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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Konstantinopel im Jahr 1453



Ostmanlowca
14.08.05, 10:31
Die Belagerung von Konstantinopel im Jahr 1453 durch die Osmanen beendete die Existenz des Byzantinischen Reichs. Der osmanische Sultan Mehmed II. stand an der Spitze des 80.000 Mann starken Belagerungsheeres. Die Verteidigung der Stadt oblag Kaiser Konstantin XI., der weniger als 10.000 Mann zur Verfügung hatte.

Die Belagerung begann im Februar 1453. Anfangs wurde die Stadt noch von einer venezianischen Flotte mit Nachschub versorgt, doch dem wurde von einer osmanischen Flotte ein Ende gemacht, die die Stadt vollständig umschloss. Die Osmanen brachte ihre Artillerie, die vom ungarischen Söldner Urban befehligt wurde, westlich der Stadt in Stellung. Am 2. April eröffneten 70 Kanonen das Feuer auf die verwundbarsten Abschnitte der z.T. noch antiken Stadmauern. Zusätzlich gruben die Osmanen Tunnel, um die Mauern so zu Einsturz zu bringen; diese Tunnel wurden jedoch zumeist entdeckt und blockiert, bevor sie Schaden anrichten konnte. Dennoch wurden vor allem durch die Artillerie immer wieder Breschen in die Mauern geschlagen, durch die die Osmanen in die Stadt einzudringen versuchten. Den Belagerten gelang es jedoch stets, diese Versuche zurückzuschlagen, indem sie Gegenangriffe unternahmen und hinter jeder neu geschlagenen Bresche Palisaden errichteten

Am 29. Mai, also nach zweimonatigem Bombardement, gelang es den Osmanen schließlich, eine so große Bresche in die Mauer zu schießen, dass diese von den Byzantinern nicht mehr vollständigt verteidigt werden konnte. Die Osmanen warfen alle Kräfte in diesen Abschnitt; dennoch konnten die Verteidiger die Angreifer noch einige Stunden aufhalten. Schließlich jedoch drang eine osmanische Abteilung über einen zwar unbeschädigten aber auch unbewachten Abschnitt der Mauern in die Stadt ein und fiel den Verteidigern in den Rücken; die Stadt war gefallen. Konstantin hielt bis zuletzt auf den Mauern aus, bis er getötet wurde. Die Osmanen unterzogen die Stadt einer dreitägigen Plünderung.

Die Osmanen benannten Konstantinopel um in Istanbul und machten es zur Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Die Spätantike bzw. das Mittelalter waren nun endgültig vorbei.

http://wissenglobal.de/Belagerung_von_Konstantinopel_ (1453).html


Mehrere Angriffe auf Konstantinopel blieben erfolglos, bis am 29. Mai 1453 die Stadt unter Mehmet dem Eroberer unter großen Verlusten eingenommen werden konnte (Siehe auch Belagerung von Konstantinopel (1453)). Die Zahl der Toten wird mit 50.000 angegeben. Die zahlenmäßig weit unterlegenen Verteidiger hielten fast vier Monate der Belagerung stand, warteten am Ende aber vergeblich auf Hilfe aus Venedig. Die Überlebenden wurden mit Ausnahme der Juden und Genuesen deportiert. Diese konnten dank ihrer umsichtigen Haltung während der Belagerung ihren Privatbesitz retten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinopel



Das war der Anfang des Osmanischen Reiches.

Gökcen
14.08.05, 10:39
Al-Andalus

Das römische Theater und die maurische Festung Alcazaba in Málaga

711 nutzten Streitkräfte des Islam (Araber und Berber aus Marokko), der im 7. Jahrhundert vom Propheten Muhammad begründet worden war und schon den Maghreb beherrschte (siehe Islamische Expansion), den Bürgerkrieg im westgotischen Königreich auf der iberischen Halbinsel aus, um über die Straße von Gibraltar überzusetzen. Tāriq ibn Ziyād, der Unterbefehlshaber des Kalifen landete hierfür in Gibraltar (Dschebel al Tariq), nachdem er vorher schon ein Expeditionsheer unter dem Offizier Tarif geschickt hatte. Dieser ging mit einem 500 Mann starken Expeditionsheer in der Nähe von Algeciras an Land, an einer Stelle, die später den Namen Tarifa bekam. Bei der Schlacht am Rio Guadalete (711) wurden die Truppen des letzten westgotischen Königs Rodrigo (Roderich) vernichtend geschlagen.

Im Frühjahr 714 setzte Tariq gemeinsam mit Musa ibn Nusair, dem Gouverneur von Nordafrika, von Toledo aus die weitere Eroberung fort. Abd al-Aziz, der Sohn von Musa ibn Nusair wurde als Statthalter von Al-Andalus eingesetzt, Sevilla wurde zur Hauptstadt benannt. Abd al-Aziz heiratete Egilona, die Witwe von König Roderich.

Im Jahr 716 wurde Ayyub der Nachfolger von Abd al-Aziz, er machte Córdoba zur Hauptstadt von Al-Andalus.

Um 718 beherrschten die Araber den größten Teil der Halbinsel (außer den Nordwesten, wo westgotische Adlige den Widerstand organisierten), ihre Expedition nach Frankreich wurde 732 bei Poitiers (Frankreich) vom fränkischen Hausmeier Karl Martell gestoppt.

Der vom Kalifen später eingesetzte Statthalter Sahm überschritt etwa 720 die Pyrenäen in Richtung Narbonne und Toulouse. In dieser Zeit (zwischen 716 und 730) schloss der Berberführer Manuza mit Herzog Eudo von Aquitanien einen Vertrag, außerdem heiratete Manuza die Tochter Eudos.

732 überquerte der General Ghafiki erneut die Pyrenäen, er eroberte Arles und Bordeaux. Als er in Richtung Tours zog, kam es am 25. und 31. Oktober 732 zur Schlacht bei Poitiers gegen die fränkischen Truppen unter Karl Martell. Dabei fiel Ghafiki und das Heer flüchtete zurück auf die iberische Halbinsel.

Im Jahr 735 kam es zu einem erneuten Feldzug nach Frankreich unter dem Statthalter Okba. Es wurden die Städte Arles, Avignon, Lyon und Teile der Provence erobert. Karl Martell schaffte es, die Muslime wieder nach Spanien zurückzudrängen, nur die Stadt Narbonne blieb in arabischer Hand.

Den Herrschern von Al-Andalus wurde durch das Umayyaden-Kalifat in Damaskus der Rang eines Emirs gewährt (siehe: Statthalter von Andalusien). Den aufreibenden Zwistigkeiten und blutigen Fehden, welche Ehrgeiz und Herrschsucht der arabischen Häuptlinge in dieser entfernten Provinz des Kalifats hervorriefen, machte 755 der bei der Vernichtung durch die Abbasiden (die sogenannte „Abbasidenrevolution“) einzig übriggebliebene Spross der Umayyaden, Abd ar-Rahman I., ein Ende, welcher nach Spanien flüchtete und hier, vom Volk mit Jubel begrüßt, ein eigenes Reich mit der Hauptstadt Córdoba, das so genannte Emirat von Córdoba, gründete. Al-Andalus wurde häufig von internen Konflikten zwischen den arabischen Umayyaden, den Berbern aus Nordafrika und den christlichen Westgoten durchrüttelt.

763 schickte der Abbasiden-Kalif von Bagdad den General Mugharit nach Spanien, um Abd-ar Rahman I. zu besiegen und die Iberische Halbinsel in den Einflussbereich des neuen Kalifats zu bekommen. Abd-ar Rahman I. ging aus diesem Feldzug siegreich hervor, ein weiteres Abbasiden-Heer, das 777 Spanien erreichte, konnte ebenfalls zurückgeschlagen werden.

Im Winter 777/778 machte sich Ibn Arabi (Statthalter der nordspanischen Stadt Saragossa) auf den Weg nach Paderborn, um bei Karl dem Großen um Unterstützung gegen Abd-ar Rahman I. zu bitten. Dabei wurde ihm der Ummayaden-General Ubaid al Djudhani als Geisel übergeben. Im Frühjahr 778 marschierte Karl der Große schließlich mit einem Heer über Pamplona nach Saragossa, ein weiteres Heer zog nach Barcelona. Karl erlitt jedoch eine Niederlage (Roncesvalles), außerdem zwangen ihn die kürzlich von ihm befriedeten Sachsen dazu, zurückzukehren, weil sie seine Abwesenheit dazu nutzen, gegen die Stadt Köln zu ziehen.

Im Jahr 785 eroberten die Franken Gerona, ohne auf großen Widerstand zu stoßen. In der darauffolgenden Zeit geschehen auf beiden Seiten der Pyrenäen immer wieder kürzere Eroberungs- und Beutezüge, so brandschatzten die Araber im Jahr 795 Narbonne, 801 eroberten die Franken wiederum Barcelona, 811 Tortosa.

