Erkan
28.08.05, 10:15
TEIL 1
Amerikas letzter, viele Milliarden teurer Krieg im Irak war tatsächlich ein atomarer Krieg. Bush und Cheney haben auf zirka 17 Millionen Irakern Waffen abgeladen, welche tonnenweise abgereichertes Uran enthielten, ein Befreiungsgeschenk, das sie noch lange weiter beschenken wird. Abgereichertes Uran ist eine Komponente von giftigem atomarem Abfall, das normalerweise an sicheren Orten gelagert wird.
Diejenigen, die damit hantieren, benutzen eine Schutzausrüstung.
Vor mehr als 10 Jahren beschlossen die Kriegstreiber im Pentagon, dieses tödliche Abfallprodukt in einen großen Teil ihres Waffenarsenals zu integrieren. Kriegschiffe, welche mit Schnellfeuerkanonen ausgerüstet sind, können Salven von Tausenden Geschossen pro Minute abfeuern. Die von Kriegsschiffen und Unterseebooten abgefeuerten Tomahawk Cruise Missiles sind mit abgereichertem Uran bestückt , die M1 Abrams Panzer sind damit ausgerüstet . Ebenso wie die englischen Challenger ll Panzer sind sie voll gepackt mit solchen Geschossen, welche die Soldaten in und um den Panzer herum dauernd verseuchen . Die speziell für die Panzerbekämpfung ausgerüsteten A10 Flugzeuge schießen solche Geschosse auf dem Schlachtfeld auf Fahrzeuge und Menschen.
Munition mit abgereichertem Uran wurde von den Vereinten Nationen mit einem Beschluss als illegale Massenvernichtungswaffen bezeichnet. Wer sie verwendet, bricht alle internationalen Rechte, Abkommen und Konventionen, die giftenthaltende Waffen verbieten, um unnötiges Leiden zu vermeiden.
Ironischerweise wird die Unterstützung für unsere Soldaten weit über diesen Irak-Krieg hinausgehen. Die Amerikaner werden für viele Jahre die Veteranen des zweiten Golf-Krieges unterstützen müssen, während diese langsam und schmerzhaft den Folgen der Verstrahlungen erliegen werden. Die in dieser Region eingesetzten US-amerikanischen und englischen Truppen sind wandelnde Tote. Alle Menschen und Tiere, ob Freund oder Feind in der Zone des Fallouts sind zu einer langen Abwärtsspirale von chronischer Krankheit, Behinderung verurteilt.
Nierenversagen und Lungenschäden, blutiger Stuhlabgang, extreme Müdigkeit, Gelenkschmerzen, unsicherer Gang, Gedächtnisverlust und Hautausschläge, schließlich Krebs und vorzeitiger Tod erwarten diejenigen, die dem abgereicherten Uran ausgesetzt waren.
Der Journalist und Preisträger Will Thomas schrieb: «Der letzte Golf-Krieg zeigte in barbarischer Art und Weise, dass das Immunsystem der Soldaten, das schon wegen verschiedener experimenteller Impfstoffe schwach ist, wenig Widerstand gegen chemische Waffen, industrielle Gifte, Stress, Koffein, Insektenvernichtungsmittel und verstrahlte Überreste des letzten Krieges leisten konnte. Dies ist ein Krieg, den auch die Sieger verlieren werden.»
Wenn ein Geschoss mit abgereichertem Uran abgefeuert wird, zündet es beim Aufschlag. Uran und Spuren von Plutonium und Americium zerstäuben in winzige, radioaktiv strahlende Staubpartikel. Einmal eingeatmet, strahlt im Körper aufgenommenes oxidiertes Uran dauernd. Gemäss Roger Coghill, einem englischen Strahlenexperten, kann ein einziges Partikel in einem Lymphknoten das ganze Immunsystem zerstören.
