Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Türkische Bayraktarlar kauft Rückleuchten-Hersteller
Es ist ein vorläufiger Schlussstrich unter die Sanierung des Leuchtengeschäfts des vormaligen Automobilzulieferers Schefenacker: Die Bayraktarlar Holding (Istanbul / Türkei) übernimmt die Sparte, die vor zwei Jahren aus der schwer angeschlagenen Gruppe herausgelöst wurde und seitdem unter Aufsicht einer Treuhandgesellschaft als Odelo GmbH (Schwaikheim) firmiert. Odelo beschäftigt aktuell rund 1.600 Mitarbeiter in vier Werken. Der Umsatz lag 2010 in einer Größenordnung von 180 Mio EUR.
Der Mischkonzern Bayraktarlar arbeitet unter anderem selbst in der Automobilzulieferung, ist allerdings bislang weitgehend auf den türkischen Markt fokussiert.
Odelo: Türkische Bayraktarlar kauft Rückleuchten-Hersteller (http://www.kunststoffweb.de/ki_ticker/Odelo_Tuerkische_Bayraktarlar_ kauft_Rueckleuchten-Hersteller_t218734)
Hayirli olsun....bunlar hos adimlar
( OT hayirlisi olsun Adas modluga :) )
Aydin Türk
08.03.11, 17:30
schön ausländische investoren übernehmen strategisch wichtige türkische komunikationsunternehmen und wir türken kriegen im gegenzug nen insolventen scheinwerferproduzenten...der gerhard schröder würde sagen win win situation! :lach::aferinbe:
Adiyamanli
08.03.11, 17:47
schön ausländische investoren übernehmen strategisch wichtige türkische komunikationsunternehmen und wir türken kriegen im gegenzug nen insolventen scheinwerferproduzenten...der gerhard schröder würde sagen win win situation! :lach::aferinbe:
Tja. So ist es. Soweit ich weiß soll Telefunken und Grundig auch teilweise Türken gehören. Na und?
Groß raus wäre die Türkei erst wenn sie Überschüsse in ihren Sozialkassen hätten. Wenn sie mehr Geld verliehen hätte, als ausgeliehen. Wenn sie mehr Gold, Silber, Devisenreserven hätten. Wenn sie auch mal sowas wie die Deutsche Telekom oder den Hamburger Hafen übernommen hätten.
Merkel Almanyayi satiyor, bölüyor!
Adiyamanli
08.03.11, 17:49
Merkel Almanyayi satiyor, bölüyor!
Der Hamburger Hafen und die Deutsche Telekom gehören Nichtdeutschen?
Der Hamburger Hafen und die Deutsche Telekom gehören Nichtdeutschen?
Wusste nicht, dass Deutschland gleich diese beiden Unternehmen sind. Dazu muss man sagen, dass die Telekom in Streubesitz ist, ja sogar (zu irgendeinem prozentualen Anteil, weiß ich jetzt nicht genau) in US-Amerikanischem Besitz ist.
Vatan elden gidiyor, yetisin dostlar..
Tolga du willst doch jetzt echt nicht. Deutschland mit der Türkei vergleichen ?!? Das wäre lächerlich.
Tolga du willst doch jetzt echt nicht. Deutschland mit der Türkei vergleichen ?!? Das wäre lächerlich.
Habe ich das? Wie auch immer. Privatisierung hat seine Vorteile und Nachteile..
Aydin Türk
08.03.11, 18:21
ja
Aydin Türk
08.03.11, 18:24
Merkel Almanyayi satiyor, bölüyor!
hier
Wusste nicht, dass Deutschland gleich diese beiden Unternehmen sind. Dazu muss man sagen, dass die Telekom in Streubesitz ist, ja sogar (zu irgendeinem prozentualen Anteil, weiß ich jetzt nicht genau) in US-Amerikanischem Besitz ist.
Vatan elden gidiyor, yetisin dostlar..
und hier
Adiyamanli
08.03.11, 18:27
Wusste nicht, dass Deutschland gleich diese beiden Unternehmen sind. Dazu muss man sagen, dass die Telekom in Streubesitz ist, ja sogar (zu irgendeinem prozentualen Anteil, weiß ich jetzt nicht genau) in US-Amerikanischem Besitz ist.