Am 3. September 788 starb Abd-ar Rahman I. in der Hauptstadt Córdoba. Die Nachfolge trat sein zweiter Sohn Hischam I. an; der älteste Sohn Abd-ar Rahmans I. erhob sich daraufhin gegen seinen Bruder, er unterlag jedoch und floh daraufhin nach Nordafrika.

791 zog Hischam I. nach Altkastilien, um die Region zu unterwerfen. Einer seiner Generäle besiegte weiter westlich König Vermudo von Asturien, anschließend vertrieb derselbe General die Franken 793 wieder aus Gerona und Narbonne. 795 eroberte General ibn Mugharit die Stadt Astorga.

Im Jahr 796 wurde Al-Hakam I. der Nachfolger seines Vaters Hischam I. Anschließend ging ein Onkel Hakams I. namens Abdallah nach Aachen, um Karl den Großen ein zweites Mal zu einem Feldzug gegen Al-Andalus zu bewegen. König Alfons II. von Asturien sagte Karl ebenfalls seine Unterstützung zu, worauf dieser sich für den Feldzug entschied. Ebenfalls mit dabei war Ludwig der Fromme, der mit seiner Armee im Jahr 800 die Städte Lérida und Huesca plünderte und Barcelona belagerte. 803 ergab sich Barcelona schließlich und der dortige Graf nahm den Titel Markgraf von Gothien an. Anschließend wurde zwischen Hakam I. und Karl dem Großen ein Waffenstillstand ausgehandelt.

822 starb Hakam I.; sein Nachfolger wurde Abd ar-Rahman II., dessen Regierungszeit von literarischer und künstlerischer Blüte geprägt war. In dieser Zeit traten viele Nichtmuslime zum Islam über, und das Arabische wurde die am meisten gesprochene Sprache in Al-Andalus. So wurde beispielsweise damals auch die Bibel ins Arabische übersetzt, weil sie sonst von großen Bevölkerungsteilen nicht mehr hätte gelesen werden können. Dieser Umstand führte schließlich auch zu Revolten einiger Christen, hauptsächlich unter dem Prediger Eulogius und dem Laien Álvaro.

Mezquita, Córdoba

Zu jener Zeit kam der Künstler Ziryab (Ali ibn Nafi) an den Hof Abd-ar Rahmans II. und gründete in Córdoba ein Konservatorium. Die Bildung und Weltläufigkeit Ziryabs wirkten sich in den Folgejahren auf das gesamte gesellschaftliche Leben in Al-Andalus aus.

839/840 sandte Kaiser Theophilos von Konstantinopel Kratios, einen Dolmetscher an seinem Hof, zu Abd-ar Rahman II. in Córdoba. Er überreichte diesem einen Freundschaftspakt, der unter anderem die Rückgabe Kretas an Konstantinopel beinhaltete. Kreta war seit 818 in der Hand von Andalusiern, die damals nach einer niedergeschlagenen Revolte gegen den andalusischen Hof auf diese Insel flohen. Abd ar-Rahman lehnte den Pakt ab, weil die Cordobeser auf Kreta nicht seinem Reich verpflichtet fühlte. Allerdings sandte er zum Dank für die Ehre, die ihm Theophilos zukommen ließ, ebenfalls zwei Vertreter seines Hofs nach Konstantinopel.

Am 20. August 844 erschienen die Wikinger an der Mündung des Tejo, ein paar Wochen später erreichten sie Cádiz im Südwesten der Halbinsel. Von dort aus fuhren sie flussaufwärts auf dem Guadalquivir bis nach Sevilla und plünderten die Stadt etwa eine Woche lang, bis sie am 11. November des gleichen Jahres von den Truppen Abd ar-Rahmans II. besiegt wurden.

Als im Jahr 852 Abd ar-Rahman II. starb, übernahm dessen Sohn Muhammad die Führung. Dieser ging härter als sein Vater gegen die christlichen Revolten vor, worauf diese nach der Hinrichtung Eulogius' und Álvaros wieder abebbten.

Der Löwenbrunnen innerhalb der Alhambra, Granada

888 starb Muhammad, anschließend wurde sein Sohn Al-Mundir der Nachfolger, der wiederum im Zuge einer Revolte am 29. Juni des selben Jahres vor der Festung Bobastro fiel. Unter dem nächsten Nachfolger namens Abdallah versank das Land vorübergehend in weitere Kämpfe, Verrätereien und Morde, begleitet von den verschiedensten Allianzen, die zwischen den Fürsten von Al-Andalus eingegangen werden.

912 starb Abdullah im Alter von 68 Jahren. Nachfolger wurde sein Neffe Abd ar-Rahman III. (gest. 961). Dieser gründete 929 das Kalifat von Córdoba. In dieser Zeit erreichten arabische Kunst und Wissenschaft auf der iberischen Halbinsel ihre Blüte. Bevölkerungsreiche Städte schmückten das Land; das Gebiet des Guadalquivir soll allein 12.000 bewohnte Orte gezählt haben. Córdoba hatte 113.000 Häuser, 600 Moscheen, darunter die prachtvolle Hauptmoschee, und herrliche Paläste, darunter den Alcázar. Mit Córdoba wetteiferten andere Städte wie Granada mit der Alhambra, Sevilla und Toledo. In gleichem Sinn wie Abd ar-Rahman III. regierte sein als Dichter und Gelehrter ausgezeichneter Sohn al-Hakam II. (961-976), wogegen unter dem schwachen Hischam II. (976-1013) das Kalifat zu sinken begann.

Alhambra, Granada

Das Kalifat erreichte seinen Höhepunkt unter Abi Amir al-Mansur (auch Almanzor, d.h. der Siegreiche), einem Statthalter Hischams II., um das Jahr 1000, als Barcelona (985) und andere christliche Städte von den Muslimen geplündert wurden. Nach Almanzors Tod stürzte das Kalifat in einen Bürgerkrieg und zerfiel in mehr als zwanzig Emirate, die so genannten „Taifa-Königreiche“. Nach dem Verlust von Toledo im Jahr 1085, brachen die Almoraviden von Nordafrika ein und unterwarfen al-Andalus. Im 12. Jahrhundert brach das Königreich der Almoraviden ebenfalls auseinander, nur um durch eine almohadische Invasion 1147 übernommen zu werden. Nach der entscheidenden Schlacht bei Las Navas de Tolosa (16. Juli 1212), blieb nur noch das Königreich von Granada unter den Nasriden bis 1492 über.

Al-Andalus bleibt als Beispiel höchster arabischer Kultur und Wissenschaft im kollektiven Gedächtnis der Araber noch heute erhalten. Es war geprägt von einem Klima der Toleranz zwischen den herrschenden Muslimen und den großen christlichen und jüdischen Gemeinden.

Gökcen
14.08.05, 10:41
Reconquista: 8. bis 15. Jahrhundert

Ein ursprünglich maurisches Minarett in Ronda, das nach der Reconquista in einen Glockenturm umgewandelt wurde.

Die Vertreibung der Muslime begann unter dem ersten König des Königreichs von Asturien, Pelayo (718-737), der den Kampf gegen die Mauren in den Bergen von Covadonga aufnahm. Später führten seine Söhne und Nachkommen dieses Werk fort, bis alle Muslime vertrieben waren. Währenddessen errichteten die fränkischen Herrscher im Osten der Halbinsel, jenseits der Pyrenäen, im heutigen Katalonien, die Spanische Mark und eroberten 785 Girona und 801 Barcelona.

Der Gedanke, die Reconquista als einzelnen Prozess zu begreifen, der acht Jahrhunderte überspannte, ist historisch unkorrekt. Die christlichen Reiche im Norden Spaniens kämpften sowohl gegeneinander als auch gegen die Muslime. Der spanische Volksheld des 11. Jahrhunderts, El Cid, wurde von König Alfons VI. verbannt und fand Zuflucht beim muslimischen König von Saragossa. Die Idee der Wiedereroberung durch einen Kreuzzug und das Bedürfnis religiöser Reinheit in Spanien ist vermutlich durch die „katholischen Monarchen“ Isabella I. von Kastilien und Ferdinand von Aragón eingeführt worden, um ihre Eroberung von Granada, die Ausweisung der Juden, von denen 160.000 zu dieser Zeit in Spanien lebten, und die gewaltsame Bekehrung der Mauren zu rechtfertigen.

Im 15. Jahrhundert vereinigten sich die Königreiche von Kastilien und Aragón und alle Muslime wurden von der iberischen Halbinsel vertrieben. Aragón war zu dieser Zeit schon länger eine wichtige Seemacht im Mittelmeer und Kastilien stand in Konkurrenz mit Portugal um die Vorherrschaft im Atlantischen Ozean. Nach der Eroberung der letzten maurischen Festung bei Granada am 2. Januar 1492 begann Spanien, Missionen zur Erforschung der Weltmeere zu finanzieren. Die von Christoph Kolumbus brachte eine Neue Welt in den Blickwinkel europäischer Aufmerksamkeit. Es folgten Conquistadores, Eroberer, die die einheimischen Reiche in Mittelamerika und die der Inka unter spanische Herrschaft brachten.


naaa?

