Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kopftuch Debatte in Deutschland
Im baden-württembergischen Ebersbach ist eine türkischstämmige Erzieherin vom Dienst suspendiert worden, weil sie mit Kopftuch im Kindergarten arbeiten wollte. Nach Ende ihrer Elternzeit wollte die 31-jährige Kinderpflegerin Nuray A. entgegen einer Dienstanweisung erstmals mit Kopftuch bekleidet ihre Arbeit aufnehmen.
Bürgermeister Edgar Wolff, parteilos, wies darauf hin, dass auch in Kindergärten das Tragen religiöser und weltanschaulicher Symbole nicht erlaubt sei. Dabei berief er sich auf das baden-württembergische Schulgesetz, das Lehrerinnen das Tragen von Kopftüchern verbiete. Kindergärten seien ebenfalls Bildungseinrichtungen und müssten deshalb rechtlich gleich behandelt werden, so Wolff.
"Es geht um das Gebot der Neutralität gegenüber den Kindern und gegenüber den Eltern und darum, dass der Friede gewahrt wird", begründet sie Stadt die Suspendierung.
Die Ebersbacher Erzieherin trägt das Kopftuch erst, seit ihre Tochter eine schwere Krankheit überstanden hat. Die zweifache Mutter deutscher Staatsangehörigkeit wollte nach Angaben der Stadt am Montag (22. August) nach acht Jahren Erziehungsurlaub erstmals wieder ihre Arbeit aufnehmen. Vor ihrem Erziehungsurlaub habe die seit 1993 bei der Stadt beschäftigte Nuray A. kein Kopftuch getragen. Nach Angaben ihrer Anwältin verpflichtete sich die 31-Jährige zum Tragen des Kopftuches aus Dankbarkeit zu ihrem Gott, nachdem ihre heute neun Jahre alte Tochter eine schwere Krankheit überlebt hatte.
Eltern protestieren
Am Montag hatten sich ein Dutzend Bürger aus Ebersbach vor dem Kindergarten aufgestellt, um ihren Protest gegen die Kinderpflegerin auszudrücken: "Ich möchte, dass mein Kind Weihnachten feiert und ihm christliche Werte vermittelt werden", zitiert die Südwest-Aktiv einen Vater. Von den 74 Kindern sind am Montag nur 20 in den Kindergarten geschickt worden, berichtet die Leiterin des Kindergartens.
Mehrere Ebersbacher hatten Plakate bei sich getragen: "Die zeige ich erst, wenn sie kommt", sagte ein Vater.
Die Stadt Ebersbach muss sich nun auf einen Rechtsstreit mit Nuray A. einstellen. Zwar beruft sich der Kindergarten auf ein Schulgesetz, aber ein Sprecher des Kultusministeriums verwies darauf, dass das Schulgesetz nicht auf andere Einrichtungen wie Kindergärten angewendet werden könne. Darauf beruft sich auch die Anwältin der Klägerin.
Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Jahr 2003 nach jahrelangem Rechtsstreit die Klage der muslimischen Lehrerin Fereshda Ludin aus Baden-Württemberg abgewiesen, die mit einem Kopftuch unterrichten wollte. Das Land Baden-Württemberg änderte als Folge des Urteils 2004 das Schulgesetz und schrieb darin das so bezeichnete Kopftuchverbot fest.
Dann sollen die auch die Kreuze in Bayern abhängen, wenn die das Kopftuch so stört.
Quelle:http://www.vaybee.de/servlets/NetCommunityPersonalize?nick=&sessionid=lurker&nh=0&path=/deutsch/channel/news/news_76783.html
naja auf der einen seite denken sich die deutschen natürlich warum sollen wir das in deutschland erlauben wens in der tr verboten ist..auf der anderen seite ist es hier angeblich ein demokratisches land und die tr wird als militärstaat bezeichnet weil kopftuch in ämtern verboten ist
naja auf der einen seite denken sich die deutschen natürlich warum sollen wir das in deutschland erlauben wens in der tr verboten ist..auf der anderen seite ist es hier angeblich ein demokratisches land und die tr wird als militärstaat bezeichnet weil kopftuch in ämtern verboten istWas du sagst, ist das übliche Messen mit zweierlei Maß. Falls es sich bei dem Ort um Ebersbach/Fils handelt kommt noch hinzu, daß in der Gegend in der Bevölkerung eine Art protestantischer Fundamentalismus vorherrscht, der allen anderen gegenüber besonders intolerant ist. Es ist kein Wunder, daß diese Leute in ihrem religiösen Fanatismus jeden menschlichen Maßstab verlieren.
ahya ynali sanlamayin, ich halte NIX vom kopftuchverbot egal ob tr oder deutschland
Der Schakal
23.08.05, 20:20
Wenn jemand folgendes sagt: "Ich möchte, dass mein Kind Weihnachten feiert und ihm christliche Werte vermittelt werden" dann ist ja wohl mehr als deutlich wie die deutsche Presse etc. bericht erstattet....wenn man Moslem=Terrorist und Kopftuchträgerin= Islamistin berichtet denkt das Volk nicht anders...:rolleyes:
Ich sage es immer und immer wieder:
Unsere Frauen sind schön und unsere Männer anständig. Wir Türken brauchen keine Kopftücher.
ahya ynali sanlamayin, ich halte NIX vom kopftuchverbot egal ob tr oder deutschlandIch auch nicht. Wollte auch nur sagen, daß es mich nicht wundert, wenn gerade in jener Gegend die Leute verrücktspielen.
Der Schakal
23.08.05, 21:07
Ich sage es immer und immer wieder:
Unsere Frauen sind schön und unsere Männer anständig. Wir Türken brauchen keine Kopftücher.
Das eine "Unsere Frauen sind schön und unsere Männer anständig" hat mit dem anderen "Wir Türken brauchen keine Kopftücher" nichts zu tun...
Wenn jemand folgendes sagt: "Ich möchte, dass mein Kind Weihnachten feiert und ihm christliche Werte vermittelt werden" dann ist ja wohl mehr als deutlich wie die deutsche Presse etc. bericht erstattet....wenn man Moslem=Terrorist und Kopftuchträgerin= Islamistin berichtet denkt das Volk nicht anders...:rolleyes:
Genauso ist es. Einst wurden so die Juden verteufelt, heute sind es die Moslems.
Okay, machen wir alle einen Test. Wir gehen alle mit umgehängten Kreuzen, aber Türkisch sprechend an einem Freitag nach Fatih. Und wenn uns jemand fragt, was wir sind, sagen wir alle, das wir zum Christentum übergetreten sind.
Die Toleranz, die wir dort erfahren werden, sollten wir selber auch nur einfordern.
WER misst hier bitte mit zweierlei Maß?
Okay, machen wir alle einen Test. Wir gehen alle mit umgehängten Kreuzen, aber Türkisch sprechend an einem Freitag nach Fatih. Und wenn uns jemand fragt, was wir sind, sagen wir alle, das wir zum Christentum übergetreten sind.
Die Toleranz, die wir dort erfahren werden, sollten wir selber auch nur einfordern.
WER misst hier bitte mit zweierlei Maß?
Dein Beispiel ist schlecht. In Fatih gibt es jede Menge Touristen/innen und sie sind sehr willkommen.
Dein Vergleich wäre angebracht, wenn nicht Kopftuchfrauen in Deutschland laufen oder Unten;obenohne in der Türkei, sondern wenn Deutsche in Cottbus oder Passau mit Osama T-schirts und einem Koran in der Hand durch die Gegend laufen und jedem sagen, das sie zum Islam übergetreten sind, usw..
.....sondern wenn Deutsche in Cottbus oder Passau mit Osama T-schirts und einem Koran in der Hand ....
Du setzt ausgerechnet Osama mit einem Kreuz gleich und erzählst MIR etwas von schlechten Vergleichen? :D:D:D
Du setzt ausgerechnet Osama mit einem Kreuz gleich und erzählst MIR etwas von schlechten Vergleichen? :D:D:D
Nunja,.:p
Das Kreuz symbolisiert für die Türken aber ähnliches wie Osama für die Amerikaner oder Bayern. Beide stehen für Heilige Kriege.
Nunja,.:p
Das Kreuz symbolisiert für die Türken aber ähnliches wie Osama für die Amerikaner oder Bayern. Beide stehen für Heilige Kriege.
Allein der Zungenrausstreck-Smiley sagt aus, dass Du da wohl etwas übertreibst. In Istanbul gibt es genug Kirchen mit Kreuzen drauf...... das mag dem einen oder anderen nicht passen, aber ein wirkliches Problem ist es nicht.
Das wäre bei einem Osama-Bild wohl anders.
Try another! ;)
Ingolstädter
29.08.05, 18:27
Nunja,.:p
Das Kreuz symbolisiert für die Türken aber ähnliches wie Osama für die Amerikaner oder Bayern. Beide stehen für Heilige Kriege.
:rolleyes:
meinst du das jetzt ernst?
Okay, machen wir alle einen Test. Wir gehen alle mit umgehängten Kreuzen, aber Türkisch sprechend an einem Freitag nach Fatih. Und wenn uns jemand fragt, was wir sind, sagen wir alle, das wir zum Christentum übergetreten sind.
Die Toleranz, die wir dort erfahren werden, sollten wir selber auch nur einfordern.
WER misst hier bitte mit zweierlei Maß?
und wie vergleichst Du das bitte? Das ist doch gerade provokativ, wenn Du mit einer demonstrativen haltung in eine fundamentalistische Gruppe in Fatih (çarşamba, so heisst das berühmt berüchtigte sharia-Viertel in fatih) vor/nach dem Freitagsgebet hinaeinlaufst, stellt das ganz andere Bedingungen, als der obige Fall sie aufweisen.
Zur Klarstellung, das waere sowas, wenn wir 'ne Gruppe Forumstürken mit ner türkischen Flage in eine PKK-Demo in Köln reinrennen würden. Ja, malt es euch aus..
Und das mit dem Kopftuch da oben ist doch was anderes. Da sollte man nicht so einen extremen Vergleich machen.
Ingolstädter
29.08.05, 18:55
Zur Klarstellung, das waere sowas, wenn wir 'ne Gruppe Forumstürken mit ner türkischen Flage in eine PKK-Demo in Köln reinrennen würden. Ja, malt es euch aus..
da wär ich dabei. auch wenn es ums verbrennen einer amerikaflagge oder wenn es um das verbrennen des korans, der deutschen verfassung geht hätte ich keine probleme ;).
leider sehen das meine meisten mitmenschen nicht so locker :(. tjaja wir machen uns unsere freiheit schon selber kaputt.
stämmepolitik vom feinsten ;).
da wär ich dabei. auch wenn es ums verbrennen einer amerikaflagge oder wenn es um das verbrennen des korans, der deutschen verfassung geht hätte ich keine probleme ;).
leider sehen das meine meisten mitmenschen nicht so locker :(. tjaja wir machen uns unsere freiheit schon selber kaputt.
stämmepolitik vom feinsten ;).
verbrennen des korans :confused:
da wär ich dabei. auch wenn es ums verbrennen einer amerikaflagge oder wenn es um das verbrennen des korans, der deutschen verfassung geht hätte ich keine probleme ;)
sorry aber ich finde keines deiner beispiele zum zwinkern schön. Das ist alles provokativ und sorgt für gesellschaftliche Unruhe. Und nicht nur der Koran sondern auch die deutsche verfassung ist mir heilig, ich mag es nur nicht in Extremen zu gleiten. Ich bin für gesellschaftliche Ordnung, wo jeder seine Grenzen kennt. Und da kann die türkische polizei oder auch die deutsche Polizei mit Ruhe ihre rechtskonforme Aufagbe wahrnehmen.. Ich unterstüzte das sogar :cool:
Du scheinst dich zwar lustig zu machen, aber bei mir sind alle Extremisten fehl am Platz. Zur erneuten Klarstellung ;)
----
zur amerikansichen Flagge: Sie steht für das amerikanische Volk und das respektieren wir. Auch wenn der Bush ein bodenloser Spinner ist, ist das Volk nicht daran schuldig, dass bei diesem kerl keine Hirnzellen mehr taetig sind. Und Flaggen haben in der türkischen Gemeinde immer einen hohen Stellenwert, wir mögen unsere, und achten deshalb auch andere ;)
Ingolstädter
29.08.05, 19:32
verbrennen des korans :confused:
für mich ist der koran auch nur ein symbol...
ich mag symbole nicht. ich mag zwar menschen, aber sehe es mit argwohn wenn sie sich einen zu starken herdentrieb aneigenen (egal ob die herde eine fussballmanschaft, eine religion oder eine nation ist.).
ich drücks mal anders aus: der herdentrieb ist wichtig um das gesellschaftliche zusammenleben zu regeln, aber zuviel herdentrieb beschneidet meist automatisch die freiheit des einzelnen.
Der Schakal
29.08.05, 19:34
verbrennen des korans :confused:
Wenn jemand eine Flagge oder ein Heiliges Buch verbrennen will werde ich immer einschreiten...:mad:
Ingolstädter
29.08.05, 19:41
Wenn jemand eine Flagge oder ein Heiliges Buch verbrennen will werde ich immer einschreiten...:mad:
das ist nicht deine aufgabe sondern aufgabe der polizei.
Der Schakal
29.08.05, 19:49
das ist nicht deine aufgabe sondern aufgabe der polizei.
Das sehe ich anders. Es ist auch meine Aufgabe !
für mich ist der koran auch nur ein symbol...
ich mag symbole nicht. ich mag zwar menschen, aber sehe es mit argwohn wenn sie sich einen zu starken herdentrieb aneigenen (egal ob die herde eine fussballmanschaft, eine religion oder eine nation ist.).
ich drücks mal anders aus: der herdentrieb ist wichtig um das gesellschaftliche zusammenleben zu regeln, aber zuviel herdentrieb beschneidet meist automatisch die freiheit des einzelnen.
Hallo Ingo,
der Koran ist kein Symbol, er symbolisiert nichts, der Inhalt ist wichtig.
Herdentrieb?
Essen, Trinken, Schlafen, Sex etc...das machen auch alle Menschen, muss deshalb jeder gleich sein?
Der Koran hilft dem Menschen dabei seine Individualität und sein Selbstbewusstsein zu stärken, so etwas wie eine Herde gibt es nicht, der Glaube an Gott eint die Menschen, aber jeder Mensch ist anders, das liegt an seiner Natur!
....
ich drücks mal anders aus: der herdentrieb ist wichtig um das gesellschaftliche zusammenleben zu regeln, aber zuviel herdentrieb beschneidet meist automatisch die freiheit des einzelnen.
hmmh... dann bleibt dir ja nur das dasein als einsiedler.
Jede Gesellschaft hat seine Regeln. Gesellschaftsformen ohne Regeln sind der Anarchie ausgeliefert. Sicherlich beschneiden diese Regeln die Freiheit eines Individiums.
Wer sagte es noch mal: " Die Freiheit des einen hört da auf, wo die des anderen anfängt" ?
schon wieder diese thema.
leute
islam heisst nicht nur kopftuch und gebete..
denk mal auch über soziale, hygiene, rechte, frieden.
lass mal die frauen in ruhe..wir männer(egal ob gläubige oder nongläubige) müssen mal versuchen uns zu korregieren..
mann redet immer über frauen und kopftücher..
auch, wenn wer alle kopftücher wegwerfen und die frauen mit bikinis in schwimbad schicken, das ändert nicht vieles.
wir männer sind die soldaten die andere soldaten töten.(meistens).
wir männer machen s**** welt politik.korruption, unrecht,schlägerei, sauferei usw.
****
die kopftuch tragende frauen zeigen ministens ihre standpunkt..und ihre Glaube.
ich würde mich freuen wenn rest der menscheit auch Ihre richtige Gesicht zeigen wurde.
hoffentlich habe ich mich richtig ausgedrückt.
Ingolstädter
30.08.05, 14:00
Hallo Ingo,
der Koran ist kein Symbol, er symbolisiert nichts, der Inhalt ist wichtig.
dann ist es ja kein problem wenn ich einen von mir gekauften koran vernichte...
der inhalt geht dadurch nicht verloren, da es noch viele andere koran-kopien gibt.
Ingolstädter
30.08.05, 14:03
hmmh... dann bleibt dir ja nur das dasein als einsiedler.
Jede Gesellschaft hat seine Regeln. Gesellschaftsformen ohne Regeln sind der Anarchie ausgeliefert. Sicherlich beschneiden diese Regeln die Freiheit eines Individiums.
Wer sagte es noch mal: " Die Freiheit des einen hört da auf, wo die des anderen anfängt" ?
darum sagte ich ->zuviel<- herdentrieb ist schädlich da es die freiheit des individuums unnötig einschränkt.
ich lege gemessen an der restlichen gesellschaft realtiv viel wert auf die freiheit des einzelnen.
dann ist es ja kein problem wenn ich einen von mir gekauften koran vernichte...
der inhalt geht dadurch nicht verloren, da es noch viele andere koran-kopien gibt.
Das kommt drauf an warum du das Buch vernichtest. Wenn du es auf den Boden schmeisst und drauf pieselst oder die Toilette herunterspülst willst du ja ein Statement setzen. Du attackierst da ja nur vordergründig das Buch (das Papier). Das eigentliche Ziel so einer Tat ist ja die Symbolik. Dadurch, dass religiöse Menschen diesem Buch einen gewissen Respekt erweisen, du aber das Ding zerstörst ist es durchaus ein Angriff, und die Menschen fühlen sich provoziert.
Kannst du dich an die Reaktionen erinnern als Sinead O`Connor damals ein Bild vom Papst zerissen hat auf der Bühne. Da würde jetzt keiner auf die Idee kommen und sagen, die habe nur ein Polaraidpapier zerissen. Hier geht es um die Message die damit gesendet werden soll.
Wenn du den Kuran, den du Zuhause hast nicht mehr brauchst zum Zwecke der Entsorgung wegschmeisst (in den Altpapier Container, aber klugerweise vielleicht verkaufen?) kann dich ja keiner dran hindern. Trotzdem habe ich bisher noch nie in meinem Leben ein Buch zerstört...warum auch?
Ingolstädter
30.08.05, 14:17
ich mag symbole nicht und die bedeutung die sie haben können.
vordergründig ist mir der mensch und nicht ein stück papier, stoff oder holz.
ich sehe nicht ein warum diese materie/symbolik manchen leuten manchmal sogar wichtiger sein kann als ein menschenleben.
darum mag ich mächtige symbole nicht. gegen kleine symbole die nicht gefährlich werden können habe ich nichts einzuwenden.
ich mag symbole nicht und die bedeutung die sie haben können.
vordergründig ist mir der mensch und nicht ein stück papier, stoff oder holz.
ich sehe nicht ein warum diese materie/symbolik manchen leuten manchmal sogar wichtiger sein kann als ein menschenleben.
darum mag ich mächtige symbole nicht. gegen kleine symbole die nicht gefährlich werden können habe ich nichts einzuwenden.
Du persönlich magst das nicht mögen aber leider leben wir in einer Welt, in der auch andere Menschen leben. Symbole sind heute sehr vielfältiger im Einsatz als früher. Das geht schon los beim Ehering. Wehe der wird mal abends beim weggehen abgenommen....kleines Symbol, grosse Wirkung.
Auch die Nationalhymne eines Landes ist eben nicht nur ein Lied...es steht für etwas. Ich persönliche gebe mir Mühe die Symbole anderer Menschen zu respektieren. Ich habe vor der Deutschen Nationalhymne den gleichen Respekt wie vor der griechischen oder der türkischen und würde diese niemals beleidigen.
Das gebietet mir der Anstand.
und wie vergleichst Du das bitte? Das ist doch gerade provokativ, wenn Du mit einer demonstrativen haltung in eine fundamentalistische Gruppe in Fatih (çarşamba, so heisst das berühmt berüchtigte sharia-Viertel in fatih) vor/nach dem Freitagsgebet hinaeinlaufst, stellt das ganz andere Bedingungen, als der obige Fall sie aufweisen.
Ach, aber wenn eine Kopftuch-Tante mit voller Montur über Deutschlands Einkaufsstraßen läuft, ist das doch "normal" und "ihre Sache".
Also in islamischen Gruppierungen gibt es Verhaltensweisen, wie z.B. das religiöse Symbol "Kreuz", welches eine Provokation darstellt, in Deutschland hingegen muss alles erlaubt sein, auch Symbole wie Kopftücher? Hier darf nichts "Provokation" sein?
Toleranz gebührt nur denen, die auch Toleranz gewähren! Wertest Du das eine als "Provokation" werte ich das andere AUCH als Provokation.
Maße Dir keine Rechte an, die Du anderen nicht gewährst!
Ach, aber wenn eine Kopftuch-Tante mit voller Montur über Deutschlands Einkaufsstraßen läuft, ist das doch "normal" und "ihre Sache".
Also in islamischen Gruppierungen gibt es Verhaltensweisen, wie z.B. das religiöse Symbol "Kreuz", welches eine Provokation darstellt, in Deutschland hingegen muss alles erlaubt sein, auch Symbole wie Kopftücher? Hier darf nichts "Provokation" sein?
Toleranz gebührt nur denen, die auch Toleranz gewähren! Wertest Du das eine als "Provokation" werte ich das andere AUCH als Provokation.
Maße Dir keine Rechte an, die Du anderen nicht gewährst!
Hallo Wolf,
machen wir uns nichts vor. Ultrareligiöse Menschen sind selten tolerant, wie extremisten generell. Das trifft für fundamentalistische Juden, Christen und Moslems zu. Genauso Hinduisten. Für diese Menschen ist es unbegreiflich, wie nicht jemand nach deren Vorstellungen leben kann. Von solchen Menschen Toleranz zu erwarten wäre, den Bock zum Gärnter zu machen.
Hinzu kommt noch das Gebaren was ich als "herkez herkezin isine karisiyor" bezeichne, was bei "uns" relativ verbreitet ist und was auch zu kritisieren wäre. (siehe Thread Selbstkritik)
In Deutschland musst du aber unterscheiden, da man hier gerne rumtönt wie Tolerant man sei. Wenn der Mann vor mir mit einer Kippa rumläuft und keiner regt sich auf, dann würde es meinem Gerechtigkeitssinn widerstreben wenn die Takke nicht ok wäre.
In Deutschland werden Miniröcke nicht angefeindet, warum dann also Kopftuch. Ich sehe in Deutschland nicht die Gefahr eines Gottesstattes ala Iran. Dazu sind die Moslems hier viel zu unorganisiert und so establishmentfeindlich, dass die es nie zu Einfluss bringen werden.
Ingolstädter
30.08.05, 14:40
Du persönlich magst das nicht mögen aber leider leben wir in einer Welt, in der auch andere Menschen leben. Symbole sind heute sehr vielfältiger im Einsatz als früher. Das geht schon los beim Ehering. Wehe der wird mal abends beim weggehen abgenommen....kleines Symbol, grosse Wirkung.
Auch die Nationalhymne eines Landes ist eben nicht nur ein Lied...es steht für etwas. Ich persönliche gebe mir Mühe die Symbole anderer Menschen zu respektieren. Ich habe vor der Deutschen Nationalhymne den gleichen Respekt wie vor der griechischen oder der türkischen und würde diese niemals beleidigen.
ok ich habe vor den bayerischen oder deutschen nationalhmne genauso viel respekt wie vor der türkischen... nämlich keinen. warum auch? das sind nur lieder. ich hab kein problem damit als deutscher die deutsche nationalhymne zu beleidigen.
aber es ist ok wenn du respekt vor beiden hymnen hast. die gesetze regeln das zusammenleben so dass wir zwei uns in real life im streitfall nicht in die haare kriegen. das gesetz respektiere ich weil es für das zusammenleben notwendig ist. ein lied ist zum zusammenleben nicht wirklich wichtig. wenn das gesetz sagt: "verbrenne keinen koran in der öffentlichkeit" dann werde ich mich dran halten. wenn es darüber aber kein gesetz gibt, habe ich kein problem damit den koran zu verbrennen.
ok ich habe vor den bayerischen oder deutschen nationalhmne genauso viel respekt wie vor der türkischen... nämlich keinen. warum auch? das sind nur lieder. ich hab kein problem damit als deutscher die deutsche nationalhymne zu beleidigen.
aber es ist ok wenn du respekt vor beiden hymnen hast. die gesetze regeln das zusammenleben so dass wir zwei uns in real life im streitfall nicht in die haare kriegen. das gesetz respektiere ich weil es für das zusammenleben notwendig ist. ein lied ist zum zusammenleben nicht wirklich wichtig. wenn das gesetz sagt: "verbrenne keinen koran in der öffentlichkeit" dann werde ich mich dran halten. wenn es darüber aber kein gesetz gibt, habe ich kein problem damit den koran zu verbrennen.
So und so treffen wir uns im Konsens wieder...hey ist das Leben schön :-)
... wenn das gesetz sagt: "verbrenne keinen koran in der öffentlichkeit" dann werde ich mich dran halten. wenn es darüber aber kein gesetz gibt, habe ich kein problem damit den koran zu verbrennen.
sollten die Gesetze den menschlichen Verstand ersetzen?
Gericht: Zum Islam konvertierte Lehrerin darf Kopftuch tragen
Freitag 7. Juli 2006, 14:59 Uhr
Stuttgart/Berlin (AFP) - Eine zum Islam konvertierte Grundschullehrerin darf an baden-württembergischen Schulen mit einem Kopftuch unterrichten. Dies entschied das Verwaltungsgericht Stuttgart am Freitag und hob damit ein vom Oberschulamt verhängtes Kopftuchverbot auf. Das Gericht verwies zur Begründung darauf, dass Nonnen an einer Grundschule des Landes in Ordenstracht unterrichten dürfen. Wegen des Gleichheitsgebotes könne der zum Islam konvertierten Lehrerin das Kopftuch deshalb nicht verboten werden. Die Beamtin ist seit 33 Jahren im Schuldienst und trat 1984 zum Islam über. Seit 1995 trägt sie auch während des Unterrichts ein Kopftuch, das wie ein Piratentuch gebunden ist und den Halsbereich frei lässt. Das Gericht ließ eine Berufung nicht zu, damit ist das Urteil rechtskräftig. (AZ: 18 K 3562/05)
Die Richter bestätigten zwar die Rechtmäßigkeit des Schulgesetzes, das das religiös motivierte Tragen von Kopftüchern verbietet. Wenn das Land allerdings den Unterricht von Nonnen in einer staatlichen Grundschule in Baden-Baden zulassen, wird die Klägerin durch das Kopftuchverbot laut Gericht in ihrem grundgesetzlich verbürgten Anspruch auf strikte Gleichbehandlung verletzt. Nach Ansicht der Richter ist auch das Ordenshabit eine "eindeutig religiös motivierte Kleidung". Zudem lasse das baden-württembergische Schulgesetz entgegen der Auffassung des Landes "eine Privilegierung christlicher Glaubensbekenntnisse nicht zu". Dies habe das Bundesverwaltungsgericht im Fall der moslemischen Referendarin Fereshta Ludin bereits im Juni 2004 klargestellt.
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, begrüßte das Urteil. Es habe "ein Zeichen gegen die Diskriminierung des Islam gesetzt", erklärte Beck in Berlin. Entweder der Staat verbiete konsequent alle religiösen Bekundungen im staatlichen Bereich wie in Frankreich oder der Türkei, oder er definiere einen Freiraum für alle religiösen Bekundungen gleichermaßen, betonte Beck.
http://de.news.yahoo.com/07072006/286/gericht-islam-konvertierte-lehrerin-darf-kopftuch-tragen.html
Nonnen retten den Islam
Von Dietmar Hipp
Die Stuttgarter Lehrerin Doris G. darf auch künftig Kopftuch tragen - Watschentag für das Land Baden-Württemberg. Denn solange Nonnen in Ordenstracht lehren, sei das Verbot "religiöser Bekundungen" nicht durchzusetzen, entschieden Stuttgarter Richter: Alle oder keine.
Doris G. ist eine Lehrerin, wie sie sich eine Schulbehörde eigentlich nur wünschen kann. Seit 1973 unterrichtet sie an einer Grund- und Hauptschule in Stuttgart-Bad Cannstatt und ist derzeit Klassenlehrerin einer achten Klasse, in der von 21 Schülern sechs Mädchen und vier Jungen muslimischer Herkunft sind.
http://www.spiegel.de/img/0,1020,662099,00.jpg (http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,grossbild-662098-425678,00.html)
http://www.spiegel.de/static/sys/lupe.gif (http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,grossbild-662098-425678,00.html)
DDP
Lehrerein Doris G.: "Sehr erleichtert"
Den typischen Konflikten ihrer muslimischen Schützlinge wegen traditioneller Rollenbilder im Elternhaus oder anderer religiösen Fragen kann die zierliche Schwäbin, anders als viele Kollegen, nicht nur mit Verve begegnen, sondern auch mit Wissen: Doris G. trat 1984 selbst zum muslimischen Glauben über. In Sachen Islam macht ihr keiner etwas vor.
Schülerinnen, die Angst haben, von ihren Eltern zwangsverheiratet zu werden, gibt sie etwa die Geschichte mit auf den Weg, in der selbst der Prophet Mohammed die Ehe einer zwangsverheirateten Frau auflösen wollte - "da kommen die Väter dann in Erklärungsnot". Den Jungs macht sie immer wieder deutlich, dass sie auch nach dem Koran "ihr Machogehabe ablegen" sollen. Und Mütter, die mit ihren Sorgen und einem Dolmetscher nur zu ihr, der Muslima, kommen, ermuntert sie, erst mal "Deutsch zu lernen, damit sie die Gesellschaft kennenlernen und so auch ihre Ängste verlieren".
Dennoch führt die Stuttgarter Schulbehörde seit ziemlich genau sechs Jahren einen erbitterten Krieg gegen Doris G. Der Grund: Seit 1985 trägt sie ein Kopftuch - "aus religiösen Gründen", wie sie ganz offen zugibt. Allerdings bindet sie das Tuch seit jeher wie eine Mischung aus Piratentuch und Haube. Für sie war das "ein Kompromiss", wohl wissend um die negativen Reaktionen, die eine Lehrerin mit einem Kopftuch, das auf typisch islamische Art auf den Schultern liegt, im pietistischen Neckartal auslösen könnte.
Ihr Tuch war deshalb an der Schule und auch andernorts nie ein Problem - bis im Jahr 2000 im Verfahren der Lehramtsanwärterin Fereshta Ludin ihr Name fiel: als Beleg dafür, dass das Land Baden-Württemberg anderswo ein Kopftuch durchaus im Unterricht toleriert.
Im Fadenkreuz der Kultusbürokratie
Von da an geriet auch Doris G. ins Fadenkreuz der Schulbehörde und der damaligen Kultusministerin (heute Bundesbildungsministerin) Annette Schavan. Gegen die dienstliche Weisung, das Kopftuch abzunehmen, legte Doris G. Widerspruch ein. Nachdem das Bundesverfassungsgericht zwischenzeitlich im Fall Ludin für Kopftuchverbote eine gesetzliche Grundlage verlangt hatte, wurde die Weisung, gestützt auf den neuen Paragrafen 38 des baden-württembergischen Schulgesetzes, im Dezember 2004 wiederholt.
Doris G. klagte dagegen, jetzt wurde der Fall vom Stuttgarter Verwaltungsgericht verhandelt. Und die Cannstatter Hauptschullehrerin bekam Recht. Zwar sei der neue Schulgesetz-Paragraf durchaus in Ordnung, so die Richter, und das lediglich um den Kopf geschlungene Tuch Doris G.'s - bei der Verhandlung aus dezentem braunem Stoff - bedeute tatsächlich einen Verstoß gegen das "Verbot religiöser Bekundungen". Auch dass es an der Cannstatter Schule damit keine Probleme gebe, zähle nicht. Schließlich gehe es auch um die Versetzbarkeit, und Eltern neu aufgenommener Schüler könnten vielleicht doch einmal Anstoß an der Kopfbedeckung nehmen.
Dennoch, so das Urteil, sei die dienstliche Weisung gegen Doris G. rechtswidrig. Denn im Schwarzwald, im Baden-Badener Vorort Lichtenthal, dürfen derzeit an der im gleichnamigen Kloster untergebrachten staatlichen Grundschule drei Nonnen in Ordenstracht allgemeinen Unterricht erteilen. Das Oberschulamt musste das auf ausdrückliche Nachfrage des Gerichts einräumen. Setze der Staat aber in der "Anwendungspraxis" das Verbot religiöser Bekundungen nur gegenüber einer Lehrerin mit islamischem Kopftuch durch, nicht aber gegen die Katholikinnen im Habit, so der Vorsitzende Richter Michael Schaber, werde "die Klägerin in ihrem Anspruch auf strikte Gleichbehandlung der verschiedenen Glaubensrichtungen verletzt".
Diese Wende kam keinesfalls unerwartet. Der Tübinger Rechtsprofessor Ferdinand Kirchhof hatte schon im Herbst 2004 bei der Prüfung des baden-württembergischen Gesetzes durch das Bundesverwaltungsgericht im Fall Ludin als Prozessvertreter des Landes verlangt, es müsse "regionale Ausnahmen" geben, und dabei ausdrücklich den katholisch geprägten Schwarzwald erwähnt. Die Bundesverwaltungsrichter waren dem allerdings nicht gefolgt. "Ausnahmen für bestimmte Formen religiös motivierter Kleidung in bestimmten Regionen", so das damalige Urteil, kämen "nicht in Betracht."
Den Rettungsversuch Kirchhofs, beim Nonnen-Habit handle es sich um eine "Berufstracht", sei also vom Verbot religiöser Kleidung nicht erfasst, griff die katholische Ministerin Schavan damals höchstselbst dankbar auf. Sie musste aber schnell zurückrudern, als sich fromme Gottesfrauen empörten, selbstverständlich sei der Habit "ein Zeichen der Religiosität und der Beziehung zu Gott".
Nonnen-Habit als Auslaufmodell
Als die Ministerin dennoch weiter auf rigoroses Vorgehen gegen Doris G. setzte, lief sie damit sehenden Auges in die Niederlage. Der verzweifelte Verweis der Schulbehörde in der jetzigen Verhandlung auf die klösterliche Vorgeschichte der Lichtenthaler Schule konnte die Verwaltungsrichter ebenso wenig überzeugen wie das Argument, im Schwarzwald gebe es mit den Nonnen keinerlei Probleme: Die gebe es mit seiner Mandantin in Cannstatt bei einem Anteil von rund 60 Prozent muslimischer Schüler auch nicht, konterte G.'s Rechtsanwalt Knut Schnabel - "aber versetzen Sie eine der Nonnen mal dorthin". Viel musste der Anwalt nicht mehr sagen. Die Duldung des Nonnenhabits brachte das Verbot des islamischen Kopftuchs zu Fall.
Doris G. ließ ihrer Freude darüber freien Lauf: "Ich bin sehr erleichtert", sagte sie mit leuchtenden Augen, "jetzt kann ich ruhig in den Schulalltag zurückkehren." Zwar ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig, doch das Verwaltungsgericht ließ nicht einmal die Berufung zu, die rechtlichen Fragen seien "vom Bundesverwaltungsgericht und Bundesverfassungsgericht bereits entschieden". Ob Helmut Rau, Schavans Nachfolger im Kultusministerium, den Streit trotzdem per Rechtsbeschwerde weitertreiben will, steht noch nicht fest.
Ein Vertreter der Schulbehörde jedenfalls nahm die Entscheidung schulterzuckend hin: "Alle oder keine" gelte nach dem Urteilsspruch. Bei bereits verbeamteten Lehrerinnen wie Doris G. können die Baden-Württemberger, so wie es derzeit aussieht, nur unter einer Bedingung noch ein Kopftuchverbot durchsetzen: wenn sie auch die Nonnen im Schwarzwald zwingen, den Habit abzulegen. Oder den Schuldienst zu quittieren.
Gegen diesen konsequenten Laizismus, daran erinnerte die Lichtenthaler Äbtissin Bernadette Hein schon nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, steht aber das Wort von Ex-Kultusministerin Schavan: "Die Ministerin hat sich eindeutig geäußert, dass unsere Schwestern die Ordenstracht nicht ausziehen müssen", erklärte die Klosterchefin damals, "sie hat uns das versprochen."
Lehramtsanwärterinnen mit Kopftuch wie Fereshta Ludin dürften im Südwesten aber nach wie vor keine Aussicht auf Übernahme in den Schuldienst haben. Es fehlt der Vergleichsfall fehlt - Anwärterinnen im Habit wurden zuletzt nicht mehr in den staatlichen Schuldienst übernommen, sondern mussten an Privatschulen gehen. Wenn irgendwann einmal keine Nonnen in Tracht mehr in Lichtenthal oder anderen staatlichen Schulen unterrichten, könnte allerdings wieder die Stunde des Kopftuchverbots schlagen. Äußerungen aus der Schulbehörde zufolge gelten die Ordens-Lehrerinnen bereits als "Abwicklungsfall".
http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,425678,00.html
DEUTSCH-TÜRKEN GEGEN KOPFTUCH
"Symbol der Unterdrückung"</B>
Prominente Deutsch-Türken haben an die Musliminnen in Deutschland appelliert, als Zeichen ihrer Integrationsbereitschaft das Kopftuch abzulegen: Wer sich verschleiere, grenze sich bewusst von der deutschen Gesellschaft ab.
"Das Kopftuch ist ein Symbol der Frauenunterdrückung. Wer von Frauen verlangt, dass sie ihren Kopf und das Haar verhüllen, macht sie zu einem Sexualobjekt", sagte Ekin Deligöz, Bundestagsabgeordnete der Grünen, der "Bild am Sonntag". Deligöz richtete sich an die muslimischen Frauen: "Kommt im Heute an, kommt in Deutschland an. Ihr lebt hier, also legt das Kopftuch ab!"
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün kritisierte das Kopftuch als diskriminierend und forderte Gleichberechtigung für Musliminnen. "Es geht nicht an, dass der türkische Mann im modischen Anzug auf die Straße geht - und seine Frau neben ihm muss einen unscheinbaren, bodenlangen Mantel und ein Kopftuch tragen."
Mehmet Daimagüler, Ehrenvorsitzender der Liberalen Türkisch-Deutschen Vereinigung, sagte, es gehe bei dem Kopftuchstreit nicht nur "um ein Stück Stoff - es geht um die Frage der Zugehörigkeit oder der bewussten Abkehr von der Gesellschaft". Jede Frau solle sich überlegen, ob sie sich davon "bewusst abgrenzen möchte, wenn sie sich verschleiert oder Kopftuch trägt".
Daimagüler sagte weiter: "Wir Muslime müssen uns ohne Wenn und Aber zu Deutschland, unserer Heimat, bekennen." Dieses Bekenntnis müsse mehr sein als ein Ja zum Grundgesetz. Es gehe "auch um das Anerkennen hiesiger Traditionen und Sitten".
Diese Frage müsse aber jede Frau für sich selbst entscheiden, das dürfe ihr kein Gesetzgeber abnehmen, betonte Daimagüler, der früher im FDP-Bundesvorstand war. Muslimischen Männern, die auf die Verhüllung der Frau bestehen, rät er: "Tragt doch selbst mal eine Woche lang Kopftuch oder Schleier und erfahrt, wie es sich damit lebt."
jaf/AFP/ddp
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,442656,00.html
Ich habe bereits mehrfach kundgetan, daß ich persönlich der Meinung bin, daß das Tragen von Kopftuch oder Schleier keine islamische Pflicht ist, und ich habe mit dem Kopftuch als Symbol der Abgrenzung so meine Schwierigkeiten, und bei den Aktionen von Frau Ludin stieg mir stets die Magensäure.Weiter bin ich auch der Meinung, daß man sich, wenn man sich freiwillig in den öffentlichen Dienst begibt und sich einen Haufen - geldwerter - Privilegien abholt, auch dessen Regeln zu folgen hat.
Aber diese Nummer ist ja wohl mehr als widerlich: http://news.google.de/?ncl=http://focus.msn.de/politik/deutschland/muslime_nid_37439.html&hl=de&filter=0
Niemand zwingt diese Herr- und Damenschaften dazu, so ein Stöckchen zu apportieren und sich dermaßen anzubiedern.
Da stellt sich natürlich die Frage, für wen das Kopftuch eigentlich wichtiger ist. Aber die Damen und Herren zeigen, wie integriert sie (schon) sind: sie haben nämlich kapiert, wie Medien sind. Einigen geht das nicht weit genug. Hier tobt sich das gesunde Volksempfinden aus. (http://my***blog.de/politicallyincorrect/art/4580089/#comm)
Ingolstädter
15.10.06, 16:02
wow, das hört sich ja richtig vernünftig an :aferin:.
Stainless returns
15.10.06, 16:27
das ist so als würden deutsche(Bayern) sagen wir sind gegen Bier und Weißwürste...
Ingolstädter
15.10.06, 16:29
das ist so als würden deutsche(Bayern) sagen wir sind gegen Bier und Weißwürste...
ich bin baier und mag keine weißwürste... und nun?
für ein verbot von weißwürsten bin ich aber dennoch nicht, weil ich nicht sehe wo frauen dadurch unterdrückt werden :D.
ich bin baier und mag keine weißwürste... und nun?
für ein verbot von weißwürsten bin ich aber dennoch nicht, weil ich nicht sehe wo frauen dadurch unterdrückt werden :D.
Wotan erhalte Dir Deine Gewißheit:Bauchtanz:.
Stainless returns
15.10.06, 16:51
In Deutschland werden auch Frauen unterdrückt, die ein Kopftuch tragen wollen zum Beispiel zur Arbeit oder in der Schule aber die deutsche Gesellschafft verbietet es und unterdrückt Muslimische Frauen und Mädchen! :cool:
yetmisbesoglu
15.10.06, 16:59
Das dass kopftuch ein instrument der unterdrückung ist/währe wundert mich sehr da ich noch nie eine frau gesehen habe (eine frau die ein kopftuch trägt) die das bestätigen konnte.
Da frage ich mich woher kommt diese gewissheit das es ein "unterdrückungs" instrument ist?.
Kann mir das einer beantworten?.
Desweitern beängstigt mich diese wort wahl so sehr das ich nicht einschätzen vermag wohin das führt,ihr etwas?.
Was ist mit den menschen die bewusst und aus überzeugung ein kopftuch tragen?.
Werden die automatisch zu "intergrations" unwillig erklärt und von der gesellschaft ausgeschlossen nach der art "mit sowas möchte ich/wir nichts zutun haben"?.
Was passiert mit diesen frauen,weiss das einer ?.
Es fängt alles mit worten an aber es endet leider nicht immer mit worten.
Na dann viel spass beim hetzen bzw. denunzieren.
Ingolstädter
15.10.06, 17:00
In Deutschland werden auch Frauen unterdrückt, die ein Kopftuch tragen wollen zum Beispiel zur Arbeit oder in der Schule aber die deutsche Gesellschafft verbietet es und unterdrückt Muslimische Frauen und Mädchen! :cool:
ich bin für laizismus an der schule (für lehrkräfte). das bedeutet: keine auf kopftücher für lehrerinnen, keine kreuze für lehrkräfte (oder an den wänden), keine halbmond-anhänger für lehrkräfte und keine thorshämmer für lehrkräfte.
die schule soll laizistisch sein, von der religion unberührt. in der schule sollte (mit ausnahme von religionsunterricht) nur der stoff unterrichtet werden.
beim Hönir und bei Mimirs Quell!
wenn ich in einer bank arbeiten möchte und bei der arbeit einen irokesenschnitt überall im gesicht piercings und am schalter ein kariertes hemd tragen will, werde ich wohl auch nicht angestellt. oh, diese diskriminierung...
Ingolstädter
15.10.06, 17:04
Wotan erhalte Dir Deine Gewißheit:Bauchtanz:.
na der weißbärtige kann mit gewißheit auch übertreiben. lernen/dazulernen und hönirs geschenk nicht verkommen lassen ist für mich persöhnlich wichtiger. man sollte nicht allzu gewiß von manchen dingen sein wenn man lernen will...
wie sollte man sonst die quantenphysik akzeptieren können, wenn man gewiß ist dass ein objekt nicht mehrere wege gleichzeitig gehen kann?
p.s.: so gewiss (allwissend) scheint mir wotan selbst auch nicht zu sein, wenn er bei seherinnen wissen sucht und ein auge für wissen opfert.
kahraman1970
15.10.06, 17:05
ich bin baier und mag keine weißwürste... und nun?
für ein verbot von weißwürsten bin ich aber dennoch nicht, weil ich nicht sehe wo frauen dadurch unterdrückt werden :D.
und was ist mit den Schweinen die für die weisswürschtle sterben müssen :lach:
yetmisbesoglu
15.10.06, 17:05
ich bin für laizismus an der schule (für lehrkräfte). das bedeutet: keine auf kopftücher für lehrerinnen, keine kreuze für lehrkräfte (oder an den wänden), keine halbmond-anhänger für lehrkräfte und keine thorshämmer für lehrkräfte.
die schule soll laizistisch sein, von der religion unberührt. in der schule sollte (mit ausnahme von religionsunterricht) nur der stoff unterrichtet werden.
beim Hönir und bei Mimirs Quell!
wenn ich in einer bank arbeiten möchte und bei der arbeit einen irokesenschnitt überall im gesicht piercings und am schalter ein kariertes hemd tragen will, werde ich wohl auch nicht angestellt. oh, diese diskriminierung...
Da gebe ich dir recht aber was soll das mit dem "kopftuch" ablegen für ein schwachsinn sein?.
Wie eben erwähnt,was passiert mit den frauen die das kopftuch aus überzeugung tragen weil sie es so für richtig halten?.
Kenne genug frauen die das aus überzeugung und ohne jegliche gewalt androhung tragen.
Wie werden sie jetzt von der gesellschaft wahrgenommen?.
Als menschen oder als eine bedrohung die keine ist?.
Stainless returns
15.10.06, 17:05
ich bin für laizismus an der schule (für lehrkräfte). das bedeutet: keine auf kopftücher für lehrerinnen, keine kreuze für lehrkräfte (oder an den wänden), keine halbmond-anhänger für lehrkräfte und keine thorshämmer für lehrkräfte.
die schule soll laizistisch sein, von der religion unberührt. in der schule sollte (mit ausnahme von religionsunterricht) nur der stoff unterrichtet werden.
beim Hönir und bei Mimirs Quell!
wenn ich in einer bank arbeiten möchte und bei der arbeit einen irokesenschnitt überall im gesicht piercings und am schalter ein kariertes hemd tragen will, werde ich wohl auch nicht angestellt. oh, diese diskriminierung...
Red keinen Unsinn du willst doch nur von der permanenten Ausländer- und Türkenfeindlichkeit in Deutschland ablenken, es ist doch kein Geheimniss das es in Deutschland schon seit vielen Jahren eine klare Abneigung gegenüber Türken und Muslime gibt!
Und seit dem 11.09.2001 ist es in blanken Hass und Angst, einer regelrechten "Islamophobie" (vergleichbar mit dem Antisemitismus der deutschen Weltkriegsgeneration) umgeschlagen!
Stainless returns
15.10.06, 17:08
In der "demokratischen deutschen Gesellschaft" würde ein Alkohol und womöglich Rauschgift abhängiger Punker eher einen Job bekommen als eine Familienmutter die aus Respekt vor Ihrer Religion ein Kopftuch trägt!!!
Die Testerin
15.10.06, 17:12
es gibt doch auch noch die theorie, dass männliche migranten ein problem haben mit der besseren integration ihrer schwestern. schwupps, noch ein kopftuch drauf, 15 meter abstand. und die sache ist erledigt. das nenne ich gleichberechtigung.
Na ja, jeder hat bei dem Thema seine eigene Meinung. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, wie man so schön sagt.
@Stainless returns
Wieso ziehst Du Dir nicht selber ein Kopftuch über? Eine Burka ist auch sehr schön, wenn man denn darauf steht. Das wäre doch mal was, Stichwort "mit gutem Beispiel vorangehen" ...
Ich hatte die Frage bereits oft gestellt, wieso soll die Frau dafür bestraft werden, wenn manche Männer sich nicht anständig benehmen können und aufgrund dessen Frauen sich derart verhüllen sollen? Das Problem wird dadurch an der völlig falschen Stelle angepackt.
Im historischen Kontext und angesichts der gesellschaftlicher Probleme damals mag das Verhüllen der Frau durchaus Sinn gemacht haben, allerdings wurde es nur ausschliesslich aus den damals vorherrschenden Problemen hin begründet und empfohlen (keinesfalls vorgeschrieben). Heute müsste man doch zivilisatorisch etwas weiter sein, oder? Vor allem kann man sich heute als Frau ganz anders schützen, vohingegen man früher so etwas wie Freiwild gewesen ist, ohne dass man jegwelchen Schutz hatte.
Stainless returns
15.10.06, 17:17
frag doch selbst türkische Frauen und Mädchen ob Sie gezwungen werden ein Kopftuch zu tragen! Aber die Mühe macht ihr euch gar nicht, denn es geht euch(ca. 70-80 % der deutschen Gesellschafft) nicht um diese Frauen und Mädchen sondern nur darum eine Islamische Wertegemeinschafft zu verunglimpfen die Ihr als Bedrohung und Konkurrenz fürchtet!
P.S. über 95% werden diese mit Nein beantworten und den Rest könnt Ihr in eure Talkshows einladen...:lach:
Stainless returns
15.10.06, 17:18
Na ja, jeder hat bei dem Thema seine eigene Meinung. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, wie man so schön sagt.
@Stainless returns
Wieso ziehst Du Dir nicht selber ein Kopftuch über? Eine Burka ist auch sehr schön, wenn man denn darauf steht. Das wäre doch mal was, Stichwort "mit gutem Beispiel vorangehen" ...
Ich hatte die Frage bereits oft gestellt, wieso soll die Frau dafür bestraft werden, wenn manche Männer sich nicht anständig benehmen können und aufgrund dessen Frauen sich derart verhüllen sollen? Das Problem wird dadurch an der völlig falschen Stelle angepackt.
Im historischen Kontext und angesichts der gesellschaftlicher Probleme damals mag das Verhüllen der Frau durchaus Sinn gemacht haben, allerdings wurde es nur ausschliesslich aus den damals vorherrschenden Problemen hin begründet und empfohlen (keinesfalls vorgeschrieben). Heute müsste man doch zivilisatorisch etwas weiter sein, oder? Vor allem kann man sich heute als Frau ganz anders schützen, vohingegen man früher so etwas wie Freiwild gewesen ist, ohne dass man jegwelchen Schutz hatte.
Ich brauch mich von einem Schlumpf wie dir nicht beleidigen zu lassen du PARADEKEMALIST...
Ich brauch mich von einem Schlumpf wie dir nicht beleidigen zu lassen du PARADEKEMALIST...Jetzt hast Du mich aber wirklich überzeugt. Ab morgen zieh Dir nun auch ein Kopftuch an, warte, wenn ich Dich nur mal in die Finger kriege ... :brüll:
Ingolstädter
15.10.06, 17:24
Wie eben erwähnt,was passiert mit den frauen die das kopftuch aus überzeugung tragen weil sie es so für richtig halten?.
wie soll man die von den anderen kopftuchträgerinnen unterscheiden können? aber prinzipiell habe ich nichts gegen kopftuchträgerinnen oder das kopftuch als audruck individuellen modegeschmacks.
@Stainless returns
ja die gesellschaft hat einen deutlichen "rechtsruck" in den letzten jahren erlebt. new york, madrid, london, paris (oder auf lokaler ebene: pappenheim), karikaturen, emotionale papstkritik haben eben ihre spuren hinterlassen.
aber ich heiße das auch nicht gut. menschen die mich aufgrund meiner vorstellung von einer selektierenden ausländerpolitik vor ein paar jahren als "nazi" bezeichnet haben, sind nun für eine unselektierte ausweisung aller ausländer (wogegen ich wiederum bin)!
vielleicht kann man nun endlich vernünftige lösungen umsetzen und anfangen zu selektieren, bevor sich die situation in west-europa verschärft und unvernünftige radikale lösungen diskutiert werden.
In der "demokratischen deutschen Gesellschaft" würde ein Alkohol und womöglich Rauschgift abhängiger Punker eher einen Job bekommen als eine Familienmutter die aus Respekt vor Ihrer Religion ein Kopftuch trägt!!!
so unwarscheinlich ist das garnicht, weil bei einer weiteren geburt ab einem gewissen gehalt die unternehmen nach gesetz draufzahlen müssen...
unternehmer denken rational: also werden sie weder punker noch kopftuchträgerinnen noch bomberjacken-träger an den schalter setzen weil der kunde diese nicht als ansprechpartner haben will.
Ingolstädter
15.10.06, 17:27
du PARADEKEMALIST...
die kemalisten haben die türkei (zumindest teilweise) auf vordermann gebracht. wären leute wie du an der macht wäre mathematik und physik sicher unter islamischer begutachtung... insbesondere wenn die frevlerische physik behauptet dass die sterne anders angeordnet sind als der koran behauptet ;).
frag doch selbst türkische Frauen und Mädchen ob Sie gezwungen werden ein Kopftuch zu tragen! Aber die Mühe macht ihr euch gar nicht, denn es geht euch(ca. 70-80 % der deutschen Gesellschafft) nicht um diese Frauen und Mädchen sondern nur darum eine Islamische Wertegemeinschafft zu verunglimpfen die Ihr als Bedrohung und Konkurrenz fürchtet!
P.S. über 95% werden diese mit Nein beantworten und den Rest könnt Ihr in eure Talkshows einladen...:lach:Es gibt sicherlich auch viele, die es aus Überzeugung anziehen, weil sie meinen, die Religion würde es angeblich vorschreiben. Weder die Gründe werden dabei hinterfragt, noch aus welchen Hintergründen heraus dies erfolgte. Dabei wird es ausschliesslich für die Männer bzw. wegen der Männer gemacht. Und es ist, wie ich es bereits erläutert habe, aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Problemen heraus empfohlen worden. Wenn das Kopftuch heute noch notwendig sein soll, ist das nur ein Eingeständnis, dass man sich seit den letzten 1400 Jahren absolut nicht gesellschaftlich weiterentwickelt hat.
Wenn es jemand trotzdem tragen möchte, damit habe ich persönlich kein Problem. Man soll allerdings nicht behaupten, dass es für den Glauben vonnöten wäre.
Kemal Kara
15.10.06, 17:31
Mit HOMOS wie dir hab ich nichts zu schaffen...
melde dich doch bei deinem Busenfreund Günther oder Ingolstädter...:rolleyes:
Als ich mich hier eingelesen hatte, fragte ich mich, wie lange es wohl dauern würde bis einer ausfällig wird.
Dass die erste ausfällige Bemerkung von einem „wahren Muslim“ kommen muss, war ja mal wieder Glas klar.
@ Stainless returns (http://www.politikcity.de/forum/member.php?u=1743)
Fragst Du dich nicht manchmal woher wohl diese gesellschaftliche Abneigung her kommt?
@Stainless returns
Noch eine einzige Beleidigung und es gibt eine erneute Sperrung! Wenn Du nicht in der Lage bist fundiert und vor allem sachlich Deine Meinung vorzutragen, ohne ständig die Leute zu beleidigen, wirst Du permanent gesperrt.
@alle anderen
Bitte auf Beleidigungen nicht reagieren (lieber der Moderation melden) und diese nicht auch noch per Zitierfunktion weiterführen. Das macht nur weitere unnötige Arbeit den ganzen niveaulosen Mist zu löschen.
Kemal Kara
15.10.06, 17:45
Wie jetzt? Wie sollen mich die Deutschen Seelen denn ausgrenzen können?
Das geht doch gar nicht. Es gibt doch Himmel und Hölle.
Nach deinem Verständnis kommen die Deutschen doch gar nicht in den Himmel. Die sind doch verdammt in die Hölle.
Im wahren Leben bin ich noch nie ausgegrenzt worden. Sicherlich hatte ich es auch schon mit Menschen zu tun, die schlechte Erfahrungen mit nicht deutsch Stämmigen Bürgern hatten und aufgrund dessen einwenig vorsichtig sind. Das legte sich aber in der Regel sobald man diesen Menschen in die Augen schaut und sie merken, dass es auch normal nicht deutsche Bürger gibt.
Du jedenfalls scheinst nicht zu der Sorte zu gehören.
Ingolstädter
15.10.06, 17:50
Du begreifst es einfach nicht oder für dich ist der Zorn der islamischen Welt über "ein paar läppische Karikaturen" nur ein Witz?!
Das kommt eben davon das die europäische Wertegemeinschafft keine ist!
für mich ist dieser zorn kein witz sondern eine kampfansage an die ->europäische<- meinungsfreiheit. dieser zorn rührt meiner ansicht nach aus der eigenen inkompetenz etwas sinnvolles auf die beine zu stellen. kümmert euch doch um euren islam und lasst uns unsere dinge effizient aufbauen.
deutschland ärgert dich? dann wandere bitte aus deutschland aus und diskutiere hier nicht so unnötig! ich würde dir gerne noch die tür aufhalten und sogar beim packen helfen um dann wieder in ruhe mit türkischen freunden eine schischah zu rauchen oder döner zu essen.
Da gebe ich dir recht aber was soll das mit dem "kopftuch" ablegen für ein schwachsinn sein?.
Wie eben erwähnt,was passiert mit den frauen die das kopftuch aus überzeugung tragen weil sie es so für richtig halten?.
Kenne genug frauen die das aus überzeugung und ohne jegliche gewalt androhung tragen.
Wie werden sie jetzt von der gesellschaft wahrgenommen?.
Als menschen oder als eine bedrohung die keine ist?.Das darf natürlich nicht zu einer Diskriminierung führen. Man kann nicht gleichzeitig von Frauenrrechten sprechen und im gleichen Atemzug ausgerechnet jene Frauen diskriminieren, für die man sich angeblich engagiert. Überhaupt gibt das Grundgesetz die persönliche freie Entfaltung als Grundrecht vor, was natürlich auch das Tragen von Kopftüchern einschliesst, wenn man es denn freiwillig und aus Überzeugung her macht.
Ingolstädter
15.10.06, 18:26
Das darf natürlich nicht zu einer Diskriminierung führen. Man kann nicht gleichzeitig von Frauenrrechten sprechen und im gleichen Atemzug ausgerechnet jene Frauen diskriminieren, für die man sich angeblich engagiert.
das ist selbstverständlich. aber in der schule hat es beim lehrkörper (als religiöses symbol) nichts zu suchen...
wenn ich aber weiß dass ein mädel wie gökcen mit kopftuch rumläuft habe ich absolut kein problem damit.
wenn jedoch die religiösen querelen in deutschland stärker werden muss man auch den laizismus verschärfen und z.B. in staatlichen einrichtungen alle religiösen symbole verbieten...
aber so schlimm ist es bei uns noch nicht, auch wenn die zeiten deutlich negativer geworden sind (siehe karikaturen, pappenheim, emotionale papstkritik) und seit dem erstarken des islams in deutschland einen deutlichen negativen trend erkennen lassen.
Ich hasse:
die Bezeichnung Deutsch-Türken
Kopftuchverbot
wenn man das Kopftuch als Symbol für Unterdrückung bezeichnen, wenn gleichzeitig die Frauen in der arabischen Welt gegen solche Lügen auf die Straßen gehen & protestieren
die Bezeichnungen türkischstämmig. Die Deutschen sollten endlich akzeptieren, dass ein Teil des türkischen Volkes in Deutschland lebt und sich schlicht als Türken (nicht Deutsch-Türke!!!) bezeichnet sehen will + MinderheitenrechteDas alles hat vielleicht mit dem Thread nicht viel am Hut, aber ich teile nicht immer die Meinung unserer "türkischstämmigen Abgeordneten" teile, weil sie mir oftmals als Arschkriecherei und Schlemerei klingt
Ingolstädter
15.10.06, 18:41
Die Deutschen sollten endlich akzeptieren, dass ein Teil des türkischen Volkes in Deutschland lebt und sich schlicht als Türken (nicht Deutsch-Türke!!!) bezeichnet sehen will + Minderheitenrechte
ein scherz? warum haben sie die deutsche staatsbürgerschaft wenn sie als türken bezeichnet werden wollen?
das macht keinen sinn. ich werde jemanden mit deutscher staatsbürgerschaft einen deutschen nennen. jemanden mit türkischer staatsbürgerschaft als türke bezeichnen. jemanden mit doppelter staatsbürgerschaft als deutsch-türke.
wichtige sache dabei: (deutsch-)türken kann man ausweisen wenn sie sich mit deutschland inkompatibel erweisen.
Das alles hat vielleicht mit dem Thread nicht viel am Hut, aber ich teile nicht immer die Meinung unserer "türkischstämmigen Abgeordneten" teile, weil sie mir oftmals als Arschkriecherei und Schlemerei klingt
hast du jemals daran gedacht dass auch die deutschen mit ihrer "arschkriecherei und schleimerei" gegen ausländer aufhören könnten?
ich nenne es "respekt" nicht "arschkriecherei und schleimerei". wobei diese 2 dinge nahe beieinander liegen.
Ich warte nun das Boris um die Ecke kommt und den gesellschaftlichen Konformitätsdruck der auf die freie Willensbildung dieser Frauen ausgeübt wird kritisiert.
Vermutlich vergeblich!
na der weißbärtige kann mit gewißheit auch übertreiben. lernen/dazulernen und hönirs geschenk nicht verkommen lassen ist für mich persöhnlich wichtiger. man sollte nicht allzu gewiß von manchen dingen sein wenn man lernen will...
wie sollte man sonst die quantenphysik akzeptieren können, wenn man gewiß ist dass ein objekt nicht mehrere wege gleichzeitig gehen kann?
p.s.: so gewiss (allwissend) scheint mir wotan selbst auch nicht zu sein, wenn er bei seherinnen wissen sucht und ein auge für wissen opfert.
Ich beuge das Knie vor Dir *gggg* :Bauchtanz:
Das Kopftuch ist eine Pflicht für die Muslimische Frau. Wer vom Gegenteil der Überzeugung ist, kann das hier gerne anhand Kuran und Hadithen widerlegen. Dann bin ich auch bereit mich überzeugen zu lassen.
Also Mama trägt völlig freiwillig ihr Kopftuch.
Ist Mama jetzt ein schlimmer Mensch der sich nicht anpassen möchte?
Das selbe gilt auch für meine Schwestern...
Manche Menschen sind ziemlich dickköpfig... :kafa: :kafa::kafa:
daß es auch noch andere Auslegungsmöglichkeiten gibt, guckst Du hier: http://bigberta.twoday.net/stories/1252845/ . Aber der Thread ging ursprünglich von etwas anderem aus, nämich der Frage, was diese Herren und Damen motiviert, gerade jetzt ihren Vorstoß zu machen.
Also Mama trägt völlig freiwillig ihr Kopftuch.
Ist Mama jetzt ein schlimmer Mensch der sich nicht anpassen möchte?
Das selbe gilt auch für meine Schwestern...
Manche Menschen sind ziemlich dickköpfig... :kafa: :kafa::kafa:
eben!
und ich werde mir wohl kaum von irgendwelchen "möchte-gerne deutschen" etwas erzählen lassen!
das ist nichts mehr als schleimerei...
