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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pakistan wird neuer Kriegsschauplatz der USA?



theodor werz
06.05.11, 08:00
Nach dem gewaltsamen Tod von Bin Laden steht es schlecht um den Ruf zwischen Pakistan und der Weltmacht USA? Wer kontrolliert die Atombomben eines kleinen Staates?

theodor werz
06.05.11, 13:31
http://p4.focus.de/img/gen/6/4/1264268710_wowcd_23642232_1222 927_1_dpa_Pxgen_r_700xA.jpg
http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSPibuwCiSzo MRSsM7_P76J1V2IIp1UWgxUU7mDmk-Gqz9vXK45
…Raketen bomben zerstören noch ungesühnt, bewohnte Lehmhäuser, welch militärischer Starrsinn! Wird Pakistan zurückschlagen können?


Die USA setzen ihren Kampf gegen El Kaida in Pakistan fort. Mit einem Drohnenangriff töteten sie mindestens zwölf mutmaßliche Extremisten. Nach dem Tod von Osama bin Laden gehen zunehmend Pakistaner gegen die US-Politik auf die Straße.>>>
Kampf gegen El Kaida: USA töten Extremisten in Pakistan - USA - FOCUS Online (http://www.focus.de/politik/ausland/usa/kampf-gegen-el-kaida-usa-toeten-extremisten-in-pakistan_aid_624669.html)

emire
06.05.11, 19:06
Wer war oder ist der größte Terrorist,Bin Laden ?
Nein...
Die USA ist der größte Terrorstaat der Erde.
Die Nabe von der Achse der Blöden.

theodor werz
18.05.11, 13:16
Proteste in Pakistan

…Auch im benachbarten Pakistan kam es am Mittwoch landesweit zu Protesten gegen die USA. Nato-Hubschrauber hatten am Dienstag, aus Afghanistankommend, einen Kontrollposten im pakistanischen Nord-Waziristan beschossen und dabei zwei pakistanische Soldaten verletzt. Presseberichten zufolge drangen zwei Helikopter illegal in pakistanischen Luftraum ein, woraufhin die Sicherheitskräfte am Boden das Feuer eröffneten. In anderen Berichten hieß es, zunächst hätten die Nato-Hubschrauber auf den Posten geschossen, die Pakistaner hätten lediglich das Feuer erwidert…>>>
Afghanistan: Zehn Tote bei Krawallen vor Bundeswehr-Camp - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,763296,00.html)
...sind sich die USA so sicher, schadlos in politisch gefährlichen Porzellanläden der Welt herumzutrampeln?

theodor werz
23.05.11, 14:12
...sind sich die USA so sicher, schadlos in politisch gefährlichen Porzellanläden der Welt herumzutrampeln?


…Sie kamen im Schutz der Nacht, ausgerüstet mit modernen Waffen: Taliban-Krieger haben eine Marinebasis in Karatschi angegriffen. Ein Sprecher der Extremisten bezeichnet die Attacke als Auftakt zum Krieg gegen Pakistan - gleichzeitig gibt es Gerüchte, Taliban-Chef Mullah Omar sei tot…>>>
Angriff auf Marinestützpunkt: Taliban erklären Pakistan den Krieg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764206,00.html)
…trübe Aussichten eines Landes und für den Weltfrieden hat wer zu verantworten?

selam_turkey
23.05.11, 14:17
Die USA werden keinen militärischen Krieg "direkt" gegen Pakistan führen, sie sind im Moment in vielzuvielen Kriegsschauplätzen "direkt" präsent. Ich könnte mir eher vorstellen, das sie die Indischen Nachbarn und demografisch - politische interne Verhältnisse gegen Pakistan ausnutzen, so wie es die USA oft genug gemacht hat.
Pakistan ist ein sehr instabiles Land, da muss man nur die richtigen Punkte drücken, damit dieses Kartenhaus in sich bricht.

emire
23.05.11, 14:30
Die USA werden keinen militärischen Krieg "direkt" gegen Pakistan führen, sie sind im Moment in vielzuvielen Kriegsschauplätzen "direkt" präsent. Ich könnte mir eher vorstellen, das sie die Indischen Nachbarn und demografisch - politische interne Verhältnisse gegen Pakistan ausnutzen, so wie es die USA oft genug gemacht hat.
Pakistan ist ein sehr instabiles Land, da muss man nur die richtigen Punkte drücken, damit dieses Kartenhaus in sich bricht.