Die Royal Society of England hat Daten publiziert, die zeigen, dass Soldaten, die auf dem Schlachtfeld große Mengen von abgereichertem Uran eingeatmet oder geschluckt haben, Nierenversagen erleiden können. Nur diejenigen Soldaten im Irak, die nicht atmen, atmen den radioaktiven tödlichen Staub nicht ein. Während der ersten zwei Wochen des Krieges haben 700 Cruise Missiles, jede 1.3 Millionen Dollar teuer, den irakischen Grundbesitz in radioaktiv strahlende pilzförmige Wolken zersprengt. Neun Millionen uranhaltige Panzergeschosse liegen im Gelände herum. Die Räumung dieser Geschosse ist nicht möglich, weil es auf dieser Welt keinen Ort gibt, wo soviel strahlender Schutt gelagert werden könnte.
Der erste Golf-Krieg von Bush Senior war ebenfalls ein Atomkrieg. 320 Tonnen DU (Depleted Uranium = abgereichertes Uran) wurden 1991 gegen den Irak eingesetzt. Ein Bericht der US Agency for Toxic Substances (Behörde für toxische Substanzen) bestätigt, dass das Einatmen von DU die gleichen Symptome verursacht, die viele Veteranen aufwiesen, die am «Golf-Krieg Syndrom» litten.
Die Vereinigung der Golf-Kriegsveteranen berichtet, dass jetzt mindestens 300 000 Veteranen des ersten Golf-Krieges an Krankheiten leiden, die zu Invalidität führen. Bis heute haben 209 000 Veteranen aufgrund von Verletzungen und Krankheiten, die sie auf ihren Kampfeinsatz in diesem Krieg zurückführen, Ansprüche auf Invaliditätsrenten eingereicht.
Dr. Asaf Durakovic, Professor für Nuklearmedizin an der Georgetown University, ist ein ehemaliger medizinischer Experte der Armee. Er informierte im vergangenen Jahr in Paris Nuklearwissenschaftler, dass Zehntausende britischer und amerikanischer Soldaten, krank von der radioaktiven Strahlung, der sie im ersten Golf-Krieg ausgesetzt waren, jetzt im Sterben liegen. Er stellte fest, dass 62% der untersuchten kranken Veteranen Uran-Isotope in ihren inneren Organen, Knochen, Gehirn und Urin aufweisen. Labors in der Schweiz und Finnland haben diese Ergebnisse bestätigt.
In anderen Untersuchungen haben die kranken Veteranen sogar Uran in ihrem Sperma aufgewiesen. Ihre Sexualpartner haben sich oft über ein brennendes Gefühl während des Geschlechtsverkehrs beklagt, gefolgt von eigenen Krankheiten, die zu Invalidität führten.
Unvergleichlich hoch ist die Krebsrate und sind die Geburtsschäden, an denen die irakische Bevölkerung gelitten hat, die eine aggressive atomare Bestrafung über Jahre ertragen musste.
Bei den US-Luftangriffen gegen den Irak wurde seit 1993 zweifellos atomare Munition verwendet. Die Bilder von grotesk deformierten irakischen Säuglingen, die nach 1991 geboren wurden, sind erschreckend. Genauso wie die Kinder der Veteranen des ersten Golf-Kriegs werden auch viele Säuglinge von Soldaten, die jetzt im Irak sind, entsetzliche Deformationen, neurologische Schäden und/oder Blut- und Atemkrankheiten bekommen.
Als Militärphysiker wurde Doug Rokke in den Mittleren Osten geschickt, um Panzer zu bergen, die im ersten Golf-Krieg von DU verseucht wurden. Sein Geigenzähler deckte auf, dass die Kriegsgebiete des Irak und Kuwaits mit Beta- und Gammastrahlen von bis zu 300 Millirem pro Stunde, sowie mit tausend bis Millionen Einheiten Alphastrahlen pro Minute verseucht worden sind. Rokke hat neulich den Medien mitgeteilt: «Das ganze Gebiet ist immer noch verseucht. Es ist hier immer noch heißer als die Hölle. Dieses Zeug geht nicht weg.»