@omar
willst du schon wieder darüber diskutieren...http://www.politikcity.de/forum/images/icons/icon6.gif
Die Testerin
15.10.06, 19:48
ich finde den zeitpunkt sehr gut.
Was die Leute in ihrem Privatleben tragen kann uns doch egal sein. Mir ist es egal ob irgendeine Tante von nebenan Latexröcke trägt oder Kopftuch.
Was soll das heissen ihr seit in Deutschland also passt euch an?Ist Deutschland kein demokratischer Staat? Und dieser Satz ist so voll von mangelnder Intelligenz das gibt es garnicht. Die Türkei wird dargestellt wie ein islamistischer Staat wo alle Frauen zum Kopftuch gezwungen werden, aber da vergessen diese Deutsch-Türken wohl ihre eigene Landespolitik! Das z.B in der Türkei zwischen Staat und Religion getrennt wird etc.
Demokratie ist hier das Sprichwort! Wer will kann mit Kopftuch leben wer will mit Minirock usw.
Langsam finde ich es zum Kotzen das man diese Kopftuchthematik bei jeder Kleinigkeit zur Diskussion freigibt. Was gibt es darüber zu diskutieren? Woher nehmen wir uns das Recht uns in das Privatleben anderer Menschen einzumischen?
Schrecklich
daß es auch noch andere Auslegungsmöglichkeiten gibt, guckst Du hier: http://bigberta.twoday.net/stories/1252845/ . Aber der Thread ging ursprünglich von etwas anderem aus, nämich der Frage, was diese Herren und Damen motiviert, gerade jetzt ihren Vorstoß zu machen.
Der Link funktioniert nicht.
@verda
neeein
Das Kopftuch ist eine Pflicht für die Muslimische Frau. Wer vom Gegenteil der Überzeugung ist, kann das hier gerne anhand Kuran und Hadithen widerlegen. Dann bin ich auch bereit mich überzeugen zu lassen.
Bismillahirrahmanirrahim
İnanan kadınlara söyle, onlar da gözlerini bakılması yasak olandan çevirsinler; iffetlerini korusunlar; [örfen] görünmesinde sakınca olmayan yerleri (37) dışında, cazibe ve güzelliklerini açığa vurmasınlar; ve bunun için, başörtülerini yakalarının üzerine salsınlar. (38) Cazibe ve güzelliklerini kocalarından, babalarından, kayınpederlerinden, oğullarından, üvey oğullarından, kardeşlerinden, erkek kardeşlerinin ya da kız kardeşlerinin oğullarından, kendi evlerindeki kadınlardan, yahut yasal olarak sahip oldukları kimselerden, yahut kendilerine bağlı olup cinsel isteklerden yoksun bulunan erkeklerden, (39) ya da kadınların mahrem yerlerinin henüz farkında olmayan çocuklardan başka kimsenin önünde açığa vurmasınlar; ve [yürürken] gizli görkem ve güzelliklerini belli edecek şekilde (40) ayaklarını yere vurmasınlar.Ve siz, ey müminler, hepiniz topluca, günahkarca davranışlardan dönüp Allah'a yönelin ki kurtuluşa, esenliğe erişesiniz! (41)
Şimdi bi deney yap. Ayağını yere vur. Vucudun üst tarfında bir sarsılma hisetinmi? Ben vurunca bacak kasım salanıyor. Şimdi birde yerinde dur ve hafıce dızlerini çök. Üst kısım aşaya doğru cekildikden sonra ve düzelmen sırası oynuyor! Schwerkraft!
Ayağını yere vurub gizli görkem ve güzeliklerini belli etme diyor. Şimdi bi deney daha. Cebine Bozuk Para doldur. Ayağını yere vur! Ne oluyor? Paralar çınkırdıyor dimi? İşte işin çözümüde bu. Bu görkemli güzelikler Altın bel sinciri,Gümüş ayak sinciri.
Bu örtüde görkemli kolyeyi gizlemek icin. Görünenlerde koldaki bilezik ve kulakdaki küpe.
Kadınlara bakılması yasak olandan gözlerini cevirsin demek, başkasının altınlarına göz dikmesin demek.
görünmesinde sakınca olmayan yerleri (37) dışında, cazibe ve güzelliklerini açığa vurmasınlar demek,
altınlarıyla Hava atmasın demek.
Kadının güzel ve görkemli eşyaları Takıları !
deryatulga
15.10.06, 20:10
daß es auch noch andere Auslegungsmöglichkeiten gibt, guckst Du hier: http://bigberta.twoday.net/stories/1252845/ . Aber der Thread ging ursprünglich von etwas anderem aus, nämich der Frage, was diese Herren und Damen motiviert, gerade jetzt ihren Vorstoß zu machen.
Andere Auslegungmöglichkeiten sind ziemlich scharf an den Haaren herbeigezogen. Fest steht nur, dass der Kopftuch kein Grundpfeiler des islamischen Glaubens ist, keine conditio sine qua non. Wenn man davon ausgeht, dass es Bassam Tibi war, der Annette Schavan diesbezüglich einer Gehirnwäsche unterzog, darf man sich ruhig hinter dem Ohr kratzen!
Wer tragen möchte sols tragen.Da hat keiner was reinzureden.Diese Gesellschaft besteht aus den Menschen die in ihr leben.Da wollen die einen die anderen möglichst so hinbiegen,wie es ihnen am liebsten wär.Cakarim.
Das Gesicht der Gesellschaft verändert sich,es wird heterogener,wer was dagegen hat soll auswandern.Mich kotzt diese arrogante besserwisserische Art und Weise dermaßen an.
In welche Gesellschaft sollen sich die Frauen,die durch eigene Überzeugung und Religiösität Kopftuch tragen, denn durch ablegen desselben integrieren?
Die Deutschen die Probleme mit Frauen die Kopftuch tragen haben sollen sich mal schön selber integrieren,unzwar in die real vorhandene Gesellschaft,mit all ihren Facetten und Gesichtern.
Und diese Deutsch-Türken sollen aufpassen dass sie nicht benutzt werden von Kreisen,die gerne Türken gegen Türken benutzen.Die gibts nämlich eindeutig,spätestens seit dem kometenhaften Aufsieg von Kelek/Ates und co. dürfte das klar sein!
MEine Frau soll übrigens kein Kopftuch tragen.Aber wenn das Gezeter hier so weitergeht such ich mir vielleicht eine die eins trägt oder vorhat es zu tragen.Und dem erst besten Piefke der zu lange dumm guckt polier ich die Fresse.Bei Allah dem Allmächtigen.;)
(Bu ayin 26.isinda da Türkiye kesin dönüs yapiyom,ondan biraz zor olur böyle bi hadise..Aber ich würde es tun,dat spür ich.)
Der Link funktioniert nicht.
Och, ich habe mich von Deinem Beitrag reingeklickt, und da funktionierte er.
Andere Auslegungmöglichkeiten sind ziemlich scharf an den Haaren herbeigezogen. Fest steht nur, dass der Kopftuch kein Grundpfeiler des islamischen Glaubens ist, keine conditio sine qua non. Wenn man davon ausgeht, dass es Bassam Tibi war, der Annette Schavan diesbezüglich einer Gehirnwäsche unterzog, darf man sich ruhig hinter dem Ohr kratzen!
Das meinte ich ja: Omar sagte "muß", ich - und Sie ja wohl auch - sagen: muß nicht: Aber selbst, wenn man so dermaßen gegen das Kopftuch polemisiert, mißt man ihm noch viel zu viel Bedeutung zu.
Psila Vuna
15.10.06, 21:17
Das meinte ich ja: Omar sagte "muß", ich - und Sie ja wohl auch - sagen: muß nicht: Aber selbst, wenn man so dermaßen gegen das Kopftuch polemisiert, mißt man ihm noch viel zu viel Bedeutung zu.
Das stimmt es hat mit dem Islam nicht das geringste zu tun.
Es ist ein sehr komplexes Thema, woher der Scheuerlappen auf dem Schädel der Frauen herkommt. Einige sagen, dass es von den alten Griechen übernommen worden sei, wenn von der Frau, der Mann glaube ich (Griechen mögen nicht übermich herfallen), oder eben irgendein naher Verwandter stirbt, dass sie als Zeichen des Trauers, eine bestimmte Zeit eben den genannten Lappen auf dem Kopf tragen.
Wir wollen aber auch nicht schönreden, dass wenn auch nicht alle, ein gewisser Prozehnt Satz den Scheuerlappen gezwungernermassen tragen muss oder musste. Ich habe Fotos von meine Mutter, die von ihrem Ehemann gezwungen wurde einen Scheuerlappen zu tragen.
Manche mit denen man sprechen kann, sagten zu mir tatsächlich dass sie das freiwillig tun würden.
Die mit denen man nicht sprechen kann, da man es denen verbietet, zumal die höchstwahrscheinlich nicht alleine unterwegs sein werden, da der Ehemann als der Ehren-Retter spielt, die werden es wohl eher gezwungernermassen tragen.
Wieviele die sagen, dass sie es freiwillig tragen würden, lügen um eine Bestrafung von Seitens der Familie zu entgehen, das vermag keine Statistik keine Skala zu messen.
Aber im Allgemeinen kämmt man hier in der BRD schön alle über einen Kamm und schon werden alle gezwungen und genötigt und bla bla bla.
Wenn es nicht der Kopftuch gewesen wäre bin ich mir sicher, dass es was anderes sein würde ( Schnurrbart, Tespih, Spermüll unterm Arm, )
Und schon hätte Eddie ein Grund mehr um die Ausländer(Türken)-Raus Kampagne anlaufen zu lassen.
:lach::lach:
Die Testerin
15.10.06, 21:23
ist es möglich, dass der anteil von kopftuchträgern und anderen islamistengewändern proportional angestiegen ist mit dem rasanten aufschwung islamistischer moscheen? ich habe diese zeit selbst miterlebt. der druck auf die frauen stieg. und damit auch ihre einsicht, dass sie kopftücher tragen müssen. irgendwann haben sie sich damit abgefunden.
Psila Vuna
15.10.06, 21:28
ist es möglich, dass der anteil von kopftuchträgern und anderen islamistengewändern proportional angestiegen ist mit dem rasanten aufschwung islamistischer moscheen? ich habe diese zeit selbst miterlebt. der druck auf die frauen stieg. und damit auch ihre einsicht, dass sie kopftücher tragen müssen. irgendwann haben sie sich damit abgefunden.
Deine Erklärung hätte dich wohl erleichtert wenn ich JA gesagt hätte.
manche waren wirklich überzugte, da sie von der Moralvorstellungen hierzulande nichts abgewinnen können, zumal hier mit offener Arsch rumzulaufen ganz normal ist. Das stösst nicht bei allen auf Akzeptanz, ich rede gar nicht von Swingerklubs wo der Ehemann die Frau ausleiht, und sich eine andere nimmt, oder was noch sonst so getrieben wird, wo Ehebruch als etwas akzeptables gilt, anstatt reinen Tisch zu machen.
:lach::lach:
Och, ich habe mich von Deinem Beitrag reingeklickt, und da funktionierte er.
Gut habs jetzt hinbekommen. Ich lese ihn morgen. Habe jetzt keine Lust mich nocheinmal mit dem Thema zu befassen.
Die Testerin
15.10.06, 21:34
Deine Erklärung hätte dich wohl erleichtert wenn ich JA gesagt hätte.
manche waren wirklich überzugte, da sie von der Moralvorstellungen hierzulande nichts abgewinnen können, zumal hier mit offener Arsch rumzulaufen ganz normal ist. Das stösst nicht bei allen auf Akzeptanz, ich rede gar nicht von Swingerklubs wo der Ehemann die Frau ausleiht, und sich eine andere nimmt, oder was noch sonst so getrieben wird, wo Ehebruch als etwas akzeptables gilt, anstatt reinen Tisch zu machen.
:lach::lach:
also kann man von gegenwehr gegen europäische verhältnisse sprechen. und zwar aktiv und islamistisch und zuweilen militant. du sagst also nichts anderes als ich.
wenn jemand so militant vorgeht, kann man ihn unter normalen umständen irgendwann auf der couch begrüssen. aber wenn sich solche leute organisieren, fühlen sie sich natürlich "im recht".
Das Kopftuch als Modeerscheinung junger, hier geborener Muslimas gibt es seit Anfang der 90er Jahre in Deutschland. Die Zahl der Moscheen ist gleichzeitig nicht so stark gestiegen, es gab vielmehr einen Boom an Neubauten, also den Umzug von "Hinterhof-Moscheen" (umgebauten alten Fabrikgebäuden) hin zu "richtigen" Moscheen. Das lief parallel zur Einsicht, dass man doch nicht "Gast"-Arbeiter, sondern Einwanderer ist und zumindest die Kinder nicht mehr "zurück" wollen.
Das Kopftuch war im Byzantinischen Reich (Ostrom) tatsächlich ein Zeichen für verheiratete Frauen. Frauen ohne Kopfbedeckung waren "noch zu haben". Warum im Osmanischen Reich eine Vorschrift für alle Frauen wurde, mögen andere erforschen. Jedenfalls tragen muslimische Frauen aus Westafrika oder Indonesien Kopftücher erst, seit es Fernsehen gibt, weil sie es nicht mit der Einführung des Islam bekommen haben, sondern mit der Einführung moderner Kommunikationsmittel.
Das Kopftuch als Modeerscheinung junger, hier geborener Muslimas gibt es seit Anfang der 90er Jahre in Deutschland. Die Zahl der Moscheen ist gleichzeitig nicht so stark gestiegen, es gab vielmehr einen Boom an Neubauten, also den Umzug von "Hinterhof-Moscheen" (umgebauten alten Fabrikgebäuden) hin zu "richtigen" Moscheen. Das lief parallel zur Einsicht, dass man doch nicht "Gast"-Arbeiter, sondern Einwanderer ist und zumindest die Kinder nicht mehr "zurück" wollen.
Das Kopftuch war im Byzantinischen Reich (Ostrom) tatsächlich ein Zeichen für verheiratete Frauen. Frauen ohne Kopfbedeckung waren "noch zu haben". Warum im Osmanischen Reich eine Vorschrift für alle Frauen wurde, mögen andere erforschen. Jedenfalls tragen muslimische Frauen aus Westafrika oder Indonesien Kopftücher erst, seit es Fernsehen gibt, weil sie es nicht mit der Einführung des Islam bekommen haben, sondern mit der Einführung moderner Kommunikationsmittel.
:brüll: :brüll:
Jedenfalls tragen muslimische Frauen aus Westafrika oder Indonesien Kopftücher erst, seit es Fernsehen gibt, weil sie es nicht mit der Einführung des Islam bekommen haben, sondern mit der Einführung moderner Kommunikationsmittel.
Na wenn das nicht interessant ist. Irgendwelche Belege?
Ich bin auch kein Fan von Kopftüchern oder gar schleier (machen aus der schönsten frau..naja :lach: )
Aber es gibt in der Tat eine ganze menge Frauen die das aus Überzeugung, oder weils trendy zu sein scheint, auch hinterher tun (z.B. meine Schwester die aus einer vollkommen alevitischen Familie stammt).
Da wüsste ich echt nicht warum man das ihnen verbieten sollte.
Kemal Kara
15.10.06, 21:43
ist es möglich, dass der anteil von kopftuchträgern und anderen islamistengewändern proportional angestiegen ist mit dem rasanten aufschwung islamistischer moscheen? ich habe diese zeit selbst miterlebt. der druck auf die frauen stieg. und damit auch ihre einsicht, dass sie kopftücher tragen müssen. irgendwann haben sie sich damit abgefunden.
Ich bin ja der Meinung, dass man nicht die Frauen und Mädchen befragen sollte, sondern die Ehemänner und die Väter.
Dann würde man ja sehen, ob die Frauen das "Stück Tuch" tatsächlich freiwillig tragen
Ich bin ja der Meinung, dass man nicht die Frauen und Mädchen befragen sollte, sondern die Ehemänner und die Väter.
Dann würde man ja sehen, ob die Frauen das "Stück Tuch" tatsächlich freiwillig tragen
Ich finde die Einstellung ziemlich Frauenverachtend. Du unterstellst mangelnde Selbstbestimmung der Frau, bloß weil sie ein Kopftuch trägt.
Das ist so als würde man sagen: Alle Frauen die Miniröcke tragen sind Schlampen. Beides einfach nur Vorurteile.
Es wird uns leider nichts anderes übrig bleiben als zu differenzieren!
Kemal Kara
15.10.06, 21:48
Ich finde die Einstellung ziemlich Frauenverachtend. Du unterstellst mangelnde Selbstbestimmung der Frau, bloß weil sie ein Kopftuch trägt.
Das ist so als würde man sagen: Alle Frauen die Miniröcke tragen sind Schlampen. Beides einfach nur Vorurteile.
Es wird uns leider nichts anderes übrig bleiben als zu differenzieren!
Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen!
Ich bleib dabei.
Die Männer sollte man befragen, und zwar ernsthaft!
karasevda75
15.10.06, 21:50
Du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen!
Ich bleib dabei.
Die Männer sollte man befragen, und zwar ernsthaft!
das verstehe ich leider nicht ganz, was bitte sollte man die Männer denn fragen? Und warum sollten sie besser bescheid wissen, als die Trägerinnen??
Die Testerin
15.10.06, 21:52
Ich bin ja der Meinung, dass man nicht die Frauen und Mädchen befragen sollte, sondern die Ehemänner und die Väter.
Dann würde man ja sehen, ob die Frauen das "Stück Tuch" tatsächlich freiwillig tragen
manchmal reicht auch schon ein blick in die augen solcher frauen.
ich bin auch gegen die orhodoxen juden in meinem quartier, denen ich jeden tag begegne. vor ein paar wochen sah ich einen jungen orthodoxen mann in "meinem" kiosk: er konnte die augen gar nicht mehr wegbewegen von der obersten reihe des zeitschriftenständers. ich unterhielt mich mit meinem kioskmann. der orthodoxe wollte gar nicht mehr gehen...
dann die kinder, die in diese trachten gepresst werden und nie mit den "anderen" kindern spielen. dann die frauen, die perücken tragen mit einer gewissen frisur, die natürlich absolut unästhetisch ist.
ich habe mal eine reportage geschrieben über einen jüdischen supermarkt. die dame wollte nicht einmal mit mir sprechen, weil ich hochdeutsch sprach. (man sieht mir nicht unbedingt an, dass ich türkin bin)
Die Testerin
15.10.06, 21:56
während meines wortlosen interviews mit der jüdisch-schweizerischen ladenbesitzerin kam dann ein mann herein, der zufällig im vorstand der benachbarten synagoge war. er hat mich bombardiert mit informationen. interessant waren seine ausführungen über frauen (ich glaube, ich fragte ihn, was denn die frauen so machen). er sagte, dass sie kinder machen. sie kümmern sich um die kinder. mit einem leuchten in den augen... aus sicht der männer ist das also ganz einfach. die verkäuferin sah immer noch kreuzunglücklich und mürrisch aus, als ich den laden wieder verliess.
Psila Vuna
15.10.06, 21:57
also kann man von gegenwehr gegen europäische verhältnisse sprechen. und zwar aktiv und islamistisch und zuweilen militant. du sagst also nichts anderes als ich.
wenn jemand so militant vorgeht, kann man ihn unter normalen umständen irgendwann auf der couch begrüssen. aber wenn sich solche leute organisieren, fühlen sie sich natürlich "im recht".
So kann man eine Meinung auch zu seinen Gunsten verbiegen.
Nein was ich sagen will ist= Moden und Geschmäcker sind eben verschieden, manche mit offenem Arsch, manche verhüllt.
Zwang oder nicht, das weiss ich nicht. Meine Frau muss zum Beispiel keine tragen. Ich verprügle sie nicht, sie muss keine 10 Schritte hinter mir herlaufen, und auch keine Aldi Tüten hinter mir herschleppen.
Sie muss aber auch keine 10 Kinder austragen bis sie mir einen Sohn gebären wird.
Was andere treiben geht mich nichts an.
Es ist sicherlich traurig was mit denen unter Zwang lebende passiert, aber ändern kann man das mit keinem Gesetz der Welt.
:hallo;
So kann man eine Meinung auch zu seinen Gunsten verbiegen.
Nein was ich sagen will ist= Moden und Geschmäcker sind eben verschieden, manche mit offenem Arsch, manche verhüllt.
Zwang oder nicht, das weiss ich nicht. Meine Frau muss zum Beispiel keine tragen. Ich verprügle sie nicht, sie muss keine 10 Schritte hinter mir herlaufen, und auch keine Aldi Tüten hinter mir herschleppen.
Sie muss aber auch keine 10 Kinder austragen bis sie mir einen Sohn gebären wird.
Was andere treiben geht mich nichts an.
Es ist sicherlich traurig was mit denen unter Zwang lebende passiert, aber ändern kann man das mit keinem Gesetz der Welt.
:hallo;
Darf deine Frau im String und oben Ohne am Strand oder dem Balkon liegen?
karasevda75
15.10.06, 22:03
manchmal reicht auch schon ein blick in die augen solcher frauen.
ich bin auch gegen die orhodoxen juden in meinem quartier, denen ich jeden tag begegne. vor ein paar wochen sah ich einen jungen orthodoxen mann in "meinem" kiosk: er konnte die augen gar nicht mehr wegbewegen von der obersten reihe des zeitschriftenständers. ich unterhielt mich mit meinem kioskmann. der orthodoxe wollte gar nicht mehr gehen...
dann die kinder, die in diese trachten gepresst werden und nie mit den "anderen" kindern spielen. dann die frauen, die perücken tragen mit einer gewissen frisur, die natürlich absolut unästhetisch ist.
ich habe mal eine reportage geschrieben über einen jüdischen supermarkt. die dame wollte nicht einmal mit mir sprechen, weil ich hochdeutsch sprach. (man sieht mir nicht unbedingt an, dass ich türkin bin)
ich finde diese Darstellung doch etwas einseitig, denn ich lerne beruflich bedingt sehr viele solcher Frauen kennen, die sich im Nachhinein als wahre Familiendrachen und Despotinnen entpuppen.
Es sieht oft nur nach aussen so aus, als wären diese Damen machtlos, wobei jemand der genau hinschaut ohne diese Brille der eigenen Vorurteile es meistens auch schon so erkennt...
Diese Damen bringen alles, was du und ich ebenfalls bringen würden, kochen ihrem Mann nix oder Bestrafen ganz platt mit Liebes- und Sexentzug...warum sollten sie anders ticken als wir?
Es sind nur Frauen.
Psila Vuna
15.10.06, 22:09
Darf deine Frau im String und oben Ohne am Strand oder dem Balkon liegen?
Das würde sie von Natur aus nicht tun. Ihre Moralvorstellungen kommen aus einem anderen Land.
Das würde sie von Natur aus nicht tun. Ihre Moralvorstellungen kommen aus einem anderen Land.
Das beantwortet nicht meine Frage. Wenn sie es wollte, dürfte sie es dann? Es ist sicherlich nicht besonders schwierig sich in so eine Situation auch theoretisch reinzudenken!
Gib mal bitte eine ehrliche Antwort. Der fairnesshalber...meine Frau dürfte es nicht!!
Psila Vuna
15.10.06, 22:15
Das beantwortet nicht meine Frage. Wenn sie es wollte, dürfte sie es dann? Es ist sicherlich nicht besonders schwierig sich in so eine Situation auch theoretisch reinzudenken!
Gib mal bitte eine ehrliche Antwort. Der fairnesshalber...meine Frau dürfte es nicht!!
Ich besizte nicht die Fähigkeit theoretisch zu denken.
Da meine Frau sowas von Natur aus nicht tut, mache ich mir keine Gedanken darüber. Aber wenn du eine theoretische Antwort willst wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ja.
Ich besizte nicht die Fähigkeit theoretisch zu denken.
Da meine Frau sowas von Natur aus nicht tut, mache ich mir keine Gedanken darüber. Aber wenn du eine theoretische Antwort willst wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ja.
Nur wenn du ehrlich mit dieser Antwort bist, ich kann es nicht überprüfen, dann gestehe ich dir zu, dass du ein echter Demokrat im Sinne der Selbstbestimmung der Frau bist.
Das beantwortet nicht meine Frage. Wenn sie es wollte, dürfte sie es dann? Es ist sicherlich nicht besonders schwierig sich in so eine Situation auch theoretisch reinzudenken!
Gib mal bitte eine ehrliche Antwort. Der fairnesshalber...meine Frau dürfte es nicht!!
Man sucht sich sein Partner doch auch nach eigenen Vorstellungen aus.Er schätzt seine Frau bestimmt auch gerade weil sie solche Moralvortsellungen hat.Mit der Frau an sich, hat es weniger zu tun.Mein Mann dürfte es auch nicht:lach:
Die Testerin
15.10.06, 22:25
ich finde diese Darstellung doch etwas einseitig, denn ich lerne beruflich bedingt sehr viele solcher Frauen kennen, die sich im Nachhinein als wahre Familiendrachen und Despotinnen entpuppen.
Es sieht oft nur nach aussen so aus, als wären diese Damen machtlos, wobei jemand der genau hinschaut ohne diese Brille der eigenen Vorurteile es meistens auch schon so erkennt...
solche frauen nenne ich den "italienische-mamma-effekt" (dass mir das niemand hier klaut: meine eigene erfindung). diese unterdrückten frauen leben ihren frust natürlich aus. sie "entmannen" ihre söhne und züchten machos. so schliesst sich der kreis.
Man sucht sich sein Partner doch auch nach eigenen Vorstellungen aus.Er schätzt seine Frau bestimmt auch gerade weil sie solche Moralvortsellungen hat.Mit der Frau an sich, hat es weniger zu tun.Mein Mann dürfte es auch nicht:lach:
Wenn man in einer Partnerschaft zusammenlebt, dann gleichen sich oft die Ansichten und Moralvorstellungen. Sehr richtig bemerkt. Wenn man nun den Mann einer Kopftuchtragenden Frau fragt wird er sicherlich gut finden, dass sie einen hat. Ohne das Kopftuch hätte er sie vermutlich nicht geheiratet.
Deshalb ist die Theorie, man soll die Männer mal fragen Blödsinn.
PS: Nurdan, danke, dass du uns einen Stringtanga tragenden Hr. Nurdan sparst :-)
karasevda75
15.10.06, 22:28
solche frauen nenne ich den "italienische-mamma-effekt" (dass mir das niemand hier klaut: meine eigene erfindung). diese unterdrückten frauen leben ihren frust natürlich aus. sie "entmannen" ihre söhne und züchten machos. so schliesst sich der kreis.
ja klassisch-analytisch betrachtet, würden solche Phänomene sicher zur Geltung kommen, aber du weisst ja, dies ist eine sehr klassische Sicht, mittlerweile wird mehr nach der Ich, Selbst und Objektpsychologie analysiert...
Kann es sein, dass deine Analytikerin nicht auf dem neuesten Stand ist?
Die Testerin
15.10.06, 22:43
ja klassisch-analytisch betrachtet, würden solche Phänomene sicher zur Geltung kommen, aber du weisst ja, dies ist eine sehr klassische Sicht, mittlerweile wird mehr nach der Ich, Selbst und Objektpsychologie analysiert...
Kann es sein, dass deine Analytikerin nicht auf dem neuesten Stand ist?
diese theorie ist etwa 13 jahre alt und stammt von mir.
karasevda75
15.10.06, 22:48
diese theorie ist etwa 13 jahre alt und stammt von mir.
interessant, sie ähnelt Freuds Theorien aufs Haar, nur dass er es ansprechender formuliert hat.
deryatulga
15.10.06, 22:55
Eine ziemlich blöde und diffamierende Unterstellung. Du hast doch echt keine Ahnung von der Sache.
Du antwortest wie *edit karasevda* nach dem Motto: "Ich habe keine Ahnung aber eine Meinung!".
Schlimmer sind diejenige, die keine Meinung, sondern nur ein Amt haben!:kafa:
Eine ziemlich blöde und diffamierende Unterstellung. Du hast doch echt keine Ahnung von der Sache.
Du antwortest wie *edit karasevda* nach dem Motto: "Ich habe keine Ahnung aber eine Meinung!".
Ruhigblut !
Du hast hier meinen Namen einfach nicht zu nennen, es sei denn Du willst mich direkt ansprechen. Damit das klar ist.
Ich nenne es höchst "blöde und diffamierend" von Dir, daß Du es wagst hier über mich sowas zu äußern. Kümmere Dich um Deine eigene Meinungsbildung. Wenn Dir in iregendeinem Thema meine Meinung nicht paßt, dann formuliere Deine. Unterlasse hier Beleidigungen. Wenn Du mit mir argumentieren willst, dann nur, wenn ich dabei bin.
karasevda75
15.10.06, 22:58
Mandrake und Zübeyde bitte klärt diese Dinge per pn
OFF-TOPIC
die nächsten posts dieser Richtung werde ich löschen
Die Testerin
15.10.06, 22:59
Eine ziemlich blöde und diffamierende Unterstellung. Du hast doch echt keine Ahnung von der Sache.
Du antwortest wie *edit karasevda* nach dem Motto: "Ich habe keine Ahnung aber eine Meinung!".
ich verstehe dich nicht. ich äussere meine gedanken zum thema. wenn du darauf eingehen möchtest: bitte. ich habe einiges erlebt, das ich leider so deuten musste. du kannst auch gerne auf mein beispiel mit den orthodoxen juden eingehen. vielleicht macht das die sache leichter.
Die Testerin
15.10.06, 23:05
Eine ziemlich blöde und diffamierende Unterstellung. Du hast doch echt keine Ahnung von der Sache.
Du antwortest wie *edit karasevda* nach dem Motto: "Ich habe keine Ahnung aber eine Meinung!".
das habe ich in diesem forum gelesen. leider weiss ich nicht mehr, wer es geschrieben hat. ich fand es einleuchtend.
d.t.
Ingolstädter
15.10.06, 23:08
dann gestehe ich dir zu, dass du ein echter Demokrat im Sinne der Selbstbestimmung der Frau bist.
was hat demokratie mit dem selbstbestimmungsrecht der frau zu tun?
was hat demokratie mit dem selbstbestimmungsrecht der frau zu tun?
Naja Basisdemokratisch auch innerhalb der Familie...
Es geht hier ursprünglich um einen Appell, 'prominenter Deutsch-Türken' an ihre Gemeinde, "als Zeichen ihrer Integrationsbereitschaft das Kopftuch abzulegen", weil "Wer sich verschleiere, grenze sich bewusst von der deutschen Gesellschaft ab." und es ergeht die Aufforderung: "Kommt im Heute an, kommt in Deutschland an. Ihr lebt hier, also legt das Kopftuch ab!". Es geht, wie es weiter heißt nicht um ein bloßes "Stück Stoff - es geht um die Frage der Zugehörigkeit oder der bewussten Abkehr von der Gesellschaft". Zusammengefaßt: 'Jede Frau solle sich überlegen, ob sie sich davon "bewusst abgrenzen möchte, wenn sie sich verschleiert oder Kopftuch trägt".'
Und weiter: "Wir Muslime müssen uns ohne Wenn und Aber zu Deutschland, unserer Heimat, bekennen." Dieses Bekenntnis müsse mehr sein als ein Ja zum Grundgesetz. Es gehe "auch um das Anerkennen hiesiger Traditionen und Sitten".
Eine Selbstverständlichkeit! Eine Folge der Existenz in gewissen Subkulturen ist jedoch der völlige Realitätsverlust; zwischenzeitlich sind hier Beiträge verschwunden, (scheint mir) war da nicht als schönes Beispiel gelungener Integration die Gewaltphantasie eines Kopftuchbefürworters gegen Mitbürger, die seine Frau nach seinem Geschmack zu lange mustern?
Nun, wer so empfindet sollte - und da spreche ich für die überwältigende Mehrheit meiner Landsleute - im wohlverstandenen Interesse seiner Landsleute das Weite suchen. Daß man ihnen das zu selten mitteilt, liegt nicht daran, daß ihre Aufnahmegesellschaft nicht genau so empfindet, sondern daran, daß man ihresgleichen einfach nichts mitzuteilen hat.
Oder hier:
Ich hasse:
die Bezeichnung Deutsch-Türken
Kopftuchverbot
wenn man das Kopftuch als Symbol für Unterdrückung bezeichnen, wenn gleichzeitig die Frauen in der arabischen Welt gegen solche Lügen auf die Straßen gehen & protestieren
die Bezeichnungen türkischstämmig. Die Deutschen sollten endlich akzeptieren, dass ein Teil des türkischen Volkes in Deutschland lebt und sich schlicht als Türken (nicht Deutsch-Türke!!!) bezeichnet sehen will + MinderheitenrechteDas alles hat vielleicht mit dem Thread nicht viel am Hut, aber ich teile nicht immer die Meinung unserer "türkischstämmigen Abgeordneten" teile, weil sie mir oftmals als Arschkriecherei und Schlemerei klingt
Tatsächlich, der user schreibt: "Die Deutschen sollten endlich akzeptieren, dass ein Teil des türkischen Volkes in Deutschland lebt und sich schlicht als Türken (nicht Deutsch-Türke!!!) bezeichnet sehen will + Minderheitenrechte" nachdem der Beitrag beginnt, "Ich hasse: ..."
Wundern sich solche 'Geister' tatsächlich über Diskiminierungserlebnisse? Haben sie anderes als die redliche Verachtung einer Gesellschaft verdient, deren Sitten Ihnen ganz offen am Arsch vorbeigehen?
Wer seine 'Werte' so ostentativ vor sich herträgt, offenbart damit nur, wie wenig sie tatsächlich bedeuten. So erübrigt sich denn auch das Erlernen der Landessprache. Was sollte man mit solchen Zeitgenossen schon zu bereden haben, außer dem Wunsch, sie möchten sich in ein ihnen geeigneteres Biotop verpflanzen?
Deutschland ist nicht ausländerfeindlich, sondern immer noch lange nicht deutlich genug in dem, was man zu kommunizieren hätte.
Der Satz: "Deutschland ist kein Einwanderungsland" hatte immer Adressaten. Nämlich eben die hier angesprochenen. War es Wehler, der den Satz prägte, Deutschland hätte kein Ausländer, sondern ein Türkenproblem? Nun, Deutschland hat sicher ein Problem mit gewissen Türken. Und das nicht ethnisch verstanden; vielmehr geht es um die unter 'die Türken' subsumierte Menge penetranter Muslims, sowie um Verfechter absolut archaischer Zivilisationsmuster. Man mag hierzulande da nicht so genau differenzieren. Wozu auch?
m.
karasevda75
15.10.06, 23:23
Schade, dass der Betroffene grade nicht online ist und Bezug nehmen kann.
Warum aber sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, das Kopftuch abzunehmen, um im Heute anzukommen?
Warum darf das Kopftuch nicht auch als Teil des Heute geschätzt werden?
Was zählt ist doch der Kopf drunter und nicht das Tuch...
Und überhaupt, was verbindest du eigentlich für Phantasien mit diesem?
Etwa das die Trägerinnen allesamt unterdrückt werden?
Oder dass sie sich wie vorher behauptet selbst ausgrenzen?
Und sagen wir mal es wäre so, wer könnte es ihnen verübeln?
Es geht doch in aller erster Linie nicht darum, wie mein gegenüber mich empfindet, sondern, wie ich mich empfinde und mich richtig fühle
das ist für mich selber recht offen, für andere halbnackt, für wiederum andere mit Tuch
alles Ausdruck des Individuums, deren Beweggründe für das Tragen sicherlich zu verschiedenartig sind, um sie pauschal von Aussen beurteilen zu dürfen....
Schade, dass der Betroffene grade nicht online ist und Bezug nehmen kann.
Warum aber sollte es ...
Ich habe das alles schon dargestellt. Wer mir demonstrativ als Muslim gegenübertreten möchte, hat bei mir schlechte Karten. Ich habe mit absonderlichen Bekenntnissen nichts am Hut. Wer sein 'Muslimtum' offensiv in die Gesellschaft trägt, soll es besser in geeignetere Gesellschaften tragen. Dasselbe gilt für solches 'Türkentum'.
Hier ist nicht die umma und Deutschland nicht die Türkei. Schon gar nicht eine Türkei, für die das Mutterland sich immer öfter zu schämen bekundet.
m.
Man sollte sich im Klaren sein, daß Integration nicht möglich ist ohne Respekt.
karasevda75
15.10.06, 23:40
Ich habe das alles schon dargestellt. Wer mir demonstrativ als Muslim gegenübertreten möchte, hat bei mir schlechte Karten. Ich habe mit absonderlichen Bekenntnissen nichts am Hut. Wer sein 'Muslimtum' offensiv in die Gesellschaft trägt, soll es besser in geeignetere Gesellschaften tragen. Dasselbe gilt für solches 'Türkentum'.
Hier ist nicht die umma und Deutschland nicht die Türkei. Schon gar nicht eine Türkei, für die das Mutterland sich immer öfter zu schämen bekundet.
m.
Für mich ist das einzig Interessante, dass du anscheinend die freie Wahl des Einzelnen sich zu kleiden als Affront gegen dich bzw. die deutsche Mehrheitsgesellschaft verstehst, was ich einigermaßen schwierig finde, warum sollte das Kopftuch deiner Nachbarin etwas mit dir zutun haben, es ist ihre Wahl, nichts anderes, sie steht ihr genauso zu, wie dir deine möglicherweise liebgewonnen Boxershorts oder sonst was...
Soviel zu demokratischem Grundverständnis ;)
nun, zu dem anderen
wenn jemand meint, sich hier so derart abgrenzen zu müssen, wie in obigem von dir zusammen gestelltem Post, dann hat das zum einen mit der Person selber zu tun, aber es hat auch und mindestens ebenso sehr mit den (Aufnahme-)Bedingungen in der hiesigen Gesellschaft zu tun, die nicht ausgereicht haben, aus welchem Grund auch immer, diesem Menschen ein positives, ja erstrebenswertes Bild von dieser zu vermitteln.
Deswegen ist ein solches Statement immer ein beiderseitiges Scheitern
Leider.
Ach miles, durch Ihre abfälligen Bemerkungen über den Islam reissen Sie hier wirklich niemandem von Hocker. Sie kritisieren etwas, geleitet von Vorurteilen, von dem Sie leider keine Ahnung haben. Macht nichts. Viele Moslems haben auch keine Ahnung. Da haben sie beide was gemeinsam.
Sie sollten doch intelligent genung sein zu verstehen, dass man Menschen nicht vorschreiben kann woran sie Denken und Glauben. Zu einer Demokratie gehört nunmal auch auszuhalten, dass manche Leute anders sind.
Wo gehts los, wo hörst auf? Heute die Moslems, morgen die Juden?
nach dem 9/11 gibt es deffenitiv mehr Kopftuchträgerinnen in Deutschland! Es kommt mir vor wie so ein Gruppenzwang unter der Führung intoleranter Missionare. Ich habe ein Nachbarin gefragt, die plötzlich ein Kopftuch trug, warum dass sie es erst jetzt trägt. Sie ist 22 Jahre alt. Ihre Antwort war: das Kopftuch schütze sie vor Belästigungen. Damit rechtfertigt sie jetzt die Belästigung, wenn ein Mädchen kein Kopftuch trägt. Das wurde ihr von so einem Missionar beigebracht. GEHIRNWÄSCHE!!!
nach dem 9/11 gibt es deffenitiv mehr Kopftuchträgerinnen in Deutschland! Es kommt mir vor wie so ein Gruppenzwang unter der Führung intoleranter
Missionare. Ich habe ein Nachbarin gefragt, die plötzlich ein Kopftuch trug, warum dass sie es erst jetzt trägt. Sie ist 22 Jahre alt. Ihre Antwort war: das Kopftuch schütze sie vor Belästigungen. Damit rechtfertigt sie jetzt die Belästigung, wenn ein Mädchen kein Kopftuch trägt. Das wurde ihr von so einem Missionar beigebracht. GEHIRNWÄSCHE!!!
Das die Zahl der Kopftuchträgerinnen nach dem 9/11 gestiegen ist kann sogar sein. Die Ausgrenzung der Moslems hat zugenommen, dadurch auch die Reaktion der Muslime.
Der zweite Teil deines Postings ist schon eine wilde Argumentationskrücke!!
... Deswegen ist ein solches Statement immer ein beiderseitiges Scheitern
Leider.
Nein Sevda, es sind Individuen, die scheitern. Daran, daß sie sich weigern zu sehen, daß es weder ihnen noch ihren Kindern irgendwo auf der Welt frommt, allzu öffentlich nach allzu privaten Normen zu leben.
Und bitte, laß die Demokratie hier raus. Tatsächlich ist die Geschichte der Masseneinwanderung höchst undemokratisch verlaufen.
m.
Ich habe das alles schon dargestellt. Wer mir demonstrativ als Muslim gegenübertreten möchte, hat bei mir schlechte Karten. Ich habe mit absonderlichen Bekenntnissen nichts am Hut. Wer sein 'Muslimtum' offensiv in die Gesellschaft trägt, soll es besser in geeignetere Gesellschaften tragen. Dasselbe gilt für solches 'Türkentum'.
Hier ist nicht die umma und Deutschland nicht die Türkei. Schon gar nicht eine Türkei, für die das Mutterland sich immer öfter zu schämen bekundet.
m.
Aha! Absonderliche Bekenntnisse!
Dann kann ja jeder anfangen alles was ihm nicht in den Kram paßt aus der Gesellschaft auszuschließen. Sagen wir mal, daß ich gegen Schwule bin und sage das gleiche wie sie oben dargestellt haben gegenüber Schwulentum usw. Kann man in jede Richtung ausweiten.
Oder sind die Menschen hier aus dem gleichen Holz geschnitz bzw. aus der gleichen Klonfabrik entstanden, daß sie alle einem bestimmten Muster entsprechen?
karasevda75
15.10.06, 23:49
nach dem 9/11 gibt es deffenitiv mehr Kopftuchträgerinnen in Deutschland! Es kommt mir vor wie so ein Gruppenzwang unter der Führung intoleranter Missionare. Ich habe ein Nachbarin gefragt, die plötzlich ein Kopftuch trug, warum dass sie es erst jetzt trägt. Sie ist 22 Jahre alt. Ihre Antwort war: das Kopftuch schütze sie vor Belästigungen. Damit rechtfertigt sie jetzt die Belästigung, wenn ein Mädchen kein Kopftuch trägt. Das wurde ihr von so einem Missionar beigebracht. GEHIRNWÄSCHE!!!
ich glaube, deine Nachbarin hat dir nicht ehrlich geantwortet, sondern so, wie es klassischerweise vorgegeben ist. Früher sollte das Tuch ja vor Belästigung schützen.
Jetzt hat es, finde ich, eine andere Dynamik.
Es bekundet zum einen sicher Zugehörigkeit, gerade weil der Islam seit 9/11 zwischen die Fronten geraten ist und massivst bombardiert wird.
Zum anderen tragen oft besonders selbstständige Mädchen und junge Frauen mit ehrgeizigen Karriere und Lebensplänen dieses, um in der eigenen Community Loyalität zu bekunden und trotzdem ihren Willen durchzusetzen.
Und wahrscheinlich gibt es noch tausende andere, ganz individuelle Gründe für das Tuch
karasevda75
15.10.06, 23:55
Nein Sevda, es sind Individuen, die scheitern. Daran, daß sie sich weigern zu sehen, daß es weder ihnen noch ihren Kindern irgendwo auf der Welt frommt, allzu öffentlich nach allzu privaten Normen zu leben.
das ist zu einfach miles und zu einseitig, auf dieser Basis ist Diskussion ehrlich gesagt auch müßig. Dann müssten Zungenküsse mitten vor aller Welt ebenso zu Privat sein, sind sie aber nicht, sie sind erlaubt.
Jeder hat seine eigene Definition von zu privat.
Und bitte, laß die Demokratie hier raus. Tatsächlich ist die Geschichte der Masseneinwanderung höchst undemokratisch verlaufen.
m.
wir sind im hier und jetzt und nicht bei der Geschichte der Einwanderung, bitte bleibe beim Thema.
Und sich selbst so zu entfalten, wie man es möchte ist das Recht eines jeden Menschen, einer jeden Individuation..
Nur etwas schräg ist es, dass ich als Person mit Migrantionshintergrund diejenige bin, die darauf bedacht sein muss in unserer Auseinandersetzung.
... Und wahrscheinlich gibt es noch tausende andere, ganz individuelle Gründe für das Tuch
... und, ganz ehrlich: gibt es nicht immer noch einen Grund mehr, der gegen das Tuch spricht? Hängt halt alles davon ab, was man transportieren möchte, was man von seiner Aufnahmegesellschaft verstehen möchte und welcher Mechanismen man sich bedient.
m.
Es bekundet zum einen sicher Zugehörigkeit, gerade weil der Islam seit 9/11 zwischen die Fronten geraten ist und massivst bombardiert wird.
Zum anderen tragen oft besonders selbstständige Mädchen und junge Frauen mit ehrgeizigen Karriere und Lebensplänen dieses, um in der eigenen Community Loyalität zu bekunden und trotzdem ihren Willen durchzusetzen.
Und wahrscheinlich gibt es noch tausende andere, ganz individuelle Gründe für das Tuch
nein nein Karasevda, meine Nachbarin hat mir schon ehrlich geantwortet. Denn meistens sind es Mädchen die bei Milli Görüs sind. Und das ist doch die größte Organisation in Deutschland oder nicht??? Und meine Nachbarin ist jetzt bei diesem Club. Schon seltsam !
Nur nebenbei, ich habe wieder ein Paar Postings löschen müssen, weil es wieder eher auf persönliche Ebene abläuft als zur Sache oder zum Inhalt.
Ich kann nur nochmal darauf hinweisen, vernünftig zu sein und sich sachlich zum Thema zu äussern.
nein nein Karasevda, meine Nachbarin hat mir schon ehrlich geantwortet. Denn meistens sind es Mädchen die bei Milli Görüs sind. Und das ist doch die größte Organisation in Deutschland oder nicht??? Und meine Nachbarin ist jetzt bei diesem Club. Schon seltsam !
Milli Görüs ist nicht der grösste Club...bitte informieren!
karasevda75
16.10.06, 00:06
... und, ganz ehrlich: gibt es nicht immer noch einen Grund mehr, der gegen das Tuch spricht? Hängt halt alles davon ab, was man transportieren möchte, was man von seiner Aufnahmegesellschaft verstehen möchte und welcher Mechanismen man sich bedient.
m.
Schwierig das so pauschal zu betrachten. Es steht mir auch nicht zu, darüber zu entscheiden, es ist ihre Wahl, die sie in meinen Augen keinen Deut besser oder schlechter macht.
Ich kenne Damen mit Tuch, die in Krefeld im Rathaus leitende Fuktionen inne haben, die mindestens so demokratisch und aufgeschlossen sind, wie die deutschen anderen Mitarbeiter dort.
Es scheint zu gehen, es ist gar nicht so abwegig beides zu sein und auch in seinem So-sein Gehör und Akzeptanz zu erfahren.
Ich könnte mir eher vorstellen, dass dies innere Blockaden in dir sind, die es dir nicht erlauben, auch in diese Richtung zu denken..
karasevda75
16.10.06, 00:11
nein nein Karasevda, meine Nachbarin hat mir schon ehrlich geantwortet. Denn meistens sind es Mädchen die bei Milli Görüs sind. Und das ist doch die größte Organisation in Deutschland oder nicht??? Und meine Nachbarin ist jetzt bei diesem Club. Schon seltsam !
Du wirst lachen, ich war mal bei Milli Görüs zu Besuch, was auch für mich gewöhnungsbedürtig war.
Die größte Vereinigung ist allerdings immer noch DITIB glücklicherweise.
Wenn du möchtest kannst du im Thread "Integration-Was ist zu tun?" etwas von mir über diesen Besuch lesen.
Schwierig das so pauschal zu betrachten. Es steht mir auch nicht zu, darüber zu entscheiden, es ist ihre Wahl, die sie in meinen Augen keinen Deut besser oder schlechter macht. ...
Ich denke, daß äußerste, was Immigranten von ihrer Aufnahmegesellschaft erwarten dürfen, ist Chancengleichheit. Das setzt voraus, daß man sich nicht über die Toleranzschwelle hinaus segregiert. Wenn Du dem Mangel an Flexibilität soviel Berechtigung zusprechen möchtest, ist das eines ... etwas ganz anderes ist es, wie sehr das realistisch ist.
An dieser Abwehr werden auch Antidiskriminierungsgesetze nichts ändern. Eher im Gegenteil; die Ablehnung mag sich subtiler äußern - das Ergebnis geht zu Lasten beider Seiten. Und wird früher oder später Korrekturen provozieren.
m.
karasevda75
16.10.06, 00:35
Ich denke, daß äußerste, was Immigranten von ihrer Aufnahmegesellschaft erwarten dürfen, ist Chancengleichheit. Das setzt voraus, daß man sich nicht über die Toleranzschwelle hinaus segregiert. Wenn Du dem Mangel an Flexibilität soviel Berechtigung zusprechen möchtest, ist das eines ... etwas ganz anderes ist es, wie sehr das realistisch ist.
An dieser Abwehr werden auch Antidiskriminierungsgesetze nichts ändern. Eher im Gegenteil; die Ablehnung mag sich subtiler äußern - das Ergebnis geht zu Lasten beider Seiten. Und wird früher oder später Korrekturen provozieren.
m.
gibt es diese denn? Ich denke nicht, nicht im Geringsten. Man braucht nur
"Zur Lage der Ausländer im Jahre 2005" zu lesen, um dies zu beweisen.
Wird jedes Jahr von der Bundesregierung herausgegeben mit Zahlen und Fakten.
Die Toleranzschwelle ist ebenso wie die Segregationsbereitschaft kein feststehender, sondern ein fließender Begriff, diese sind dem Zeitgeschehen unterworfen.
Wenn es heute eine Rückbesinnung geben mag, wird dies vielleicht in den nächsten 50 Jahren völlig transformiert werden in ganz andere Anteile, die nicht einmal deutsch oder Türkisch oder gar muslimisch sein werden.
Wir leben in einer immer stärkeren Globalisierung, es gibt keine Grenzen mehr in der Individuation, die nächsten Vorbilder werden vielleicht aus Amerika oder aus Japan oder aus Neuseeland sein, völlig losgelöst von der Geographie...
Anderes Denken ist zu Eng für unsere Zeit und insbesondere für die Zukunft.
Zur Flexibilität:
Ich finde es schade, dass es so schwer ist zu begreifen, wie maximal angepasst der Großteil unserer Community hier ist. Es ist nur nie genug, es reicht anscheinend nicht, wir werden wohl nicht deutsch genug, mal ganz abgesehen davon, dass es auch nicht das Ziel sein sollte, uns in Formen zu pressen, die nicht passen.
Gerade der mangelnde Respekt vor dieser Anpassungsleistung hat die Dynamik zur Folge, dass es ein Abwenden von der Mehrheit gibt.
Es fehlt an positiver Bejahung, sondern es wird häufig mit unbegründeten, irrationalen Überfremdungsängsten gearbeitet, gerade in der Berichterstattung, anstatt an der Begegnung und am Kontakt.
Schade eigentlich.
aslanpence
16.10.06, 01:14
die kemalisten haben die türkei (zumindest teilweise) auf vordermann gebracht. wären leute wie du an der macht wäre mathematik und physik sicher unter islamischer begutachtung... insbesondere wenn die frevlerische physik behauptet dass die sterne anders angeordnet sind als der koran behauptet ;).
Projeziere dein Religionsbild (den du wahscheinlich aus dem christlichen hast) nicht auf den Islam. Im gegensatz zu diesen Religionen hat der Islam niemals es verboten Wissenschaft zu betreiben. Im gegenteil die Wissenschaft erblühte in islamischen Ländern. Die erste offenbarung der erste befehl des Korans ist :"LIES!!!" lese und lerne .
gibt es diese [Chancengleichheit] denn? Ich denke nicht, nicht im Geringsten.
Ich bitte Dich, Sevda! Nicht nur gibt es die, es gibt sie in einem Maße, das bei den Autochtonen von einer empfundenen 'assertive action' auszugehen ist. Ich bewege mich in einem kultivierten, Differenzierung (als Haltung) übendem Umfeld. Kaum ein sowohl, ohne einige als-auchs. Ich repräsentiere sicher nicht den typischen Bild-Zeitungsleser. Ich werde gleich einen TAZ-Artikel hinterherschicken, der sich damit auseinandersetzt.
Du hast völlig recht, wenn Du schreibst:
Wir leben in einer immer stärkeren Globalisierung, es gibt keine Grenzen mehr in der Individuation, die nächsten Vorbilder werden vielleicht aus Amerika oder aus Japan oder aus Neuseeland sein, völlig losgelöst von der Geographie...
Anderes Denken ist zu Eng für unsere Zeit und insbesondere für die Zukunft.
Wir (die in meinem inneren Parlament repräsentierten), wir (von mir aus als majestatits - ich empfinde durchaus elitär, wir setzen uns mit allen Leuten auseinander und zusammen, die - und sei es in noch so exotischer Weise - attraktiv sind. Europa war in diesem Sinne immer (spätestens seit Rom) multikulturell. Heute haben wir Mittel unserem Kulturhunger zu frönen, die Kant um den Verstand gebracht hätten. Und wir gebrauchen sie mit Lust.
In diesem inneren Parlament sind Muslime (Du weißt schon, 'alles was so aussieht' sprich so auftritt) mit guten Gründen 'unterrepräsentiert'. Wenn von den Verlockungen der 'Buntheit' der muslimischen Immigration die Rede ist, dann mit Schulterzucken. Hierzulande wurde auch nie etwas anderes vorgespielt. Dies ist die 'offene Gesellschaft', wenn es je eine gegeben hat.
Dieses Nichtvorhandensein beruht doch auf keinem schuldhaften Verhalten! Warum sollte man sich realer Genüsse berauben? Hast Du je die libanesische, türkische oder arabische Küche schmähen gehört? Nochmal: der aufgeklärte Zeitgenosse ist eben dadurch charakterisiert, alles attraktive zu umarmen.
Wir, die Deutschen, gelten den wenigen international am Mediengeschehen interessierten, die etwa deutsche Fernsehserien kennen als das so ziemlich hinterletzte. Dennoch kann mich mich auf selber Augenhöhe und mit Sachverstand mit amerikanischen Serienliebhabern zum beiderseitigen Vergnügen austauschen, ohne den Drang zu signalisieren, zunächst meine nationalen Produktionen in lächerlichster Weise in den Himmel zu loben um dann auf der nächsten Eskalationsstufe wahlweise die Fäuste zu schwingen, oder den Bedröppelten raushängen zu lassen, wenn das belächelt wird.
Nun kann man das Desinteresse der Deutschen an der zur Frage stehenden Kultur beklagen - es bleibt zunächst mal zu konstatieren. Damit werdet 'ihr' leben müssen. Mit guter Mine zum Spiel, daß gar nicht so böse ist, wenn man diese verdammte 'Ehr'pusseligkeit außen vor ließe.
Die Toleranzschwelle ist ebenso wie die Segregationsbereitschaft kein feststehender, sondern ein fließender Begriff, diese sind dem Zeitgeschehen unterworfen.
Das ist ganz meine Rede. Nur scheinen wir beide über die Richtung, die das ganze in unseren Augen nimmt über Kreuz.
Ich finde es schade, dass es so schwer ist zu begreifen, wie maximal angepasst der Großteil unserer Community hier ist. Es ist nur nie genug, es reicht anscheinend nicht, wir werden wohl nicht deutsch genug, mal ganz abgesehen davon, dass es auch nicht das Ziel sein sollte, uns in Formen zu pressen, die nicht passen.
So sehr über Kreuz, daß jetzt von 'maximalem Angepaßtsein' zu lesen, echt auf die Glocke haut; Du hast den thread doch mitgelesen? Ich möchte manchem dieser maximal Angepaßten nicht auf der Straße begegnen. so sieht's aus.
Gerade der mangelnde Respekt vor dieser Anpassungsleistung hat die Dynamik zur Folge, dass es ein Abwenden von der Mehrheit gibt.
Aha.
Es fehlt an positiver Bejahung, sondern es wird häufig mit unbegründeten, irrationalen Überfremdungsängsten gearbeitet, gerade in der Berichterstattung, anstatt an der Begegnung und am Kontakt.
Was glaubst du, wieviel 'positive Bejahung' allem und jedem hierzulande, in Europa, in der westlichen Welt entgegengebracht wird. Selten allerdings ganz unverdiente.
m.
Der versprochene TAZ-Artikel. Wird immer aktueller.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst?
Ein Ruck geht durch das Land. Viele sagen es nun laut: Muslime sind ätzend. Das zurückliegende Jahr war das Jahr des Ressentiments gegenüber dem Islam. Mit Wut und Stolz grenzt sich Europa ab. Sind die Ressentiments ein Kompass der Bedrückten oder Seismograf realer Konflikte? Betrachtungen eines Gefühls
von EDITH KRESTA
und EBERHARD SEIDEL
"Ich habe die Nase voll", erregt sich Agnes Meier. Sie ist Lehrerin an einer Schule in einem sozialen Brennpunkt in Berlin-Kreuzberg. 50 Prozent ihrer Schüler kommen aus Einwandererfamilien. Vor allem die Mischung, junge männliche Schüler aus der Unterschicht und dem islamischen Kulturkreis, bringt sie zur Verzweiflung. "Die nehmen mich als Frau nicht ernst, verachten mich, zeigen keinerlei Engagement im Unterricht und finden sich nach der Schule in Schlägertrupps wieder", klagt Meier. "Wenn ich sie darauf aufmerksam mache, dass sie so keinerlei Perspektive in Deutschland haben, dann antworten sie mir: ,Ick geh Sozialamt'."
Die Pädagogin ärgert, dass sich die türkischen und palästinensischen Schüler von dieser Gesellschaft immer mehr abwenden, andererseits aber auf staatliche Hilfe setzen. Agnes Meier weiß, dass die Jugendlichen aus problematischen Familien kommen und dass ihre Eltern genauso hilflos sind wie sie selbst. Aber am liebsten hätte sie nichts mehr mit ihnen zu tun. Denn sie verspüre "nur noch Aggressionen". Auch eine Fortbildung in interkultureller Pädagogik, an der sie seit zwei Monaten teilnimmt, hilft wenig. Im Gegenteil. Ihre Verzweiflung wächst, wenn "irgendein Intellektueller an der Universität das Lied auf Multikulti singt und ganz offensichtlich keine Ahnung von den Realitäten hat".
Agnes Meier, Grünen-Wählerin, weit gereist, weltoffen und tolerant, stößt an Grenzen. Sie erschrickt über ihren Hass. Beschämt ertappt sie sich bei Gedanken, die sie bislang mit den Namen Franz Schönhuber, Le Pen und Jörg Haider verbunden hat. Schuldbewusst behält sie folglich ihre Gefühle und Gedanken für sich. Sie befürchtet, dass ein offener Austausch über ihre Alltagserfahrungen von anderen als Rassismus abgestempelt werden könnte. So leidet sie still vor sich hin am täglich größer werdenden Ressentiment.
Agnes Meier steht mit ihrer Zerrissenheit nicht allein. Wie ihr geht es offensichtlich vielen. Nur so lässt sich der phänomenale Erfolg von Oriana Fallacis Essay "Die Wut und der Stolz" erklären, der sich in den letzten Monaten in Europa millionenfach verkauft hat. In Fallacis Pamphlet, unter dem Eindruck der Terroranschläge vom 11. September 2001 geschrieben, werden die 15 Millionen in der EU lebenden Muslime als rückständige "Kameltreiber" bezeichnet. Und sie bedrohen die Grundfesten der westlichen Zivilisation. Das Buch fordert das Ende bürgerlicher Denk- und Gefühlsblockaden. Die große Dame des investigativen Journalismus dient vielen als intellektuelle Gewährsfrau, dass die eigenen, bislang unterdrückten Ressentiments stimmen. Fallacis Buch verspricht Läuterung, indem sie die diffusen Ressentiments zum legitimen Instrument im Kampf der Kulturen erhebt: "Fallacis Buch ist die grelle Inszenierung einer fast kreatürlichen Angst vor dem plötzlich bedrohlich gewordenen Fremden, die wir meist gar nicht mehr an uns heranlassen wollen und die wir mit so vielen aufgeklärten Erklärungen betäuben wollen", meint zum Beispiel Heribert Seifert in einer Rezension im Deutschlandradio.
Doch Fallacis Ressentiments gehen über die "kreatürliche Angst vor dem Fremden" hinaus. "Die Wut und der Stolz" ist ein ungebremster Aufruf zum blinden Hass und das meistverkaufte rassistische Machwerk der letzten Jahrzehnte. Die zornige alte Frau erläutert beispielsweise einem Polizisten, wie sie somalische Flüchtlinge samt deren Zeltlager aus ihrem geliebten Florenz zu vertreiben gedenkt: "Wenn ihr bis morgen nicht das verdammte Zelt wegräumt, zünde ich es an. Ich schwöre bei meiner Ehre, dass ich es anzünde." Hätte "Die Wut und der Stolz" nicht Oriana Fallaci, sondern Horst Mahler verfasst, wäre das mit großer Wahrscheinlichkeit ein Fall für die Staatsanwaltschaft.
Das zurückliegende Jahr ist ein Jahr des entsicherten bürgerlichen Ressentiments gegenüber dem Islam. Und Massenmörder im Namen der Religion schüren die Angst und nähren so diese Ressentiments mit immer neuen brutalen Anschlägen. Nicht nur der italienische Staatspräsident Berlusconi, der renommierte Historiker Hans-Ulrich Wehler oder Oriana Fallaci meinen deshalb lautstark, dass Türken und Muslime nicht integrierbar und Sprengstoff für die westliche Kultur seien. Sie sprechen damit vielen aus der Seele. Ein Ruck geht durch Europa: Endlich darf es gesagt werden!
Was als Tabubruch daherkommt, zeichnet sich indes nur durch seine emotionale Radikalität und gedankliche Schlichtheit aus. Denn in Wirklichkeit wird seit Jahren sehr kontrovers über die Probleme der Zuwanderungsgesellschaft diskutiert. Ein Blick in die Archive bundesdeutscher Zeitungen offenbart die Fülle von Artikeln, die den zur Emanzipation unfähigen türkischen Mann genauso diskutieren wie den undurchsichtigen Araber, die entgrenzten Jugendlichen der zweiten und dritten Generation, die als Drogendealer und Schläger unsere Innenstädte verunsichern. Kein menschliches Defizit wurde den deutschen Lesern vorenthalten. Auch ein Besuch an den Stammtischen und in den intellektuellen Salons dieser Nation zeigt: Nichts Böses und Schlechtes der Neudeutschen ist uns fremd.
Warum haben trotzdem so viele das Gefühl, ihre Abwehr gegenüber Fremden und der Redefluss darüber würde durch Wächter der politischen Korrektheit unterdrückt? Offensichtlich gibt es vor allem in Schichten, die sich ihre Bildung und Aufgeklärtheit zu Gute halten, Schwierigkeiten, mit den eigenen Ambivalenzen umzugehen. Sie sind über sich selbst verunsichert, wenn sie spüren, dass sie nicht nur aus Verstand, sondern auch aus Affekten, Ängsten und Instinkten bestehen. Dabei ist das Unbehagen an der fremden Kultur oder dem Habitus von Angehörigen einer anderen sozialen Schicht zunächst völlig normal.
