PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : CDU/CSU wollen die Türkei aus Europa heraushalten. Sie schaden damit dt. Interessen



DeLaHoya
29.07.05, 20:26
Merkel und der Türkei-Beitritt

Spagat zwischen Nein und Vielleicht

Die CDU-Chefin wirbt für eine privilegierte Partnerschaft mit Ankara, will aber die EU-Beitrittsverhandlungen nicht stoppen.
Von Christiane Schlötzer

http://www.sueddeutsche.de/img/g_.gif http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/636/57579/135x180_91CisRjtze.jpeg
Angela Merkel während ihres Besuchs in Istanbul im Februar 2004, AP
Foto: AP

http://www.sueddeutsche.de/img/g_.gif Angela Merkel war noch nicht Kanzlerkandidatin, und doch wurde sie in Ankara schon empfangen wie eine Regierungschefin in spe. Die Türken verstehen sich auf Höflichkeiten. Kranzniederlegung am Atatürk-Denkmal, wie es Staatschefs tun, ein privates Abendessen mit Premier Tayyip Erdogan, Business-Talk in Istanbul – das Programm der Merkel-Visite im Februar 2004 war vom Feinsten.

Die CDU-Chefin zeigte sich auch sichtlich beeindruckt von dem orientalischen Charme, mit dem die Türken um eine Skeptikerin warben. Trotzdem: Ihre Position blieb fest. Merkel warb in Ankara für ihre privilegierte Partnerschaft anstatt der Aufnahme der Türkei in die EU.

Ausgerechnet auf den 3. Oktober, den deutschen Nationalfeiertag, hat der EU-Rat im Dezember 2004 den Start der EU-Verhandlungen mit der Türkei gelegt. Da wusste noch keiner, dass am 18. September Bundestagswahlen in Deutschland stattfinden werden. Seit ein Machtwechsel in Berlin wahrscheinlich ist, erinnert Cüneyd Zapsu, der außenpolitische Berater Erdogans, besonders gern an den Merkel-Besuch.

Denn die CDU-Chefin hat nicht nur für die privilegierte Partnerschaft geworben. Sie hat auch einen Satz gesagt, der nun oft zitiert wird: „Wir werden uns an geschlossene Verträge halten.“ Dies sollte wohl heißen, die Union werde, sollte sie regieren, sich an das halten, was die EU mit der Türkei vereinbart hat – also auch an den Beginn von Beitrittsverhandlungen. Merkel, sagt Zapsu, sei „staatsmännisch genug, das nicht zu vergessen“.

So sehen es die Türken. Aber sieht es so auch die CDU? Frank Spengler leitet die Vertretung der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU in Ankara. „Die CDU würde Verhandlungen mit der Türkei nicht blockieren“, versichert Spengler. „Aber sie will, dass sie ergebnisoffen geführt werden. Denn wir glauben nicht, dass die Türkei jemals alle EU-Bedingungen erfüllen kann.“

Nach dem Merkel-Besuch haben sich die Kontakte von CDU und AKP sogar eher intensiviert. Beide Parteien sind konservativ, familien- und wertorientiert. Die Türken wüssten außerdem, so Spengler, dass Merkels „Partnerschafts-Idee“ Schlimmeres verhindert habe – nämlich ein schroffes Nein der gesamten CDU zur Türkei.

Merkels Position gleicht allerdings einem politischen Spagat, weil sich im Wahlkampf nur schwer erklären lässt, wieso die Union die Türkei gleichzeitig von der EU fern halten und sie „privilegiert“ an Europa binden will. Die CSU hat auch schon angekündigt, sie werde „Wahlkampf gegen einen Türkei-Beitritt“ machen.

Dies klingt so, als könne und wolle eine Unionsregierung den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Ankara noch verhindern. Dazu aber bräuchte sie bis zum 3. Oktober einen Beschluss aller 25 EU-Regierungschefs. Am 3. Oktober aber wird Angela Merkel, auch wenn die Union die Wahlen gewinnt, noch gar nicht Kanzlerin sein. Der neue Bundestag, der den Regierungschef wählt, tritt erst danach zusammen.

Die privilegierte Partnerschaft hat noch einen Haken: sie ist bislang nicht wirklich definiert. Eine Forschungseinrichtung in Frankreich hat sich dazu Gedanken gemacht. Das Papier enthält den Vorschlag, Visa-Erleichterungen für die Türken einzuführen, und verspricht Ankara, die EU könne auf eine Lösung der Zypern-Frage oder eine Gleichberechtigung der Kurden verzichten. Die CDU wiegelt ab. „Mit unseren Vorstellungen hat das nichts zu tun“, sagte ein Eingeweihter der Süddeutschen Zeitung.

(SZ vom 29.07.2005)

http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/636/57579/

Caution
30.07.05, 00:51
......Eine Forschungseinrichtung in Frankreich hat sich dazu Gedanken gemacht. Das Papier enthält den Vorschlag, Visa-Erleichterungen für die Türken einzuführen, und verspricht Ankara, die EU könne auf eine Lösung der Zypern-Frage oder eine Gleichberechtigung der Kurden verzichten. ....


Das klingt doch vernünftig. Sie wollen evtl den "etwas bewaffneten, notwehrmäßigen kurdischen Kampf für die Gleichberechtigung" nicht mehr unterstützen.:eek:

Ich sage immer wieder, ohne der EU gehts uns besser.

DeLaHoya
30.07.05, 09:56
Frank Spengler leitet die Vertretung der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU in Ankara. „Die CDU würde Verhandlungen mit der Türkei nicht blockieren“, versichert Spengler. „Aber sie will, dass sie ergebnisoffen geführt werden. Denn wir glauben nicht, dass die Türkei jemals alle EU-Bedingungen erfüllen kann.“


Und soviel zum Thema, dass die CDU ehrlicher sei als die SPD!

Erkan
30.07.05, 13:58
Die soll endlich mal sagen was Sie will und was PRIVILIGIRT bedeuten soll,
wir sind schon Priviligiert mit dem Zoll Abkommen ,was möchte Sie uns denn noch
zukommen lassen frage ich mich das ist nur Politikgemache einen Plan hat die nicht.

aMuse
30.07.05, 15:28
CDU sind die größten Schwindler der Nation! Sie nutzen die momentane Situation in Deutschland aus. Die Bürger sind aufgebracht, haben Schulden und die Arbeitslosigkeit schießt in die Höhe.. Merkel verspricht den Bürgern das blaue vom Himmel, sie weiß aber nicht, wie sie das alles finanzieren soll. Darauf geht sie nie genau ein! Und diesen Spagat will sie meiner Meinung nach nur deswegen wagen, weil sie die Stimmen der deutschen Türken nicht verlieren möchte.
Meine Stimme hatte sie noch nie, und jetzt erst recht nicht!

schlawiner
30.07.05, 15:33
CDU sind die größten Schwindler der Nation! Sie nutzen die momentane Situation in Deutschland aus. Die Bürger sind aufgebracht, haben Schulden und die Arbeitslosigkeit schießt in die Höhe.. Merkel verspricht den Bürgern das blaue vom Himmel, sie weiß aber nicht, wie sie das alles finanzieren soll. Darauf geht sie nie genau ein! Und diesen Spagat will sie meiner Meinung nach nur deswegen wagen, weil sie die Stimmen der deutschen Türken nicht verlieren möchte.
Meine Stimme hatte sie noch nie, und jetzt erst recht nicht!

Sie hat viel gelernt von ihrem (lügenbaron) vorbild Helmut Kohl :p

Der Schakal
11.08.05, 15:03
Gegen Voll-Beitritt

Zwei Monate vor Beginn der Beitrittsgespräche haben sich Union und FDP gegen eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU ausgesprochen. CSU-Chef Edmund Stoiber sagte, es sei nicht akzeptabel, dass die Türkei in die EU wolle, ohne das EU-Mitglied Zypern anzuerkennen. Ähnlich äußerte sich FDP-Chef Guido Westerwelle. (ap)

taz Nr. 7736 vom 8.8.2005, Seite 7, 12 Zeilen (Agentur)

http://www.taz.de/pt/2005/08/08/a0087.nf/text.ges,1


Die Griechische Republik Südzyperns wird doch anerkannt. Nur wird nicht anerkannt das sie für die Türken spricht und das ist auch gut so !

Carlito
11.08.05, 15:47
Das Interrasante ist was Stoiber sagt: Zuerst sie kommen auf gar kein Fall rein und dann sie können nicht rein weil sie Zypern nicht anerkennen. Er lässt eine Tür offen. Ich bin gespannt wie die nach den Wahlen reden werden.

DeLaHoya
30.08.05, 16:20
Die Mutlosen

CDU und CSU wollen die Türkei aus Europa heraushalten. Sie schaden damit deutschen Interessen

Thorsten Knuf

Edmund Stoiber scheint im Wahlkampf Gefallen an der Rolle des Rambos gefunden zu haben. Jüngst sagte er, dass die klügsten Menschen im Süden wohnen und im Osten die Frustrierten. Seit diesem Ausfall gilt der bayerische Ministerpräsident in Berlin nicht mehr als ministrabel. Jetzt greift der CSU-Chef ähnlich rustikal in die Außenpolitik ein. Am Wochenende gab Stoiber zu Protokoll, dass es bei der Bundestagswahl eine klare Alternative gebe: "EU-Beitritt der Türkei mit Rot-Grün oder privilegierte Partnerschaft mit der Union." Vielleicht weiß Stoiber, nicht was er tut. Doch der Eindruck, der sich im Ausland, in der Türkei und bei den mehr als zwei Millionen türkischstämmigen Menschen hier zu Lande einstellen muss, lautet: Deutschland fühlt sich im Falle eines Regierungswechsels an verbindliche Zusagen nicht mehr gebunden. Es wird ein wankelmütiger, unzuverlässiger Partner.

