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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der evolutionäre Sinn des Menschen / des menschlichen Daseins.



memocan
15.08.11, 02:39
Gibt es ihn? Gibt es mehrere? Oder hat der Mensch überhaupt einen? Es muss doch (mindestens) einen geben, denn schließlich hat /erfüllt doch jedes Lebewesen einen Sinn, oder nicht?

Der Anlass für diese Frage ist die Feige, die ich mir gerne als Baum in den Garten stellen will. Ich musste leider zu der Erkenntnis kommen, dass die Feigen, die ich in der Türkei gerne zum Frühstück verzehre hier in Deutschland gar nicht reifen würden. Nicht (primär) wegen dem Klima o.ä. sondern, wegen einer besonderen Wespenart die nicht größer als 2mm und für die Befruchtung dieser Feigensorten unerlässlich ist.
Keine künstliche Befruchtung, keine weiteren Insektenarten, nein, nur diese Miniwespenart wegen ihrem Fortpflanzungstrieb ist dazu in der Lage. Vielleicht ist diesem Insekt nicht bewusst, welchen Sinn es hat bzw. erfüllt, aber es erfüllt ihn um jeden Preis.
Tut mir leid, wenn ich etwas ausgeschweift (oder heisst es ausgeschwiffen?) bin, aber eure Gedanken diesbezüglich würden mich interessieren.
Macht der Mensch/das menschliche Dasein evolutionär oder objektiv einen Sinn? Wenn ja, welchen denn?

theodor werz
15.08.11, 07:59
…solle zum Thema einer Sinnlichkeitsfrage zu unseren Gründen auf diesem Planeten die Gedanken so sehr verwirren, um daraus bis zur Aufgabe vielfältigster Interessen, deprimiert ziellos nicht mehr voraus blicken können? Brauchen wir unendliches turboaufgeladenes Wissen das uns allen mit neuartige Info-Technologien unserer Zeitrechnung fatal in die Bresche springt?

Reizen ohne Ende mit befangener Beihilfe etwas mehr geschulten Schlaubergern. Gegenseitiges Austricksen was das Zeug hergibt, eine fatale charakterliche Modeerscheinung nur Heute, um hie oder da eine Sachen-Werteverschiebung beschleunigen können?

Ein Heranwachsender der alles was bisher mühsam auf eigene Faust entdeckt werden musste, klickt sich zur Stunde das kampflos erreichbare Wissen mit Hilfe von Geburtstagsgeschenken der Eltern einfach herbei, fragt nicht mehr seinen Nächsten, verkümmert, isoliert sich bis zur fataler Aufgabe?
Das schönste was der technisch untergerüstete Mensch in jungen Jahren verlieren kann, qualitatives eigenes Erkennen, Sehen, Geruchsinn und Spüren im Einklang von wohlgefälliger Berührung natürliche Wärme und Kälte von Mitlebewesen.
Über den Sinn des Lebens lebt sich wahrscheinlich leichter, wenn "Erleuchtete" mit Einbruch der Dunkelheit Frieden finden, am nächsten Tag beim ersten Sonnenstrahl ausgeruht auf die Jagd nach neuen Aufgaben plangestützt gemeinsam aufbrechen. Freude und Sinnlichkeit kommt auch wie von selbst, wenn ein verdienter “Muskelkater“ abklingt!
Sinn und damit unendlich Spaß zu haben kann man auch erfinden, sonst überholt Überdrüssigkeit und Langeweile bis hin zum Neid, den Anderen das Glück streitig zu machen. Am Ende das traurige Ergebnis für was denn…

memocan
15.08.11, 15:07
Was hat der Mensch für einen Sinn auf diesem Planeten? Dass der Einzelne seinem Leben einen Sinn geben kann ist natürlich sehr erfreulich aber irgendwie subjektiv. Dass wir individuell als ein Elternteil, Mitarbeiter/in, Arbeitgeber/in, Bürger/in, etc. einen Sinn haben und ihn mehr oder weniger erfüllen (sollten), steht ausser Frage.
Wenn ich mir für einen Augenblick versuche vorzustellen, was mit diesem Planeten los wäre, wenn es keine Säugetiere mehr gäbe, oder Vögel, oder Fische, oder Insekten, etc....dann sehe ich ein Ende des Lebens. Aber gäbe es den Menschen nicht, so würde das Leben auf der Erde trotzdem weiterhin existieren?