Vatan elden gidiyor, yetisin dostlar..
Die Deutsche Telekom zu 55% in ausländischer Hand?
Ok, nehmen wir dann mal vergleichbare Unternehmen.
Türk Telekom = Deutsche Telekom
Türk Hava Yollari = Lufthansa
Tüpras = Bayer
Petkim = BASF
Tekel = Reemtsma
Izmir Limani = Hamburger Hafen
Ziraat Bankasi = Deutsche Bank
Erdemir = Thyssen Krupp (wenigstens OYAK)
ETI = BMW
Iskenderun Limani = Bremer Hafen
Mersin Limani = Wilhelmshafen Hafen
etc etc... Zwischen Deutschland und der Türkei liegen Welten.
Das sind die größten DEUTSCHEN Unternehmen:
Volkswagen
Siemens
EON
REWE
BASF
Aldi
Thyssen Krupp
RWE
Metro
Und das die größten Unternehmen der Türkei:
TÜPRAS
Ford
Renault
Toyota
Erdemir
Petkim
Tekel
Mercedes
Da gibts nichts mehr schönzureden.
Ich sehe kein Vergleich zwischen Deutschland und Türkei. Ich will aber auch nicht weiter darauf eingehen - nicht umsonst wirst du aufgrund Spam's gewarnt.
@Adiyamnli; was willst du mir sagen?
Merkel Almanyayi satiyor, bölüyor!
Merkel vielleicht nicht direkt. Aber hier in Deutschland haben dutzende Städte einen Teil wichtiger Infrastrukturen (Abwasseranlagen, Städtische Schienennetze etc.), an US-Heusch...äähh...Investoren verkauft bzw. verleast, ohne die Veträge genau durchzulesen und die Folgen zu bedenken.
Dieses einseitig vorteilhafte Geschäft nennt sich Cross-Border-Leasing (http://de.wikipedia.org/wiki/Cross-Border-Leasing#Deutschland) - mit katastrophalen Folgen in der Zukunft. Diese dafür verantwortlichen Leute in den Rathäusern haben echt den Horizont einer knienden Ameise.
"Cross-Border-Leasing (http://www.zeit.de/2009/12/DOS-Cross-Border-Leasing)
Für dumm verkauft (http://www.zeit.de/2009/12/DOS-Cross-Border-Leasing)
Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit haben sich Lokalpolitiker großer deutscher Städte auf Investoren aus den USA eingelassen – und ihnen Schulen, Messehallen, Krankenhäuser überschrieben. Jetzt können sie den Bürgern nicht einmal erklären, wie groß der Schaden sein wird
Man stelle sich vor, ein verzweifelter Mann würde eine Schuldnerberatung betreten und erzählen, dass er Schulden von mehr als 100 Millionen Euro angehäuft habe – weil er einen Vertrag unterschrieben habe, den er nicht verstanden, ja nicht einmal gelesen habe. Mehr als 1000 Seiten seien es wohl gewesen, verfasst in englischer Sprache und leider nicht übersetzt. Nur eine zehn Seiten lange Zusammenfassung auf Deutsch habe er einsehen dürfen. Zur Vertragsunterzeichnung, erzählt der Schuldner weiter, habe er zu einer Anwaltskanzlei in New York reisen müssen. Dort sei in großer Hektik nachverhandelt worden – unklar, warum.
Am Ende habe ihm das Geschäft nicht den versprochenen Millionengewinn, sondern einen riesigen Verlust eingebracht. Schlimmer noch: Der Vertrag habe dazu geführt, dass er große Teile seines Eigentums verloren habe.
Der Schuldnerberater würde den Klienten vermutlich fragen, ob er noch bei Trost gewesen sei, sich derart fahrlässig und naiv auf ein Geschäft einzulassen, das er nicht durchschaute.
Und nun stelle man sich vor, dass sich jeden Tag weitere Verzweifelte an den Schuldnerberater wenden, und sie alle erzählen ähnliche Geschichten, die von verlorenen Vermögen handeln, von Wasserwerken, Straßenbahnen, Krankenhäusern, alles perdu. Eine sehr ungewöhnliche Geschichte käme da zustande, eine Parabel auf die unbekannte Bundesrepublik, eine Geschichte der Dummheit und der Gier.