Es ist seit langem bekannt, dass Stoiber und CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel gegen einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union sind. Am kommenden Donnerstag und Freitag werden die EU-Außenminister über den Rahmen beraten, in dem von Oktober an die Aufnahmegespräche mit Ankara stattfinden sollen. Dass es zu Verhandlungen kommt, ist seit 2004 im Grundsatz beschlossen. Kürzlich erst hatten Merkel und Stoiber in einem Brief an die konservativen EU-Regierungschefs darum gebeten, das Ziel einer "privilegierten Partnerschaft" bei den Gesprächen festzuschreiben.

Kurz vor dem Beginn der Verhandlungen dürfen Deutschland und Europa nicht kneifen. Das würde ihrem Ansehen schaden und anti-westlichen Kräften in der Türkei Auftrieb verleihen. Darüber hinaus aber sollten CDU und CSU ehrlich sein: Anders als sie es darstellen, steht ein Beitritt der Türkei nicht hier und jetzt zur Debatte. Es geht darum, das Land in einem langen Prozess an die EU heranzuführen. Wahrscheinlich wird dieser mindestens zehn Jahre dauern. In dieser Zeit wird sich die Türkei grundlegend reformieren müssen. Es ist keinesfalls ausgemachte Sache, dass das gelingt. Der Prozess kann auch scheitern.

Die Union sollte überdies nicht so tun, als könne sie eine Alternative zur EU-Perspektive der Türkei anbieten. Was sie als "privilegierte Partnerschaft" anpreist, ist in Wahrheit nur heiße Luft. Denn die Türkei ist längst einer der privilegiertesten Partner, den die Europäer überhaupt haben: Mit der EU gibt es eine Zollunion, der Handel boomt. Es gibt einen regen Austausch auf allen Ebenen - auch dank der Türken, die in der EU leben. Das Land ist seit Jahrzehnten fest in die Nato-Strukturen und in europäische Organisationen eingebunden. Einwände, dass die Türkei dennoch kein europäischer Staat sei, sind nicht nachzuvollziehen.

Im Grunde genommen sind die Union und deren Spitzenkräfte Merkel und Stoiber in der Türkei-Frage mutlos. Sie wollen einen Rückzieher machen, bevor das Wagnis überhaupt begonnen hat. Das Wagnis besteht darin, einen großen Staat mit moslemischer Bevölkerung dauerhaft zu stabilisieren und zu einem Bollwerk der Demokratie und des Wohlstands zu machen. Das ist ein langer und historischer Prozess. Europas Gründerväter wollten ihn, daran gibt es keinen Zweifel.

"Die Türkei gehört zu Europa", sagte der Vertreter der damaligen EWG-Kommission 1963 bei der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens in Ankara. Das Land solle an Europa herangeführt werden, damit eines Tages der letzte Schritt möglich wird: "Die Türkei soll vollberechtigtes Mitglied der Gemeinschaft sein."

Der Mann, der das sagte, war Walter Hallstein. Bundeskanzler Adenauer hatte ihn zum ersten Präsidenten der EWG-Kommission gemacht. Er war ein CDU-Mann durch und durch.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/meinung/478391.html

DeLaHoya
30.08.05, 16:22
Merkel und Stoiber sollten an Chirac denken. Frankreich kriegt so schnell sicher keine Großaufträge mehr aus der Türkei.

Der Schakal
30.08.05, 16:37
Sehr guter Artikel...

Carlito
30.08.05, 16:45
Sehr guter Artikel...
Finde ich auch. Es war die CDU selbst die der Türkei die Perspektive zur EU gab.Was die heutige CDU und CSU macht ist nur Wahlkampf denn der Beitritt ist beschlossene Sache.(Meine Meinung)

Scipio
31.08.05, 10:57
Ich hoffe, Merkel knickt nicht ein bei den unverschämten Einmischungsversuchen der Amis. Die Türkei darf nicht in die EU.
Ich will hier nicht die Besetzung von Nordzypern als Grund anführen. Das sie ihre Truppen abziehen muss und ihre, seit der Besetzung angesiedelten Landsleute mitnehmen muss ist ohnehin klar.
Ich mahle mal ein Szenario, dass für Europa viel schlimmer sein würde, als dieser Regionalkonflikt.
1. Die Türkei tritte der EU bei.
2. Das Militär als Schutzschild des Laizismus wird entmachtet mit der Begründung der Notwendigkeit eu-konformer demokratischer Reformen.
3. Die Türkei wird zu einem islamischen Staat umgebaut.
4. Die Türkei sieht sich als Interessenvertreter aller Moslems in Europa und verlangt für ihre Glaubensbrüder stärkere Rechte oder sogar Minderheitenschutz.

Aber vor dieser möglichen Entwicklung sehe ich eine noch größere Gefahr für den EU-Beitritt der Türkei:
Wird die Türkei es hinnehmen, wenn Kirkuk mit seinen Ölquellen ein Teil eines "Bundeslandes" Kurdistan innerhalb einer föderalen Republik Irak wird?
Oder wird die Türkei einmarschieren? Das wäre das Ende der Beitrittshoffnungen.
Dieser Einmarsch würde natürlich damit begründet, man wolle ein par ethnisch verwandte Turkmenen beschützen. Dieser Vorwand ist hier im Forum ja auch schon gefallen.
Dann stellt sich allerdings die Frage, wie europäisch ist die Türkei, wenn sie sich als Beschützer asiatischer, turkstämmiger Völker sieht?

Carlito
31.08.05, 11:02
Ich hoffe, Merkel knickt nicht ein bei den unverschämten Einmischungsversuchen der Amis. Die Türkei darf nicht in die EU.
Ich will hier nicht die Besetzung von Nordzypern als Grund anführen. Das sie ihre Truppen abziehen muss und ihre, seit der Besetzung angesiedelten Landsleute mitnehmen muss ist ohnehin klar.
Ich mahle mal ein Szenario, dass für Europa viel schlimmer sein würde, als dieser Regionalkonflikt.
1. Die Türkei tritte der EU bei.
2. Das Militär als Schutzschild des Laizismus wird entmachtet mit der Begründung der Notwendigkeit eu-konformer demokratischer Reformen.
3. Die Türkei wird zu einem islamischen Staat umgebaut.
4. Die Türkei sieht sich als Interessenvertreter aller Moslems in Europa und verlangt für ihre Glaubensbrüder stärkere Rechte oder sogar Minderheitenschutz.

Aber vor dieser möglichen Entwicklung sehe ich eine noch größere Gefahr für den EU-Beitritt der Türkei:
Wird die Türkei es hinnehmen, wenn Kirkuk mit seinen Ölquellen ein Teil eines "Bundeslandes" Kurdistan innerhalb einer föderalen Republik Irak wird?
Oder wird die Türkei einmarschieren? Das wäre das Ende der Beitrittshoffnungen.
Dieser Einmarsch würde natürlich damit begründet, man wolle ein par ethnisch verwandte Turkmenen beschützen. Dieser Vorwand ist hier im Forum ja auch schon gefallen.
Dann stellt sich allerdings die Frage, wie europäisch ist die Türkei, wenn sie sich als Beschützer asiatischer, turkstämmiger Völker sieht?

Ja ihr müsst die Kurden aufstacheln das ist das beste Mittel;) (nur wir sind vorbereitet)

Scipio
31.08.05, 11:02
Dieser Artikel verschweigt leider die Entwicklung Europas seit damals.

EWG = Europäische WirtschaftsGemeinschaft
EU = Europäische Union

Die Entwicklung und die Beitrittgedanken waren auf einer ökonomischen Integration der Türkei aufgebaut, NICHT auf einer politischen!

Scipio
31.08.05, 11:04
Wer ist wir? Niemand brauch hier irgendwen aufzustacheln.
Bekomme ich keine inhaltliche Gegenargumentation? Dann danke ich für die Zustimmung ;-)

Konfutius: "Ich kann warten, bis die Leichen meiner Feinde den Fluß runterschwimmen."

Yakamoz
31.08.05, 11:06
Ich hoffe, Merkel knickt nicht ein bei den unverschämten Einmischungsversuchen der Amis. Die Türkei darf nicht in die EU.
Ich will hier nicht die Besetzung von Nordzypern als Grund anführen. Das sie ihre Truppen abziehen muss und ihre, seit der Besetzung angesiedelten Landsleute mitnehmen muss ist ohnehin klar.

Wieso ist das klar? Könntest du das freundlicherweise nochmals erörtern?



Ich mahle mal ein Szenario, dass für Europa viel schlimmer sein würde, als dieser Regionalkonflikt.
1. Die Türkei tritte der EU bei.
2. Das Militär als Schutzschild des Laizismus wird entmachtet mit der Begründung der Notwendigkeit eu-konformer demokratischer Reformen.
3. Die Türkei wird zu einem islamischen Staat umgebaut.
4. Die Türkei sieht sich als Interessenvertreter aller Moslems in Europa und verlangt für ihre Glaubensbrüder stärkere Rechte oder sogar Minderheitenschutz.


Ich glaube zwar nicht das alles so kommt aber selbst wenn:

Was ist bitte so schlimm an Rechte für Moslems und Minderheitenschutz? Was ist so schlimm wenn Moslems eine Interessensvertretung haben? Du hast hoffentlich keine Islamophobie?



Aber vor dieser möglichen Entwicklung sehe ich eine noch größere Gefahr für den EU-Beitritt der Türkei:
Wird die Türkei es hinnehmen, wenn Kirkuk mit seinen Ölquellen ein Teil eines "Bundeslandes" Kurdistan innerhalb einer föderalen Republik Irak wird?
Oder wird die Türkei einmarschieren? Das wäre das Ende der Beitrittshoffnungen.