Türk-Khagan
15.08.11, 15:45
Gäbe es den Menschen nicht, würde es keine Nahrungsknappheit, Verschmutzung der Umwelt, Aussterben von Tieren usw geben.

Ohne den Menschen wäre die Welt besser dran.

theodor werz
15.08.11, 16:32
…die Menschheit könnte ohne nachhaltigen schwersten Schaden anzurichten, heute auf Morgen verschwinden?
Bedenkt man nur alleine die Altlasten der Atomindustrie!*
Ein Leben danach wäre vermutlich Entwicklung zum größte Insekten- Planet des Sonnensystems.
Unter Wasser würden sich, weil die gewaltigen anorganischen Gifte der Menschheit frei werden, vermutlich nur noch Algen behaupten.
Wenn keine Seuche ein derartiges fiktives Ereignis einleitet, dürfte der Gedanke Massen- Suizid realistisch sein. Wer kann unter den abgleitenden Lebensbedingungen (chronische Erkrankungen) für Aufrechtlaufende Zweibeiner zur Zukunft noch Lust verspüren, sich gegen alles was abträglich ist, nur noch schützen zu müssen… Der Sinn intelligenten Lebens verstummt, wird nicht mehr wahrgenommen
*
Themenanhang: D i e g l o b a l e S i t u a t i o n
http://www.hobby-output.info/Buch/zeitbombe/BOMBE_TEIL_D/BOMBE_TEIL_D.htm
…eine Zusammenstellung zu dringenden Fragen der Menschheit.

Türk-Khagan
15.08.11, 20:58
…die Menschheit könnte ohne nachhaltigen schwersten Schaden anzurichten, heute auf Morgen verschwinden?
Bedenkt man nur alleine die Altlasten der Atomindustrie!*
Ein Leben danach wäre vermutlich Entwicklung zum größte Insekten- Planet des Sonnensystems.
Unter Wasser würden sich, weil die gewaltigen anorganischen Gifte der Menschheit frei werden, vermutlich nur noch Algen behaupten.
Wenn keine Seuche ein derartiges fiktives Ereignis einleitet, dürfte der Gedanke Massen- Suizid realistisch sein. Wer kann unter den abgleitenden Lebensbedingungen (chronische Erkrankungen) für Aufrechtlaufende Zweibeiner zur Zukunft noch Lust verspüren, sich gegen alles was abträglich ist, nur noch schützen zu müssen… Der Sinn intelligenten Lebens verstummt, wird nicht mehr wahrgenommen
*
…eine Zusammenstellung zu dringenden Fragen der Menschheit.

Ich meinte bevor der Menschen den ganzen Scheiss baut.
Woher kommt denn der ganze Atommüll und die anorganischen Giftstoffe ?

Da es sowieso zu spät und die Natur vergewaltigt wurde wird sich das stärkste Volk behaupten und versuchen zu überleben, alles ist nur eine Frage der Zeit.

Mustii
17.08.11, 12:18
Das hat mit "Sinn" nichts zu tun sondern mit Abhängigkeit. Diese Arten sind Abhängig voneinander, sie leben in einer Symbiose. Das bringt Vorteile aber auch große Nachteile mit sich. Der Vorteil ist für Insektenarten mit besonderen Mundwerkzeugen das nur sie an den Nektar einer Pflanze ran kommen und keine Nahrungskonkurrenten haben. Der Nachteil ist das ihre Mundwerkzeuge so auf eine Pflanzenart fixiert sind das sie keine Alternative haben. Wenn die Pflanze ausstirbt sterben sie genauso aus. Dieses Problem gibt es beim Menschen nicht. Er passt sich nicht seiner Umgebung an sondern er passt seine Umgebung an sich an. Das einzige wovon er abhängig ist sind die Grundlebensmittel wie Wasser usw. und dieser Zugang wird nicht so leicht versiegen.