Das Fremde verunsichert. Es kann Angst machen. Die "kreatürliche Angst" vor den Fremden packt uns, wenn der Fremde ins eigene Haus eindringt und die mühsam ausgehandelte Hausordnung nicht einhält: im Geschlechterverhältnis, der Kleidung, im Erziehungsstil, Lifestyle, im öffentlichen Auftreten. Haust er dann auch noch in der wenig repräsentativen Kellerwohnung, geht jeder Exotismus, jede Faszination verloren. Eine angstfreie Debatte über das Unbehagen an der Entwicklung der multikulturellen Gesellschaft darf das persönliche Ressentiment nicht von Beginn an denunzieren. Das Ressentiment muss gesagt und gesehen werden, denn es ist ein Seismograph dafür, wo Konfliktlinien verlaufen, Ängste sitzen. Es gefährdet jedoch die Grundlagen einer zivilen Gesellschaft, wenn sich die Debatte auf der Ebene der persönlichen Emotion verfängt. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Der Islamwissenschaftler Navid Kermani schreibt: "Ist das Ressentiment erst einmal als politische Waffe eingeführt, ist es eine bloße Frage des Kalküls, auf wen man sie richtet."
Vor allem bei einer undurchsichtigen Gemengelage wie nach dem 11. September blühen längst gehegte Ressentiments auf. Und Millionen von Muslimen in der Nachbarschaft werden zum Sicherheitsrisiko. Wer sich nicht mehr als Herr im eigenen Haus, wer sich von den Fremden gestört fühlt, verfällt schnell kulturalistischen Deutungen.
Es steht jedem frei, zu sagen: "Ausländer bedrohen unsere Sicherheit und unseren Wohlstand. Muslime verachten unsere Demokratie." Denn das Ressentiment ist auch der Kompass der Bedrückten und Überforderten. In einer unübersichtlichen Welt schafft es kurzfristig emotionale Sicherheit, in dem es klare Trennlinien zwischen Gute und Böse, Wir und Ihr zieht. Wer dies allerdings öffentlich tut, muss sich Nachfragen gefallen lassen und damit rechnen, mit Argumenten und Tatsachen widerlegt zu werden. Dies vorschnell als Attacke politischer Tugendwächter abzutun, ist nichts anderes als intellektuelle Faulheit.
Solange Ressentiments in bildungsfernen Schichten oder als Problem jugendlicher Subkulturen wie den rechten Skinheads verortet werden, scheint für die Aufgeklärten und Emanzipierten alles einfach. Dann gilt es den geistig Armen ihre Vorurteile auszureden - mit Appellen, Ermahnungen, Begegnungsfesten und interkulturellen Unterrichtseinheiten. Schwieriger wird es, wenn man den Splitter im Auge des anderen als Balken im eigenen Auge bemerkt.
Was tun mit den eigenen Ressentiments und Aggressionen, wenn man sich als aufgeklärter Zeitgenosse sieht? Zwei Formen der Verdrängung boten sich in der Vergangenheit an: Die einen beruhigten ihr Gewissen im Aufstand der Anständigen nach brutalen Übergriffen auf Ausländer in Deutschland. Die anderen, vor allem in kirchlichen und linken Kreisen, übten sich in kritikloser Parteinahme für Minderheiten. Die einen gingen für die Opfer rassistischer Übergriffe auf die Straße. Die anderen verteidigen vom Kopftuch bis zum religiösen Fanatismus alles Befremdende als legitimen Ausdruck einer anderen Kultur und Identität. In beiden Fällen wird guter Wille gezeigt, das Fremde aber nicht wirklich ernst genommen. Ernst genommen wird es dann, wenn es kritisch auf dem Prüfstand steht, wenn man sich daran reibt, miteinander streitet und seine Abwehr sagen darf.
Türkische Jungs können ätzend sein und die Würde und das Selbstbild einer modernen Frau nachhaltig erschüttern. Das Kopftuch ist zu Recht umstritten, denn es wirkt in deutschen Schulen mittelalterlich. Die palästinensische Großfamilie ist in der flexiblen Gesellschaft längst unzeitgemäß und sozial oft nicht zu verantworten. Der Islam stößt mit seinem Anspruch, das Alltagsleben der Gläubigen zu gestalten, in einer laizistischen Gesellschaft zwangsläufig auf Widerstand. Migrantenkinder mit fehlenden Deutschkenntnissen sind ein Problem für das Lernklima einer Klasse.
Nicht die Benennung von Missständen ist fremdenfeindlich, sondern wenn sie ethnisch und nicht sozial begründet werden. Nicht die Kritik am Machismo ist rassistisch, sie wird es dann, wenn dieser als unverrückbarer Wesenszug der Türken und der Araber beschrieben wird. Nicht die kritische Beschäftigung mit dem Islamismus grenzt aus. Ausgrenzend wird sie, wenn sie nicht gleichzeitig mit einer Politik der Anerkennung des Islam korrespondiert. Nicht das geäußerte Ressentiment ist das Problem, brisant wird es erst dann, wenn es sich der reflektierten Auseinandersetzung entzieht.
Wer Misstände reduziert als ethnisch, kulturell oder religiös festgeschriebene Wesensmerkmale deutet und nicht gleichzeitig die Machtstrukturen und gesellschaftlichen Ungleichzeitigkeiten thematisiert, macht es sich einfach. Wer sich vom Gefühl der Abwehr überrollen lässt, wird hilflos. Wenn individuell empfundene Ressentiments sich zum Leitfaden kollektiven Handelns bündeln, kann die individuell empfundene Wut schnell zum Flächenbrand werden. Hass lodert heller als Argumente. Und Differenzierung ist anstrengend. Aber wer hat gesagt, dass eine offene Gesellschaft eine gemütliche Veranstaltung ist?
taz vom 23.12.2002, S. 16-17, 205 Z. (TAZ-Bericht), EDITH KRESTA / EBERHARD SEIDEL
Druckversion
Mehr zum Thema finden Sie im taz-Archiv (seit 1986)
Ingolstädter
16.10.06, 01:47
Projeziere dein Religionsbild (den du wahscheinlich aus dem christlichen hast) nicht auf den Islam. Im gegensatz zu diesen Religionen hat der Islam niemals es verboten Wissenschaft zu betreiben. Im gegenteil die Wissenschaft erblühte in islamischen Ländern.
mit dem christlichen religionsbild liegst du falsch. ich bin asentreu. aber ja: auch die kirche war vor ein paar jahrhunderten forschungsfeindlich und ist es auch heute noch. jedoch heute sind die aufgabenbereiche von staat (forschung) und kirche klar getrennt so dass es nur noch wenig ärger gibt.
warum erblüht die wissenschaft dort heutzutage (und schon seit ein paar jahrhunderten) nicht, obwohl die islamischen länder ungewöhnlich reich (an ressourcen) sind?
ich vermute der grund liebt bei solchem (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=213614#post21 3614) verhalten.
aslanpence
16.10.06, 01:58
mit dem christlichen religionsbild liegst du falsch. ich bin asentreu. aber ja: auch die kirche war vor ein paar jahrhunderten forschungsfeindlich und ist es auch heute noch. jedoch heute sind die aufgabenbereiche von staat (forschung) und kirche klar getrennt so dass es nur noch wenig ärger gibt.
warum erblüht die wissenschaft dort heutzutage (und schon seit ein paar jahrhunderten) nicht, obwohl die islamischen länder ungewöhnlich reich (an ressourcen) sind?
ich vermute der grund liebt bei solchem (http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?p=213614#post21 3614) verhalten.
es gibt sehr viele Gründe warum dies heut nicht mehr so ist. darüber will ich jetzt auch nicht diskutieren. Ich wollte nur klarstellen das der Islam was "Wissen" angeht diese nicht verboten und verfolgt hat.
Heutzutage hat man ein Bild von der Religion, die aus den Fehlern der Kirche resultieren, einfach auf alle Religionen übertragen. Diesem verständnis entzieht sich aber der Islam.
Ingolstädter
16.10.06, 02:04
Agnes Meier, Grünen-Wählerin, weit gereist, weltoffen und tolerant, stößt an Grenzen. Sie erschrickt über ihren Hass. Beschämt ertappt sie sich bei Gedanken, die sie bislang mit den Namen Franz Schönhuber, Le Pen und Jörg Haider verbunden hat. Schuldbewusst behält sie folglich ihre Gefühle und Gedanken für sich.
genauso wie ich es auch in meinem alltag erlebe. diejenigen die mich noch vor kurzem als nazi wegen meiner selektiven ausländerpolitik beschimpft haben, fordern nun ein ausweisen ->aller<- ausländer.
vom dümmlichen gutmenschentum nahtlos hinüber ins dümmliche "ausländer raus". nur noch peinlich.
es müssen ->vernünftige<- und ->pragmatische<- regelungen her. doch das wort "vernunft" oder gar "pragmatismus" ist für viele (ehemalige?) gutmenschen ein fremdwort.
es gibt sehr viele Gründe warum dies heut nicht mehr so ist. darüber will ich jetzt auch nicht diskutieren. Ich wollte nur klarstellen das der Islam was "Wissen" angeht diese nicht verboten und verfolgt hat.
Heutzutage hat man ein Bild von der Religion, die aus den Fehlern der Kirche resultieren, einfach auf alle Religionen übertragen. Diesem verständnis entzieht sich aber der Islam.
Ja, die Legenden. Der Islam hat während seiner Ausbreitung wohl mehr an alten Schätzen und Bibliotheken zerstört, als der Rest der Welt. Und die 'Hochzeit' in Spanien ist weitgehend Legende. Das wissen Sie oder könnten es wissen.
Und Europa hat der Kirche - später den Kirchen - unendliches zu verdanken. Nahezu alles, was hier Bildung heißt begann mit den Klöstern. Und ich rede nicht von der Buchbildung allein. Selbst der Ackerbau profitierte.
Es gab natürlich dunkle Zeiten, nur pflegen wir (Europäer) die im Diskurs aus einer seltsamen Zurückhaltung zu überteiben. Sie sind nicht der Nabel der Welt. Nie gewesen.
Europa schon.
Und jetzt nochmal zu dem Unterschied: es gibt eine gewisse, hier als dem Islam eigen begriffene Kulturfeindlichkeit.
Gegenständliche Malerei gilt dem Islam als ebenso haram, wie der Tanz, das Theater spielt keine Rolle. Stücke, die ein Millenium vor Mohammed entstanden werden heute noch gespielt - nicht in der umma. Musik gilt ebenso als haram, sobald sie nur den Namen Musik verdient, also zum Rausche taugt. Was also, außer einigen romantisierenden Eskapismen, verdankt die so reiche europäische Geisteswelt dem Islam? Goethe war ein Muslim? Gimme a break!
m.
Ingolstädter
16.10.06, 02:20
Heutzutage hat man ein Bild von der Religion, die aus den Fehlern der Kirche resultieren, einfach auf alle Religionen übertragen. Diesem verständnis entzieht sich aber der Islam.
die fehler der christlichen kirche:
-kreationismus
-kreuzzüge
-intoleranz
-unterdrückung der frau
-gegen meinungsfreiheit (künstlerische freiheit) und für zensur
-tendetiell anti-laizistische einstellung
genau diese dinge treffen genauso auf den islam zu.
der islam ist in vielen orten der welt wie die kirche vor ein paar hundert jahren.
ich übertrage nicht einfach die fehler der kirche auf den islam. ich sehe nur dass der islam die selben fehler macht wie die christliche kirche.
ich weiß auch sehr wohl zwischen den einzelnen organisationen im islam zu unterscheiden.
ich kenne den unterschied zwischen ditib und milli görüs.
ich kenne den unterschied zwischen der "Tabligh - i Jamaat"-moschee in pappenheim/münchen und einer alevitischen gemeinschaft.
genauso wie sie hoffentlich den unterschied zwischen bush-christen und europäischen papier-christen kennen.
ich kritisiere nicht den islam an sich (wäre auch blödsinn bei den vielfältigen auslegungen die es dort gibt) sondern einzelne strömungen darin. für mich gehören sich aus deutschland ausgewiesen:
die mitglieder der "Tabligh - i Jamaat"-gemeinschaft
die mitglieder der muslimbrüderschaft
und auch (ja ich höre schon den aufschrei im forum) die mitglieder der islamischen gemeinschaft milli görüs
Ingolstädter
16.10.06, 02:36
Und Europa hat der Kirche - später den Kirchen - unendliches zu verdanken. Nahezu alles, was hier Bildung heißt begann mit den Klöstern. Und ich rede nicht von der Buchbildung allein. Selbst der Ackerbau profitierte.
das ist nicht wegzudiskutieren. dennoch: die kirche hat sich mit beginn der aufklärung als bildungs- und forschungs-feindlich erwiesen.
ja mendel und auch einige andere wissenschaftler waren tatsächlich mönche. dennoch wurden von der kirche unliebsame meinungen und darstellungen nicht toleriert...
das beste beispiel für diese ambivalente rolle der kirche spiegelt sich in leonardo da vincis zeit in rom. einerseits förderte der papst die technischen dinge, andererseits schmiss er ihn wegen seiner anatomie-studien raus...
es ist die vernunft und der freie wissensdrang (spieltrieb), welche "wissen schaffen".
auch heute noch steht die kirche der wissenschaft bei der stammzellenforschung im weg.
aslanpence
16.10.06, 02:36
Ja, die Legenden. Der Islam hat während seiner Ausbreitung wohl mehr an alten Schätzen und Bibliotheken zerstört, als der Rest der Welt. Und die 'Hochzeit' in Spanien ist weitgehend Legende. Das wissen Sie oder könnten es wissen.Aha nur eine "Legende" also... Bitte genauer informieren. Es ist gemeinhin bekannt was alles muslime wissenschaftlich geleistet haben. Von der Mathematik über Medizin...
Und Europa hat der Kirche - später den Kirchen - unendliches zu verdanken. Nahezu alles, was hier Bildung heißt begann mit den Klöstern. Und ich rede nicht von der Buchbildung allein. Selbst der Ackerbau profitierte.Reden wir von derselben Kirche? Der römisch-katholischen?
Wurde Galileo nicht von der Inquisition verfolgt wegen seiner Lehren? Wann hat die Kirche offiziell akzeptiert das die Erde rund ist? Diese sogenannten dunklen Zeiten waren in den 70ern des letzten jahrhunderts in gewissen zügen immer noch vorhanden.
Es gab natürlich dunkle Zeiten, nur pflegen wir (Europäer) die im Diskurs aus einer seltsamen Zurückhaltung zu überteiben. Sie sind nicht der Nabel der Welt. Nie gewesen.
Europa schon.
[quote]Und jetzt nochmal zu dem Unterschied: es gibt eine gewisse, hier als dem Islam eigen begriffene Kulturfeindlichkeit.
Gegenständliche Malerei gilt dem Islam als ebenso haram, wie der Tanz, das Theater spielt keine Rolle. Stücke, die ein Millenium vor Mohammed entstanden werden heute noch gespielt - nicht in der umma. Musik gilt ebenso als haram, sobald sie nur den Namen Musik verdient, also zum Rausche taugt. Was also, außer einigen romantisierenden Eskapismen, verdankt die so reiche europäische Geisteswelt dem Islam? Goethe war ein Muslim? Gimme a break!Malereien sind nicht Haram! nur die Zeichnungen von Menschen und Tieren in Moscheen. Also abstrakte Malereien die keine Menschen und Tiere darstellen sind erlaubt. Die frage warum Menschen und Tiere nicht dargestellt werden ist eine andere Frage. Was das Tanzen angeht ist hier nur die Geschlechter-Trennung wichtig. Ansonsten kann ich mir Mevlanas Tanz nicht erklären. Und das Musik Haram ist also jetzt bin ich perplex. Ich hoffe du kannst dies alles mit Koran Versen und hadithen untermauern. Und das Goethe ein Muslim gewesen sein soll hör ich auch zum erstenmal...
das ist nicht wegzudiskutieren. dennoch: die kirche hat sich mit beginn der aufklärung als bildungs- und forschungs-feindlich erwiesen. ...
Historisch gesehen, also dialektisch betrachtet, war eben die Kirche die Quelle der Aufklärung. In der Reibung mit diesem System entstand Fortschritt hin zu einem Begriff von Freiheit. Wegen dieses Prozesses reagieren Europäer auch, wenn sie offen sind so allergisch auf die muslimische Zumutung. Diese gesellschaftlichen Kämpfe, die uns aufgenötigt werden sollen sind lange Geschichte.
m.
aslanpence
16.10.06, 02:50
[QUOTE] genau diese dinge treffen genauso auf den islam zu.
der islam ist in vielen orten der welt wie die kirche vor ein paar hundert jahren.
ich übertrage nicht einfach die fehler der kirche auf den islam. ich sehe nur dass der islam die selben fehler macht wie die christliche kirche.
ich weiß auch sehr wohl zwischen den einzelnen organisationen im islam zu unterscheiden.
ich kenne den unterschied zwischen ditib und milli görüs.
ich kenne den unterschied zwischen der "Tabligh - i Jamaat"-moschee in pappenheim/münchen und einer alevitischen gemeinschaft.
genauso wie sie hoffentlich den unterschied zwischen bush-christen und europäischen papier-christen kennen.
ich kritisiere nicht den islam an sich (wäre auch blödsinn bei den vielfältigen auslegungen die es dort gibt) sondern einzelne strömungen darin. für mich gehören sich aus deutschland ausgewiesen:
die mitglieder der "Tabligh - i Jamaat"-gemeinschaft
die mitglieder der muslimbrüderschaft
und auch (ja ich höre schon den aufschrei im forum) die mitglieder der islamischen gemeinschaft milli görüs
Man muss erstmal generell zwischen der Lehre an sich und den Menschen die behaupten diese Lehre auszuüben unterscheiden.
Fakt ist das der Islam es nicht verbietet zu Forschen und zu Lernen. Fakt ist das der Islam im gegenteil diese fördert und unterstützt.
Und das ist der unterschied. Der Islam bestätigt die Wissenschaft und die Wissenschaft den Islam. Aussprüche wie die Erde ist eine Scheibe etc gibt es nicht.
Alles rückständige in heutigen muslimischen Ländern ist nicht das Produkt der islamischen Lehre. Wie kann ein Irak oder Palästina wissen und wohlstand erreichen wenn man diese Länder in Kriege verwickelt??
...Malereien sind nicht Haram! nur die Zeichnungen von Menschen und Tieren in Moscheen.
... und Pflanzen, Sie vergessen die Pflanzen. Haram ist die Darstellung alles Geschaffenen überhaupt. Weil, das sollte ich Ihnen nicht erklären müssen, weil dies den Schöpfer nachäfft.
Also abstrakte Malereien die keine Menschen und Tiere darstellen sind erlaubt. Die frage warum Menschen und Tiere nicht dargestellt werden ist eine andere Frage.
Wenn Sie das lesen, ahnen Sie wie grotesk sich das in den Augen eines Europäers ausnimmt? Erwarten Sie ernsthaft, daß solche Fragen verhandelbar sind?
Was das Tanzen angeht ist hier nur die Geschlechter-Trennung wichtig.
Nur ... So, so ...
Ansonsten kann ich mir Mevlanas Tanz nicht erklären. Und das Musik Haram ist also jetzt bin ich perplex. Ich hoffe du kannst dies alles mit Koran Versen und hadithen untermauern.
Nein, kann ich nicht. Ich tue nur den Stand meines Wissens kund. Das was Sie unter Musik und Tanz verstehen (wo blieb das Theater?) hat nichts mit den von mir angesprochenen Kunstformen zu tun: ich sprach nicht vom Einsatz als (auch in der umma genugsam umstrittenen) Mittel zum Lobe Ihres Allahs, sondern von einem ekstatisches Erleben auslösenden weltweit verbreiteten Ur-menschlichen Bedürfnis. Ich mag nicht so recht glauben, daß Sie für all das meiner erneuten Erklärung bedurften.
Das geht ja sogar noch weiter; weil der Autor schöpferisch tätig ist, sind Romane in weiten Teilen der umma zumindest unfromm. Kommen sie gar zu weltlich daher, sind sie schlicht haram. Diese Einschätzung hat mancher Autor in der umma am eigenen Leibe verspüren müssen.
Und das Goethe ein Muslim gewesen sein soll hör ich auch zum erstenmal...
... echt? :) Ich habe derlei Unfug schon des öfteren vor Augen gehabt.
m.
Ingolstädter
16.10.06, 03:12
Historisch gesehen, also dialektisch betrachtet, war eben die Kirche die Quelle der Aufklärung. In der Reibung mit diesem System entstand Fortschritt hin zu einem Begriff von Freiheit.
aha. ich sehe die aufklärung eher als nachfolger der renaissance. und die renaissance ist nichts anderes als die rückbesinnung auf die europäisch-heidnische (logischerweise vornehmlich römisch/griechisch) kultur (wenn auch großteils ohne den religiösen aspekt, obwohl dieser häufig in der aufklärung durchblitzt).
hier z.B. ein großer heidnischer denker vor tausenden von jahren (es schaudert mich bei seinen astronomischen betrachtungen wie sauknapp er an den kepplerschen gesetzen vorbeigeschrammt ist):
Mars, on about the six hundred and eighty-third day,♂ (http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Vitruvius/9*.html#noteF_Mars) completes the circuit of the signs, and returns to his place; and if, in any sign, he move with a greater velocity, his stationary state in others equalizes the motion, so as to bring him round in the proper number of days. Jupiter moving also in contrary rotation, but with less velocity, takes three hundred and sixty days to pass through one sign; thus lengthening the duration of his circuit to eleven years and three hundred and twenty-three days♃ (http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Vitruvius/9*.html#noteF_Jupiter) before he returns to the sign in which he was seen twelve years before his setting out. Lastly, Saturn, remaining thirty-one months and some days in each sign, returns to his point of departure at the end of twenty-nine years, and about one hundred and sixty days, or nearly thirty years.♄ (http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Vitruvius/9*.html#noteF_Saturn)Hence, the nearer he is to the extremity of the universe, the larger does his circuit appear, as well as the slower his motion.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vitruv
keplers gesetz: (3):http://de.wikipedia.org/wiki/Keplersche_Gesetze#Drittes_kep lersches_Gesetz
andere heiden, wie archimedes etc. brauche ich wohl nicht erst gesondert zu erwähnen. mich wundert eher wie es über 1500 jahre dauern konnte um von den erkenntnissen des ingenieurs vitruv zum dritten keplerschen gesetz zu kommen. (und das trotz des so wohltuenden effekts den die kirche angeblich auf die wissenschaft hatte ;))
naja zumindest verbietet die kirche heute nicht die quantenphysik, und das obohl gott ja bekanntlich nicht würfelt :D.
nein, der einfluss der kirche auf die wissenschaft war wirklich nicht immer positiv, beim Hönir!
Ingolstädter
16.10.06, 03:20
Fakt ist das der Islam es nicht verbietet zu Forschen und zu Lernen. Fakt ist das der Islam im gegenteil diese fördert und unterstützt.
Und das ist der unterschied. Der Islam bestätigt die Wissenschaft und die Wissenschaft den Islam.
fakt ist dass ahmadi neschad nicht gerade mit wohlwollen auf die "libertären" professoren sieht, und sich gesinngungsverdächtige iraner nicht immatrikulieren dürfen.
fakt ist dass meine uni vor kurzem zur elite-uni gekürt wurde mit welcher faktisch keine universität im islamischen raum (und da sind immerhin über eine milliarde menschen angesprochen) mithalten kann. ich sehe das nicht unbedingt als lob für "meine" uni (wo noch vieles verbessert werden kann und muss), sondern als schande für den islamischen raum.
Wie kann ein Irak oder Palästina wissen und wohlstand erreichen wenn man diese Länder in Kriege verwickelt??
im 2 weltkrieg haben die deutschen die raketentechnologie entwickelt.
du wirst in deutschland wenige menschen treffen die den irak-krieg der amerikaner gutheißen.
jedoch die palästinenser brocken sich den mist meistens selber ein. letztes beispiel: die wahl der hamas (also eindeutig die wahl des volkes für den kriegerischen weg).
aber der islamische raum besteht ja nicht nur aus palästina und irak.
aha. ich sehe die aufklärung eher als nachfolger der renaissance. und die renaissance ist nichts anderes als die rückbesinnung auf die europäisch-heidnische (logischerweise vornehmlich römisch/griechisch) kultur (wenn auch großteils ohne den religiösen aspekt, obwohl dieser häufig in der aufklärung durchblitzt).
hier z.B. ein großer heidnischer denker vor tausenden von jahren (es schaudert mich bei seinen astronomischen betrachtungen wie sauknapp er an den kepplerschen gesetzen vorbeigeschrammt ist):
http://de.wikipedia.org/wiki/Vitruv
keplers gesetz: (3):http://de.wikipedia.org/wiki/Keplersche_Gesetze#Drittes_kep lersches_Gesetz
andere heiden, wie archimedes etc. brauche ich wohl nicht erst gesondert zu erwähnen. mich wundert eher wie es über 1500 jahre dauern konnte um von den erkenntnissen des ingenieurs vitruv zum dritten keplerschen gesetz zu kommen. (und das trotz des so wohltuenden effekts den die kirche angeblich auf die wissenschaft hatte ;))
naja zumindest verbietet die kirche heute nicht die quantenphysik, und das obohl gott ja bekanntlich nicht würfelt :D.
nein, der einfluss der kirche auf die wissenschaft war wirklich nicht immer positiv, beim Hönir!
Ingolstädter, Dein posting überfordert mich grade in weiten Teilen (die Marsgeschichte).
Die Kirche aber siehst Du zu eindimensional; und was die Wertschätzung der Antike betrifft, rennst Du bei mir offene Türen ein (kath. hum. Gym.). Ich halte den Schritt vom Polytheismus zum Monotheismus auch nicht notwendig für einen Fortschritt. Und nicht umsonst begegnet sich beides auf paradoxe Weise in den mystizistischen Schlichtformen Pandaimonismus und den Lehren Chardins in sehr sympathischen Arten von Pantheismus.
Und klar, die Welt war nie so dumm, wie man uns glauben machen will ... die Inder rechneten, die Ägypter geometrierten, die Griechen dachten (sich auch die Welt schon rund) und operierten und so weiter.
Aber die Kirche mußte den Widerspruch aushalten zwischen dem Gebot der Liebe und der Organisation von Macht. Das mit der Machtfrage findet sich in den meisten Religionen (sicher im Islam), das mit der Liebe war recht neu. Und so erklärt es sich, daß oft der Fortschritt 'gegen die Kirche' aus der Kirche seinen Ausgang nahm. Dialektisch halt. Wegen der Liebe ... auch der zur Wahrheit. Weil man nämlich ... auch hier ist Deine Geringschätzung vorschnell ... man in der Wahrheit die Anschauung Gottes sucht: der Kreationismus ist heute (in den Bereichen, auf die es ankommt) eine Marotte, nicht mehr. Jenseits dieser müßigen 'first cause' Redereien können Kreationisten auch auf dem Gebiet der Genetik wesentliches leisten. Und - noch einmal - das Niveau der Debatte in den USA ist beispielhaft.
m.
+++edit+++
nicht grade mich, sondern mich grade - ich möchte die Bescheidenheit nicht übertreiben :)
Eine Folge der Existenz in gewissen Subkulturen ist jedoch der völlige Realitätsverlust; zwischenzeitlich sind hier Beiträge verschwunden, (scheint mir) war da nicht als schönes Beispiel gelungener Integration die Gewaltphantasie eines Kopftuchbefürworters gegen Mitbürger, die seine Frau nach seinem Geschmack zu lange mustern?
Realitätsverlust?Wie kommst Du darauf?Mein Beitrag ist übrigens nicht verschwunden.
Gewaltphantasie als Beispiel gelungener Integration?Ich bin integriert,aber die ein oder andere körperliche Auseinandersetzung hat dabei keine Rolle gespielt.Kopftuchbefürworter?W o steht geschrieben dass ich so einer bin?Ich bin nur ein Kopftuchgegener-Gegner.Meine Frau?Bin nicht verheiratet.Realitätsverlust?O der allzu subjektive Wahrnehmung?
Nein Sevda, es sind Individuen, die scheitern. Daran, daß sie sich weigern zu sehen, daß es weder ihnen noch ihren Kindern irgendwo auf der Welt frommt, allzu öffentlich nach allzu privaten Normen zu leben.
Und bitte, laß die Demokratie hier raus. Tatsächlich ist die Geschichte der Masseneinwanderung höchst undemokratisch verlaufen.
m.
Nur soviel:Ich finde,die "Aufnahmegesellschaft" droht an uns zu scheitern.
Die Moslems sind nicht alle strenggläubig.Kopftuchträgerin nen unter den Mosleminnen sind die Minderheit.Aber wenn sich die Deutschen sogar daran stossen,dann krieg ich den Verdacht, dass die Deutschen uns am liebsten assimiliert haben wollen,wenn sie uns schon nicht loswerden können.
Du hast eben indirekt über mich geredet und gesagt,ich sei ein "Kopftuchbefürworter".Das ist gelogen.Ich fordere aber Respekt für diejenigen,die es tragen wollen.So hab ich es gemeint,so versteht es auch jeder der gelesen hat was ich schrieb.
Es ist billig und zeugt von Ohnmacht, wenn jemandem wie mir dann unterstellt wird,ich sei ein Aussenseiter in dieser Gesellschaft.
Oder wenn man versucht,Kopftuchträgerinnen zu stigmatisieren."Willenloses eingeschüchtertes Opfer der patriarchalischen türkischen Familie."
HAt eine Kopftuchträgerin Gelegenheit sich dazu zu äusseren und beteuert,dass sie ihr Kopftuch aus Überzeugung und wegen ihrer Auslegung des Islam trägt,ist man schnell mit "kämpferische Provokateurin,bewusste Abgrenzung, sichtbar gemachtes Bekenntnis zur Parallelgesellschaft" parat.
Das Argument,dass man seinen Glauben im Rahmen des Grundgesetzes frei praktizieren möchte lässt man garnicht erst gelten.
DAs ist Heuchelei und aggressive verdeckte Unterdrückung/Ausgrenzung.
Und dann wundert man sich über Gegenreaktionen und Ablehnung?
Wie ich schonmal sagte,ich bin weder strenggläubig,noch möchte ich eine Frau mit Kopftuch.Aber meine Sympathie für diese Frauen wächst jedesmal,wenn ich diese hysterischen und lächerlichen Stigmatisierungsversuche von verkappten Assimilierungsbefürwortern mitbekomme.
Der Islam ist die zweitgrösste Weltreligion in Deutschland.Und er wächst.Er gehört zu Deutschland/Europa.Akzeptiert daas.Akzeptiert auch, dass es Musliminnen gibt,die ein Kopftuch tragen möchten.Man muss es nicht mögen,aber man muss es akzeptieren.Ansonsten soll man auswandern,von mir aus nach Ostdeutschland.
Ach miles, durch Ihre abfälligen Bemerkungen über den Islam reissen Sie hier wirklich niemandem von Hocker. Sie kritisieren etwas, geleitet von Vorurteilen, von dem Sie leider keine Ahnung haben. Macht nichts. Viele Moslems haben auch keine Ahnung. Da haben sie beide was gemeinsam.
Sie sollten doch intelligent genung sein zu verstehen, dass man Menschen nicht vorschreiben kann woran sie Denken und Glauben. Zu einer Demokratie gehört nunmal auch auszuhalten, dass manche Leute anders sind.
Wo gehts los, wo hörst auf? Heute die Moslems, morgen die Juden?
Manchmal sogar tatsächlich. Dem "Juden-"Plakat ging eine ähnliche Geschichte mit einem libanesischen Kind voraus. Das eine gehört immer zum anderen. Aber vielleicht können wir mal von dem ganzen Geschwurbel wieder zu dem kommen, worum der Thread eigentlich ging: der Frage, warum sich die Deutsch-Türkischen Abgeordneten zu so einem Vorstoß bemüßigt fühlten.
Aber hier noch mal ein paar Hinweise, um den "Stand des Wissens" zu verbessern. Alles, was der Deutschmichel am Islam bemängelt, findet sich im zumindest in Teilen des Judentums wieder.
Es schrieb "miles" über das Bilderverbot:
Wenn Sie das lesen, ahnen Sie wie grotesk sich das in den Augen eines Europäers ausnimmt? Erwarten Sie ernsthaft, daß solche Fragen verhandelbar sind?Hier mal was aus dem Judentum:
http://www.hagalil.com/judentum/avoda-sara/bilder.htm
wie es sich überhaupt nicht auf "den Islam" beschränkt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderverbot
heute in Israel "wieder strikt eingehalten":
http://www.google.de/url?sa=t&ct=res&cd=7&url=http%3A%2F%2Fwww.israelheu te.com%2Fdefault.aspx%3Ftabid% 3D121%26view%3Ditem%26idx%3D29 6&ei=8hUzReTSGIiO2gLxvPi0AQ&sig=__tdqeVi3vtQaB6yXvDHCvQ0TG E2E=&sig2=qc_ORmRHZ7ar98oWGnJB1w
hier was zum Thema "Gottesstaat":
Da Nation und Religion so eng verbunden sind, ist eine völlige Trennung von Religion und Staat in einem jüdischen Nationalstaat (http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=J3YPHB ) kaum denkbar. aus:
http://www.bpb.de/publikationen/TZRNOI,3,0,Staatsaufbau_und_po litisches_System.html
Geschlechtertrennung im orthodoxen Judentum:
n der Synagoge herrscht eine strenge Geschlechtertrennung. [...] Frauen können auch keine Ämter in der Synagoge bekleiden. [...] Die Bar Mitzwa ist ausschließlich den Jungen vorbehalten. [...] Männer tragen auch außerhalb der Synagoge einen Hut oder eine Kipa (eine runde Kappe) und meist schwarze Kleidung. Frauen verdecken ihr natürliches Haar mit einem Kopftuch oder einer Perücke. Wobei zu sagen ist, daß, wenn die Perücke (jiddisch "Scheitel" zu natürlich aussieht, sie ebenfalls mit einem Kopftuch zu bedecken ist, deswegen die häßlichen Perücken (ich glaube, Testerin hat das oben mal angesprochen). Hier noch ein paar Regeln:
Schon vor der Trauung muss sich das Paar an bestimmte Regeln halten. So ist es z. B. nicht erlaubt, dass sich beide in der Öffentlichkeit berühren, und ein Zusammenleben ohne Trauschein ist undenkbar. Die Vorbereitung auf das Leben in der Ehe ist ebenfalls genau geregelt. Hier findet eine strikte Aufgabentrennung statt. Während Marianna beispielsweise lernt, wie in einem jüdischen Haushalt an Sabbat gekocht werden sollte, arbeitet Arkadi mit einem Rabbi einen umfangreichen Fragenkatalog ab, der unter anderem auch die "Reinheit in der Ehe“ betrifft. aus:
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/ard/sendung/83549/index.html
Und Muslime dürfen keine Romane schreiben, weil das ein Schöpfungsakt ist? In der nächsten Umdrehung erzählt uns dann das deutsche Michelchen, daß Muslime überhaupt nicht schreiben dürfen, weil sie ja dann Buchstaben erschaffen, oder wie?
Mal ein paar Beispiele:
Südafrikanische muslimische Romanautoren:
http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-330/_p-1/i.html?PHPSESSID=5869
hier die Einldungsliste (S.3) arabische Romanciers und Dramatiker zur Buchmesse 2004:
http://www.google.de/url?sa=t&ct=res&cd=5&url=http%3A%2F%2Fwww.buchmesse .de%2Fimperia%2Fmd%2Fcontent%2 Fpdf%2Fbm-anmeldung%2Fpresse%2Fpresse200 4%2Farabpk_juni04-dt%2F17intellektuelle.pdf&ei=IBozRbC6M6OY2QLg_722AQ&sig=__B8hBt5SU3aduWzzzLgX3SXyO ppw=&sig2=3wEfcJrLoqfVoyKESn67fQ
in diesem Artikel kann man sehen, welche Gründe es hat, dass die Bedingungen für Leute, die Bücher schreiben, allgemein schwierig sind, daß sich das jedoch mit der Verbesserung der Lebensbedingungen zunehmend ändert:
http://www.welt.de:81/data/2004/09/18/333558.html?s=4
Habe ich jetzt was vergessen?
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/609/86523/
(aktuelle Berliner Rede des Bundespräsidenten: "Die Bildungssituation in Deutschland ist beschämend").
Schönen Tag noch.
http://www.taz.de/taz/gifs/tazlogodruck.gif (http://www.taz.de/)
Gesundes Volksempfinden 2006
Wer knickt ein vor dem Islam? Diese Frage eint Feuilleton, Bürger und Rechtsextreme. Die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Islamismus bleibt dabei auf der Strecke
"Warum knicken wir vor dem Islam ein?" Das fragen die Bild-Zeitung, Sabine Christiansen und Poltergeist Henryk M. Broder. Und mit ihnen gemeinsam Hunderttausende im Land, die sich prinzipiell immer das fragen, was Bild, Sabine Christiansen und Henryk M. Broder vorfragen.
Die Beinahe-Absetzung der Mozart-Oper "Idomeneo" hat ein neues Gesellschaftsspiel eröffnet: Wer ist Einknicker und wer leistet Widerstand? Widerstand gegen die islamische Landnahme in Deutschland. Gegen die Macht der Mullahs. Gegen eine muslimisch-patriarchale Männerwelt in Neukölln und anderswo. Einmal mehr wird die Frage ventiliert: Ist der Islam kompatibel mit der Moderne? Vereinbar mit dem westlichen way of life? Darf der bildungsferne, nur mäßig akkulturierte Muslim so einfach in unserer Mitte leben?
Stellvertretend für ein ganzes Milieu formulierte der Chef des Axel Springer Verlags, Mathias Döpfner, bereits im November 2004, wenige Tage nach der Ermordung des holländischen Regisseurs Theo van Gogh, die Schicksalsfrage: "Was muss noch passieren, bis die europäische Öffentlichkeit realisiert: Es herrscht eine Art Kreuzzug, eine besonders perfide, auf Zivilisten konzentrierte, gegen unsere freien, offenen, westlichen Gesellschaften gerichtete System-Attacke fanatisierter Muslime."
Vieles ist seitdem passiert. Die linken Multi-Kulti-Träumer haben die Diskurshoheit verloren, die sie ohnehin nie hatten. Übernommen haben sie Widerständler von Format. Nennen wir zunächst den Welt-Autor und niederländischen Schriftsteller Leon de Winter. Er ist überzeugt, dass islamische Vorstellungen von Respekt, Ehre und Scham mit westlichen Werten nicht harmonieren können. Unermüdlich zieht de Winter mit einer Verve gegen die "falsche Toleranz" der Europäer vom Leder, die mitunter den schmalen Grat, der den Warnruf von der rassistischen Hetze trennt, überschreitet.
Assistiert wird de Winter von Publizisten wie Hans-Peter Raddatz: Für ihn ist der Islam eine Gewaltreligion. "Die Muslime sind zur Anwendung von Gewalt nicht nur berechtigt, sondern umso mehr verpflichtet, je weiter sich die Geltung der Scharia ausbreitet." An anderer Stelle schreibt der Orientalist, die islamischen Kulturkolonien in Europa bildeten ein nahezu ungestörtes Reservoir potenzieller Gewalt. Dies alles sind Argumentationsmuster, die ein wenig abgewandelt modifiziert auch von Diskurstitanen wie Alice Schwarzer und Henryk M. Broder unters Volk gebracht werden. Allen Genannten gemeinsam ist die Überzeugung, dass die Unterscheidung zwischen dem Islam als Religion und dem Islamismus als totalitärer Ideologie eine künstliche - oder zumindest äußerst problematisch - ist. Obgleich sie sich gerne in der Rolle der Aufklärer und einsamen Mahner sehen, artikulieren sie nichts anderes als das "gesunde Volksempfinden" im Jahr 2006. Wer wie Broder heute noch mangelnden Widerstand gegenüber Islam und Islamismus beklagt, hat schlicht die Entwicklungen der letzten Jahre verschlafen.
Denn ihre Stichworte werden längst von rechtsgerichteten Organisationen wie dem in Weikersheim ansässigen "Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e. V." aufgegriffen. Ihr Widerstand gilt vor allem dem Bau neuer Moscheen, ihre größte Sorge der Fruchtbarkeit der Muslime. Auch die NPD, die lange (vergeblich) hoffte, gemeinsame antisemitische Sache mit Islamisten zu machen, hat ihre Zurückhaltung gegenüber der nach ihrer Auffassung "dem deutschen Wesen fremden" Religion aufgegeben. Seit letztem Herbst organisiert sie in bundesdeutschen Städten Märsche durch "islamische Wohngebiete": den nächsten am 4. November in Bremen-Gröpelingen.
Da entsteht ein bemerkenswertes Amalgam zwischen publizistischen Eliten, Rechtsextremen und gewöhnlichen Bürgern: Bereits im Mai 2006 veröffentlichte das Allensbach Institut eine Untersuchung. Sie ergab: 91 Prozent der Deutschen denken beim Stichwort Islam an die Benachteiligung von Frauen; 74 Prozent meinen, eine Moschee sollte nicht gebaut werden, wenn die Bevölkerung dagegen ist; 40 Prozent sind dafür, dass die Ausübung des islamischen Glaubens in Deutschland stark eingeschränkt werden sollte. Nur 25 Prozent glauben, dass es keinen Kampf der Kulturen gibt.
Ein ganzes Volk ist vereint im antiislamischen Widerstand. Viele LehrerInnen sehen in ihren arabischen und türkischen Schülern inzwischen keine Kinder mehr, sondern die Vorhut des Islamismus. Säkulare Deutsch-Türken werden von ihren Landsleuten zwangsmuslimisiert. Je ähnlicher die türkische und arabische Minderheit der Mehrheitsgesellschaft in Lebensführung, Wünschen und Werten wird, umso offener konstruiert die Mehrheitsgesellschaft anhand der Religion und ihr zugeschriebener Wesensmerkmale eine Grunddifferenz. Die Identität von Menschen wird über ein fehlendes Stück Vorhaut des Vaters definiert.
Die Auseinandersetzung mit dem Islamismus ist auf den Hund gekommen. An Stelle der knallharten Recherche dominiert das kulturalistische Propagandageschwätz. Berichte über Selbstmordattentate in Israel, widerliche antisemitische Propagandafilme aus Syrien und gesteuerte Karikaturen-Proteste aus dem Nahen und Fernen Osten werden "irgendwie" mit der muslimischen Minderheit in Deutschland verknüpft. Übersehen wird dabei geflissentlich, dass die Proteste deutscher Muslime gegen Mohammed-Karikaturen, gegen die Regensburger Rede des Papstes, gegen eine Aufführung von "Idomeneo" mehr als verhalten waren.
Doch der Islamismus in Deutschland ist kein feuilletonistisches Großereignis, kein kulturalistisches Debattenfeld: Er ist konkret. Er besteht aus Organisationen, Akteuren, Treffpunkten, Publikationen und Netzwerken. Dies alles ist mit investigativer Recherche aufzudecken. Die Akteure sind ebenso beim Namen zu nennen wie ihre Kollaborateure aus den christlichen Kirchen, der Politik und Gesellschaft - das ist Widerstand. Nicht der Generalverdacht gegen Muslime und ihre Religion.
Auf dem mühsamen Feld der Recherche haben die Mahner der Nation bislang jedoch nichts vorzuweisen. Schlimmer noch: Keiner von ihnen sprang in den letzten Jahren etwa den Berliner Journalisten Ali Yildirim und Claudia Dantschke bei. Seit über zehn Jahren liefern die beiden mit die wichtigsten Erkenntnisse über die islamistische Szenerie in Deutschland: Ohne ihre Recherchen hätte es kein Verbot der radikalislamistischen Hizb ut Tahrir oder des antisemitischen Hetzblattes Vakit gegeben. Und seit über zehn Jahren sind sie und ihre Informanten Messerattacken, zermürbenden und kostspieligen Rechtsstreitigkeiten, wirtschaftlichen Sanktionen, Einschüchterungsversuchen und gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt. Das ist der Öffentlichkeit bekannt, auch den Widerständlern. Nennenswerte finanzielle und damit auch moralische Unterstützung leistete keiner. Nur eine - die Gewerkschaft Ver.di. EBERHARD SEIDEL
taz Nr. 8093 vom 7.10.2006, Seite 12, 241 Kommentar EBERHARD SEIDEL, taz-Debatte
© Contrapress media GmbH
Vervielfältigung nur mit Genehmigung des taz-Verlags
Psila Vuna
16.10.06, 11:55
Es ist interessant dass man, wenn man sich ein wenig zurücklehnt, und aus der Ferne schaut, man das mit dem Kopftuch regelrecht draufreitet.
Knicken vor dem Islam= Kopftuch
Knicken vor dem Islam= Ehrenmorde
Knicken vor dem Islam= Unterdrückung der Frau
Knicken vor dem Islam= Arrangierte Ehen
usw. usf / vs. vs. vb.
Ist das Alles wesgen man und wie man den Islam eindämmt?
In dem Man Verbote erteilt ?
Die Europäer machen den Fehler dass sie auf die Äussere der Menschen schauen, nicht aber in die Seele.
Die Lösung liegt dort in der Seele, nicht an einem Scheuerlappen auf dem Kopf.
Aber die Europäer haben scheints vergessen ein paar Profiler anzuheuern.
Man muss verstehen und sich in ihn hineinversetzen, was ist es was ihn bewegt, was ist es wieso er so handelt??
Aber die Arroganz und das Gerede von, ihr seid nun hier und kommt endlich an, scheint zu genügen. Es genügt aber nicht.
Nach Jahrzehnte langer Ignoration, wird alles und rigoros in Angriff genommen, allen in falscher Richtung.
Je mehr man die Leute zur Aufgabe der Identität zwingt, umso mehr werden die Leute sich dran klammern, und die Rufe nach dem Ablegen und Ankommen ignorieren und ums mehr verachten.
In den letzten Jahren gibt eine steigende Zulauf zur Extremisten? Warum wohl?? Die Köpfe der Fanatiker wissen was die verlorenen Seelen wollen und nutzen das Gnadenlos aus.
Der Schakal
16.10.06, 12:15
DEUTSCH-TÜRKEN GEGEN KOPFTUCH
"Symbol der Unterdrückung"</B>
Prominente Deutsch-Türken haben an die Musliminnen in Deutschland appelliert, als Zeichen ihrer Integrationsbereitschaft das Kopftuch abzulegen: Wer sich verschleiere, grenze sich bewusst von der deutschen Gesellschaft ab.
"Das Kopftuch ist ein Symbol der Frauenunterdrückung. Wer von Frauen verlangt, dass sie ihren Kopf und das Haar verhüllen, macht sie zu einem Sexualobjekt", sagte Ekin Deligöz, Bundestagsabgeordnete der Grünen, der "Bild am Sonntag". Deligöz richtete sich an die muslimischen Frauen: "Kommt im Heute an, kommt in Deutschland an. Ihr lebt hier, also legt das Kopftuch ab!"
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün kritisierte das Kopftuch als diskriminierend und forderte Gleichberechtigung für Musliminnen. "Es geht nicht an, dass der türkische Mann im modischen Anzug auf die Straße geht - und seine Frau neben ihm muss einen unscheinbaren, bodenlangen Mantel und ein Kopftuch tragen."
Mehmet Daimagüler, Ehrenvorsitzender der Liberalen Türkisch-Deutschen Vereinigung, sagte, es gehe bei dem Kopftuchstreit nicht nur "um ein Stück Stoff - es geht um die Frage der Zugehörigkeit oder der bewussten Abkehr von der Gesellschaft". Jede Frau solle sich überlegen, ob sie sich davon "bewusst abgrenzen möchte, wenn sie sich verschleiert oder Kopftuch trägt".
Daimagüler sagte weiter: "Wir Muslime müssen uns ohne Wenn und Aber zu Deutschland, unserer Heimat, bekennen." Dieses Bekenntnis müsse mehr sein als ein Ja zum Grundgesetz. Es gehe "auch um das Anerkennen hiesiger Traditionen und Sitten".
Diese Frage müsse aber jede Frau für sich selbst entscheiden, das dürfe ihr kein Gesetzgeber abnehmen, betonte Daimagüler, der früher im FDP-Bundesvorstand war. Muslimischen Männern, die auf die Verhüllung der Frau bestehen, rät er: "Tragt doch selbst mal eine Woche lang Kopftuch oder Schleier und erfahrt, wie es sich damit lebt."
jaf/AFP/ddp
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,442656,00.html
Solange es keine Muslime sind ist alles in Ordnung.
... und Pflanzen, Sie vergessen die Pflanzen. Haram ist die Darstellung alles Geschaffenen überhaupt. Weil, das sollte ich Ihnen nicht erklären müssen, weil dies den Schöpfer nachäfft.
m.Mit Verlaub, aber das ist blanker Unsinn! Sie sollten sich lieber an Autoren orientieren, die sich mit dem Islam auskennen bzw. sich etwas seriöser darüber informieren. Blumenornamentik ist an Moscheen oft zu finden.
Im übrigen dürfte jedem halbwegs gebildeten Europäer vielleicht bekannt sein, dass die Anatomie des Menschen in den islamischen Ländern gang und gäbe gewesen ist, während solche Darstellungen im christlichen Europa strikt verboten bzw. verfolgt wurden.
Im Iran können übrigens weibliche Ärztinnen Männer untersuchen und Männer Frauen etc.. Ob sich unter dem neuen Regime aktuell etwas dahingehend geändert hat, weiss ich nicht, allerdings werden mittlerweile über den Islam derart haarsträubende Mythen verbreitet, dass man sich nur noch an den Kopf fassen kann bei all dem Unsinn. Irgendwann sollte man die Kirche auch mal im Dorf lassen.
Almanya'da 'türbanı çıkarın' çağrısı
16 Ekim, 2006 12:39:00 (TSİ)
http://www.cnnturk.com/images/1.gif
http://www.cnnturk.com/images/dunya/turban1610ha.jpg
Almanya'daki türban tartışması sürüyor
Alman Meclisi'ndeki Türk kökenli vekiller, Bild am Sonntag gazetesi aracılığıyla Müslüman kadınlara, 'eşitlik ve entegrasyon için türbanı çıkarın' çağrısında bulundu.
Gazetede 'Türbanı çıkarın' başlığı altında yayımlanan haberde, Türk kökenli bazı politikacılar Ekin Deligöz, Lale Akgün ve kadın hakları savunucusu avukat Seyran Ateş'in görüşlerine yer verildi.
Yeşiller Partisi milletvekili Ekin Deligöz, türbanı, 'kadınlara baskının sembolü' olarak tanımladı ve kadınlara 'Almanya'yı yaşayın. Türbanı çıkarın' çağrısı yaptı.
Sosyal Demokrat Parti milletvekili Lale Akgün, türbanın bir mecburiyet olmadığını söyledi ve "sokağa başörtüsüz çıkmak günah değil. Türk erkeklerin modern elbiselerle, yanlarındaki kadınların ise yerlere kadar uzanan manto ve türbanla yürümeleri ise doğru değildir" diye konuştu.
Avukat Seyran Ateş de "türban insanların birbirleriyle ilişki kurmalarını zorlaştırmakta ve politik olarak istismar edilmektedir. Bu nedenle Müslüman kadınlara şu çağrıda bulunuyorum: Bazılarının iddia ettiği gibi eğer gerçekten bir bez parçası ise bunu atın" dedi.
Quelle: http://www.cnnturk.com/DUNYA/haber_detay.asp?PID=319&haberID=246838
Ich finde es einfach stark diskrimierend gegen das Kopftuch zu sein. Die heute die gegen das Kopftuch hetzen, müssen nach ihrem Tod mit ihrer gerechten Strafe im Jenseits rechnen und dazu Stellung nehmen! Viel Spaß
Ich finde es einfach stark diskrimierend gegen das Kopftuch zu sein. Die heute die gegen das Kopftuch hetzen, müssen nach ihrem Tod mit ihrer gerechten Strafe im Jenseits rechnen und dazu Stellung nehmen! Viel Spaß
Das Kopftuchthema in Deutschland sehe ich als kein unlösbares Problem.
Wenn sich kopftuchtragende Frauen in der Gesellschaft als tolerant und weltoffen beweisen können, wird sich mit der Zeit das Feindbild auch mäßigen.Dazu braucht es natürlich auch ein Kampf untereinander, da nicht alle verschleierten Frauen, derselben Einstellung sind.Auch wissen wir, dass nicht immer die Überzeugung der Grund zur Verschleierung ist,sondern manchmal auch starke Manipulation und in einigen Fällen sogar Zwang.
Nichts desto trotz sollte man keine kollektivierte Einsicht haben, und alle in eine Schublade stecken.
Es braucht lediglich eine Phase der Annäherung und des Kennenlernens zwischen der Bevölkerung.
Obwohl ich nicht unbedingt die Verschleierung einer Frau befürworte, verdienen vor Allem Mädchen mit Abitur, die es auf Grund Ihrer Überzeugung hinnehmen, sich das Leben im Berufsfeld schwerer zu machen großen RESPEKT.
In der Türkei ist diese Thematik sehr viel komplizierter und wird gewiss mehr Zeit in Anspruch nehmen.
DEUTSCH-TÜRKEN GEGEN KOPFTUCH
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün kritisierte das Kopftuch als diskriminierend und forderte Gleichberechtigung für Musliminnen. "Es geht nicht an, dass der türkische Mann im modischen Anzug auf die Straße geht - und seine Frau neben ihm muss einen unscheinbaren, bodenlangen Mantel und ein Kopftuch tragen."
oh mann, sowas.
wer sagt das der türkische Mann im modischen Anzug auf die strasse geht.?
Kopftuch tragende Frauen sind modischer angezogen als die männer.
und was ist wenn die modemachern irgendmal kopftuch mode entwickeln.
was ist wenn Joop oder D&G mal ihre Modeshow mit kopftuch tragende models macht.
dann überal sehen wir Kopftuch tragende high society. :lach:
Bilge Khan
16.10.06, 21:24
Aha Kopftuch ab und dann alles Friede, Freude, Eierkuchen ?
Warum wird jetzt das Kopftuch verantwortlich für die Desintegration gemacht ?
Es gibt auch unter den Kopftuchträgerinnen Frauen, die sehr gute Deutsch kenntnisse haben und sogar Akademikerinnen sind !
Jeder der will soll tragen, jeder der nicht will nicht - so einfach !Deshalb finde ich diesen Vorstoß dieser Politiker für nicht angebracht.
Nur zur Info:
Ich bin kein Fundamentalist, meine Mutter trägt kein Kopftuch und meine Freundin auch nicht und ich würde diese beiden nie zwingen - ich habe GAR KEIN Recht dazu !
Heute hat uns unser Ethiklehrer diesen Text vom Spiegel vorgelegt.
Leider kam es nur bedingt zur einer heftigen Diskusion, weil sich irgendwie die Nicht- Muslime überhaupt keinen zu kritisierenden Standpunkt hatten. Entweder sind wir hier im Schwabenland soo tolerant oder die paar Leute haben sich nicht getraut ihre Meinung zu sagen. Ich habe zusätzlich noch die Türken kritisiert und hab mich sogar für den Laizismus in Deutschland ausgesprochen, jaa ICH!, hab einen Standpunkt eines CSU Politikers angenommen und dann waren die Türken leise, leider.
CSU-Politiker rufen zu British-Airways-Boykott auf</B>
CSU-Politiker haben zu einem Boykott der Fluggesellschaft British Airways aufgerufen. Anlass: Die Airline verbietet ihren Mitarbeitern Kreuze sichtbar zu tragen - Kopftücher sind hingegen erlaubt.
Berlin - Per Brief erhielt Bundestagspräsident Norbert Lammert die Beschwerde des CSU-Abgeordneten Johannes Singhammer: Das Vorgehen der Fluggesellschaft sei für ihn "als Christ absolut nicht hinnehmbar und schlichtweg diskriminierend gegenüber den christlichen Grundüberzeugungen", schreibt Singhammer. Ein Boykott sei ein "deutliches Zeichen", zitiert die "Welt" aus dem Schreiben.
Die Fluglinie hat inzwischen Berichte zurückgewiesen, wonach es eine Richtlinie geben soll, die das Tragen von religiösen Symbolen verbietet. Vielmehr gebe es schon seit Jahren eine Uniformrichtlinie, die das Tragen von Schmuckstücken über der Uniform untersage, teilte eine Sprecherin mit. Darunter fielen eben auch Ketten mit christlichen Kreuzen: Diese dürften nicht über der Uniform getragen werden. Für religiöse Symbole wie das Kopftuch, die nicht verborgen getragen werden könnten, gebe es aber kein Verbot.
Singhammer sagte SPIEGEL ONLINE, die Stellungnahme von British Airways sei eine "interessante Position mit bizzarem Charakter": "Das Kreuz ist kein Schmuckstück, sondern Ausdruck einer religiösen Überzeugung wie das Kopftuch." Es sei erstaunlich, dass ein im christlichen Abendland tätiges Unternehmen sich an den christlich-abendändischen Werten und Symbolen störe. Das Kreuz sei das Symbol der Toleranz. "Das hat mich zu der Reaktion, zu dem Brief an den Bundestagspräsidenten veranlasst."
Unterstützung für seine Kritik erhielt Singhammer inzwischen aus seiner Partei: Henning Kaul, Sprecher für Fragen der Evangelischen Kirche der CSU-Landtagsfraktion, sagte zu SPIEGEL ONLINE: "Wenn British Airways ihren Leuten erlaubt, zur Uniform ein Kopftuch zu tragen, dann muss sie ihren Angestellten auch erlauben, ein Kreuz zu tragen." Das Kopftuch falle wesentlich mehr auf und verstelle die Uniform mehr als es beim Kreuz der Fall sei. Einen Boykott hält er allerdings für eine zu drastische Maßnahme. "Ich kann verstehen, dass Johannes Singhammer sich aufregt - aber man muss ja nicht gleich mit Boykott drohen. Man sollte diesen Disput über die Medien durch Austausch von Meinungen austragen.
Kritik kommt von der SPD. Florian Pronold, bayerischer SPD-Landesgruppenchef im Bundestag, sagte gegenüber SPIEGEL ONLINE: "Johannes Singhammer ist hier der falsche Anwalt, weil die CSU ja immer, wenn es um den Islam ging, das Tragen von religiösen Symbolen im öffentlichen Raum untersagen wollte."
In Großbritannien tobt derzeit eine Grundsatzdebatte über Kopftuch und Kreuz. Angeheizt wurde die Debatte durch den Fall einer muslimischen Grundschullehrerin, die nicht mehr zur Schule kommen darf, weil sie ihren Schleier nicht ablegen will, und den Fall einer British-Airways-Mitarbeiterin, die zu Hause bleiben muss, weil sie darauf besteht, ihr Kreuz an der Halskette über der Uniform zu tragen. Eine British-Airways-Sprecherin erklärte heute, die Mitarbeiterin habe freiwillig unbezahlten Urlaub genommen.
Ausgelöst hat die Debatte Anfang des Monats der ehemalige Außenminister Jack Straw. Der jetzige Fraktionschef der Labour-Partei forderte muslimische Frauen auf, ihr Gesicht nicht mehr mit dem "Zeichen der Abschottung" zu verhüllen. Der 60-Jährige bittet neuerdings alle verhüllten Frauen, die in seine Sprechstunde im Wahlbezirk Blackburn kommen, den Schleier abzulegen. Radikale Islamgruppen reagierten mit Empörung. Dagegen äußerte der Dachverband britischer Muslime Verständnis.
ler/sef/AFP/dpa
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,442876,00.html
Die Welt spielt verrückt...
Was ist eigentlich mit meinen Grundrechten als Mensch?
Warum darf eine Frau nicht so rumlaufen, wie sie möchte, ohne von ihrem Mann dazu gezwungen zu werden, ein Kopftuch zu tragen, oder von irgendwelchen Politikern dazu, ihren Kopftuch abzulegen, wenn sie es freiwillig trägt?
Soll doch jeder das machen, was er für richtig hält. Wenn es ein Bedürfnis des Menschen ist, ein Kopftuch oder ein Kreuz zu tragen, dann soll er es doch machen.
Wie kommen immer Leute dazu, ihre Sicht der Welt den anderen aufdrücken zu wollen?
Anstatt für die Freiheit des Menschen einzustehen, so leben zu können, wie er möchte, wird tagtäglich gestritten, welche Verbote man durchsetzen kann, um ihre Freiheit zu beschneiden.
Ich habe zusätzlich noch die Türken kritisiert und hab mich sogar für den Laizismus in Deutschland ausgesprochen, jaa ICH!, hab einen Standpunkt eines CSU Politikers angenommen und dann waren die Türken leise, leider.
Lieber Omar,
ich freue mich, daß Du Dich für den Laizismus eingesetzt hast:)
Allerdings, heißt das nicht gleichzeitig, daß man "Türken" allgemein zu kritisieren hat. Zweitens verstehe ich ich nicht, wenn Du sagst, Du hast Dich für den Laizismus eingesetzt aber gleichzeitig die Position eines CSU Politikers eingenommen ??? Das hast Du scherzhaft gemeint,denke ich.
Laizismus und CSU paßt ja nun gar nicht zusammen. Pech und Schwefel. Das C ist ein deutliches Zeichen dafür. Herr Stoiber besucht den Papst ja schon, wenn er nur ein kleines Ärgernis mit Merkel hat. Politik mit "C" halt.
"Das Kreuz ist kein Schmuckstück, sondern Ausdruck einer religiösen Überzeugung wie das Kopftuch."
:brüll: Ich will ja nix sagen, aber für 70% der jungen Mädels die so ein Kreuzding tragen ist es nix weiter als ein Modeaccessoire.Da geh ich jede Wette drauf ein.
Tunus'ta türban avı
Giderek yayılan türbana karşı kampanya başlatılan Tunus'ta polis, sokakta türbanlı kadınları çevirip başlarını açmaları için baskı yapıyor. Financial Times kampanyayı, 'Türk usulü yasak' olarak niteledi
http://www.milliyet.com.tr/2006/10/17/dunya/resim/adun.jpg DIŞ HABERLER SERVİSİ
Tunus'ta türbana karşı geçen hafta başlatılan kampanya çerçevesinde polisin sokakta türbanlı kadınları çevirip başlarını açmaları için baskı yaptığı bildirildi. Haberi veren İngiliz Financial Times gazetesi, türban karşıtı kampanyayı "Türk usulü yasak" olarak niteledi.
Financial Times'ın haberine göre, Tunus polisi, ülkede 1981'de yürürlüğe giren ve kamusal alanda türbanı yasaklayan yasaya dayanarak, türbanlı kadınlara bir daha başlarını örtmeyeceklerine dair belge imzalatıyor. Gazetenin görüştüğü Feyza Rahim isimli bir kadın, geçen günlerde bir pazar yerinde türbanlı olduğu gerekçesiyle polis tarafından durdurularak karakola götürüldüğünü, polis raporunda "suçüstü" yakalandığı ifadesinin yer aldığını ve kendisine bir daha türban takmayacağına dair yemin belgesi imzalatılmak istendiğini söyledi. Rahim, bu belgeyi imzalamayı reddettiğini belirterek, "Neyse ki memurun beni bırakacak kadar aklı başındaydı" dedi. Rahim, başörtülü olduğu gerekçesiyle oğlunun okuduğu okula da sokulmadığını söyledi.