Wenn es so passieren sollte, und die Türkei n den Irak einmarschiert sind Europas kleinste Sorge der EU-Beitritt. Das sind dann auch Türkeis kleinste Sorgen. Dann reden wir über KRIEG!



Dieser Einmarsch würde natürlich damit begründet, man wolle ein par ethnisch verwandte Turkmenen beschützen. Dieser Vorwand ist hier im Forum ja auch schon gefallen.

Vorwand? Das ist kein Vorwand sondern ein berechtigter Grund....



Dann stellt sich allerdings die Frage, wie europäisch ist die Türkei, wenn sie sich als Beschützer asiatischer, turkstämmiger Völker sieht?


Gegenfrage: Wie europäisch ist Deutschland und Frankreich, wenn sie sich als Beschützer von:
- Griechisch Orthodoxen Christen in der Türkei
- Armeniern in Asien
- und Zyperngriechen auf Zypern (liegt übrigens zu 100% auf asiatischem Kontinent

Yakamoz
31.08.05, 11:09
Dieser Artikel verschweigt leider die Entwicklung Europas seit damals.

EWG = Europäische WirtschaftsGemeinschaft
EU = Europäische Union

Die Entwicklung und die Beitrittgedanken waren auf einer ökonomischen Integration der Türkei aufgebaut, NICHT auf einer politischen!

Und wo bist du bei der Entwicklung stehengeblieben?

Carlito
31.08.05, 11:14
Wer ist wir? Niemand brauch hier irgendwen aufzustacheln.
Bekomme ich keine inhaltliche Gegenargumentation? Dann danke ich für die Zustimmung ;-)

Konfutius: "Ich kann warten, bis die Leichen meiner Feinde den Fluß runterschwimmen."
"Nur weil Hunde beten,werden keine Knochen vom Himmel regnen" Kontürküz

Wer schweigt stimmt zu ist eine Westliche eigenschaft nicht die Orientalische!!

Gökcen
31.08.05, 11:17
ausserdem heisst der liebe onkel konfuzius
wer ist konfutius? die konfitüreversion von konfuzius ? :D

Yakamoz
31.08.05, 11:22
ausserdem heisst der liebe onkel konfuzius
wer ist konfutius? die konfitüreversion von konfuzius ? :D

Gökcen jetzt wirst du aber etwas gemein...woher soll denn scipio das Wissen Der Kollege ist doch eher aus dem Hellenischen Kulturbereich....


Ich sage halt Griechen sind auch nur Türken, die sich für Italiener halten :-)

Gökcen
31.08.05, 11:23
scipio

gehörst du zu der patrizierfamilie der cornelli oder wieso dieser nickname:D


zu dem thema..

es geht nicht mehr um die ökonomische lage der türkei, sondern mehr darum die türkei (politisch und kulturell)komplett umzugestalten und nach eigenen vorstellungen zu formen..aber so leicht wird es nicht sein..ausserdem denkt die EU die türkei wäre abhängig von ihnen, aber das ist falsch..
merkelinchens oll ruhig weiter so machen, sie tut uns nur einen gefallen damit..

Gökcen
31.08.05, 11:24
Gökcen jetzt wirst du aber etwas gemein...woher soll denn scipio das Wissen Der Kollege ist doch eher aus dem Hellenischen Kulturbereich....


Ich sage halt Griechen sind auch nur Türken, die sich für Italiener halten :-)


er gehört doch zu der römischen patrizierfamilie der cornelli:D ok ok ich bin schon leise, ich weiss das ich manchmal gemein sein kann :P
nichts für ungut scipio konfut(z)ius totti :P

Scipio
31.08.05, 11:29
Nein, Gökcen. Ich gehöre nicht zu den Carnellis *lach* Aber ich benutze den Nick in Anlehnung an Publius Corneliu Scipio Africanus. Insoweit warst du auf der richtigen Fährte ;-)

Wenn man denkt, das die Türkei auch ökonomisch die EU gar nicht braucht, hier stimme ich zu, ist es natürlich, gegen den Beitritt zu sein.

Gökcen
31.08.05, 11:31
Nein, Gökcen. Ich gehöre nicht zu den Carnellis *lach* Aber ich benutze den Nick in Anlehnung an Publius Corneliu Scipio Africanus. Insoweit warst du auf der richtigen Fährte ;-)

Wenn man denkt, das die Türkei auch ökonomisch die EU gar nicht braucht, hier stimme ich zu, ist es natürlich, gegen den Beitritt zu sein.


brauchst nicht so hämich zu lachen :) habe es schon vor dir auf cornelli umgeändert da es nur ein tippfehler war:D naja ausserdem waren die cornellis nicht so wichtig wie KONFUTIUS :P

wie gesagt weder ökonomisch noch politisch brauchen wir die EU..naja ist auch fraglich wie lange es eine EU geben wird..es wäre falsch in ein sinkendes boot aufzuspringen..ich meins nicht böse..aber sieht nicht gut aus für die EU..

Carlito
31.08.05, 11:34
Ist die Türkei reif für einen EU-Beitritt?


Fragen und Antworten zum EU-Beitritt der Türkei

Im Dezember 2004 hat der Europäische Rat entschieden, dass mit der Türkei ab Oktober 2005 Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union aufgenommen werden. Bedingung dafür war die Erfüllung der politischen Kriterien des Europäischen Rates von Kopenhagen 1993: Institutionelle Stabilität, demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, Wahrung der Menschenrechte, Schutz der Minderheiten.

Woran macht der Europäische Rat fest, dass die Türkei die politischen Kriterien für Beitrittsverhandlungen erfüllt?
Bedingung für einen schließlichen EU-Beitritt der Türkei ist auch das - ebenfalls in Kopenhagen 1993 aufgestellte - Kriterium einer funktionierenden Marktwirtschaft, die dem Wettbewerbsdruck in der EU standhalten kann. Ist die Türkei in der Lage, dieses Kriterium in absehbarer Zeit zu erfüllen?
Würden die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede in der Europäischen Union durch den Beitritt der Türkei verstärkt?
Wie hoch würden die Kosten des Beitritts der Türkei ausfallen?
Würde ein EU-Beitritt das Migrationspotential von der Türkei nach Deutschland erhöhen?
Welche Auswirkungen würde der Beitritt der Türkei auf die Entscheidungsprozesse in der EU haben?
Wäre eine "privilegierte Partnerschaft" zwischen Türkei und EU eine Alternative zum Beitritt?
Wird die Türkei in kurzer Frist der Europäischen Union beitreten?

Woran macht der Europäische Rat fest, dass die Türkei die politischen Kriterien für Beitrittsverhandlungen erfüllt?


Antwort: Die Türkei hat unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan substantielle Fortschritte im Reformprozess erzielt. Sie ist auf dem Weg zur Erfüllung der politischen Kriterien weit voran gekommen:


August 2002: Abschaffung der Todesstrafe (außer im Kriegsfall); vollständige Abschaffung der Todesstrafe im Juli 2004

Ende 2002 wurde das Notstandsrecht im Südosten der Türkei aufgehoben. (Südosten ist Herkunftsgebiet der größten Gruppe von türkischen Asylbewerbern in Deutschland). Parallel dazu gingen die Asylbewerberzahlen aus der Türkei in den letzten Jahren zurück, von 1996 noch über 23.000 Erst_anträge auf 2002: 9.575 und 2003: 6.301 (minus 34,2 Prozent gegenüber 2002). Die Anerkennungsquote ist stark rückläufig: Ablehnung von über 90 Prozent der Anträge nach Artikel 16 a Grundgesetz.

Juni 2003 Erlaubnis der Übertragung von Rundfunk- und Fernsehsendungen sowie von Unterricht in anderen Sprachen als Türkisch, also auch Kurdisch. Unterrichtsgenehmigung für erste Kurdischsprachkurse im Südosten am 19. Januar

Juli 2003 Reform des Nationalen Sicherheitsrates (Beschneidung des Einflusses des Militärs auf die zivile Politik)

2003: Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Folter, Erweiterung der Meinungs-, Vereins- und Versammlungsfreiheit und Erweite_rung der Rechte für die religiösen (vor allem christliche) Minderheiten. Im Februar 2004 erstmals Zulassung eins christlichen Priesters.

September 2004: Umfassende Reform des Strafrechts, Anpassung an westliche Standards (u.a. Stärkung der Frauenrechte, Verschärfung der Strafen für Folter)


Amnesty International würdigt die Reformen, kritisiert aber Umsetzungsmängel, vor allem bei Verfolgung von Folterern, warnt jedoch vor Rückschlägen, falls der Türkei die Beitrittsperspektive genommen wird.

Die türki_sche Regierung beweist damit, dass sie in der Lage ist, auch schwierige Veränderun_gen in Angriff zu nehmen. Die EU-Beitrittsperspektive hat sich als wirksames Instrument erwiesen, die Reformen in der Türkei zu beschleunigen.

Würden die Verhandlungen nicht eröffnet, drohen Rückschläge im Reformprozess (so auch Amnesty International). Die Reformen werden gegen enorme Widerstände in Verwaltung und Justiz unternommen. Sie sind in erster Linie im Interesse der Menschen in der Türkei.



Bedingung für einen schließlichen EU-Beitritt der Türkei ist auch das - ebenfalls in Kopenhagen 1993 aufgestellte - Kriterium einer funktionierenden Marktwirtschaft, die dem Wettbewerbsdruck in der EU standhalten kann. Ist die Türkei in der Lage, dieses Kriterium in absehbarer Zeit zu erfüllen?


Antwort: Das Marktwirtschaftskriterium ist Voraussetzung für den Beitritt, das heißt es muss nicht bei der Entscheidung über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen bereits erfüllt sein.