...nur dieses Kartenhaus hat Atomwaffen.Wie aufgeschreckt würde man im Westen sein wenn ein paar davon verschwinden unergründlich würden.

selam_turkey
23.05.11, 14:43
...nur dieses Kartenhaus hat Atomwaffen.Wie aufgeschreckt würde man im Westen sein wenn ein paar davon verschwinden unergründlich würden.

Wie diese mysteriöse Navy Seal Aktion zeigt, hat die USA in Pakistan genug Unterstützer. Wie war das nochmal? die Pak. Geheimdienste werden in den USA teilw. ausgebildet?
Über Pak. Atomwaffen würde ich mir nicht soviele Gedanken machen, da sie die USA bestimmt schon über 3te Kontrollieren.

emire
23.05.11, 17:22
Wie diese mysteriöse Navy Seal Aktion zeigt, hat die USA in Pakistan genug Unterstützer. Wie war das nochmal? die Pak. Geheimdienste werden in den USA teilw. ausgebildet?
Über Pak. Atomwaffen würde ich mir nicht soviele Gedanken machen, da sie die USA bestimmt schon über 3te Kontrollieren.

ALso ich weiß nicht,nicht das vieleicht jene die sie angeblich kontrollieren,vielleicht wieder gegen sich wendet.Es gibt schließlich genug beispiel,das beste Bin Ladin.
Armer Bin Ladin ,er wußte mehr als die USA bereit war zu tragen,deswegen gab es eine Abpfindung zum Werksjubileum in Form von Kopfschuß.