Gökcen
14.08.05, 10:44
Die Überlebenden wurden mit Ausnahme der Juden und Genuesen deportiert. Diese konnten dank ihrer umsichtigen Haltung während der Belagerung ihren Privatbesitz retten.
***

wenn wir meine rot markeirten textstellen mit diesem satz hier vergleichen, merken wir das die moslems sowohl bei dne kreuzzügen ,als auch bei den anderen eroberungen und machtherrschaften wie z.b in spanien immer andere monotheismen toleriert haben..
und als dann die christen wieder an der macht waren, wurden moslems und juden zwangsdeportiert, zwangschristianisiert oder umgebracht.
so war das während den kreuzzügen, im maurischen spanien und sonst wo.
aber da soll mir mal einer sagen wo die moslems die christen oder juden so behandelt haben? sie durften ihren besitz behalten und ihre gebetshäuser und wurden beschützt wenn sie kopfsteuer zahlten, da war nichts mit zwang

Ostmanlowca
14.08.05, 10:47
Was naaaa?

Was hat das jetzt mit den Osmanen und der Eroberung von Konstantinopel zu tun?

Ich würde diese Araberzeiten eher nicht erwähnen, denn bis ca. 1000 n.Chr. waren die Türken nur Sklaven bei den Arabern. ;)

Gökcen
14.08.05, 10:49
es geht nicht um die nationalität, sondern um die religion und das sowohl türken als auch araber größtenteils moslems sind willst du nicht bestreiten oder?
es geht darum das man dne kleinen und feinen unterschied zwischen christlichen und islamischen eroberungen merkt! da sie eroberung istanbuls immer als blutige schlacht abgestempelt wird wo die bösen osmanen alle nicht moslems abgeschlachtet hätten :rolleyes:

Deniz
14.08.05, 10:51
Das war der Anfang des Osmanischen Reiches.

Nicht 1453, sondern 1299 war der Anfang: die Gründung des Osmanischen Reiches

Deniz
14.08.05, 10:53
Was naaaa?

Was hat das jetzt mit den Osmanen und der Eroberung von Konstantinopel zu tun?

Ich würde diese Araberzeiten eher nicht erwähnen, denn bis ca. 1000 n.Chr. waren die Türken nur Sklaven bei den Arabern. ;)


751 n.Chr. Talas-Krieg: das erste Zusammentreffen der Türken mit den Arabern...Die Türken verloren diese Schlacht und nahmen den Islam als religion an...

Unterworfene ??!! schon mal türkische Geschichte studiert???

Ostmanlowca
14.08.05, 10:54
Die Überlebenden wurden mit Ausnahme der Juden und Genuesen deportiert. Diese konnten dank ihrer umsichtigen Haltung während der Belagerung ihren Privatbesitz retten.
***

wenn wir meine rot markeirten textstellen mit diesem satz hier vergleichen, merken wir das die moslems sowohl bei dne kreuzzügen ,als auch bei den anderen eroberungen und machtherrschaften wie z.b in spanien immer andere monotheismen toleriert haben..
und als dann die christen wieder an der macht waren, wurden moslems und juden zwangsdeportiert, zwangschristianisiert oder umgebracht.
so war das während den kreuzzügen, im maurischen spanien und sonst wo.
aber da soll mir mal einer sagen wo die moslems die christen oder juden so behandelt haben? sie durften ihren besitz behalten und ihre gebetshäuser und wurden beschützt wenn sie kopfsteuer zahlten, da war nichts mit zwang

O.K., bei den Juden. Türken und Juden verstehen sich ja, auf der staatlichen Ebene jedenfalls.
P.S.:
Es gibt sogar turkstämmige Juden, die Khazaren.


Aber da steht, daß dafür alle Anderen(Ausn.:Genuesen) deportiert wurden.

Gök Türk
14.08.05, 10:55
Was naaaa?

Was hat das jetzt mit den Osmanen und der Eroberung von Konstantinopel zu tun?

Ich würde diese Araberzeiten eher nicht erwähnen, denn bis ca. 1000 n.Chr. waren die Türken nur Sklaven bei den Arabern. ;)

Soll ich jetzt lachen oder später?

Ostmanlowca
14.08.05, 10:57
Nicht 1453, sondern 1299 war der Anfang: die Gründung des Osmanischen Reiches

Ab 1453 ist die Bedeutung der Türken enorm gestiegen.
Ab da konnte man das Osmanische Reich als eine "Großmacht" ansehen.



751 n.Chr. Talas-Krieg: das erste Zusammentreffen der Türken mit den Arabern...Die Türken verloren diese Schlacht und nahmen den Islam als religion an...

Unterworfene ??!! schon mal türkische Geschichte studiert???

Die Türken waren Sklaven bei den Arabern, sie wurden zum Kriegführen eingesetzt, da der Islam es verbot, daß die Muslime gegeneinander kämpfen.

Deniz
14.08.05, 10:58
Soll ich jetzt lachen oder später?

bitte lass ihn, ich glaube wir haben alle Spass an ihm :D :p :D

hab' selten so gut gelacht :D

Deniz
14.08.05, 11:02
Ab 1453 ist die Bedeutung der Türken enorm gestiegen.
Ab da konnte man das Osmanische Reich als eine "Großmacht" ansehen.

das sieht nach Einsicht aus :D



Die Türken waren Sklaven bei den Arabern, sie wurden zum Kriegführen eingesetzt, da der Islam es verbot, daß die Muslime gegeneinander kämpfen

:D

toll, wie Du das umschreibst..hast Du schon mal an die "ratio legis" der Koran Suren gedacht??? :cool:

wann ging es denn mit dem Islam überhaupt los? im siebten Jahrhundert, und die Türken kamen 751 dazu..das muss ja wirklich eine Sklavenarbeit gewesen sein :cool:

Ostmanlowca
14.08.05, 11:10
Mamluken

Herkunft
Schon die Leibgarde Saladins bestand aus Soldaten, die auf den Sklavenmärkten des nördlichen Anatolien oder des Kaukasus im Kindesalter eingekauft und dann durch eine Eliteschulung auf ihren Dienst vorbereitet wurden. Sie waren dem König hörig, konnten jedoch auch die Freiheit erlangen und dann ihrerseits andere Mamluken erwerben und an sich binden. Auch wenn sie eine militärische Elite bildeten, waren die Mamluken doch keine Adligen, geschweige denn hatten sie den besonderen Segen durch eine Abstammung von der Prophetenfamilie wie die Fatimiden.

Mamluken waren vor allem Angehörige der Turkvölker sowie Tataren, Tscherkessen, Kasachen, Kalmücken, Georgier und Armenier. Sie wurden dann an den Hof eines Sultans oder Emirs gebracht und dienten ihm als Leibwache, da man den einheimischen Soldaten nicht vertraute.

Ihr Los war nicht so hart, wie der Begriff Sklaven annehmen lässt, denn Sklaven waren eine wichtige Stütze der Wirtschaft, und - im Falle der Mamluken - des Militärs. Sie hatten einen Haushalt und Familie.

Mamluke wurde nur, wer als Nichtmuslim aus einem nicht-islamischen Gebiet kam und von einem Emir oder gar dem Sultan selbst versorgt wurde. Das heißt er konvertierte und wurde militärisch ausgebildet. Nach der Ausbildung musste er unter seinem heidnisch-türkischen Namen freigelassen werden. Die dadurch erlangte Loyalität zum Herrn und den Kameraden zeichnete die besondere Stärke der Mamluken aus.

Zu unterschiedlichen Zeiten erlangten solche Garden großen Einfluss auf die Politik, da sie (wie die Prätorianergarde im alten Rom und die Janitscharen im osmanischen Reich) im Zweifelsfalle Herrscher ein- und absetzten. Mitunter wurde auch jemand aus ihrer Mitte als Sultan eingesetzt (z. B. 1250 in Ägypten, 1265 in Delhi/Indien).

http://de.wikipedia.org/wiki/Mameluken



Im zehnten Jahrhundert wird ein neuer Prozeß in der islamischen Welt eingeleitet, der für den Untergang der Samaniden im Osten bis hin zum Zerfall des Kalifats in Bagdad verantwortlich ist. In den ständigen Kämpfen gegen die zentralasiatischen Türken werden diese als Gefangene zum Islam bekehrt, und als Kriegssklaven in die Truppen eingegliedert. Dies wird vor allem notwendig, weil die Samaniden für die Abwehr der immer aufs Neue anstürmenden Kriegsvölker aus Zentralasien immer mehr Truppen benötigen. Auch das Kalifat erhofft sich von den türkischen Kriegern einen wirksamen Schutz gegen die herrschende iranische Aristokratie Zum Islam bekehrt, gestaltet sich die Kontrolle dieser türkischen Krieger als äußerst schwierig. Vor allem als durch den Bekehrungseifer der Samaniden immer mehr ganze türkische Stämme freiwillig zum Islam übertreten , müssen ihnen die Samaniden den Zuzug in iranische Territorien gestatten. Durch ihre militärische Schlagkraft und ihren frischen Glauben nehmen sie immer wichtigere Positionen im Militär ein und ebnen sich so den Weg zur Herrschaft.

http://www.arash.de/gesch/text/Irangeschi4.htm#Die%20Samanide n

Deniz
14.08.05, 12:13
Mamluken



schön, Mamluken (arabisch) = weisse Sklaven

Was willst Du damit beweisen?


