DeLaHoya
06.08.05, 22:17
Historischer Roman um das Verhältnis zwischen Türken und Griechen im Vorfeld der "großen Katastrophe von 1922 in Kleinasien". Anhand eines persönlichen Schicksals wird die Politik der Großmächte im ersten Weltkrieg geschildert, die die blutige Vertreibung der Griechen aus Kleinasien zur Folge hatte.
"Manolis Axiotis verkörpert den einfachen kleinasiatischen Menschen. Er hat all das Bittere erlebt, das die Politik der Großmächte Kleinasien bescherte: Das 'amele taburu' (Arbeitsbataillon) von 1914-1918, die Kämpfe in griechischer Uniform, Gefangenschaft und Vertreibung. Zuletzt arbeitete er als Hafenarbeiter. Er gab mir eines Tages ein einfaches Heft mit seinen Lebenserinnerungen. Mit viel Mühe und Geduld hat er aufgeschrieben, was er in 60 Jahren erlebte besonders schwer, da er kaum schreiben konnte. Seine Aufzeichnungen sind der Stoff für diesen Roman. Ich schrieb ihn, damit die Alten ihr Leben nicht vergessen und damit die Jungen gerechter urteilen", schreibt die Autorin in ihrem Vorwort.
Das Buch hat in Griechenland die 82. Auflage erreicht, ist ins Türkische und weitere Sprachen übersetzt worden und Auszüge davon sind auch in Schulbüchern aufgenommen worden.
Mit "Grüß mir die Erde, die uns beide geboren hat", − Originaltitel "Matomena Chomata" (Blutige Erde) −, bewies die Autorin ihre große Fähigkeit, sich in Persönlichkeiten ihrer Literarischen Figuren einzuleben.
"Manolis Axiotis verkörpert den einfachen kleinasiatischen Menschen. Er hat all das Bittere erlebt, das die Politik der Großmächte Kleinasien bescherte: Das 'amele taburu' (Arbeitsbataillon) von 1914-1918, die Kämpfe in griechischer Uniform, Gefangenschaft und Vertreibung. Zuletzt arbeitete er als Hafenarbeiter. Er gab mir eines Tages ein einfaches Heft mit seinen Lebenserinnerungen. Mit viel Mühe und Geduld hat er aufgeschrieben, was er in 60 Jahren erlebte besonders schwer, da er kaum schreiben konnte. Seine Aufzeichnungen sind der Stoff für diesen Roman. Ich schrieb ihn, damit die Alten ihr Leben nicht vergessen und damit die Jungen gerechter urteilen", schreibt die Autorin in ihrem Vorwort.
Das Buch hat in Griechenland die 82. Auflage erreicht, ist ins Türkische und weitere Sprachen übersetzt worden und Auszüge davon sind auch in Schulbüchern aufgenommen worden.
Mit "Grüß mir die Erde, die uns beide geboren hat", − Originaltitel "Matomena Chomata" (Blutige Erde) −, bewies die Autorin ihre große Fähigkeit, sich in Persönlichkeiten ihrer Literarischen Figuren einzuleben.