Tunus Devlet Başkanı Zeyn El Abidin Bin Ali, geçen hafta yaptığı bir konuşmada, türbanın ülkeye "davetsiz ithal edildiğini" söyleyerek, "geleneksel Tunus kıyafetini, mezhep kıyafetlerinden ayırt etmek gerektiğini" belirtti. Dışişleri Bakanı Adbülvahib Abdallah da geçen cuma günü, türbanı "siyasi amaçlarla dinin arkasına saklanan küçük bir grubun kullandığı siyasi slogan" olarak niteledi. Tunus İçişleri Bakanı Refik Belhaj Kacem de, türbanın kadınları haklarından mahrum ettiğini belirtti.
Tunus'ta eski başkan Habib Burgiba döneminde yürürlüğe giren türban karşıtı yasa okullar ve resmi dairelerde başörtüsünü yasaklıyor. Ancak baskılara rağmen, son yıllarda Tunus'ta türbanlı kadınların sayısında artış olduğu belirtiliyor. Analistler bu durumu, uydudan yayın yapan Arap televizyon kanallarının etkisine bağlıyor.
Sokaklar da kamusal alan
İPEK YEZDANİ Tunus
Fransız işgalinden 50 yıl önce kurtularak bağımsızlığına kavuşan Tunus, radikal İslama karşı sıkı bir "laisizm" politikası uygulayarak mücadele veriyor. Başkent Tunus'tan güneydeki Duz kentine kadar, kamusal alanlarda, "siyasal İslamı temsil ettiği için" türban yasak. Ülkede, İslami hareketlerin önüne geçmek için çok sıkı tedbirler alınıyor. Öyle ki, "kamusal alan" sayılan caddelerde bile "geleneksel ve Berberi usulü örtünme" dışında tesettür yasaklanmış durumda. Görünüşte "çok partili" ancak gerçekte tek parti diktatörlüğüne dayanan bir sistemin hâkim olduğu ülkede her otel, lokanta ve işyerinin duvarlarını 1987'den bu yana devlet başkanı olan Zeyn El Abidin Bin Ali'nin posterleri süslüyor. Bin Ali'nin katı laisizmi bazı insan hakları kuruluşlarının "türbanlı kız öğrencilerin okuma hakkının elinden alındığı" gerekçesiyle tepkisine yol açıyor. Ancak bu katı laisizmden en çok memnun olan kesim de tersi durumda örtünme baskısı altında kalacaklarını bilen kentli genç kadınlar.
milliyet
Zum Thema angeblicher Bilderverbot vom User "miles", der wider besseren Wissens hier irgendwelche antiislamische Mythen verbreitet, habe ich mal ein Paar Quellen zusammengestellt.
http://science.orf.at/science/news/143290
Experte: Kein striktes Bilderverbot im Islam
Die Aufregung über Mohammed-Karikaturen spitzt sich weltweit zu. Ein österreichischer Experte erinnert nun daran, dass es im Islam gar kein striktes Bilderverbot des Religionsgründers gibt.
Laut Bert Fragner, dem Leiter des Instituts für Iranistik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), hat es sich im Islam zwar eingebürgert, den Propheten nicht abzubilden. Dieses Verbot gelte aber "nicht 100-prozentig", meinte er gegenüber science.ORF.at.
Zahlreiche Bilder von Mohammed existieren
Die Regelvorschriften im Islam existierten in fünffacher Abstufung - von "strikt verboten" bis zu "geboten". Das Mohammed-Bilderverbot gehöre mit Sicherheit nicht zu der absoluten Kategorie.
Das zeige sich schon an den tatsächlich kursierenden Bildern in der islamischen Welt. "Von Nordafrika bis Indien gibt es eine Fülle von ikonisierten Darstellungen des Propheten, in grünem Gewand und mit gütigem Blick, aber immer mit einem Buch - dem Koran - in der Hand", so Fragner.
Diese Bilder seien etwa in Indien oder im Iran von Straßenhändlern leicht zu erwerben.Weitere Quelle:
http://www.stern.de/politik/deutschland/555704.html?nv=ct_mt
Und auch innerhalb der islamischen Welt ist das so eindeutig mit dem Bilderverbot nicht: Jahrhundertelang haben vor allem persische und indische Miniaturenmaler den Propheten Mohammed abgebildet, meist ohne, manchmal auch mit Gesicht. Nicht, um ihn zu karikieren, sondern um das Leben Mohammeds, seine Verkündigung, Himmelfahrt jenen Muslimen zu zeigen, die des Arabischen nicht mächtig waren.Ein weiterer Artikel:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/02/13/AR2006021302407_pf.html
Dieser Mohammed-Film mit Anthony Quinn ist übrigens im gesamten arabischen Raum ein Kassenschlager gewesen und jedem bekannt. Im übrigen finden sich unzählige Mohammed-Verfilmungen im arabischem Raum, manchmal wird Mohammeds Gesicht sogar gezeigt, manchmal sieht man auch nur den Körper. Mohammeds Weggefährten allerdings werden immer vollständig gezeigt:
The Message (1976), Anthony Quinn
http://www.amazon.com/Message-Moustapha-Akkad/dp/6305020108/ref=dp_return_1/104-2152048-2855147?ie=UTF8&n=130&s=dvd
Bilderflut aus islamischen Ländern:
http://eu.art.com/asp/display_artist-asp/_/crid--45246/Persian_School.htm
Bilder von moslemischen Malern in Spanien
http://www.espacioluke.com/2004/Junio2004/inesopina.html
Im Iran gibt es eine Künstlerin, die in Teheran lebt und Bilder von Mohammed malt und verkauft. Auf der nachfolgenden Seite kann man u.a. auch weitere historische Bilder aus islamischen Ländern sehen, wo Mohammed bildlich dargestellt wird:
http://www.godweb.org/mohammedpaintings.htm
In Moscheen sind übrigens, wie ich es bereits beschrieben habe, Blütenornamente sehr beliebt. Auch finden sich Sternenornamente. Das sind alles bildliche Darstellungen. Ich habe auch schon mal Tulpenmotive gesehen. Auch Blätter sind beliebte Motive.
Von den Kalifen angefangen zu den ganzen Sultanen, bildliche Darstellungen und Malereien bis hin zu Skulpturen, es finden sich in den Palästen sämtliche Disziplinen künstlerischen Schaffens in islamischen Ländern.
http://davo.uni-mainz.de/info/060215.htm
Was die islamische Welt an Ironie alles ertragen hat
Mit bildlichen Darstellungen ihres Propheten sind Muslime seit Jahrhunderten konfrontiert. Vor allem von westlichen Zeichnern wurde Mohammad dargestellt, karikiert, demontiert. Hervorragend nachzuvollziehen ist dies auf der homepage www.zombietime.com/mohammed_image_archive/ (http://www.zombietime.com/mohammed_image_archive/), einer homepage, die in der letzten Woche eingerichtet worden ist um, so die Betreiber als, Ressource zu dienen für diejenigen, die sich für die Freiheit der Meinung interessieren. Dort ist dokumentiert, was die islamische Welt in den letzten Jahrzehnten alles ertragen hat an Ironie. Doch damals war die Situation auch anders, damals hat es noch niemand Seiten angelegt auf einen Kampf der Kulturen. Und kann man ganz sicher sein, dass nicht genau das im Moment geschieht, von beiden Seiten aus?
Weit ironischer als dem Propheten näherten sich in der Literatur islamische Autoren ihrem Schöpfer. Die islamische Literatur ist voll von Spottgeschichten über Gott. Die Narren sind es, die sie aussprechen können. Einer sitzt im Winter auf dem Boden und isst Schnee. "Warum isst du Schnee?", fragt ihn einer. "Mein Bauch ist hungrig." - "Davon wirst du doch nicht satt." - "Erzähl das mal Gott. Der hat mir nämlich auf mein Flehen geantwortet, ich solle Schnee essen, wenn ich Hunger habe. Kein Irrer sagt so etwas. Kein Irrer sagt, ich mache dich satt ohne Brot." Oder wenn Ibn ar-Rawandi ein arabischer Atheist, sagt: "Du hast den Lebensunterhalt so stümperhaft verteilt, als wärst du besoffen gewesen. Wenn ein Mann so verteilen würde, würden wir zu ihm sagen, du bist verrückt geworden, lass dich behandeln."
Das ist Spott. Der Witz ist eher eine Anklage an den Gott, den man liebt, von dem man sich aber verlassen fühlt. Vermutlich ist in der islamischen Literatur der Prophet Mohammed aus genau diesem Grund von Spott und Satire ausgenommen worden. Wer spotten wollte, hat sich immer direkt an Gott gewandt oder den Islam als Religion karikiert - wie der größte iranische Schriftsteller des letzen Jahrhunderts, Sadeq Hedayat. Böser und bissiger als seine Satire über die muslimische Pilgerfahrt kann Literatur nicht sein.
Vielleicht liegt hier der Schlüssel. Wer seine eigene Religion karikiert, hat ein Recht dazu. Wenn eine Mehrheitsgesellschaft es tut, um eine Minderheit zu beleidigen, ist es geschmacklos. Auch wenn - das ist völlig unbenommen - diese Minderheit auch eine solche Beleidigung im Namen der Meinungsfreiheit ertragen muss und nicht mit Todesdrohungen reagieren darf.
Katajun Amirpur (email: amirpur@aol.com (amirpur@aol.com))
Quelle: Frankfurter Rundschau online, 11.02.2006, URL: http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=803317 (http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=803317)
http://tinyurl.com/y5atmt (http://www.zombietime.com/mohammed_image_archive/islamic_mo_full/)
Einfach den Link im obigen Artikel aufrufen und sich vor Augen führen, was an dem angeblichen Bilderverbot dran ist.
Der Schakal
17.10.06, 21:16
Laudazio ... ich hoffe deine Argumentation soll ein Witz sein ... Selbstverständlich existiert ein Bilderverbot bezüglich des Propheten (s) ...
Laudazio ... ich hoffe deine Argumentation soll ein Witz sein ... Selbstverständlich existiert ein Bilderverbot bezüglich des Propheten (s) ...Und wer hat dann die ganzen Bilder gemalt ;-)
Du kannst ja gerne mal die ganzen Bilder in den Links anschauen. Viele stammen aus dem Mittelalter, andere sind sogar noch älter.
Hast Du nicht auch behauptet, es gäbe so etwas wie ein Kopftuchgebot?
Kultur
Türkische Männer und Kopftücher
WELT.de bat Mehmet Daimagüler, Forscher in Harvard, um einen Beitrag zum Thema "Kopftuch, Frauen, Türkei und der ganze Rest".
Und plötzlich muss der Autor sich fragen: Bin ich Feminist?
Ich wurde gebeten, einige Zeilen über die türkische Frau in Deutschland zu schreiben. Das will ich gerne tun. Will man die türkische Frau verstehen, muss man zunächst den türkischen Mann kennen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, das gilt auch für Türken. Das Sein der türkischen Frau heißt Mehmet, Ali oder Mustafa. Die Geschichte des türkischen Mannes ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Türkische Männer sind beispielsweise überzeugte Frauenrechtler, was viele hier in Deutschland nicht wissen. Als ich neulich vorschlug, muslimische Frauen sollten als Zeichen der Integration das Kopftuch ablegen, hagelte es Proteste. Und zwar ausschließlich von türkischen Männern, die sich für das "Recht" der Frau auf ihr Kopftuch einsetzten.
Selbstlos warfen sie sich in die Bresche, immerhin geht es um die Entscheidungsfreiheit der Frau.
Die meisten Deutschen missverstehen auch die Ritterlichkeit türkischer Männer. Während sich der Knigge endlos darüber auslässt, ob der Mann auf der Straße zur Rechten oder zur Linken der Frau schreiten solle, gehen türkische Männer vorneweg, im Drei-Schritt-Abstand gefolgt von der Frau. Das ist eine klare Regel für alle Situationen und dient einzig dem Schutz der Frau. Man muss schließlich die Augen aufhalten nach streunendem Gesindel, das die Ehre der Frau beschmutzen könnte.
Überhaupt bestimmt die Verteidigung der Ehre der Ehefrau/ Mutter/ Großmutter/ Schwester/ Tochter/ Base große Teile des Tagesablaufs des türkischen Mannes. Diese Ehre ist immer und überall gefährdet. Sie zu verteidigen erfordert hohe und höchste Abwehrbereitschaft. Don Juan, oder in diesem Fall Don Ali, macht das ungefragt und wiederum völlig selbstlos. Dies verweichlichten deutschen Männer versagen doch auf ganzer Linie und wenn, sind sie nur bedingt abwehrbereit.
Türkische Männer jedenfalls sind große Förderer der Emanzipation. Sie unterstützen das Karrierestreben ihrer ehrgeizzerfressenen Gattinnen. Anders als viele deutsche Männer fühlen sie sich überhaupt nicht in ihrem Stolz verletzt, wenn sie den ganzen Tag im Café hocken und Backgammon spielen, während ihre Frauen den lieben langen Tag am Fließband verbringen, abends kochen, die Kinder versorgen, dann den Zweitjob als Putzfrau antreten und den Rest der Zeit perfekte Gattinnen sind. Türkische Männer sind emanzipiert genug, kein Problem damit zu haben, wenn ihre Frauen den Lebensunterhalt für die Familie verdienen. Deutsche Männer hingegen rennen in der gleichen Situation gleich zu Britt am Nachmittag und heulen sich aus ("Hilfe, ich habe keinen Job und meine Frau verdient das Geld. Bin ich noch ein Mann?").
Türkische Männer sind da entschieden weiter.
Sie stellen sich nicht selbst ständig in Frage oder machen sich unendlich Gedanken über ihre Rolle. Sie sind sich ihrer ziemlich sicher. Cogito ergo sum gilt nur für weichlappige deutsche Männer. Türkischen Männern reicht das ergo sum völlig aus, um unbeschadet durchs Leben zu kommen. Bist Du schwul oder was? Ist regelmäßig die erste Frage, die dem türkischen Mann beim Anblick seines bemitleidenswerten deutschen Artgenossen durch den Kopf schießt. Auch bei der Manneskraft sind die Rollen klar verteilt: der deutsche Mann von Heute ist metrosexuell - der türkische Mann hingegen nur sexuell und das zu 100 Prozent. Ob am Bosporus oder in Kreuzberg.
http://www.welt.de/tplpix/welt/dot.gif
Ich fasse zusammen: Türkische Männer sind ritterlich, emanzipiert, selbstlos, frauenverstehend-aber-nicht-warmduschend, stolz und ehrenhaft. Herbert Grönemeyer würde - mit dem Refrain von "Männer" - singen:
"Türken haben Muskeln Türken sind furchtbar stark Türken können alles Türken kriegen nen Herzinfarkt ohh Türken sind einsame Streiter Müssen durch jede Wand Müssen immer weiter."
Was soll ich da noch groß über türkische Frauen schreiben? Sie sind gesegnet. Mit uns. Manche vergessen es zuweilen, aber wir erinnern sie an diesen Umstand. Schließlich haben wir doch die all diese schlagkräftigen Argumente auf unserer Seite, oder? Türkische Männer gehören angebetet, nicht kritisiert.
Unsere türkischen Frauen wissen das und die deutschen Frauen werden es noch lernen, jawohl!
Der Autor ist Lucius N. Littauer Fellow der Harvard University und ehemaliges FDP Bundesvorstandsmitglied
Artikel erschienen am 18.10.2006
http://www.welt.de/data/2006/10/18/1075521.html?s=2
Der Schakal
17.10.06, 21:28
Und wer hat dann die ganzen Bilder gemalt ;-)
Du kannst ja gerne mal die ganzen Bilder in den Links anschauen. Viele stammen aus dem Mittelalter, andere sind sogar noch älter.
Hast Du nicht auch behauptet, es gäbe so etwas wie ein Kopftuchgebot?
Hijab ist Pflicht. Darüber gibt es unter den Gelehrten Konsens. Bilderverbot ebenfalls. Die Argumentation die du verwendest ist vollkommen lächerlich... Übrigens, nur wiel jemand ein Bild malt und damit eine schwerwiegende Sünde begeht bedeutet das nicht das es erlaubt ist ... klingt doch logisch oder?
Der Schakal
17.10.06, 21:30
Kultur
Türkische Männer und Kopftücher
WELT.de bat Mehmet Daimagüler, Forscher in Harvard, um einen Beitrag zum Thema "Kopftuch, Frauen, Türkei und der ganze Rest".
Und plötzlich muss der Autor sich fragen: Bin ich Feminist?
Ich wurde gebeten, einige Zeilen über die türkische Frau in Deutschland zu schreiben. Das will ich gerne tun. Will man die türkische Frau verstehen, muss man zunächst den türkischen Mann kennen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, das gilt auch für Türken. Das Sein der türkischen Frau heißt Mehmet, Ali oder Mustafa. Die Geschichte des türkischen Mannes ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Türkische Männer sind beispielsweise überzeugte Frauenrechtler, was viele hier in Deutschland nicht wissen. Als ich neulich vorschlug, muslimische Frauen sollten als Zeichen der Integration das Kopftuch ablegen, hagelte es Proteste. Und zwar ausschließlich von türkischen Männern, die sich für das "Recht" der Frau auf ihr Kopftuch einsetzten.
Selbstlos warfen sie sich in die Bresche, immerhin geht es um die Entscheidungsfreiheit der Frau.
Die meisten Deutschen missverstehen auch die Ritterlichkeit türkischer Männer. Während sich der Knigge endlos darüber auslässt, ob der Mann auf der Straße zur Rechten oder zur Linken der Frau schreiten solle, gehen türkische Männer vorneweg, im Drei-Schritt-Abstand gefolgt von der Frau. Das ist eine klare Regel für alle Situationen und dient einzig dem Schutz der Frau. Man muss schließlich die Augen aufhalten nach streunendem Gesindel, das die Ehre der Frau beschmutzen könnte.
Überhaupt bestimmt die Verteidigung der Ehre der Ehefrau/ Mutter/ Großmutter/ Schwester/ Tochter/ Base große Teile des Tagesablaufs des türkischen Mannes. Diese Ehre ist immer und überall gefährdet. Sie zu verteidigen erfordert hohe und höchste Abwehrbereitschaft. Don Juan, oder in diesem Fall Don Ali, macht das ungefragt und wiederum völlig selbstlos. Dies verweichlichten deutschen Männer versagen doch auf ganzer Linie und wenn, sind sie nur bedingt abwehrbereit.
Türkische Männer jedenfalls sind große Förderer der Emanzipation. Sie unterstützen das Karrierestreben ihrer ehrgeizzerfressenen Gattinnen. Anders als viele deutsche Männer fühlen sie sich überhaupt nicht in ihrem Stolz verletzt, wenn sie den ganzen Tag im Café hocken und Backgammon spielen, während ihre Frauen den lieben langen Tag am Fließband verbringen, abends kochen, die Kinder versorgen, dann den Zweitjob als Putzfrau antreten und den Rest der Zeit perfekte Gattinnen sind. Türkische Männer sind emanzipiert genug, kein Problem damit zu haben, wenn ihre Frauen den Lebensunterhalt für die Familie verdienen. Deutsche Männer hingegen rennen in der gleichen Situation gleich zu Britt am Nachmittag und heulen sich aus ("Hilfe, ich habe keinen Job und meine Frau verdient das Geld. Bin ich noch ein Mann?").
Türkische Männer sind da entschieden weiter.
Sie stellen sich nicht selbst ständig in Frage oder machen sich unendlich Gedanken über ihre Rolle. Sie sind sich ihrer ziemlich sicher. Cogito ergo sum gilt nur für weichlappige deutsche Männer. Türkischen Männern reicht das ergo sum völlig aus, um unbeschadet durchs Leben zu kommen. Bist Du schwul oder was? Ist regelmäßig die erste Frage, die dem türkischen Mann beim Anblick seines bemitleidenswerten deutschen Artgenossen durch den Kopf schießt. Auch bei der Manneskraft sind die Rollen klar verteilt: der deutsche Mann von Heute ist metrosexuell - der türkische Mann hingegen nur sexuell und das zu 100 Prozent. Ob am Bosporus oder in Kreuzberg.
http://www.welt.de/tplpix/welt/dot.gif
Ich fasse zusammen: Türkische Männer sind ritterlich, emanzipiert, selbstlos, frauenverstehend-aber-nicht-warmduschend, stolz und ehrenhaft. Herbert Grönemeyer würde - mit dem Refrain von "Männer" - singen:
"Türken haben Muskeln Türken sind furchtbar stark Türken können alles Türken kriegen nen Herzinfarkt ohh Türken sind einsame Streiter Müssen durch jede Wand Müssen immer weiter."
Was soll ich da noch groß über türkische Frauen schreiben? Sie sind gesegnet. Mit uns. Manche vergessen es zuweilen, aber wir erinnern sie an diesen Umstand. Schließlich haben wir doch die all diese schlagkräftigen Argumente auf unserer Seite, oder? Türkische Männer gehören angebetet, nicht kritisiert.
Unsere türkischen Frauen wissen das und die deutschen Frauen werden es noch lernen, jawohl!
Der Autor ist Lucius N. Littauer Fellow der Harvard University und ehemaliges FDP Bundesvorstandsmitglied
Artikel erschienen am 18.10.2006
http://www.welt.de/data/2006/10/18/1075521.html?s=2
Tüv-Türkischer ***.
Also nicht nur Freud diskuttiert mit, sogar Havard Forscher !
Wer hat noch nicht analysiert, der darf noch mal.
Hijab ist Pflicht. Darüber gibt es unter den Gelehrten Konsens. Bilderverbot ebenfalls. Die Argumentation die du verwendest ist vollkommen lächerlich... Übrigens, nur wiel jemand ein Bild malt und damit eine schwerwiegende Sünde begeht bedeutet das nicht das es erlaubt ist ... klingt doch logisch oder?Wo sind denn Bilder verboten? Kalife als auch Sultane sind übrigens nicht nur weltliche, sondern auch religiöse Herrscher. Wo haben die sich an irgendwelche sog. "Bildverbote" gehalten, das angeblich Sünde wäre?
Dafür gibt es viel zu viele Bilder, Malereien und Skulpturen, so dass Deine Behauptung so nicht stimmen kann.
Hinsichtlich des Hijabs, da hast Du Deine Meinung, das ist Dein gutes Recht, es so zu sehen. Ich sehe es anders.
Der Schakal
17.10.06, 22:23
...
Hinsichtlich des Hijabs, da hast Du Deine Meinung, das ist Dein gutes Recht, es so zu sehen. Ich sehe es anders.
Der Unterschied ist das sich meine Meinung mit allen sog. großen Gelehrten deckt. Diesbezüglich gibt es auch nichts zu diskutieren.
Wo sind denn Bilder verboten? Kalife als auch Sultane sind übrigens nicht nur weltliche, sondern auch religiöse Herrscher. Wo haben die sich an irgendwelche sog. "Bildverbote" gehalten, das angeblich Sünde wäre?
Mich interessieren die Fehler der Kalifen und sonstiger nicht.
Der Unterschied ist das sich meine Meinung mit allen sog. großen Gelehrten deckt. Diesbezüglich gibt es auch nichts zu diskutieren. Es gibt im Islam keine "grossen Gelehrten", die für alle sprechen könnten. Es gibt nicht mal eine Einheitsmeinung bei grundlegensten Themen im Islam. Welche "grossen Gelehrten" meinst Du im Speziellen?
Mich interessieren die Fehler der Kalifen und sonstiger nicht.Glaubst Du ein Kalif konnte sich erlauben sich über islamische Regeln hinwegzusetzen? Du weisst hoffentlich was ein Kalif ist? Die Sultane nahmen sich etwas mehr Freiräume, allerdings mussten sich auch diese stets an islamische Regeln halten.
Zu behaupten, es hätte im Islam ein Bildervebot gegeben ist wider gegen den historischen Fakten. Neben der Kunst gibt es zahlreiche historische Bücher in islamischen Ländern mit Zeichnungen über Flora und Fauna bis hin zu anatomischen Zeichnungen zum Menschen.
Der Schakal
17.10.06, 22:38
Es gibt im Islam keine "grossen Gelehrten", die für alle sprechen könnten. Es gibt nicht mal eine Einheitsmeinung bei grundlegensten Themen im Islam. Welche "grossen Gelehrten" meinst Du im Speziellen?
...
Die 4 großen Gelehrten. Übrigens gibt es in diesem Thema vollkommenen Konsens. Der Unterschied ist nur das 2 sagen Hijab ist Pflicht und 2 das Niqab Pflicht ist :).
Die 4 großen Gelehrten. Übrigens gibt es in diesem Thema vollkommenen Konsens. Der Unterschied ist nur das 2 sagen Hijab ist Pflicht und 2 das Niqab Pflicht ist :).Wer sollen diese "4 grossen Gelehrten" sein? Mich dünkt Wunder. Ich will doch jetzt nur mal die Namen wissen. Jetzt mal Butter bei die Fische ;-)
Alleine mit etwas Nachdenken hättest Du bereits selber draufkommen können, dass das wirklich nur Unsinn ist, was Du erzählst. Dann müssten doch in islamischen Ländern beispielsweise das Fernsehen verboten sein. In Saudi-Arabien und im Iran, um mal Extrembeispiele aufzuzählen hinsichtlich des Islam, gibt es nicht nur Staatsfernsehen, sondern auch weibliche Nachrichtensprecherinnen. Bilderfluten wohin man sieht, staatlich gesponsert sozusagen. Und auch die Taliban machen fleissig von Kameras und Videorekordern gebrauch, wie man allgemein weiss.
Wo soll dieses Bilderverbot sein? Die historischen Fakten sprechen dagegen, auch die Realitäten heute sprechen dagegen.
Im Mullahstaat Iran gibt es wie ich hier zeigen konnte Mohammed-Maler.
Von Tunesien bis Singapur sehe ich kein Beispiel, was sich mit Deinen Behauptungen deckt. Wenn Du dem angeblichen Bilderverbot nachkommen willst, solltest Du vielleicht beim nächsten Moscheebesucht die Augen zumachen, um ja keine Sünde zu begehen, da sonst Bilder von der Welt in Deine Augen übertragen werden könnten.
Ingolstädter
17.10.06, 22:51
Die 4 großen Gelehrten. Übrigens gibt es in diesem Thema vollkommenen Konsens. Der Unterschied ist nur das 2 sagen Hijab ist Pflicht und 2 das Niqab Pflicht ist :).
schakal du bist immer noch in europa? was zum geier willst du hier? stress anfangen?
Die Testerin
17.10.06, 22:52
... auch die Realitäten heute sprechen dagegen.
dein argument steht auf wackligen füssen: die beschneidung von frauen entspricht leider auch der realität.
islamda, ameller niyetler göredir.
deine taten sind von deine gedanken abhängig.
wieso sollen Bilder verboten sein?
Hz.Muhammeds (sav) mit Bilder darstellen ist verboten und das hat andere gründe.
*****
es gibts naturlich ein verbot wegen bilder.aber nicht weill die Biulder sind. wenn du nackte frauen/männer malst, es ist verboten. aber wegen nacktheit verboten.
aber Kunst algemein ist nicht verboten.
schakal du bist immer noch in europa? was zum geier willst du hier? stress anfangen?
ingo, wegen deine beiträge bekomme ich stress.
Ingolstädter
17.10.06, 23:01
ingo, wegen deine beiträge bekomme ich stress.
warum? ich sehe es nicht ein dass jemand der kopftuch für eine religiöse pflicht hält und sonst auch ansichten vertritt die nicht wirklich mit unseren vorstellungen übereinstimmen hier leben soll.
es gibt andere länder in denen seine vorstellungen weit besser umgesetzt sind: iran, saudi-arabien etc... ich verstehe nicht was ihn hier hält wenn er die westliche welt so verabscheut und ich möchte ihm deswegen höflichst die tür öffnen und bitten zu gehen.
"Hz.Muhammeds (sav) mit Bilder darstellen ist verboten"
aber es ist sicher nicht für nicht-muslime verboten. oder doch?
http://home.earthlink.net/%7Enorsemyths/pictures/Tyrspear.jpg
Die Testerin
17.10.06, 23:10
wo sind hier eigentlich die wortmeldungen von kopftuchtragenden musliminnen? würde mich jetzt interessieren...
oder sitzen nur ihre männer am computer:)
deine taten sind von deine gedanken abhängig.
Soweit ich mich richtig erinnere, ein sehr sehr wichtiger Hadith.
Ich glaube auch das Buhari, bei seiner Hadihsammlung nicht wie die anderen eine Einleitung geschrieben hat, sondern diesen Hadith verwendet hat.
Gibt es über diesen Hadih nicht unzählige Bücher?
als Zeichen ihrer Integrationsbereitschaft das Kopftuch abzulegen: Wer sich verschleiere, grenze sich bewusst von der deutschen Gesellschaft ab.
Die Frauen können zeigen,dass sie Integrationswillig sind,in dem sie einfach das kopftuch ablegen.
Wie kann ich meine Integrationbereitschaft zeigen?Vielleicht in dem ich Schwein fresse oder vor Kiosken saufe etwa so ?
Die Türkische Frauen,die Kopftuch tragen,die meisten werden nicht von ihren Ehemännern nicht unterdrückt.Sie tragen Kopftuch freiwillig.Kennt ihr jemanden in eurer Umgebung,der seine Frau unterdückt hat Kopftuch zu tragen?Ich kenne keinen.
Wenn eine Frau ihr Kopftuch ablegen will,bitteschön ablegen.Wenn sie s ablegen will,aber wird dabei verhindert,dann soll man was dagegen unternehmen.Aber wenn sie nicht will,und wird von irgendjemanden oder Ehemann gezwungen,das kopftuch abzulegen,soll dagegen auch was dagegen unternommen werden.
Das was heutzutage in Deutschland und in Europa generell abläuft,sehe ich als Islamfeindlichkeit.Die Frauen werden in direkt hinter dem Schleier der Demokratie,Menschenrechte usw. verhindert,ihre religion frei zu erleben und gezwungen das Kopftuch abzusetzen.Es ist eigentlich scheiss egal, ob das Kopftuchtragen vorgeschrieben ist oder nicht.Wenn irgendjemand das Kopftuchtagen für richtig hält,dann soll man sie nicht stören.
Und immer wieder werden Türken erwähnt,das regt mich am meisten auf.Als ob wir die einzigen wären,die ihre Frauen wegen dem Kopftuch unterdrücken.Dahinter steckt reine Türkenfeindlichkeit.Es hängt nicht davon ab,das wir die grösste Gruppe sind der Ausländer.Ich finde das Türkische Volk,die in Frankfurt lebt sehr in Ordnung.Aber dieser Fehler,den sie immer wieder machen,sich nur auf Türken zu konzentieren und anderen ignorieren,als ob nur in Deutschland Türken die einziege Ausländer gruppe werden,bereitet deutschland ernsthaftes Problem.Weiter so.Am Ende werde ich nur lachen.
Ausserdem kleiden sich die Türkische Frauen tausend mal moderner als indische Frauen und sogar indische Männer.Wie ist die Lage der indischen Frauen in Deutschland?wer kümmert sich um die?Eine andere frage.Arme Frauen.
auch um das Anerkennen hiesiger Traditionen und Sitten".
Was soll das scheiss jetzt heißen?
ein scherz? warum haben sie die deutsche staatsbürgerschaft wenn sie als türken bezeichnet werden wollen?
das macht keinen sinn. ich werde jemanden mit deutscher staatsbürgerschaft einen deutschen nennen. jemanden mit türkischer staatsbürgerschaft als türke bezeichnen. jemanden mit doppelter staatsbürgerschaft als deutsch-türke.
Ich glaub nicht,dass man sich toll fühlt,wenn man sich deutscher nennt,wenn man die staatsbürgerschaft hat.Es muss ein neuer Begriff her.Jetzt lass ich mich als Deutschländer bezeichnen,aber auf keinen Fall Deutscher.Deutsch-Türke auch nicht.Türke-Deutsch wäre auch ok.ich will so ein deutschland haben,wo niemand anderem nach seiner Herkunft fragt.Diese scheiss Frage fuck mich jeden Tag ab.Viele Deutschen müssen lernen,die Menschen als Mensch zu betrachten,nicht als eine Rasse.
Psila Vuna
17.10.06, 23:41
Ich glaub nicht,dass man sich toll fühlt,wenn man sich deutscher nennt,wenn man die staatsbürgerschaft hat.Es muss ein neuer Begriff her.Jetzt lass ich mich als Deutschländer bezeichnen,aber auf keinen Fall Deutscher.Deutsch-Türke auch nicht.Türke-Deutsch wäre auch ok.ich will so ein deutschland haben,wo niemand anderem nach seiner Herkunft fragt.Diese scheiss Frage fuck mich jeden Tag ab.Viele Deutschen müssen lernen,die Menschen als Mensch zu betrachten,nicht als eine Rasse.
Man nennt das Bitteschön einen Deutschen mit türkischem Herkunft oder Ursprungs!!!
:lach::lach:
Klingt chic gelle?
Ingolstädter
17.10.06, 23:52
Aber wenn sie nicht will,und wird von irgendjemanden oder Ehemann gezwungen,das kopftuch abzulegen,soll dagegen auch was dagegen unternommen werden.
Das was heutzutage in Deutschland und in Europa generell abläuft,sehe ich als Islamfeindlichkeit.Die Frauen werden in direkt hinter dem Schleier der Demokratie,Menschenrechte usw. verhindert,ihre religion frei zu erleben und gezwungen das Kopftuch abzusetzen.
aha. mal angenommen deutschland würde sich ein beispiel an anderen ländern nehmen in welchen der islam eine große rolle spielt und das kopftuch z.B. in universitäten verbieten und auch andere religiöse symbole. wäre das islamfeindlich? ist die türkei islamfeindlich?
Ingolstädter
17.10.06, 23:55
Ich glaub nicht,dass man sich toll fühlt,wenn man sich deutscher nennt,wenn man die staatsbürgerschaft hat.Es muss ein neuer Begriff her.
häh? warum sollte man die deutsche staatsbürgerschaft annehmen aber dennoch deutsch-türke genannt werden wollen?
das ist seltsam.
Ingolstädter
17.10.06, 23:56
Man nennt das Bitteschön einen Deutschen mit türkischem Herkunft oder Ursprungs!!!
:lach::lach:
Klingt chic gelle?
ok deutscher mit türkischer abstammung ;). jetzt darfst du mich auch deutscher mit bairischer abstammung nennen :D.
häh? warum sollte man die deutsche staatsbürgerschaft annehmen aber dennoch deutsch-türke genannt werden wollen?
das ist seltsam.
wenn wir schon das begriff Russland Deutsche haben, warum nicht auch Deutsch Türke.
hauptsache mann versteht was damit gemeint ist, oder?
karasevda75
18.10.06, 00:18
Ich bitte Dich, Sevda! Nicht nur gibt es die, es gibt sie in einem Maße, das bei den Autochtonen von einer empfundenen 'assertive action' auszugehen ist. Ich bewege mich in einem kultivierten, Differenzierung (als Haltung) übendem Umfeld. Kaum ein sowohl, ohne einige als-auchs. Ich repräsentiere sicher nicht den typischen Bild-Zeitungsleser. Ich werde gleich einen TAZ-Artikel hinterherschicken, der sich damit auseinandersetzt.
Die gefühlte Wahrnehmung der Ureinwohner in allen Ehren, was ich meine sind reine Fakten, die nicht etwa von der Minderheits- sondern von der Mehrheitsgesellschaft vorgelegt werden.
Das deine Meinung von dir, dir differenziert erscheint, ist aus deinem Blickwinkel betrachtet, sicher auch erfreulich.
Den TAZ-Artikel hattest du glaube ich vorher schon einmal gepostet. Ich finde ihn insofern interessant, als dass er einige Aspekte der Wahrnehmung der Mehrheit wieder gibt, aber ich finde ihn aus meiner Sicht etwas histrionisch und auch einseitig. Er reiht sich, wenn auch in etwas gehobenener Sprache ein, in eine Fülle solcher "Meisterwerke"
Du hast völlig recht, wenn Du schreibst:
Ich weiss, nur wichten wir es anders, aber das ist gut, das macht es interessant.
Wir (die in meinem inneren Parlament repräsentierten), wir (von mir aus als majestatits - ich empfinde durchaus elitär, wir setzen uns mit allen Leuten auseinander und zusammen, die - und sei es in noch so exotischer Weise - attraktiv sind. Europa war in diesem Sinne immer (spätestens seit Rom) multikulturell. Heute haben wir Mittel unserem Kulturhunger zu frönen, die Kant um den Verstand gebracht hätten. Und wir gebrauchen sie mit Lust.
In diesem inneren Parlament sind Muslime (Du weißt schon, 'alles was so aussieht' sprich so auftritt) mit guten Gründen 'unterrepräsentiert'. Wenn von den Verlockungen der 'Buntheit' der muslimischen Immigration die Rede ist, dann mit Schulterzucken. Hierzulande wurde auch nie etwas anderes vorgespielt. Dies ist die 'offene Gesellschaft', wenn es je eine gegeben hat.
Dieses Nichtvorhandensein beruht doch auf keinem schuldhaften Verhalten! Warum sollte man sich realer Genüsse berauben? Hast Du je die libanesische, türkische oder arabische Küche schmähen gehört? Nochmal: der aufgeklärte Zeitgenosse ist eben dadurch charakterisiert, alles attraktive zu umarmen.
Das ist allen Menschen gemeinsam, es geht dabei auch nicht nur um die von dir so hochgelobte Attraktivität, sondern um das, was Survival of the Fittest genannt wird.
So machen auch wir es, wenn wir können. Wir nehmen uns das, was uns erstrebenswert oder vorteilhaft erscheint aus dem schönen Europa. Aber hier ist längst nicht alles vorteilhaft oder erstebenswert.
Für mich persönlich ist die Arbeitsmoral, obwohl ich darin höchstwahrscheinlich die ganze Klinik übertrumpfe, etwas, was ich gerne übernommen habe.
Aber das gehört wohl zur psychologischen Sondersituation der zweiten Generation, dieser massive Drang sich selbst und anderen beweisen zu müssen, dass man mindestens so gut ist, wie die etablierten Mehrheitsgesellschaftler. Wahrscheinlich endet das irgendwann damit, dass ich mit 50 Jahren eine Psychosomatose kultiviert habe, durch massiven Raubbau meiner Ressourcen, aber gut, damit lebe ich.
Aber Vieles hier ist eben auch nicht gut.
Es ist mit Verlaub gesagt unmenschlich, wie hier mit alten, nicht mehr funktionierenden Menschen umgegangen wird.
Und damit meine ich nicht die Leistungen des Staates, sondern die unserer ach so tollen Mehrheitsgesellschaft. Und warum?
Genau, Alter ist eben nicht attraktiv, eher lästig und man wird mit dem eigenen Ableben konfrontiert, was man tunlichst vergessen möchte.
Das ist in der Kultur aus der ich stamme anders, schöner und richtiger wie ich finde, aber für dich mag es unattraktiv sein.
Attraktivität ist relativ...und um die Attraktivität von Kulturen realitätsnah einschätzen zu können, sollte man sich vielleicht vorher die Mühe machen, sich auf diese einzulassen.
Ich kenne Türken, die finden Alter ebenfalls nicht attraktiv und Deutsche, die die Ressourcen von Alten zu nutzen wissen und es wie ich genießen, an deren Wissen und Weisheit teilhaben zu dürfen und sei es auch noch so schlicht geraten.
Es gibt keine allgemeingültigen Aussagen, die machbar wären, denn jeder, egal welcher Kultur zugehörig, ist höchst individuell. Deine von oben, sind gerade zu haaresträubend, aber wenigstens ehrlich versnobt und von sich eingenommen, ja in meinem Jargon müsste ich wohl von einer narzistisch-geprägten Persönlichkeit sprechen, zwar sicher kein Bildniveau, aber sowas von entfernt von den Migranten selbst, dass man über dich denken könnte, dass du kaum Kontakt zu Migranten hast, oder das gerade ein Mensch, der der gehobenen Mittelschicht oder der großbürgerlichen Schicht angehörig ist, hier meint, Aussagen von oben herab über Menschen machen zu müssen, auf die er sich in keinster Wiese bereit ist einzulassen. So ähnlich wie manche Politiker, die die Migrantenproblematik zur Polarisierung nutzen, so benötigst du sie anscheinend dazu, dein Ego aufzuwerten.
Auch deine Sprache trägt zu diesem Eindruck bei, scheinbar versuchst du mit der von dir verwendeten Begrifflichkeit zu zeigen, wie differenziert du in deinem Denken bist; vielleicht möchtest du mit dieser von dir gewählten Begrifflichkeit auch verhindern, dass du überhaupt von Menschen hier, die dieser nicht gewachsen sind, angesprochen wirst.
Ganz besonders wichtig scheint es dir jedoch zu sein, nicht als Deutscher mit Bildniveau rüber zu kommen, dich von diesen anderen Deutschen abzuheben.
Leider sind es nicht die Worte, sondern deine Gedanken, in denen ich eine gewisse Differenziertheit vermisse. Nur weil du eine gehobenere Sprache dein Eigen nennst, bringst du leider keine neuen, interessanten Gedanken aufs Tapet, es ähnelt mehr einem Wiederkäuer, als ob Überlegungen durch Wiederholung an Relevanz gewinnen würden, so wie manche Politiker oder Journalisten es in dieser Diskussion auch oft tun.
Deiner Meinung nach ist Europa und ganz besonders Deutschland weltoffen und Deutsche haben es auch im Gegensatz zu US-Amerikanern auch nicht nötig, das Eigene über den grünen Klee zu loben... nur scheinst du dabei geflissentlich zu übersehen, dass auch diese Haltung im Grunde genommen eine Eitelkeit für sich ist, nur nicht so offen, sondern versteckter, wie ein sich diebisch darüber Freuen, dass man Anderen nicht ähnlich und eigentlich doch soviel besser ist...irgendwie armselig.
Schade, dass man sich und seine Nation darüber aufwerten muss, dass man nicht offen, das, was man gut an ihr findet, vetritt, wie andere Nationen und sei es auch auf noch so dumme Weise... Denn das wäre ehrlicher.
Schade, dass man sich hier anscheinend im Geheimen freut und dem Gedanken doch etwas Besseres zu sein nur im Geheimen fröhnen kann, anstatt dieses Denken vor der restlichen Welt zu verteidigen.
Aber vielleicht zeugt dies auch eher von Feigheit, denn dann müsste man sich real anstatt in seinem inneren Parlament mit anderen Argumenten dagegen auseinandersetzen und vielleicht ist man dazu (noch) nicht bereit, obwohl es in der globalen Weltentwicklung sicherlich nicht mehr lange zu vermeiden sein wird.
Nun sagst Du, dass die Kultur der Migranten nicht attraktiv genug ist und wir dieses Desinteresse nicht beklagen sollten. Das mag für einen Menschen für den nur Genuß, Lust und Rausch attraktiv ist sicher zutreffen... aber ist tatsächlich nur das attraktiv?
Für mich ist all dies auch attraktiv, aber ebenso attraktiv erscheinen mir Werte wie Loyalität, Treue gerade dann, wenn ich oder mein Gegenüber am hadern ist, sei es nun meine Ursprungsfamilie oder meine Freunde oder meine Beziehung.
Denn ich werde irgendwann alt (hoffentlich), weder das Dunkel meiner Haare und meiner Augen, noch die Glätte meiner Haut, noch meine Singstimme, für die ich wöchentlich mehrere Stunden trainiere, wird mir bleiben, das Alter wird seinen Tribut fordern.
Wenn ich jetzt nur wäre, was mir Lust und Rausch bereitet, wenn ich mich auf so dünnem Eis bewegte, müsste ich, wenn all dies nicht mehr gegeben ist und ich quasi an Attraktivität verliere, das Leben aufgeben, denn es wäre nicht mehr Lebenswert.
Es muss also mehr als das geben, was das Leben lebenswert macht, als Lust, Rausch und Attraktivität und ich hoffe und glaube, dass es auch in deinem Leben mehr gibt als oben Genanntes.
Manchmal denke ich, dass dies in Deutschland etwas zu kurz kommt und auch wenn mir die Individuationsmöglichkeiten sehr zusagen und ich mich damit identifiziere, empfinde ich die Menschen hier manchmal als zu individuiert, um noch ein echtes Mitglied einer Gruppe sein zu können, lauter Einzelkämpfer, die sich in ihrem inneren Orbit, du würdest Parlament sagen, zu sehr verheddern, um mit dem Nächsten in echten Kontakt treten zu können....eine unerhörte, schreckliche, leise Einsamkeit, die einen bis ins Mark erschüttert....gerade in der Psychiatrie herzzereissend mitanzusehen und mitauszuhalten mit meinen Patienten...
aber funktioniert so eine Gesellschaft, oder geht es nicht darum, sein Selbst auch ein wenig beiseite stellen zu können, um dem Anderen Heimat sein zu können, wenn es nötig sein sollte.
So sehr über Kreuz, daß jetzt von 'maximalem Angepaßtsein' zu lesen, echt auf die Glocke haut; Du hast den thread doch mitgelesen? Ich möchte manchem dieser maximal Angepaßten nicht auf der Straße begegnen. so sieht's aus.
Was glaubst du, wieviel 'positive Bejahung' allem und jedem hierzulande, in Europa, in der westlichen Welt entgegengebracht wird. Selten allerdings ganz unverdiente.
Ich habe den Thread gelesen und wenn ich von maximaler Angepasstheit spreche, dann wünschte ich mir, dass du mehr aus den Posts entnehmen könntest, als die vordergründige Abwehr und Wut, die auf Enttäuschung beruht...aber es scheint dir leichter zu fallen, vordergründig wahrzunehmen und dies auch noch mit so einer abwertenden Sprache zu kommentieren, dass eigentlich keine andere Reaktion als Trotz entstehen kann.
Und dies wiederum hilft dir, die Stereotype in deinem Kopf zu bestätigen auf denen deine Meinung basiert, damit bleibst du schön auf deinem Podest, unbeweglich, um nicht zu sagen stoisch, so dass bloss keine Unordnung in deinen wohlgeordneten Gedanken entstehen kann, vielleicht, weil du diese nicht so gut aushalten kannst, wer weiss?
Ich weiss ja wie ordentlich du bist...und wie gewissenhaft...ein schöner Zug an dir :)
Ich finde die Rolle, die du dir hier im Forum ausgesucht hast, schwierig, denn sie zielt nicht etwa auf Kontakt und Begegnung, sondern mehr auf Konfrontation ab. Vielleicht ist das deine Art der Angstbewältigung vor dem so übermächtig wirkenden Fremden...obwohl es nicht wirklich nötig ist... aber wer weiss, vielleicht würde ich mich in deiner Situation ähnlich fühlen...
Richtig schade aber finde ich, dass in dieser Rolle Du nicht zur Geltung kommst, soviele schöne Eigenschaften von dir, dass du mir bis mitten in die Nacht für Stunden versuchtest meinen neuen MP3-Player zu erklären, mir einem PC-Analphabeten...mit all den dazugehörigen Programmen mit denen ich sowas von überfordert war... einer völlig Fremden, die mitten drin noch ihren Freund abholen gehen musste, so eine Geduld und Liebenswürdigkeit, soviel Mitmenschlichkeit im eigentlichen Sinne....
Es ist für mich tragisch, dass du, der du so bist, dies im Forum kaum zeigen kannst, dass du dich zurückziehen musst auf so eine überproportional narzistische Person, die du nicht wirklich bist...
woran das nun liegt, weisst sicher nur du allein, vielleicht ist es dir auch gar nicht bewusst...und wenn es so ist, dann ist es sehr traurig...
ebenso traurig, wie die Kunde, dass du dir in deinem Wirken hier, eine befristete Sperre eingehandelt hast, weil du, der soviel Wert auf Grenzen legst, nicht schafftest, die Grenzen dieses Forums einzuhalten.
warum micha?
Soweit ich mich richtig erinnere, ein sehr sehr wichtiger Hadith.
Ich glaube auch das Buhari, bei seiner Hadihsammlung nicht wie die anderen eine Einleitung geschrieben hat, sondern diesen Hadith verwendet hat.
Gibt es über diesen Hadih nicht unzählige Bücher?
meinst du
deine taten sind von deine gedanken abhängig.
omar
bu konuda, bircok kaynak var.
Bir kimseye bunlardan dini için aşağıdaki dört tanesi yeter: 1) Ameller niyetlere göredir. 2) Helâl ve haram açıklanmıştır. 3) Kişinin kendini ilgilendirmeyen şeyleri bırakması müslümanlığının güzelliğindendir. 4) Sizden biriniz, kendisi için sevip arzu ettiği şeyi mümin kardeşi için de istemedikçe gerçek mümin olamaz hadisleridir" (A. Davudoğlu, a.g.e., IX, 118, 119).
Resulullah Efendimizin çok mühim bir hadis-i şerifi mevcuttur: “Muhakkak ameller(her türlü işler) ancak niyetlere göre değer kazanır.Ve şüphesiz her insan,(neye niyet etmişse,kendisine) ancak niyet ettiği şeyin karşılığı vardır.
Allah'ın birliği inancına dayanan İslâm dini, bu inancı korumak için son derece titizlik gösterir. Akla ve kalbe, gizli ve açık bir şekilde girebilecek her tür şirk ve putperestlik yolunu kapatır. Onun için de, resim konusunda hassas davranır. Çünkü çoğunlukla, sevilen kimselerin hatıralarını devam ettirmek gibi bir niyetle başlayan resim ve heykel işi sonunda, Allah'a şirk koşmaya, resmi ve heykeli yapılan kimseleri yüceltmeye veya tanrılaştırmaya kadar varır.
Bu sebeple Hz. Peygamber (s.a.v.) İslam'ın ilk döneminde, ne suretle olursa olsun, resimli eşya kullanılmasını yasakladı. Çünkü Hz. Peygamber (s.a.v.) şirkle mücadele halindeydi; insanları putlara, heykellere, resimlere ibadetten uzaklaştırıyordu. Nitekim resim ve heykeli şiddetle yasaklayan hadisler bu dönemde söylenmiştir. Buradan yasaklanan şeyin bunların kişileri şirke götürmesi, kutsallık ve tapınma aracı yapılması olduğu anlaşılmaktadır. Ancak, anılan endişe ve tehlikenin mevcudiyeti oranınca yasak oluş hükmünün varlığını koruyacağı; bunun bulunmayıp daha çok bir ihtiyacın ve estetik duygunun ifadesi olduğu durumlarda ise bu tür faaliyetleri aslî hükmü olan "mubah" çerçevesinde değerlendirmenin uygun olacağı söylenebilir
aha. mal angenommen deutschland würde sich ein beispiel an anderen ländern nehmen in welchen der islam eine große rolle spielt und das kopftuch z.B. in universitäten verbieten und auch andere religiöse symbole. wäre das islamfeindlich? ist die türkei islamfeindlich?
Wenn ich jetzt nein sage,werde ich abgeschoben.Wenn ja El-Kaida.
Karikaturen,Papst,Zwansheirat und und und auf Islam beziehen..........und jetzt das Kopftuch in ganz Deutschland auf der Straße indirekt zu verbieten.Islam ist böse.
Das Beispeil ist total daneben.In der Türkei ist der Fall anders.In dem Land besteht immer noch die Gefahr,dass die Personen,die Islam falsch interprätieren sich verbreiten und stärker werden.Aber Jahr zu Jahr lässt die Gefahr meiner Meinung nach.Bildung in der Türkei ist sehr fortgeschritten.Viele können unterscheiden was richtig was falsch ist.Daher glaube ich dran,dass das Verbot nicht mehr in Zukunft brauchbar wird.Deswegen ist die Türkei nicht Islamfeindlich.Jetzt sogar kann das Verbot aufheben werden unter strengste Kontrolle natürlich.Aber Kontrolle!!
Zum glück sind wir anders als die Christen.Respekt ist bei uns vorgeschiereben.
Der Unterschied scheint schwer zu verstehen.
In der Türkei,kannst du das Kopftuch tragen,keiner wird dich dafür unterschätzen und erniedrigen.Oder Kreuz in das kalte Wasser werfen,dann schwups ins meer rein und rausholen.Keiner würde dich dabei hindern.Allgemein!
Aber in Deutschland nicht.
Bei den Umfragen sehen wir alles,wie solche Kampagnen auf Menschen wirken.Eu Beitritt der Türkei,wieso nein?Antwort:Türken,Moslem.Res t nur blabla.
[quot
e=Ingolstädter;231310]häh? warum sollte man die deutsche staatsbürgerschaft annehmen aber dennoch deutsch-türke genannt werden wollen?
das ist seltsam.[/quote]
Echt seltsam
Ingolstädter
18.10.06, 01:30
Das Beispeil ist total daneben.In der Türkei ist der Fall anders.In dem Land besteht immer noch die Gefahr,dass die Personen,die Islam falsch interprätieren sich verbreiten und stärker werden.
darum war bis vor kurzem auch die säkularisierung für deutschland ausreichend. es bestand in deutschland keine große gefahr dass sich jemand aufgrund dessen was in der bibel steht einen terroranschlag verübt (auch heutzutage ist das glücklicherweise in deutschland ein absurder gedanke).
mit dem islam kamen aber auch extremistische islam-organisationen nach deutschland, wie der Tablighi Jamaat, die moslembrüderschaft oder auch milli görüs. es wurde bereits ein anschlag auf deutschen boden versucht und hamburger extremisten die sich auf den islam berufen haben einen grausamen terroranschlag in den USA verübt.
für mich sind das leider hinweise dafür dass säkularisierung nicht mehr ausreicht und kirchen und staat stärker voneinander getrennt werden müssen, am besten nach dem in dieser hinsicht recht erfolgreichen vorbild der türkei welche mit dieser form des extremismuses deutlich mehr erfahrung als wir haben.
"In dem Land besteht immer noch die Gefahr,dass die Personen,die Islam falsch interprätieren sich verbreiten und stärker werden."
neuerdings besteht diese gefahr eben mehr und mehr auch in deutschland (und allgemein im westlichen europa. z.B. die vororte von paris oder brüssel sowie auch manche viertel in schwedens städten [malmö].). das ist ja die scheiße.
es ist zwar absolut kein grund hysterisch zu werden und "alle ausländer raus" zu brüllen, aber man darf es auch nicht ignorieren und schwelen lassen, sondern muss jetzt mit gesunder härte gegen die bereits lokalisierten extremisten vorgehen.
1260
Wie wird die Geschichte weitergehen ? Wird Ayse Emine die Augen Auskratzen, weil sie hinter ihre Intrigen gekommen ist. Oder wird Selma den Ehemann von Betül ausspannen. Es bleibt spannend....
Die Testerin
18.10.06, 14:35
Die türkischen Frauen,die Kopftuch tragen,die meisten werden nicht von ihren Ehemännern unterdrückt.Sie tragen Kopftuch freiwillig.Kennt ihr jemanden in eurer Umgebung,der seine Frau unterdückt hat Kopftuch zu tragen?Ich kenne keinen.
aber ich...
Wenn eine Frau ihr Kopftuch ablegen will,bitteschön ablegen.Wenn sie s ablegen will,aber wird dabei verhindert,dann soll man was dagegen unternehmen.Aber wenn sie nicht will,und wird von irgendjemanden oder Ehemann gezwungen,das kopftuch abzulegen,soll dagegen auch was dagegen unternommen werden.
ich kenne eine junge dame, die seit ihrem 5. lebensjahr (ihrem vater zuliebe) ein kopftuch trägt. der vater war ursprünglich ein hippie. dann wurde er ein nationalist. dann wurde er strenger moslem (fing an, turban zu tragen, einen bart etc.) und dann wurde er wieder "gemässigt", war mittlerweile zum dritten mal mit einer deutschen verheiratet (alle ehen gingen zugrunde an seinem machismo).
offenbar hat er weniger probleme damit, sich zu "verwandeln".
die junge dame trägt immer noch ihr kopftuch. sie kann es nicht ablegen aus scham, angst etc. dieses stück stoff macht offenbar einen grossen teil ihrer persönlichkeit aus. dahinter steckt viel mehr als islam, dahinter steht eine persönlichkeit, die ein vaterproblem hat. sie könnte jederzeit ihr kopftuch ablegen. niemand würde sie daran hindern.
aber ich...
ich kenne eine junge dame, die seit ihrem 5. lebensjahr (ihrem vater zuliebe) ein kopftuch trägt. der vater war ursprünglich ein hippie. dann wurde er ein nationalist. dann wurde er strenger moslem (fing an, turban zu tragen, einen bart etc.) und dann wurde er wieder "gemässigt", war mittlerweile zum dritten mal mit einer deutschen verheiratet (alle ehen gingen zugrunde an seinem machismo).
offenbar hat er weniger probleme damit, sich zu "verwandeln".
die junge dame trägt immer noch ihr kopftuch. sie kann es nicht ablegen aus scham, angst etc. dieses stück stoff macht offenbar einen grossen teil ihrer persönlichkeit aus. dahinter steckt viel mehr als islam, dahinter steht eine persönlichkeit, die ein vaterproblem hat. sie könnte jederzeit ihr kopftuch ablegen. niemand würde sie daran hindern.
Er trug einen Turban?
Und welchem Glauben soll er angehört haben? Im Islam gibt es keinen Turban. Möglicherweise war das ein Sikh!
Die Testerin
18.10.06, 15:23
Er trug einen Turban?
Und welchem Glauben soll er angehört haben? Im Islam gibt es keinen Turban. Möglicherweise war das ein Sikh!
ist schon lange her. er trug lange "gewänder" und ein käppi. plus bart. turban hab ich aber auch in erinnerung. ich könnte das rausbekommen, falls es dich interessiert.
ist schon lange her. er trug lange "gewänder" und ein käppi. plus bart. turban hab ich aber auch in erinnerung. ich könnte das rausbekommen, falls es dich interessiert.
Ein käppi und lange Gewänder.....erinnert mich an Eminem!
Der Schakal
18.10.06, 16:01
schakal du bist immer noch in europa? was zum geier willst du hier? stress anfangen?
Um ehrlich zu sein verstehe ich dein Problem nicht? *****
Der Schakal
18.10.06, 16:03
Wer sollen diese "4 grossen Gelehrten" sein? Mich dünkt Wunder. Ich will doch jetzt nur mal die Namen wissen. Jetzt mal Butter bei die Fische ;-)
...
Imam Abu Hanifa, Imam Ahmed Hanbel, Imam as-Schaafi, Imam Malik.
thomasmeier
18.10.06, 16:15
Wie kann ich meine Integrationbereitschaft zeigen?Vielleicht in dem ich Schwein fresse oder vor Kiosken saufe etwa so ?
Naja, als erstes müsstes Du deine Haare blond färben und blaue Kontaktlinsenlinsen tragen. Aber von mir aus kannst Du auch weiter dein Kopftuch tragen, ist mir Banane.
Und immer wieder werden Türken erwähnt,das regt mich am meisten auf.Als ob wir die einzigen wären,die ihre Frauen wegen dem Kopftuch unterdrücken.Dahinter steckt reine Türkenfeindlichkeit.Es hängt nicht davon ab,das wir die grösste Gruppe sind der Ausländer.Ich finde das Türkische Volk,die in Frankfurt lebt sehr in Ordnung.Aber dieser Fehler,den sie immer wieder machen,sich nur auf Türken zu konzentieren und anderen ignorieren,als ob nur in Deutschland Türken die einziege Ausländer gruppe werden,bereitet deutschland ernsthaftes Problem.Weiter so.Am Ende werde ich nur lachen.
Ausserdem kleiden sich die Türkische Frauen tausend mal moderner als indische Frauen und sogar indische Männer.Wie ist die Lage der indischen Frauen in Deutschland?wer kümmert sich um die?Eine andere frage.Arme Frauen.
Was soll das scheiss jetzt heißen?
Ich glaub nicht,dass man sich toll fühlt,wenn man sich deutscher nennt,wenn man die staatsbürgerschaft hat.Es muss ein neuer Begriff her.Jetzt lass ich mich als Deutschländer bezeichnen,aber auf keinen Fall Deutscher.Deutsch-Türke auch nicht.Türke-Deutsch wäre auch ok.ich will so ein deutschland haben,wo niemand anderem nach seiner Herkunft fragt.Diese scheiss Frage fuck mich jeden Tag ab.Viele Deutschen müssen lernen,die Menschen als Mensch zu betrachten,nicht als eine Rasse.
Ich halt das auch für einen Fehler, Leuten die deutsche Staatsbürgerschaft nachzuschmeissen, die eben keine Deutschen sind und sich auch nicht so verstehen. Eine vernünftige Politik würde so aussehen, dass man allen stolzen Türken ein Leben in ihrem geliebten Vaterland ermöglicht, zb indem man sie zu einer guten Heimreise ermuntert.
Und bevor hier wieder das stumpfe Nazi-Bashing kommt: Wie seht ihr denn die Dinge in der Türkei? Besteht ihr nicht auch darauf, dass zB Kurden in erster Linie Türken sind und ihre ethnische Identität allenfalls privat leben sollen?
Imam Abu Hanifa, Imam Ahmed Hanbel, Imam as-Schaafi, Imam Malik.Die Namen sagen mir nichts und Dir offensichtlich auch nichts, da Du recht lange für die Antwort bzw. Recherche benötigt hast ;-)
Und was haben die zu dem Thema alles gesagt? Ein Paar Quellen wären doch recht hilfreich. Irgendwelche Namen kann schliesslich jeder reinstellen und anschliessend etwas behaupten.
Die Namen sagen mir nichts und Dir offensichtlich auch nichts, da Du recht lange für die Antwort bzw. Recherche benötigt hast ;-)
Und was haben die zu dem Thema alles gesagt? Ein Paar Quellen wären doch recht hilfreich. Irgendwelche Namen kann schliesslich jeder reinstellen und anschliessend etwas behaupten.
Meshep muhabbeti :) das hättest du aber auch wissen können ;)
Der Schakal
18.10.06, 16:21
Die Namen sagen mir nichts und Dir offensichtlich auch nichts, da Du recht lange für die Antwort bzw. Recherche benötigt hast ;-)
Und was haben die zu dem Thema alles gesagt? Ein Paar Quellen wären doch recht hilfreich. Irgendwelche Namen kann schliesslich jeder reinstellen und anschliessend etwas behaupten.
Ich wäre vorsichtig mit den Behauptungen. Wenn du die Namen nicht kennst stellt sich mir schon die Frage ob du Moslem bist oder nicht ... aber ich werde dir gerne die antworten übermitteln. Wenn du willst auch von Bukhari und Co.
Wenn du die Namen nicht kennst stellt sich mir schon die Frage ob du Moslem bist oder nicht ...
ich wäre vorsichtig mit solchen äusserungen. du bist der letze, der sich über laudazios religion und deren religiösität, die diese namen nicht kennen, gedanken zu machen hat.
durduk yerde günaha girme!