Bei der Formulierung der wirtschaftlichen Kriterien 1993 standen die mittel- und osteuropäischen Länder im Mittelpunkt. Diese hatten gerade erst die Reformen von Planwirtschaften zu Marktwirtschaften in Angriff genommen. Die Türkei ist demgegenüber bereits eine Marktwirtschaft.

Die weitere Heranführung der Türkei an den EU-Binnenmarkt ist im wirtschaftlichen Interesse Deutschlands. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Türkei, und zwar sowohl was Importe aus der Türkei als auch was Exporte in die Türkei anbelangt. Das deutsch-türkische Handelsvolumen betrug 2004 rund 19,7 Milliarden Euro.

26 Prozent der Türkei-Touristen kamen 2002 aus Deutschland. Die türkische Bevölkerung in Deutschland (2,5 Millionen) verfügt über beträchtliches ökonomisches Potential: rund 800.000 Erwerbstätige, davon rund 41.000 Selbständige und fast 20.000 Einzelunternehmen, die rund 300.000 Arbeitsplätze geschaffen haben.

Über 1.000 deutsche Unternehmen sind in der Türkei vertreten, das ist ein Fünftel aller ausländischen Unternehmen in der Türkei und bedeutet den ersten Platz vor den USA und Großbritannien. Gründe für das starke Engagement deutscher Firmen in der Türkei sind der große Inlandsmarkt mit 67 Millionen Einwohnern, sowie die Brückenkopffunktion der Türkei zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion und in den nah- und mittelöstlichen Raum. Dieses starke Engagement der deutschen Industrie in der Türkei sichert Arbeitsplätze in Deutschland.


Würden die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede in der Europäischen Union durch den Beitritt der Türkei verstärkt?


Antwort: Das Pro-Kopf-Einkommen der Türkei betrug 2004 etwa 4.085 US Dollar, (zum Vergleich Rumänien, dessen Beitritt 2007 vorgesehen ist: 2.730 Euro). Die türkische Wirtschaft verzeichnet zurzeit ein dynamisches Wachstum (2003: 6 Prozent, 2004: 10 Prozent). Der wirtschaftlicher Abstand wird sich somit nivellieren.


Wie hoch würden die Kosten des Beitritts der Türkei ausfallen?


Antwort: Die Kosten eines Türkeibeitritts hängen stark von den künftigen finanziellen Rahmenbedingungen der EU ab. Diese werden in der so genannten Finanziellen Vorausschau von den Staats- und Regierungschefs der EU festgelegt. Je nach dem wie hoch das Gesamtbudget der EU veranschlagt wird und wie die einzelnen Ausgabenposten gewichtet werden, können die Kosten eines Türkeibeitritts stark variieren und sich daher heute nicht zu prognostizieren. Als landwirtschaftliche geprägtes Land würde die Türkei zum Beispiel von einem hohen EU-Agrarhaushalt profitieren, verringerte man ab 2014 den Agrarhaushalt wären die Aufwendungen für die Türkei entsprechend geringer.

Diese Fragen sind derzeit für das EU-Budget 2007-2013 Gegenstand schwieriger Verhandlungen. Die Türkei wäre frühestens im Planungszeitraum 2014-2020 zu berücksichtigen. Dann erst können wirklich konkrete Zahlen genannt werden.

Die Bundesregierung will die EU-Ausgaben auf maximal ein Prozent des EU-Bruttonationaleinkommens begrenzen. Mit dem Brüsseler Agrarkompromiss wurden bis 2013 reale Einsparungen im Agrarhaushalt erreicht. Die Strukturförderung muss ab 2007 auf neue Grundlagen gestellt werden. Die Bundesregierung strebt eine Konzentration auf die bedürftigsten Regionen an.


Würde ein EU-Beitritt das Migrationspotential von der Türkei nach Deutschland erhöhen?


Antwort: Sowohl bei der Süderweiterung als auch bei der jetzigen Erweiterungsrunde wurden langfristige Übergangsmaßnahmen für die Freizügigkeit von Arbeitnehmern vereinbart. Das ist nicht ungewöhnlich. Die Türkei weiß dies im Übrigen und hat von sich aus das Angebot gemacht, solche Übergangsmaßnahmen zu vereinbaren (so Ministerpräsident Erdogan bei einer Rede vor der Friedrich Ebert Stiftung/Berlin im September 2003).

Alle bisherigen EU-Erweiterungen haben gezeigt, dass die wirkungsvollste Vermeidung großer Wanderungsbewegungen die Verbesserung der Lebensverhältnisse vor Ort in den Heimatländern ist. Wem es zu Hause gut geht, wandert nicht aus. Die wirtschafltichen Perspektiven der Türkei sind innerhalb der EU besser als außerhalb.


Welche Auswirkungen würde der Beitritt der Türkei auf die Entscheidungsprozesse in der EU haben?


Antwort: Bei den Entscheidungsprozessen in der EU kommt es vor allem auf die Zahl der Mitgliedsstaaten an. Entscheidender Quantensprung war 2004 das Anwachsen der EU um zehn neue Mitgliedsstaaten. Die EU hat das Problem mangelnder Handlungsfähigkeit bei einer größer werdenden Zahl von Mitgliedsstaaten erkannt und mit der EU-Verfassung >> entpsrechende Lösungen geschaffen. Die EU-Verfassung vereinfacht und strafft die Entscheidungsprozesse der Union und schafft mehr Handlungsfähigkeit für die europäischen Institutionen. Daher ist die Ratifizierung der Europäischen Verfassung für die Bundesregierung weiterhin prioritär.

Wäre eine "privilegierte Partnerschaft" zwischen Türkei und EU eine Alternative zum Beitritt ?


Antwort: Die Türkei hat seit über 40 Jahren die Perspektive einer Mitgliedschaft. Auch frühere Bundesre_gierungen haben diese Entwicklung aktiv vorangetrieben. Wir können heute nicht so tun, als ob es sie nicht gegeben hätte. Der Vorschlag einer "privilegierten Partnerschaft" wird dieser Entwicklung und den Versprechen gegen_über der Türkei nicht gerecht. Die Türkei ist zudem mit der EU über verschiedene Abkommen assoziiert, hat als bereits eine "privilegierte Partnerschaft".



Wird die Türkei in kurzer Frist der Europäischen Union beitreten?


Antwort: Der Eindruck ein Türkei-Beitritt stehe unmittelbar vor der Tür, ist falsch. Am 3. Oktober 2005 werden die Beitrittsverhandlungen aufgenommen. Diese Verhandlungen werden ergebnisoffen geführt. Sollte sich herausstellen, dass die Türkei hinter bereits erreichte Entwicklungsschritte zurückfällt oder notwendige Reformen nicht durchführt, können die Verhandlungen ausgesetzt werden. Ein Beitritt wird frühestens 2014 möglich sein.

quelle (http://www.bundesregierung.de/Nachrichten-,417.613020/artikel/Ist-die-Tuerkei-reif-fuer-eine.htm)

Yakamoz
31.08.05, 11:46
Lieber Carlito....spar dir doch die Mühe.

die Leute wollen das nicht hören. Es kann einfach nicht sein was nicht sein darf. Adamlar Nuh diyor peygamber demiyor. Okumamistir bile o yazini.

Carlito
31.08.05, 11:50
Lieber Carlito....spar dir doch die Mühe.

die Leute wollen das nicht hören. Es kann einfach nicht sein was nicht sein darf. Adamlar Nuh diyor peygamber demiyor. Okumamistir bile o yazini.

"Wer die Wahrheit sagt,den jagen sie aus neun Dörfern" Kontürküz:rolleyes:

Scipio
31.08.05, 12:09
Es ist doch schön, wenn ich durch einen einfachen Tippfehler soviel Heiterkeit erzeugen kann.
Nun zu den Fakten.
1. Die Türkei hat in einem kriegerischen Akt Nordzypern besetzt und versucht, sich durch Siedlungspolitik dort festzusetzen. Das ist völkerrechtswidrig und muss geändert werden.
2. Da du zu Punkt 2 und 3 nichts sagt, nehme ich mal an, das du diese Entwicklung begrüßen würdest.
Was die Islamophobie angeht kann ich nur sagen: Was heute in islamischen Ländern geschieht ist meilenweit von einem toleranten Emirat in al andalus entfernt.
Es gibt sicher nur einzelne Ereignisse oder Entwicklungen (König Fahd Akademie in Bonn, Milli Görüs überall in Deutschland, islamische, schleiertragende Mädchen, die Mädchen aus polnischen Einwandererfamilien auf offener Straße als Schlampen beschimpfen, nur weil sie Miniröcke tragen), diese verfestigen sich aber zu einem Bild, das mir sagt: Wenn eine autoritäre Kultur auf eine liberale Kultur trifft, verstehen die Mitglieder der autoritären Kultur die Liberalität des Gastlandes als Schwäche.
Daraus folgt, die Mitglieder der autoritären Kultur müssen lernen, auch andere Kulturen zu respektieren.
Sollten die Tendenzen hin zu einer Parallelgesellschaft sich nicht ändern, muss mit aller Härte, d.h. mit Hilfe des Steuer-, Staatsbürgerschafts- und Sozialrechts diese Parallelgesellschaft aufgebrochen werden und eine umfassende Assimilierung durchgeführt werden!

Zu den Turkmenen: Das kann man vielleicht vergleichen mit einem Einmarsch der Bundeswehr in Rumänien um die Sudetendeutschen zu beschützen. Eine genauso bescheuerte Idee! In Europa löst man solche Probleme nicht mit Waffen!
Zu den Christen in der Türkei: Wer war denn vor den Türken da?
Zu den Armeniern: Armenien gehört zu Europa. Die waren übrigens auch vor den Türken da.
Zu Zypern: Die Zyprioten sind von einer türkischen Übermacht überfallen worden.