Wie kommst Du auf die Idee das ein "kriegerisches Volk", weil es den Islam annahm im europaeischen Sinne damit versklavt wurde:


Die Türken waren Sklaven bei den Arabern, sie wurden zum Kriegführen eingesetzt, da der Islam es verbot, daß die Muslime gegeneinander kämpfen

Da die Türken auch den Islam annahmen haben sie nicht für die "Araber", sondern für den "Islam" gekaempft. Und die mamluken haben es sehr weit gebracht, siehe z.B. 1250-1577 Mamluk Reich usw.

DeLaHoya
14.08.05, 13:15
Wegen Andalusien... ich war während meines Spanienurlaubs in Sevilla.



Dort hat es so eine seltsame Kirche, die mich irgendwie sehr stark an eine Moschee erinnert hatte. Ich habe mich dumm gestellt und gefragt, was es mit der "Kirche" auf sicht hat.



Dann wurde der Leiter irgendwie ruhig und meinte, dass dürfe man hier nicht so laut sagen (er meinte wohl in der Kirche und nicht im Land Spanien, welches jahrzehntelang eine Diktatur und ein Folterstaat war, nun aber glücklich und zufrieden EU-Mitglied ist). Denn die Kirche war damals eine Mosche, und zwar eine ziemlich große und bedeutsame.



Nach der Eroberung wurden die Moslems vertrieben und die Mosche in eine Kirche umgewandelt!



Na, das erinnert mich doch ein wenig an Istanbul... nur, dass keine EU-Mitglieder verlangen, dass Spanien die Kirche wieder zu einer Moschee machen soll.

Ostmanlowca
14.08.05, 13:34
Wegen Andalusien... ich war während meines Spanienurlaubs in Sevilla.



Dort hat es so eine seltsame Kirche, die mich irgendwie sehr stark an eine Moschee erinnert hatte. Ich habe mich dumm gestellt und gefragt, was es mit der "Kirche" auf sicht hat.



Dann wurde der Leiter irgendwie ruhig und meinte, dass dürfe man hier nicht so laut sagen (er meinte wohl in der Kirche und nicht im Land Spanien, welches jahrzehntelang eine Diktatur und ein Folterstaat war, nun aber glücklich und zufrieden EU-Mitglied ist). Denn die Kirche war damals eine Mosche, und zwar eine ziemlich große und bedeutsame.



Nach der Eroberung wurden die Moslems vertrieben und die Mosche in eine Kirche umgewandelt!



Na, das erinnert mich doch ein wenig an Istanbul... nur, dass keine EU-Mitglieder verlangen, dass Spanien die Kirche wieder zu einer Moschee machen soll.


War das jetzt an mich gerichtet?

Die Mauren waren Eindringlinge, muß ich jetzt eine Quelle dazu suchen, jeder kennt doch die arabisch-islamische Geschichte.

Habe ich überhaupt etwas über die Kirchen in Istanbul/damals Konstantinopel gesagt?

Allerdings muß ich jetzt sagen, daß der Vergleich mt Spanien falsch ist, da die Griechen keine Eindringlinge waren, sondern die Türken ja Byzanz eroberten.

Deniz
14.08.05, 14:14
faellt es manchen vielleicht eines Tages auf, das nicht nur Andalusien, sondern auch Konstantinopel zum selben Nenner "Geschichte" gehört?

oder sitzt der Schrecken immer noch so tief... :rolleyes:

(wie man wieder alles übertreiben kann, nicht wahr?)

http://www.tuerkenbeute.de/media/il9_illuWindowGross/A1-4Er_00_il9_690x527.jpg

DeLaHoya
14.08.05, 14:55
Die Mauren waren Eindringlinge, muß ich jetzt eine Quelle dazu suchen, jeder kennt doch die arabisch-islamische Geschichte.
...
Allerdings muß ich jetzt sagen, daß der Vergleich mt Spanien falsch ist, da die Griechen keine Eindringlinge waren, sondern die Türken ja Byzanz eroberten.

Junge... das wird ja immer schlimmer mit dir.



Ist dir jemals durch den Kopf gegangen, dass nicht in jeder Ecke Spaniens Spanier gelebt haben?



Und ist dir überhaupt jemals auch nur im Entferntesten in den Sinn gekommen, dass jedes Volk irgendwann irgendwo "eingedrungen" ist?

Ostmanlowca
14.08.05, 15:01
Junge... das wird ja immer schlimmer mit dir.



Ist dir jemals durch den Kopf gegangen, dass nicht in jeder Ecke Spaniens Spanier gelebt haben?



Und ist dir überhaupt jemals auch nur im Entferntesten in den Sinn gekommen, dass jedes Volk irgendwann irgendwo "eingedrungen" ist?


Wann sollte es mir auffallen?
Spanien ist die Heimat der Spanier und nicht der Araber.

Und muß man jeden Eindringling dann dulden?
D.h., wenn z.B. die Russen in die Türkei einfallen würden und sich dort ansiedeln, dann wird die Türkei russisch :confused:

Der Schakal
14.08.05, 15:05
...

D.h., wenn z.B. die Russen in die Türkei einfallen würden und sich dort ansiedeln, dann wird die Türkei russisch :confused:

Jetzt stellt sich gerade für mich die Frage...wo sind die Krim-Tataren? bzw. Die Nachfahren der "Goldenen Horde"...

DeLaHoya
14.08.05, 15:10
D.h., wenn z.B. die Russen in die Türkei einfallen würden und sich dort ansiedeln, dann wird die Türkei russisch :confused:

Keine Sorge, die Russen sind bereits samt deutschen Schäferhund in Germanien "eingefallen".

Die sind keine Gefahr mehr für uns.

dertli4u
14.08.05, 18:01
Was hat das jetzt mit den Osmanen und der Eroberung von Konstantinopel zu tun?

Ich würde diese Araberzeiten eher nicht erwähnen, denn bis ca. 1000 n.Chr. waren die Türken nur Sklaven bei den Arabern.


da bist du aber falsch informiert mein lieber deutsche!osmanische reich wurde im jahre 1299 gegründet..bis zum 1453 brauchst du etwas Zeit.

die Türken waren nie Sklawen bei den Arabern.naturlich einige türken waren darunter als man Sklawen gekauft! hatte..aber darunter waren bestimmt auch deine vorfahren bzw. andere nationalitäten..


Ab 1453 ist die Bedeutung der Türken enorm gestiegen.
Ab da konnte man das Osmanische Reich als eine "Großmacht" ansehen.



hast du schon mal von seltschuken und gross selchukische imperier gehört..osmanen sind doch nur eine weitere version von selchuken gewesen.
weil der erste padisah osman hiess, nenntman die als osmanen..




Die Türken waren Sklaven bei den Arabern, sie wurden zum Kriegführen eingesetzt, da der Islam es verbot, daß die Muslime gegeneinander kämpfen.

erkläre mir diese satzt noch mal bitte..was willst du erzählen.. wer erzählt dir solche sachen..lerne mal richtig bevor du was schreibs..nur wiki reicht nicht.




In den ständigen Kämpfen gegen die zentralasiatischen Türken werden diese als Gefangene zum Islam bekehrt, und als Kriegssklaven in die Truppen eingegliedert.......Vor allem als durch den Bekehrungseifer der Samaniden immer mehr ganze türkische Stämme freiwillig zum Islam übertreten , müssen ihnen die Samaniden den Zuzug in iranische Territorien gestatten. Durch ihre militärische Schlagkraft und ihren frischen Glauben nehmen sie immer wichtigere Positionen im Militär ein und ebnen sich so den Weg zur Herrschaft.



und dass soll sklaverei erklären oder was..?

dass die arabern angst hatten ist was anderes.

und slaaddin hat auch europäische sklaven gehabt..heisst das jetzt das die europäer sklaven waren?

kanki
14.08.05, 18:22
1453 osmanli kurulus tarihaaaa , vay beee bu ostmanlowca cok akilli birisi yahu hahahahahhaaaa:D

Ostmanlowca
14.08.05, 18:39
da bist du aber falsch informiert mein lieber deutsche!osmanische reich wurde im jahre 1299 gegründet..bis zum 1453 brauchst du etwas Zeit.

die Türken waren nie Sklawen bei den Arabern.naturlich einige türken waren darunter als man Sklawen gekauft! hatte..aber darunter waren bestimmt auch deine vorfahren bzw. andere nationalitäten..



hast du schon mal von seltschuken und gross selchukische imperier gehört..osmanen sind doch nur eine weitere version von selchuken gewesen.
weil der erste padisah osman hiess, nenntman die als osmanen..




erkläre mir diese satzt noch mal bitte..was willst du erzählen.. wer erzählt dir solche sachen..lerne mal richtig bevor du was schreibs..nur wiki reicht nicht.




und dass soll sklaverei erklären oder was..?

dass die arabern angst hatten ist was anderes.

und slaaddin hat auch europäische sklaven gehabt..heisst das jetzt das die europäer sklaven waren?