Der Schakal
18.10.06, 16:26
ich wäre vorsichtig mit solchen äusserungen. du bist der letze, der sich über laudazios religion und deren religiösität, die diese namen nicht kennen, gedanken zu machen hat.
durduk yerde günaha girme!
Er sollte lieber aufhören mit seinen Pseudo-Islam Kentnissen dinge zu behaupten und andere zu beleidigen nur weil er das Wissen nicht besitzt.
Er sollte lieber aufhören mit seinen Pseudo-Islam Kentnissen dinge zu behaupten und andere zu beleidigen nur weil er das Wissen nicht besitzt.
dennoch hast du dir nicht gedanken drüber zu machen. das ist nicht deine sache. und sei mal nicht so dünnhäutig! es gibt schlimmeres!
Ich wäre vorsichtig mit den Behauptungen. Wenn du die Namen nicht kennst stellt sich mir schon die Frage ob du Moslem bist oder nicht ... aber ich werde dir gerne die antworten übermitteln. Wenn du willst auch von Bukhari und Co.Aber gerne, bring doch mal hier ein Paar Quellen, was die zum Bilderverbot so alles erzählt haben.
Warum hast Du eigentlich so lange gebraucht, um die Namen zu benennen. So etwas müsstest Du doch normalerweise aus dem Ärmel schütteln können *ts* *ts* *ts*
Wenn du die Namen nicht kennst stellt sich mir schon die Frage ob du Moslem bist oder nicht ....
Der letzte Prophet des Islam ist Hz.Mohammed.Warum sollten also Moslems diese Namen kennen müssen ? Seit bitte vorsichtig mit solchen radikalen Äußerungen.Überlassen wir es Gott, wer Moslem ist oder nicht.Manchmal mischen wir uns zu sehr in seine Angelegenheiten.
Der Schakal
18.10.06, 16:33
Aber gerne, bring doch mal hier ein Paar Quellen, was die zum Bilderverbot so alles erzählt haben.
Warum hast Du eigentlich so lange gebraucht, um die Namen zu benennen. So etwas müsstest Du doch normalerweise aus dem Ärmel schütteln können *ts* *ts* *ts*
Wenn du willst kann ich dir genau erklären wie die Ansichten der 4 Imame dazu ist wie gebetet werden muss ... aber auch egal.
Kommt noch alles. In der Ruhe liegt die Kraft.
Er sollte lieber aufhören mit seinen Pseudo-Islam Kentnissen dinge zu behaupten und andere zu beleidigen nur weil er das Wissen nicht besitzt.Nur mit Hatim ist es übrigens nicht getan, das habe ich bereits jeweils einmal in Arabisch als auch Türkisch hinter mir. Um sich ein umfassendes theologisches Wissen anzueignen, da gehört viel mehr dazu. Auch wird nicht jeder die Interpretationen von grossen Islamgelehrten verstehen können, wenn das nötige Hintergrundwissen dazu fehlt. Es gibt viele Dinge, die nicht einem Dogma unterworfen sind und diese werden nachwievor verschieden interpretiert. Das ist eine ganz einfache Beobachtung bzw. Feststellung. Alleine aus der Vielfältigkeit des Islams kannst Du den Beleg dazu sehen, wenn man denn die Augen nicht vor den Realitäten verschliesst.
Der Schakal
18.10.06, 16:35
Der letzte Prophet des Islam ist Mohammed.Warum sollten also Moslems diese Namen kennen müssen ? Seit bitte vorsichtig mit solchen radikalen Äußerungen.Überlassen wir es Gott, wer Moslem ist oder nicht.Manchmal mischen wir uns zu sehr in seine Angelegenheiten.
Ich habe ihn nicht des Unglaubens bezichtigt. Du kommst nicht darum herum die 4 Imame nicht zu kennen weil du überall auf sie triffst...
Wenn du willst kann ich dir genau erklären wie die Ansichten der 4 Imame dazu ist wie gebetet werden muss ... aber auch egal.
Kommt noch alles. In der Ruhe liegt die Kraft.Über Gebete haben wir hier nicht gesprochen, bleiben wir doch einfach mal beim Thema. Ist doch nicht zuviel verlangt, wenn Du nun entsprechende Quellen zu Deinen Behauptungen und den genannten Islam-Gelehrten anführst. Am besten für jeden einzelnen, damit wir hier sehen können, ob es Übereinstimmungen gibt und wie argumentiert wird.
Ich hoffe doch, Du weichst der Diskussion jetzt nicht aus.
Der Schakal
18.10.06, 16:43
Über Gebete haben wir hier nicht gesprochen, bleiben wir doch einfach mal beim Thema. Ist doch nicht zuviel verlangt, wenn Du nun entsprechende Quellen zu Deinen Behauptungen und den genannten Islam-Gelehrten anführst. Am besten für jeden einzelnen, damit wir hier sehen können, ob es Übereinstimmungen gibt und wie argumentiert wird.
Ich hoffe doch, Du weichst der Diskussion jetzt nicht aus.
Nö. Wozu? Du unterstellst mir nur dumm und dämmlich zu sein ... die antworten werden folgen.
Ich habe ihn nicht des Unglaubens bezichtigt. Du kommst nicht darum herum die 4 Imame nicht zu kennen weil du überall auf sie triffst...Wieso hast Du eigentlich gestern die Namen nicht sofort auf Anfrage benennen können. Mit Dingen was man kennen sollte oder nicht, würde ich mich nach der Sache nicht mehr allzu sehr aus dem Fenster lehnen. Auswendig hast Du die Namen schliesslich auch nicht in petto.
Du hast die Sache mit dem Bilderverbot in die Welt gesetzt, diese anschliessend heute mit Namen verknüpft. Jetzt interessiert es mich wirklich, was hinter Deinen Thesen steckt. Dass es historisch als auch aktuell nicht den Fakten entspricht, habe ich im Gegensatz zu Dir bisher hier eindeutig mit entsprechenden Quellen nachgewiesen.
Nö. Wozu? Du unterstellst mir nur dumm und dämmlich zu sein ... die antworten werden folgen.Ich hoffe doch, dass da irgendetwas mal von Deiner Seite kommen möge. "dumm und dämmlich" habe ich Dich hier übrigens nirgends betitelt oder etwas in der Richtung unterstellt.
Schau, ich stelle Dir mal schöne Kunstwerke aus der islamischen Welt zusammen. Das gehört alles zum Kulturgut, damit sollte man sich schon etwas auskennen, gehört zur Allgemeinbildung:
Islamic School Gallery
http://eu.art.com/asp/display_artist-asp/_/CRID--45137/_Islamic_School.htm?ui=F821636 4117D49ED961D68B374E44E55
Turkish School Gallery
http://eu.art.com/asp/display_artist-asp/_/CRID--33118/_Turkish_School.htm?ui=F821636 4117D49ED961D68B374E44E55
Persian School Gallery
http://eu.art.com/asp/display_artist-asp/_/crid--45246/Persian_School.htm
Die Museen sind jeweils voll davon.
Der Schakal
18.10.06, 16:55
Wieso hast Du eigentlich gestern die Namen nicht sofort auf Anfrage benennen können. Mit Dingen was man kennen sollte oder nicht, würde ich mich nach der Sache nicht mehr allzu sehr aus dem Fenster lehnen. Auswendig hast Du die Namen schliesslich auch nicht in petto.
Du hast die Sache mit dem Bilderverbot in die Welt gesetzt, diese anschliessend heute mit Namen verknüpft, jetzt interessiert es mich wirklich, was hinter Deinen Thesen steckt. Dass es historisch als auch aktuell nicht den Fakten entspricht, habe ich im Gegensatz zu Dir bisher hier eindeutig mit entsprechenden Quellen nachweisen können.
Ich habe die Namen auswendig im Petto. Hör auf mich zu beleidigen. Du hast garnichts bewiesen ... Nur Behauptungen aufgestellt. Ungeduldig bist du allerdings ...
Ingolstädter
18.10.06, 18:04
Um ehrlich zu sein verstehe ich dein Problem nicht? *****
ich sehe es nicht ein dass jemand der kopftuch für eine religiöse pflicht hält und sonst auch ansichten vertritt die nicht wirklich mit unseren vorstellungen übereinstimmen hier leben soll.
es gibt andere länder in denen seine vorstellungen weit besser umgesetzt sind: iran, saudi-arabien etc... ich verstehe nicht was ihn hier hält wenn er die westliche welt so verabscheut und ich möchte ihm deswegen höflichst die tür öffnen und bitten zu gehen.
Du kommst nicht darum herum die 4 Imame nicht zu kennen weil du überall auf sie triffst...
ich kenne die 4 imame nicht. wer sind sie und welche auffassungen vertreten sie? weswegen ist ihre meinung etwas besonderes?
kläre mich bitte auf.
Der Schakal
18.10.06, 18:10
Beispiel:
Ein Lehrer aus Kufa - Imam Abu Hanifa
Biografische Notizen zu dem Begründer der heute grössten Rechtsschule Imam Abu Hanifa ist allgemein bekannt durch seine Kunja Abu Hanifa und wurde als Nu’man ibn Thabit in der Stadt Kufa im Jahre 80 A.H. geboren. Seine Vorfahren waren persische Händler und zu ihnen konnte er auch den Prophetengefährten Salman al-Farsi, möge Allah mit ihm zufrieden sein, zählen. Imam Abu Hanifas Vater, Thabit, traf in Kufa den Khalifen ‘Ali Ibn Abi Talib, möge Allah mit ihm zufrieden sein, der ein Du’a für ihn und seine Nachkommen machte. Einige sind der Meinung, dass Abu Hanifa das Ergebnis dieses Bittgebetes war.
Abu Hanifa An-Nu’man ibn Thabit at-Taima wurde von Abu Dawud als „Imam“ bezeichnet und von Ibn Hadschar als „Imam derjenigen, die den Himmel erreicht haben“. Seine Schule hat sehr viele Anhänger unter den vier Schulen der Ahl as-Sunna. Er war zeitlich betrachtet einer ersten unter den großen Imamen und unter ihnen der einzige Nachfolger (Tabi’i), da er mit eigenen Augen die Gefährten des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, Anas ibn Malik, ‘Abdallah ibn Abi Aufa, Sahl ibn Sa’d as-Sa’idi, Abu at-Tufail und ‘Amir ibn Wathila, möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein, gesehen hatte. Ein Hadith von al-Bukhari und Muslim besagt, dass Abu Huraira vom Propheten überlieferte: „Sollte sich der Din in den Plejaden [ein Sternbild] befinden, selbst dann würde ihn jemand aus Persien ergreifen oder einer seiner persischen Nachkommen würde ihn finden.“ Imam as-Sujuti, ein Gelehrter aus der Schule von asch-Schafi’i bemerkte: „Es wurde einheitlich überliefert, dass sich dieses Hadith auf Abu Hanifa bezieht.“ Kufa war zur Zeit der Geburt von Abu Hanifa ein Zentrum des Wissens und der Gelehrsamkeit, da viele Gefährten des Propheten dort ihren Wohnsitz genommen hatten. Wegen der Anwesenheit dieser geehrten und respektierten Leute wurde praktisch jedes Haus in Kufa zu einem Zentrum ihrer Schüler und deren Wissenschaften. Außerdem war Kufa die Stadt, die der vierte Khalif im Islam, ‘Ali ibn Abi Talib, möge Allah mit ihm zufrieden sein, zu seiner Hauptstadt erwählt hat.
Zuerst war Abu Hanifa kein Schüler der Wissenschaften. Während er unbeabsichtigt eines Tages vor dem Haus von Scha’bi (einem der bekannten, großen Gelehrten aus der Generation der Nachfolger) vorbei ging, wurde er von dem Gelehrten angesprochen, der ihn mit einem seiner Schüler verwechselt hatte. Scha’bi sprach ihn mit den Worten an: „Wo geht du hin, junger Mann?“ Abu Hanifa nannte ihm den Namen eines Händlers, den er besuchen wollte. „Was ich wissen wollte, war der Name des Lehrers, dessen Klasse du besuchst?“, fragte der bekannte Lehrer „Keine“, antwortete Abu Hanifa bedauernd. „Ich sehe Zeichen von Intelligenz in dir, du solltest in der Gemeinschaft von gelehrten Männern sitzen“, riet ihm Scha’bi. Nach dieser Begegnung begann der junge Imam seine Suche nach Wissen, die ihn zu vielen Leuten führen sollte. Zu den Schujukh von Abu Hanifa gehörte auch Hammad ibn Sulaiman, dessen Kreis er sich im Alter von 22 Jahren anschloss, nachdem er bereits ein bekannter Redner geworden war. Er studierte unter diesem Schaikh und übernahm dessen Studienkreis [Madschlis] im Alter von vierzig Jahren. Das Verlangen nach Wissen brachte den Imam unausweichlich nach Mekka, als dies ein umtriebiges Zentrum des Lernens war. Dort hatte eine Anzahl von anerkannten Meistern der Überlieferungen, die selber bei Gefährten des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, gelernt hatten, eigene Schulen eingerichtet. Zu diesen gehörte ‘Ata ibn Rabah. ‘Ata war ein bekannter Nachfolger (Tabi’i), der mit vielen Gefährten zusammensaß und dadurch eine Autorität in Mekka war. Er selbst hatte gesagt, dass er mit zweihundert der Gefährten des Gesandten Allahs zusammen gesessen hatte und von ihrem Wissen nahm. Ein anderer Gelehrter, dessen Klassen Imam Abu Hanifa besuchte, war ‘Ikrimah. Dieser war Sklave und Schüler von ‘Abdallah ibn ‘Abbas, der ihn mit großer Vorsicht und Aufmerksamkeit ausbildete, was ‘Ikrimah so kompetent machte, dass er während seiner eigener Lebenszeit Abu Hanifa die Autorität gab, um persönliche Urteile zu fällen. Ibn ‘Abd al-Barr überlieferte in seinem Buch „Al-Intiqa’“: „‘Abdallah ibn Ahmad ad-Dauraqi berichtete: ‚Ibn Ma’inn wurde in meiner Gegenwart nach Abu Hanifa befragt und antwortete darauf: „Er ist vertrauenswürdig (Thiqatun). Ich habe von niemandem gehört, der stärker war als er.“‘ Außerdem fragte ihn Shu’ba (um Überlieferungen) und wies ihn an, Hadithe zu übermitteln.“ Abu Hanifa war einer der ersten im Islam, der die Schriften des Fiqh [islamisches Recht] im Ganzen mit Kapiteln versehen und geordnet hat; angefangen mit der rituellen Reinheit [Tahara] und Gebet [as-Salah].
Alle nachfolgenden Imame - Imam Malik, Imam asch-Schafi’i, Abu Dawud, Bukhari, Muslim, Tirmidhi und andere - folgten ihm darin. Sie alle stehen in gewissem Sinne auch in seiner Schuld und ihm wird ein Anteil an ihrer Belohnung zuteil, da er den Weg für sie geebnet hatte. Dies entspricht dem Hadith des Gesandten Allahs: „Derjenige, der im Islam mit etwas Gutem als Erster beginnt, hat seine Belohnung und die Belohnung derjenigen, die dies bis zum Jüngsten Gericht praktizieren, ohne das deren Belohnung nur im Geringsten verringert werden würde. Derjenige, der etwas Schlechtes im Islam beginnt, wird seine Strafe erhalten und die Strafe all derer, die damit bis zum Tage des Jüngsten Gerichts fortfahren, ohne dass am Tage des Jüngsten Gerichts ihre Strafe nur um das Geringste verkürzt werden wird.“ Asch-Schafi’i sagte über seinen zweiten Lehrer Imam Abu Hanifa: „Die Leute sind alle Kinder von Abu Hanifa im Fiqh, von Ibn Ishaq in Geschichte, von Malik in den Ahadith und von Muqatil im Tafsir.“ Al-Hafiz al-Kabir Abu Bakr Ahmad al-Harizmi schrieb in seinem Buch „Musnad“:„Saif al-Aimma berichtete, dass Imam Abu Hanifa, wenn er eine Angelegenheit aus dem Qur’an und den Hadith ableitete, er seine Antwort so lange nicht gab, bis er sie [seine Schüler] nicht alle zu der Sache befragt hatte. Wenn er in der Moschee von Kufa unterrichtete, nahmen bis zu tausend seiner Schüler daran teil. Wenn er eine Antwort fand, pflegte er sie seinen Studenten zu geben, damit sie diese studieren konnten. Wenn sie diese in Übereinstimmung mit dem Qur’an, den Hadithen und den Worten der Gefährten (des Propheten) fanden, dann sagte er: ‚Al-Hamdu li’Llah wa’Llahu akbar’ (Gelobt sein Allah und Allah ist größer) und die Anwesenden wiederholten seine Worte. Dann wies er sie an, diese Entscheidung aufzuschreiben.“ Al-Khatib überlieferte von Abu Hanifas Schüler Abu Nu’aim, dass dieser gesagte habe: „Muslime sollten Allah für Abu Hanifa in ihren Gebeten anflehen, denn die Sunnan und das Recht wurde für sie durch ihn bewahrt.“ Adh-Dhahabi, der über das Leben der anderen drei großen Imame jeweils ein Kapitel schrieb, sagte: „Die Begebenheiten aus den Leben von Abu Hanifa benötigen zwei Kapitel.“ Dessen Sohn Hammad rief anläßlich der Vorbereitungen für die Beerdigung seines Vaters aus: „Möge Allah dir gnädig sein! Du hast alle, die dir nachfolgen wollten, erschöpft.“ Ibrahim ibn Rustum al-Marwazi sagte: „Vier Imame rezitierten den Qur’an in einem einzelnen Rak’a: ‘Uthman ibn ‘Affan, Tamim ad-Dari, Sa’id ibn Dschubair und Abu Hanifa.“ Ibn al-Mubarakt sagte: „Abu Hanifa betete für eine lange Zeit alle fünf Gebete mit einer einzigen Waschung.“ Über vierzig Jahre lang betete er, da er die gesamte Nacht im Gebet verbrachte, das Morgengebet mit der Gebetswaschung des Nachtgebets [da er in dieser Zeit nicht schlief, musste er deshalb auch keine neue Gebetswaschung vollziehen, die für tiefen Schlaf notwendig wird]. Es wird berichtet, dass er an dem Ort, an dem er schließlich sterben sollte, den Qur’an siebentausend mal rezitiert haben soll. As-Sujuti überlieferte in seinem „Tabjid asch-Schifa“, dass ein bestimmter Besucher Abu Hanifa einen ganzen Tag in der Moschee beobachtete, wie er unermüdlich lehrte, alle Fragen, sowohl von den Einfachen wie von den Gelehrten, beantwortete und niemals damit aufhörte, es sei denn, es kam die Zeit für das Gebet. Während die Leute schliefen, verbrachte er zu Hause die Nacht im Gebet. Obwohl er selten aß, zählte er zu den ansehnlichsten und edelsten Leuten. Er war immer aufmerkasam und niemals müde, Tag für Tag, so dass der Besucher erklärte: „Ich bin überzeugt, dass dies keine alltägliche Angelegenheit ist, sondern Wilaja (Freundschaft mit Allah).“ Asch-Schafi’i sagte: „Wissen dreht sich um drei Männer: Malik, al-Laith und Ibn ‘Ujaina.“ Adh-Dhahabi kommentierte dazu: „Außerdem dreht es sich um al-Auza’i, ath-Thauri, Ma’mar, Abu Hanifa, Schu’ba und die beiden Hammads [ibn Zaid und Ibn Salama].“ Sufjan ath-Thauri lobte Abu Hanifa mit den Worten: „Wir waren vor Abu Hanifa wie kleine Vögel vor einem Falken“ und er stand für ihn auf, als dieser ihm nach dem Tod seines Bruders kondolierte. Er sagte: „Dieser Mann hält einen hohen Rang im Wissen, und wenn ich nicht für seine Wissenschaft aufstehen würde, dann für sein Alter, und wenn nicht für sein Alter dann für sein Bewusstsein um die Anwesenheit Allahs (Wara’) und wenn nicht dafür, dann für sein Recht [Fiqh].“ Ibn al-Mubarak pries Abu Hanifa und nannte ihn ein Zeichen Allahs. Ibn Hadschar überlieferte folgende Worte von Ibn al-Mubarak: „Hätte Allah mich nicht durch Abu Hanifa und Sufjan gerettet, dann wäre ich wie die anderen Leute.“ Wie jeder Freund Allahs, so hatte auch Abu Hanifa seine Feinde. ‘Abdan sagte, dass er von Ibn al-Mubarak hörte: „Wenn ihr hört, wie sie Abu Hanifa respektlos erwähnen, dann erwähnen sie mich respektlos. Ich sorge mich um sie wegen Allahs Missgefallen.“ Von Bischr al-Hafi stammt die Aussage: „Niemand kritisiert Abu Hanifa, es sei denn er ist ein Neider oder unwissend.“ Hamid ibn Adam al-Marwazi sagte: „Ich hörte wie Ibn al-Mubarak erklärte: ‚Ich sah niemanden, der Allah mehr fürchtete als Abu Hanifa, selbst unter dem Peitsche und der Herausforderung durch Geld und Besitz.’“ Abu Mu’awija ad-Darir sagte: „Liebe zu Abu Hanifa ist Teil der Sunna.“ Die Rechtsschule (Madhhab), die nach diesem Imam benannt wurde, breitete sich während des Osmanischen Reiches in viele Teile der Welt aus. Heute vollziehen mehr als die Hälfte aller Muslime weltweit ihre ‘Ibada nach der Rechtsschule von Abu Hanifa. In der Mehrheit der muslimischen Welt urteilten viele muslimische Richter nach ihren Grundlagen. Dazu zählen die Perioden der ‘Abbasiden, der Moghulsultane in Indien, der Turkreiche in Zentralasien und der Osmanen. Imam Abu Hanifa verdiente seinen Lebensunterhalt durch Handel. Mit den Einnahmen aus seinem Gewerbe deckte er die Bedürfnisse seiner Schüler ab. Er gab viele Almosen und jeden Freitag spendete er zwanzig Goldmünzen an die Armen zugunsten der Seelen seiner Eltern.
Im Jahre 146 A.H. wurde Abu Hanifa von Mansur, dem damaligen Khalifen, ins Gefängnis gesteckt, nachdem er die Position von Mansur als rechtmäßigem Khalifen nicht anerkannte. Ebenso weigerte er sich die Position des Richters am obersten Gerichtshof anzunehmen. Während seiner Zeit im Gefängnis wurde er mit dem Stock geprügelt. Mansur bereute dies und sandte Imam Abu Hanifa Geld, was dieser zurückwies. Aber jetzt war Imam Abu Hanifa gut bekannt und wo immer er hinging, kamen Tausende, um ihn zu sehen und um seine Meinung zu suchen. Seine Inhaftierung konnte seiner Beliebtheit keinen Abbruch leisten und daher wurde ihm erlaubt, trotz der Gefängnisstrafe zu unterrichten. Schließlich wurde entschieden, dass der große Imam entfernt werden musste und er wurde vergiftet. Abu Hanifa, der die Folgen des Giftes zu spüren begann, warf sich nieder im Gebet und starb im Monat Radschab. Die Nachricht vom Tode des Imams gelangte auch in die entfernten Gebiete und Tausende versammelten sich an seinem Grab. Der Qadi der Stadt wusch seinen Körper und wiederholte immer wieder: „Bei Allah, du warst der größte Faqih und der Mann mit der meisten Taqwa in unserer Zeit ...“ Als die Waschung vollendet war, hatten sich so viele Leute versammelt, dass an seinem Totengebet 50.000 Menschen teilnahmen. Imam Abu Hanifa starb in Bagdad im Jahre 150 A.H.
Namens- und Begriffsregister:
‘Abbasiden - Muslimische Khalifenfamilie, die das Zentrum des Islams in den Osten nach Bagdad verlegte und dadurch zur Verbreitung des Islams in der persischen und zentralasiatischen Welt ihren Beitrag leistete; ihre Hauptstadt Bagdad war über Jahrhunderte hindurch eine Quelle des Wissens und der Weisheit
‘Abdallah ibn ‘Abbas - Sohn von ‘Abbas, einem der Onkel des Propheten. Er gehörte zu den kenntnisreichsten Männern seiner Zeit und galt als führend in der Auslegung des Qur’ans
Ahl as-Sunna - Wörtl. „Leute der Sunna“; Anhänger der heute existierenden Rechtsschulen von Abu Hanifa, Malik, Asch-Schafi’i und Ibn Hanbal
‘Ali ibn Abi Talib - Schwiegersohn des Propheten Muhammad und vierter Khalif des Islam Al-Bukhari - Autor einer der bekanntesten Sammlungen prophetischer Überlieferungen; benannt nach seinem Herkunftsort Bukhara Din - Wörtl. „die zu erbringende Schuld“; gemeint ist damit die umfassende Lebensweise, die der Mensch seinem Schöpfer schuldet; häufig verkürzt übersetzt mit „Religion“
Du’a - Bittgebet; berühmte Du’as finden sich im Qur’an, in den Überlieferungen des Propheten und der berühmten Muslime
Faqih - Jemand, der das Fiqh praktiziert Fiqh - Wörtl. „Verständnis“, Korpus des islamischen Rechts; Wissenschaft vom islamischen Recht
Hadith (pl. Ahadith) - Überlieferte und geprüfte Äußerungen oder Handlungen des Propheten Muhammad (was)
‘Ibada - Die verpflichtenden fünf Handlungen des Islams: Bezeugung der Einheit Allahs und der Prophetenschaft Muhammads, Gebet, Zakat, Ramadan und Hadsch
Kufa - Neugründung der ersten Muslime, nachdem der Islam im Irak Fuß gefasst hatte. Kufa kam in der Regierungszeit des vierten Khalifen ‘Ali ibn Abi Talib zu Bedeutung, da dieser seinen Regierungssitz von Medina hierhin verlegte
Kunja - Ehrenvoller Beiname; häufig gebildet durch die Formel („Abu .../Vater von ...“, „Ibn .../ Sohn von ...“ oder auch durch eine besondere Eigenschaft „Abu Huraira/ Vater der Kätzchen)
Muslim - Hier ein Autor einer der anerkanntesten Sammlungen prophetischer
Qadi - Richter; jemand, der anhand des islamischen Rechts Urteile fällt
Salman al-Farsi - berühmter Gefährte des Gesandten Allahs, der persischer Abstammung war As-Sujuti, Dschalal ad-Din - Bekannter islamischer Universalgelehrter aus dem Ägypten der Mamelukenzeit; Koautor des berühmten Qur’ankommentars „Dschalalain“
Sunnan (Sing. Sunna) - Überlieferte Handlung, Äußerung bzw. Unterlassung des Propheten und - in Erweiterung - seiner Gefährten Tabi’in - Wörtl. „die Nachfolger“, jene Generation, die auf die Gefährten des Propheten folgte und sehr wichtig war für die Formulierung des islamischen Rechts
Taqwa - Haltung und Handlung, die aus der Furcht und dem Respekt vor Allah erwächst Wara’ - Gewissenhaftigkeit o
Quelle:Islamische Zeitung/März 2003
Möge Allah uns rechtleiten. :)
Ingolstädter
18.10.06, 18:25
ach, türkische muslime verehren persische rechtsgelehrte? :D
im koran hab ich nichts über sie gelesen... kannst du mir sage wo im koran ihre legitimation steht?
Ist das ein Wissenschaftlicher Text?
Ich finde solche Sätze rauben dem Text jeglichen wissenschaftlichen Anspruch:
Er war zeitlich betrachtet einer ersten unter den großen Imamen und unter ihnen der einzige Nachfolger (Tabi’i), da er mit eigenen Augen die Gefährten des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, Anas ibn Malik, ‘Abdallah ibn Abi Aufa, Sahl ibn Sa’d as-Sa’idi, Abu at-Tufail und ‘Amir ibn Wathila, möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein, gesehen hatte.
Ausserdem frage ich mich warum man durch "sehen" ein grosser wird?
@Der Schakal
Vielleicht erzählst Du mit Deinen eigenen Worten, was denn der Artikel einem sagen möchte. Mir ist das nämlich nicht ganz klar, auch nicht in welchem Zusammenhang Du es hier postest.
Wenn ich so einen Schwachsinn wie angebliche Bilderverbote usw. höre, werde ich sofort zum "Paradekemalisten" und fühle mich nur noch mehr bestärkt darin, dass Religion nur noch Privatsache und dem Staat/Grundgesetz untergeordnet sein muss. Wer so einen Unsinn verzapft und jegliche kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung verhindern möchte, steht abseits jeder demokratischen, aufgeklärten Zivilisation.
aslanpence
18.10.06, 18:38
Hier ein Hadis zum Thema Bild:
Fasil
:
ZİNET BÖLÜMÜ (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=konu&sn=43) Konu
:
Ressamların Zemmi; Resim Ve Örtülerin Keraheti (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&kn=316) Ravi
:
İbnu Abbas (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&g=44) Hadis
:
Resulullah (sav) buyurdular ki: "Kim resim yaparsa, Allah onu Kıyamet günü, yaptığı resim sebebiyle, onlara ruh üfleyinceye kadar azab eder. Hiçbir zaman da ruh üfleyici değildir."
HadisNo
:
2168
Fasil
:
ZİNET BÖLÜMÜ (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=konu&sn=43) Konu
:
Ressamların Zemmi; Resim Ve Örtülerin Keraheti (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&kn=316) Ravi
:
İbnu Abbas (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&g=44) Hadis
:
Anlattığına göre kendisine bir adam gelip: "Ben ressamım, şu resimleri yaptım. Bana bu hususta fetva ver!" dedi. İbnu Abbas adama: "Bana yaklaş!" emretti, adam yaklaşınca: "Bana daha da yaklaş!" dedi. Adam yaklaştı, İbnu Abbas elini başının üzerine koydu ve: "Ben Resulullah (sav)`ı dinledim. Şöyle diyordu: "Bütün tasvirciler ateştedir. Allah ressamın yaptığı her bir resim için bir nefis koyar ve bu ona cehennemde azab verir." İbnu Abbas devamla adama dedi ki: "İlla da resim yapacaksan ağaç yap, canı olmayan şeyin resmini yap."
HadisNo
:
2167
Hier ein Hadis zum Thema Bild:
Fasil
:
ZİNET BÖLÜMÜ (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=konu&sn=43) Konu
:
Ressamların Zemmi; Resim Ve Örtülerin Keraheti (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&kn=316) Ravi
:
İbnu Abbas (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&g=44) Hadis
:
Resulullah (sav) buyurdular ki: "Kim resim yaparsa, Allah onu Kıyamet günü, yaptığı resim sebebiyle, onlara ruh üfleyinceye kadar azab eder. Hiçbir zaman da ruh üfleyici değildir."
HadisNo
:
2168
Fasil
:
ZİNET BÖLÜMÜ (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=konu&sn=43) Konu
:
Ressamların Zemmi; Resim Ve Örtülerin Keraheti (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&kn=316) Ravi
:
İbnu Abbas (http://hadis.ihya.org/ksitte.php?t2=hadis&g=44) Hadis
:
Anlattığına göre kendisine bir adam gelip: "Ben ressamım, şu resimleri yaptım. Bana bu hususta fetva ver!" dedi. İbnu Abbas adama: "Bana yaklaş!" emretti, adam yaklaşınca: "Bana daha da yaklaş!" dedi. Adam yaklaştı, İbnu Abbas elini başının üzerine koydu ve: "Ben Resulullah (sav)`ı dinledim. Şöyle diyordu: "Bütün tasvirciler ateştedir. Allah ressamın yaptığı her bir resim için bir nefis koyar ve bu ona cehennemde azab verir." İbnu Abbas devamla adama dedi ki: "İlla da resim yapacaksan ağaç yap, canı olmayan şeyin resmini yap."
HadisNo
:
2167
Elini basinin üstüne niye koymus?
Der Schakal
18.10.06, 19:01
@Der Schakal
Vielleicht erzählst Du mit Deinen eigenen Worten, was denn der Artikel einem sagen möchte. Mir ist das nämlich nicht ganz klar, auch nicht in welchem Zusammenhang Du es hier postest.
Wenn ich so einen Schwachsinn wie angebliche Bilderverbote usw. höre, werde ich sofort zum "Paradekemalisten" und fühle mich nur noch mehr bestärkt darin, dass Religion nur noch Privatsache und dem Staat/Grundgesetz untergeordnet sein muss. Wer so einen Unsinn verzapft und jegliche kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung verhindern möchte, steht abseits jeder demokratischen, aufgeklärten Zivilisation.
Der Zusammenhang ist Ingo...
Ich finde Demokratie ist was witziges ... und das du das als aufgeklärt bezeichnest macht es nur umso witziger ...
Der Schakal
18.10.06, 19:03
ach, türkische muslime verehren persische rechtsgelehrte? :D
im koran hab ich nichts über sie gelesen... kannst du mir sage wo im koran ihre legitimation steht?
Ich verstehe deine Frage nicht. :)
Der Zusammenhang ist Ingo...
Ich finde Demokratie ist was witziges ... und das du das als aufgeklärt bezeichnest macht es nur umso witziger ...Und vom Islam hast Du auch keine Ahnung, soviel ist sicher ...
http://www.islam.de/1641.php
Islam FAQ-Antworten
18. Bilderverbot im Islam
Im Islam dürfen weder Engel, noch Propheten noch Gott abgebildet werden. Bei den Engeln und Gott/Allah wissen wir nicht genau, wie sie aussehen, außerdem können wir Allah nicht auf eine primitive Zeichnung reduzieren, wir können Gott nicht begreifen. Propheten dürfen wegen der Gefahr der Anbetung und übertriebenen Verehrung nicht dargestellt werden, weil dies zu Irritationen im Glauben an Allah führen kann. Das wichtigste Gebot im Islam ist: Es gibt keine Gottheit außer Gott, im arabischen: "La (Keine) illaha (Gottheit) illallah (außer Gott)." Das Bilderverbot ist in erster Linie dahingehend zu verstehen, dass diese Bilder/Statuen nicht angebetet werden dürfen (anstelle Gottes). Im Koran gibt es zahllose Textstellen über das Verbot der Anbetung von Götzen. Mit Götzen sind die oben angesprochenen Bilder oder Statuen gemeint.
Sehr verbreitet dagegen sind Bilder, die an Gott erinnern sollen. Dies sind z.B.
Kalligraphien mit (arabischen) Texten aus dem Koran.
Bilder der Kaaba als zentrales Gotteshaus.Bei anderen Bildern gibt es unterschiedliche Gelehrtenmeinungen. Es gibt Gelehrte, die auch andere Bilder verbieten. Andere sagen, dass die Absicht zählt: wenn die
Absicht bei der Darstellung oder dem Aufhängen eines Bildes nicht ist, es anzubeten oder der Schöpfung Allahs mit einer "besseren" Darstellung (Schöpfung) zu konkurrieren, sind solche Bilder erlaubt. Womit nun erklärt wäre, warum es soviele Malereien in islamischen Ländern gibt. Denn das Bilderverbot beschräkt sich auf ganz bestimmte Fälle, auf Abbildung der Propheten, Engel etc.
Wobei ich hier zudem nachweisen konnte, dass bei dem Thema die Meinungen recht soweit auseinandergehen, belegt durch entsprechende Malereien (historisch als auch aktuell), bei denen auch Mohammed dargestellt wird.
Die Testerin
18.10.06, 21:47
einleitung:
die punks von gestern haben die revolte nicht aufgegeben. aber sie sind vernünftig geworden. der stacheldraht, den sie gestern noch um den hals trugen, ist ein fast peinliches relikt geworden. sie haben sich verändert. damals war es gut und richtig, die nylons mit laufmaschen zu tragen. heute trägt man einen trainingsanzug von h&m, design von madonna.
ich kenne eine junge dame, die seit ihrem 5. lebensjahr (ihrem vater zuliebe) ein kopftuch trägt. der vater war ursprünglich ein hippie. dann wurde er ein nationalist. dann wurde er strenger moslem (auch äusserlich: fing an, ein käppi zu tragen, einen bart etc.) und dann wurde er wieder "gemässigt", war mittlerweile zum dritten mal mit einer deutschen verheiratet (alle ehen gingen zugrunde an seinem machismo).
offenbar der vater weniger probleme damit, sich zu "verwandeln".
die junge dame trägt immer noch ihr kopftuch. sie kann es nicht ablegen aus scham, angst etc. dieses stück stoff macht offenbar einen grossen teil ihrer persönlichkeit aus. dahinter steckt viel mehr als islam, dahinter steht eine persönlichkeit, die ein vaterproblem hat. sie könnte jederzeit ihr kopftuch ablegen. niemand würde sie daran hindern.
wo sind die wortmeldungen von kopftuchtragenden musliminnen?
ich habe das gefühl, dass in diesem forum keine männer sind, deren frauen ein kopftuch tragen. und wenn, fände ich es interessant, wenn diese frauen sich auch hier melden würden.
d.t.
wieso ist für viele
kopftuch= zwang, angst, etwas schlimmes, unterdrückung?
ich habe heute heike kennengelernt, eine deutsche muslima die vorher katholisch war. sie hat sich danach für das kopftuch und den islam entschieden, dafür musste sie ihre familie aufgeben, weil diese ihre tochter so nicht akzeptiert haben
was ist hier schlimm? menschen die andere aufgrund des kopftuches ablehnen und wegschieben, oder menschen die kopftuch tragen?
wieso sind es gerade frauen die andere frauen so an den pranger stellen?
ich verstehe es nicht.
Beispiel:
Ein Lehrer aus Kufa - Imam Abu Hanifa
Quelle:Islamische Zeitung/März 2003
Möge Allah uns rechtleiten. :)
Richtig. Möge Allah uns rechtleiten. Aber nicht diese "Islamische Zeitung/März 2003." Vielleicht stand ja in der März 2006 Ausgabe was Anderes drinn.
Ich muß Dich enttäuschen, ich habe die Religion durch den Koran und durch seine Lehre erfahren. Nicht durch irgendwelche mir und meinen Ahnen nicht bekannten Gelehrten eines mir nicht bekannten Ortes. Und vom Leben erfährt man auch einiges im Bezug auf Religion und Religiösität. Mit Zeit kommt auch die Reife.
Selam
Ich finde Demokratie ist was witziges ... und das du das als aufgeklärt bezeichnest macht es nur umso witziger ...
Wenn Du die Demokratie, die wir gemeinsam teilen wollen, witzig findest, was erwartest Du von mir, was ich ernst nehmen soll ?
Die Testerin
18.10.06, 22:08
dein beispiel ist so ziemlich das gegenteil. interessant. die eine bricht mit ihrer familie, die andere liebt sie zu sehr...
es ist sehr schwierig für mich, da eine meinung zu haben. ich kenne diese junge frau, von der ich oben erzähle, seit sie auf der welt ist. sie ist sehr aufgeschlossen allen gegenüber und höflich. wie es sich gehört.
ich kenne aber auch eine schweizerin (die mutter eines kinds, das mit meinem sohn in den kindergarten ging), die stolz ihren hijab trägt und auf mich ziemlich abweisend wirkt. ich habs aufgegeben: sie grüsst mich nicht einmal.
was sagst du denn zu der jungen dame, von der ich oben erzähle?
was sagst du denn zu der jungen dame, von der ich oben erzähle?
was soll ich dazu sagen?da ich nicht die genauen umstände kenne möchte ich nichts dazu sagen.fakt ist das es nicht einfach ist von heute auf morgen das kopftuch abzulegen.und da muss man sie selbst entscheiden lassen ohne zu urteilen
Die Testerin
18.10.06, 22:26
was soll ich dazu sagen?da ich nicht die genauen umstände kenne möchte ich nichts dazu sagen.fakt ist das es nicht einfach ist von heute auf morgen das kopftuch abzulegen.und da muss man sie selbst entscheiden lassen ohne zu urteilen
ja, so sieht es aus. ich habe im übrigen noch nie mit ihr über ihr kopftuch gesprochen, da ich so etwas für unhöflich halte. genauso wenig würde ich einen punk nach seinen piercings fragen, wenn ich mit ihm befreundet bin.
allerdings habe ich mich jetzt ein wenig verändert. ich stelle mehr fragen.
viele jungen Mädchen tragen heute auch aus modischen Gründen eine Kopfbedeckung. Es sieht garnicht mehr aus wie ein Kopftuch sondern wie ein Verband enganliegen um den Kopf gewickelt. Das ist "in". Außerdem tragen diese Mädchen ziemlich hochhackige Schule und sind dick geschminkt. Keine hat natürliche Augenbrauen sondern nur noch gemalte Augenbrauen. Naja wem es gefällt!!
Die Testerin
18.10.06, 22:48
viele jungen Mädchen...
jaja. damit kannst du einen eigenen thread eröffnen: junge mädchen und speckrollen im "bauchfreien" bereich. geht in dieselbe richtung. hier geht es nicht um mode.
d.t.
Der Schakal
18.10.06, 22:51
Richtig. Möge Allah uns rechtleiten. Aber nicht diese "Islamische Zeitung/März 2003." Vielleicht stand ja in der März 2006 Ausgabe was Anderes drinn.
Ich muß Dich enttäuschen, ich habe die Religion durch den Koran und durch seine Lehre erfahren. Nicht durch irgendwelche mir und meinen Ahnen nicht bekannten Gelehrten eines mir nicht bekannten Ortes. Und vom Leben erfährt man auch einiges im Bezug auf Religion und Religiösität. Mit Zeit kommt auch die Reife.
Selam
Dazu komme ich noch ...
Der Schakal
18.10.06, 22:53
Und vom Islam hast Du auch keine Ahnung, soviel ist sicher ...
Naja es mag sein das du keine Ahnung hast, es allerdings anderen vorzuwerfen zeugt nicht von intelligenz.
Der Schakal
18.10.06, 22:54
Wenn Du die Demokratie, die wir gemeinsam teilen wollen, witzig findest, was erwartest Du von mir, was ich ernst nehmen soll ?
Islam.
ich denke es gibt verschiedene und viele Gründe warum Frauen ein Kopftuch tragen
1. Frauen die zu der Organisation Milli Görüs gehören müssen es tragen
2. Frauen die es aus modischen Gründen tragen
3. Frauen die es aus Tradition tragen
4. Frauen die es aus Abgrenzung tragen
5. Frauen die vom Christentum zum Islam konvertiert sind wegen Ehe,
6. Frauen aus religiösen Gründen
7. Frauen die sich damit verstecken
8. Mädchen deren Väter Kemalisten sind, tragen es aus Protest weil es der Vater nicht will . So eine kenne ich . Ständig Zoff wegen dem Kopftuch hat sie mit dem Vater.
und und und
wieso ist für viele
kopftuch= zwang, angst, etwas schlimmes, unterdrückung?
ich habe heute heike kennengelernt, eine deutsche muslima die vorher katholisch war. sie hat sich danach für das kopftuch und den islam entschieden, dafür musste sie ihre familie aufgeben, weil diese ihre tochter so nicht akzeptiert haben
was ist hier schlimm? menschen die andere aufgrund des kopftuches ablehnen und wegschieben, oder menschen die kopftuch tragen?
wieso sind es gerade frauen die andere frauen so an den pranger stellen?
ich verstehe es nicht.
Das kann ich Dir erklären, es gibt nämlich das eine, wie das andere, das weiß ich aus Erfahrung. Als ich vor fast 20 Jahren konvertiert bin (über die Münchner Moschee), bin ich danach ins Haus des Islam in Lützelbach mitgenommen worden. http://www.hdii.de/ . Das HDI richtet sich strikt nach der Wahhabi-Doktrin, was mir damals noch nicht so klar war. Allerdings lasse ich über die Leute da menschlich auch heute noch nichts kommen. Dort gibt es einen Schwesterntreff, bei dem gelegentlich schon mal Halima Krausen, Amina Erbakan und Eva el-Shabassi referiert haben. Und dort schickt man Dir in der Tat rüber, daß das erste Zeichen Deiner Konversion doch bitte das Kopftuch zu sein habe, und Dir wird ziemlich deutlich rübergebracht, daß Du "schwach" bist, wenn Du das nicht auf die Reihe bekommst. Und Du kriegst auch mit, daß Teenies unter das Kopftuch gezwungen werden, ob sie wollen, oder nicht. Obwohl (Du kannst auf meine Seiten gucken) ich dringend vertrete, daß man doch bei jeder Frau erstmal davon ausgehen möge, daß sie sich freiwillig für das Kopftuch entscheidet, sollten wir die Augen nicht davor verschließen, daß das nicht immer so ist. Es gibt eine Szene, die einen erheblichen Druck aufbaut, und die Dir dann auch rüberschickt, wenn Du Dich wirklich "richtig" islamisch beträgst, dann kannst Du in dieser Gesellschaft überhaupt nicht klar kommen. Und auch die Aussage von Schwarzer und Kelek: politisches Symbol, ist nicht vollkommen von der Hand zu weisen. Ich habe in BS meine ganzen "Knie" an einen muslimischen Kollegen überwiesen. Falls easydogi jetzt weiß, wer es ist, wird er gebeten, den Namen nicht zu nennen. Seine Frau arbeitet in der Praxis mit, langer weisser Kittel, großes Kopftuch. Die Landser haben höchstens mal freundlich nachgefragt, und die Aussage: "meine Religion verlangt das von mir" akzeptiert. Ihre Tochter sich dann mal dafür interessiert, über die Bundeswehr Medizin zu studieren, gleich kategorisch: "Mit Kopftuch". ich habe beim Ministerium die damalige Gleichstellungsbeauftragte angerufen, die vorgeschlagen hat, daß das Mädel sich erst dem dreitägigen Auswahverfahren stellt, und sobald in Bonn die Info aufliefe, sie sei angenommen, würde man das Verfahren zur Änderung der Dienstvorschrift anleiern. Ich sollte mit ihr gemeinsam die Entwürfe liefern. Alles klar. Darauf die Süße: "Ja, ich weiß schon, wenn ich mit Kopftuch komme, dan habe ich doch keine Chance.". Darauf die Kollegin aus Bonn: "Wenn Sie das so sehen, dann gehen Sie doch ohne Kopftuch..." Sie: "niemals!" Und so, liebe Kinder wurde eine Chance vergeigt, die jetzt so schnell nicht mehr wiederkommt. Und ich will ehrlich sein: ich habe zwar damals mein Bestes gegeben, damit das klappt mit dem Kopftuch beim Bund, aber heute sage ich alhamdulillah! Ihre Mutter hat übrigens damals mit dem Kopf geschüttelt. Wegen Tochter. Nicht wegen Bundeswehr...
Die Testerin
18.10.06, 23:01
@hallo: ich hab keinen bock auf die alte leier. mach dir nen eigenen fred dazu. und tschüss.
viele jungen Mädchen tragen heute auch aus modischen Gründen eine Kopfbedeckung. Es sieht garnicht mehr aus wie ein Kopftuch sondern wie ein Verband enganliegen um den Kopf gewickelt. Das ist "in". Außerdem tragen diese Mädchen ziemlich hochhackige Schule und sind dick geschminkt. Keine hat natürliche Augenbrauen sondern nur noch gemalte Augenbrauen. Naja wem es gefällt!!
Eben.:Bauchtanz:
Islam.
Ich will ja nichts sagen, aber wenn wir den Islam ernst nehmen, latschen wir nicht so dermaßen über anderleutz Grenzen. Es ist ein absolutes No-No (und dafür gibt es Verse und Hadithe)Anderen "den Islam" abzusprechen. Nur mal so als Hinweis, Du gestattest...:buuh:
Der Schakal
18.10.06, 23:24
Ich will ja nichts sagen, aber wenn wir den Islam ernst nehmen, latschen wir nicht so dermaßen über anderleutz Grenzen. Es ist ein absolutes No-No (und dafür gibt es Verse und Hadithe)Anderen "den Islam" abzusprechen. Nur mal so als Hinweis, Du gestattest...:buuh:
Habe ich nicht verstanden :). Falls du meinst ich soll andere nicht als "Nichtmuslime" darstellen, das war nicht meine Absicht :)
Die Testerin
18.10.06, 23:37
der "islam" hat verschiedene bedeutungen.
Der Schakal
18.10.06, 23:39
der "islam" hat verschiedene bedeutungen.
Es ist ein vollkommenes und komplettes System. :)
Islam.
Lieber Schakal,
in einer Demokratie und in einem Rechtsstaat wird es immer darum gehen,
die Religionen zu achten und ernstzunehmen, wie alle anderen Freiheiten ja auch. Religionsfreiheit ist unantastbar, d.h. damit ist sensibel und behutsam umzugehen für jeden Menschen.
Allerdings werde ich immer auf der Hut sein, wenn jemand meint, er findet die "Demokratie witzig". Sorry, aber wie war nochmal hier das Diskussionsthema ? Wo man anfängt und wohin man ankommt.......Merkwürdig.
Die Testerin
18.10.06, 23:46
Es ist ein vollkommenes und komplettes System. :)
system. tja. das leben ist kein "system". und "vollkommen" gibt es nicht.
Es ist ein vollkommenes und komplettes System. :)
Für uns Gläubige ist die Religion vollkommen. Genau deshalb lasse ich keine Politik und auch keine "islamische Zeitung" da reinpfutschen. Wie ich mit meiner Religion umzugehen habe oder nicht bleibt meine Sache. Ich habe mich nur vor meinem Gott zu verantworten. Vor niemandem sonst. Aber ein Politiker hat sich vor mir zu verantworten. Und bitte ohne die Anlehnung an den Koran. Verleumdung mag ich ebenfalls nicht. Wer weiß, was er sündigt ? Kann ich ihn nach seinen Sünden fragen, wenn er mich denn fragen darf ? Mit was für einem Recht ?
Und darüber hinaus habe ich Unverständnis, wenn mir erklärt wird seit heute Morgen, Schleier ist Pflicht und Demokratie ist witzig. Muß ich mir was dabei denken Schakal ?
Die Testerin
19.10.06, 00:12
zübeyde: dann hast du ein verständnis von religion, das meinem nahe ist. wenn überhaupt, dann so.
Ingolstädter
19.10.06, 00:16
Wenn ich so einen Schwachsinn wie angebliche Bilderverbote usw. höre, werde ich sofort zum "Paradekemalisten" und fühle mich nur noch mehr bestärkt darin, dass Religion nur noch Privatsache und dem Staat/Grundgesetz untergeordnet sein muss. Wer so einen Unsinn verzapft und jegliche kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung verhindern möchte, steht abseits jeder demokratischen, aufgeklärten Zivilisation.
Das ist ein Wort, beim Forseti!
@schakal
nochmal die frage: was zum geier hast du im Dar al-Harb (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dar_al-Harb&redirect=no) verloren?
geh zurück in deinen kulturkreis, wenn du diesen hier nicht annehmen kannst!
wenn du dich so getreu an die regeln des islam hältst dann halt dich gefälligst auch an diese regel:
"Eigentlich ist es nach ursprünglicher Auffassung einem Muslim verboten, in der Dār al-Harb zu leben und er muss, wenn es ihm irgend möglich ist, von dort in die Dar al-Islam auswandern"
servus und lass dich nicht mehr blicken!
Und wie bestellt kommt auch ein lesenswerter Artikel zum Kopftuch-Thema bei Telepolis:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23782/1.html
Der Schleier ist bei muslimischen Frauen angesagt
Alfred Hackensberger 19.10.2006
In den letzten Jahren erlebte das Kopftuch in der arabisch-islamischen Welt, aber auch in Europa, eine erstaunenswerte Renaissance
Nach Jack Straw, dem ehemaligen britische Außenminister, hat auch der britische Premierminister Tony Blair das Tragen von Schleiern von muslimischen Frauen problematisiert. In Deutschland riefen am vergangenen Sonntag deutsch-türkische Politikerinnen muslimische Frauen auf, das Kopftuch und den Schleier als Zeichen der Integration abzulegen. Nach wie vor gelten beide Kopfbedeckungen als Symbol des Islamismus und einer generellen Rückständigkeit, die die Unterdrückung der Frau in Kauf nimmt. Dabei wird übersehen, dass das Kopftuch mittlerweile Teil eines "modernen Phänomens" geworden ist.
[...]
Die Testerin
19.10.06, 12:10
Darauf die Süße: "Ja, ich weiß schon, wenn ich mit Kopftuch komme, dan habe ich doch keine Chance.". Darauf die Kollegin aus Bonn: "Wenn Sie das so sehen, dann gehen Sie doch ohne Kopftuch..." Sie: "niemals!" Und so, liebe Kinder wurde eine Chance vergeigt, die jetzt so schnell nicht mehr wiederkommt. Und ich will ehrlich sein: ich habe zwar damals mein Bestes gegeben, damit das klappt mit dem Kopftuch beim Bund, aber heute sage ich alhamdulillah! Ihre Mutter hat übrigens damals mit dem Kopf geschüttelt. Wegen Tochter. Nicht wegen Bundeswehr...
ein schönes beispiel. merci.
Hallo, Testerin: ich schulde Dir ja noch die Antwort wg. "Punk": Du hast den Satz ja oben schon geschrieben: Revolte nicht aufgegeben, aber vernünftig geworden. Klingt wir eine Beschreibung von mir. Und die roten Haare? Waren mal schwarz, mal braun, mal Afro, mal lang, mal Wasserstoffblond. Aber ich bin immer wieder zu rot zurückgekehrt. Gogol Bordello lege ich Dir noch mal ausdrücklich nahe ;)
LG
BB
Ingolstädter
19.10.06, 17:50
muslim punk (http://www.youtube.com/watch?v=ouDfdDc_92g) und hebrew crunk (http://www.youtube.com/watch?v=DbxN_TA28vM)?
rassisten rap (http://www.youtube.com/watch?v=dX3SaOtOSDA&mode=related&search=)?
was für zeiten :D.
Die Testerin
19.10.06, 21:28
Hallo, Testerin: ich schulde Dir ja noch die Antwort wg. "Punk": Du hast den Satz ja oben schon geschrieben: Revolte nicht aufgegeben, aber vernünftig geworden. Klingt wir eine Beschreibung von mir. Und die roten Haare? Waren mal schwarz, mal braun, mal Afro, mal lang, mal Wasserstoffblond. Aber ich bin immer wieder zu rot zurückgekehrt. Gogol Bordello lege ich Dir noch mal ausdrücklich nahe ;)
LG
BB
hab mir die jungs angehört. könnte schneller uns slawischer sein. dann würde ich gefallen daran finden... die richtung ist gut. aber so etwas höre ich lieber live. von der konserve höre ich andere sachen.
tja, mit deinem tomatenkopf grenzt du dich schon ein wenig ab...:lach:
@bigberta und Die Testerin
Zur Info, im französschen Thread gibt es einenn aktuellen Artikel über "Kopftuch in Algerien"
Die Testerin
19.10.06, 23:04
danke mirage. mein französisch wird nicht besser, deshalb mochte ich den artikel nicht zu ende lesen. ein anderer grund, ihn nicht zu ende lesen zu können: mir schnürts den hals zu. da gehen biografien am kopftuchzwang und den begleitenden umständen (bildungsdefizit) zu grunde (s.o.) und ein hanswurst von mann will geld damit machen. für mich ist ein kopftuch kein modeartikel wie bunte nylonstrümpfe.
Die Testerin
19.10.06, 23:17
also ein "modernes phänomen". hier würde niemand auf die idee kommen, den keuschheitsgürtel als modeartikel einzuführen.
Die Testerin
19.10.06, 23:23
:brüll: wie kommste denn jetzt auf den keuschheitsgürtel? :brüll:
lach nur. eines tages kommt ratze auch noch auf diese idee. und dann können frauen einpacken.
lach nur. eines tages kommt ratze auch noch auf diese idee. und dann können frauen einpacken.
Im wahrsten Sinne des Wortes:brüll: "einpacken" :brüll:
Hach, daß ich alte Kopftuchgegnerin noch mal dazu komme, für das Kopftuch zu streiten... Das folgende habe ich auch auf meinem blog dargestellt:
http://static.twoday.net/bigberta/images/Schleier.jpg
http://www.rbb-online.de/_/polylux/aktuell/index_jsp.html
Wenn Ihr auf diesen Link klickt, kommt ein sehr netter Film zum Thema "Emanzipation unterm Schleier". Guckst Du!
Und hier noch ein weiterer netter Film. http://www.polylog.tv/videothek/videocast/864/main
Wie war das noch mit der anderen Meinung. Und somit finde ich alte Kopftuchgegnerin mich in der Lage, für das Recht meiner Schwestern auf das Tuch zu streiten...
diese möchtegern lieberalen und hobby "deutschen" um Ates&Co,wollen doch nur bei ihren parteigenossen schleimen,
tatsächlich steht es im koran nicht drin,das man kopftuch tragen muss,es steht aber sehr wohl drin,das frauen und männer bestimmte stellen im körper bedecken sollen.frauen eben mehr als männer.da die haare auch bedeckt müssen,bietet sich so ein kopftuch eben an,oder sollen die frauen wassermelonen aufsetzen?
das ist ein schwachsinn zu behaupten ,das sich ausgerechnet diese frauen nicht integrieren wollen,das problem ist,das niemand möchte das solche frauen sich integrieren.
die deutschen kennen nun mal nur frauen mit kopftüchern,die mit aldi tüten ihren männern hinterher laufen,die kennen doch nichts anderes.
die wissen aber nicht,das viele junge frauen mit kopftüchern emanzipiert sind.viele setzen emanzipation mit falschen werten zusammen,sie denken,das nur frauen,die sich freizügig anziehen emanzipiert sein können.
was hat das eine mit dem anderen zu tun?
GG artikel3
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden"
das ates,akgün&Co gegen den artikel3 des gg verstossen mit ihren forderungen ist glasklar.
die wollen uns nicht integrieren sondern assimilieren,den integration bedeutet auch " "dass man auch seine Identität bewahren darf und soll".
Kemal Kara
20.10.06, 08:43
Es ist immer wieder erstaunlich wie sehr sich einige Menschen den Kopf um das Kopftuch zerbrechen.
Für mich ist das Kopftuch ein Instrument, das die heutigen türkischen Politiker bestens auszunutzen verstehen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Diskussion in Zukunft noch viel höher Kochen wird, da in der Türkei die Wahlen bevorstehen.
@testi: „lach nur. eines tages kommt ratze auch noch auf diese idee. und dann können frauen einpacken“
Typisch Frau, denkt nur an sich! Und was ist mit uns Männern?:lach:
Und wie bestellt kommt auch ein lesenswerter Artikel zum Kopftuch-Thema bei Telepolis:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23782/1.html
Das ganze Entwickelt sich ja in eine Richtung... da musste ich echt lachen. Die Frauen emanzipieren sich gegen die Männerwelt das ihr vorschreiben will ,wie sie sich zu kleiden hat, und sie legen aus Protest das Kopftuch an !
Kemal Kara
21.10.06, 10:35
Zitat eines Türken im Stern:
„Die Türken, die sich muslimisch verkleiden, sind für mich nicht anders als Deutsche, die sich eine Glatze scheren und Springerstiefel anziehen.“
Diesen Leuten geht es nur darum, Angst zu machen.
„Das sind Monster, diese fehlintergrierten Türken, die auf der Suche nach einer Identität nur ihre Religion entdeckt habe.“
thomasmeier
21.10.06, 19:18
Auf jeden Fall erregt das Thema weiter die muslimischen Gemüter:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,443929,00.html
(http://www.politikcity.de/forum/%3Ch4%3ENACH%20MORDDROHUNGEN%3 C/h4%3E)So ein zwangloses individuelles Acessoire, wie das hier immer dargestellt wird, kann das Kopftuch wohl nicht sein, sonst wären diese Reaktionen nicht verständlich.
Auf jeden Fall erregt das Thema weiter die muslimischen Gemüter:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,443929,00.html
(http://www.politikcity.de/forum/%3Ch4%3ENACH%20MORDDROHUNGEN%3 C/h4%3E)So ein zwangloses individuelles Acessoire, wie das hier immer dargestellt wird, kann das Kopftuch wohl nicht sein, sonst wären diese Reaktionen nicht verständlich.
Wieso sollten wir irgendwas für Ekin X machen Sie ist Politikerin, und sollte wissen, wie sie was zu sagen hat. Ich bedrohe niemanden mit Mord, wenn sie mir sagen, man solle das Kopftuch ablegen. Ich bekomme auch keine Morddrohungen, wenn ich sage, legt das Kopftuch ab.
Ich weiss sehr wohl, wie gewise Dinge in meiner Gesellschaft funktionieren. Wer weiss, wer diese Reaktionen abgibt.
Aber Deutschland und Leute wie Du haben wohl jetzt ein neues Thema zur Beschäftigung.
Fakt ist: Ich rühre keinen Finger für euch, und die Scheisse, in die Ihr euch selber hineinreitet!
Gökmönster
21.10.06, 20:32
wieso ist für viele
kopftuch= zwang, angst, etwas schlimmes, unterdrückung?
ich habe heute heike kennengelernt, eine deutsche muslima die vorher katholisch war. sie hat sich danach für das kopftuch und den islam entschieden, dafür musste sie ihre familie aufgeben, weil diese ihre tochter so nicht akzeptiert haben
was ist hier schlimm? menschen die andere aufgrund des kopftuches ablehnen und wegschieben, oder menschen die kopftuch tragen?
wieso sind es gerade frauen die andere frauen so an den pranger stellen?
ich verstehe es nicht.
Es ist sicherlich nicht schlimm, daß jemand Kopftuch trägt - auch Nichtmuslima tragen häufig Kopftuch, in der Vergangenheit auf dem land sowieso. Es wird vielmehr als Symbol für zwei Dinge gesehen, ob es stimmt, ist eine andere Frage:
1. Die Frauen werden in einer bestimmten Haltung erzogen (Du mußt Dich unterordnen, dieses tun, Kopftuch tragen ist ein Teil davon). Man beklagt also die rückständige Lebenshaltung voller Ängste gegenüber Kräften, die bei uns säkularisiert sind.
2. Die Abgrenzung der Muslime vom Rest der Welt nach dem Motto "wir sind was Besseres, ihr könnt nicht unsere Freunde sein, höchstens Dhimmis".
EDIT: Daß es gerade Frauen sind, die sich darüber aufregen, ist verständlich: Sie stellen sich vor, daß jemand ihnen so etwas vorschreibt, sie würden das als Einschränkung ihres freien Willens sehen.
Gute Frage ist, ob denn z.B. in der katholischen Kirche nicht das selbe stattfindet, wenn der Papst z.B. Paaren vorschreibt, wie ihre Kinderplanung auszusehen hat, ob sie verhüten dürfen usw.
1. Die Frauen werden in einer bestimmten Haltung erzogen (Du mußt Dich unterordnen, dieses tun, Kopftuch tragen ist ein Teil davon). Man beklagt also die rückständige Lebenshaltung voller Ängste gegenüber Kräften, die bei uns säkularisiert sind.
Eine meinter besten Freundinnen kommt aus einer Familie die Atheistisch ist. Ihre Eltern glauben nicht an Gott und auch an keine Religion.
Nun trägt dieses Mädchen Kopftuch und betet 5x am Tag.
Und schon habe ich deine Theorie widerlegen können.Also hat es nichts mit der Erziehung zutun.Meine Familie ist auch religiös, meine Großeltern sind sogar Haci. Trotzdem trägt keiner von uns Kopftuch auch wenn meine Eltern und ich religiös erzogen wurden.
