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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Kareklas Ereignis und die Strafe Einen Türken Zu Töten



Wolfsblut
15.08.05, 00:37
Ein Ereignis im Jahre 1927 ist ein abschreckender Beweis, wie sehr die türkische Feindlichkeit im Bewußtsein des neugriechischen Volkes eingebettet hat.
Im Bericht Kareklas vom 5. September berichtet dieser von den Hindernissen und Angriffen, als er den neugriechischen Mörder Jambo von Athen zurückbringen wollte und wie die Griechen Jambo schützten, da ,,es keine Straftat ist eine Türken zu töten", laut der Neugriechen. Die wichtigen Teile des Berichtes an den Polizei-Kommandanten und an den Regierungspräsidenten sind diese:

,, Am 28. Februar (1927) traf ich in Athen an.

Die Zyprioten dort schauten mich unfreundlich an und die meisten dort waren gegen die Rückgabe von Jambo.

Die Meinungen der Arbeiterklasse, der Schüler, Beamte, Arbeiter und der übrigen, die alle den gleichen Charakter wie Jambo hatten, war:,Willst du wirklich einen Neugriechen zurückholen und ihn aufhängen, ihn hinrichten, nur weil er einen Türken ermordet hatte?' und sie schauten mich alle mit Verwunderung an.

Ich sah, wie viele zypriotischen Neugriechen Gruppen bildeten und Unterschriften für die Stoppung der Rückgabe Jambo's. Diese Gruppen besuchten die griechischen Behörden, machten Druck und versuchten alles mögliche, um die Rückgabe zu verhindern. Nach Mitteilungen zweier Leute erfuhr ich den Grund, warum die Zyprioten in Griechenland großen Wert auf diese Stoppung der Rückgabe legten: Nachdem Jambo nach Griechenland geflüchtet war, lügte er stolz über all seine Taten, und daß er gegen die Türken war.

Außerdem sagte er, daß ,,Hacı Halil der Urfeind der Neugriechen" wäre und ihn getötet hätte, weil, er ein Hindernis für die Vereinigung mit Griechenland' wäre.

Jambo besuchte Zyprioten mit hohen Posten, die in Athen lebten, wie alte Abgeordnete 1) Dr. Zannetos, 2) Evangelos Hacı Yuannu, 3) Dr. Yaropulos und einen Juristikstudenten namens Agroslu (Zypern) Ziyadinos. Er wurde von diesen Leuten applaudiert, als ob er eine wichtige Tat vollbracht hätte.

Der Zypriotische Jugend - Verein verschaffte sich falsche Ausweise.

Die Tätigkeiten gegen die Entwicklungen, die die in Athen wohnenden Zyprioten machten, sind unbeschreiblich. Sie wendeten sich an alle Frauen und Männer, die Einfluß auf dieses Thema hatten. Die unterschriebenen Memorandume, um eine öffentliche Meinung zu bilden, wurden in die Balkan-Länder und nach überall geschickt.

Dr. Javapullos startete die sozialen Tätigkeiten und gründete das Zypriotische Kommunistische Zentrum. Seine Anhänger und er selbst taten alles, was in ihrer Kraft stand. In den präsentierten Memorandumen gaben sie Jambo als einen ,politischen Schuldigen' bekannt und beschrieben ihn als den Helden Zyperns.

Die schriftlichen Forderung, Jambo als politisch schuldig anzusehen, ihn als Helden Zyperns zu betrachten und ihn freizusprechen, ließen sie dem Volk unterschreiben und präsentierten sie der griechischen Regierung.

Man versuchte den griechischen Behörden weiszumachen, daß ,Hacı Halil ein fanatischer Neugriechen-Feind' wäre und daß Jambo ihn deshalb getötet hätte, weil ,er ein Hindernis für die ENOSIS' war. Bei der Regierung und den Volksinstitutionen verbreiteten sie das Gerücht, daß ich ein Spion gegen ENOSIS war.

Jambo wurde vom griechischen Justizminister Angelopulos als ein monumentaler Charakter angesehen.

Die zypriotischen Neugriechen überredeten einen Neugriechen aus Kreta, mich zu ermorden.

Falls ein Entschluß gefällt wird, die Rücknahme zu akzeptieren... wurde beschlossen, daß eine große Anzahl des Volkes, daß sich vorher schon versammelt, den Polizisten angreift und Jambo befreit.

Bei Gelegenheit rühmten sie sich mit ihren Erfolgen: ,Es ist nicht richtig, wenn man einen Neugriechen den Engländern ausliefert, weil er einen Türken ermordet hat.' Viele Zyprioten stifteten mit ihren Brifen nach Zypern die Anhänger an, die gegen die Ausfuhr waren. Die Spenden, die in Larnaka gesammelt wurden, wurden zu Jambo geschickt. (*)."

Der Gedanke:,Es ist keine Straftat eine Türken zu töten. Wer einen Türken töten ist ein Held' war tief im Bewußtsein des neugriechischen Volkes eingebettet.

QUELLE:
İsmail, Sabahattin- Kıbrıs Sorununun Kökleri (İngiliz Yönetiminde Türk-Rum İlişkileri ve İlk Türk-Rum Kavgaları )Akdeniz Haber Ajansı Yayınları, İstanbul 2000.

FUSSNOTEN:
Sayıl, Altay-; Cyrus, Eylül 1987, Lefkoşe; Yeni Kıbrıs, Kasım 1987, s. 33, Lefkoşe; Kıbrıs Postası, 13-15 Ekim 1987, Lefkoşe.