Woche gemachten Aussage, der Armenier-Genozid werde im Ständerat kein Thema sein.

Im Gegensatz zu Ständerat und der Regierung hat die grosse Parlamentskammer, der Nationalrat, den Mord an bis 1,8 Mio. Armeniern als Völkermord bezeichnet. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Türkei sind deswegen seit einiger Zeit belastet.

swissinfo: Herr Briner, Sie sagen, dass der Ständerat nie über das Gemetzel der Türkei an der armenischen Bevölkerung, welches der Nationalrat als Völkermord anerkannte, sprechen werde. Wie stellt sich der Ständerat zu diesen Vorgängen?

Peter Briner: Was ich gesagt habe, wurde entweder falsch zitiert oder beruht auf einem Missverständnis, das ist zu bedauern. Gesagt habe ich, dass zum Zeitpunkt, als der Nationalrat den Völkermord anerkannte, das Thema im Ständerat nicht zur Debatte stand.

Die Politik unserer Regierung und der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates ist, dass die beiden an den schrecklichen Ereignissen von 1915 beteiligten und betroffenen Parteien diese durch eine unabhängige Historiker-Kommission untersuchen lassen sollten.

swissinfo: Es ist nun zwei Jahre her, seit der Nationalrat den Völkermord anerkannt hat. Warum kam das Thema in dieser Zeit im Ständerat nie zur Sprache?

P.B.:Im Nationalrat wurde aufgrund einer parlamentarischen Eingabe darüber diskutiert. Wir haben den Entscheid des Rates zu Kenntnis genommen und fanden, die Politik der Regierung sei der klügere Kurs.

swissinfo: Ist demnach die Armenien-Frage im Ständerat noch ein Thema?

P.B.: Ich kann nicht in aller Sicherheit wissen, was auf der Tagesordnung des Ständerates sein wird. Die Absage des Besuchs von Wirtschaftsminister Joseph Deiss durch die türkische Regierung wird in der Sitzung der APK am 23. August sicher zur Sprache kommen.

swissinfo: Sollte der Ständerat nicht schon allein aus moralischen Gründen, den Mord an der armenischen Bevölkerung als Völkermord anerkennen, wie das andere Länder ja auch tun?

P.B.: Ich denke, dass die Position der Schweizer Regierung die bessere ist. Mir ist es einfach nicht wohl, Richter in einer Sache zu sein, die vor so langer Zeit geschah.

Da sind zweifellos schreckliche Dinge geschehen und sie sollten untersucht werden. Aber in erster Linie von den damals betroffenen Partein.

swissinfo: Wie würden Sie die schweizerisch-türkischen Beziehungen im Moment charakterisieren?

Normalerweise sind sie gut. Wir spürten das, als eine Delegation der Aussenpolitischen Kommission im vergangenen September dem türkischen Parlament einen Besuch abstattete. Anschliessend weilte eine türkische Delegation diesen Sommer bei uns. Wir haben diese Fragen angesprochen und zwar in freundschaftlichem Ton.

Die Beziehungen sind natürlich durch die Ereignisse der letzten Zeit angespannter geworden. Doch denke ich, dass längerfristig gesehen, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern gut bleiben und weiter gedeihen werden, wie das in der Vergangenheit der Fall war.

swissinfo-Interview: Thomas Stephens

http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?siteSect=107&sid=6003323&cKey=1123786707000

admin
11.08.05, 23:58
den Mord an bis 1,8 Mio. Armeniern als Völkermord bezeichnet.



Das ist bis jetz der rekord :D

Ay_Dogar
12.08.05, 00:36
Das ist bis jetz der rekord :D
Tessa Hoffman gab mal in einem Interview die zahl von bis zu 2,5 millionen armeniern und 2,5 millionen Pontus griechen/Aramäern an.
Diese Frau hält den alleinigen Rekord.
Obwohl mein Liebling Haydar Isik zählt noch 5 millionen kurden dazu.;)

Yakamoz
12.08.05, 10:18
Tessa Hoffman gab mal in einem Interview die zahl von bis zu 2,5 millionen armeniern und 2,5 millionen Pontus griechen/Aramäern an.
Diese Frau hält den alleinigen Rekord.
Obwohl mein Liebling Haydar Isik zählt noch 5 millionen kurden dazu.;)

Ich biete 3,2 Mio Armenier und 4,6 Mio Pontus Griechen?

Wer bietet mehr?

DeLaHoya
12.08.05, 13:40
Ich biete 3,2 Mio Armenier und 4,6 Mio Pontus Griechen?