Können Sie überhaupt lesen :confused:

Ab 1453 bekam das Osmanische Reich den Status einer Großmacht und wurde eine richtige Bedrohung für Europa.

Doch die Araber haben die Türken als Kriegssklaven eingesetzt, lesen Sie gefälligst die Quellen oben.

Die Seldschuken waren keine Großmacht (eher eine Regionalmacht).

Es geht darum, daß die Araber vorwiegend und in großer Zahl die Türken als Kriegssklaven eingesetzt haben, das bekannteste Beispiel dabei sind die Mameluken.

Wenn Sie die eigene Geschichte nicht kennen, dann kann ich auch nichts dafür, wäre ich Sie, dann würde ich mich schämen. ;)

LAZ
14.08.05, 19:59
Können Sie überhaupt lesen :confused:

Ab 1453 bekam das Osmanische Reich den Status einer Großmacht und wurde eine richtige Bedrohung für Europa.

Doch die Araber haben die Türken als Kriegssklaven eingesetzt, lesen Sie gefälligst die Quellen oben.

Die Seldschuken waren keine Großmacht (eher eine Regionalmacht).

Aufgrund der Bedrängung des Byzantinischen Reiches (http://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinisches_Reich) durch die muslimischen Seldschuken (http://de.wikipedia.org/wiki/Seldschuken), hatte der byzantinische Basileus (http://de.wikipedia.org/wiki/Basileus) Alexios I. Komnenos (http://de.wikipedia.org/wiki/Alexios_I._Komnenos) im Westen um Hilfe angefragt. Papst Urban II. (http://de.wikipedia.org/wiki/Papst_Urban_II.) hatte 1095 (http://de.wikipedia.org/wiki/1095) denn auch auf der Synode von Clermont (http://de.wikipedia.org/wiki/Synode_von_Clermont) zum ersten Kreuzzug (http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Kreuzzug) aufgerufen, um die heiligen Stätten der Christenheit zu "befreien". Obwohl die Byzantiner dies mitnichten beabsichtigt hatten (sie hatten vielmehr auf Söldner aus Europa gehofft) und den Kreuzfahrern auch teils misstrauten (manche von ihnen, wie die unteritalienischen Normannen (http://de.wikipedia.org/wiki/Normannen), hatte zuvor gegen Byzanz gekämpft), unterstützte Alexios sie zunächst, zumal sie ihm einen Treueeid geschworen hatten.

Wenn die Seldschuken so eine kleine Nummer waren, warum hat der Papst die Kreuzzüge ausgerufen???

Ostmanlowca
14.08.05, 21:45
Aufgrund der Bedrängung des Byzantinischen Reiches (http://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinisches_Reich) durch die muslimischen Seldschuken (http://de.wikipedia.org/wiki/Seldschuken), hatte der byzantinische Basileus (http://de.wikipedia.org/wiki/Basileus) Alexios I. Komnenos (http://de.wikipedia.org/wiki/Alexios_I._Komnenos) im Westen um Hilfe angefragt. Papst Urban II. (http://de.wikipedia.org/wiki/Papst_Urban_II.) hatte 1095 (http://de.wikipedia.org/wiki/1095) denn auch auf der Synode von Clermont (http://de.wikipedia.org/wiki/Synode_von_Clermont) zum ersten Kreuzzug (http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Kreuzzug) aufgerufen, um die heiligen Stätten der Christenheit zu "befreien". Obwohl die Byzantiner dies mitnichten beabsichtigt hatten (sie hatten vielmehr auf Söldner aus Europa gehofft) und den Kreuzfahrern auch teils misstrauten (manche von ihnen, wie die unteritalienischen Normannen (http://de.wikipedia.org/wiki/Normannen), hatte zuvor gegen Byzanz gekämpft), unterstützte Alexios sie zunächst, zumal sie ihm einen Treueeid geschworen hatten.

Wenn die Seldschuken so eine kleine Nummer waren, warum hat der Papst die Kreuzzüge ausgerufen???

:p


Der byzantinische Kaiser wollte Söldner anwerben und keine Kreuzzüge, weil die Seldschuken in Anatolien die meisten byzatinischen Familien massakriert haben, als es ihnen einmal gelang dort einzufallen(1071 Verrat im byzant.Heer dadurch gabs eine Niederlage in der Schlacht). Er brauchte einfach nur Soldaten.
Kreuzzüge hatten als Ziel Jerusalem(Araber) und nicht die Seldschuken, die wurden im Vorbeigehen geschlagen.
Dieses Mißverständnis sorge immer für Probleme zwischen Griechen und Kreuzfahrer.

Ab dem 12Jhrdt waren dann die Seldschuken besiegt.


Soll das Ihre GROßMACHT sein???????????????????????
-------------------------------------------------

1111 - 1118 Türkische Truppen fallen in Thrakien ein und belagern 1113 Nikäa, werden jedoch von Byzanz geschlagen. 1115 sind sie erneut da und werden 1116 erneut vernichtend geschlagen. Geschwächt durch diese ständigen Schlachten stirbt Kaiser Alexios I. am 15.August 1118. Er hat das Byzantinische Reich in einer seiner kritischsten Phase regiert und gegen viele Gefahren mit großem militärischen und diplomatischem Geschick verteidigt. Neuer Kaiser wird Johannes II. Komnenos.

1121 Die Petschenegen fallen erneut in Thrakien ein und werden wieder vernichtend geschlagen. Sie sollen Byzanz nie wieder gefährlich werden.

1130 - 1137 Erfolgreiche Feldzüge gegen Ungarn und Serbien im Jahre 1130. Von 1132 bis 1135 eroberte Byzanz weite Gebiete im Osten (Bithynien und Paphlagonien) zurück. Im Jahre 1135 gelingt ein Vertrag mit dem weströmischen Kaiser Lothar. 1137 wurde Antiochia durch Byzanz zurückerobert.

1157 Friedensvertrag zwischen Sizilien und Byzanz

1159 - 1162 Der byzantinische Kaiser zieht in den Krieg gegen den seldschukischen Sultan Kilidsch Arslan II., der sich 1162 dazu verpflichten mußte alle in den vergangenen Jahren eroberten griechischen Städte zurückzugeben.

http://www.antikefan.de/kulturen/byzanz.html#zerfall
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Dann war mit den Seldschuken nichts los.

Hier kommen sie wieder (Osmanen):

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1326 Die byzantinische Stadt Brussa wird von den türkischen Osmanen unter Osman I. (ihrem Namesgeber) erobert und zur Hauptstadt des neuen Osmanischen Reiches.

1331 - 1371 Nikäa 1331 wird vom Osmanischen Reich erobert, sechs Jahre später auch Nikomedia. Das Osmanische Reich breitet sich in Asien unaufhaltsam aus. Im Jahre 1354 fällt mit Gallipoli die erste byzantinische Stadt auf europäischer Seite in osmanische Hände. Ihr Schicksal teilt 1361 die Stadt Adrianopel (Edirne). Damit ist nun auch die zweitgrößte byzantinische Stadt im Besitz des Osmanischen Reiches. 1371 setzte sich der osmanische Eroberungszug nach der gewonnenen Schlacht an der Maritza in Makedonien fort.

1372 Johannes V. Palaiologos wird gemäß Vertrag zu einem Vasall des osmanischen Sultan Murad I. Das byzantinische Reich (wenn man es überhaupt noch so nennen kann) verliert seine Unabhängigkeit.

1389 Die Schlacht auf dem Amselfeld endet mit einem Sieg der Osmanen gegen die verbündeten Armeen der Serben, Bosnier, Bulgaren und Albaner.

1395 Belagerung von Konstantinopel durch die Türken

1400 - 1403
Khan Timur Lenk
Kaiser Manuel II. reist durch Europa (Papst in Rom, Paris, London) und versucht erfolglos Unterstützung im Kampf gegen die Türken zu bekommen. Diese werden 1402 von einem Mongolenheer unter Timur Lenk vernichtend geschlagen und Sultan Bajasid gerät in mongolische Gefangenschaft und stirbt dort 1403. Im selben Jahr kehrt auch Kaiser Michael II. nach Konstantinopel zurück. Der europäische Teil des osmanischen Reich und auch Konstantinopel waren allerdings nie in Gefahr, da die Mongolen den Bosporus nie überquerten. Die mongolischen Heerscharen verschwinden 1403 mit Ziel China wieder aus Kleinasien.

http://www.antikefan.de/kulturen/byzanz.html#zerfall
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So viel zu der Großmacht. :rolleyes:
Das wohl eher eine Regionalmacht.

Erst ab 1453 treten die Türken(Osmanen) als eine Großmacht auf den Plan.