kewell
25.05.11, 18:09
Nach dem tödlichen US-Einsatz gegen Osama Bin Laden hat Peking den USA offenbar eine harsche diplomatische Warnung zukommen lassen: Jeder Angriff auf Pakistan werde künftig wie eine Attacke auf China gewertet. Die Rückendeckung kommt Islamabad gerade recht - die Beziehungen zu Washington sind eisig.
Harsche Worte fanden chinesische Diplomaten für ihre amerikanischen Gesprächspartner: Sollte Amerika jemals auf die Idee kommen, Pakistan (http://www.spiegel.de/thema/pakistan/) anzugreifen und Truppen in das Land zu entsenden, würde Peking das als Angriff auf China werten und entsprechend reagieren.
Diese unverhüllte Drohung sollen chinesische Unterhändler bereits am 9. Mai, eine Woche nach der Tötung von Osama Bin Laden (http://www.spiegel.de/thema/osama_bin_laden/) im pakistanischen Abbottabad, in Washington bei einem US-chinesischen Treffen zu strategischen und wirtschaftlichen Fragen ausgesprochen haben. Das teilte ein hochrangiger pakistanischer Diplomat SPIEGEL ONLINE jetzt mit. Angeführt wurde die chinesische Delegation dabei von Vize-Premier Wang Qishan. China hatte bereits kurz nach dem US-Einsatz gegen Bin Laden erklärt, man verurteile die "Missachtung der pakistanischen Souveränität". Vergangene Woche ließ das Außenministerium in Peking erneut eine Mitteilung verbreiten, wonach "die Souveränität und territoriale Integrität Pakistans respektiert werden müssen". Offensichtlich hält man in Peking eine militärische Intervention der USA in Pakistan für möglich.
Zweifel an Pakistans Zuverlässigkeit
Pakistan fühlt sich nach dem nicht abgesprochenen Schlag einer US-Navy-Seals-Einheit gegen Bin Laden von den USA isoliert. Premierminister Yousuf Raza Gilani drohte in einer Rede vor dem Parlament in Islamabad ebenfalls mit militärischen Konsequenzen. "Jeder Angriff auf pakistanische strategische Ziele, ob offen oder verdeckt, wird eine passende Antwort nach sich ziehen. Pakistan hält sich das Recht bevor, mit voller Kraft zurückzuschlagen. Niemand sollte die Entschlossenheit und Fähigkeit unserer Nation und unserer Streitkräfte unterschätzen, unser heiliges Heimatland zu verteidigen."
Pakistan ist zwar Anti-Terror-Partner Amerikas, jedoch zweifeln nicht wenige in Washington an der Zuverlässigkeit Pakistans in dieser Funktion. Ein rund 16 Stunden dauernder Terrorangriff von Sonntag auf Montag auf einen pakistanischen Marinestützpunkt (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764206,00.html) in Karatschi nährt erneut Vermutungen, dass Mitglieder der Streitkräfte selbst den Militanten Informationen und Ausrüstung liefern; die sechs Angreifer verfügten über moderne Waffen und genaue Kenntnisse der militärischen Anlage.
Die anti-amerikanische Stimmung in Pakistan, befeuert von US-Drohnenangriffen im Grenzgebiet zu Afghanistan, bei denen regelmäßig auch Zivilisten umkommen (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,740104,00.html), hatte Ende Januar noch zugenommen, als ein CIA-Söldner in Lahore auf offener Straße zwei Männer erschoss. Washington pochte auf diplomatische Immunität für den Mann, der im März gegen Zahlung eines Blutgeldes freikam (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,751425,00.html).
"Bester Freund, bewährter Allwetterfreund"
Die Solidaritätsbekundungen aus China kommen da nach dem Tod Bin Ladens gerade recht: Pakistan steht blamiert da, seit Tagen heißt es selbst in den einheimischen Zeitungen, die Regierung, zumindest aber Armee und Geheimdienst seien entweder Komplizen Bin Ladens gewesen oder komplett unfähig. Anders sei nicht zu erklären, dass der Chef des Terrornetzwerks al-Qaida (http://www.spiegel.de/thema/al_qaida/), meistgesuchter Mensch der Welt, mehrere Jahre lang unerkannt in der Garnisonsstadt Abbottabad leben konnte, heißt es in zahlreichen Berichten.
China war nach Angaben der pakistanischen Regierung das erste Land, das nach dem Einsatz des US-Kommandos Solidarität mit Pakistan bekundete. China verlange von anderen Ländern Nichteinmischung, verurteile aber auch Länder, die sich in anderen Staaten einmischten, lobte ein pakistanischer Ministerialbeamter aus dem Außenministerium die chinesische Haltung.
Vergangene Woche reiste Gilani nach Shanghai und nannte China "unseren besten und vertrauenswürdigsten Freund". Der Nachrichtenagentur Xinhua sagte er, er wisse zu schätzen, dass China auch in schwierigen Zeiten zu Pakistan gestanden habe. "Deshalb nennen wir China einen wahren Freund, einen bewährten Allwetterfreund". In den USA sorgten diese Äußerungen für Irritationen, mehrere US-Politiker forderten, die finanziellen Hilfen für Pakistan - auf zivilem, vor allem aber auf militärischem Gebiet - zu streichen.
Gemeinsame Feindschaft zu Indien
Die Reise Gilanis nach China zum 60-jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen beider Länder sollte auch ein Signal sein, dass Pakistan nicht auf die USA angewiesen ist. Nach Angaben der pakistanischen Luftwaffe wird China 50 Kampfflugzeuge liefern. Damit, sagte ein hochrangiger Luftwaffenoffizier, habe man "eine echte Alternative zu Jets aus amerikanischer Produktion, die nicht unbedingt besser, aber auf jeden Fall viermal so teuer sind". Es handelt sich dabei um den Typ JF-17 Thunder, den China und Pakistan gemeinsam entwickelt haben.

Pakistan und China, die kulturell wenig eint, bringt vor allem eines zusammen: die gemeinsame Feindschaft zu Indien. Pakistan hat inzwischen vier Kriege gegen Indien geführt, Indien und China kämpften Mitte der sechziger Jahre um den Grenzverlauf. Bis heute ist die Grenze umstritten. Zudem streiten die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde um die wirtschaftliche und politische Vorherrschaft. Indische Politiker und Militärs haben anklingen lassen, dass sie sich vorstellen könnten, ebenfalls Einsätze auf eigene Faust in pakistanischem Territorium durchzuführen, sollte Pakistan sich weigern, gesuchte Terroristen an Indien auszuliefern (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,761035,00.html). Insofern könnte die chinesische Solidaritätserklärung auch als Signal an Neu-Delhi gelten, sagt der politische Analyst und pensionierte General Talat Masood. "Wenn der Druck aus den USA und aus Indien anhält, kann Pakistan sagen: 'China steht hinter uns. Glaubt nicht, dass wir isoliert sind, wir haben eine Großmacht hinter uns", sagte er der Nachrichtenagentur AFP.
So waren es auch indische Zeitungen, die Chinas Drohung gegenüber Amerika, einen Angriff auf Pakistan als Angriff auf China zu werten, genau registrierten. Die "Times of India" berichtete, dass Pakistan sicherlich Teile des bei der Bin-Laden-Aktion zurückgelassenen US-Stealth-Hubschraubers an China weitergegeben habe.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,764628,00.html

kewell
25.05.11, 18:11
Pakistan hat China eingeladen, einen Marinestützpunkt in seiner Gwadar Bucht zu errichten. Die britische Financial Times kommentierte, die USA und Indien sollte das alarmieren.