Wer bietet mehr?

Ich biete 8 Millionen Assyrer!

DeLaHoya
12.08.05, 14:34
Peter Briner:...
Die Politik unserer Regierung und der Aussenpolitischen Kommission des Ständerates ist, dass die beiden an den schrecklichen Ereignissen von 1915 beteiligten und betroffenen Parteien diese durch eine unabhängige Historiker-Kommission untersuchen lassen sollten.

swissinfo: Es ist nun zwei Jahre her, seit der Nationalrat den Völkermord anerkannt hat. Warum kam das Thema in dieser Zeit im Ständerat nie zur Sprache?

P.B.:Im Nationalrat wurde aufgrund einer parlamentarischen Eingabe darüber diskutiert. Wir haben den Entscheid des Rates zu Kenntnis genommen und fanden, die Politik der Regierung sei der klügere Kurs.
...
swissinfo: Sollte der Ständerat nicht schon allein aus moralischen Gründen, den Mord an der armenischen Bevölkerung als Völkermord anerkennen, wie das andere Länder ja auch tun?

P.B.: Ich denke, dass die Position der Schweizer Regierung die bessere ist. Mir ist es einfach nicht wohl, Richter in einer Sache zu sein, die vor so langer Zeit geschah.

Evtl. hätten sie damals schon dafür plädieren sollen, dass das Thema nicht von Richtern und Politikern sondern von Historikern geklärt werden muss. Sich jetzt mit der parlamentarischen Eingaben (Petitionen usw.) rauszureden hinterlässt mehr als nur einen faden Beigeschmack.

Der Schakal
12.08.05, 15:16
Ich biete 3,2 Mio Armenier und 4,6 Mio Pontus Griechen?

Wer bietet mehr?

hahahaa...ich frag mich manchmal...Wie kann es sein das es so viele Armenier auf dieser Welt gibt wo sie doch alle eigentlich tot sein müssten :) und nicht nur das, diese Pseudo-Zahl der angeblich ermordeten Armenier wurde schon längst wiederlegt...und trotzdem wird sie genutzt...stellt sich die Frage: "Warum?" und "Warum versucht man nichtmal objektiv zu berichten bzw. wenn man schon einseitig berichtet richtig zu berichten?!"

:)

Yakamoz
12.08.05, 15:25
hahahaa...ich frag mich manchmal...Wie kann es sein das es so viele Armenier auf dieser Welt gibt wo sie doch alle eigentlich tot sein müssten :) und nicht nur das, diese Pseudo-Zahl der angeblich ermordeten Armenier wurde schon längst wiederlegt...und trotzdem wird sie genutzt...stellt sich die Frage: "Warum?" und "Warum versucht man nichtmal objektiv zu berichten bzw. wenn man schon einseitig berichtet richtig zu berichten?!"

:)


Ganz einfach, weil die Regeln des objektiven Journalismus nicht auf Berichterstattungen über/aus der Türkei gelten. Erlaubt ist was gefällt.

Der Schakal
12.08.05, 15:30
Ganz einfach, weil die Regeln des objektiven Journalismus nicht auf Berichterstattungen über/aus der Türkei gelten. Erlaubt ist was gefällt.

Ja so sieht es wohl aus. Bis ca. zum April habe ich den deutschen Journalismus geachtet und dachte die berichte wären gut recherchiert...tja das war mal. Mittlerweile glaube ich das alle voneinander abschreiben und versuchen den Türken schlecht darzustellen wie in einem Wettbewerb!

Yakamoz
22.03.08, 11:27
Evtl. hätten sie damals schon dafür plädieren sollen, dass das Thema nicht von Richtern und Politikern sondern von Historikern geklärt werden muss. Sich jetzt mit der parlamentarischen Eingaben (Petitionen usw.) rauszureden hinterlässt mehr als nur einen faden Beigeschmack.

Hmm...ich könnte schwören da stand eben noch etwas von Feiglinge drin....

Da frage ich mich, wer der wahre Feigling ist.

N-TRACK
22.03.08, 11:52
Mein Gott das ist mir doch so wurscht wie die verhältnisse zur Schweiz sind, überhaupt sollte man den botschafter abziehen um mal klare verhältnisse zu schaffen, sowie bei den Franzosen, denken die können hier in ihrem "REGIONALPARLAMENT" uns erpressen und sachen machen

stilicho
22.03.08, 18:13
Warum fällt es euch Türken so schwer zuzugeben, was nun einmal passiert ist?