Gökcen
31.08.05, 13:31
Davon das die türken in nordzypern bestialisch umgebracht werden, hast du wohl nicht mitbekommen oder ? :rolleyes:

das die türkei kein islamstaat sondern ein laizistischer staat ist in der man moschee und staat trennt , ist dir wohl auch fremd? zudem ist nicht jeder moslem in der türkei milli görüscü oder sülomanci! ausserdem ist es äußerst unklug die türkei mit islamstaaten zu vergleichen..


ah in europa löst man probleme also nicht mi waffen..hmmm und was ist mit der euopäischen unterstüzung des irakkrieges?in europa löst man probleme auch nicht mit der todesstrafe, ich weiss..deswegen wollte auch jeder saddam husseins tod..


naja anscheinend bist du auch einer von denen, die trotz eindeutigen beweisen immernoch nichts verstanden haben..aber ich nehme es dir nichteinmal übel..scheint wohl das europäische heuschelgen zu sein

Carlito
31.08.05, 13:34
das europäische heuschelgen zu sein
Unsere Genetiker sollten das mal untersuchen, das es da ist wissen wir aber Interessant wäre es wie er Funktioniert!

Gökcen
31.08.05, 13:37
Unsere Genetiker sollten das mal untersuchen, das es da ist wissen wir aber Interessant wäre es wie er Funktioniert!


ich mag das thema gentechnik..ich werde es mal erforschen :P

Yakamoz
31.08.05, 13:43
Es ist doch schön, wenn ich durch einen einfachen Tippfehler soviel Heiterkeit erzeugen kann.


Scipio: Es ist hier im Forum üblich, eine Kennzeichnung anzubringen um zu signalisieren wenn man anspricht. Das hilft dann demjenigen der angesprochen wurde auch zu erkennen und zu antworten (Bevor es heisst, du sagst nix, also stimmst du mir zu):


Nun zu den Fakten.
1. Die Türkei hat in einem kriegerischen Akt Nordzypern besetzt und versucht, sich durch Siedlungspolitik dort festzusetzen. Das ist völkerrechtswidrig und muss geändert werden.

Richtig, die griechischen Zyprioten haben fluchtartig die Front verlassen und den Krieg verloren. Ich verstehe, dass die damit verbundene Schmach sehr tief sitzt. Aber, die griechischen Zyprioten hätten sich vorher überlegen sollen, ob das eine gute Idee ist die türkischen Insulaner zu massakrieren und zu isolieren. Auch der geplante Anschluss Zyperns an Griechenland war eine blöde Idee. Offensichtlich war man durch die Sprüche von Makarios so geblendet, und so sehr mit der Idea Megalo beschäftigt, dass man gar nicht gemerkt hat, dass die eigene Armee nix zu bieten hat. Die Griechischen Zyprer haben gezockt und verloren. Deshalb hält sich mein Mitleid sehr in Grenzen.



2. Da du zu Punkt 2 und 3 nichts sagt, nehme ich mal an, das du diese Entwicklung begrüßen würdest.

Ich antwortete Zusammenfassend, dass ich nicht glaube das dass alles so eintritt wie du es beschreibst. Bitte nochmals sorgfältig durchlesen.


Was die Islamophobie angeht kann ich nur sagen: Was heute in islamischen Ländern geschieht ist meilenweit von einem toleranten Emirat in al andalus entfernt.

Was ist den ein tolerantes Emirat in el andalus? Sorry habe ich nicht verstanden, bitte nochmals erläutern.



Es gibt sicher nur einzelne Ereignisse oder Entwicklungen (König Fahd Akademie in Bonn, Milli Görüs überall in Deutschland, islamische, schleiertragende Mädchen, die Mädchen aus polnischen Einwandererfamilien auf offener Straße als Schlampen beschimpfen, nur weil sie Miniröcke tragen), diese verfestigen sich aber zu einem Bild, das mir sagt: Wenn eine autoritäre Kultur auf eine liberale Kultur trifft, verstehen die Mitglieder der autoritären Kultur die Liberalität des Gastlandes als Schwäche.

Mag sein, dass eine Anhäufung von negativen Beispielen zu einem gefestigten Bild führen kann. Umso bedeutender ist die Aufgabe der "gebildeten" Menschen zu verhindern dass pauschale Vorurteile die Beziehung von Gruppen untereinander beeinflussen.


Daraus folgt, die Mitglieder der autoritären Kultur müssen lernen, auch andere Kulturen zu respektieren.

Respekt ist keine Einbahnstrasse!



Sollten die Tendenzen hin zu einer Parallelgesellschaft sich nicht ändern, muss mit aller Härte, d.h. mit Hilfe des Steuer-, Staatsbürgerschafts- und Sozialrechts diese Parallelgesellschaft aufgebrochen werden und eine umfassende Assimilierung durchgeführt werden!

Ich bevorzuge den Begriff der Integration, da Assimilierung aus meiner Sicht ein Verbrechen darstellt. Stell dir mal vor die Osmanen hätten so gedacht, da würden heute zwischen Afrika und Wien nur noch Türken leben oder das alles wäre menschenleer.


Zu den Turkmenen: Das kann man vielleicht vergleichen mit einem Einmarsch der Bundeswehr in Rumänien um die Sudetendeutschen zu beschützen. Eine genauso bescheuerte Idee! In Europa löst man solche Probleme nicht mit Waffen!

Da unterhalte dich mal mit deinen Freunden Berlusconi, Aznar und Blair, wie die Vorzeigeeuropäer ihre Probleme im Irak lösen. Mit dieser Aussage da oben hast du nicht gerade deinen Sinn für politisches Denken erwiesen.



Zu den Christen in der Türkei: Wer war denn vor den Türken da?

Die Hittiter, die Sumerer noch viel früher die Neandertaler..du hast meine Frage nicht beantwortet, wenn die Türken sich nicht als "Beschützer" der Türkmenen fühlen dürfen, wieso dürfen die Europäaer die Christen in der Türkei beschützen???


Zu den Armeniern: Armenien gehört zu Europa. Die waren übrigens auch vor den Türken da.
Du musst nur weit genug in der Geschichte zurück gehen um Leuten ihr Land streitig zu machen..es gab immer jemanden, der vor jemanden da war. Und wie weit man zurück geht, kannst du nicht entscheiden. Ich sage meinen Mitmenschen die immer noch davon träumen Istanbul oder Van oder sonstwas zurück zu bekommen.

"Hättet ihr halt den Krieg ned verloren...das ist euer Problem, und macht nicht euer Problem zu unserem"



Zu Zypern: Die Zyprioten sind von einer türkischen Übermacht überfallen worden.
Siehe mein Posting oben. Die Griechen haben einen Krieg verloren, den sie selber angezettelt haben. Na klar setzt sich das tief als Komplex in nationale Bewusstsein. Aber da hilft nicht jammern sondern der konsequente Gang zum Psychater.

-

Gökcen
31.08.05, 13:49
mit friedliches emirat in al andalus meint er das damalige islamische emirat in spanien..die araber besetzten spanien und tolerierten dort die christen..liesen kirchen stehen, verbrannten keine bibeln und man lebte friedlich zusammen und die christen wurden sogar beschützt, wenn sie eine gewisse kopfsteuer bezahlten..
aber dann kamen ferdinand und isabel..juden und muslime wurden getötet, zwangschristianisiert und abgeschoben..mosheen wurden niedergebrannt und der koran wurde auch mitverbrannt..das meint er damit...

und das die griechen immer in die grube gefallen sind, die sie selbst ausgegraben haben ist ya bekannt..selbst schuld wenn man sich als schutzwand vor die engländer stellt und dann von dne engländern im stich gelassen wird..ich merke schon die wunde sitzt tief..hey aber mach dir nix draus:) die franzosen und engländer haben auch noch wunden offen von 1914-1915 :) gründet doch eine internationale hilfsgruppe der anonymen türkeiopfer

Yakamoz
31.08.05, 13:51
mit friedliches emirat in al andalus meint er das damalige islamische emirat in spanien..die araber besetzten spanien und tolerierten dort die christen..liesen kirchen stehen, verbrannten keine bibeln und man lebte friedlich zusammen und die christen wurden sogar beschützt, wenn sie eine gewisse kopfsteuer bezahlten..
aber dann kamen ferdinand und isabel..juden und muslime wurden getötet, zwangschristianisiert und abgeschoben..mosheen wurden niedergebrannt und der koran wurde auch mitverbrannt..das meint er damit...

und das die griechen immer in die grube gefallen sind, die sie selbst ausgegraben haben ist ya bekannt..selbst schuld wenn man sich als schutzwand vor die engländer stellt und dann von dne engländern im stich gelassen wird..ich merke schon die wunde sitzt tief..hey aber mach dir nix draus:) die franzosen und engländer haben auch noch wunden offen von 1914-1915 :) gründet doch eine internationale hilfsgruppe der anonymen türkeiopfer

Deshalb glaube ich auch nicht daran das Türken und Griechen jemals friedlich miteinander auskommen können. Die Griechen haben in der Geschichte immer wieder eins auf die Finger bekommen...die dürsten nur nach Rache....

Gökcen
31.08.05, 13:54
Deshalb glaube ich auch nicht daran das Türken und Griechen jemals friedlich miteinander auskommen können. Die Griechen haben in der Geschichte immer wieder eins auf die Finger bekommen...die dürsten nur nach Rache....


eben und das beste ist sie sind es selbst schuld, aber tun so als hätten wir alles angezettelt..haben wir sie dazu genötigt auf die greichen zu hören und die türkei anzugreifen? mandachte mit den engländern im rücken würde man es schaffen..aber wären die griechen mit etwas logik beschmückt gewesen, hätten sie gewusst das schon 1915 die engländer mit der größten flotte der welt nichts gegen uns machen konnten..und dann auch noch mit den engländenr zusammen gegen uns zu sein und zu verlieren ist eindeutig selbst schuld!