http://images.china.cn/attachement/jpg/site1003/20110525/001ec94a25e20f46da0201.jpg
Der Hafen Gwadar
Die Zeitung zitierte den pakistanischen Verteidigungsminister mit den Worten, sein Land habe den "chinesischen Bruder" aufgefordert, einen Stützpunkt in Gwadar zu bauen und seine Seestreitkräfte dort langfristig zu stationieren. Ihm zufolge hätte Pakistans Premier Yousuf Raza Gilani diesen Wunsch bereits in der vergangenen Woche bei seinem Besuch in Beijing zum Ausdruck gebracht.
Ein anonymer Beamter, der seit langem bei der militärischen Zusammenarbeit zwischen beiden Länder mitgewirkt hat, sagte der britischen Financial Times, Pakistan hoffe, dass die chinesischen Kriegsschiffe nach dem Bau der Basis regelmäßig zu Besuch kämen und die Bucht als Zentrum für Schiffreparaturen und -wartung im Indischen Ozean benutzen können.
Strategiewende Chinas. Politische Beobachter schätzen, das könne ein Zeichen für eine Wende der chinesischen Verteidigungs- und Sicherheitsstrategie sein. Der Bau eines Stützpunkts in der Gwadar-Bucht ermögliche eine langfristige Präsenz der chinesischen Marine im Indischen Ozean sowie Patrouillen und Manöver bis ins Arabische Meer hinein. Chinas Kriegsschiffe könnten dann chinesische Tanker auf dem Weg durch die Region gut schützen. Zudem wiesen die Bobachter darauf hin, dass Islamabad es möglicherweise durch ein chinesisches Engagement in der Region mit der indischen Armee aufnehmen wolle.
Die japanische Nihon Keizai Shimbun berichtete gestern, dass der Hafen in der Gwadar Bucht mit Hilfe von China gebaut und bereits im Jahr 2007 in Betrieb genommen worden sei. Bis jetzt werde er zwar von einem singapurischen Unternehmen verwaltet, künftig solle das Management aber an China übergeben werden.
Indien ist besorgt. China habe außer in Pakistan auch in Sri Lanka, Bangladesch und Myanmar Häfen gebaut, so die Nihon Keizai Shimbun. Indien werde somit eingekesselt. Diese sogenannte "Perlen-Kette" Chinas rund um Indien mache das Land sehr nervös und aufgeregt.
Nicht zuletzt kommentierte die japanische Zeitung, zwar pflege China sehr gute Beziehungen zu Pakistan, aber der Bau einer militärischen Basis werde unvermeidbar Sorgen in Indien sowie den USA erregen. Es könnte damit sogar zu einer direkten Konfrontation zwischen den Gruppen China-Pakistan und USA-Indien führen.
Strategische Bedeutung für China. Gwadar ist eine pakistanische Hafenstadt mit etwa 53.000 Einwohnern. Sie liegt am Arabischen Meer im Südwesten des Landes in der wüstenhaften Region Makran. Gwadar liegt am Eingang zum Persischen Golf, von wo ein Großteil der Erdöllieferungen der Welt stammen. In naher Zukunft sollen von Gwadar aus Chinas zentralasiatische Westprovinzen über den Landweg mit Erdöl und anderen Rohstoffen aus Arabien und Afrika versorgt werden. Wichtig erscheint China sicherlich auch, dass man mittels Verladens von Gütern in Gwadar einen Teil der Seetransporte von Westen durch die unsichere Straße von Malakka vermeiden kann.
International - german.china.org.cn - Pakistan bietet China Standort für Marinebasis an (http://german.china.org.cn/international/2011-05/25/content_22637999.htm)

http://www.youtube.com/watch?v=sy7l9ie701Y&feature=player_embedded#at=14