DU bleibt 4.5 Milliarden Jahre lang 'aktiv'. Dr. Helen Caldicott, Expertin für radioaktive Strahlung, bestätigt, dass die staubbeladenen Winde in den mit DU verseuchten Gebieten, «für alle Ewigkeit wirksam radioaktiv bleiben.» Die tödlichen Sandstürme, die die Koalitionstruppen während der ersten Tage der gegenwärtigen Invasion einschlossen, werden mit Gewissheit bedeutende Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Rokke und seinem Aufräumteam wurden für ihre gefährliche Arbeit nur mit dünnen Staubmasken ausgerüstet. 30 von den 100 Mann aus Rokkes Dekontaminationsteam sind bereits «tot umgefallen». Rokke selber ist an Strahlenschäden an Lunge und Niere erkrankt. Er hat Hirnveränderungen, Hautpusteln, leidet an chronischer Müdigkeit, hat ständig pfeifenden Atem und Weichteilschmerzen am ganzen Körper. Rokke warnt, dass jeder, der DU ausgesetzt wird, adäquaten Atemschutz und spezielle Schutzanzüge haben muss, um seine Kleider zu schützen, weil man, wie er sagt, Uranpartikel nicht mehr von seinen Kleidern wegbekommt. Das US-Militär bleibt dabei, dass DU auf dem Schlachtfeld kein Problem sei. Colonel James Naughton von der US-Armee Materialverwaltung sagte kürzlich im BBC, dass «Klagen, die wegen DU eingereicht worden sein, keine medizinische Grundlage hätten.»
Die Dokumente des Militärs selber strafen dies Lüge. Ein Pentagon-Dokument aus dem Jahr 1993 warnt, dass «wenn Soldaten DU-Staub einatmen oder verdauen, dann gehen sie das Risiko eines potentiellen Anstiegs von Krebserkrankungen ein.» In einem US-Handbuch zur Militärausbildung wird verlangt, dass jeder, der sich in einem Umkreis von 25 Metern mit DU verseuchtem Material bewegt, Atem- und Hautschutz tragen muss. Das Institut für Umweltpolitik der US-Armee gab zu: «Wenn DU in den Körper eintritt, besteht die Möglichkeit von schwerwiegenden medizinischen Folgen.» Das Institut stellte auch fest, dass, falls die Truppen realisieren würden, was sie ausgesetzt wurden, «wären die finanziellen Folgen für Langzeit-Invaliditätsrenten und die Kosten der Gesundheitsversorgung horrend. Aus pragmatischen Gründen zieht das Verteidigungsministerium (DOD) es vor, zu lügen und alles abzustreiten.
Dr. Rokke bestätigt, dass das Pentagon über die Gefahren des DU lügt und kriminell fahrlässig ist, indem es die medizinische Sorgfalt, die die mit DU verseuchten Veteranen gebraucht hätten, vernachlässigt hat. Er sagt voraus, dass die Anzahl amerikanischer Soldaten, die am DU des zweiten Golf-Krieges erkranken werden, überwältigend sein wird. Wenn sie langsam immer schwerer erkranken und ein langsames Verbrennen bis ins Grab erleiden, dann wird das Pentagon abstreiten, so wie nach dem ersten Golf-Krieg, dass ihr Elend und ihr Tod eine Folge ihres Irak-Einsatzes sei.
Dr. Rokkes Offenheit hat ihn seine Karriere gekostet. Dr. Durakovics Untersuchungen über die Folgen der radioaktiven Strahlungen bei Veteranen des ersten Golf-Krieges waren bei den US-Führungskräften auch nicht gerne gesehen. Dr. Durakovic wurde dem Vernehmen nach gesagt, dass sein Leben in Gefahr sei, wenn er seine Forschungen weiterführen würde. Er verließ die USA, um seine Forschungen im Ausland weiterzuführen.
Naive junge Koalitionssoldaten, die jetzt im Irak sind, sind sich höchstwahrscheinlich kaum bewusst, wie tödlich die Umwelt des Schlachtfeldes wirklich ist. Die Truppen des ersten Golf-Krieges wurden in Unwissenheit gelassen. Soldaten hantierten mit DU Fragmenten und einige trugen sogar Klumpen an ihrem Hals. Ein DU Projektil sendet in 5 Stunden mehr radioaktive Strahlen aus, als es in einem ganzen Jahr gemäss den Standards für die unbedenkliche Strahlendosis für die Zivilbevölkerung erlaubt wäre. «Wir wussten es nicht besser», sagte Kris Kornkven dem Nation Magazine.