Fakt ist das wir von anderen immer wollen das sie sich anpassen. Selbst aber versuchen wir kein bisschen diesen Menschen eine Chance zu geben oder zu tolerieren.
Uns türkischen Kindern wird immer beigebracht >Respekt vor älteren Menschen zu haben.Was ist daran eine Unterordnung oder eine Unterdrückung?
Wenn meine Großeltern zu Besuch sind küsse ich ihnen auch die Hand, bringe ihnen Tee bin höflich werde ich deswegen unterdrückt?Respekt vor Vater, Mutter, Großeltern gibt es nicht nur in muslimischen Familien.Ich kenne viele jüdische Familien wo es genauso ist.
Kopftuch ist nur in den Köpfen der Menschen ein Symbol der Unterdrückung weil Menschen sich nicht die Mühe machen und sich Infos holen.WIr sind gegen alles was anders ist als wir selbst.
Penner auf der Straße sind für uns abartig, genauso wie Punks und Satanisten.Wir sehen uns immer im Recht und als Gottes Schöpfung überhaupt und das ist unser Problem. Lasst die Menschen doch einfach tun was sie wollen.
Dieses typische Keleksyndrom.
thomasmeier
21.10.06, 21:41
Wenn meine Großeltern zu Besuch sind küsse ich ihnen auch die Hand, bringe ihnen Tee bin höflich werde ich deswegen unterdrückt?Respekt vor Vater, Mutter, Großeltern gibt es nicht nur in muslimischen Familien.Ich kenne viele jüdische Familien wo es genauso ist.
Das ist wohl in allen Familien so. Wobei das hierachische Element ( "Hand küssen") in Migrantenzusammenhängen ausgeprägter ist, ebenso wie Gewalt in der Familie, was wohl zusammenhängt.
Kopftuch ist nur in den Köpfen der Menschen ein Symbol der Unterdrückung weil Menschen sich nicht die Mühe machen und sich Infos holen.WIr sind gegen alles was anders ist als wir selbst.
Penner auf der Straße sind für uns abartig, genauso wie Punks und Satanisten.Wir sehen uns immer im Recht und als Gottes Schöpfung überhaupt und das ist unser Problem. Lasst die Menschen doch einfach tun was sie wollen.
Dieses typische Keleksyndrom.
Penner auf der Strasse find ich nicht abartig, eher bemitleidenswert. Da hab ich immer den einen oder anderen Euro übrig, und wenn´s für nächste Bier ist, die Leute haben´s nötig.
Schnorrende Punks find ich daneben. Für die ist das Betteln Teil ihrer Freizeitkultur und selbstgewählten Lebensweise, keine bittere Notwendigkeit, sowas find ich widerlich.
Was "Satanisten" anbelangt: ich weiss nicht, was du darunter verstehst. Gothic-Fans mit ihrer schwarzen Kleidung sind so eine Subkultur, der ich mit Achselzucken begegne, das ist halt Mode. Richtige Satanisten im Sinne sektiererischer Bünde sind imho üble Perverse.
Was das Kopftuch anbelangt, seh ich das vor allem als Abgrenzung von der deutschen Gesellschaft, als Signal, das aussagt: ich gehöre nicht dazu und will das auch nicht, ich will nicht angequatscht werden, ich will keinen Job (sondern von Sozi leben). Das finde ich völlig Okay, denn die deutsche Gesellschaft ist nicht Mass aller Dinge, wenn Menschen anders leben wollen, ist das ihr gutes Recht. Allerdings ist Deutschland dann dafür der falsche Ort, man sollte daher diesen Frauen samt Sippe eine gute Heimreise ermöglichen.
Lustig find allerdings manche jungen Mädchen mit Kopftuch. Da sind manche richtig vermummt, aber gleichzeitig stark geschminkt, und die langen Klamotten liegen so eng an, dass sie unheimlich sexy wirken. Das ist doch auch nicht Sinn dieser Verkleidung?
Gökmönster
21.10.06, 21:49
Und schon habe ich deine Theorie widerlegen können.
Erstens ist das keine Theorie, sondern Widergabe von Meinungsäußerungen und Medienberichte und zweitens hast Du auch nichts "widerlegt", sondern lediglich Fallbeispiele genannt. Jemand, der nicht Deiner Meinung ist, könnte 100 Gegenbeispiele aufführen, was wäre damit gewonnen?
Meiner Meinung nach, empfinden diese Frauen natürlich nicht als Unterdrückung, weil sie ja so erzogen wurden. Ein Mensch im europäischen Mittelalter würde es als vollkommen logisch empfinden, daß die Erde eine Scheibe ist, daß das Christentum die wahre Religion ist und daß man sich bekreuzigen muß usw. Man kann so etwas nicht mit Verboten/Vorschriften regeln, höchstens mit Aufklärung und Vorleben der eigenen Werte der Freiheit und Toleranz. Dann können sich die Mädchen auch selbst überlegen, "trage ich das Kopftuch aus Zwang oder Überzeugung?", das müssen sie letztendlich selbst entscheiden.
Eine meinter besten Freundinnen kommt aus einer Familie die Atheistisch ist. Ihre Eltern glauben nicht an Gott und auch an keine Religion.
Nun trägt dieses Mädchen Kopftuch und betet 5x am Tag.
Da kann ich Dir nur beipflichten.
Als vor einigen Jahren die Diskussion um das Kopftuch in Frankreich losging, stellte sich heraus, dass viele der Mädchen, die darauf bestanden mit Kopftuch in die Schule zu gehen, aus oft bessergestellten Migrantenfamilien kamen, die wenig wenn nicht sogar gar nichts am Hut mit der Religion zu tun hatten.
kampf gegen kopftuch verdoppelt nur die kopftuchträgerinnen zahl.
:hallo;
deryatulga
21.10.06, 22:11
Erstens ist das keine Theorie, sondern Widergabe von Meinungsäußerungen und Medienberichte und zweitens hast Du auch nichts "widerlegt", sondern lediglich Fallbeispiele genannt. Jemand, der nicht Deiner Meinung ist, könnte 100 Gegenbeispiele aufführen, was wäre damit gewonnen?
Meiner Meinung nach, empfinden diese Frauen natürlich nicht als Unterdrückung, weil sie ja so erzogen wurden. Ein Mensch im europäischen Mittelalter würde es als vollkommen logisch empfinden, daß die Erde eine Scheibe ist, daß das Christentum die wahre Religion ist und daß man sich bekreuzigen muß usw. Man kann so etwas nicht mit Verboten/Vorschriften regeln, höchstens mit Aufklärung und Vorleben der eigenen Werte der Freiheit und Toleranz. Dann können sich die Mädchen auch selbst überlegen, "trage ich das Kopftuch aus Zwang oder Überzeugung?", das müssen sie letztendlich selbst entscheiden.
Die mittelalterliche Gesellschaftsordnung Europas war etwas monolithisches, was keine Differenzierung erlaubte. Die Kopftuchträgerininen von heute leben in einer pluralistischen Gesellschaft mit unzähligen komparativen Möglichkeiten. So ist der freie Wille des Einzelnen total anders gelagert und geprägt. In Istanbul sieht man in jeder Ecke gemischte Gruppen mit und ohne Kopftuch und zwar freundlich turtelnd. Im Mittelalter brauchtest du als Frau bloss Männerkleider zu tragen und prompt wärest du wie die berühmte Jungfrau geendet.
thomasmeier
21.10.06, 22:21
Die Kopftuchträgerininen von heute leben in einer pluralistischen Gesellschaft mit unzähligen komparativen Möglichkeiten. So ist der freie Wille des Einzelnen total anders gelagert und geprägt.
Klar, die Kopftuchträgerinnen können sich jederzeit emanzipieren. Allderdings müssen sie dann mit dem Risiko leben, von ihrer Sippschaft erschossen zu werden, wenn sie allzu selbstständig sind oder sich einen deutschen Partner wählen, dafür gibt es allerlei Beispiele.
NACH MORDDROHUNGEN
Politikerin verlangt Unterstützung von Deutschtürken
Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz hatte in Deutschland lebende Musliminnen aufgefordert, das Kopftuch abzulegen und daraufhin Morddrohungen erhalten. Alle demokratischen Kräfte müssten nun ein Zeichen gegen Gewalt setzen, sagte sie dem SPIEGEL - vor allem auch Deutschtürken.
Hamburg - Die in Deutschland lebenden Türken müssten auf solche Entwicklungen reagieren, sagte sie dem SPIEGEL. Sie hoffe, dass "alle demokratischen Kräfte in Deutschland an diesem Punkt ein Zeichen zu setzen wissen", sagte sie. "Das erwarte ich auch von den Türken in Deutschland."
Deren Vereine und Gruppierungen hätten bisher Gewalt abgelehnt, sagte Deligöz: "Sie sollten sich auch dazu bekennen, dass verschiedene Meinungen über den Islam in diesem Land möglich sein müssen."
ffr
www.spiegel.de
-------------
Sonst noch was?
Ich bitte alle interessierten Kreise bis nächste Woche 17 Uhr eine Liste zusammenszustellen mit den Forderungen wovon wir uns distanzieren sollten.
Das ist wohl in allen Familien so. Wobei das hierachische Element ( "Hand küssen") in Migrantenzusammenhängen ausgeprägter ist, ebenso wie Gewalt in der Familie, was wohl zusammenhängt.
Möööp, möööp, zuerst lallen wir pseudointellektuell, dann prollen wir ein wenig:
Klar, die Kopftuchträgerinnen können sich jederzeit emanzipieren. Allderdings müssen sie dann mit dem Risiko leben, von ihrer Sippschaft erschossen zu werden, wenn sie allzu selbstständig sind oder sich einen deutschen Partner wählen, dafür gibt es allerlei Beispiele.
Steht das auch so in der Promotion? Mal zu den hierarchischen Zusammenhängen: es handelt sich um eine ganz einfache Form von Höflichkeit und Resp... - sorry, ich vergaß: Respekt ist ja ein rückständiges Migrantenkonzept <Ironie off>. Gibst gerade Du im Netz nicht den deutschen Akademiker?
NACH MORDDROHUNGEN
Politikerin verlangt Unterstützung von Deutschtürken
Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz hatte in Deutschland lebende Musliminnen aufgefordert, das Kopftuch abzulegen und daraufhin Morddrohungen erhalten. Alle demokratischen Kräfte müssten nun ein Zeichen gegen Gewalt setzen, sagte sie dem SPIEGEL - vor allem auch Deutschtürken.
Hamburg - Die in Deutschland lebenden Türken müssten auf solche Entwicklungen reagieren, sagte sie dem SPIEGEL. Sie hoffe, dass "alle demokratischen Kräfte in Deutschland an diesem Punkt ein Zeichen zu setzen wissen", sagte sie. "Das erwarte ich auch von den Türken in Deutschland."
Deren Vereine und Gruppierungen hätten bisher Gewalt abgelehnt, sagte Deligöz: "Sie sollten sich auch dazu bekennen, dass verschiedene Meinungen über den Islam in diesem Land möglich sein müssen."
ffr
www.spiegel.de (http://www.spiegel.de)
-------------
Sonst noch was?
Ich bitte alle interessierten Kreise bis nächste Woche 17 Uhr eine Liste zusammenszustellen mit den Forderungen wovon wir uns distanzieren sollten.
Die angebliche Bedrohung scheint mittlerweile ein integraler Bestandteil der Performance von "Islamkritik" zu sein:Pimp your blog, buy a Bedrohung (http://bigberta.twoday.net/stories/2469068/)
Das gibt zu recht zynischen Überlegungen Anlass: ob sich demnächst beschwert, wer nicht bedroht wird? Vielleicht baue ich auch in meine Satire ein: die Geschäftsidee: der Bedrohungsservice...:gewalt:
Klar, die Kopftuchträgerinnen können sich jederzeit emanzipieren. Allderdings müssen sie dann mit dem Risiko leben, von ihrer Sippschaft erschossen zu werden, wenn sie allzu selbstständig sind oder sich einen deutschen Partner wählen, dafür gibt es allerlei Beispiele.
wofür bezahlen wir soviel polizisten? die sollen es verhindern das ide von ihrer Sippschaft erschossen werden.
täter ist täter und gehört ins gefängniss.
was habe ich als muslim/muslima mit solche sachen zu tuen.
auch nicht kopftuch tragende werden getötet.
uns stelle es dir vor, sogar deutsche männer töten auch ihre ehefrauen weill die fremdgehen oder mit nebenbühler erwischt werden.
sogar Bild Zeitung kultur reicht um etwas detalierter zu denken.
Vielleicht baue ich auch in meine Satire ein: die Geschäftsidee: der Bedrohungsservice...:gewalt:
und ich gründe ein personenschutz service.
bigberta, wir werden millioner. kannst du anfangen deine zukunf anderes zu organisieren.
ferien haus in marbella. dupleks appartment in istanbul.
wir werden reich.
NACH MORDDROHUNGEN
Politikerin verlangt Unterstützung von Deutschtürken
Die Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz hatte in Deutschland lebende Musliminnen aufgefordert, das Kopftuch abzulegen und daraufhin Morddrohungen erhalten. Alle demokratischen Kräfte müssten nun ein Zeichen gegen Gewalt setzen, sagte sie dem SPIEGEL - vor allem auch Deutschtürken.
Hamburg - Die in Deutschland lebenden Türken müssten auf solche Entwicklungen reagieren, sagte sie dem SPIEGEL. Sie hoffe, dass "alle demokratischen Kräfte in Deutschland an diesem Punkt ein Zeichen zu setzen wissen", sagte sie. "Das erwarte ich auch von den Türken in Deutschland."
Deren Vereine und Gruppierungen hätten bisher Gewalt abgelehnt, sagte Deligöz: "Sie sollten sich auch dazu bekennen, dass verschiedene Meinungen über den Islam in diesem Land möglich sein müssen."
ffr
www.spiegel.de (http://www.spiegel.de)
-------------
Sonst noch was?
Ich bitte alle interessierten Kreise bis nächste Woche 17 Uhr eine Liste zusammenszustellen mit den Forderungen wovon wir uns distanzieren sollten.
Die angebliche Bedrohung scheint mittlerweile ein integraler Bestandteil der Performance von "Islamkritik" zu sein:Pimp your blog, buy a Bedrohung (http://bigberta.twoday.net/stories/2469068/)
Das gibt zu recht zynischen Überlegungen Anlass: ob sich demnächst beschwert, wer nicht bedroht wird? Vielleicht baue ich auch in meine Satire ein: die Geschäftsidee: der Bedrohungsservice...:gewalt:
Ist es die neue Masche? Es erinnert mich irgendwie an den Fall Redeker in Frankreich!
Die Testerin
22.10.06, 00:20
hier nochmal was aus meiner verkorksten gefühlswelt: die schweizerin mit dem vollschleier (s.o.) ist für mich letztendlich wie ein schlag ins gesicht. andere frauen wehren sich gegen die gehirnwäsche plus kopftuch, die ja wohl stattfindet, siehe beispiel von bigberta, auf der anderen seite kommt eine schweizerin daher, die offenbar gar nichts verstanden hat.
"Hier seht mal alle her....die Frau hat ein Koptuch!!!"
ALARM!! Auch den Männern wird nun der Kopf gewaschen. Wehrt euch gegen die Kopftuchseuche:
http://www2.sfdrs.ch/webtool/data/pics/musicstarhome/chrisvonrohr.jpg
http://www.oceandiver.net/web/images/kopftuch.jpg
Unsere Zivilisation ist in Gefahr!!!!
auf der anderen seite kommt eine schweizerin daher, die offenbar gar nichts verstanden hat.
liebe testerin
lass doch die menschen so denken wie sie es verstehen.
*****
eine einfache frage an dich.
wird ein kopftuch , innere organe ändern?
gibts ein unterscheied zwischen kopftuch bedeckte gehirn und ohne kopftuch bedeckte gehirn?
Wer hilft diesen armen Frauen?
http://www.kloster-weingarten.de/Bilder/gaeste/nonne.jpg
Die Testerin
22.10.06, 00:33
hier nochmal was aus meiner verkorksten gefühlswelt: die schweizerin mit dem vollschleier (s.o.) ist für mich letztendlich wie ein schlag ins gesicht. andere frauen wehren sich gegen die gehirnwäsche plus kopftuch, die ja wohl stattfindet, siehe beispiel von bigberta, auf der anderen seite kommt eine schweizerin daher, die offenbar gar nichts verstanden hat.
ist alles so breit geworden. kann ja keiner mehr lesen.
ist alles so breit geworden. kann ja keiner mehr lese
n.
Die Musliminnen können sich glücklich schätzen, dass es viele so gut meinen mit Ihnen. Gegen die Kopfbedeckung orthodoxer Jüdinnen (häufig Perücke) geht leider niemand vor. Die haben keine so starke Lobby! Die Armen Frauen!
ist alles so breit geworden. kann ja keiner mehr lesen.
lieber testerin
ich frage nochmal
wird ein kopftuch , innere organe ändern?
gibts ein unterscheied zwischen kopftuch bedeckte gehirn und ohne kopftuch bedeckte gehirn?
****
und ich erweitere meine fragen.
bei deiner userbild schreibts du das du gegen zensur bist.
aber selbst willst du die muslimische frauen das kopftuch verbieten.
ist das normal?
lieber testerin
ich frage nochmal
wird ein kopftuch , innere organe ändern?
gibts ein unterscheied zwischen kopftuch bedeckte gehirn und ohne kopftuch bedeckte gehirn?
****
und ich erweitere meine fragen.
bei deiner userbild schreibts du das du gegen zensur bist.
aber selbst willst du die muslimische frauen das kopftuch verbieten.
ist das normal?
Diese Zensurabneigung bezieht sich bei Testerin leider nur auf die eigenen Beiträge. Die Forderung nach Löschung anderer Beiträge hörten wir von ihr desöfteren!
Gökmönster
22.10.06, 08:17
Diese Zensurabneigung bezieht sich bei Testerin leider nur auf die eigenen Beiträge. Die Forderung nach Löschung anderer Beiträge hörten wir von ihr desöfteren!
Leider sind die Deutschkenntnisse auch nicht perfekt.
Pressefreiheit=Freiheit für die Presse
Zensurfreiheit=Freiheit für die Zensur
Sie müßte Für Zensurunfreiheit schreiben :D
Gökmönster
22.10.06, 08:21
Die mittelalterliche Gesellschaftsordnung Europas war etwas monolithisches, was keine Differenzierung erlaubte. Die Kopftuchträgerininen von heute leben in einer pluralistischen Gesellschaft mit unzähligen komparativen Möglichkeiten. So ist der freie Wille des Einzelnen total anders gelagert und geprägt. In Istanbul sieht man in jeder Ecke gemischte Gruppen mit und ohne Kopftuch und zwar freundlich turtelnd. Im Mittelalter brauchtest du als Frau bloss Männerkleider zu tragen und prompt wärest du wie die berühmte Jungfrau geendet.
Genau, richtig, daher bin ich auch total gelassen, was Integration betrifft. Ich finde unsere westliche Gesellschaftsordnung so anziehend, daß im Lauf der Jahre jeder davon ergriffen wird.
Das Problem ist halt, daß viele Deutsche türkische Frauen nur von der Ferne und stark verhüllt sehen. Ich verstehe nicht, warum man sich auf die Kopftücher konzentriert, die komplette Kleidung (total in schwarz) weicht doch von der "Norm" ab. Andere Türkinnen sieht man oft nicht und wenn man sie sieht, erkennt man sie nicht als Türkinnen. Bei uns arbeitet z.B. eine blonde Türkin, die sich völlig "normal" wie andere Deutschinnen kleidet :D
Lasst euch nicht vom Äußeren abschrecken.:lach:
http://www.turntoislam.com/forum/showthread.php?t=547
Lasst euch nicht vom Äußeren abschrecken.:lach:
http://www.turntoislam.com/forum/showthread.php?t=547
garnicht so dumm was der da von sich gibt.
kann nur zustimmen-auch wenn ich kein befürworter von kopftüchern (man beachte das wort KOPFTUCH!!burka ist für mich ein "no go"!!) bin und frauen ohne wenn und aber selbst entscheiden sollten ob sie es tragen oder nicht.nicht vom aussehen und seiner näselei täuschen lassen.
VORALLEMDINGEN,die argumentation ab der 14.ten minute.
Ja die Argumente die er bringt sind garnicht so schlecht.
Ja die Argumente die er bringt sind garnicht so schlecht.
Das ist doch nicht Euer Ernst!!!
Schönheitswahn??? Nichtmuslimische Frauen haben nur "Gut-Aussehen" und Laufen alle halbnackt herum? Der Typ hat einen Knall!:motz:
Kemal Kara
22.10.06, 19:18
"Lassen sie uns die Situation mal Analysieren"
Welch ein Analytiker :brüll:
Das ist ein Fall für Stefan Raab :lach:
Das ist doch nicht Euer Ernst!!!
Schönheitswahn??? Nichtmuslimische Frauen haben nur "Gut-Aussehen" und Laufen alle halbnackt herum? Der Typ hat einen Knall!:motz:
also wenn ich mir einpaar meiner bekannten und freundinnen ansehe :lach: .
weiss ich nicht ganz genau,wer mehr einen knalll hat :brüll: .
Kemal Kara
22.10.06, 19:56
Das Kopftuch soll vor sexuellen Belästigungen schützen.
Der Mann ist Abbild und Abglanz Gottes. Die Frau ist aber Abbild des Mannes. Das bedeutet, dass der Mann Gott näher ist, als die Frau dem Mann.
Der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann.
Der Mann ist nicht für die Frau geschaffen sondern die Frau für den Mann
:eek::confused::eek::confused:
Das Kopftuch soll vor sexuellen Belästigungen schützen.
Der Mann ist Abbild und Abglanz Gottes. Die Frau ist aber Abbild des Mannes. Das bedeutet, dass der Mann Gott näher ist, als die Frau dem Mann.
Der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann.
Der Mann ist nicht für die Frau geschaffen sondern die Frau für den Mann:eek::confused::eek::confu sed:
der Typ ist ein Moralapostel, der selbst Probleme mit der Moral hat, genauso wie ein trockener Alkoholiker der ein Problem mit dem Alkohol hat.
thomasmeier
22.10.06, 20:38
-------------
Sonst noch was?
Ich bitte alle interessierten Kreise bis nächste Woche 17 Uhr eine Liste zusammenszustellen mit den Forderungen wovon wir uns distanzieren sollten.
Als Türke und Moslem solltest Du dich natürlich auch von
-Islamismus
- terroranschlägen
- zwangsheiraten
-Ehrenmorden
distanzieren. Ich hoffe, ich hab jetzt nichts vergessen. :D
Allerdings frag ich mich, wie so eine "Distanzierung" in der Praxis aussieht. Ob diese Politikerin erwartet, dass ihr euch ein entsprechendes Schild um den Hals hängt?
Die Testerin
22.10.06, 20:49
immer sehr interessant, was männer über frauen wissen. und vor allem: DASS sie für frauen sprechen und entscheiden können. sie sind ja auch gott näher. aus verständlichen gründen.
es fragt sich tatsächlich, warum man sich nicht davon distanziert. oder müssen das die deutschen selbst übernehmen?
Das ist doch nicht Euer Ernst!!!
Schönheitswahn??? Nichtmuslimische Frauen haben nur "Gut-Aussehen" und Laufen alle halbnackt herum? Der Typ hat einen Knall!:motz:
Naja bisschen verallgemeinert er schon, aber der Grundgedanke ist schon richtig und trifft bei vielen, nicht bei allen, aber bei vielen zu.
Der Mann ist Abbild und Abglanz Gottes. Die Frau ist aber Abbild des Mannes. Das bedeutet, dass der Mann Gott näher ist, als die Frau dem Mann.
Der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann.
Der Mann ist nicht für die Frau geschaffen sondern die Frau für den Mann
Das sagt aber das Alte Testament nicht der Islam, soweit ich mich erinnere.
Kemal Kara
22.10.06, 21:10
Der Typ im Video sagt doch: "Das Kopftuch soll vor sexuellen Belästigungen schützen."
Ich habe aber schon einige mahle Frauen mit Kopftuch gesehen, die eine enge Stoffhose und Stöckelschuhe an hatten.
Gepaart mit ihren grazilen Bewegungen sah das auch durchaus Sexy aus.
Vielleicht sollten jene muslimischen Frauen zusätzlich ein Kopftuch um ihren PoPo binden. Weil NUR dann ist sie vor sexuellen Belästigungen sicher :lach:
Gökmönster
22.10.06, 21:34
Der Typ im Video sagt doch: "Das Kopftuch soll vor sexuellen Belästigungen schützen."
Ich habe aber schon einige mahle Frauen mit Kopftuch gesehen, die eine enge Stoffhose und Stöckelschuhe an hatten.
Gepaart mit ihren grazilen Bewegungen sah das auch durchaus Sexy aus.
Vielleicht sollten jene muslimischen Frauen zusätzlich ein Kopftuch um ihren PoPo binden. Weil NUR dann ist sie vor sexuellen Belästigungen sicher :lach:
Man kann in BEIDEN Richtungen übertreiben ;)
Kemal Kara
22.10.06, 22:17
Wie meinst du das jetzt?
Sollte ein Muslima nicht sexy aussehen dürfen?
Kemal Kara
22.10.06, 22:27
gib deiner phantasie freien lauf, welche ist auffälliger / sexy?
die mit oder ohne kopftuch? ;)
Jetzt hier im Forum?
Ne, lass mal :lach:
Ich wäre für eine Kopftuchpflicht:
http://www.kluge.de/Blog/Kopftuch2.jpg
Kemal Kara
22.10.06, 23:02
ROFL
Wirklich sehr lustiges Bild :brüll:
Den Spruch "besser für deutsche Menschen" halte ich für ungerecht.
Woher hast du das Bild?
Wo bekommt man sowas? :lach:
Kemal Kara
22.10.06, 23:38
Hier ein weiteres Zitat eines türkischen Kabarettisten der im Stern zitiert wird:
„Kopftuch – Stringtanga Syndrom“
„Ich bin mit einem aufgeklärten Türkeibild aufgezogen worden, und ich werde nicht zulassen, dass die eigenen Leute dieses Bild zerstören.“
Darum beleidigt er sie nach Herzenslust, z.B bei dem „Kopftuch – Stringtanga Syndrom“ in der er sich darüber mokiert, dass fromme Muslime zwar auf Kopftuch bestehen, aber Stringtangas erlauben – nur weil die im Koran nicht auftauchen.
„Mohammed ist 632 gestorben, und ich denke, Stringtangas waren damals eher die Ausnahme“
also wenn ich mir einpaar meiner bekannten und freundinnen ansehe :lach: .
weiss ich nicht ganz genau,wer mehr einen knalll hat :brüll: .
Das ist nicht dieselbe inhaltliche Ebene:
"die laufen alle halbnackt rum" hat seine Entsprechung in "die wurden alle zwangsverheiratet."
Gökmönster
23.10.06, 07:44
gib deiner phantasie freien lauf, welche ist auffälliger / sexy?
die mit oder ohne kopftuch? ;)
die ohne Kopftuch ist für mich attraktiver.
Macht abba nix, denn die mit Kopftuch, da sorgt schon Papa für den Ehemann :D
Die Testerin
23.10.06, 10:35
Lasst euch nicht vom Äußeren abschrecken.:lach:
http://www.turntoislam.com/forum/showthread.php?t=547
vielen dank, omar.
beim pierre vogel piepts ziemlich. einer dieser "frauenversteher", die weiber dazu bringen, männern die augen auszukratzen. da muss man sich nicht wundern, wenn frauen in so einem ruf stehen...:)
Das ist nicht dieselbe inhaltliche Ebene:
"die laufen alle halbnackt rum" hat seine Entsprechung in "die wurden alle zwangsverheiratet."
eine verwandschaft ist bestimmt nicht abzustreiten.
ich sehe dennoch einen kleinen "unterschied"-wenn jemand behauptet "die laufen alle halbnackt herum" ist es eher seine eigene meinung,die im normalfall keine sau juckt.
"die wurden alle zwangsverheiratet" diese aussage ist sehrwohl eine massendenkweise,da sie erstens von der presse,regierung und renegaten immerwieder raus posaunt,benützt wird und auch so erwünscht,gesteuert ist.ob es nun wirklich so schlimm ist oder nicht juckt wiederum niemanden.
Wie meinst du das jetzt?
Sollte ein Muslima nicht sexy aussehen dürfen?
gegen sowas hätte ich nichts einzuwenden,fernerhin verstehe ich unetr KOPFTUCH genau das und nichts anderes!:
http://www.scarves-manufacturers.com/gifs/women-scarves-a.jpg
eine verwandschaft ist bestimmt nicht abzustreiten.
ich sehe dennoch einen kleinen "unterschied"-wenn jemand behauptet "die laufen alle halbnackt herum" ist es eher seine eigene meinung,die im normalfall keine sau juckt.
"die wurden alle zwangsverheiratet" diese aussage ist sehrwohl eine massendenkweise,da sie erstens von der presse,regierung und renegaten immerwieder raus posaunt,benützt wird und auch so erwünscht,gesteuert ist.ob es nun wirklich so schlimm ist oder nicht juckt wiederum niemanden.
Das! Stimmt! Nicht! Hier mal eine Kostprobe (die Tags von diesem Deppen Vogel):
Im Zeitalter der Straffungscreme und der Silikongeneration fällt ein Thema neben dem Schönheitswahn immer wieder auf... das Kopftuch und die islamische Stellung der Frau. Ist der Hijab die Unterdrückung der Frau in ihrer Entfaltung oder sugerieren uns das doch eher die Medien die nach einer Perfekten 90 60 90 Catwalk- Superwoman- Prototyp Frau streben um uns ihren "angemessenen" Weg weisen zu wollen?!
ier ein kleiner Einblick und vielleicht eine kleine Erkenntnis.
Lohn Kopftuch Kuran Westen Bedeckung Reize Freiheit Pflicht Mode Schminke Glaube Hingabe Soziologie Scheidung Scheidungskinder
Sexualität Attraktivität Ehe Schönheitswahn Hijab Kleiderordnung Äusserlichkeiten Regeln Neid Operationen Botschaft Männer Frauen Konkurenzkampf Familie Sexobjekt Silikon Ich denke, "zwangsverheiratet" und "halbnackt" halten sich so ziemlich die Waage. Und soll ich mal was ganz ketzerisches sagen? Wenn nich mir die Antworten hier im Thread und das allgemeine Interesse an sonstigen religiösen Fragen ansehe, könnte ich folgern, daß Kopftuch ein bzw. der Schwerpunkt unserer Religion ist.
Die Testerin
23.10.06, 23:22
die junge dame (siehe eingangspost) hat übrigens seit 3 monaten das kopftuch abgelegt. sie kann sich letztendlich nicht damit identifizieren und sieht es auch als hindernis, beruflich weiterzukommen. sie möchte nicht über das kopftuch definiert werden von ihrer umgebung. so beschrieb sie mir die gründe. sie bat mich, unbedingt dichtzuhalten. ihr vater weiss es zwar, aber sie möchte nicht, dass andere davon erfahren. näheres folgt.
gib deiner phantasie freien lauf, welche ist auffälliger / sexy?
die mit oder ohne kopftuch? ;)
olsa ehrlich gesagt, kommt das auf den Betrachter an. Ich sehe viele junge türkische Frauen, die nach eigener Auffassung den muslimischen gebräuchen standhalten und bei mir aber genau das gegenteil. Wenn man trotz Kopftuch und kompletter Bedeckung immer noch anziehend auf Männer wirkt (sein wir mal ehrlich, wir Männer schaun schon mal verlegen hin) weil hochhackige Schuhe unten drunter zum vorschein treten oder eine figur betonte Kleidung eng anliegt, das Gesicht unter dem makeUp leidet, dann Frage ich mich tatsächlich, was hat es gebracht, ausser das die Mädchen natürlich etwas beachtung erlangen wollen? Mir solls egal sein, zumal das jedem überlassen ist, wie er sich kleidet, aber sowas würde mich interresieren, wie man auf meine Meinung reagiert.
Und mal eine offene Meinung zum Thema verhüllt oder nackig. Die Frage lässt sich so beantworten: Welches Geschenk ist interresanter, das unverpackte oder verpackte ? :lach:
Die Testerin
23.10.06, 23:40
... dann Frage ich mich tatsächlich, was hat es gebracht, ausser das die Mädchen natürlich etwas beachtung erlangen wollen?
das ist eben völlig normal. jeder will beachtung und bekommt sie. ob er/sie will oder nicht. damit umzugehen, gehört zum leben. ob mit oder ohne kopftuch.
Die Testerin
23.10.06, 23:43
Und mal eine offene Meinung zum Thema verhüllt oder nackig. Die Frage lässt sich so beantworten: Welches Geschenk ist interresanter, das unverpackte oder verpackte ? :lach:
naja, auf die katze im "sack" würde ich dankend verzichten. das thema ist übrigens nicht "verhüllt oder nackig"...:lach: also nicht übertreiben, gell.
das ist eben völlig normal. jeder will beachtung und bekommt sie. ob er/sie will oder nicht. damit umzugehen, gehört zum leben. ob mit oder ohne kopftuch.
na dann Frage ich mich, warum die Gesellschaft in Europa mit sowas nicht umzugehen kann, zumal im TV mittags FKK´ler in scharen durch die Flimmerkiste huschen, die Eier jener schaukeln sehen können und die Brüste in den Wogen hin und her wanken, in Veronas-Sendung wettgeeifert wird, welcher Busen schräger ist als der andere und das Opfer der jüngsten Satansanbetungen in schwarz gehüllt die Einkaufsmeile entlang schlendert und keine Beachtung geschenkt bekommt .(der muss sich wohl etwas mehr mühe geben beim stylen, damit sich endlich wieder ein Opa umdreht und hinterher wütet)
Ja dann Frage ich mich tatsächlich, warum ein Stück Stoff, soviel Wirbel verursachen kann! :motz:
naja, auf die katze im "sack" würde ich dankend verzichten. das thema ist übrigens nicht "verhüllt oder nackig"...:lach: also nicht übertreiben, gell.
man muss es ja nicht komplett auspacken :lach: und das Thema ist sehr wohl miteinander eng verbunden, zumal es hier doch um das Kopftuch geht.
Die Testerin
23.10.06, 23:55
...
Ja dann Frage ich mich tatsächlich, warum ein Stück Stoff, soviel Wirbel verursachen kann! :motz:
tja, vielleicht ist es dumm, aber ich würde sagen, beides (nacktheit und schleier) macht wirbel. denn beides zielt auf die sexualität der frau.
tja, vielleicht ist es dumm, aber ich würde sagen, beides (nacktheit und schleier) macht wirbel. denn beides zielt auf die sexualität der frau.
wie bitte? Also, wenn ich etwas mehr Stoff an habe, verursacht das mehr Probleme? Eventuell Mottengefahr? :lach: Also ehrlich, entweder wollen die Frauen Nackheit und damit Begehrlichkeit für alle oder Schleier und damit die Einzigartigkeit in Persona. Wessen Ziel wäre das? Die der Frauen, oder? Ich habs gewusst, alles was Probleme bereitet, fängt mit F an.
Religion fängt im Herzen an. Ein Mensch mit Herz und Gewissen ist auch ein guter Gläubiger.
Was bringt es mir wenn ich ein Kopftuch trage , dazu enge Jeans und Tops, in die Disco gehe, mit Jungs flirte, lästere, streite und lüge?
Man sollte die Liebe zu einer Religion nicht an einem Stück Stoff festmachen
Die Testerin
24.10.06, 00:03
wie bitte? Also, wenn ich etwas mehr Stoff an habe, verursacht das mehr Probleme? Eventuell Mottengefahr? :lach: Also ehrlich, entweder wollen die Frauen Nackheit und damit Begehrlichkeit für alle oder Schleier und damit die Einzigartigkeit in Persona. Wessen Ziel wäre das? Die der Frauen, oder? Ich habs gewusst, alles was Probleme bereitet, fängt mit F an.
wenn du mehr stoff anhast, fällst du aus dem rahmen. bekommst probleme ohne ende. wenn du zu wenig stoff anhast, hast du genau so viele probleme. was frauen wollen: frau sein, ohne in eine ecke gedrängt zu werden. also menschen. nur manche (vor allem männer) haben damit ein problem. und das resultiert in ein, wie du so schön sagst, "entweder oder". also, ich habe jetzt dreimal das wort problem benutzt. dennoch bestehe ich darauf: frauen sind kein problem:)
:aferin: hast getroffen den nagel auf´n kopf ;)
mayne finga auh gaputt dabay heee:D
Die Testerin
24.10.06, 00:06
also, mädels: tragt ihr ein kopftuch oder habt ihr mal mit dem gedanken gespielt?
Religion fängt im Herzen an. Ein Mensch mit Herz und Gewissen ist auch ein guter Gläubiger.
Was bringt es mir wenn ich ein Kopftuch trage , dazu enge Jeans und Tops, in die Disco gehe, mit Jungs flirte, lästere, streite und lüge?
Man sollte die Liebe zu einer Religion nicht an einem Stück Stoff festmachen
na endlich, eine Meinung, eine die ich auch verstehe und damit auch keine Probleme habe. Auf der anderen Seite, es gibt auch Mädchen oder Frauen jüngeren Jahrgangs, die sich bewusst "nicht anziehend" kleiden, die wiederum sind für mich auch kein Problem, zumal Sie die Kultur mitleben.
Kultur und Religion, das sind eng verwandte Eigenschaften, das eine ohne das andere undenkbar, aber sehr unterschiedlich zu handhaben. Es kommt darauf an, wieweit man damit klarkommt.
also, mädels: tragt ihr ein kopftuch oder habt ihr mal mit dem gedanken gespielt?
Nein ich trage kein Kopftuch und habe auch nie daran gedacht. Ich versuche aber sonstige religiöse Pflichten hinzukriegen.
Die Testerin
24.10.06, 00:10
du denn?
mädels, geht in euren geyik-topu-thread, ihr seid mächtig am spämmen. also, ich warte auf eine antwort von yücel und von euch süssen.
natürlich trage ich kein kopftuch. aber ich war fast so weit. ist schon lange her.
und wo ihr schon am spämmen seid, ziehe ich kurz mal nach: ich hatte heute meinen 888. beitrag. darauf trink ich donnerstag einen wein mit henryk m. broderchen.
wenn du mehr stoff anhast, fällst du aus dem rahmen. bekommst probleme ohne ende. wenn du zu wenig stoff anhast, hast du genau so viele probleme. was frauen wollen: frau sein, ohne in eine ecke gedrängt zu werden. also menschen. nur manche (vor allem männer) haben damit ein problem. und das resultiert in ein, wie du so schön sagst, "entweder oder". also, ich habe jetzt dreimal das wort problem benutzt. dennoch bestehe ich darauf: frauen sind kein problem:)
also bei zu wenig Stoff hat niemand ein Problem, nicht mal ein Opa :lach: , vielleicht die Frauen selber, die sowas betrachten müssen.
Die Testerin
24.10.06, 00:14
ja ich trage es dann, wenn ich in die moschee gehe, aus RESPEKT (edeb, terbiye)! sowie all die christen, die in die kirche gehen und ihr haar bedecken ;) zwar nicht alle aber die meissten tun es gelle ;)
ach, und warum will man mich hier im forum davon überzeugen, dass man in moscheen kein kopptuch mehr tragen muss? und, schauen die männer auch weg, wenn sie an dir vorbeikommen?
Die Testerin
24.10.06, 00:16
also bei zu wenig Stoff hat niemand ein Problem, nicht mal ein Opa :lach: , vielleicht die Frauen selber, die sowas betrachten müssen.
jetzt hast du aber ein problem, mein lieber. und das fängt mit m an.
frauen haben immer probleme, wenn sie ihr äusseres auf sexualität anlegen. also sowohl als auch, statt entweder oder. mit koptuch: problem. mit wenig kleidung: gleiche problema.
ach, und warum will man mich hier im forum davon überzeugen, dass man in moscheen kein kopptuch mehr tragen muss? und, schauen die männer auch weg, wenn sie an dir vorbeikommen?
du muss in der moschee auch kein kopptuch tragen. ich gehe oft mit interessierten deutschen freundinnen in die moschee und die tragen keines. als ich klein war sagte unser hoca auch zu mir " kizim istersen kafanda sapkaylada gelebilirsin"
es kommt immer drauf an wo du hingehst.wenn du zu sülos gehst dann brauchst du nix anderes erwarten
ach, und warum will man mich hier im forum davon überzeugen, dass man in moscheen kein kopptuch mehr tragen muss? und, schauen die männer auch weg, wenn sie an dir vorbeikommen?
wer sagt das, die eine Sekte, die im TV mal aktuell war?
Bei den Männern gibt es auch ein Problem, wenn zu wenig dran ist, schauen sie hin, wenn dieses Stoff zu eng anliegt umso mehr.
Die Testerin
24.10.06, 00:18
hö? ilk defa senden duyuyorum, artik camiide gerek yokmuymus basörtü takmaya? hayda......
ja, wurde mir hier jedenfalls versichert von dertli, glaube ich. gehst du schaun im thread "testerin philisophiert über religion" oder so.
Die Testerin
24.10.06, 00:20
wer sagt das, die eine Sekte, die im TV mal aktuell war?
Bei den Männern gibt es auch ein Problem, wenn zu wenig dran ist, schauen sie hin, wenn dieses Stoff zu eng anliegt umso mehr.
nee, selbst erlebt, als ich in eine koranschule ging. trotz kopftuch haben die konsequent sich weggedreht oder die hand vors gesicht gehalten. das war in niedersachsen.
was ist ein sülocu??? süleymanci?
http://www.politikcity.de/forum/images/icons/icon9.gif ben sülocu degilim, mahmudcuda degilim, nurcu hic mi hic degilim.....
ama saygimdan/terbiyemden dolayi basi acik girmem camiiye heri.......
yau heri bende basörtüsüz girmem ama girende var yani mevlütde falan kac kez gördüm kimsede bisi demiyor
nee, selbst erlebt, als ich in eine koranschule ging. trotz kopftuch haben die konsequent sich weggedreht oder die hand vors gesicht gehalten. das war in niedersachsen.
was ist ein sülocu??? süleymanci?
sülocus sind die süleymancis,eine bestimmte gruppierung ich würde sie sogar als sekte bezeichnen. die extremen islamisten meiner meinung nach
dann gibt es noch die nurcus und kaplancis, aber keine rede wert:)
ah ya und was hast du erwartet?das sie dich umarmen ? letzendlich bist du nur eine fremde frau
Die Testerin
24.10.06, 00:25
ja, so hiessen diese pappnasen: süleymanci... ich habe es total verdrängt. da siehste mal...
echt? vallah bilemicem gülo, o zaman burdaki kitle daha mi müslüman? :lach: ilk defa duyuyorum, o da senden..af eyle gülo.....
vallah heri ben hep rastliyorum camiide mevlüt olduugnda yada ne bileyim .bende illa basimi örterim.ben evdede kafama cingen gibi hep tülbent takarim zaten:D
Die Testerin
24.10.06, 00:28
also: ihr seid keine kopftuchträgerinnen.
was sagt ihr dazu, dass ich heute mal behaupte, frau hat probleme, sobald sie sich selbst sexualisiert? also kopftuch trägt oder halbnackert rumläuft?
nee, selbst erlebt, als ich in eine koranschule ging. trotz kopftuch haben die konsequent sich weggedreht oder die hand vors gesicht gehalten. das war in niedersachsen.
was ist ein sülocu??? süleymanci?
sowas aber auch, was war denn das für ein Verein? Naja egal, bei sowas bin ich besonders aggressiv. Vor 8Jahren wollte ich bei einem Ramazan Gebet auch in eine Moschee rein, die ich nicht kannte, war auswärts. Als ich in den Hof reingetrabt bin, war ich plötzlich in Afghanistan. Die haben alle per Laseraugen abtastungen unternommen und einige sind hinter mir her, haben mich beobachtet als ich die Reinwascghung vollzog und sind mir dann auch in den Gebetsraum gefolgt. Als ich mich hinsetzte, meinte einer mir vorschreiben zu können, das dies ein Privatverein sei. Die einzige Antwort von mir war: Das ist Gottes-Haus, egal ob in Mekka oder in Honolulu. Willst du mir das Recht absprechen zu beten?
Nun muss ich in die Heia, mein Kopftuch, eee Kopfkissen ruft mich. :Bauchtanz:
camiiye gidince, laz hanimlar gibi arkadan bagliyom, anacim basiyor küfürü:"su basini dogru ört kizim!" ama anne? :brüll:
yani dedigim gibi, burdaki bayanlar gördügüm kadariyla örtünüpde camiiye ayak basarlar, bazileri felaketdir ama onlar ayri (gözleri sadece görünmekde, eller eldiven icinde..extreme variante versteht sich) aber ansonsten alles im grünen :lach:
hatte letztens so ein erlebnis. kiz kardesimle burdaki camiinin bakkalindan ekmek almaya gitdik weil ich zu faul war um auto zu fahren:D
kardesim orda tepeden tirnaga örtülü bir teyze gördü. anacim bi kacisi vardi cocuga anlatana kadar canim cikdi. die variante finde ich zu extrem irgendwie, keine ahnung. aber ich hab mal gehört das die drunter nackt sein sollen, stimmt das
Die Testerin
24.10.06, 00:32
camiiye gidince, laz hanimlar gibi arkadan bagliyom, anacim basiyor küfürü:"su basini dogru ört kizim!" ama anne? :brüll:
yani dedigim gibi, burdaki bayanlar gördügüm kadariyla örtünüpde camiiye ayak basarlar, bazileri felaketdir ama onlar ayri (gözleri sadece görünmekde, eller eldiven icinde..extreme variante versteht sich) aber ansonsten alles im grünen :lach:
machs du auf doytsch? oder hast du problem?:lach:
Die Testerin
24.10.06, 00:34
sowas aber auch, was war denn das für ein Verein? Naja egal, bei sowas bin ich besonders aggressiv. Vor 8Jahren wollte ich bei einem Ramazan Gebet auch in eine Moschee rein, die ich nicht kannte, war auswärts. Als ich in den Hof reingetrabt bin, war ich plötzlich in Afghanistan. Die haben alle per Laseraugen abtastungen unternommen und einige sind hinter mir her, haben mich beobachtet als ich die Reinwascghung vollzog und sind mir dann auch in den Gebetsraum gefolgt. Als ich mich hinsetzte, meinte einer mir vorschreiben zu können, das dies ein Privatverein sei. Die einzige Antwort von mir war: Das ist Gottes-Haus, egal ob in Mekka oder in Honolulu. Willst du mir das Recht absprechen zu beten?
Nun muss ich in die Heia, mein Kopftuch, eee Kopfkissen ruft mich. :Bauchtanz:
und? allergie inzwischen zur einsicht gereift?
schlimm:gewalt: istanbul fatihde bi sürü öyleleri, git de gör........nun ob sie nackt sind...nuddisten gelle?:brüll:
:D vallah cok duydum ama dogrumu bilemem tabi. ama ich muss dir mal sachen erzählen du lachst dich weg:D
Die Testerin
24.10.06, 00:40
ja genau canim, mein problem sind meine zwei linken hände ;)
deshalb die verwurschtelung mit dem anbringen des kopftuches:lach: leider.....oder zum leid meiner mama:brüll:
macht nur weiter so. wie gesagt: spätestens wenn ratze noch mit dem keuschheitsgürtel aufwartet, vergeht euch das lachen.
und jetzt ich auch in die federn muss. vorher noch wenigstens 20 minuten der al-bundy-nacht sehen. hab ich voll verpasst.
d.t.
ich werd noch sehen, ob ich die junge dame von oben einladen kann. wie ich euch kenne, werdet ihr ihr einen gehörigen schrecken einjagen, weil sie ihr kopftuch abgelegt hat.:brüll: euer ernst in ehren...
und? allergie inzwischen zur einsicht gereift?
welche denn?
Die Testerin
24.10.06, 11:50
welche denn?
naja, irgendeine.
eine einsicht ist auf jeden fall besser, als psychosomatische probleme, mit denen ich kämpfen muss:lach: . ich wünsche allen nur das beste...
leute das thema scheint zwar eingeschlafen zu sein, aber dennoch will ich euch mal auf die diskussion darüber auf der FDP website aufmerksam mache
http://forum.fdp-bundesverband.de/read.php?4,877012
echt krass was sich daimagüler geleistet hat. was ich aber nicht begreife, warum KEINER von den wahren sexobjekten redet. was ist eigentlich mit den zwangsprostituirten aus südostasien oder dem ostblock. was ist mit magersüchtigen teenis, die sich haölbnackte models zum vorbild nehmen ... MAAAAAAAAAANNNN WAS WOLLEN DIE EIGENTLICH WIRKLICH VON UNS :motz:
interessant hierbei ... die liberale deutsch türkische vereinigung hat dazu nix auf der website zu stehen >> http://ltd-ev.de/ :doner:
dubios oder bin ich schon senil :brüll:
Manastirli Hamdi
29.10.06, 15:45
Ich finde, einige Herrschaften, die anderen TÜV-TürkInnen nachäffen und bei der Aufnahmegesellschaft punkten wollten und jetzt den Salat haben, sind gerade an ihrer Situation mit schuld.
Die einzige türkischstämmige Abgeordnete im Bundestag, die die eigentlichen Probleme wie sozialem Abbau, Hartz IV und kulturelle Verrandung der Arbeitsmigranten auch gegen den Mainstream thematisiert, ist Sevim Dagdelen.
Ich denke, sie hat ihre vielleicht für uns unbequeme Ideologie oder Überzeugung, aber sie ist authentisch und tatsächlich keine TÜV-TürkIn.
Sie hat mehr Charakter und Rückgrat, als einige Möchtergern-Necla-Keleks und -Seyran-Ates's, die sich nun in der Rolle von Salman Rushdie wiederfinden.
Die Testerin
31.10.06, 12:06
Kultur
Türkische Männer und Kopftücher
WELT.de bat Mehmet Daimagüler, Forscher in Harvard, um einen Beitrag zum Thema "Kopftuch, Frauen, Türkei und der ganze Rest". Und plötzlich muss der Autor sich fragen: Bin ich Feminist?
Ich wurde gebeten, einige Zeilen über die türkische Frau in Deutschland zu schreiben. Das will ich gerne tun. Will man die türkische Frau verstehen, muss man zunächst den türkischen Mann kennen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, das gilt auch für Türken. Das Sein der türkischen Frau heißt Mehmet, Ali oder Mustafa. Die Geschichte des türkischen Mannes ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Türkische Männer sind beispielsweise überzeugte Frauenrechtler, was viele hier in Deutschland nicht wissen. Als ich neulich vorschlug, muslimische Frauen sollten als Zeichen der Integration das Kopftuch ablegen, hagelte es Proteste. Und zwar ausschließlich von türkischen Männern, die sich für das "Recht" der Frau auf ihr Kopftuch einsetzten. Selbstlos warfen sie sich in die Bresche, immerhin geht es um die Entscheidungsfreiheit der Frau.
Die meisten Deutschen missverstehen auch die Ritterlichkeit türkischer Männer. Während sich der Knigge endlos darüber auslässt, ob der Mann auf der Straße zur Rechten oder zur Linken der Frau schreiten solle, gehen türkische Männer vorneweg, im Drei-Schritt-Abstand gefolgt von der Frau. Das ist eine klare Regel für alle Situationen und dient einzig dem Schutz der Frau. Man muss schließlich die Augen aufhalten nach streunendem Gesindel, das die Ehre der Frau beschmutzen könnte.
Überhaupt bestimmt die Verteidigung der Ehre der Ehefrau/ Mutter/ Großmutter/ Schwester/ Tochter/ Base große Teile des Tagesablaufs des türkischen Mannes. Diese Ehre ist immer und überall gefährdet. Sie zu verteidigen erfordert hohe und höchste Abwehrbereitschaft. Don Juan, oder in diesem Fall Don Ali, macht das ungefragt und wiederum völlig selbstlos. Dies verweichlichten deutschen Männer versagen doch auf ganzer Linie und wenn, sind sie nur bedingt abwehrbereit.
Türkische Männer jedenfalls sind große Förderer der Emanzipation. Sie unterstützen das Karrierestreben ihrer ehrgeizzerfressenen Gattinnen. Anders als viele deutsche Männer fühlen sie sich überhaupt nicht in ihrem Stolz verletzt, wenn sie den ganzen Tag im Café hocken und Backgammon spielen, während ihre Frauen den lieben langen Tag am Fließband verbringen, abends kochen, die Kinder versorgen, dann den Zweitjob als Putzfrau antreten und den Rest der Zeit perfekte Gattinnen sind. Türkische Männer sind emanzipiert genug, kein Problem damit zu haben, wenn ihre Frauen den Lebensunterhalt für die Familie verdienen. Deutsche Männer hingegen rennen in der gleichen Situation gleich zu Britt am Nachmittag und heulen sich aus ("Hilfe, ich habe keinen Job und meine Frau verdient das Geld. Bin ich noch ein Mann?").
Türkische Männer sind da entschieden weiter. Sie stellen sich nicht selbst ständig in Frage oder machen sich unendlich Gedanken über ihre Rolle. Sie sind sich ihrer ziemlich sicher. Cogito ergo sum gilt nur für weichlappige deutsche Männer. Türkischen Männern reicht das ergo sum völlig aus, um unbeschadet durchs Leben zu kommen. Bist Du schwul oder was? Ist regelmäßig die erste Frage, die dem türkischen Mann beim Anblick seines bemitleidenswerten deutschen Artgenossen durch den Kopf schießt. Auch bei der Manneskraft sind die Rollen klar verteilt: der deutsche Mann von Heute ist metrosexuell - der türkische Mann hingegen nur sexuell und das zu 100 Prozent. Ob am Bosporus oder in Kreuzberg.
Ich fasse zusammen: Türkische Männer sind ritterlich, emanzipiert, selbstlos, frauenverstehend-aber-nicht-warmduschend, stolz und ehrenhaft. Herbert Grönemeyer würde - mit dem Refrain von "Männer" - singen:
"Türken haben Muskeln Türken sind furchtbar stark Türken können alles Türken kriegen nen Herzinfarkt ohh Türken sind einsame Streiter Müssen durch jede Wand Müssen immer weiter."
Was soll ich da noch groß über türkische Frauen schreiben? Sie sind gesegnet. Mit uns. Manche vergessen es zuweilen, aber wir erinnern sie an diesen Umstand. Schließlich haben wir doch die all diese schlagkräftigen Argumente auf unserer Seite, oder? Türkische Männer gehören angebetet, nicht kritisiert. Unsere türkischen Frauen wissen das und die deutschen Frauen werden es noch lernen, jawohl!
Der Autor ist Lucius N. Littauer Fellow der Harvard University und ehemaliges FDP Bundesvorstandsmitglied
Artikel erschienen am 18.10.2006
WELT.de
Kemal Kara
31.10.06, 18:51
der deutsche Mann von Heute ist metrosexuell - der türkische Mann hingegen nur sexuell und das zu 100 Prozent. Ob am Bosporus oder in Kreuzberg.
:brüll::brüll:
Wie amüsant :cimbom:
Kultur
Türkische Männer und Kopftücher
WELT.de bat Mehmet Daimagüler, Forscher in Harvard, um einen Beitrag zum Thema "Kopftuch, Frauen, Türkei und der ganze Rest". Und plötzlich muss der Autor sich fragen: Bin ich Feminist?
Ich wurde gebeten, einige Zeilen über die türkische Frau in Deutschland zu schreiben. Das will ich gerne tun. Will man die türkische Frau verstehen, muss man zunächst den türkischen Mann kennen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, das gilt auch für Türken. Das Sein der türkischen Frau heißt Mehmet, Ali oder Mustafa. Die Geschichte des türkischen Mannes ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Türkische Männer sind beispielsweise überzeugte Frauenrechtler, was viele hier in Deutschland nicht wissen. Als ich neulich vorschlug, muslimische Frauen sollten als Zeichen der Integration das Kopftuch ablegen, hagelte es Proteste. Und zwar ausschließlich von türkischen Männern, die sich für das "Recht" der Frau auf ihr Kopftuch einsetzten. Selbstlos warfen sie sich in die Bresche, immerhin geht es um die Entscheidungsfreiheit der Frau.
Die meisten Deutschen missverstehen auch die Ritterlichkeit türkischer Männer. Während sich der Knigge endlos darüber auslässt, ob der Mann auf der Straße zur Rechten oder zur Linken der Frau schreiten solle, gehen türkische Männer vorneweg, im Drei-Schritt-Abstand gefolgt von der Frau. Das ist eine klare Regel für alle Situationen und dient einzig dem Schutz der Frau. Man muss schließlich die Augen aufhalten nach streunendem Gesindel, das die Ehre der Frau beschmutzen könnte.
Überhaupt bestimmt die Verteidigung der Ehre der Ehefrau/ Mutter/ Großmutter/ Schwester/ Tochter/ Base große Teile des Tagesablaufs des türkischen Mannes. Diese Ehre ist immer und überall gefährdet. Sie zu verteidigen erfordert hohe und höchste Abwehrbereitschaft. Don Juan, oder in diesem Fall Don Ali, macht das ungefragt und wiederum völlig selbstlos. Dies verweichlichten deutschen Männer versagen doch auf ganzer Linie und wenn, sind sie nur bedingt abwehrbereit.
Türkische Männer jedenfalls sind große Förderer der Emanzipation. Sie unterstützen das Karrierestreben ihrer ehrgeizzerfressenen Gattinnen. Anders als viele deutsche Männer fühlen sie sich überhaupt nicht in ihrem Stolz verletzt, wenn sie den ganzen Tag im Café hocken und Backgammon spielen, während ihre Frauen den lieben langen Tag am Fließband verbringen, abends kochen, die Kinder versorgen, dann den Zweitjob als Putzfrau antreten und den Rest der Zeit perfekte Gattinnen sind. Türkische Männer sind emanzipiert genug, kein Problem damit zu haben, wenn ihre Frauen den Lebensunterhalt für die Familie verdienen. Deutsche Männer hingegen rennen in der gleichen Situation gleich zu Britt am Nachmittag und heulen sich aus ("Hilfe, ich habe keinen Job und meine Frau verdient das Geld. Bin ich noch ein Mann?").
Türkische Männer sind da entschieden weiter. Sie stellen sich nicht selbst ständig in Frage oder machen sich unendlich Gedanken über ihre Rolle. Sie sind sich ihrer ziemlich sicher. Cogito ergo sum gilt nur für weichlappige deutsche Männer. Türkischen Männern reicht das ergo sum völlig aus, um unbeschadet durchs Leben zu kommen. Bist Du schwul oder was? Ist regelmäßig die erste Frage, die dem türkischen Mann beim Anblick seines bemitleidenswerten deutschen Artgenossen durch den Kopf schießt. Auch bei der Manneskraft sind die Rollen klar verteilt: der deutsche Mann von Heute ist metrosexuell - der türkische Mann hingegen nur sexuell und das zu 100 Prozent. Ob am Bosporus oder in Kreuzberg.
Ich fasse zusammen: Türkische Männer sind ritterlich, emanzipiert, selbstlos, frauenverstehend-aber-nicht-warmduschend, stolz und ehrenhaft. Herbert Grönemeyer würde - mit dem Refrain von "Männer" - singen:
"Türken haben Muskeln Türken sind furchtbar stark Türken können alles Türken kriegen nen Herzinfarkt ohh Türken sind einsame Streiter Müssen durch jede Wand Müssen immer weiter."
Was soll ich da noch groß über türkische Frauen schreiben? Sie sind gesegnet. Mit uns. Manche vergessen es zuweilen, aber wir erinnern sie an diesen Umstand. Schließlich haben wir doch die all diese schlagkräftigen Argumente auf unserer Seite, oder? Türkische Männer gehören angebetet, nicht kritisiert. Unsere türkischen Frauen wissen das und die deutschen Frauen werden es noch lernen, jawohl!
Der Autor ist Lucius N. Littauer Fellow der Harvard University und ehemaliges FDP Bundesvorstandsmitglied
Artikel erschienen am 18.10.2006
WELT.de
Woran erkennt man das der Author Türke ist?
Die Themenstellung war: Erzähle uns was über die türkische Frau..
Er hingegen erzählt über Zeilen nur vom türkischen Mann...
So ein alberner Macho!
Kemal Kara
31.10.06, 19:17
Woran erkennt man das der Author Türke ist?
Die Themenstellung war: Erzähle uns was über die türkische Frau..
Er hingegen erzählt über Zeilen nur vom türkischen Mann...
So ein alberner Macho!
Ich sagte neulich erst, dass man das Ablegen des Kopftuches nicht die Frau, sondern den Mann fragen muss.
Erst dann hätte man eine Antwort ob die Frauen das Kopftuch auch wirklich freiwillig tragen :türkiye:
Die Testerin
31.10.06, 22:32
MORDDROHUNG GEGEN GRÜNE
Kopftuch-Streit stürzt Muslime in Zwiespalt
Von Sonja Pohlmann
Krisengipfel zwischen den Grünen und den Verbänden der deutschen Muslime: Die Islam-Vertreter verurteilten die Morddrohungen gegen die Abgeordnete Ekin Deligöz. Doch zugleich geißelten sie deren Aussagen gegen das Tragen von Kopftüchern als "Unsinn" und "Populismus".
Berlin - Es sollte der Auftakt sein für eine große Debatte. Endlich sollte diskutiert werden über Muslime in Deutschland, über Meinungs- und Religionsfreiheit, über die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Vertreter von muslimischen Verbänden und die Bundestagsfraktion der Grünen trafen sich heute mit diesem hehren Ziel, doch was am Ende als Ergebnis da stand, trug nicht ganz so weit. "Die Meinungsfreiheit steht nicht zur Disposition" - dies verkündete Renate Künast nach zwei Stunden Diskussion.
Bedrohte Abgeordnete Deligöz: "Sie muss aufpassen, was sie sagt"
Die Fraktionschefin hatte die fünf Islam-Vertreter eingeladen, um über den Fall Ekin Deligöz zu sprechen. Deligöz ist Bundestagsabgeordnete der Grünen und bekommt Morddrohungen, seit sie vor knapp zwei Wochen in einem Zeitungsinterview muslimische Frauen und Mädchen aufforderte, das Kopftuch abzulegen. Rund um die Uhr wird sie deshalb jetzt vom Bundeskriminalamt geschützt. Das gemeinsame Treffen sollte ein Zeichen der Solidarität mit Deligöz sein - und ein Beweis dafür, dass die muslimischen Verbände hinter der Meinungsfreiheit in Deutschland stehen. Doch nach der Konferenz ist Künast die einzige, die vor die Presse tritt und sich offiziell äußert. Die anderen muss man bitten, etwas zu sagen.
Künast sagt: Für die Islam-Vertreter sei es zu schwer, die Debatten um Kopftuch und Meinungsfreiheit auseinander zu halten. Die einzelnen Meinungen seien zu unterschiedlich.