Türk-Khagan
17.08.11, 23:08
Das hat mit "Sinn" nichts zu tun sondern mit Abhängigkeit. Diese Arten sind Abhängig voneinander, sie leben in einer Symbiose. Das bringt Vorteile aber auch große Nachteile mit sich. Der Vorteil ist für Insektenarten mit besonderen Mundwerkzeugen das nur sie an den Nektar einer Pflanze ran kommen und keine Nahrungskonkurrenten haben. Der Nachteil ist das ihre Mundwerkzeuge so auf eine Pflanzenart fixiert sind das sie keine Alternative haben. Wenn die Pflanze ausstirbt sterben sie genauso aus. Dieses Problem gibt es beim Menschen nicht. Er passt sich nicht seiner Umgebung an sondern er passt seine Umgebung an sich an. Das einzige wovon er abhängig ist sind die Grundlebensmittel wie Wasser usw. und dieser Zugang wird nicht so leicht versiegen.

Es wird eine Zeit kommen da wird er die Früchte seiner "Anpassung" tragen.

memocan
19.08.11, 21:39
Sehr informativ, Mustii. Willst du damit sagen, dass die Beteiligten einer Symbiose oder eine Symbiose an sich keinen Sinn hat/macht?
Das hat mit "Sinn" nichts zu tun sondern mit Abhängigkeit. Diese Arten sind Abhängig voneinander, sie leben in einer Symbiose. Das bringt Vorteile aber auch große Nachteile mit sich. Der Vorteil ist für Insektenarten mit besonderen Mundwerkzeugen das nur sie an den Nektar einer Pflanze ran kommen und keine Nahrungskonkurrenten haben. Der Nachteil ist das ihre Mundwerkzeuge so auf eine Pflanzenart fixiert sind das sie keine Alternative haben. Wenn die Pflanze ausstirbt sterben sie genauso aus.
Dieses Problem gibt es beim Menschen nicht. Er passt sich nicht seiner Umgebung an sondern er passt seine Umgebung an sich an. Das einzige wovon er abhängig ist sind die Grundlebensmittel wie Wasser usw. und dieser Zugang wird nicht so leicht versiegen.Dieses Problem gibt es beim Menschen nicht. Er passt sich nicht seiner Umgebung an sondern er passt seine Umgebung an sich an. Das einzige wovon er abhängig ist sind die Grundlebensmittel wie Wasser usw. und dieser Zugang wird nicht so leicht versiegen.Ist es denn wirklich so? Dies würde bedeuten, dass der Mensch überall und -historisch betrachtet- zu jeder Zeit einer konstanten Norm unterworfen war und ist.

Was hat der Mensch für einen Sinn?

Steppenwolf
19.08.11, 22:14
Der Sinn ist es vielleicht einen Sinn zu finden...

Mustii
23.08.11, 19:03
Sehr informativ, Mustii. Willst du damit sagen, dass die Beteiligten einer Symbiose oder eine Symbiose an sich keinen Sinn hat/macht?Ist es denn wirklich so? Dies würde bedeuten, dass der Mensch überall und -historisch betrachtet- zu jeder Zeit einer konstanten Norm unterworfen war und ist.

Was hat der Mensch für einen Sinn?

Der Mensch entzieht sich den evolutionärischen Prinzipien da er versucht die Natur zu kontrollieren. Dadurch gibt es keine Selektion mehr der Mensch breitet sich ungehindert aus und dies wird nicht immer gut gehen. Wenn du einen "Sinn" willst kannst du beispielsweise die Verringerung der Artenvielfalt durch den Menschen auf unserem Planeten nehmen. Dafür ist der Mensch sicherlich gut.