DeLaHoya
15.08.05, 08:54
Es ist wieder bezeichnend, dass ein Film über die "Kurdenproblemmatik" von einem "Deutschtürken" ausgezeichnet wird.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn das ZDF dieses Film finanziert hätte.
Bezeichnend ist auch, dass man mit Worten wie "Asylanten-Drama" und "Deutsch-Türke" oder "in der Türkei geboren" die Sache vertuschen möchte.
Silberne Löwen für Deutsche
Locarno. Der mit prominenten Schauspielerinnen wie Glenn Close und Sissy Spacek besetze Episodenfilm „Nine Lives“ (Neun Leben) von Rodrigo Garcia hat den Goldenen Leoparden beim Filmfestival von Locarno gewonnen. Im Wettbewerb holten zwei deutsche Beiträge je einen Silbernen Leoparden: „Fratricide“ (Brudermord), ein Asylanten-Drama des Deutsch-Türken Yilmaz Arslan, wurde als zweitbester Film in Locarno geehrt. Die Beziehungsstudie „Drei Grad kälter“ von Florian Hoffmeister bekam die silberne Trophäe für den besten Erst- oder Zweitfilm.
...
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=925793
Zwei Trophäen
Zwei deutsche Filme haben am Samstag beim Filmfestival in Locarno Silberne Leoparden erhalten. Die Jury vergab die Auszeichnung für den zweitbesten Film im Wettbewerb an "Fratricide" (Brudermord). Der Film des in der Türkei geborenen Yilmaz Arslan erzählt vom Schicksal von Asylbewerbern in Deutschland. Florian Hoffmeisters "Drei Grad kälter" erhielt die silberne Trophäe für den besten Erst- oder Zweitfilm. Den Goldenen Leoparden für den besten Streifen sprach die Jury dem US-Episodenfilm "Nine Lives" (Neun Leben) von Rodrigo Garcia zu.
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http://stimme.de/freizeit/kultur-news/art1935,600379.html?fCMS=12ddb 1308d540e61c32eeabcb6853b7a
Kleine Fluchten
Der Goldene Leopard in Locarno ging an den US-Film "Nine Lives". Danach wurde der neue Leiter des Festivals gekürt
Von Peter Zander
...
In ihrem letzten Jahr konnte Signora Bignardi daran nicht mehr anknüpfen. Die ausgewählten Werke zogen sich vielmehr ins Private zurück, umkreisten Beziehungs-, vor allem aber Familienprobleme. Nicht selten durchsetzt mit kleinen, phantastischen Fluchten, die sich wie ein roter Faden durchs Programm zogen: in der spanischen Transsexuellen-Komödie "20 Centímetros" etwa mit schrillen Musical-Einlagen, in Yilmaz Arslans "Fratricide" über Kurden in Deutschland mit einer kurdischen Wüstenmär.
Mit "Snow White" gab es gar ein Schweizer Schneewittli im Drogenmilieu, und mit "Mirror Mask" und "The Piano Tuner of Earthquakes" zwei gänzlich ins Reich der Magie entrückende Titel: Locarno, fast ein Fantasy Filmfestival. Daß am Ende mit "Fratricide" der einzig offen politische Beitrag zum zweitbesten Film gekürt wurde, zeigt auch die Sehnsucht des Festivals nach dem schwindenden Profil. Freuen kann sich über das Votum der Jury einzig das deutsche Kino, das es in Cannes und Venedig wieder nicht in den Wettbewerb geschafft hat, aber im Tessin gleich doppelt ausgezeichnet wurde: mit Arslans deutsch-französisch-luxemburgischer Koproduktion und mit Florian Hoffmeisters Beziehungsdrama "3° kälter".
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Es würde mich auch nicht wundern, wenn das ZDF dieses Film finanziert hätte.
Bezeichnend ist auch, dass man mit Worten wie "Asylanten-Drama" und "Deutsch-Türke" oder "in der Türkei geboren" die Sache vertuschen möchte.
Silberne Löwen für Deutsche
Locarno. Der mit prominenten Schauspielerinnen wie Glenn Close und Sissy Spacek besetze Episodenfilm „Nine Lives“ (Neun Leben) von Rodrigo Garcia hat den Goldenen Leoparden beim Filmfestival von Locarno gewonnen. Im Wettbewerb holten zwei deutsche Beiträge je einen Silbernen Leoparden: „Fratricide“ (Brudermord), ein Asylanten-Drama des Deutsch-Türken Yilmaz Arslan, wurde als zweitbester Film in Locarno geehrt. Die Beziehungsstudie „Drei Grad kälter“ von Florian Hoffmeister bekam die silberne Trophäe für den besten Erst- oder Zweitfilm.
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http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=925793
Zwei Trophäen
Zwei deutsche Filme haben am Samstag beim Filmfestival in Locarno Silberne Leoparden erhalten. Die Jury vergab die Auszeichnung für den zweitbesten Film im Wettbewerb an "Fratricide" (Brudermord). Der Film des in der Türkei geborenen Yilmaz Arslan erzählt vom Schicksal von Asylbewerbern in Deutschland. Florian Hoffmeisters "Drei Grad kälter" erhielt die silberne Trophäe für den besten Erst- oder Zweitfilm. Den Goldenen Leoparden für den besten Streifen sprach die Jury dem US-Episodenfilm "Nine Lives" (Neun Leben) von Rodrigo Garcia zu.
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http://stimme.de/freizeit/kultur-news/art1935,600379.html?fCMS=12ddb 1308d540e61c32eeabcb6853b7a
Kleine Fluchten
Der Goldene Leopard in Locarno ging an den US-Film "Nine Lives". Danach wurde der neue Leiter des Festivals gekürt
Von Peter Zander
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In ihrem letzten Jahr konnte Signora Bignardi daran nicht mehr anknüpfen. Die ausgewählten Werke zogen sich vielmehr ins Private zurück, umkreisten Beziehungs-, vor allem aber Familienprobleme. Nicht selten durchsetzt mit kleinen, phantastischen Fluchten, die sich wie ein roter Faden durchs Programm zogen: in der spanischen Transsexuellen-Komödie "20 Centímetros" etwa mit schrillen Musical-Einlagen, in Yilmaz Arslans "Fratricide" über Kurden in Deutschland mit einer kurdischen Wüstenmär.
Mit "Snow White" gab es gar ein Schweizer Schneewittli im Drogenmilieu, und mit "Mirror Mask" und "The Piano Tuner of Earthquakes" zwei gänzlich ins Reich der Magie entrückende Titel: Locarno, fast ein Fantasy Filmfestival. Daß am Ende mit "Fratricide" der einzig offen politische Beitrag zum zweitbesten Film gekürt wurde, zeigt auch die Sehnsucht des Festivals nach dem schwindenden Profil. Freuen kann sich über das Votum der Jury einzig das deutsche Kino, das es in Cannes und Venedig wieder nicht in den Wettbewerb geschafft hat, aber im Tessin gleich doppelt ausgezeichnet wurde: mit Arslans deutsch-französisch-luxemburgischer Koproduktion und mit Florian Hoffmeisters Beziehungsdrama "3° kälter".
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