Der Schakal
22.03.08, 18:16
Warum fällt es euch Türken so schwer zuzugeben, was nun einmal passiert ist?

Deine Logik zu verstehen ist wikrlich eine Kunst. Warum gibts du nicht zu das ihr Deutschen einen Völkermord an den Türken plant und vollzieht?

yücel
22.03.08, 18:17
Warum fällt es euch Türken so schwer zuzugeben, was nun einmal passiert ist?sicherlich kannst du uns als Experte sagen, was passiert ist, wir sind nicht so bewandt mit dem Thema, bzw. können nicht Hellsehen, in die Vergangenheit zurück blicken, dazu fehlt uns die Technik :lach:

ayyıldız66
22.03.08, 18:17
Deine Logik zu verstehen ist wikrlich eine Kunst. Warum gibts du nicht zu das ihr Deutschen einen Völkermord an den Türken plant und vollzieht?

Allah iyligini versin. Hic gülecegim yoktu.

stilicho
22.03.08, 18:23
Deine Logik zu verstehen ist wikrlich eine Kunst. Warum gibts du nicht zu das ihr Deutschen einen Völkermord an den Türken plant und vollzieht?

Was soll der Unsinn?

Alevi_Playa
22.03.08, 18:26
Was soll der Unsinn?

War es denn wirklich Völkermord?
Oder haben da vielleicht die Kriegsgegnerpropaganda auf der einen, die Armenier auf der anderen Seite und die eigene Unfähigkeit zu diesem Geschichtsbild geführt?

Der Schakal
22.03.08, 18:27
Was soll der Unsinn?

Endlich schaltest du dein Hirn an und kommst voran. Keine Sorgen. Ich werde noch dafür Sorgen das du anfängst zu denken und einen wichtigen Beitrag in politikcity zu hinterlassen, anstatt den Mist den du jedesmal verzapfst.

stilicho
22.03.08, 18:29
sicherlich kannst du uns als Experte sagen, was passiert ist, wir sind nicht so bewandt mit dem Thema, bzw. können nicht Hellsehen, in die Vergangenheit zurück blicken, dazu fehlt uns die Technik :lach:

Mir scheint, man streitet sich nur darum, ob nun Völkermord oder nicht Völkermord. Das Verbrechen als solches wird nicht in Abrede gestellt, oder irre ich mich da? Ich frage mich wirklich, warum man Ereignisse, die inzwischen geschichtlich sind, nicht einfach zugibt. Dann würde sich der Staub legen und die Historiker könnten sich in Ruhe an ihre Quellen machen und ihre Bücher schreiben. Wir Deutschen haben doch auch so allerhand zugegeben.

Alevi_Playa
22.03.08, 18:34
Mir scheint, man streitet sich nur darum, ob nun Völkermord oder nicht Völkermord. Das Verbrechen als solches wird nicht in Abrede gestellt, oder irre ich mich da? Ich frage mich wirklich, warum man Ereignisse, die inzwischen geschichtlich sind, nicht einfach zugibt. Dann würde sich der Staub legen und die Historiker könnten sich in Ruhe an ihre Quellen machen und ihre Bücher schreiben. Wir Deutschen haben doch auch so allerhand zugegeben.

Deine Aussage hat einen Widerspruch in sich.

stilicho
22.03.08, 18:42
Deine Aussage hat einen Widerspruch in sich.
Contradictio per se? Kann ich nicht erkennen

easydogi
22.03.08, 19:05
Mir scheint, man streitet sich nur darum, ob nun Völkermord oder nicht Völkermord. Das Verbrechen als solches wird nicht in Abrede gestellt, oder irre ich mich da? Ich frage mich wirklich, warum man Ereignisse, die inzwischen geschichtlich sind, nicht einfach zugibt. Dann würde sich der Staub legen und die Historiker könnten sich in Ruhe an ihre Quellen machen und ihre Bücher schreiben. Wir Deutschen haben doch auch so allerhand zugegeben.

Die ganze Chose hat mit Geschichte nichts mehr zutun.
Wenn es nur Geschichte und historische Aufarbeitung wäre, dann gebe es nichts einfacheres, als sich zusammen zu setzen und der Sache auf den Grund zu gehen. Egal, wie weh es beiden Seiten tun würde.

Die Angelegenheit ist viel simpler, als es den Anschein erweckt. Es geht um die dämliche EU-Aufnahme-Politik. Sobald das vom Tisch ist - egal, ob es nun positiv oder negativ ausgeht - interessiert sich keine Sau mehr für Armenien.