Amerikas letzter, viele Milliarden teurer Krieg im Irak war tatsächlich ein atomarer Krieg. Bush und Cheney haben auf zirka 17 Millionen Irakern Waffen abgeladen, welche tonnenweise abgereichertes Uran enthielten, ein Befreiungsgeschenk, das sie noch lange weiter beschenken wird. Abgereichertes Uran ist eine Komponente von giftigem atomarem Abfall, das normalerweise an sicheren Orten gelagert wird.
Diejenigen, die damit hantieren, benutzen eine Schutzausrüstung.
Vor mehr als 10 Jahren beschlossen die Kriegstreiber im Pentagon, dieses tödliche Abfallprodukt in einen großen Teil ihres Waffenarsenals zu integrieren. Kriegschiffe, welche mit Schnellfeuerkanonen ausgerüstet sind, können Salven von Tausenden Geschossen pro Minute abfeuern. Die von Kriegsschiffen und Unterseebooten abgefeuerten Tomahawk Cruise Missiles sind mit abgereichertem Uran bestückt , die M1 Abrams Panzer sind damit ausgerüstet . Ebenso wie die englischen Challenger ll Panzer sind sie voll gepackt mit solchen Geschossen, welche die Soldaten in und um den Panzer herum dauernd verseuchen . Die speziell für die Panzerbekämpfung ausgerüsteten A10 Flugzeuge schießen solche Geschosse auf dem Schlachtfeld auf Fahrzeuge und Menschen.
Munition mit abgereichertem Uran wurde von den Vereinten Nationen mit einem Beschluss als illegale Massenvernichtungswaffen bezeichnet. Wer sie verwendet, bricht alle internationalen Rechte, Abkommen und Konventionen, die giftenthaltende Waffen verbieten, um unnötiges Leiden zu vermeiden.
Ironischerweise wird die Unterstützung für unsere Soldaten weit über diesen Irak-Krieg hinausgehen. Die Amerikaner werden für viele Jahre die Veteranen des zweiten Golf-Krieges unterstützen müssen, während diese langsam und schmerzhaft den Folgen der Verstrahlungen erliegen werden. Die in dieser Region eingesetzten US-amerikanischen und englischen Truppen sind wandelnde Tote. Alle Menschen und Tiere, ob Freund oder Feind in der Zone des Fallouts sind zu einer langen Abwärtsspirale von chronischer Krankheit, Behinderung verurteilt.
Nierenversagen und Lungenschäden, blutiger Stuhlabgang, extreme Müdigkeit, Gelenkschmerzen, unsicherer Gang, Gedächtnisverlust und Hautausschläge, schließlich Krebs und vorzeitiger Tod erwarten diejenigen, die dem abgereicherten Uran ausgesetzt waren.
Der Journalist und Preisträger Will Thomas schrieb: «Der letzte Golf-Krieg zeigte in barbarischer Art und Weise, dass das Immunsystem der Soldaten, das schon wegen verschiedener experimenteller Impfstoffe schwach ist, wenig Widerstand gegen chemische Waffen, industrielle Gifte, Stress, Koffein, Insektenvernichtungsmittel und verstrahlte Überreste des letzten Krieges leisten konnte. Dies ist ein Krieg, den auch die Sieger verlieren werden.»
Wenn ein Geschoss mit abgereichertem Uran abgefeuert wird, zündet es beim Aufschlag. Uran und Spuren von Plutonium und Americium zerstäuben in winzige, radioaktiv strahlende Staubpartikel. Einmal eingeatmet, strahlt im Körper aufgenommenes oxidiertes Uran dauernd. Gemäss Roger Coghill, einem englischen Strahlenexperten, kann ein einziges Partikel in einem Lymphknoten das ganze Immunsystem zerstören.