"Populistisch und unsinnig"
Klar ist: Auch nach der Diskussion gibt es noch verschiedene Auffassungen über Deligöz. "Sicher muss Ekin Deligöz alles sagen dürfen können", sagt Kenan Kolat vom Türkischen Bund Berlin und Brandenburg am Rande. Dann schiebt er eine Einschränkung hinterher: "Aber sie muss aufpassen was sie sagt." Für die Öffentlichkeit im Lande sei es nicht möglich, islamistischen Terror und islamisches Kopftuch auseinander zu halten - deshalb "gefährdet Ekin Deligöz mit ihren Forderungen den sozialen Frieden", sagt Kolat am Rande zu SPIEGEL ONLINE.
Es ist der gleiche Zwiespalt, den Kolat schon vor dem Treffen erkennen ließ: Die Morddrohungen seien "auf das Schärfste" zu verurteilen. "Das darf in einer Demokratie natürlich nicht vorkommen." Gleichwohl nannte er Deligöz' Aufruf zum Ablegen des Kopftuchs "populistisch". Und fügte hinzu: "Was sie gesagt hat, ist für mich Unsinn." Wichtig sei allerdings auch, "dass sie diesen Unsinn verbreiten darf".
Im selben Dilemma steckte zum Beispiel Ali Kizilkaya vom Islamrat: Deligöz vertrete eine bedauerliche Einzelmeinung, sagte er. Das Tuch zu tragen, sei ein religiöses Gebot des Korans. "Und Integration kann nicht bedeuten, dass man dieses Gebot nicht praktiziert." Allerdings respektiere er eine inhaltliche Auseinandersetzung: "Zur Meinungsfreiheit gehört gewiss auch, dass man Muslime kritisieren darf."
Symbolischer Streit um ein Stück Stoff
Es ist eine Debatte, die alle politischen Parteien erregt. Schon bei der Islamkonferenz, die Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufen hat, war das Kopftuch eines der größten Streitthemen - in vielen westlichen Ländern ist es das zentrale Symbol in der Debatte um die Integration des Islam.
Schäuble stellte sich nun hinter Deligöz: Ihr Aufruf sei "absolut legitim". CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte: "Ein solches Klima des Hasses gegen eine Person, die lediglich ausspricht, was viele denken, ist nicht hinnehmbar." Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) nannte die Drohungen einen "unverhohlenen Versuch, die Meinungsfreiheit einzuschränken und damit die Grundlagen unserer Rechtsordnung zu erschüttern". FDP-Generalsekretär Dirk Niebel forderte, Meinungsäußerungen nicht "mit aggressiven verbalen Attacken und Gewaltandrohungen zu beantworten".
Deligöz hatte vor zwei Wochen nach den Morddrohungen "alle demokratischen Kräfte in Deutschland" aufgefordert, ein Zeichen gegen den Hass zu setzen - "auch die Türken in Deutschland". Heute Abend sagt sie, es sei bei dem wichtigen Treffen um Inhalte gegangen. Darum sei es "erfolgreich gewesen". Auch wenn im Streit um das Kopftuch "ein Zusammenkommen nicht möglich" war, das sie "für eine bestimmte Form von Rollenzuweisung und von Patriarchat" hält.
Ihre Kernforderung in der ganzen Debatte: "Religions- und Meinungsfreiheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden." Die heftige Reaktion auf ihre Forderung habe sie nicht erwartet. "Allerdings habe ich keine Angst, sonst könnte ich nicht weiterarbeiten. Ich werde mein Leben genauso weiterführen wie bisher auch." Sie sagt es und verschwindet mit ihrem Personenschützer durch den Hintereingang.
mit Material von ddp/AP
Spiegel Online, 31. 10. 06
Die Testerin
31.10.06, 22:37
na bitte. die testerin hat nen fehler gemacht.
was sagt ihr über die morddrohungen gegen frau deligöz?
Die Testerin
31.10.06, 23:17
irgendwie stört mich dieses thema. wo liegt nun der unterschied zwischen meinungsfreiheit und religionsfreiheit?
Hamilkar Barkas
31.10.06, 23:23
was sagt ihr über die morddrohungen gegen frau deligöz?
Welche Antwort erwartest du? Gut gemacht? Hoffentlich bleibt es nicht bei Drohungen?
Einige Herrschaften sollten Zeitungen zur Abwechslung mal lesen anstatt sie zu rauchen...
Welche Antwort erwartest du? Gut gemacht? Hoffentlich bleibt es nicht bei Drohungen?
Einige Herrschaften sollten Zeitungen zur Abwechslung mal lesen anstatt sie zu rauchen...
:brüll: :brüll: :brüll:
Sorry!
Die Testerin
31.10.06, 23:27
Welche Antwort erwartest du? Gut gemacht? Hoffentlich bleibt es nicht bei Drohungen?
Einige Herrschaften sollten Zeitungen zur Abwechslung mal lesen anstatt sie zu rauchen...
ähm, wie bitte?
Hamilkar Barkas
31.10.06, 23:31
ähm, wie bitte?
Sei mir nicht böse, aber der Sinn deiner Frage will sich mir nicht so recht erschließen. Was soll man denn zu den Morddrohungen Frau Deligöz gegenüber "sagen"?
Die Testerin
01.11.06, 00:05
welche zeitung rauchst du denn?
nee, mal ehrlich:
kopftuch: die moslems radikalisieren sich und befürworten sogar morddrohungen etc. obwohl sie selbst nicht mal eins tragen. das geht mir nicht in den kopf.
nochmal meine frage:
was ist religionsfreiheit und was ist meinungsfreiheit?
ottoman1299
01.11.06, 00:11
welche zeitung rauchst du denn?
nee, mal ehrlich:
kopftuch: die moslems radikalisieren sich und befürworten sogar morddrohungen etc. obwohl sie selbst nicht mal eins tragen. das geht mir nicht in den kopf.
ich kenne keinen moslem der so etwas befüwortet, habe auch hier(PC) keinen getroffen der morddrohungen befüwortet. also kann dir hier keiner weiter helfen.
baska kapiya!
welche zeitung rauchst du denn?
nee, mal ehrlich:
kopftuch: die moslems radikalisieren sich und befürworten sogar morddrohungen etc. obwohl sie selbst nicht mal eins tragen. das geht mir nicht in den kopf.
nochmal meine frage:
was ist religionsfreiheit und was ist meinungsfreiheit?
Seine Religion frei wählen zu können und diese ebenso frei jederzeit wieder verlassen zu können, bedeutet Religionsfreiheit!
Meinungsfreiheit ist die Freiheit von Meinung.
Kultur
Türkische Männer und Kopftücher
WELT.de bat Mehmet Daimagüler, Forscher in Harvard, um einen Beitrag zum Thema "Kopftuch, Frauen, Türkei und der ganze Rest". Und plötzlich muss der Autor sich fragen: Bin ich Feminist?
Ich wurde gebeten, einige Zeilen über die türkische Frau in Deutschland zu schreiben. Das will ich gerne tun. Will man die türkische Frau verstehen, muss man zunächst den türkischen Mann kennen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein, das gilt auch für Türken. Das Sein der türkischen Frau heißt Mehmet, Ali oder Mustafa. Die Geschichte des türkischen Mannes ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Türkische Männer sind beispielsweise überzeugte Frauenrechtler, was viele hier in Deutschland nicht wissen. Als ich neulich vorschlug, muslimische Frauen sollten als Zeichen der Integration das Kopftuch ablegen, hagelte es Proteste. Und zwar ausschließlich von türkischen Männern, die sich für das "Recht" der Frau auf ihr Kopftuch einsetzten. Selbstlos warfen sie sich in die Bresche, immerhin geht es um die Entscheidungsfreiheit der Frau.
Die meisten Deutschen missverstehen auch die Ritterlichkeit türkischer Männer. Während sich der Knigge endlos darüber auslässt, ob der Mann auf der Straße zur Rechten oder zur Linken der Frau schreiten solle, gehen türkische Männer vorneweg, im Drei-Schritt-Abstand gefolgt von der Frau. Das ist eine klare Regel für alle Situationen und dient einzig dem Schutz der Frau. Man muss schließlich die Augen aufhalten nach streunendem Gesindel, das die Ehre der Frau beschmutzen könnte.
Überhaupt bestimmt die Verteidigung der Ehre der Ehefrau/ Mutter/ Großmutter/ Schwester/ Tochter/ Base große Teile des Tagesablaufs des türkischen Mannes. Diese Ehre ist immer und überall gefährdet. Sie zu verteidigen erfordert hohe und höchste Abwehrbereitschaft. Don Juan, oder in diesem Fall Don Ali, macht das ungefragt und wiederum völlig selbstlos. Dies verweichlichten deutschen Männer versagen doch auf ganzer Linie und wenn, sind sie nur bedingt abwehrbereit.
Türkische Männer jedenfalls sind große Förderer der Emanzipation. Sie unterstützen das Karrierestreben ihrer ehrgeizzerfressenen Gattinnen. Anders als viele deutsche Männer fühlen sie sich überhaupt nicht in ihrem Stolz verletzt, wenn sie den ganzen Tag im Café hocken und Backgammon spielen, während ihre Frauen den lieben langen Tag am Fließband verbringen, abends kochen, die Kinder versorgen, dann den Zweitjob als Putzfrau antreten und den Rest der Zeit perfekte Gattinnen sind. Türkische Männer sind emanzipiert genug, kein Problem damit zu haben, wenn ihre Frauen den Lebensunterhalt für die Familie verdienen. Deutsche Männer hingegen rennen in der gleichen Situation gleich zu Britt am Nachmittag und heulen sich aus ("Hilfe, ich habe keinen Job und meine Frau verdient das Geld. Bin ich noch ein Mann?").
Türkische Männer sind da entschieden weiter. Sie stellen sich nicht selbst ständig in Frage oder machen sich unendlich Gedanken über ihre Rolle. Sie sind sich ihrer ziemlich sicher. Cogito ergo sum gilt nur für weichlappige deutsche Männer. Türkischen Männern reicht das ergo sum völlig aus, um unbeschadet durchs Leben zu kommen. Bist Du schwul oder was? Ist regelmäßig die erste Frage, die dem türkischen Mann beim Anblick seines bemitleidenswerten deutschen Artgenossen durch den Kopf schießt. Auch bei der Manneskraft sind die Rollen klar verteilt: der deutsche Mann von Heute ist metrosexuell - der türkische Mann hingegen nur sexuell und das zu 100 Prozent. Ob am Bosporus oder in Kreuzberg.
Ich fasse zusammen: Türkische Männer sind ritterlich, emanzipiert, selbstlos, frauenverstehend-aber-nicht-warmduschend, stolz und ehrenhaft. Herbert Grönemeyer würde - mit dem Refrain von "Männer" - singen:
"Türken haben Muskeln Türken sind furchtbar stark Türken können alles Türken kriegen nen Herzinfarkt ohh Türken sind einsame Streiter Müssen durch jede Wand Müssen immer weiter."
Was soll ich da noch groß über türkische Frauen schreiben? Sie sind gesegnet. Mit uns. Manche vergessen es zuweilen, aber wir erinnern sie an diesen Umstand. Schließlich haben wir doch die all diese schlagkräftigen Argumente auf unserer Seite, oder? Türkische Männer gehören angebetet, nicht kritisiert. Unsere türkischen Frauen wissen das und die deutschen Frauen werden es noch lernen, jawohl!
Der Autor ist Lucius N. Littauer Fellow der Harvard University und ehemaliges FDP Bundesvorstandsmitglied
Artikel erschienen am 18.10.2006
WELT.de
Ist das dieser Typ?
http://tvtotal.prosieben.de/show/letzte_sendung/2005/05/10/06036.html
Sorry, passt jetzt nicht zum Inhalt...
welche zeitung rauchst du denn?
nee, mal ehrlich:
kopftuch: die moslems radikalisieren sich und befürworten sogar morddrohungen etc. obwohl sie selbst nicht mal eins tragen. das geht mir nicht in den kopf.
nochmal meine frage:
was ist religionsfreiheit und was ist meinungsfreiheit?Meinungsfreih eit ist nichts wert, Religionsfreiheit schon.
Die Testerin
01.11.06, 00:16
ich kenne keinen moslem der so etwas befüwortet, habe auch hier(PC) keinen getroffen der morddrohungen befüwortet. also kann dir hier keiner weiter helfen.
baska kapiya!
das wäre schön. ich glaube, dass es aber in wirklichkeit anders aussieht. die morddrohungen sind real, die leibwächter von frau deligöz auch. göz yumarak kör olmayalim...
ottoman1299
01.11.06, 00:22
das wäre schön. ich glaube, dass es aber in wirklichkeit anders aussieht. die morddrohungen sind real, die leibwächter von frau deligöz auch. göz yumarak kör olmayalim...
benim cevremde kimse üzerine bomba koyup havaya ucmadi, kimseye ölüm tehdidinde bulunmadi. birak cevremi! hic bir müslüman türk bunu yapmadi! Ben de bir müslüman türk olarak, neye göz yumuyormusum???
ha! vatanim düsman isglalinde olsa... basi örtülü hanimim ve cocuklarim düsmanlar tarafindan katledilse o zaman ne yapacagimi tek Allah bilir!
Die Testerin
01.11.06, 00:26
also gehörst du zu den gutmenschen. ich glaube, die realität sieht anders aus.
das wäre schön. ich glaube, dass es aber in wirklichkeit anders aussieht. die morddrohungen sind real, die leibwächter von frau deligöz auch. göz yumarak kör olmayalim...
Testerin, alle Bundestagsabgeordnete haben mindest zweitens Leibwächter und egal mit welchem Thema sie sich beschäftigen indem Beruf sind Morddrohungen nichst neues ....
Ich gehöre auch zu der Fraktion, die der Meinung ist, dass es sich um ein "Extrem" handelt, was die Morddrohungen angeht und dass sie an der "Anzahl" nicht so verbreitet sind bzw. nicht die "Mitte" - wo die Merheit ist - bilden.
P.S. Übrigens finde ich, dass man über den der Artikel von dem FDP Türken einen extra thread aufmachen könnte...der hat es nämlich in sich....aber da scheiden sich die Geister...
Die Testerin
01.11.06, 00:36
doch damit muss du alleine klar kommen.
ich komme klar. danke für deine mühe. und klar sehen tu ich auch. hab ja kein gitter vorm fenster.:lach:
© ZEIT online 31.10.2006 - 20:13 Uhr
Die Macht der frechen Frauen
Seit den Todesdrohungen gegen die Abgeordnete Deligöz tobt der Kampf der Kulturen inmitten des muslimischen Lagers. Starke Frauen wehren sich gegen Bevormundung - und Machos kommen ins Torkeln
Von Jörg Lau
http://zelos.zeit.de/bilder/2006/44/aktuell/teaser_artikel/deligoez-210.jpg
Die Abgeordnete Ekin Deligöz (Grüne)
© Wolfgang Kumm/dpa
Seit die grüne Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz vor etwas mehr als zwei Wochen an die muslimischen Frauen in Deutschland appelliert hat, das Kopftuch abzulegen und im Hier und Jetzt anzukommen, ist ihr Leben auf den Kopf gestellt.
Die 1971 in der Türkei geborene Deligöz, die sich selbst als Lobbyistin für Migranten sieht, ist zur Hassfigur für Fundamentalisten und Nationalisten geworden, die sich in ihrem Macho-Gehabe nicht nachstehen. Sie wurde als "Nazi" beschimpft, es gab Morddrohungen. Nun lebt sie unter Personenschutz.
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, schrieb einen Brief an den türkischen Botschafter in Deutschland, Mehmet Ali Irtemcelik. Der ließ die Bitte um Hilfe kalt abtropfen: Es sei nicht Sache des türkischen Staates, sich in diesen Streit einzumischen. Künast solle sich lieber an die türkische Presse wenden. Wenn es darum geht, sich über vermeintliche Türkenfeindlichkeit beschweren, ist die Botschaft nicht so zurückhaltend.
Der Botschafter sollte seine Haltung überdenken: Der größte islamische Verband in Deutschland, Ditib, wird de facto vom Religionsministerium in Ankara und von der Botschaft in Berlin aus gesteuert.
Da sollte der Botschafter nichts zu einem Thema zu sagen haben, dass säkulare und religiöse Türken in Deutschland spaltet?
Um so erfreulicher, dass sich eine breite, überparteiliche Front vor Ekin Deligöz aufbaut, um sie gegen das Klima der Einschüchterung zu beschützen.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble sagte, der Gesetzgeber müsse "mit aller Entschiedenheit durchsetzen", dass man seine Meinung äußern darf.
"Wenn man bedroht wird, dann ist was nicht in Ordnung." Solange dies so sei, bekomme Deligöz Polizeischutz. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte: "Ein solches Klima des Hasses gegen eine Person, die lediglich ausspricht, was viele denken, ist nicht hinnehmbar." Und Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach sagte: "Wir müssen jetzt alle Rückgrat zeigen, und sie hat die uneingeschränkte Solidarität der ganzen zivilisierten Gesellschaft verdient."
Das ist eine überraschende schwarz-grüne Koalition. Über den Umweg der Kopftuchfrage entdecken die Innenpolitiker der Union den Feministen in sich. Aber man sollte nicht spotten: Die Union spricht neuerdings mit größerer Glaubwürdigkeit in diesen Dingen.
Seit Wolfgang Schäuble den Muslimen durch die Islam-Konferenz eine ausgestreckte Hand geboten und seine Absicht erklärt hat, den Islam hier einzubürgern, können Äußerungen zum Kopftuch und zum Verhältnis von Religions- und Meinungsfreiheit nicht mehr als Islamophobie abgetan werden.
Es kommt noch ein Aspekt hinzu: Die Debatte wird zum Glück nicht mehr nur zwischen Deutschen und Türken, Christen und Muslimen, zwischen Mehrheit und Minderheit geführt.
Der Kampf der Kulturen findet tatsächlich statt, aber zunehmend innerhalb der jeweiligen Lager.
Es stehen auch im Islam immer häufiger selbstbewusste Reformer gegen Konservative. Heute sind es vor allem Frauen mit - schreckliches Wort - Migrationshintergrund, die sich den Mund nicht mehr verbieten lassen und ihre Rechte einfordern - so wie die Anwältin Seyran Ates, die Soziologin Necla Kelek, die Autorin Serap Cileli, die SPD-Abgeordente Lale Akgün und nun auch die Grüne Ekin Deligöz. Die deutschen Türken könnten eigentlich stolz sein, eine ganze Reihe solcher bemerkenswerter Frauen hervorgebracht zu haben.
Aber leider werden sie von Männern repräsentiert, die den weiblichen Freigeistern um Jahre hinterherhinken.
Sie haben sich in der Pose des Opfers eingerichtet.
Alles dreht sich um Ehre, Respekt und Anerkennung. Sie sind stets vorwurfsvoll und leicht kränkbar, egal ob es um den EU-Beitritt, das Kopftuch oder den Genozid an den Armeniern geht.
Diese Repräsentanten haben große Probleme, sich auf die neue Lage einzustellen, die durch Schäubles Integrationsinitiative entstanden ist: Sie müssen nun von Minderheitenlobbyisten, die ihre Hauptaufgabe darin sehen, sich (leider oft zu Recht) über Diskriminierung zu beschweren, zu Partnern werden, die auf Augenhöhe darüber verhandeln, welchen Beitrag sie zum Gedeihen des Landes leisten können.
Die Vertreter der islamischen Verbände haben nun zwar betont, sie teilten Deligöz' Meinung über das Kopftuch nicht, sie lehnten die Drohungen aber scharf ab. Das ist immerhin ein Anfang - auch wenn erst wochenlanger öffentlicher Druck sie dazu bewegt hat. Wenn sie als Teil der Zivilgesellschaft Respekt verlangen und anerkannt werden wollen, müssen sie in Zukunft endlich von sich aus die Menschenrechte verteidigen - und zwar nicht nur dann, wenn es um die Rechte der Kopftuchträgerinnen geht.
Die frechen Frauen, die keine Lust haben, sich länger von ihnen vertreten zu lassen, passen ihnen natürlich nicht in den Kram. So ist es zu erklären, dass der Islamrat Deligöz in rüder Sprache zurechtwies, sie solle "ihr Brett vom Kopf" entfernen, bevor sie übers Kopftuch redet. So ist die Entgleisung des Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, zu verstehen, der am Montag nach der Aussprache mit Deligöz sagte: "Was sie gesagt hat, ist für mich Unsinn." Wichtig für ihn sei aber auch, "dass sie diesen Unsinn verbreiten darf".
Diese gönnerhaft-unverschämte Art - nie würde man über einen männlichen türkischen Politiker derart herziehen! - kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Macht der Machos in der türkisch-muslimschen Gemeinde schwindet.
Wenn der Schmerz darüber nachlässt, werden die angehalfterten Patriarchen sehen, dass Ekin Deligöz und die anderen mutigen Frauen auch ihnen einen Dienst erweisen.
© ZEIT online 31.10.2006 - 20:13 Uhr
http://www.zeit.de/online/2006/44/kopftuch-deligoez?page=all
(http://www.zeit.de/online/2006/44/kopftuch-deligoez?page=all)
(quote) so wie die Anwältin Seyran Ates, die Soziologin Necla Kelek, die Autorin Serap Cileli, die SPD-Abgeordente Lale Akgün und nun auch die Grüne Ekin Deligöz. Die deutschen Türken könnten eigentlich stolz sein, eine ganze Reihe solcher bemerkenswerter Frauen hervorgebracht zu haben.
Sorry....die einzige die ich okay finde unter diesen Frauen ist die Frau Akgün!
Ich finde Sevim Dagdalen beispielhaft und wenn es euch nicht stört, werde ich bei nächster Gelegenheit einen thread über sie aufmachen...
Es lohnt sich wirklich ihre Bundestagsbeiträge anzuhören, habe mir die ersten angehört. Die Frau kommt auf den Punkt, hat den Mut über die Diskriminierung und Rassismus zu sprechen....aber die würden sie niemals so ins spotlight setzen....
http://archiv.bundestag.t-bn.de/Archiv/servlets/Rede/List?q.zuname=Dagdelen&q.vorname=Sevim&q.fraktion=10&q.wahlperiode=&q.sitzung=&q.vonTag=&q.bisTag=&q.top=&q.sort=0&q.run=Suchen
Ansonsten Danke für den guten Beitrag, liebe zübeyde
P.S. Hatte vergessen...natürlich äussert sie sich auch zum Islam. Wie schon gesagt, habe nur die ersten Beiträge gehört...vor allem was sie über den Islam Test gesagt hat, war sehr gut....heute schweife ich was ab....aber es ist schon recht spät...:-) Gute Nacht
Deligöz und Daimagüler, also wenn ich schon diese Namen höre und weiß was sie bedeuten, muss ich lachen, wie treffend sie sind.
Daimagüler= Immer lachend.
Deligöz= Verdrehte Augen. Nomen ist Omen!!!
Aber am Besten gefällt mir der Name von Necla KELEK! Ich lache jetzt immer noch. Wie trefflich ihr Name mit ihrem Tun ist. Eben unreif und geschmacklos. Aman Allahim, sen ne ince ayrintilara önem veriyorsun.
Die Testerin
01.11.06, 08:56
Islamdebatte
In ein Wespennest
Von Peter Carstens, Berlin
Als "Schande der Menschheit" beschimpft: Eglin Deligöz
01. November 2006
Wer am Minneapolis-Saint Paul International Flughafen mit einer Flasche Wein im Gepäck ein Taxi besteigt, sollte dem Fahrer vielleicht besser nichts davon sagen. Denn muslimische Taxifahrer weigern sich dort mitunter, Alkohol zu transportieren. Das Verhalten einiger aus Somalia stammender Fahrer hat in Minneapolis für viel Streit gesorgt. Einer der Lösungsvorschläge war, es sollten Lichtzeichen installiert werden an jenen Taxis, die bereit wären, mit Alkohol an Bord zu fahren. Dagegen sprach unter anderem die Befürchtung, demnächst könnten Lämpchen nötig werden für diejenigen Minneapolis-Muslim-Taxis, die sich noch dazu bewegen lassen, unverschleierte Frauen zu transportieren. Andere Bürger von Minneapolis verteidigen ihre Freiheit, indem sie neuerdings jedem Taxifahrer sagen, sie hätten Alkohol in der Tasche, auch wenn das häufig gar nicht zutrifft.
In Deutschland hat der jüngste Fall islamistischer Bedrohungskultur abermals dazu geführt, daß eine Bundestagsabgeordnete sich nicht mehr ohne Polizeischutz fortbewegen kann. Spätestens seit dem Mord an dem niederländischen Regisseur Theo van Gogh weiß man in Europa, solche Drohungen ernstzunehmen. Im vorletzten Jahr mußte sich die hessische CDU-Innenpolitikerin Kristina Köhler telefonische Beschimpfungen und Drohungen anhören, weil sie gewagt hatte, die antisemitische und gewaltverherrlichende islamistische Zeitung „Vakit“ im Bundestag zu attackieren. Sie möge „auf ihre Gesundheit achten“, riet man ihr nach Art der Mafia. Das Bundeskriminalamt sorgte auch damals für Leibwächter, Innenminister Schily verbot kurze Zeit später das Hetzblatt.
Kopftuch ein Symbol „der entrechteten Frau“
Nun hat die in der Türkei geborene Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz einen Vorschlag gemacht, den Hunderttausende muslimische Einwanderinnen längst beherzigen, andere aus jeweils ihren Gründen aber nicht. In der „Bild-Zeitung“ wurde sie zitiert mit der Aufforderung an Frauen aus der muslimischen Welt: „Kommt im Heute an und legt das Kopftuch ab.“ Das Kopftuch sei, so findet die Grünen-Abgeordnete, kein Ausdruck individueller religiöser Haltung oder gar ein modisches Kleidungsstück junger Muslima (“naiv“ nennt sie diese Annahme), sondern vielmehr Symbol „der entrechteten Frau“.
Offenbar studieren recht viele strenggläubige Muslime das Massenblatt mit den zahlreichen Bildern nackter Frauen, denn umgehend nach der „Bild“-Äußerung erreichten Frau Deligöz jede Menge Schmähungen und Drohungen mit der Post, per Internet und am Telefon. Alsbald wurde sie auch in türkischen Zeitungen beschimpft, unter anderem als „Schande für die Menschheit“ und als Nazi. Ausdrücklich wurde ihr Ayan Hirsi Ali genannt. Ein Drohbrief gegen die niederländische Politikerin stak an dem Messer, das der Mörder Theo van Gogh in den Leib gestoßen hatte.
„Du bist selber schuld, wenn du das ansprichst“
Die Beleidigungen und Mordankündigungen haben der Grünen-Politikerin unfreiwillig Recht gegeben: „Ich wußte nicht, in was für ein Nest ich hineinstoße“, sagte sie letzte Woche in Zeitungsinterviews. Im Prinzip gehe es den Radikalen darum, „Kritik an religiösen Symbolen oder Traditionen unmöglich zu machen“. Beklagenswert fand die in der Türkei geborene und seit 1979 in Deutschland lebende Politikerin die zumindest anfänglich zaghaften Reaktionen muslimischer Vereinigungen in Deutschland auf die Drohungen gegen ihre Person. „Ich hätte mir mehr Solidarität der demokratischen Muslime gewünscht“, bemerkte Frau Deligöz. „Sie sagen letztendlich, du bist selber schuld, wenn du das ansprichst, dann mußt du damit rechnen, daß so etwas kommt.“
Inzwischen haben sich mehrere muslimische Vereinigungen - darunter der Zentralrat der Muslime und der Islamrat - von den Morddrohungen und Beschimpfungen distanziert, allerdings nicht ohne zugleich die Auffassung von Frau Deligöz zu kritisieren. Die Türkische Gemeinde solidarisierte sich „voll und ganz“ mit Frau Deligöz gegen die Anfeindungen, nannte ihren Kopftuch-Vorschlag allerdings im gleichen Atemzug „unsinnig“ und „populistisch“. Beim Islamrat ist man der Meinung, ein Kopftuchverbot, beispielsweise für Lehrerinnen bei der Arbeit, sei „Diskriminierung“, es schade der Integration.
Flut von Solidaritätsbekundungen
Um solche Meinungen zu erörtern, zugleich aber um ein gemeinschaftliches Auftreten gegen Gewaltbereitschaft und Morddrohungen zu demonstrieren, haben sich Vertreter von fünf muslimischen Verbänden am Dienstag in Berlin zum Gespräch mit Abgeordneten der Grünen getroffen. Bereits am 20. Oktober hatte die Fraktionsvorsitzende Künast einen Brief an den türkischen Botschafter Mehmet Ali Irtemcelic geschrieben, in dem sie die türkische Regierung aufgefordert hatte klarzustellen, daß die „Medienhetze“ gegen Frau Deligöz „mit demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht zu vereinbaren ist und nicht zu den Beitrittswünschen der Türkei paßt“. Eine Antwort darauf hat sie bislang nicht erhalten.
Nach dem kleinen Islam-Gipfel bei den Grünen, der anderthalb Stunden dauerte, wiederholten die Vertreter der Muslim-Organisationen ihre Standpunkte: Die Drohungen und Beschimpfungen fanden sie falsch, die Empfehlung, das Kopftuch abzulegen aber auch. Bewirkt hat die Grünen-Einladung eine Flut von Solidaritätsbekundungen für Frau Deligöz aus anderen Parteien, Organisationen und dem Innenministerium, die allesamt die Meinungsfreiheit verteidigten. Solche Bekundungen sind in der Berliner Republik zum alltäglichen Bedürfnis geworden - mal geht es um die türkischstämmige Rechtsanwältin Seyran Ates, mal um eine Berliner „Idomeneo“-Opernaufführung.
In einer Berliner Zeitung wird derzeit vor dem Hintergrund eines Messerüberfalls auf einen jungen Mann erörtert, wie man mit jugendlichen Pöblern und Randalierern in der S- und U-Bahn umgeht. Ob man etwa türkisch oder arabisch aussehenden Jungs bitten kann, ihre Schuhe von der Sitzbank zu nehmen, ohne ein Messer in den Bauch zu bekommen.
Text: F.A.Z., 01.11.2006, Nr. 254 / Seite 3
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B 196C3/Doc~E15E746C7FA5E46D380747FD34 656FE1E~ATpl~Ecommon~Scontent. html
Nochmal, wie sind die Namen der "türkischen Zeitungen"? Ich würde nämlich mal gerne lesen wollen, was dort geschrieben stand. Es kann doch nicht sein, dass man immer nur irgendwelche Agenturmeldungen per Copy&Paste übernimmt und dabei nicht mal mit einer Recherche nachgeht, welche Zeitungen es sind. Obwohl ich einige News dazu gelesen habe, bisher wurden die Namen komischerweise nicht genannt.
Wenn ich einen Protestbrief verfasse, muss ich auch wissen, an wen ich diese richten kann.
Die Testerin
01.11.06, 09:05
@laudazio: würd mich auch interessieren. lese keine türkischen zeitungen (und rauche sie auch nicht, entgegen den gerüchten, die hier kursieren:)).
Nochmal, wie sind die Namen der "türkischen Zeitungen"? Ich würde nämlich mal gerne lesen wollen, was dort geschrieben stand. Es kann doch nicht sein, dass man immer nur irgendwelche Agenturmeldungen per Copy&Paste übernimmt und dabei nicht mal mit einer Recherche nachgeht, welche Zeitungen es sind. Obwohl ich einige News dazu gelesen habe, bisher wurden die Namen komischerweise nicht genannt.
Wenn ich einen Protestbrief verfasse, muss ich auch wissen, an wen ich diese richten kann.
Das wurde schon durchgekaut und als Hysterie identifiziert:
http://www.politikcity.de/forum/showthread.php?t=14642&highlight=yeni+mesaj
Ich klinke mich ma wieder ein. Dieser Zirkus um Deligöz wird hoch gezaubert, sie ist es eigentlich nicht wert.
Wer mit Androhungen von körperlicher Gewalt nicht umgehen kann, sollte schleunigst andere Berufe ergreifen oder einfach mal den Mund halten!
Bei einer Diskussionsrunde (Phoenix) erwähnte Hr. Kizilkaya das er viele Mail´s erhielt, darunter waren drohungen von körperlicher Gewalt bis hin zu Mord. Und?
Muslimische Gemeinden bekommen täglich drohungen, ja so gar ein Volksaufstand von "Bürgern" die mit Parolen wie "wir sind das Volk" eine Kundgebung störten, werden so eben mal ignoriert.
Doch eine Kizilkaya, Kämpferin für die "Zivilisation", wird gross rausgebracht.
(über die muslimischen männer)
Sie haben sich in der Pose des Opfers eingerichtet.
Alles dreht sich um Ehre, Respekt und Anerkennung. Sie sind stets vorwurfsvoll und leicht kränkbar, egal ob es um den EU-Beitritt, das Kopftuch oder den Genozid an den Armeniern geht.
ich bin ein laizist und trotzdem stelle ich mich auf seiten derer, die frau deligöz sachlich kritisieren. dieses oben aufgeführte zitat aus einem artikel gibt deutlich wieder, was man uns abverlangt. der tüv-türke soll geschaffen werden. natürlich erwarte ich ehre, respekt und anerkennung, oder verlangen deutsche dieses nicht?
kränkbar bin ich auch, wenn die medienlandschaft eben nicht aus pragmatismus sondern aus populismus gesteuert wird.
In einer Berliner Zeitung wird derzeit vor dem Hintergrund eines Messerüberfalls auf einen jungen Mann erörtert, wie man mit jugendlichen Pöblern und Randalierern in der S- und U-Bahn umgeht. Ob man etwa türkisch oder arabisch aussehenden Jungs bitten kann, ihre Schuhe von der Sitzbank zu nehmen, ohne ein Messer in den Bauch zu bekommen.
noch ein deutliches zeichen für labilität des investigativen journalismus.
wer kopftuch und gewalt von jugendlichen miteinander vermischt hat eben nicht verstanden, wie die debatten zu führen sind. es gibt schlicht kein zusammenhang zwischen dem kopftuch und der ausartenden gewalt unter muslimischen jugendlichen.
jeder gläubige muslim in meinem umkreis schafft es seinen kindern werte zu vermitteln, welche eben doch mit der verfassung konform ist. und gerade die jugendlichen, die von ihren eltern nicht die islamischen werte vermittelt bekommen, laufen orientierungslos umher und tyrannisieren ihre nachbarschaft.
mfg
Die Testerin
01.11.06, 10:21
@meric: zübeyde hat den artikel doch vorhin reingestellt...
@meric: zübeyde hat den artikel doch vorhin reingestellt...
danke für den Hinweis..habs nicht gesehen!
Islamdebatte
Das Kopftuch als Symbol der Verachtung
Im Kopftuchstreit haben sich Grüne und Muslime für die Meinungsfreiheit stark gemacht. Das kostet nichts und kann jeder. Um eine ernsthafte Debatte drückten sich beide Seiten. Warum nur fällt es den Grünen so schwer, sich hinter den Aufruf ihrer Abgeordneten Deligöz zu stellen: Legt das Kopftuch ab! Es ist ein Symbol der Verachtung der deutschen Gesellschaft.
Von Mariam Lau
„Ein gutes Treffen“ sei das gewesen, erklärte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast, nachdem man sich mit Vertretern muslimischer und türkischer Verbände wegen der Morddrohungen gegen die Abgeordnete Ekin Deligöz getroffen hatte, die in der „Bild“-Zeitung vor zwei Wochen zum Ablegen des Kopftuchs aufforderte. Es war aber kein gutes Treffen. Es war eine beschämende Demonstration von Gratismut. Es kostet nämlich nichts, sich für Meinungsfreiheit stark zu machen – das kann Ali Kizilkaya vom Islamrat auch.
Teuer wäre es geworden, wenn die Grünen-Fraktion sich auch hinter den Aufruf von Frau Deligöz gestellt hätte: legt das Kopftuch ab! Es ist ein Symbol der Abgrenzung von der deutschen Gesellschaft, in vielen Fällen sogar der Verachtung! Legt es ab und kommt im Heute an! Stattdessen kommen gebetsmühlenartig die immer gleichen Phrasen und Ausflüchte: so lange das Tuch freiwillig getragen werde, sei es Auslegungssache jeder Einzelnen. Und schließlich schleppe die katholische Kirche ja auch noch etliche Atavismen mit sich herum; kein weibliches Priestertum, Ablehnung der Homosexualität! Und wolle man einen Feldzug gegen das Kopftuch, müsse man auch gegen die jüdische Kippa vorgehen, wird mit unschuldigem Augenaufschlag zu bedenken gegeben, und das könne doch nun wirklich niemand wollen.
Diese Art von Heuchelei kommt natürlich den Gegenspielern auf der anderen Seite sehr gelegen. Es war der Vorsitzende der säkularen Türkischen Gemeinde Deutschlands, Kenan Kolat, der Frau Deligöz bescheinigte, „Unsinn“ zu reden - und der dann großzügig konzidierte, er sei dafür, „sie diesen Unsinn auch frei reden zu lassen“. Eine Bemerkung, die er sich einem männlichen türkischen Politiker gegenüber niemals erlaubt hätte.
Der türkische Botschafter in Deutschland hingegen, Herr Irtemcelik, hat es seit zehn Tagen nicht für nötig befunden, Frau Künast auf einen Brief zu antworten, indem sie um seine – und des türkischen Staates – Hilfe bei der Abwehr der Morddrohungen gegen ihre grüne Fraktionskollegin gebeten hatte. Das sei nicht Sache des türkischen Staates. Herr Irtemcelik ist aber der erste, von Angelegenheiten des türkischen Staates zu sprechen, wenn es um Deutsch im Kindergarten oder Fragebögen an Muslime geht.
Es gibt keine neutralen Kopftücher. Mag sein, dass eine Frau, die in einem anatolischen Dorf aufgewachsen ist und es seit Generationen nicht anders kennt, keine Feindseligkeit damit verbindet, sondern einfach das Gefühl, vollständig angezogen zu sein. Trotzdem ist es auch in ihrem Fall eine praktizierte Abgrenzung von der deutschen Gesellschaft; wie ja auch in der Tat sehr viele dieser Frauen kein Deutsch können und auch keinen Wert darauf legen.
Eine Studie der Adenauer-Stiftung – deren empirische Basis zweifelhaft ist, weil sie zu viele Akademikerinnen enthält, um repräsentativ für die türkischstämmigen Frauen zu sein - stellt sogar unter dieser Klientel 30 Prozent fest, die glauben, dass die Menschheit nicht gleich vor Gott sei; einige sind deutlich gleicher als andere, und drei Mal dürfen Sie raten wer. 90 Prozent von ihnen sprechen sich gegen die Demokratie als Staatsform aus, und immerhin elf Prozent – der Akademikerinnen! – wollen eine „Regierung von Gottes Gnaden“. 87 Prozent von ihnen sind überzeugt, dass der Islam anderen Religionen überlegen sei.
Überlegenheitsgefühle sind das eine, das Bild vom Mann das andere. Die jungen Mädchen, die in hochhackigen Schuhen aus ihren Kajal-Augen in die Welt blitzen, lassen irgendwie gewisse Zweifel daran aufkommen, dass es hier um Keuschheitsbezeugungen geht. In Wahrheit geht es um etwas, dass im amerikanischen College-Jargon „Prick teasing“ heißt, und das wir jetzt hier mal höflich mit „wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht naß“ übersetzen wollen. Die Koketterie besteht darin, zu signalisieren, dass die Männer nicht anders könnten, als zum Tier werden, wenn man einmal herzeige, was man so alles hat. Dass man den deutschen Altersgenossinnen bei der Gelegenheit mal eben signalisiert hat, dass man sie für Huren hält, versteht sich von selbst. Obendrein ist die Betonung der kajalumrandeten Augenpartie auch ein Spiel mit dem Bild der Terroristen – keine Zuschreibung von außen, ein freiwilliges Spiel. Versuchen Sie mal, hinter einem Augenschlitz ein freundliches Gesicht zu machen: es ist unmöglich. Es geht hier also beim Gespräch über das Kopftuch nicht nur um die Frauen als Opfer der Patriarchen, obwohl es von ihnen noch viel, viel zu viele gibt. Es geht auch um die, die es freiwillig tun. Warum sollte man ihnen nicht deutlich signalisieren, dass wir sie lieber offen in unserer Mitte hätten?
Artikel erschienen am 01.11.2006
------
Wenn Fr. Lau so weiter macht wird sie bald in den Club der Notoriker wie Broder, De Winter und Co. aufgenommen.:lach:
Manastirli Hamdi
01.11.06, 16:53
(quote) so wie die Anwältin Seyran Ates, die Soziologin Necla Kelek, die Autorin Serap Cileli, die SPD-Abgeordente Lale Akgün und nun auch die Grüne Ekin Deligöz. Die deutschen Türken könnten eigentlich stolz sein, eine ganze Reihe solcher bemerkenswerter Frauen hervorgebracht zu haben.
Sorry....die einzige die ich okay finde unter diesen Frauen ist die Frau Akgün!
Ich finde Sevim Dagdalen beispielhaft und wenn es euch nicht stört, werde ich bei nächster Gelegenheit einen thread über sie aufmachen...
Es lohnt sich wirklich ihre Bundestagsbeiträge anzuhören, habe mir die ersten angehört. Die Frau kommt auf den Punkt, hat den Mut über die Diskriminierung und Rassismus zu sprechen....aber die würden sie niemals so ins spotlight setzen....
http://archiv.bundestag.t-bn.de/Archiv/servlets/Rede/List?q.zuname=Dagdelen&q.vorname=Sevim&q.fraktion=10&q.wahlperiode=&q.sitzung=&q.vonTag=&q.bisTag=&q.top=&q.sort=0&q.run=Suchen
Ansonsten Danke für den guten Beitrag, liebe zübeyde
P.S. Hatte vergessen...natürlich äussert sie sich auch zum Islam. Wie schon gesagt, habe nur die ersten Beiträge gehört...vor allem was sie über den Islam Test gesagt hat, war sehr gut....heute schweife ich was ab....aber es ist schon recht spät...:-) Gute Nacht
Ja, etwas über Sevim Dagdelen.
Sie ist keine wie Kelek oder Deligöz.
Das gefällt mir an ihr.
Das habe ich auch ihr gesagt.:lach:
Çek, Letonya ve Bulgaristan'dan Mardin'e gelen 17 gençten Natalia Sokrata, bulunduğu ortamdan çok etkilendiğini dile getirerek, Müslüman olmak istediğini ve ismini "Nadide" olarak değiştirdiğini ifade etti. Türkiye'ye gelmeden önce bütün Müslümanlar'ı yanlış tanıdığını ve ön yargıyla onlara yaklaştığını söyleyen Natalia, "Bana anlatılanlarla burada insanların yaşadığı İslam dini çok farklı. İslam'ın hoşgörü ve sevgi temelleri üzerine kurulduğunu anladım" diye konuştu. 01.11.2006 MARDİN -İHA
Allah istedigine iste böyle cennetin yollarini acar. Yeter ki insan iyi niyetli olsun, gerisini Allah halleder. Bana göre, en anahtar vasif cennet icin: iyi niyet. iyi niye. iyi niyet.
Die Testerin
01.11.06, 20:24
Meinungsfreiheit ist nichts wert, Religionsfreiheit schon.
mikas antwort auf meine "frage": was ist religionsfreiheit, was ist meinungsfreiheit?
vielleicht fällt jemand anderem etwas interessanteres ein.
Die Testerin
01.11.06, 20:27
Das dass kopftuch ein instrument der unterdrückung ist/währe wundert mich sehr da ich noch nie eine frau gesehen habe (eine frau die ein kopftuch trägt) die das bestätigen konnte.
Da frage ich mich woher kommt diese gewissheit das es ein "unterdrückungs" instrument ist?.
lies mal mein "fallbeispiel kopftuch". da geht es im eingangspost um eben so eine frau. sie hat vor ein paar monaten das kopftuch abgelegt. und ist genau der meinung, die dir nicht gefallen wird.
lies mal mein "fallbeispiel kopftuch". da geht es im eingangspost um eben so eine frau. sie hat vor ein paar monaten das kopftuch abgelegt. und ist genau der meinung, die dir nicht gefallen wird.
Es gab mal eine Zeit da galten BH`s als Symbole der Unterdrückung der Frau....
Die Testerin
01.11.06, 20:42
Es gab mal eine Zeit da galten BH`s als Symbole der Unterdrückung der Frau....
tja, und es gibt einen meric, der gerne off topic philosophiert :)
komm doch zurück: in die gegenwart. die junge dame, von der ich da spreche, hat ziemlich gelitten. aber auch viel gelernt. ich denke, sie ist in einigen punkten stärker als der durchschnitt. sie weiss, wer sie ist. mit dem kopftuch wurde sie, obwohl sie verdammt selbstbewusst ist, reduziert auf das tuch. das ist nicht meine meinung, sondern ihre erfahrung. wenn sie gerade beruflich nicht so im stress wäre, würde ich sie hierher einladen.
tja, und es gibt einen meric, der gerne off topic philosophiert :)
komm doch zurück: in die gegenwart. die junge dame, von der ich da spreche, hat ziemlich gelitten. aber auch viel gelernt. ich denke, sie ist in einigen punkten stärker als der durchschnitt. sie weiss, wer sie ist. mit dem kopftuch wurde sie, obwohl sie verdammt selbstbewusst ist, reduziert auf das tuch. das ist nicht meine meinung, sondern ihre erfahrung. wenn sie gerade beruflich nicht so im stress wäre, würde ich sie hierher einladen.
Wir erleben gerade eine Umkehr der Tatsachen. Wenn es so weiter geht muss man mittlerweile den Frauen gratulieren, die sich trotz gesellschaftlicher Zwänge bewusst für das Kopftuch entscheiden.
Wenn wir uns einig sind, dass das Tragen des Kopftuches Nachteile im öffentlichen Leben mit sich bringt, dass man direkt Ziel diverser Vorurteile ist dann müssten wir die Frauen die es dennoch tun zu Helden der Frauenbewegung erklären?
Oder?
Wir erleben gerade eine Umkehr der Tatsachen. Wenn es so weiter geht muss man mittlerweile den Frauen gratulieren, die sich trotz gesellschaftlicher Zwänge bewusst für das Kopftuch entscheiden.
Wenn wir uns einig sind, dass das Tragen des Kopftuches Nachteile im öffentlichen Leben mit sich bringt, dass man direkt Ziel diverser Vorurteile ist dann müssten wir die Frauen die es dennoch tun zu Helden der Frauenbewegung erklären?
Oder?
Nein.
Du erhebst doch Rechtsradikale die nach außen sichtbar eine Glatze und Springerstiefel tragen ja auch nicht zum Vorreitern der freien politischen Meinungsäußerung.
Oder?
Die Testerin
01.11.06, 20:53
Wir erleben gerade eine Umkehr der Tatsachen. Wenn es so weiter geht muss man mittlerweile den Frauen gratulieren, die sich trotz gesellschaftlicher Zwänge bewusst für das Kopftuch entscheiden.
aber das tut man doch seit dem aufsteigen der islamischen sekten wie den süleymancis (die ich leider kennen gelernt habe, als ich in ihre koranschule ging. halb freiwillig, halb aus liebe zu meinem vater). das kopftuch IST der beweis von mut und wagemut... nur glaube ich nicht, dass es unbedingt zu einem miteinander, sondern eher zu einem gegeneinander beiträgt.
Wenn wir uns einig sind, dass das Tragen des Kopftuches Nachteile im öffentlichen Leben mit sich bringt, dass man direkt Ziel diverser Vorurteile ist dann müssten wir die Frauen die es dennoch tun zu Helden der Frauenbewegung erklären?
Oder?
es kommt eben darauf an, wie man das sieht. frauenbewegung sollte die freiheit der frau in der gesellschaft, in der sie lebt, anstreben. aber die freiheit des kopftuchs führt in die isolation und den widerspruch.
noch zu den nachteilen im öffentlichen leben: auch punks und goths haben "nachteile im öffentlichen leben". deshalb sind sie nicht unbedingt helden. eher revoluzzer, die an wohlstandsverwahrlosung leiden.
lg
d.t.
Nein.
Du erhebst doch Rechtsradikale die nach außen sichtbar eine Glatze und Springerstiefel tragen ja auch nicht zum Vorreitern der freien politischen Meinungsäußerung.
Oder?
Jetzt darfst du 5 Minuten darüber nachdenken warum dein Vergleich hinkt.
Ein Tipp: Der Skinhead ist in der Regel ein Aggressor während die Koptuchträgerin eher das Opfer ist.
aber das tut man doch seit dem aufsteigen der islamischen sekten wie den süleymancis (die ich leider kennen gelernt habe, als ich in ihre koranschule ging. halb freiwillig, halb aus liebe zu meinem vater). das kopftuch IST der beweis von mut und wagemut... nur glaube ich nicht, dass es unbedingt zu einem miteinander, sondern eher zu einem gegeneinander beiträgt.
es kommt eben darauf an, wie man das sieht. frauenbewegung sollte die freiheit der frau in der gesellschaft, in der sie lebt, anstreben. aber die freiheit des kopftuchs führt in die isolation und den widerspruch.
lg
d.t.
Ich finde du hast da einen Gedanklichen Fehler. Wenn eine Gesellschaft es nicht akzeptieren kann, dass sich eine Frau einer anderen Kleiderordnung unterwirft und diese Gesellschaft reagiert darauf durch Abschottung und Isolierung, dann muss man die Gesellschaftlichen Verhaltensmuster kritisieren.
Ein zu kurzer Minirock kann in einigen entlegenen Dörfern in Anatolien durchaus zu Diskriminierung und Isolation führen. Der Frau zu sagen, dein Rock ist Schuld wäre doch nicht fair.
Jetzt darfst du 5 Minuten darüber nachdenken warum dein Vergleich hinkt.
Ein Tipp: Der Skinhead ist in der Regel ein Aggressor während die Koptuchträgerin eher das Opfer ist.
Es ging mir weniger um die Personen selbst, als vielmehr um die Meinungsführer dahinter...
Das Kopftuch als Zeichen von Freiheit und Emanzipation? Den Rest der fünf Minuten lache ich, wenn´s Recht ist.....
Es ging mir weniger um die Personen selbst, als vielmehr um die Meinungsführer dahinter...
Das Kopftuch als Zeichen von Freiheit und Emanzipation? Den Rest der fünf Minuten lache ich, wenn´s Recht ist.....
Tu es!
Die Testerin
01.11.06, 21:09
Ich finde du hast da einen Gedanklichen Fehler. Wenn eine Gesellschaft es nicht akzeptieren kann, dass sich eine Frau einer anderen Kleiderordnung unterwirft und diese Gesellschaft reagiert darauf durch Abschottung und Isolierung, dann muss man die Gesellschaftlichen Verhaltensmuster kritisieren.
beispiel eines unbewusst hervorgerufenen konflikts:
wenn eine frau (touristin) mit dem mini durch kars läuft (ich hatte in ankara eine klassenkameradin aus kars, die hat damals geschichten erzählt...), dann wird frau gejagt. und "schuld" oder "naiv" ist der mensch, in diesem fall die frau, die den fehler gemacht hat. ist ja wohl klar.
beispiele eines bewusst hervorgerufenen konflikts:
der punk, der mit zerrissener strumpfhose rumläuft (oder rumlief, als es noch echten punk gab), RECHNET geradezu mit ablehnung. ablehnung ist einberechnet. kalkuliert.
gegenbeispiel: eine kollegin von mir ging ihre tochter in einer botschaft im iran besuchen. sie legte einen schleier an.
anpassung ist für mich das zauberwort schlechthin.
Anpassung ist das Stichwort. Das zweite Stichwort ist toleranz. Toleranz bedeutet, dass ich es aushalten muss wenn sich mein Gegenüber anders verhält oder kleidet als mir das lieb ist.
Anpassung ist das Stichwort. Das zweite Stichwort ist toleranz. Toleranz bedeutet, dass ich es aushalten muss wenn sich mein Gegenüber anders verhält oder kleidet als mir das lieb ist.
Es geht aber eben nicht, immer nur Toleranz einzufordern, ohne dagegen Anpassungsbereitschaft in mindestens gleichem Maße zu zeigen.....
Die Testerin
01.11.06, 21:16
Anpassung ist das Stichwort. Das zweite Stichwort ist toleranz. Toleranz bedeutet, dass ich es aushalten muss wenn sich mein Gegenüber anders verhält oder kleidet als mir das lieb ist.
als erstes kommt die anpassung.
toleranz ... ist vielleicht sogar ein wort ohne bedeutung. toleranz würde ich eher ersetzen mit meinem lieblingswort anstand.
toleranz kann nicht durch abgrenzung provoziert werden.
meric, wenn du gerade mitgelesen hast, verstehst du, was ich meine.
noch eins: die toleranzkeulenschwinger der linken/kommunisten europas sind mitbeteiligt.
Es geht aber eben nicht, immer nur Toleranz einzufordern, ohne dagegen Anpassungsbereitschaft in mindestens gleichem Maße zu zeigen.....
Möglicherweise hast du einen anderen Blickwinkel drauf. Das Kopftuch per se ist für mich kein Ausgrenzungsmerkmal. Ich habe Tanten (Schwestern von meinem Vater) von denen einige ein Kopftuch tragen, andere wiederum nicht. Ich nehme alle gleich wahr. Für mich gibt es da keinen Unterschied in meiner Zuneigung oder in meiner Wahrnehmung ob mit oder ohne Kopftuch.
Für mich ist die Frage, ob eine Frau ein Kopftuch trägt oder nicht genau so relevant wie die Tatsache ob sie Turnschuhe oder Sandalen trägt. Ich assozieren oder deute nichts hinein in dieses Tuch. Das ist der Unterschied denke ich.
als erstes kommt die anpassung.
toleranz ... ist vielleicht sogar ein wort ohne bedeutung. toleranz würde ich eher ersetzen mit meinem lieblingswort anstand.
toleranz kann nicht durch abgrenzung provoziert werden.
Wozu brauche ich Toleranz in einem System das auf 100% Anpassung basiert?
Die Testerin
01.11.06, 21:24
Wozu brauche ich Toleranz in einem System das auf 100% Anpassung basiert?
toLLeranz gibt es nicht. das ist eine worthülse.
anpassung gibt es. aber sicher nicht zu 100%, da übertreibst du, der du gerade von bewegungen wie bh-freiheit und frauenbewegung gesprochen hast...
toLLeranz gibt es nicht. das ist eine worthülse.
anpassung gibt es. aber sicher nicht zu 100%, da übertreibst du, der du gerade von bewegungen wie bh-freiheit und frauenbewegung gesprochen hast...
Toleranz gibt es nicht? Warum wird es dann als Errungenschaft der Aufklärung und fester Bestandteil des europäisch-christlichen Wertesystems sowie als Säule der Deutschen Leitkultur immer wieder als Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Islam ins Feld geführt?
Die Testerin
01.11.06, 21:33
ach, jetzt komme ich mit meinen schrägen "bildern"...
drehen wir den spiess mal um: du bist deutscher, bist in der türkei geboren und lebst in einer stadt, in der deine tanten mit minirock herumlaufen, was immer wieder ein problem ist für die türken. für dich natürlich nicht, weil du weisst, dass man das in deutschland tun kann (ist aber in deutschland nicht unbedingt gang und gäbe, aber dennoch: deine tanten in TR tragen ständig einen mini).
Die Testerin
01.11.06, 21:36
Toleranz gibt es nicht? Warum wird es dann als Errungenschaft der Aufklärung und fester Bestandteil des europäisch-christlichen Wertesystems sowie als Säule der Deutschen Leitkultur immer wieder als Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Islam ins Feld geführt?
ach komm. ist ja nur meine meinung.
ich meine, toLLeranz ist eine leere worthülse der wohlstandsverwahrlosten, feigen linken. anpassung/anstand ist das zauberwort, das von der linken aus trotz (aha!) ignoriert, wenn nicht sogar sabotiert wird.
ach, jetzt komme ich mit meinen schrägen "bildern"...
drehen wir den spiess mal um: du bist deutscher, bist in der türkei geboren und lebst in einer stadt, in der deine tanten mit minirock herumlaufen, was immer wieder ein problem ist für die türken. für dich natürlich nicht, weil du weisst, dass man das in deutschland tun kann (ist aber in deutschland nicht unbedingt gang und gäbe, aber dennoch: deine tanten in TR tragen ständig einen mini).
Und wenn das nicht akzeptiert wird, dann ist es eine Schwäche der Gesellschaft zunächst mal.
Die Testerin
01.11.06, 21:39
ach, du gefällst mir. aber hör doch bitte auf zu träumen... ;)
ach, du gefällst mir. aber hör doch bitte auf zu träumen... ;)
sorry. Das hat nichst mit träumen zu tun. Ich bin kein sehr praktizierender Moslem. Allerdings gefällt mir die öffentiche Stigmatisierung und Dämonisierung von Frauen die ein Kopftuch tragen nicht besonders. Und das dies ausgerechnet aus der Ecke der Pseudofeministinnen kommt macht das ganze noch abenteuerlicher.
Die Testerin
01.11.06, 21:50
testerin: ach, jetzt komme ich mit meinen schrägen "bildern"...
drehen wir den spiess mal um: du bist deutscher, bist in der türkei geboren und lebst in einer stadt, in der deine tanten mit minirock herumlaufen, was immer wieder ein problem ist für die türken. für dich natürlich nicht, weil du weisst, dass man das in deutschland tun kann (ist aber in deutschland nicht unbedingt gang und gäbe, aber dennoch: deine tanten in TR tragen ständig einen mini).
meric: Und wenn das nicht akzeptiert wird, dann ist es eine Schwäche der Gesellschaft zunächst mal.
und dann? und was hat die sexualisierung der frau mit feminismus zu tun?
Achjaa, jetzt werden unsere Parlamentarier auch noch bedroht. Und was lernen wir? Genaauu, die Türkei ist in Sachen Meinungsfreiheit Deutschland weit vorraus. Oder bekommt jeder Kemalist Morddrohungen?:lach:
Die Testerin
02.11.06, 01:10
Achjaa, jetzt werden unsere Parlamentarier auch noch bedroht. Und was lernen wir? Genaauu, die Türkei ist in Sachen Meinungsfreiheit Deutschland weit vorraus. Oder bekommt jeder Kemalist Morddrohungen?:lach:
enschülligün, aber es gibt nur einen hier im forum, der sich "komiker" nennt. :lach:
Schon das Treffen der Grünen mit den muslimischen Verbänden hatte einen seltsamen Beigeschmack. Es diente ja offensichtlich dazu, den muslimischen Verbänden eine Gelegenheit zu geben, sich von den Mordaufrufen zu distanzieren. Damit wurden sie aber in die Nähe der Mordaufrufe gerückt, nur weil sie die Position von Deligöz ablehnen. Es käme doch auch niemand auf die Idee, CDU-Politiker oder katholische Bischöfe zum Gespräch zu bitten, wenn christliche Fundamentalisten einen Abtreibungsarzt mit dem Tod bedrohen.
http://www.taz.de/pt/2006/11/02/a0189.1/text.ges,1
Mariam Lau beklagt heute, dass sich der Türkische Botschafter Herr Irtemcelik nicht von den Morddrohungen von Extremisten distanziert:
Auszug:
Der türkische Botschafter in Deutschland hingegen, Herr Irtemcelik, hat es seit zehn Tagen nicht für nötig befunden, Frau Künast auf einen Brief zu antworten, indem sie um seine – und des türkischen Staates – Hilfe bei der Abwehr der Morddrohungen gegen ihre grüne Fraktionskollegin gebeten hatte. Das sei nicht Sache des türkischen Staates. Herr Irtemcelik ist aber der erste, von Angelegenheiten des türkischen Staates zu sprechen, wenn es um Deutsch im Kindergarten oder Fragebögen an Muslime geht.
http://www.welt.de/data/2006/11/01/1094994.html (http://www.anonym.to/?http://www.welt.de/data/2006/11/01/1094994.html)
Ich finde wir sollten etweder Maiam Lau mit Emails unsere Meinung sagen oder Herrn Irtemcelik in seinem Schweigen unterstützen.
Wieso zum Teufel soll sich der Türkische Staat von Morddrohungen distanzieren?
Die verehrte Frau Lau soll lieber einmal darüber nachdenken, ob es angemessen ist eine ganze Volksgruppe oder in diesem Fall einen ganzen Staat für Morddrohungen von einzelnen anonymen Personen zur Rechenschaft zu ziehen.
Woher wissen wir, dass diese Morddrohungen nicht von islamfeindlich eingestelllten Personen gemacht wurde. Ihre Ziele dürften ja weitreichend bekannt sein.
Die Testerin
02.11.06, 21:16
komisch, ich habe das gefühl, die beiden liebenden lernen voneinander. die deutschen medien werden immer emotionaler. fast wie die hürriyet...:brüll:
Hamilkar Barkas
02.11.06, 23:06
http://www.taz.de/pt/2006/11/02/a0189.1/text.ges,1
ein sehr gelungener Kommentar...:aferin:
Die Testerin
02.11.06, 23:37
es gibt koranübersetzungen, aus denen kein kopftuchzwang hervorgeht. wohl aber etwas wie "sich bedecken". darunter verstehe ich, sich angemessen, passend zu kleiden.
http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID6052822_RESreal120_P LYinternal_NAV_BAB,00.html
Wie angedeutet: Wir sind wieder einen Schritt weiter. Es reicht nicht mehr Solidarität mit den Bedrohten zu zeigen, zeigen, dass man sich von Morddrohungen distanziert.
Nein. Inzwischen sind wir so weit, dass wir die gleiche Meinung wie Deligöz haben müssen. In Namen der Meinungsfreiheit wird uns ein Teil dieser genommen.
Wir können zwar sagen, dass wir uns vom Inhalt der Rede distanzieren aber dann müssen wir mit Sanktionen rechnen. Diese sind keine Morddrohungen von Radikalen, nein, der Staat und die Gesellschaft macht das zivilisierter. Wir sind dann nur nicht integriert, im heutigen Deutschland angekommen.
Webmaster, wieso gibt es immernoch keinen Kotzsmily?
Emanzipation nur ohne Kopftuch?
Die aktuelle Debatte um muslimische Frauen leidet an falschen Stereotypisierungen: Ihre Unterdrückung lässt sich nicht am Gegensatz "säkular" versus "religiös" festmachen
In der Debatte über den Islam in Deutschland sind die Rolle der Frau - und speziell das muslimische Kopftuch - in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Meist wird dem Islam eine generelle Frauenfeindlichkeit, wenn nicht gar Inhumanität unterstellt. Dieses Vorurteil geht davon aus, dass muslimische Männer einen homogenen Block bilden und auch muslimische Frauen eine kollektive Identität besitzen, ohne eigene Lebensentwürfe und Lebensauffassungen.
Auch bei der Islamkonferenz in Berlin, die Wolfgang Schäuble jüngst einberief, wurde das Thema "Frau im Islam" kontrovers diskutiert. Doch die große Mehrheit der muslimischen Frauen, über die dort gesprochen wurde, war dabei leider mit keiner Stimme vertreten. Natürlich gibt es keine Faustregel, nach der man eine "säkulare" Muslima von einer "praktizierenden" Muslima trennen könnte. Vielmehr trifft man auch unter muslimischen Frauen viele verschiedene Formen der Religiosität an. Diese lassen sich aber nicht nach einer Art "Aschenputtelprinzip" - die Guten ins Töpfchen, die Schlechten in Kröpfchen - trennen.