Carlito
31.08.05, 13:55
gründet doch eine internationale hilfsgruppe der anonymen türkeiopfer

Du hast gerade mein Tag erhellt:D :D der war echt Spitze.

Gökcen
31.08.05, 13:57
Du hast gerade mein Tag erhellt:D :D der war echt Spitze.


:D is doch wahr...sogar gegen unsere wenig bewaffnete artiellerie konnten sie nichts tun..ist es unsere schuld wenn sie kriegsunfähig sind..und dann einen auf unschuldig tun pfff sowas regt mich auf..anonyme türkeiopfer :D

Carlito
31.08.05, 14:00
:D is doch wahr...sogar gegen unsere wenig bewaffnete artiellerie konnten sie nichts tun..ist es unsere schuld wenn sie kriegsunfähig sind..und dann einen auf unschuldig tun pfff sowas regt mich auf..anonyme türkeiopfer :D
Lieber gehasst werden als in Reservaten Leben;) Und die Türkei hab ich Gestern durch die Doku gelernt ist eine uneinnehmbare Festung(Yarim Ada!)

Gökcen
31.08.05, 14:03
Lieber gehasst werden als in Reservaten Leben;) Und die Türkei hab ich Gestern durch die Doku gelernt ist eine uneinnehmbare Festung(Yarim Ada!)


so ist es

sogar gegen die damals größte angriffsflote der welt..haben wir mit unseren kugeln verjagt..tja um krieg zu führen reicht eine riesenflotte und technik nicht immer aus..da braucht man etwas strategisches denken und logisches kriegshirn:) das mti den minen fand ich so super, war noch ein grund mehr für mich zu merken das, egal wie wo wann durch wen, unser volk für sein land bereit ist alles zu tun..und statt das die griechen rache gegen uns schieben..sollen sie sich bei den engländern beschweren

Carlito
31.08.05, 14:07
sollen sie sich bei den engländern beschweren
Eben. Wenn sie Natürlich ehre haben und sowas zu herzen nehmen.Es gibt nichts schlimmeres als vom Partner betrogen zu werden...... da ist eine Ohrfeige vom Feind eine Nette Geste. Wo waren die Deutschen eigentlich zu der Zeit??:rolleyes:

Yakamoz
31.08.05, 14:11
Eben. Wenn sie Natürlich ehre haben und sowas zu herzen nehmen.Es gibt nichts schlimmeres als vom Partner betrogen zu werden...... da ist eine Ohrfeige vom Feind eine Nette Geste. Wo waren die Deutschen eigentlich zu der Zeit??:rolleyes:

Vielleicht könnten wir eine Hotline einrichten für traumatisierte Griechen:

01805-HELP-MAMA (the Turks are coming) :p

Gökcen
31.08.05, 14:13
Eben. Wenn sie Natürlich ehre haben und sowas zu herzen nehmen.Es gibt nichts schlimmeres als vom Partner betrogen zu werden...... da ist eine Ohrfeige vom Feind eine Nette Geste. Wo waren die Deutschen eigentlich zu der Zeit??:rolleyes:

tja das frage ich mich auch:) vorallem damals in canakkale..!!!
deswegen sage ich immer..jedes land soll für sich kämpfen weil man niemanden trauen kann..das beste buch wo man diesen betrug der engländer merkt ist "su cilgin türkler" ich musste so lachen als ich das uch gelesen haben weil die armen griechen immer wieder auf die negländer reingefallen sind

Gökcen
31.08.05, 14:14
Vielleicht könnten wir eine Hotline einrichten für traumatisierte Griechen:

01805-HELP-MAMA (the Turks are coming) :p


01805-1915-1922 würds eher treffen :D und das in 3 sprachen-englisch, französisch und griechisch..vielleicht hilft es ya..

Yakamoz
31.08.05, 14:54
ganz ruhig geworden unser Hellenischer Freund Scipio...der versucht doch nicht tatsächlich die Rufnummern anzuwählen :D :D

Scipio
31.08.05, 15:07
@Gökcen:
- Wo werden (Präsens!) Türken in Norzypern umgebracht?
Wenn das der Grund für die Besetzung ist, warum sind die Türken dann nicht abgezogen, sondern haben sogar noch türkische Siedler auf die Insel geholt?
Wenn die griechische Expansion Unrecht ist, ist es die türkische ebenso!

- Wo habe ich behauptet, daß die Türkei ein islamischer Staat ist (Präsens!)?
Wohl aber habe ich die Möglichkeit einer Islamisierung beschrieben. (Konjunktiv!)
MP Erdogan: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
Sicher ist nicht jeder Türke ein fanatischer Moslem. Dummerweise scheint deren Anteil an der türkischstämmigen Bevölkerung hier aber überpropportional höher zu sein, als in der Türkei.

- Wer hat denn den Irakfeldzug der USA unterstützt?
- Wer hat Saddams Tod gefordert, wer ist "jeder"?

@meric:
- Das du nicht glaubst, dass alles so eintrifft, wie ich es skizziere, ehrt dich. Aber die Gefahr besteht meiner Meinung nach trotzdem.
- Natürlich ist es wichtig, zu verhindern, dass pauschale Vorurteile die Beziehungen zwischen Bevölkerungsgruppen vergiften.
Problematisch wird es allerdings, wenn die einheimische Bevölkerung gezwungen wird, Entwicklungen zu akzeptieren, die sie in ihrer Mehrheit nicht will. Sobald sich aber Stimmen gegen diese Entwicklungen erheben, wird versucht, sie mit dem pauschalen Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit mundtot zu machen. Das sich daraus ein Gefühl der Ohnmacht entwickelt, kann niemand verwundern. Ebensowenig, dass sich als Folge dieser Ohnmachtsgefühle Hass entwickelt.
- Dort, wo man sich integriert, wird man auch akzeptiert und respektiert. Nur wer sich selbst ausgrenzt aufgrund eines Minderwertigkeitsgefühls braucht keinen Respekt zu erwarten.
- Ob Integration oder Assimilation. Letztlich kommt es darauf an, dass sich die Neueinwohner nach ein par Generationen als Deutsche fühlen.
- Gegen meine Vorschläge zum Aufbrechen der Parallelgesellschaften (hier meine ich insbesondere Türken und Russen, pardon Russlanddeutsche *g*) scheinst du ja keine Einwände zu haben. Das freut mich.
- Irgendwer kriecht den Amis immer in den Hintern. Sogar Angi hat es getan.
Es wird Zeit, dass Europa gemeinsam sowohl gegen die Amerikanisierung als auch gegen die Islamisierung etwas unternimmt. Leider hab ich da im Moment wenig Hoffnung.

Wenn sich Europa dafür einsetzt, dass christliche Gemeinden sich endlich als juristische Körperschaften konstituieren können und damit auch Eigentum an Kirchen erwerben können, in denen sie ihren Gottesdienst feiern, ist daran ja nichts verwerfliches.
Im Unterschied dazu ist ein Einmarsch in ein anderes, wehrloses Land ein kriegerischer Akt, der gegen das Völkerrecht verstößt. Sollten die Turkmenen wirklich Probleme mit den Kurden haben, können diese sicherlich auch friedlich gelöst werden. Meiner Meinung nach ist dies aber nur ein Vorwand, um ein ökonomisch lebensfähiges Kurdistan im Norden des Irak zu verhindern.

Der Schakal
31.08.05, 15:17
@Gökcen:
- Wo werden (Präsens!) Türken in Norzypern umgebracht?
Wenn das der Grund für die Besetzung ist, warum sind die Türken dann nicht abgezogen, sondern haben sogar noch türkische Siedler auf die Insel geholt?
Wenn die griechische Expansion Unrecht ist, ist es die türkische ebenso!



Türken werden meines Wissens nach in Nordzypern keinesfalls umgebracht :D wie denn auch, das türkische Militär schützt sie. Die "Siedler" sind auf der Insel weil der Norden Zyperns ein freies Land ist indem sich "jeder"(?) ansiedeln kann und darf. Außerdem kommen die "Siedler" auf die Insel weil die Griechischen Zyprioten es geschafft haben mittels einer (wirtschaftlichen) ethnischen Säuberung die Türken im Norden dazuzubringen ihre Heimat zu verlassen.
Diese Taktik Zypern Türkenfrei zu machen geht nicht auf da die "Siedler" auf die Insel kommen um dort zu leben...

Carlito
31.08.05, 15:22
Türken werden meines Wissens nach in Nordzypern keinesfalls umgebracht :D wie denn auch, das türkische Militär schützt sie.
BUM Treffer

Yakamoz
31.08.05, 15:34
Entschuldige bitte, aber hast du das Gefühl es nimmt nur ein einziger Mensch ein Blatt vor den Mund wenn es um Themen wie EU-Beitritt oder Paralellgesellschaften oder Islam geht? Von einer Zurückhaltung kann ich nichts erkennen. Jeder sagt was er will, in der Zeitung im Fernsehen usw. Ich habe den Eindruck, es ist mittlerweile "alles" erlaubt...siehe IQ Debatte der Türken.

[Quote]- Dort, wo man sich integriert, wird man auch akzeptiert und respektiert. Nur wer sich selbst ausgrenzt aufgrund eines Minderwertigkeitsgefühls braucht keinen Respekt zu erwarten.