Die Royal Society of England hat Daten publiziert, die zeigen, dass Soldaten, die auf dem Schlachtfeld große Mengen von abgereichertem Uran eingeatmet oder geschluckt haben, Nierenversagen erleiden können. Nur diejenigen Soldaten im Irak, die nicht atmen, atmen den radioaktiven tödlichen Staub nicht ein. Während der ersten zwei Wochen des Krieges haben 700 Cruise Missiles, jede 1.3 Millionen Dollar teuer, den irakischen Grundbesitz in radioaktiv strahlende pilzförmige Wolken zersprengt. Neun Millionen uranhaltige Panzergeschosse liegen im Gelände herum. Die Räumung dieser Geschosse ist nicht möglich, weil es auf dieser Welt keinen Ort gibt, wo soviel strahlender Schutt gelagert werden könnte.
Der erste Golf-Krieg von Bush Senior war ebenfalls ein Atomkrieg. 320 Tonnen DU (Depleted Uranium = abgereichertes Uran) wurden 1991 gegen den Irak eingesetzt. Ein Bericht der US Agency for Toxic Substances (Behörde für toxische Substanzen) bestätigt, dass das Einatmen von DU die gleichen Symptome verursacht, die viele Veteranen aufwiesen, die am «Golf-Krieg Syndrom» litten.
Die Vereinigung der Golf-Kriegsveteranen berichtet, dass jetzt mindestens 300 000 Veteranen des ersten Golf-Krieges an Krankheiten leiden, die zu Invalidität führen. Bis heute haben 209 000 Veteranen aufgrund von Verletzungen und Krankheiten, die sie auf ihren Kampfeinsatz in diesem Krieg zurückführen, Ansprüche auf Invaliditätsrenten eingereicht.
Dr. Asaf Durakovic, Professor für Nuklearmedizin an der Georgetown University, ist ein ehemaliger medizinischer Experte der Armee. Er informierte im vergangenen Jahr in Paris Nuklearwissenschaftler, dass Zehntausende britischer und amerikanischer Soldaten, krank von der radioaktiven Strahlung, der sie im ersten Golf-Krieg ausgesetzt waren, jetzt im Sterben liegen. Er stellte fest, dass 62% der untersuchten kranken Veteranen Uran-Isotope in ihren inneren Organen, Knochen, Gehirn und Urin aufweisen. Labors in der Schweiz und Finnland haben diese Ergebnisse bestätigt.
In anderen Untersuchungen haben die kranken Veteranen sogar Uran in ihrem Sperma aufgewiesen. Ihre Sexualpartner haben sich oft über ein brennendes Gefühl während des Geschlechtsverkehrs beklagt, gefolgt von eigenen Krankheiten, die zu Invalidität führten.
Unvergleichlich hoch ist die Krebsrate und sind die Geburtsschäden, an denen die irakische Bevölkerung gelitten hat, die eine aggressive atomare Bestrafung über Jahre ertragen musste.
Bei den US-Luftangriffen gegen den Irak wurde seit 1993 zweifellos atomare Munition verwendet. Die Bilder von grotesk deformierten irakischen Säuglingen, die nach 1991 geboren wurden, sind erschreckend. Genauso wie die Kinder der Veteranen des ersten Golf-Kriegs werden auch viele Säuglinge von Soldaten, die jetzt im Irak sind, entsetzliche Deformationen, neurologische Schäden und/oder Blut- und Atemkrankheiten bekommen.
Als Militärphysiker wurde Doug Rokke in den Mittleren Osten geschickt, um Panzer zu bergen, die im ersten Golf-Krieg von DU verseucht wurden. Sein Geigenzähler deckte auf, dass die Kriegsgebiete des Irak und Kuwaits mit Beta- und Gammastrahlen von bis zu 300 Millirem pro Stunde, sowie mit tausend bis Millionen Einheiten Alphastrahlen pro Minute verseucht worden sind. Rokke hat neulich den Medien mitgeteilt: «Das ganze Gebiet ist immer noch verseucht. Es ist hier immer noch heißer als die Hölle. Dieses Zeug geht nicht weg.»