Ich hoffe, Sie können zwischen Regionalmacht und Großmacht unterscheiden, fragen Sie zu Hause nach, wenn Sie die Bedeutung nicht kennen sollten. ;)

Gök Türk
14.08.05, 22:12
Komisch und die Schlacht bei Malazgirt wo Alp Arslan mit 50.000 Soldaten die 200.000 starke byzantische Armee geschlagen hat, wird nicht erwähnt...

LAZ
14.08.05, 22:50
Kreuzzüge hatten als Ziel Jerusalem(Araber) und nicht die Seldschuken, die wurden im Vorbeigehen geschlagen.
Dieses Mißverständnis sorge immer für Probleme zwischen Griechen und Kreuzfahrer.

Ab dem 12Jhrdt waren dann die Seldschuken besiegt.


Soll das Ihre GROßMACHT sein???????????????????????


Bereits Papst Gregor VII hatte versucht, die in Palästina lebenden Christen von ihrer heidnischen Umgebung zu befreien, doch auf Grund seiner Kämpfe gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV unterblieb ein solches Unterfangen. Als 1071 die Seldschuken den christliche Kaiser von Byzanz Romanos bei Manzikert entscheidend schlugen und daraufhin die Städte Nikaia, Smyrna, Palästina, Jerusalem und Antiochia erobern konnten, entschloss man sich dem Vormarsch der Ungläubigen Einhalt zu gebieten.

Im Mai 1097 erreichten die Kreuzfahrer die Stadt Nikaia und belagerten sie. Die Garnison der Stadt verteidigte sich erbittert, denn die Stadt war die Hauptstadt des Seldschuckensultans Kilidsch Arslan. Der Sultan hatte die Bedrohung unterschätzt und kämpfte im Osten gegen seine türkischen Rivalen. Als er von der Belagerung hörte, eilte er zu seiner Stadt. Es kam zur Schlacht gegen die herannahenden Seldschucken. Die Christen behielten die Oberhand und trugen den Sieg davon.

Das Ziel waren keine Araber, weil Jerusalem unter seldschukischer Herrschaft stand:D

KingTurek
14.08.05, 22:55
Jetzt stellt sich gerade für mich die Frage...wo sind die Krim-Tataren? bzw. Die Nachfahren der "Goldenen Horde"...

Ich warte ebenfalls auf eine Antwort von Ostmanlowca

Ostmanlowca
14.08.05, 22:58
Bereits Papst Gregor VII hatte versucht, die in Palästina lebenden Christen von ihrer heidnischen Umgebung zu befreien, doch auf Grund seiner Kämpfe gegen den deutschen Kaiser Heinrich IV unterblieb ein solches Unterfangen. Als 1071 die Seldschuken den christliche Kaiser von Byzanz Romanos bei Manzikert entscheidend schlugen und daraufhin die Städte Nikaia, Smyrna, Palästina, Jerusalem und Antiochia erobern konnten, entschloss man sich dem Vormarsch der Ungläubigen Einhalt zu gebieten.



Im Mai 1097 erreichten die Kreuzfahrer die Stadt Nikaia und belagerten sie. Die Garnison der Stadt verteidigte sich erbittert, denn die Stadt war die Hauptstadt des Seldschuckensultans Kilidsch Arslan. Der Sultan hatte die Bedrohung unterschätzt und kämpfte im Osten gegen seine türkischen Rivalen. Als er von der Belagerung hörte, eilte er zu seiner Stadt. Es kam zur Schlacht gegen die herannahenden Seldschucken. Die Christen behielten die Oberhand und trugen den Sieg davon.


Das Ziel waren keine Araber, weil Jerusalem unter seldschukischer Herrschaft stand:D






Man man man, mit euch Türken zu reden, ist ja eine echte Aufklärungsarbeit. Ihr solltet mich bezahlen. :p



Die Eroberung Jerusalems

Eroberung Jerusalems 1099. Im Hintergrund die Passion Christi. Darstellung um 1300Am 13. Januar 1099 brach das restliche Kreuzfahrerheer, das schätzungsweise noch 14.000 kampffähige Männer umfasste, darunter rund 1500 Ritter, in Richtung Jerusalem auf. Auf dem Weg brachten die Kreuzritter mehrere Hafenstädte unter ihre Kontrolle, bis sie ins Landesinnere zogen. Anfang Juni 1099 erreichten sie Jerusalem, das sich seit 1098 unter der Herrschaft der ägyptischen Fatimiden befand. Das Kreuzfahrerheer wurde mit unerwarteten Schwierigkeiten konfrontiert. Nahrungs- und vor allem Wassermangel, die große Hitze und auftretende Seuchen demoralisierten die Angreifer. Hinzu kamen ständige Angriffe der Verteidiger, die obendrein sämtliche Christen aus Jerusalem vertrieben, die nun mit den Belagerern in der lebensfeindlichen Landschaft vor den Mauern der Stadt ausharren mussten. Die Verteidiger hatten alle Brunnen vor der Stadt zuschütten lassen. Aus einer entfernten Quelle herangeschafftes Wasser wies eine schlechte Qualität auf. Viele Kreuzfahrer erlagen den Strapazen oder verließen das Lager, um auf eigene Faust in die Heimat zurückzukehren (siehe Belagerung Jerusalems (1099)).

Die Stadtmauern konnten ohne Belagerungsmaschine nicht überwunden werden, so dass ein Angriff zunächst sinnlos erschien. Dennoch entschieden sich die Anführer des Kreuzfahrerheers, die Stadt bereits am 13. Juni 1099 anzugreifen. Angeblich soll ihnen ein Eremit einen Tag zuvor auf dem Ölberg eine Vision offenbart haben, die ihnen Gottes Hilfe für den Sieg am nächsten Tag versprach. Der Angriff ohne Hilfsmittel scheiterte trotz unermüdlichen Anrennens und der vorübergehenden Eroberung der nördlichen Befestigungsanlagen.

Der Versuch, am 17. Juni 1099 Baumaterial für Belagerungsmaschinen über den Hafen von Jaffa heranzuführen, missglückte, als die ägyptische Flotte die erst teilweise entladenen Schiffe der Kreuzfahrer zerstörte und den Weg über das Meer blockierte. Einige Tage später war die Suche nach Holz durch einen Zufallsfund im entfernten Samaria jedoch von Erfolg gekrönt und das Kreuzfahrerheer begann mit dem Bau von Belagerungstürmen, Rammen und Katapulten.

Mit Hilfe dieser Belagerungsmaschinen nahmen die Kreuzfahrer die Stadt nach einem fünfwöchigen, verlustreichen Kampf am 15. Juli 1099 ein. Christliche und moslemische Chronisten berichten, dass die Kreuzfahrer nach der Erstürmung der Stadt ein grausames Gemetzel unter dem jüdischen und moslemischen Teil der Bevölkerung anrichteten. Gottfried von Bouillon ließ sich zum "Beschützer des Heiligen Grabes" ernennen und wurde Regent des Königreichs Jerusalem. Unter seiner Führung wurde ein Fatimiden-Heer in der Schlacht von Askalon geschlagen, wodurch der erste Kreuzzug endgültig abgeschlossen wurde. Nachdem Gottfried bereits im Jahre 1100 verstarb, nahm sein Bruder Balduin von Boulogne den Titel des Königs von Jerusalem an und überließ die Grafschaft Edessa seinem Vetter Balduin von Bourcq. Raimund von Toulouse errichtete im Jahre 1109 an der syrischen Küste die Grafschaft Tripolis, den vierten Kreuzfahrerstaat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Kreuzzug

Gökcen
14.08.05, 22:59
söz gümüs ise süküt altindir derler

auf deutsch reden ist silber schweigen ist gold

wenn man ahnungvon der materie hat sollte man reden damit die leute sagen wow super..wenn man nichts weiss sollte man schweigen damit die leute nicht sahen oh man :rolleyes:

Gökcen
14.08.05, 23:00
naja wer aus wikipedia kopiert sollte sich nicht von hoher intelligenz beschmückt sehen

und bitte pass auf wie du redest

kanki
14.08.05, 23:09
USER ostmanlowca nin yazdigi son cümleyi hakaret olarak kabul ettigim icin sildim arkadaslar .Kusura bakamyin eger hata yapmissam ama dayanilalcak gibi degil artik .Iki gündüe hadi bosver bosver diyorum ama bir yere kadar .

Ostmanlowca
15.08.05, 00:15
naja wer aus wikipedia kopiert sollte sich nicht von hoher intelligenz beschmückt sehen

und bitte pass auf wie du redest


Wikipeda brauche nur für euch, sonst glaubt ihr nicht, was man euch sagt.
Eigentlich gehört es zum Allgemeinwissen, besonders weil es auch euere Geschichte betrifft. ;)


Warum soll ich aufpassen, ich bin doch höflich und rede nicht dauernd in meiner Heimatsprache, obwohl ihr dauernd Türkisch redet, außerdem bin ich doch nur hier, weil..., zum Spaß ;)

Gök Türk
15.08.05, 00:35
Ist es unhöflich die Muttersprache zu benutzen?