Das ist die berühmte "Henne oder Ei" diskussion...was kommt zuerst, Akzeptanz dann Integration oder andersrum?? Miderwertigkeitskomplexe kann ich in der zumindest türkischen Gesellschaft nicht erkennen...eher Grössenwahn :D


- Ob Integration oder Assimilation. Letztlich kommt es darauf an, dass sich die Neueinwohner nach ein par Generationen als Deutsche fühlen.

Tja die Armenier und Griechen in Istanbul fühlen sich heute noch nicht als Türken....werde es auch nie...warum auch? Wieso erwartest du von Türken etwas, was du deinen Landsleuten nicht zumuten würdest.



- Gegen meine Vorschläge zum Aufbrechen der Parallelgesellschaften (hier meine ich insbesondere Türken und Russen, pardon Russlanddeutsche *g*) scheinst du ja keine Einwände zu haben. Das freut mich.

Nö, denn das Wort Parallelgesellschaft in Deutschland steht für Stadtviertel mit hohem Ausländeranteil...ich bin dafür, dass "Rassendeutsche" in solche Stadtgebiete zwangsumgesiedelt werden....lass uns eine Unterschriftenaktion starten....



- Irgendwer kriecht den Amis immer in den Hintern. Sogar Angi hat es getan.
Es wird Zeit, dass Europa gemeinsam sowohl gegen die Amerikanisierung als auch gegen die Islamisierung etwas unternimmt. Leider hab ich da im Moment wenig Hoffnung.

Wie wäre es mit einer entideoligisierung und entreligionisierung Europas, wenn wir endlich kapieren das Glaube privatsache ist.


Wenn sich Europa dafür einsetzt, dass christliche Gemeinden sich endlich als juristische Körperschaften konstituieren können und damit auch Eigentum an Kirchen erwerben können, in denen sie ihren Gottesdienst feiern, ist daran ja nichts verwerfliches.

Wie war das mit die Türkei wird interessensvertretung für Moslems...


Im Unterschied dazu ist ein Einmarsch in ein anderes, wehrloses Land ein kriegerischer Akt, der gegen das Völkerrecht verstößt. Sollten die Turkmenen wirklich Probleme mit den Kurden haben, können diese sicherlich auch friedlich gelöst werden. Meiner Meinung nach ist dies aber nur ein Vorwand, um ein ökonomisch lebensfähiges Kurdistan im Norden des Irak zu verhindern.

Stimmt, nur das Turkmenen in Gefägnisse gesteckt und gefoltert werden und sich niemand aufregt....

Gökcen
31.08.05, 15:44
wurden(nicht werden!!) in notdzypern nicht die zypriotischen türken umgebracht???warum ist die türkei denn 1974 dort einmarschiert??wohl kaum aus lust und laune

du brauchst mir die einzelnen zeitformen nicht aufzählen , sowas habe ich in der 6. klasse gelernt:) aber wenn bei dir ein wiederholungsbedarf besteht, helfe ich dir gerne

mag dadran liegen, das die europäer nur diese türken sehen wollen:) ich sehe überall mehr türken die nicht fanatische islamisten sind..wie kommt es dann??kann ich dir sagen: weil die medien die europäer zu sehr drauf trimmen nur die eine seite der medaille zu sehen..d.h im klartext das ihr nur eine marionette der medien seid
- untersützt wurde der irakkrieg von polen, spanien, england usw
-jeder sind die europäischen medien die nach sadda,s festnahme der überzeugung waren die gerechte strafe wäre die todesstrafe..oder willst du dies leugnen :)

ich weiss auch nicht warum man versucht krampfhaft die türkei für alles schuldig zu machen:)der einzige grund warumman uns nicht in der eu möchte ist , das man angst vor anderen kulturen hat, weil europa in der vergangenheit nicht so tolle erlebnisse mit uns hatte, was nicht unsere schuld ist..wir haben nur auf eine aktion reagiert..

Gök Türk
31.08.05, 15:50
wurden(nicht werden!!) in notdzypern nicht die zypriotischen türken umgebracht???warum ist die türkei denn 1974 dort einmarschiert??wohl kaum aus lust und laune

Die Türkei hatte das Mandat, um dort einzumarschieren. Noch wichtiger ist es, dass die Insel durch die EOKA von den Türken gesäubert werden wollte und somit zahlreiche Türken getötet wurden. Aber anders kannte man das von den Griechen nicht, immerhin haben sie auch während des Befreiungskrieges ganze Dörfer gesäubert.




- untersützt wurde der irakkrieg von polen, spanien, england usw

Dabei wäre wichtig zu erwähnen, dass der Irak-Krieg durch die Türkei nicht unterstützt wurde.

-jeder sind die europäischen medien die nach sadda,s festnahme der überzeugung waren die gerechte strafe wäre die todesstrafe..oder willst du dies leugnen :)

Auf der türkischen Insel Imrali sitzt jemand der für den Tod von 10.000 unschuldigen Menschen verantwortlich ist. Als die Türkei den Todesurteil für ihn aussprach waren es die Europäer übrigens die Ersten, die dieses Urteil protestierten.

Gökcen
31.08.05, 15:52
tja europäische heuchelkultur

DeLaHoya
01.09.05, 17:35
"Wir blockieren die Verhandlungen mit der Türkei nicht"

Friedbert Pflüger gegen EU-Vollmitgliedschaft

Moderation: Burkhard Birke

Der CDU-Außenexperte Friedbert Pflüger beharrt auf dem Modell einer "privilegierten Partnerschaft" mit der Türkei. Die CDU wolle das europäische Tor für die Türkei offen halten. Die privilegierten Partnerschaft sei eine Zwischenlösung zwischen völligem Absturz und der Vollmitgliedschaft.




Burkhard Birke: Herr Pflüger, wir haben es gehört, die Türken in Berlin und die türkischstämmigen Deutschen scheinen alles andere als begeistert über die Initiative Ihrer Parteivorsitzenden. Kann es sich die Union leisten, auf die Stimmen der türkischstämmigen Bürger zu verzichten?

Friedbert Pflüger: Die Union kann es sich vor allen Dingen nicht leisten, gegen ihre Überzeugungen Politik zu betreiben. Wir haben ja eben gehört, dass die Türken auch alles andere als begeistert von Rot-Grün sind und von der Wirtschaftspolitik vor allen Dingen, und wir appellieren an die Deutschen türkischer Abstammung, dass sie verstehen, dass wir ehrlicher mit ihnen und der Realität umgehen. Der französische Präsident hat vor kurzem gesagt, jetzt verhandeln wir doch erstmal, und dann, nach zehn, 15 Jahren gibt es in Frankreich ein Referendum, und in diesem Referendum wird dann das Volk gefragt, ist es für den Beitritt oder dagegen? Stellen Sie sich mal vor, die Franzosen sagen wie beim letzten Mal "Nein". Dann haben wir 15 Jahre verhandelt, und die Türkei hat gar nichts. Und das zeigt doch, dass es ein Versprechen ist, das jetzt gemacht wird, also Vollmitgliedschaftsperspektive , das vielleicht gar nicht eingehalten wird, wahrscheinlich sogar gar nicht eingehalten wird, und ob das wirklich den Interessen auch der Türken dient, glaube ich nicht.

Birke: Dennoch, Herr Pflüger, drängt sich der Eindruck auf, als ob das Timing ganz bewusst gewählt worden ist und als ob man eben hier, wie es die Grünen auch behaupten, als ob Sie hier mit einer populistisch aufgeladenen Kampagne nun sozusagen auch den Start der EU-Beitrittsverhandlungen aus wahltaktischen Gründen torpedieren.

Pflüger: Also wie Sie auf diese Idee kommen, weiß ich, ehrlich gesagt, nicht. Erstens steht in dem Brief von Angela Merkel und Herrn Stoiber überhaupt nicht drin, dass wir die Verhandlungen blockieren, das Gegenteil steht da drin. Zweitens sagen wir ja nur, wir wollen das Tor für die Türkei offen halten, aber wir wollen, dass in den Verhandlungen auch gesprochen wird über privilegierte Partnerschaft, das heißt über eine Zwischenlösung zwischen dem völligen Absturz und der Vollmitgliedschaft. Und was heißt populistisch? Darf ich Ihnen mal sagen, die Bürger fragen, in jeder Veranstaltung wird gefragt. Was sollen wir denn machen? Sollen wir im Wahlkampf sagen, tut uns Leid, dazu haben wir keine Meinung? Wir sagen den Bürgern ohne Auflagen, ohne jeden antitürkischen Akzent, ohne jede Art von Populismus, ohne Unterschriftenaktionen, wir sagen aber unsere Meinung, wir glauben, dass die Vollmitgliedschaft der Türkei die Europäische Union, die in einer schweren Krise ist, überfordert, und wir glauben, dass es auch die Türkei überfordert, und bieten ganz konstruktiv einen anderen Weg an. Was ist denn daran populistisch? Ich bitte Sie!

Birke: Das heißt, es wird also keine Unterschriftenaktion geben. Sie wollen es nicht bewusst als Reizthema im Wahlkampf einsetzen?

Pflüger: Ja, also außer Frau Roth und den Grünen hat doch solche Behauptungen auch gar keiner aufgestellt, und wenn Sie den bisherigen Verlauf dieses Wahlkampfes sich angucken wie auch früher schon des Europawahlkampfes und von Landtagswahlkämpfen, da kann man der Union nun wirklich viel vorwerfen, aber nicht, dass sie hier ein Thema populistisch aufheizt. Was glauben Sie, wie man es aufheizen könnte, wenn man wollte? Also wir gehen im Gegenteil sehr verantwortungsvoll damit um. Aber dass wir unsere Meinung sagen, dass wir anderer Meinung sein können als die Stimmen, die Sie eben zitiert haben, dass wir uns auch nicht unter Druck setzen lassen, das werden wir wohl noch sagen dürfen. Diese Art, entweder ihr seid für die Vollmitgliedschaft oder wir kündigen euch die Freundschaft auf, das empfinde ich persönlich als ein unter Druck Setzen. Ich bin ein Freund der Türkei, ich bin es immer gewesen, und ich wehre mich nur dagegen, dass der einzige Maßstab für die Freundschaft der Türkei die Bejahung der Vollmitgliedschaft ist. Dann ist es nicht weit her mit der Freundschaft.