So blauäugig wie die Verzweifelten in der Schuldnerberatung haben sich viele deutsche Bürgermeister, Kämmerer und Gemeinderäte jahrelang verhalten – mit dem Unterschied, dass es nicht ihr Privateigentum war, das sie veruntreut hatten, sondern öffentliches Gut. Sie vertrauten einem Geschäftsmodell namens Cross Border Leasing, von dem sie sich Gewinne versprachen. Nun stehen sie mit leeren Händen da. Den Schaden haben die Bürger."
-------
"Das Geschäftsmodell Cross Border Leasing hat deutsche Kommunalpolitiker kollektiv um den Verstand gebracht. Bremen, Halle, Ludwigshafen, Rostock, Köln, Berlin, Düsseldorf, Jena, Bielefeld, Essen, Dresden, Bonn, Kassel, Darmstadt, Herford, Wittenberg, Nürnberg, Konstanz, Zwickau, Duisburg, Kaiserslautern, Heidenheim, Magdeburg, Ulm, Mannheim – all diese Städte und noch etliche mehr machten ihre Straßenbahnen, Kläranlagen oder Messehallen zu Geld. Je nachdem, was sich anbot. Totes Kapital schien mit einem Mal lebendig zu werden.
In ganz Europa haben Städte, Zweckverbände und kommunale Unternehmen seit den neunziger Jahren solche Verträge mit amerikanischen Investoren unterzeichnet. Die Deutschen waren besonders gierig. Rund 150 Städte, so viele wie in keinem anderen Land der Europäischen Union, haben diese Geschäfte abgeschlossen, manche gleich mehrere. Schätzungen über das Gesamtvolumen der deutschen Verträge schwanken zwischen 30 und 80 Milliarden Euro.
Die Gier erfasste kleine wie große Städte, reiche wie arme. Anfangs war es vor allem das sogenannte Rollmaterial der Verkehrsbetriebe, Straßen- und U-Bahnen, die verkauft wurden. Danach kamen wertvollere Einrichtungen wie Müllverbrennungsanlagen, Klärwerke und Abwassersysteme an die Reihe. Später folgten Messehallen, Tunnel, Bahnhöfe und Oberleitungen. Weil allmählich die Objekte ausgingen, wurden schließlich Krankenhäuser verleast (in Leipzig und Chemnitz), Schulzentren und sogar das Rathaus (in Gelsenkirchen)."
Rest Link oben.
Genç Osman
08.03.11, 19:43
Merkel Almanyayi satiyor, bölüyor!
Almanya zaten ikinci dünya savasin'dan sonra tam bagimsizligini kaybetti. Müttefik gücler alman devletinin icine bir kere girdi ya, o yeterli iste.
Wusste nicht, dass Deutschland gleich diese beiden Unternehmen sind. Dazu muss man sagen, dass die Telekom in Streubesitz ist, ja sogar (zu irgendeinem prozentualen Anteil, weiß ich jetzt nicht genau) in US-Amerikanischem Besitz ist.
Vatan elden gidiyor, yetisin dostlar..
Die Deutsche Telekom ist ein für Deutschland strategisches Unternehmen, deshalb gehören Anteilsmehrheiten dem deutschen Staat. Onlar salakmi Türk Telekomu gibi topdan satsinlar sirketi.
Streubesitz heisst, das Aktien zum Handel freistehen. Das die Mehrheit der Aktien in Streubesitz ist, sagt nichts über den Unternehmensbesitz aus!
korkutdede
13.11.11, 17:46
Die Deutsche Telekom ist ein für Deutschland strategisches Unternehmen, deshalb gehören Anteilsmehrheiten dem deutschen Staat. Onlar salakmi Türk Telekomu gibi topdan satsinlar sirketi.
Streubesitz heisst, das Aktien zum Handel freistehen. Das die Mehrheit der Aktien in Streubesitz ist, sagt nichts über den Unternehmensbesitz aus!
Der Staat hat nicht die Mehrheit bei der Telekom. Selbst wenn er sich mit der KFW zusammentut.
Powered by vBulletin® Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
SEO by
vBSEO 3.6.0