Was sagst Du dazu, dass die Seldschucken mit einer 50.000 Mann starken Armee die 200.000 Mann starke byzantische Armee bei Malazgirt geschlagen haben?

Interessieren Dich nur die Niederlagen der Türken?

Wenn ja, könnte ich auch "ein paar" Niederlagen aus dem Bezug der deutschen Geschichte herausziehen und vorführen...

KingTurek
15.08.05, 00:38
Wenn ja, könnte ich auch "ein paar" Niederlagen aus dem Bezug der deutschen Geschichte herausziehen und vorführen...

Er ist kein Deutscher, sondern ein Russe.

Somit hast du es leichter:D

Der Schakal
15.08.05, 00:58
Man man man, mit euch Türken zu reden, ist ja eine echte Aufklärungsarbeit. Ihr solltet mich bezahlen.


Wieso verallgemeinerst du? :confused:



Er ist kein Deutscher, sondern ein Russe.

Somit hast du es leichter:D

Ach ehrlich...

...irgendwie versteh ich diese Türken-Feindschaft garnicht. Naja...:)

Trojaner
15.08.05, 02:43
Ein paar Anmerkungen:

1. Die Seldschuken waren alles andere als eine kleine Macht. Erst das Heer Dschingis Khans konnte das Seldschukenreich vernichten. Nicht umsonst trug der Seldschukenherrscher einen Sultanstitel.
2. Die Osmanen kann man bereits ab 1389 (Schlacht auf dem Amselfeld) als eine Macht bezeichnen. Nach 1453 waren sie eine Supermacht und zwar über 100 Jahre lang alleine.
3. Die Mamlucken waren Militärsklaven. Also keine Sklaven im Sinne von Baumwollflückern, sondern Söldner die dem Herrscher unterstanden. Das dies Türken waren stimmt. Türken galten damals schon als die besten Krieger der Welt. Ist bis heute so, siehe Korea-Krieg. Interessant an den Mamlucken ist, dass sie sich irgendwann verselbständigten und selbst die Herrscher wurden. Somit herrschten die Mamlucken als Türken in Kairo über die Araber. ;)

Gök Türk
15.08.05, 11:32
Ein paar Anmerkungen:

1. Die Seldschuken waren alles andere als eine kleine Macht. Erst das Heer Dschingis Khans konnte das Seldschukenreich vernichten. Nicht umsonst trug der Seldschukenherrscher einen Sultanstitel.

Nicht umsonst haben sie unter Sultan Tugrul Bey alle verfügbaren islamischen Miitärtruppen unter ihr Befehl bekommen!


2. Die Osmanen kann man bereits ab 1389 (Schlacht auf dem Amselfeld) als eine Macht bezeichnen. Nach 1453 waren sie eine Supermacht und zwar über 100 Jahre lang alleine.

Die Eroberung Konstantinopels hatte eine große wirtwschaftliche Funktion, weil in dieser Stadt die Seidenstraße endete. Von hier aus wurden die Waren nach Italien transportiert. Nach der Eroberung kontrollierten die Osmanen das Ende der Seidenstraße und verlangten von den Europäern hohe Steuern. Es war nur ein weiterer Weg nach Indien (Gewürze) bekannt, und zwar über Südafrika. Doch der war zu gefährlich.

Columbus hat nicht zum Spass einen anderen Weg nach Indien gesucht. Dies lag an der türkischen Eroberung Konstantinopels.

Mit der Eroberung wurde das Osmanische Reich zur Supermacht schlecht hin!


3. Die Mamlucken waren Militärsklaven. Also keine Sklaven im Sinne von Baumwollflückern, sondern Söldner die dem Herrscher unterstanden. Das dies Türken waren stimmt. Türken galten damals schon als die besten Krieger der Welt. Ist bis heute so, siehe Korea-Krieg. Interessant an den Mamlucken ist, dass sie sich irgendwann verselbständigten und selbst die Herrscher wurden. Somit herrschten die Mamlucken als Türken in Kairo über die Araber. ;)

Es waren Söldner, Söldner die es in Europa ebenfalls gab. Zum Beispiel wurden noch im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg deutsche Söldner an die Engländer verkauft. Sie unterstanden dann ebenfalls dem britischen Herr. Heißt das jetzt, dass die Deutschen die Sklaven der Engländer waren?
Dass die Mamlucken die Macht an sich rissen, einen türkischen Staat errichteten und das Khalifat in der Hand hielten, ist natürlich ein anderer Punkt.

Zu dem ersten Kreuzzug:

Von Ostmanlowca wird die die Geschichte ab 1099 erzählt. Der Spass fängt aber schon 1096 an, wo die 600.000 starke Armee versucht durch Anatolien nach Jerusalem zu marschieren. Kılıç Arslan, der gerade mal über 1/10 dieser Soldatenzahl verfügte, kämpfte trotzdem gegen sie an. Von den ehemaligen 600.000 Soldaten kommen nur 100.000 in Syrien an...

dertli4u
15.08.05, 13:33
Können Sie überhaupt lesen :confused:

Ab 1453 bekam das Osmanische Reich den Status einer Großmacht und wurde eine richtige Bedrohung für Europa.



doch ich kann lesen..aber anscheinend Sie lesen nicht was sie schreiben.

zitat von ihnen:
Das war der Anfang des Osmanischen Reiches.

das haben Sie geschrieben oder?


Die Seldschuken waren keine Großmacht (eher eine Regionalmacht).


also, Sie müssen echt ihre stuhl verlassen und bibliotheken besuchen..nur mit wikipedia oder internet quellen , kommen Sie nicht weiter..Seldschuken waren gross genug..deswegen nante man "Gross Seldchukische Imperior"

EFE1987
15.08.05, 14:51
Man man man, mit euch Türken zu reden, ist ja eine echte Aufklärungsarbeit. Ihr solltet mich bezahlen. :p



Die Eroberung Jerusalems

Eroberung Jerusalems 1099. Im Hintergrund die Passion Christi. Darstellung um 1300Am 13. Januar 1099 brach das restliche Kreuzfahrerheer, das schätzungsweise noch 14.000 kampffähige Männer umfasste, darunter rund 1500 Ritter, in Richtung Jerusalem auf. Auf dem Weg brachten die Kreuzritter mehrere Hafenstädte unter ihre Kontrolle, bis sie ins Landesinnere zogen. Anfang Juni 1099 erreichten sie Jerusalem, das sich seit 1098 unter der Herrschaft der ägyptischen Fatimiden befand. Das Kreuzfahrerheer wurde mit unerwarteten Schwierigkeiten konfrontiert. Nahrungs- und vor allem Wassermangel, die große Hitze und auftretende Seuchen demoralisierten die Angreifer. Hinzu kamen ständige Angriffe der Verteidiger, die obendrein sämtliche Christen aus Jerusalem vertrieben, die nun mit den Belagerern in der lebensfeindlichen Landschaft vor den Mauern der Stadt ausharren mussten. Die Verteidiger hatten alle Brunnen vor der Stadt zuschütten lassen. Aus einer entfernten Quelle herangeschafftes Wasser wies eine schlechte Qualität auf. Viele Kreuzfahrer erlagen den Strapazen oder verließen das Lager, um auf eigene Faust in die Heimat zurückzukehren (siehe Belagerung Jerusalems (1099)).

Die Stadtmauern konnten ohne Belagerungsmaschine nicht überwunden werden, so dass ein Angriff zunächst sinnlos erschien. Dennoch entschieden sich die Anführer des Kreuzfahrerheers, die Stadt bereits am 13. Juni 1099 anzugreifen. Angeblich soll ihnen ein Eremit einen Tag zuvor auf dem Ölberg eine Vision offenbart haben, die ihnen Gottes Hilfe für den Sieg am nächsten Tag versprach. Der Angriff ohne Hilfsmittel scheiterte trotz unermüdlichen Anrennens und der vorübergehenden Eroberung der nördlichen Befestigungsanlagen.

Der Versuch, am 17. Juni 1099 Baumaterial für Belagerungsmaschinen über den Hafen von Jaffa heranzuführen, missglückte, als die ägyptische Flotte die erst teilweise entladenen Schiffe der Kreuzfahrer zerstörte und den Weg über das Meer blockierte. Einige Tage später war die Suche nach Holz durch einen Zufallsfund im entfernten Samaria jedoch von Erfolg gekrönt und das Kreuzfahrerheer begann mit dem Bau von Belagerungstürmen, Rammen und Katapulten.