DU bleibt 4.5 Milliarden Jahre lang 'aktiv'. Dr. Helen Caldicott, Expertin für radioaktive Strahlung, bestätigt, dass die staubbeladenen Winde in den mit DU verseuchten Gebieten, «für alle Ewigkeit wirksam radioaktiv bleiben.» Die tödlichen Sandstürme, die die Koalitionstruppen während der ersten Tage der gegenwärtigen Invasion einschlossen, werden mit Gewissheit bedeutende Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Rokke und seinem Aufräumteam wurden für ihre gefährliche Arbeit nur mit dünnen Staubmasken ausgerüstet. 30 von den 100 Mann aus Rokkes Dekontaminationsteam sind bereits «tot umgefallen». Rokke selber ist an Strahlenschäden an Lunge und Niere erkrankt. Er hat Hirnveränderungen, Hautpusteln, leidet an chronischer Müdigkeit, hat ständig pfeifenden Atem und Weichteilschmerzen am ganzen Körper. Rokke warnt, dass jeder, der DU ausgesetzt wird, adäquaten Atemschutz und spezielle Schutzanzüge haben muss, um seine Kleider zu schützen, weil man, wie er sagt, Uranpartikel nicht mehr von seinen Kleidern wegbekommt. Das US-Militär bleibt dabei, dass DU auf dem Schlachtfeld kein Problem sei. Colonel James Naughton von der US-Armee Materialverwaltung sagte kürzlich im BBC, dass «Klagen, die wegen DU eingereicht worden sein, keine medizinische Grundlage hätten.»
Die Dokumente des Militärs selber strafen dies Lüge. Ein Pentagon-Dokument aus dem Jahr 1993 warnt, dass «wenn Soldaten DU-Staub einatmen oder verdauen, dann gehen sie das Risiko eines potentiellen Anstiegs von Krebserkrankungen ein.» In einem US-Handbuch zur Militärausbildung wird verlangt, dass jeder, der sich in einem Umkreis von 25 Metern mit DU verseuchtem Material bewegt, Atem- und Hautschutz tragen muss. Das Institut für Umweltpolitik der US-Armee gab zu: «Wenn DU in den Körper eintritt, besteht die Möglichkeit von schwerwiegenden medizinischen Folgen.» Das Institut stellte auch fest, dass, falls die Truppen realisieren würden, was sie ausgesetzt wurden, «wären die finanziellen Folgen für Langzeit-Invaliditätsrenten und die Kosten der Gesundheitsversorgung horrend. Aus pragmatischen Gründen zieht das Verteidigungsministerium (DOD) es vor, zu lügen und alles abzustreiten.
Dr. Rokke bestätigt, dass das Pentagon über die Gefahren des DU lügt und kriminell fahrlässig ist, indem es die medizinische Sorgfalt, die die mit DU verseuchten Veteranen gebraucht hätten, vernachlässigt hat. Er sagt voraus, dass die Anzahl amerikanischer Soldaten, die am DU des zweiten Golf-Krieges erkranken werden, überwältigend sein wird. Wenn sie langsam immer schwerer erkranken und ein langsames Verbrennen bis ins Grab erleiden, dann wird das Pentagon abstreiten, so wie nach dem ersten Golf-Krieg, dass ihr Elend und ihr Tod eine Folge ihres Irak-Einsatzes sei.
Dr. Rokkes Offenheit hat ihn seine Karriere gekostet. Dr. Durakovics Untersuchungen über die Folgen der radioaktiven Strahlungen bei Veteranen des ersten Golf-Krieges waren bei den US-Führungskräften auch nicht gerne gesehen. Dr. Durakovic wurde dem Vernehmen nach gesagt, dass sein Leben in Gefahr sei, wenn er seine Forschungen weiterführen würde. Er verließ die USA, um seine Forschungen im Ausland weiterzuführen.
Naive junge Koalitionssoldaten, die jetzt im Irak sind, sind sich höchstwahrscheinlich kaum bewusst, wie tödlich die Umwelt des Schlachtfeldes wirklich ist. Die Truppen des ersten Golf-Krieges wurden in Unwissenheit gelassen. Soldaten hantierten mit DU Fragmenten und einige trugen sogar Klumpen an ihrem Hals. Ein DU Projektil sendet in 5 Stunden mehr radioaktive Strahlen aus, als es in einem ganzen Jahr gemäss den Standards für die unbedenkliche Strahlendosis für die Zivilbevölkerung erlaubt wäre. «Wir wussten es nicht besser», sagte Kris Kornkven dem Nation Magazine.