Doch solch ein scheinbarer Gegensatz wird in der Debatte um die "unterdrückte muslimische Frau" gerne aufgemacht: Konkret äußert sich das, indem sich selbst als "säkular" bezeichnende Frauen wie die Islamkritikerinnen Necla Kelek oder Seyran Ates, aber auch die Grünen-Abgeordnete Ekin Deligöz, die sich mit ihrer Kopftuchkritik hervorgetan hat, als beispielhaft für eine gelungene Integration präsentiert werden. Muslimische Frauen, die sich möglicherweise sogar mit Kopftuch zu ihrer Religion bekennen und um die es doch eigentlich primär gehen soll, werden hingegen als scheinbar integrationsresistent oder gar als Symptom einer misslungenen Integration hingestellt.
Eine solche Typisierung wird dem Problem jedoch nicht gerecht. Sie schränkt den Dialog auch von vornherein ein, weil den betroffenen Frauen gar nicht die Möglichkeit gegeben wird, sich selbst in eigener Sache zu äußern. Dabei ist es mittlerweile eine unübersehbare Tatsache, dass es eine große Zahl muslimischer Frauen gibt, die sich sowohl als "praktizierende" Muslime - ob mit oder ohne Kopftuch - wie auch im staatsrechtlichen Sinne als "säkular" verstehen.
Die Unterschiede zwischen muslimisch geprägten Frauen lassen sich nicht allein in der Differenz "säkular" versus "religiös" beschreiben, sondern nur vor dem Hintergrund von Bildungsmöglichkeiten, Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Abhängigkeit von Ehemann und Familie sowie Sprachkenntnissen. Nur entlang dieser Merkmale lassen sich die Fragen nach Unterdrückung, der Diskriminierung und den Emanzipationsmöglichkeiten dieser Frauen beantworten. Denn unterdrückte und fremdbestimmte Frauen gibt es sowohl unter "säkularen" als auch unter "praktizierenden" Musliminnen - genau so, wie in beiden Gruppen auch Frauen zu finden sind, für die Gleichberechtigung und Teilhabe am Gesellschaftsleben eine pure Selbstverständlichkeit sind.
Es darf kein Zweifel daran bestehen, dass um die Rechte der Frauen, die unterdrückt werden, gekämpft werden muss. Dazu bedarf es nicht nur der entsprechenden Gesetze, die etwa vor Zwangsheiraten oder häuslicher Gewalt schützen. Dazu bedarf es vor allem eines entschiedenen gesellschaftlichen Eintretens gegen jede Form von physischer wie psychischer Gewalt gegen Frauen, die als Verletzung ihrer Menschenrechte verurteilt werden muss.
Frauenhäuser, Netzwerke und andere Formen der Unterstützung bieten konkrete Hilfen für betroffene Frauen an. Solches Engagement ist allerdings zum Scheitern verurteilt, wenn es mit der Herabsetzung und Diffamierung der Kultur und der Religion jener Frauen einhergeht, die solche Hilfe suchen. Nach der Logik, die von prominenten Stimmen wie Ayaan Hirsi Ali oder auch Necla Kelek vertreten wird, ist für Frauen die Befreiung aus dem Korsett traditioneller Zwänge lediglich durch die Abkehr von ihrem religiös-kulturellen Hintergrund möglich: durch den Bruch mit der eigenen Identität. Dies aber würde von vielen betroffenen Frauen als zusätzliche Diskriminierung empfunden.
Mehr Erfolg im Kampf um die Menschenrechte von Frauen versprechen die Erfahrungen, die etwa im Kampf gegen die Genitalverstümmelung afrikanischer Frauen gewonnen worden sind. So ist es in einigen Ländern erfolgreich gelungen, diese Verstümmelungen als inhuman zu brandmarken, so dass diese Praxis nun in immer mehr afrikanischen Ländern aufgegeben wird. Der Kampf gegen die Genitalverstümmelung wurde in jenen Ländern, in denen sie traditionell verbreitet ist, allerdings nicht gegen die religiösen und kulturellen Überzeugungen der betroffenen Menschen geführt. Vielmehr wurde bewusst auf die islamische Religion zurückgegriffen, indem die traditionelle Praxis der Beschneidung von anerkannten Autoritäten als unislamisch abgelehnt wurde.
Die Emanzipation unterdrückter Frauen lässt sich nicht einfach gegen deren Religion und Kultur durchsetzen. Vielmehr müssen gerade diejenigen Frauen gestärkt werden, die patriarchale Strukturen in der eigenen Tradition aufdecken und sie im Einklang mit den eigenen religiösen Überzeugungen zu bekämpfen versuchen. Genau solche Frauen sollte die Politik auch hierzulande unterstützen.
Eine Einladung zur Islamkonferenz wäre für solche Frauen daher ein wichtiger Schritt von hohem symbolischem Wert gewesen, denn er hätte eine doppelte Botschaft ausgesandt: Den Frauen, die sich für die Gleichberechtigung von Frau und Mann einsetzen, würde damit politische Unterstützung signalisiert. Und all denjenigen konservativen Muslimen, die die Rolle der Frau gerne auf die drei Ks - Kinder, Küche und Kirche, in diesem Fall Moschee - reduzieren möchten, würde deutlich gemacht, dass man es mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frau ernst meint. An kompetenten Gesprächspartnerinnen, die für eine relevante Gruppe muslimischer Frauen sprechen, dürfte es jedenfalls nicht fehlen.
Wie mehrere wissenschaftliche Studien zeigen, entzieht sich eine beträchtliche Zahl deutschsprachiger Musliminnen den Kontrollansprüchen ihrer Eltern durch Rückgriff auf den Islam, und vermeidet so den Bruch mit ihrer Familie. Indem sie Religiosität und eine moderne Lebensauffassung verbinden, scheinen diese Frauen einen eigenen, islamischen Weg jenseits traditioneller Orientierungen zu finden. Durch ihre religiöse Kompetenz entziehen sich diese muslimischen Frauen den elterlichen und männlichen Autoritätsansprüchen und verändern damit die Machtbalance in der Familie. So umgehen sie etwa die traditionelle Praxis einer Ehevermittlung durch die Eltern, stattdessen nehmen sie die Wahl ihres Partners selbst in die Hand.
Vor diesem Hintergrund ist eine differenziertere Betrachtung islamischer Religiosität erforderlich, als sie in der öffentlichen Debatte üblich ist: Gesellschaftliche Entwicklung und Modernisierung der Religion können auch Hand in Hand gehen.
NAIME CAKIR
taz Nr. 8117 vom 4.11.2006, Seite 11, 241 Kommentar NAIME CAKIR, taz-Debatte
Die Testerin
06.11.06, 22:21
offenbar gibt es keine frau mit kopftuch, die von sich reden macht. ansonsten hätte man sie auch eingeladen zur islamkonferenz.
ganz klar, mir ist es wurscht ob eine Frau Kopftuch trägt und mir ist es wurscht warum sie es trägt.
Was mir nicht wursch ist, wenn man einer Frau, die Kopftuch tragen will, verbietet, daß sie es tragen darf und mir ist nicht wurscht
wenn eine Frau gezwungen wird Kopftuch zu tragen.
Was jetzt die Realität ist, weiß ich nicht wirklich, deshalb
macht das unter Euch aus!
Es geht auch ohne Kopftuch!
VON EMEL ABIDIN-ALGAN
Neulich traf ich eine junge Frau mit Kopftuch, die ich schon seit ihrer Kindheit kenne. Sie ist angehende Erzieherin, und im Verlauf unseres kurzen Gesprächs wünschte ich ihr viel Glück bei der Suche nach einem Job.
Ich selbst habe mich vor rund einem Jahr entschlossen, nach über 30 Jahren mein weiteres Leben weiterhin bekleidet, aber ohne Kopftuch zu verbringen. Deshalb zeigte ich auf mein Haupt und sagte:
"Es geht auch wunderbar ohne Kopftuch." Das junge Mädchen lächelte nur und erwiderte leicht herablassend: "Ich werde es auch mit Kopftuch schaffen."
Wie diesem jungen Mädchen ist vielen verhüllten Frauen gar nicht bekannt, worum es bei der religiösen Begründung für die Bedeckung des weiblichen Körpers ursprünglich ging.
Dazu muss man wissen, dass der Koran dem Propheten Mohammed über einen Zeitraum von 23 Jahren hinweg offenbart wurde und aus über 6.600 Versen besteht. Die beiden einzigen Verse, die von der Verhüllung handeln, datieren aus seiner späteren Zeit in Medina: einerseits häuften sich damals die Belästigungen gläubiger Frauen, weil sie mit den Sklavinnen verwechselt wurden.
Andererseits ließen sich die Männer von auffällig geschmückten Frauen ablenken, sodass es einmal sogar zu einem Unfall mit Nasenbruch kam.
Deshalb offenbarte Gott den Frauen diese Bekleidungstipps, damit sie erkannt und nicht belästigt werden (Sure 33/59), und empfahl, sich die Tuchenden über die geschmückten Dekolletees zu schlagen (Sure 24/31). Bis dahin waren Bekleidungsfragen kein Thema gewesen.
Überhaupt diente die Religion, die Mohammed damals propagierte, nicht der Abgrenzung.
Vielmehr ging es um die Rückbesinnung auf den Glauben an den einen Schöpfer und darum, die Frauen aus der Entrechtung zu befreien, die damals vorherrschte. Das Elend war so weit fortgeschritten, dass sogar neu geborene Mädchen lebendig begraben wurden.
Heute, 1.400 Jahre später, hat das Verhalten dieses Mädchens nichts mehr mit Mohammeds Zeiten gemein. In den beiden Offenbarungen des Korans ist ohnehin nur von der Verhüllung des Körpers die Rede; die Verhüllung des Kopfes geht auf spätere Interpretationen von Propheten-Überlieferungen zurück.
Es ist bemerkenswert, dass es männliche Gelehrte waren, die diese Definition der Schamgegend bei Mann und Frau für die Nachwelt aufstellten.
Dieses Mädchen von heute will mit seiner Beharrlichkeit Stärke und Selbstbewusstsein ausdrücken. Dafür habe ich volles Verständnis, da ich früher genauso gedacht habe. Erst nach intensiver Quellenforschung und eigenen, neuen Erfahrungen konnte ich meinen Entschluss, mich zu verändern, mit Überzeugung treffen.
Heute glauben die meisten muslimischen Frauen, die ein Kopftuch tragen, damit eine religiöse Pflicht zu erfüllen. Doch es macht schon einen Unterschied für das verantwortungsvolle und selbstbestimmte Handeln, ob sich jemand einer von anderen aufgestellten Pflicht unterwirft oder aus eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen heraus sich selbst etwas zur Verpflichtung macht.
Heute frage ich mich, wieso Religion als Rechtfertigung für das Tragen eines Kopftuchs herangezogen wird, das Ablegen aus Überzeugung aber nicht als religiöser Akt gesehen wird.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ernste Gründe für die Unfähigkeit, das Kopftuch von heute auf morgen abzulegen, gibt:
Zu tief sitzen Werte wie Scham und Gehorsam in den Köpfen, zu groß ist die Angst vor Glaubensverlust und Sünde, zu schwach ist der Mut, seinen eigenen Willen zu erfahren und Erlerntes zu hinterfragen. Gewohnheiten werden schnell zur Selbstverständlichkeit und bieten natürlich auch Sicherheit. Staatliche Verbote oder Politiker-Appelle gegen das Kopftuch können dagegen nicht ankommen.
Der jüngste Appell von Politikerinnen wie Ekin Deligöz an muslimische Frauen, das Kopftuch abzulegen, wird seine Wirkung genauso verfehlen, wie es ein Aufruf von Muslimen an die Mehrheitsgesellschaft würde, vom Biertrinken abzulassen.
Denn für viele Musliminnen ist das Kopftuch das, was für viele Deutsche ein Bier bedeutet: eine lieb gewonnene Gewohnheit. Wem nutzt das Ablegen des Kopftuchs als äußere Veränderung, wenn dieser kein Erkenntnisprozess zugrunde liegt und sie nicht authentisch ist?
Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, dass sehr viele verhüllte Frauen nicht bereit sind, sich mit ihrer zur Gewohnheit gewordenen Verhüllung des Kopfes auseinander zu setzen. Will man aber die offene Annäherung und Verständigung mit anders denkenden Menschen und die Welt der Männer besser und vorurteilsfreier kennen lernen, dann ist es besser, auf das Kopftuch zu verzichten.
Denn Erfahrungswerte im Umgang mit dem anderen Geschlecht sind sowohl bei der Erziehung von Söhnen als auch für den Aufbau einer Beziehung eigentlich unentbehrlich.
Wir müssen erst noch lernen, die Dinge beim Namen zu nennen, die uns stören. Denn es geht nicht um die nackte Meinungsfreiheit als Errungenschaft unserer Zeit oder das Anhängen an ein rechthaberisches Religionsverständnis, wenn dies zum Selbstzweck wird und nicht zur Kommunikation und Annäherung führt.
Mit Rücksicht auf angebliche kulturelle Eigenheiten von Muslimen übt sich die Mehrheitsgesellschaft in diesem Lande in Geduld und Zurückhaltung, anstatt mit unermüdlicher Wissbegierde die Auseinandersetzung mit Muslimen zu suchen. Zu schnell ziehen sie sich zurück, wenn es heißt, so stehe es aber im Koran und so habe es der Prophet gemacht.
Aber was ist das für ein Verständnis von einem Schöpfer, der nur von der Frau die Uniformierung verlangt, mit der sie ihre Entscheidung zum Islam bewusst demonstriert? Wie sieht es denn mit einer Kennzeichnungspflicht für Männer aus?
Der Glaube, die Religion bestünde aus angeblichen Gottesgesetzen und indiskutablen religiösen Pflichten, die nicht in Frage gestellt werden dürften, statt aus göttlichen Empfehlungen und Weisheiten - er blockiert die offene Kommunikation mit anders denkenden Menschen und die Bereitschaft, über den Sinn der Dinge, die man tut, noch einmal nachzudenken.
Bewusste Verweigerung von Kommunikation kann aber nicht der Wille des allmächtigen Schöpfers des Universums gewesen sein, der den Menschen doch mit Verstand und Herz ausgestattet und ihm die Freiheit der Wahl und des Lebens geschenkt hat.
Genauso wenig kann es dem Willen dieses Schöpfers entsprechen, wenn im Namen des Islam eine fanatische Politik nach göttlichen Gesetzen betrieben wird, die Menschen in Gläubige und Ungläubige trennt, den Teufel als Konkurrenz zum Schöpfer versteht und den Menschen auf einen triebhaften Körper und auf seine Meinungen reduziert!
Wir haben heute ganz andere Sorgen, die bewältigt werden müssen. Das Kernproblem liegt in der Fürsorge der heranwachsenden Generation. Und es sind vor allem die Mütter, die ihre Kinder vor religiösem Fanatismus schützen können. Macht das Kopftuch Frauen etwas zu besseren Müttern? Das Thema Frauen hat der Prophet auch in seiner Abschiedspredigt angesprochen. Er erinnerte seine Geschlechtsgenossen an ihre Verantwortung mit den Worten:
"Ich lege euch ans Herz, gut zu den Frauen zu sein. Derjenige von euch, der das ist, ist ein gütiger Mensch - und derjenige, der es nicht ist, ist unedel."
Das Argument, die Frau würde mit dem Kopftuch ihre Reize verhüllen, mutet heute absolut lächerlich an, zumal so viele junge Mädchen genau das Gegenteil tun, indem sie mit gestyltem Kopftuch und allerlei Schmuck ihr Gesicht noch verschönern. Meiner Erfahrung nach sind die heutigen Männer dank der Reizüberflutung ziemlich abgestumpft.
Wie oft habe ich seit meiner Enthüllung den Männern in die Augen geschaut und mir dabei gedacht: Hey, der guckt ja gar nicht?!
Und ich habe mich über 30 Jahre lang vor angeblich belästigenden Männerblicken verhüllt!
Und wenn wir schon von Reizen sprechen, nur mal neben- bei erwähnt: wie sieht es mit den Reizen von Männern aus?
Es gibt so schöne Männerhände - sollen wir nun um eine Offenbarung bitten, die die Männer zum Handschuhe-Tragen verpflichtet?!
Überhaupt: Wo ist denn das Problem mit den Reizen? Können sie nicht auch Menschen füreinander interessant machen und Sympathie wecken?
Es waren Männer, die das Kopftuch-Tragen eingeführt haben.
Nun wäre es wünschenswert, wenn Männer hier und heute dazu beitragen würden, dass es wieder abgeschafft wird - indem sie ehrlich und mutig dazu Stellung nehmen, wie sie islamisch verhüllte Frauen und Frauen ohne Kopftuch wirklich wahrnehmen!
taz vom 8.11.2006, S. 3, 295 Z. (TAZ-Bericht), EMEL ABIDIN-ALGAN
http://www.taz.de/pt/2006/11/08/a0167.1/text
die ich übrigens mal persönlich kennengelernt habe, ist ihr Sendungsbewusstsein: zunächst mit Kopftuch, dann mit Kopftuchersatz (irgendwelche Hutkreationen), jetzt ohne Kopftuch. Mit ihrer Story war sie auch bei Emma und Cicero, obwohl sie wissen muß, was diese Medien draus machen.
Grüß Gott
Es ist mir so egal, wer was anzieht ...
Ich bin etwas dumm Leute ... also ... wo ist das Problem????
Außerdem denke ich schon, dass die Frauen mittlerweile viel zu frei sind. Ich sage euch, dass geht noch ins Auge. :lach::lach::lach::lach:
Achja an die Hocas und Islamwissenschaftler hier im Laden:
These: Das Kopftuch ist im Islam keine Notwendigkeit.
Folgerung: Weg damit, aber sofort!
Naja, auch wenn es stimmen würde, es gibt so viele Dinge im Leben, die nicht notwendig sind ... Aber keinem kommt der Gedanke, sie abzuschaffen. Problematisch ist dabei, dass es meist von der Ansicht der Person abhängt, was notwendig ist und was nicht. Also lasst die Leute anziehen oder nicht anziehen, was sie wollen. Was gibt es da zu diskutieren?!
Eine andere Sache:
Ich verabscheue die deutsche Lebensart. Das heißt ja nicht, dass sie schlecht ist. Ist halt einfach nicht mein Ding. Muss ich jetzt auswandern? Oder gewährt man mir das Recht, nicht auf die deutsche Art zu leben?
Meine Lebensart ist die meine, die deutsche Lebensart ist die deine. :lach::lach:
Oder ist das bloß ein Wink mit dem Zaunpfahl und du willst mich näher kennenlernen. .... und gleich vernaschen? :lach::lach:
Meine Lebensart ist die meine, die deutsche Lebensart ist die deine. :lach::lach:
Oder ist das bloß ein Wink mit dem Zaunpfahl und du willst mich näher kennenlernen. .... und gleich vernaschen? :lach::lach:
Hast Du sie nicht alle? Oder bist Du bloß besoffen? Du weißt ganz offensichtlich nicht mal, was Lebensart ist. Oder hältst du obszöne Sprüche für "türkische Lebensart"?
:lach::lach:
Also wirklich, null Humor die Deutschen.
Guter Artikel: http://www.merkur.de/2006_45_Wer_darf_spreche.16702 .0.html?&no_cache=1
[...]
Der türkischstämmige Schriftsteller Feridun Zaimoglu gehört zu den Einzelpersonen, die zur Islamkonferenz eingeladen wurden. Er macht keinen Hehl daraus, was er von der wieder aufgeflammten Diskussion über das Kopftuch hält. Eine „recht alberne Angelegenheit“ sei das Ganze, sagt Zaimoglu. In den öffentlichen Debatten würden Kopftuchträgerinnen immer wieder als böse Karikatur bemüht und als „Vogelscheuchen der Anti-Aufklärung“ gezeichnet. „Die Frauen selbst kommen in der medialen Inszenierung aber nicht zu Wort“, kritisiert Zaimoglu. Er hält es für ein Versäumnis, dass auf die Islamkonferenz keine gläubige Frau eingeladen wurde. „Das hat zur Folge, dass nur muslimische Männer und Islamkritikerinnen über das Kopftuch sprechen.“ Das sei doch „Mumpitz“.
[...]
Gemeinsam mit weiteren muslimischen Lehrerinnen probt Weiß derzeit den Aufstand gegen das seit August geltende Kopftuchverbot in Nordrhein-Westfalen. Ihre „Initiative der vom Kopftuchverbot betroffenen Lehrerinnen in NRW“ hat nun auch einen offenen Brief an Ekin Deligöz geschrieben. Deren Appell basiere „auf der etwas naiven, aber populären Annahme, dass die äußerliche Assimilierung einer Minderheit dazu führen würde, dass sie besser integriert, sprich nicht mehr diskriminiert wird“, schreiben die Verfasserinnen. Der Grünen-Abgeordneten geben sie eine scharf formulierte Empfehlung mit auf den Weg: „Setzen Sie sich lieber dafür ein, dass muslimische Frauen nach ihrer Leistung und nicht nach ihrem Aussehen beurteilt werden – das ist die Freiheit, die uns zusteht und die uns zur Zeit vehement streitig gemacht wird.“
Das Kopftuchthema ist wirklich eine Farce. Ich habe zu genüge meine Bedenken gegenüber dem Kopftuch geäußert. Ich sehe sie jedoch nicht als Bedrohung. Die Inzenierung dessen finde ich als eine Bedrohung für den inneren Frieden hierzulande.
Ekin Deligöz Kulturkreis ist nicht die sunnitische Gemeinde, sondern die Alevitische. Auch wenn ich keinerlei Ressentiments gegen Aleviten pflege, behaupte ich, das die Alevitin Ekin Deligöz sich doch aus der Kopftuch Debatte zurückhalten sollte. Zumindest sollte sie ihre Position als Externer preisgeben und sich nicht als eine, die aus der selben Tradition kommenden hingeben.
Warum ich dazu komme. Durch Zufall bin ich auf eine Passage im Buch von Peter Scholl Latour gekommen.
Hier einige Ausschnitte.
Ekin Deligöz, eine attraktive achtundzwanzigjährige Frau, war mir zum ersten Mal in einer Fernsehdiskussion aufgefallen, wo sie ihre Argumente mit viel Temperament vortrug und sich beim Thema Islam als engagierte Alevitin zu erkennen gab.
Die alevitische Gemeinde ist sich noch nicht im klaren ob sie sich als eine Muslimische Religion definieren sollte. Zumindest kam dieses bei der ersten Islamkonferenz hervor. Ergo, spricht Ekin Deligöz nicht aus der Umma heraus. Ihr Appell, ist genauso viel Wert wie die eines Alice Schwarzer.
weiter heisst es
Ekin, die ihrer "Ana" wohl nachgeschlagen ist und ausgerechnet in Neu Ulm ihren schwäbischen Wahlkreis besitzt, deutet an, daß ihre Familie von jenem großen Heiligen der Aleviten, Sultan Abdal, abstammt, der vor etwa vierhundert Jahren als Märtyrer seines Glaubens starb.
Sie deutet an, das ihr Ihre Geschichte und Tradition sehr wichtig ist.
Eine Kopftuch tragende Frau bezieht sich auch auf ihre Geschichte und Tradition.
weiter geht es:
"Aber schauen Sie sich diese Leute auf dem Lande doch an" wendet sie ein. "Sie sind zunächst einmal glücklich, die lange Zeit der Verfolgung überliebt zu haben. Sie freuen sich, dass sie endlich bürgerliche Gleichberechtigung im laizistischen Staat genießen. Zum revolutionären Aufbruch oder gar zum Anspruch auf politische Führung fehlen ihnen jedoch weiterhin das Selbstbewusstsein und die Kraft. Nach endloser Erniedrigung als "Kizilbas" müssen die Menschen zu sich selbst zurückfinden. Dieser Prozess ist jetzt im Gange. Er vollzieht sich in den Großstädten, wohin die meisten bäuerlichen Aleviten bereits abgewandert sind. Dazu gesellen sich rund 400000 Aleviten, die in der Bundesrepublik ansässig wurden, dort ihr Kulturgut wiederendeckt haben und sich offen zu ihm bekennen. Dam mögen gewisse spektakuläre "Cem" Veranstaltungen, die in Deutschland aufgeführt werden, theatralisch oder folklorisch wirken und sich weit vom profunden mystischen Gehalt unseres Glaubens entfernt haben. Dazu kommen auch interne Spannungen und Spaltungen. Aber in vielen europäischen Städten - darunter Straßburg und Paris- bahnt sich eine geistige Renaissance des Alevitentum an. die Auswirkungen auf das türkische Ursprungsland sind Bereits zu spüren.
Schön, ich freue mich für die Aleviten, das sie ihre Kultur wieder entdecken.
Gehört aber das Kopftuch nicht auch zu der Wiederentdeckung seiner Kulturellen Identität? Warum ist also Ekin Deligöz gegen das tragen von Kopftüchern? Vielleicht, weil es eh nicht zur ihrer Tradition gehört, oder ihre neu entdeckte kulturelle Identität nicht tangiert?
weiter heißt es nach einer Zeremonie im Cem Haus
Nun bittet eine Stimme aus der Menge die "Ana", ein paar Worte an die Gemeinde zu richten. Doch die winkt ab und verweist stattdessen auf ihre Enkelin Ekin. Die jugendliche Bundestagsabgeordnete in Jeans und lockerer weißer Bluse richtet sich auf- mit entblößtem Kopfhaar natürlich- und beginnt nach dem kurzen Zögern ihre Ansprache. Man merkt ihr schnell an, dass sie das Reden in der Öffentlichkeit gewöhnt ist. Sie fordert die Anwesenden auf, stolz auf ihren Glauben und ihre Überlieferungen zu sein. Es bestehe heute für einen Aleviten kein Grund mehr, sich zu verstecken oder seine Überzeugungen zu verleugnen. Mit der Unterdrückung der authentisch türkischen Religionsform müsse endlich Schluss gemacht werden. Deshalb sollten sich die Aleviten selbstbewusst, notfalls kampfbereit in der Gesellschaft durchsetzen und sich durch das Studium der modernen Wissenschaften auf Führungsaufgaben in Staat und Wirtschaft vorbereiteten
Das nenne ich Doppelzüngig. Einerseits für die Identitätsstiftung der Aleviten zu sein und andererseits die Traditonsform der hauptsächlich sunnitischen Muslime zu negieren.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich bin dafür, dass die Aleviten sich ihrer Tradition hingeben. Sie sollen auch im gesellschaftlichen Leben partizipieren. Jedoch denke ich, sind die Äußerungen Ekin Deligöz über das Kopftuch fehl am Platze. Sie ist kein Teil der sunnitischen Gemeinde und sollte nicht als Vorreiterin einer modernen Muslimin Stellung nehmen.
Gerne darf sie ihre Meinung aus der sicht einer Alevitin kundtuen. Allerdings muss sie sich die Bemerkungen, das sie nicht der Sunnitischen Gemeinde angehört, gefallen lassen.
Der folgende Abschnitt bekräftig meine These, das der Säkularismus nach wie vor die beste Form des Zusammenlebens ist.
...Sie (Ekin Deligöz) betont auch das wachsende Gewicht ihrer eigenen Glaubensgemeinschaft und verweist auf einen Kommentar der Zeitung "Cumhuriyet". Die Aleviten, so heißt es dort,sei ein integrierender Bestandteil des türkischen Nationalismus geworden. Im Angesicht eines mächtigen, sich radikalisierenden Islam bewähre sich die alivitische Gemeinschaft als Säule des Laizismus und des Kemalismus. Sie sei besonders aufgeschlossen für die offizielle Linie einer prowestlichen und säkularen Staatsdoktrin. Die Kemalisten ihrerseits hätten festgestellt, daß die Gefolgschaft des Hadschi Bektaschi sich von ihren persich-schiitischen Ursprüngen gelöst habe und statt dessen eine authentisch-türkische Form des Islam verkörpere. Dieser nationale Charakter des Alevismus, so wurde in "Cumhuriyet" gemutmaßt, böte Raum für eine allmähliche Annäherung an die Ultra-Nationalisten der MHP, an die ehemals unversöhnliche Gefolgschaft des Oberst Alparslan Türkes.
sehr löblich. Ich halte nichts von der Identitätsschaffung a la Religion.
Jeder Nationalbewusste Türke ist mir willkommen. Die Religionszugehörigkeit ist für mich sekundär.
Aber bitte, jeder greift seine Eigenen Sitten und Gebräuche an.
In diesem Fall, darf man Frau Ekin Deligöz vorpressen entschieden zurückweisen.
Mfg
@colak, hast du aus dem buch "allahs schatten über atatürk" zitiert?
@colak, hast du aus dem buch "allahs schatten über atatürk" zitiert?
exakt, ab seite 299 beschreibt latour einen trip nach tokat (?).
er wird von deligöz in ihr dorf eingeladen. seine details kommen mir aber oft suspekt vor. das er in dem hohen alter noch soviele puzzel zusammenstellen kann und irgendwelche zusammenhänge findet, ist aber beachtlich.
Kemal Kara
14.11.06, 09:50
ich habe in meinem freundeskreis sowohl alewiten als
auch sunniten.
Die Alewiten sind durch die bank alle sehr modern
und europäisch.
Da ist wohl was dran.
Wobei man nicht alle Sunniten in einen Topf werfen kann.
Ich denke nicht, daß die Äusserungen von Frau Deligöz primär was damit zu tun haben, daß sie Alevitin ist, obwohl ich das auch verd*** unfair. Ansonsten würde ich das als Versuch auffassen, sich bei Künast @ Co zu profilieren. Die "Frauenfrage" wird ja von gewissen Migrantinnen gerne genommen, um sich für "höhere Aufgaben" zu empfehlen. Mit dem hysterischen Insistieren auf's Kopftuch befinden sie sich in bester Tradition. Hier ein Bild aus einer Entschleierungskampagne der Sowjets in Adscharien, der (überwiegend) muslimischen georgischen Provinz an der Grenze zur Türkei:
http://static.twoday.net/bigberta/images/Bolschewistische-Frauenbefreiung.jpg
Somit befinden sich die Damen in bester totalitärer Tradition.
Allerdings: die Aktionen einer Fereschta Ludin http://tinyurl.com/yevlol
haben dafür die Steilvorlage geliefert.
17 Off topic Beiträge entfernt:
Übeltäter: Kemal Kara, Bruce Lee, Die Testerin
Da ist wohl was dran.
Wobei man nicht alle Sunniten in einen Topf werfen kann.
Warum er hat doch recht, sunniten sind rückständige Vollpfosten. Was wäre unser Land ohne euch von Grundauf intelligente und fortschrittliche Türken ?!
Kemal Kara
14.11.06, 13:13
17 Off topic Beiträge entfernt:
Übeltäter: Kemal Kara, Bruce Lee, Die Testerin
Eine Forum/Diskussion, hat eine Eigendynamik.
Durch deine Zensur unterbindest du dieses in einem erheblichen Maße!
Kemal Kara
14.11.06, 13:17
Warum er hat doch recht, sunniten sind rückständige Vollpfosten. Was wäre unser Land ohne euch von Grundauf intelligente und fortschrittliche Türken ?!
Ich möchte niemand als "rückständigen Vollpfosten" bezeichnen
Ich möchte niemand als "rückständigen Vollpfosten" bezeichnen
Nicht so zaghaft, hier gehört es zum guten Ton seine Meinung zu sagen. Oder seid ihr nicht Manns genug?
Eine Forum/Diskussion, hat eine Eigendynamik.
Durch deine Zensur unterbindest du dieses in einem erheblichen Maße!
Danke für diese weisen Worte. Du wirst mir sicherlich auch gleich erzählen inwiefern die Debatte um Sibel Kekillis Nasen-OP uns im Thema Kopftuch weiterbringt.
Jede gute Diskussion braucht hin und wieder eine Moderation. Aber auf Stammtischniveau ist sowas natürlich nicht notwendig. Ich werde aber nicht zulassen, dass ihr drei diesem Forum zu einem Stammtisch verkommen lässt.
Kemal Kara
14.11.06, 13:34
Nicht so zaghaft, hier gehört es zum guten Ton seine Meinung zu sagen. Oder seid ihr nicht Manns genug?
Es soll tatsächlich Menschen geben die das Bedürfniss verspühren ihr dasein als Mann in einem Forum kund zu tun :-)
Es soll tatsächlich Menschen geben die das Bedürfniss verspühren ihr dasein als Mann in einem Forum kund zu tun...
...und andere zwanghaft intelligent zu wirken!
Kemal Kara
14.11.06, 13:38
Danke für diese weisen Worte. Du wirst mir sicherlich auch gleich erzählen inwiefern die Debatte um Sibel Kekillis Nasen-OP uns im Thema Kopftuch weiterbringt.
Jede gute Diskussion braucht hin und wieder eine Moderation. Aber auf Stammtischniveau ist sowas natürlich nicht notwendig. Ich werde aber nicht zulassen, dass ihr drei diesem Forum zu einem Stammtisch verkommen lässt.
Das nennt man Eigendynamik
Sorry dass wir uns gelegentlich auf ein minderwertiges Niveau begeben.
Kemal Kara
14.11.06, 13:39
...und andere zwanghaft intelligent zu wirken!
Du hast meine vollste Zustimmung :brüll:
Nicht so zaghaft, hier gehört es zum guten Ton seine Meinung zu sagen. Oder seid ihr nicht Manns genug?
Die Frage ist nur, welche Mundart sich ein "Manns genug" zu leisten wagt, um als solcher auch wahrgenommen zu werden.
Ich glaube solch eine Diskussion wird nicht sehr lehrreich sein, man dreht sich hier doch nur im Kreis. Keiner der beiden Parteien wird hier wirklich auf den anderen hören, da könnte man eigentlich lieber gegen eine Wand reden. Ich glaube nicht das hier durch jemand das Kopftuch abnimmt oder anfängt einen zu tragen :lach:
Mich Persönlich nervt das Kopftuch Thema, aber jeder sich selber sag ich dazu nur.
So! Ich wollte das nur mal los werden :Bauchtanz:
Kemal Kara
14.11.06, 13:53
Ich wehre mich vehement gegen deine indirekten Vorwürfe, alle Männer seien so wie der Carlito :lach:
Ich wehre mich vehement gegen deine indirekten Vorwürfe, alle Männer seien so wie der Carlito :lach:
Und ich bestätige ihn!
Wer hat meinen Beitrag editiert? Da steckt wohl wieder die defekte Forumssoftware dahinter!
Zübeyde wer braucht Männer wenn wir Frauen wie dich haben?
Ich wehre mich vehement gegen deine indirekten Vorwürfe, alle Männer seien so wie der Carlito :lach:
Brauchst Dich auch nicht "vehement" zu wehren.
Ich mag keine Verallgemeinerungen.
So - das Thema ist immer noch: das "Kopftuch".
Mit oder ohne mannsgenug.
Ihr werdet zunehmen Persönlich, kommt solangsam zu euch !
Kemal Kara
14.11.06, 14:06
Wer hat meinen Beitrag editiert? Da steckt wohl wieder die defekte Forumssoftware dahinter!
Zübeyde wer braucht Männer wenn wir Frauen wie dich haben?
Erzähle uns doch mal wie dein Freuenbild ausschaut.
Vielleicht wären wir dann wieder beim Thema? :lach:
Erzähle uns doch mal wie dein Freuenbild ausschaut.
Vielleicht wären wir dann wieder beim Thema? :lach:
Meine Frauen müssen hörig sein, ich dulde keine wiederworte! Frauen müssen wissen wohin sie gehören! Diese emanzentour zieht bei mir überhaupt nicht! Ab und zu verprügeln schadet auch nicht!
Habe ich deine Klischees bedient?
Ihr werdet zunehmen Persönlich, kommt solangsam zu euch !
Stimmt. Und wenn das so weitergeht werde ich den Thread schliessen. Das Thema ist klar definiert denke ich.
@Carlito deinen beitrag habe ich gelöscht und auch eine begründung dazu angegeben. Die Antwort von Zübeyde auf diesen Beitrag wurde logischerweise auch entfernt.
Kemal Kara
14.11.06, 14:20
Meine Frauen müssen hörig sein, ich dulde keine wiederworte! Frauen müssen wissen wohin sie gehören! Diese emanzentour zieht bei mir überhaupt nicht! Ab und zu verprügeln schadet auch nicht!
Habe ich deine Klischees bedient?
Kopftuch hast du vergessen.
Ich sagte doch, vielleicht wären wir dann wieder beim Thema
Zwischenfrage: Wurde das Kopftuch in der Türkei von Atatürk in Unis verboten oder erst nach dem Millitärputsch in den 80igern?
Hab nämlich meinem Lehrer was erzählt. Hoffentlich wars nicht falsch.
Eşi türbanlı subaya kurmaylık yolu kapanıyor
ANKARA(ANKA)
TBMM milli Eğitim Komisyonu’nda CHP ve AKP milletvekilleri arasında yaşanan tartışmaya karşın kabul edilen düzenlemeye göre, subayların harp akademilerine kabulünde "eşlerin tutum ve davranışları" da etkili olacak. Buna göre, eşi türbanlı olanlara kurmaylık yolu kapanmış olacak.
...
TÜRBAN TARTIŞMASI
Tasarının görüşmeleri sırasında CHP’li ve AKP’li üyeler arasında tartışma da yaşandı. Tasarının, subayların harp akademilerine kabulünde "eşlerin tutum ve davranışlarının" da etkili olduğu hükmünü içeren maddeye itiraz eden AKP Manisa Milletvekili İsmail Bilen, bu maddenin cezaların şahsiliği ilkesine aykırı olduğunu belirterek, bir insannın, "eşinin tutumu ve davranışı" gibi muğlak bir ifade ile cezalandırılamayacağını söyledi. "O zaman kardeşleri ve akrabaları da ekleyelim" diyen Bilen, bu tutum ve davranışların neler olduğunun açıkça sıralanması gerektiğini söyledi.
CHP Ankara Milletvekili İsmail Değerli ise söz konusu düzenlemeyi savunurken, TSK’da eş ve ailenin tutumunun önemine işaret etti. Değerli, maddeye itiraz eden Bilen’in amacını bildiğini dile getirirken, "Açıkça söyleyin. Türbanı kastediyorsunuz. Kafanızda bu var" dedi. Bilen de eşinin başının açık olduğunu kaydederken, "Eşimin başı kapalı olsaydı bile bundan utanmazdım. Sayın Değerli sizi kınıyorum" diye konuştu.
...
http://www.milliyet.com.tr/2006/11/15/son/sonsiy22.asp
Jetzt sieht man wer hier abdreht!! Deine Fähigkeiten sind scheiß egal, auch kannst du eine Nutte heiraten oder zwei Freundinnen gleichzeitig haben, hauptsache deine Frau trägt kein Kopftuch!!
Die Typen sind echt nicht mehr normal!
Kemal Kara
16.11.06, 01:55
Ist auch gut so :lach:
Ich stell mir gerade ein General mit seiner Frau Kopftuch vor....neeee.
Als nächstes kommen die noch auf die Idee die Türkei umzutaufen in Türkiran
Dem kann ich nur zustimmen:aferin:
Yukarida Miliyet gazetesinden alinan haberin devami:
MADDE YILLARDIR UYGULANIYOR
Milli Savunma Bakanı Vecdi Gönül, söz konusu maddenin yıllardır uygulandığını ve eski yasalarda da bulunduğuna işaret etti.
Ceza yasalarıyla disiplin yasalarının birbirine karıştırılmaması gerektiğini dile getiren Gönül, Ceza hukukunun herkesi, disiplin hukukun ise belli bir camiayı ilgilendirdiğini söyledi. Gönül, TSK’ya girenlerin şartlarını kabul etmiş sayılacaklarını vurguladı.
Bakan Gönül, sadece TSK’da değil, Emniyet ve Dışişleri mensupları için de "eşlerin tutum ve davranışının" etkili olduğunu kaydederken, örnek olarak yabancı eşle evlenme yasağını gösterdi.
08.04.2007 Doppelte Diskriminierung?
Türkei: Aktive Musliminnen müssen verschiedene Hürden überwinden, meint E. Baris Altintas, Istanbul
(Zaman). Niemand braucht einen weiteren Zeitungsartikel, um zu wissen, dass Millionen Frauen in aller Welt in vollkommener Ermangelung ihrer Rechte leben müssen - und zwar aus dem einzigen Grund, weil sie Frauen sind. Und das Tragen des Kopftuches verstärkt dieses Stigma noch weiter.
In der Türkei werden Frauen einem Dilemma ausgesetzt, wenn sie sich dafür entscheiden, das Kopftuch zu tragen und von ihrem Recht auf Bildung Gebrauch machen wollen, weil sie mit dem Tuch von Universitäten verbannt werden. Männliche Studenten, die ihren religiösen Überzeugungen Ausdruck verleihen, haben eine viel größere Chance dazu als ihre Mitstudentinnen.
Viele, die sich der Entscheidung zwischen dem Recht auf Bildung und der Religionsfreiheit entziehen wollen, entscheiden sich für ein Studium im Ausland. Auch wenn es bisher keine statistischen Erhebungen über Frauen, die sich ihre Bildung im Ausland holen, gibt, so legt ein Artikel in dem Magazin "Aktüel" aus dem Jahre 2005 den Schluss nahe, dass viele Frauen vor allem nach Österreich gehen. Aus dem gleichen Artikel geht hervor, dass ausländische Universitäten sich dieses türkischen Problems bewusst sind und besondere Programme ins Leben gerufen haben, um türkische Studentinnen anzuziehen. Die Anzahl der Frauen, die es sich leisten können, im Ausland mit Kopftuch zu studieren, ist bisher unbekannt.
Der Zwang zur Wahl zwischen Bildung und Religion oder die enormen Kosten eines Auslandsstudiums auf sich nehmen zu müssen, sind nicht die einzige Schwierigkeit, der sich junge Frauen mit Kopftuch in der Türkei gegenüber sehen. Sie müssen sich auch gegen das Stigma zur Wehr setzen, als "Islamisten" eingestuft zu werden, die das Land "100 Jahre" zurückwerfen wollten. Nach Wahrnehmung der Journalistin Nihal Bengisu Karaca, die ebenfalls ein Kopftuch trägt, werden Frauen mit einer Kopfbedeckung "von einigen Institutionen des Establishments als eine Bedrohung des Systems wahrgenommen. Dazu zählen beispielsweise das türkische Militär oder die Kommission für höhere Bildung."
Gleichzeitig sehen sich Frauen mit Kopftuch aber auch Druck von Seiten der patriarchischen Strukturen in ihren eigenen sozialen Umfeldern ausgesetzt. Eine Tatsache, über die nur selten gesprochen wird. Karaca weist darauf hin, "dass diese Frauen auch von Männern ihrer Gemeinschaft ausgegrenzt werden. Diese Männer haben keine Ahnung oder kümmern sich nicht um die Widerstände, die die Frauen auf ihrem Lebensweg überwinden müssen."
Sehr oft würden diese Männer, für die das Kopftuch ein Instrument der "Keuschheit" sei, negativ überrascht, dass die betreffenden Frauen starke Abwehrmechanismen gegen alle Arten von Unterdrückung entwickelt hätten. Nach Ansicht von Karaca würden jene Frauen zu dem "Anderen" gemacht und als "Feministinnen" betitelt.
Das Sperrfeuer, dem sich bedeckte Frauen gegenüber sehen, zeigt nur, dass die türkische Demokratie, die Frauenrechtsbewegung und die Männer des Landes noch einen langen Weg vor sich haben.
Mhhh, diesen Artikel sollte sich mal Ekin Deligöz durchlesen.
Sind die Frauenrechtler die das Kopftuch als eine Unterdrückung der Frau sehen etwa selbst ein Teil der Unterdrückung? Schließlich unterstützen sie durch solche Aussagen indirekt, dass diesen Frauen, also ihren Artgenossen für die sie sich ja so rührend kümmern, der Weg zum Grundrecht (Bildung) versperrt wird?
________________________
Auch Femministinnen sollten sich mal mit diesen "Unterdrückten" Frauen unterhalten. Sie werden sehen, dass ein Teil dieser Frauen eine eigene Art des Femminismus MIT Kopftuch entwickelt haben, ja das Kopftuch sogar ein Teil ihres Selbstbewussteins sehen. Sachen gibts...
________________________
Der Artikel macht auch diese zwei Punkte Aufmerksan. Deshalb ist er lesenswert.
Das ist halt wieder so ne Sache.
Meiner Meinung nach sollten jegliche Religiösen Zeichen in Bildungsgebäuden von Kindern fern gehalten werden. Aber wenn das einseitig läuft so wie in bayern dann bin ich streng dagegen. Wahrscheinlich dürfen die Erzieherinen einen Kreuz oder sonst was tragen aber das Kopftuch wird verboten das geht so nicht!!!
Aber in einem Säkularem Staat gehört es sich so.
Der Schakal
13.04.07, 08:30
Alle rel. Symbole sollten erlaubt sein.
"Meiner Meinung nach sollten jegliche Religiösen Zeichen in Bildungsgebäuden von Kindern fern gehalten werden. Wahrscheinlich dürfen die Erzieherinen einen Kreuz oder sonst was tragen aber das Kopftuch wird verboten das geht so nicht!!! Aber in einem Säkularem Staat gehört es sich so."
Es ist falsch, das Kreuz an einer Kette mit dem Kopftuch zu vergleichen. Das KT mag ja für Nichtmuslime ein Symbol sein , aber eben halt für Muslime nicht. Für sie ist es ein Bekleidungsstück ... Das ist wichtig.
In Deutschland vor allem wird ja viel über Werte diskutiert und man ist stolz auf die "eigenen Werte" , die aber flugs über Bord geworfen werden , wenn etwas einem nicht in dem Kram passt ...
Was ist denn mit der Religionsfreiheit? Die gibt es , aber nicht für Muslima die ihren Glauben leben wollen.
Da hat die Freiheit der Religion und auch die Freiheit seinem Gewissen folgen zu wollen rasch ein Ende.
Da helfen auch heuchlerische Apelle und Reden nichts ...
Vesselam
Halil
in vielen christlichen länder ziehen frauen heute auch noch kopftücher an. das hat aber nichts mit dem glauben zu tun.
solange man sich nicht komplett in schwarzen gewändern einhüllt sollte es eigentlich niemandem interesieren ob die frau nun eine kopftuch trägt oder nicht trägt. das ist ihre eigene sache!
es ist auch kein symbol für den islam sowie istanbullu gesagt hat, zumindest in der realität nicht.
kann mich noch gut an meine hort zeiten erinnern als ich st martin st martin mitsingen musste... OH DU HEILIGER JESUS etc... ich musste sogar mal im puppenteather die heiligen 3 könige spielen..
laternen basteln.. dies und das..
wieso wird dagegen nichts unternommen?
man versucht ja ganz klar und offensichtlich dadurch die muslimischen kinder zu christianisieren!
Jack Daniels
16.04.07, 12:22
kann mich noch gut an meine hort zeiten erinnern als ich st martin st martin mitsingen musste... OH DU HEILIGER JESUS etc... ich musste sogar mal im puppenteather die heiligen 3 könige spielen..
laternen basteln.. dies und das..
Erging mir auch so. Ich war in einem katholischen Kindergarten und musste vor dem Essen auch mitbeten und am Ende das symbolische Kreuz machen. Als Kind weiß man garnicht was man da eigentlich macht, aber so beim Rückblick auf diese Zeit merkt man, dass da was schief lief.
Meine Kindergartenzeit war in den 80ern, vielleicht wußten die Erzieherinnen damals einfach nicht viel vom Islam. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, das da ein böswillige Absicht hinter steckte.
Erging mir auch so. Ich war in einem katholischen Kindergarten und musste vor dem Essen auch mitbeten und am Ende das symbolische Kreuz machen. Als Kind weiß man garnicht was man da eigentlich macht, aber so beim Rückblick auf diese Zeit merkt man, dass da was schief lief.
Meine Kindergartenzeit war in den 80ern, vielleicht wußten die Erzieherinnen damals einfach nicht viel vom Islam. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, das da ein böswillige Absicht hinter steckte.
Deine Eltern wussten doch bestimmt, dass das ein katholischer Kindergarten war. Trotzdem haben Sie Dich dorthin gegeben. Ein kath. Kindergarten ist nunmal konfessionell...
Ein marokkanischer Bekannter hat seine beiden Kinder dort erziehen lassen und hat sich sehr lobend über den Kindergarten geäußert. Nun gehen sie beide zur Schule.
Jack Daniels
16.04.07, 12:59
Deine Eltern wussten doch bestimmt, dass das ein katholischer Kindergarten war. Trotzdem haben Sie Dich dorthin gegeben. Ein kath. Kindergarten ist nunmal konfessionell...
Ein marokkanischer Bekannter hat seine beiden Kinder dort erziehen lassen und hat sich sehr lobend über den Kindergarten geäußert. Nun gehen sie beide zur Schule.
Ich denke nicht das viele (tr.) Immigranten vor 20 Jahren eine Vorstellung davon hatten, was Katholiken und was Protestanten sind. Du musst wissen, die meisten die nach Deutschland eingewandert sind kamen aus Dörfern und waren kaum gebildet. Die wussten grad mal das Deutsche keine Moslems sind.
kann mich noch gut an meine hort zeiten erinnern als ich st martin st martin mitsingen musste... OH DU HEILIGER JESUS etc... ich musste sogar mal im puppenteather die heiligen 3 könige spielen..
laternen basteln.. dies und das..
tayfur? wo liegt das pproblem? meine nichte ist 4 jahre alt, vieles versteht sie nicht, wie denn auch? just for fun haben wir im garten eier versteckt ( zu ostern) und was war, ein riesenspass mit den anderen nachbarskindern :) keine böswillige absicht, nada, nichts!
auch das laterne gedudel, sie hat eigenhändig ihre laterne gebastelt und zum schluss gab´s den weggemann dazu :=)
ne yani, simdi bu cocuk gavurmu oldu? yooo ne alaka, sonucda cocuk digerleri oldugu gibi, bir cocuk, bu kadar basit :rockon:
gruß
nilu
Deine Eltern wussten doch bestimmt, dass das ein katholischer Kindergarten war. Trotzdem haben Sie Dich dorthin gegeben. Ein kath. Kindergarten ist nunmal konfessionell...
Ein marokkanischer Bekannter hat seine beiden Kinder dort erziehen lassen und hat sich sehr lobend über den Kindergarten geäußert. Nun gehen sie beide zur Schule.
Noch etwas zu diesem Marokkaner (Moslem):
Ein Nachbar hat ihn Ostersonntag beiseite genommen und ihm gesagt, dass er für die beiden Kinder (6 und 9) Ostereier im Garten versteckt hätte.
Haben die Kinder sich gefreut!
Nun überlegt unser Bekannter, welche Freude er seinem Nachbarn machen könnte.
Ich bin mit einer Deutschin verheiratet,Sie trägt kein Kopftuch und? bin ich deswegen jetzt ein schlechter Türke,Moslem,Mensch???Auch hier heißt das wunder wort RESPEKT Wen du mich respektierst tu ich es auch,mit Kopftuch oder auch ohne!!!Respektieren sollte mann die Gesetze des jeweiligen Landes in dem Lebt wenn das Gesetz sagt Kopftuch ist nicht dan ist das wohl so.
Jack Daniels
16.04.07, 14:08
Ich bin mit einer Deutschin verheiratet,Sie trägt kein Kopftuch und? bin ich deswegen jetzt ein schlechter Türke,Moslem,Mensch???Auch hier heißt das wunder wort RESPEKT Wen du mich respektierst tu ich es auch,mit Kopftuch oder auch ohne!!!Respektieren sollte mann die Gesetze des jeweiligen Landes in dem Lebt wenn das Gesetz sagt Kopftuch ist nicht dan ist das wohl so.
Ich finde es grundsätzlich falsch, wenn moslemische Männer ihren nicht-moslemischen Frauen ein Kopftuch anreden wollen. Wenn dies bei der Frau nicht vom Herzen und aus Überzeugung kommt, sollte sie es auch nicht tragen, denn dann tut sie es nur um der Gesellschaft ihres Mannes willen, aber nicht für Allah.
Der Schakal
16.04.07, 15:25
Ich finde es grundsätzlich falsch, wenn moslemische Männer ihren nicht-moslemischen Frauen ein Kopftuch anreden wollen. Wenn dies bei der Frau nicht vom Herzen und aus Überzeugung kommt, sollte sie es auch nicht tragen, denn dann tut sie es nur um der Gesellschaft ihres Mannes willen, aber nicht für Allah.
So siehts aus. Sie davon zu überzeugen ist was anderes als sie dazu zu zwingen.
Der Schakal
16.04.07, 15:26
Ich bin mit einer Deutschin verheiratet,Sie trägt kein Kopftuch und? bin ich deswegen jetzt ein schlechter Türke,Moslem,Mensch???Auch hier heißt das wunder wort RESPEKT Wen du mich respektierst tu ich es auch,mit Kopftuch oder auch ohne!!!Respektieren sollte mann die Gesetze des jeweiligen Landes in dem Lebt wenn das Gesetz sagt Kopftuch ist nicht dan ist das wohl so.
Wenn sie keine Muslima ist, ist es für sie sowieso keine Pflicht obwohl wenn sie Christin ist, dort ist das "Kopftuch" auch vorgeschrieben.
Ps
Nein. Du kannst auswandern.
Der Schakal
16.04.07, 15:27
... Die wussten grad mal das Deutsche keine Moslems sind.
Selbst darin haben sie sich geirrt.
Supermarkt-Kunden diskriminieren Muslimin
Verkäuferin trägt Kopftuch an der Kasse – Bürgermeister empört über "ausländerfeindliches Verhalten"
Von Reiner Silberstein
http://www.newsclick.de/servlet/BV2/9861021/TH
ISENBÜTTEL. Die 43-jährige Sabiha Gökkus sitzt an der Kasse des Rewe-Markts in Isenbüttel und begrüßt die Kunden freundlich in akzentfreiem Deutsch: "Hallo Frau Hinkel, wie geht es Ihnen?" Sie lebt schon seit mehr als 30 Jahren im Ort, ist Elternvertreterin in der Haupt- und Realschule, ihre Kinder spielen im MTV Fußball. Voll integriert. "Ich kenne fast alle Kunden mit Namen."
Doch dass die Verkäuferin während der Arbeit von manchen diskriminiert wird, das habe sie nicht gedacht. Denn: Die gebürtige Türkin ist Muslimin und trägt ein Kopftuch. Erst vor kurzem habe eine Frau ihren Einkaufswagen ans Förderband gerollt, Gökkus gesehen, empört geschaut, den Wagen zurückgelassen und ohne einzukaufen den Laden verlassen, berichtet die Filial-Inhaberin Katrin Bornemann. Von anderen Kunden habe sie erfahren, dass sie wegen des Kopftuchs nicht mehr im Markt einkaufen wollen.
Einzelfälle? "Nein", sagt Gökkus, "ich merke nicht selten am Blick der Kunden, wie fassungslos sie über das Tuch sind." Um eine Brücke zu bauen, habe sich allerdings schon ein humoriger Satz bewährt: "Sie können ruhig zu mir kommen. An dieser Kasse ist es genauso teuer wie an den anderen."
Dennoch: Lustig findet sie das Verhalten nicht. Die Diskriminierung geschehe hinter ihrem Rücken, von Kollegen erfahre sie es hinterher. "So etwas ärgert mich! Wir sind doch ein multikulturelles Europa, das geht über mein Verständnis hinaus." Natürlich sei sie auch schon gefragt worden, warum sie das Kopftuch trägt. "Das ist meine Religion, das hat nichts mit Zwang oder verweigerter Anpassung zu tun."
Für Markt-Inhaberin Bornemann ist das Tuch jedenfalls kein Problem: "Frau Gökkus hatte mich schon bei der Einstellung dazu gefragt." Sie werde es auf keinen Fall verbieten, so sei es abgesprochen. "Für mich spielt Toleranz eine große Rolle", so Bornemann – die höre allerdings bei ausländerfeindlichen Parolen auf. Zum Glück kämen die nur von einen geringen Teil der Menschen. "Die meisten Kunden kennen Frau Gökkus ja sehr gut."
Die Vorkommnisse im Supermarkt hatten vorgestern auch Auswirkungen auf den Gemeinderat. Selten gibt es dort lauten Applaus, noch seltener von allen Seiten und von den Zuhörern gleichermaßen. Bürgermeister Peter Zimmermann (SPD) hatte nur seine Meinung zum Verhalten weniger Kunden gesagt: "Das wird nicht geduldet!" Zum Thema Kopftuch am Arbeitsplatz gebe es ein eindeutiges Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Das Bundesverfassungsgericht entschied 2003: "Das Tragen eines Kopftuchs ... fällt unter den Schutz des Grundrechts der Glaubensfreiheit."
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2160/artid/9861020
Supermarkt-Kunden diskriminieren Muslimin
Verkäuferin trägt Kopftuch an der Kasse – Bürgermeister empört über "ausländerfeindliches Verhalten"
In der Türkei gibt es eine Trennung von Staat und Religion deswegen sollte da jeder bei der Arbeit seine Religion zuhause lassen. Da es in Deutschland eine andere Gesetzeslage gibt und es erlaubt ist bei dem Fall dieser Kassiererin ein Kopftuch zu tragen sollte man das auch respektieren und jede Art von Diskriminierung ist lächerlich. Das einzige was man bei einer Kassiererin macht ist bezahlen sie will einem doch nicht irgendwas über Religion erzählen oder einen dazu bekehren, jeder der wegen so etwas seine Waren zurück gibt sollte nach Hause gehen sich in seinem Zimmer einsperren und schämen.
In der Türkei gibt es eine Trennung von Staat und Religion (..)
beim Zitieren, insbesondere wenn es sich um einen Artikel handelt, solltest du es kürzen.. zb Überschrift würde reichen. :D
Es dient der besseren Übersicht, und aktuell auch unserer DB :lach:
@Thema
(daha yeni okudum yazini)
Religion ist nicht = Kopftuch, das man ablegen kann, daher verstehe ich deinen Einwand nicht.. ;)
arbeiterkind
13.02.09, 13:13
In der Türkei gibt es eine Trennung von Staat und Religion deswegen sollte da jeder bei der Arbeit seine Religion zuhause lassen. .
sehr schön, religion zu hause lassen, nicht mit zur arbeit.
beim sport sowieso keine vermischung von religion und sport.
öffentlicher dienst eh klar.
ehh iyi de, sen kardesim muslumanmisin nerde yasiyorsun muslumanligini ve Allah cc islami kendi kendine yasaman icin mi gönderdi
ehh gut bruder bist du muslim, wo lebst du deinen islam aus und hat Allah cc die religion nur geschikt das du in dir allein muslim bist.
sehr schön, religion zu hause lassen, nicht mit zur arbeit.
beim sport sowieso keine vermischung von religion und sport.
öffentlicher dienst eh klar.
Hayran kaliyorum Dini Hobby gibi sananlara...
:lach::clap:
sehr schön, religion zu hause lassen, nicht mit zur arbeit.
beim sport sowieso keine vermischung von religion und sport.
öffentlicher dienst eh klar.
ehh iyi de, sen kardesim muslumanmisin nerde yasiyorsun muslumanligini ve Allah cc islami kendi kendine yasaman icin mi gönderdi
ehh gut bruder bist du muslim, wo lebst du deinen islam aus und hat Allah cc die religion nur geschikt das du in dir allein muslim bist.
Bei der Arbeit hat Religion nichts zu suchen. Schonmal eine Polizistin mit Kopftuch gesehen? Religion ist Privatsache und wenn man arbeiten geht dann geht man arbeiten.
arbeiterkind
13.02.09, 13:42
Bei der Arbeit hat Religion nichts zu suchen. Schonmal eine Polizistin mit Kopftuch gesehen? Religion ist Privatsache und wenn man arbeiten geht dann geht man arbeiten.
lol natürlich habe ich polizistinen mit kopftücher gesehen, wenn du blind durch die gegend läufst ist das deine sache.
wenn ich arbeiten gehe bin ich immer noch muslim und wenn ich abends nach hause komme auch, schau nicht nur in die türkei oder deutschland sondern in die welt, osten wie auch im westen dann lernst du biserl mehr :)
lol natürlich habe ich polizistinen mit kopftücher gesehen, wenn du blind durch die gegend läufst ist das deine sache.
wenn ich arbeiten gehe bin ich immer noch muslim und wenn ich abends nach hause komme auch, schau nicht nur in die türkei oder deutschland sondern in die welt, osten wie auch im westen dann lernst du biserl mehr :)
Ich lebe nach den Prinzipien von Atatürk und die schreibt strikte Trennung von Staat und Religion vor, wenn du anders lebst ist das deine Sache.
Bei der Arbeit hat Religion nichts zu suchen. Schonmal eine Polizistin mit Kopftuch gesehen? Religion ist Privatsache und wenn man arbeiten geht dann geht man arbeiten.
Ich schon, du nicht?
http://images.newsphotos.com.au/images2/Lores/20333209.jpg
Links Kopftuch, rechts Turban... :lach:
Nein das ist nicht Pakistan oder Indien, das ist Australien!
http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2007/08_02/AsianPolINS_228x438.jpg
Und diese freundlich lächelnde Polizistin stammt nicht aus Dubai oder S. Arabien, nein aus England.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15956/15956_2.jpg
Ohne Worte
-----------------------------------
Also nochmal.. wenn DU meinst das es nichts auf der Arbeit zu suchen hat, wieso muss es dann so sein? Was funktioniert bei denen besser als bei uns oder umgekehrt?
arbeiterkind
13.02.09, 13:53
und warum muss man gleich berufe erwähnen die eine uniform haben obwohl diese auch gehen wie haluk es zeigte besonderen dank nochmal für die bilder :)
Die Diskussion wird - wie fast immer wenn`s um`s Kopftuch geht - sehr theoretisch.
Das Kopftuch ist ein Unterdrückungssymbol der Frau.
Und die Verbundenheit zwischen "Ehre" und "Kopftuch" ist das Argument. Leider immer verbunden mit einer Herabsetzung der Frauen ohne Kopftuch. Dabei kann man als Frau auch ohne Kopftuch Ehre besitzen. Ja, sowas soll`s geben...
Um`s nochmal klar zu machen: Ich kritisiere nicht das Kopftuch.
Ich kritisiere die gleichzeitige Herabsetzung der Frauen ohne Kopftuch.
Um`s nochmal klar zu machen: Ich kritisiere nicht das Kopftuch.
Ich kritisiere die gleichzeitige Herabsetzung der Frauen ohne Kopftuch.
Ich hab mich schon gefragt, wer Pedro ist :lach:
Hab deine Signatur gerade gelesen...
@Thema
Wer tut denn sowas?
@Thema
Wer tut denn sowas?
Hier im Forum kaum einer.
Da gebe ich dir Recht.
Hier im Forum kaum einer.
Da gebe ich dir Recht.
und ich gebe dir recht, das es leider Menschen gibt, die das tun.. zumindest sind wir uns in einem Punkt einig, das wir im Forum anders sind und das solches Denken abgeschafft gehört :D
Powered by vBulletin® Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
SEO by
vBSEO 3.6.0