Mit Hilfe dieser Belagerungsmaschinen nahmen die Kreuzfahrer die Stadt nach einem fünfwöchigen, verlustreichen Kampf am 15. Juli 1099 ein. Christliche und moslemische Chronisten berichten, dass die Kreuzfahrer nach der Erstürmung der Stadt ein grausames Gemetzel unter dem jüdischen und moslemischen Teil der Bevölkerung anrichteten. Gottfried von Bouillon ließ sich zum "Beschützer des Heiligen Grabes" ernennen und wurde Regent des Königreichs Jerusalem. Unter seiner Führung wurde ein Fatimiden-Heer in der Schlacht von Askalon geschlagen, wodurch der erste Kreuzzug endgültig abgeschlossen wurde. Nachdem Gottfried bereits im Jahre 1100 verstarb, nahm sein Bruder Balduin von Boulogne den Titel des Königs von Jerusalem an und überließ die Grafschaft Edessa seinem Vetter Balduin von Bourcq. Raimund von Toulouse errichtete im Jahre 1109 an der syrischen Küste die Grafschaft Tripolis, den vierten Kreuzfahrerstaat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Kreuzzug

Russak erzähl halt auch mal was von den restlichen Kreuzzügen.
z.B vom 2. ;o)
Der Sieg der Christen im 1. Kreuzzug hat nur deswegen Stattgefunden weil unter den muslimischen Fürsten Streitigkeiten bestanden.

Berk-Han
01.09.05, 20:32
Was naaaa?

Was hat das jetzt mit den Osmanen und der Eroberung von Konstantinopel zu tun?

Ich würde diese Araberzeiten eher nicht erwähnen, denn bis ca. 1000 n.Chr. waren die Türken nur Sklaven bei den Arabern. ;)

..schon wieder so ein opfer,russe?

immer wodka,und überall besoffen hinpissen

ich seh jeden tag vor der tür ,was für ihr für ein volk seid,meine vorfahren hatten es bestimmt leicht euch zu unterwerfen.

Carlito
01.09.05, 20:37
..schon wieder so ein opfer,russe?

immer wodka,und überall besoffen hinpissen

ich seh jeden tag vor der tür ,was für ihr für ein volk seid,meine vorfahren hatten es bestimmt leicht euch zu unterwerfen.
Hätten sie nicht so Hübsche Frauen(Hürem Sultan) würde er jetzt und die ganze Welt Türkisch sprechen! Das vergessen die russen schnell.

Berk-Han
01.09.05, 20:48
Hätten sie nicht so Hübsche Frauen(Hürem Sultan) würde er jetzt und die ganze Welt Türkisch sprechen! Das vergessen die russen schnell.

ja,

die alten türken haben sich auch leider zuviel untereinander gezofft,sonst würde jeder vogel auf dem baum türkisch singen,aber manche russinen sind wirklich hübsch,man ist kein kostverächter :D

Carlito
01.09.05, 20:50
ja,

die alten türken haben sich auch leider zuviel untereinander gezofft,sonst würde jeder vogel auf dem baum türkisch singen,aber manche russinen sind wirklich hübsch,man ist kein kostverächter :D
Nein das ist Geschichtlischer Fakt, die osmanische Armee hatte die Russen besiegt und wegen einer Frau hat man den Russen das Land zurück gegeben. (Dertli Abi yardima kos, bu olay nasildi sen bilirsin!)

Berk-Han
01.09.05, 21:05
Nein das ist Geschichtlischer Fakt, die osmanische Armee hatte die Russen besiegt und wegen einer Frau hat man den Russen das Land zurück gegeben. (Dertli Abi yardima kos, bu olay nasildi sen bilirsin!)

ich glaub dir ,hier hab ich etwas drüber,sie war ne intrigante schlampe
das muss wohl in den genen liegen,wie sollen diese opfervölker unsere leute auch sonst in die knie gezwungen haben?,entweder durch hinterlist,oder später auch durch technischen fortschritt (feuerwaffen):

Roxelane Hurrem Sultan
Gemahlin Sultan Süleymans I.
Lebenszeit: Zwischen 1500 und 1506-1558
Regierungszeit: um 1533-1558

Kurzbiografie
Die ehemalige Sklavin ostslawischer Abstammung Roxelane heiratete Süleyman I. und wurde zu seiner einflussreichsten Beraterin. Um ihren Status zu sichern, ließ Hurrem Sultan den Freund und Großwesir des Sultans ermorden. Sie schreckte auch nicht davor zurück, die Söhne Süleymans aus erster Ehe zugunsten einer ihrer Söhne zu beseitigen.


Biografie
Großen Einfluss auf Sultan Süleyman den Prächtigen hatte seine Favoritin Hurrem Sultan, die als Alexandra Lisowska zwischen 1500 und 1506 in Ruthenien geboren wurde. Die von den Europäern "Roxelane" genannte Frau wurde als Kind von Tataren versklavt und in den Palast des Statthalters der Krim verkauft. Von dort gelangte sie in die osmanische Hauptstadt und wurde dem osmanischen Großherrn als Geschenk übergeben. Sie war wohl klein und graziös und verstand es, den Sultan an sich zu fesseln, der sie um 1533 zu seiner vierten Frau machte. Aus dieser Position heraus stieg Roxelane zur einflussreichen Beraterin des Padischahs und Intrigantin in eigener Sache auf, nachdem sie die bisherige Favoritin verdrängt hatte.

Um ihre Macht nicht zu gefährden, denunzierte sie den Freund und Großwesir des Sultans, der daraufhin umgebracht wurde. Zudem sorgte Roxelane dafür, dass nie wieder ein Großwesir eine ihr gefährlich werdende Machtposition einnehmen konnte. Schließlich ließ Süleyman auf ihr Betreiben sogar seinen Lieblingssohn ermorden, so dass sie einem ihrer eigenen Söhne die Thronfolge sichern konnte. Roxelane starb 1558 und wurde in einem Mausoleum in der Süleymansmoschee auf dem dritten Hügel in Konstantinopel beigesetzt.

Carlito
01.09.05, 21:35
Sen Natasalari bizim Lazlara sor:D

Berk-Han
01.09.05, 21:41
Sen Natasalari bizim Lazlara sor:D

onlar bilir;)

ili-one
07.09.05, 00:51
Was naaaa?

Was hat das jetzt mit den Osmanen und der Eroberung von Konstantinopel zu tun?

Ich würde diese Araberzeiten eher nicht erwähnen, denn bis ca. 1000 n.Chr. waren die Türken nur Sklaven bei den Arabern. ;)
Sklaven????Aller Höchstens als Krieger ;)

Someone
07.09.05, 01:18
Mano man,... das man sich jetzt auch noch anhören muss, dass die türken die sklaven der araber waren ist ja an unverschämtheit und ahnungslosigkeit nicht mehr zu unterbieten.

Du kommst hier mit einer geschichte "die haben anatolier aufgekauft"...sicherlich wurden mal hier und da irgendwo sklaven eingekauft. Bestimmt auch bei den arabern selbst, nur weil sich mal ein "anatolier" darunter eingefunden hat postest du hier so einen schrott????

Sei doch nicht dämlich,...du redest von sklaven, wir osmanen haben den arabern freiheit, kultur und hygiene beigebracht. Das einzige was diese tollen muslime konnten war es die türken an die engländer zu verkaufen. Ihre eigenen muslimischen brüder.
Die haben es bevorzugt von dem mutterstaat des christentums regiert zu werden als von moslems. Soviel zu arabern,...

Mir ist es aber um ehrlich zu sein wurst. Wir sehen ja was ihnen Allah gegeben hat, diktaturen, ahnungslosigkeit und rückständigkeit...die araber bekämpfen sich heute gegenseitig.
Wenn ich nur an sowas wie den pan-arabischen traum denke... da muss ich schon lachen!

Carlito
07.09.05, 01:20
Mano man,... das man sich jetzt auch noch anhören muss, dass die türken die sklaven der araber waren ist ja an unverschämtheit und ahnungslosigkeit nicht mehr zu unterbieten.

Du kommst hier mit einer geschichte "die haben anatolier aufgekauft"...sicherlich wurden mal hier und da irgendwo sklaven eingekauft. Bestimmt auch bei den arabern selbst, nur weil sich mal ein "anatolier" darunter eingefunden hat postest du hier so einen schrott????

Sei doch nicht dämlich,...du redest von sklaven, wir osmanen haben den arabern freiheit, kultur und hygiene beigebracht. Das einzige was diese tollen muslime konnten war es die türken an die engländer zu verkaufen. Ihre eigenen muslimischen brüder.
Die haben es bevorzugt von dem mutterstaat des christentums regiert zu werden als von moslems. Soviel zu arabern,...

Mir ist es aber um ehrlich zu sein wurst. Wir sehen ja was ihnen Allah gegeben hat, diktaturen, ahnungslosigkeit und rückständigkeit...die araber bekämpfen sich heute gegenseitig.
Wenn ich nur an sowas wie den pan-arabischen traum denke... da muss ich schon lachen!
Hi Irgendeiner, reg dich über den Bauer nicht auf. Hier steht alles über die anfänge der Moslemischen Türken http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=3864

Someone
07.09.05, 01:59
Hi Irgendeiner, reg dich über den Bauer nicht auf. Hier steht alles über die anfänge der Moslemischen Türken http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=3864

Uleignnn,,.... "someone" nicht "irgendeiner" :p keserim haaaa... :D

Carlito
07.09.05, 02:29
Uleignnn,,.... "someone" nicht "irgendeiner" :p keserim haaaa... :D
Aman yapma Someone, aci bana cok gencim, daha siftah? bile etmedik:D