Birke: Herr Pflüger, Wäre es denn unter diesen Umständen nicht klüger gewesen, einfach auf ergebnisoffene Verhandlungen zu setzen und nicht jetzt in einem Brief die anderen konservativen EU-Staats- und Regierungschefs aufzufordern, ganz bewusst das Ziel der privilegierten Partnerschaft als Endziel für die Verhandlungen festzuschreiben?

Pflüger: Hören Sie, Sie müssen den Brief schon genau lesen. Also unser Ziel als Union ist die privilegierte Partnerschaft, weil wir sagen, das ist ein langfristig tragfähiger Weg. Aber wir können den anderen gar nichts vorschreiben, und wir haben die Verhandlungen nicht blockiert. Das Einzige, worauf man auch hinweisen muss, ist das Zypernthema. Die EU hat die Türkei im letzten Jahr aufgefordert, die Zyprioten anzuerkennen, Zypern anzuerkennen, und das sollte geschehen durch die Unterschrift unter das Protokoll der Zollunion. Die Türkei hat nun dieses Protokoll unterzeichnet, gleichzeitig aber eine Erklärung verabschiedet und gesagt, das sei aber keine Anerkennung Zyperns. Jetzt sollen also die Verhandlungen begonnen werden mit der Türkei. Wir sind gar nicht grundsätzlich dagegen, sondern sagen, es muss in eine andere Richtung gehen, aber die Türkei will jetzt mit der EU verhandeln, ohne eines der Mitglieder der EU anerkannt zu haben. Das sagt der französische Präsident Chirac, nicht die im Wahlkampf befindliche CDU, sondern der französische Präsident, das geht so nicht. Das muss geklärt werden.

Birke: Das heißt, die Türkei muss Ihrer Meinung nach erst Zypern formell anerkennen. Das wird ja auch eine Rolle spielen am Donnerstag, wenn sich die EU-Außenminister auf ihrem informellen Treffen in Newport in Wales über den Start der Beitrittsverhandlungen unterhalten.

Pflüger: Mich interessiert, was eigentlich die Bundesregierung dazu sagt, was der französische Präsident geäußert hat. Muss die Türkei nachlegen oder reicht das der Bundesregierung? In jedem Fall müssen die Außenminister über dieses sensible Thema sprechen, aber ich will noch einmal sagen, uns geht es genau nicht um Blockade, wir wollen der Türkei nicht das Tor nach Europa zusperren. Wir haben ein Interesse an einer stabilen Türkei, an einem stabilen NATO-Partner. Wir wollen hier friedlich mit den Türken bei uns zusammenleben, aber wir wollen uns auch nicht unter Druck setzen lassen, und in unseren Augen ist die Vollmitgliedschaft der Türkei, die zu 95 Prozent außerhalb des geografischen Europas liegt, die ein gewaltiges Land ist, eine Überforderung der Europäischen Union, die schon jetzt nicht mehr weiß, wie sie ihre laufenden Ausgaben finanzieren soll und die keine Verfassung hat, wo der Stabilitätspakt ausgehöhlt wird. In dieser Situation mit der Türkei eine Vollmitgliedschaftsperspektive zu eröffnen, ist nicht verantwortlich, und deswegen sagen wir ganz ruhig, wir wollen darüber diskutieren, wir wollen mit den Menschen darüber sprechen, das hat mit Populismus überhaupt nichts zu tun.

Birke: Sehen Sie denn eine Chance, sollte es zu einem Regierungswechsel kommen, dass Sie dann noch einmal die Konditionen für die Beitrittsverhandlungen, die am 3. Oktober mit der Türkei und der EU aufgenommen werden sollen, modifizieren können?

Pflüger: Nein, wir haben immer gesagt, pacta sunt servanda, das heißt, wir bilden uns nicht ein, EU-Politik, also das heißt, geltende Verträge, laufende Verträge müssen eingehalten werden. Wir werden uns an das halten, was die EU beschließt, aber wir werden im Rahmen der Verhandlungen in den nächsten zehn Jahren - das sagt ja auch die EU, dass es zehn Jahre dauern soll - immer wieder darauf drängen, überlegt euch, ist die Vollmitgliedschaft der richtige Weg? Wir wollen die privilegierte Partnerschaft, und eine von Angela Merkel und der CDU/CSU geführte Regierung wird dafür streiten, dass am Ende dieser Verhandlungen die privilegierte Partnerschaft, das heißt eine sehr enge Anbindung der Türkei an die EU, allerdings unterhalb der Ebene der Vollmitgliedschaft stattfindet. Und noch einmal: Wir glauben, das ist ein faires Angebot an die Türken, über das sie sich wahrscheinlich gefreut hätten, wenn nicht auf der anderen Seite von einigen Staats- und Regierungschefs so stark in die Richtung gezerrt worden wäre, dass man ihnen die Vollmitgliedschaft gibt. Dass die Türken jetzt sagen, wir wollen nicht die privilegierte Partnerschaft, wenn ihnen doch Herr Schröder, Herr Fischer und Herr Chirac die Vollmitgliedschaft anbieten, gut, das ist verständlich.

Birke: Friedbert Pflüger war das, der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag zum Thema Türkeibeitrittsverhandlungen. Vielen Dank, auf Wiederhören!

Pflüger: Alles Gute!

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/413229/

DeLaHoya
01.09.05, 17:36
Was für ein arrogantes AL!

Das wird mal kurz 16 Jahre Unionsregierung unter den Teppich gekehrt und Zypern auf ein Problem der Anerkennung verkürzt.

Und nun soll die CDU/CSU ehrlicher mit den Türken sein?

Gökcen
01.09.05, 17:50
Was für ein arrogantes AL!

Das wird mal kurz 16 Jahre Unionsregierung unter den Teppich gekehrt und Zypern auf ein Problem der Anerkennung verkürzt.

Und nun soll die CDU/CSU ehrlicher mit den Türken sein?

hast scho recht, aber es sieht sehr gut aus für die cdu! mein bester freund idt wahlkampfhelfer bei der SPD und er sagt das sie bis jetzt NUR negative reaktionen vom volk bekommen haben..naja ich weiss nicht..anscheinend gefällt es dem wähler, was die cdu so im programm hat

Carlito
01.09.05, 18:52
hast scho recht, aber es sieht sehr gut aus für die cdu! mein bester freund idt wahlkampfhelfer bei der SPD und er sagt das sie bis jetzt NUR negative reaktionen vom volk bekommen haben..naja ich weiss nicht..anscheinend gefällt es dem wähler, was die cdu so im programm hat
Das ist alle Jahre(4) wieder das selbe, jemand kommt an die Macht, baut scheiße(anders geht es nicht weil die fetten jahre vorbei sind) und wird abgewählt. Zum schluss der Verhandlungern mit der Türkei da wette ich ist die SPD wieder an der Macht(oder eine CDU ala Helmut Kohl).

DeLaHoya
10.09.05, 18:48
Türkei: Zurück auf Feld eins?

Heikles Wahlkampfthema: Angela Merkel will die Türkei nicht in der EU – Auch SPD bremst

Die Türkei-Politik der rotgrünen Regierung stösst im Volk auf immer offeneren Widerstand: Die Mehrheit der Deutschen lehnt eine Vollmitgliedschaft der Türkei ab. Wenig überraschend also, dass Angela Merkel im Wahlkampf dagegen hält und Türken und Deutschen den Weg für eine «privilegierte Partnerschaft» als Ausweg empfiehlt: Die EU dürfe nicht «überdehnt» werden. Und andererseits weiss die Regierung Schröder nicht, wie sie aus der Tabuzone ihrer bisherigen Türkei-Politik herauskommen soll. In der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» brachte der grüne Aussenminister Fischer die Verlegenheit auf den Punkt: «Wir haben der Türkei Zusagen gemacht, seit Adenauer Bundeskanzler war ... Jede Form der Absage, wie sie Angela Merkel betreibt, würde nicht nur in der Türkei auf scharfe Kritik stossen, sondern in der gesamten islamisch-arabischen Welt als Zurückweisung empfunden.» Korrektur erwünscht, aber nicht möglich?

Volkes Stimme wird gehört

Auffällig in diesem Wahlkampf ist jedenfalls, dass sich in der Türkei-Frage die beiden grossen Volksparteien in ihrer Haltung so glasklar unterscheiden wie bei fast keinem andern Thema. Und trotzdem wird kein richtiger Streit daraus, weil die angeblich so gegensätzlichen Positionen von Schröder und Merkel in Wirklichkeit nicht mehr so weit auseinander klaffen. Aus «geostrategischen» Gründen, sagt Schröder, müsse Deutschland die türkische EU-Vollmitgliedschaft anstreben. Oder mit Fischers Worten: «Die umfassende Modernisierung und feste Verankerung der Türkei im Westen ist eine ganz zentrale Frage für unsere Sicherheit an der Schnittstelle von Europa zur arabischen Welt und zu Iran.» Doch wenn die Europäische Union am 3. Oktober die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufnimmt, wird Deutschland ebenso wie Frankreich auf der Bremse stehen. Einfach darum, weil das Volk das so will. Und auf Volkes Stimme pflegt der amtierende Kanzler ebenso zu hören wie die mutmassliche neue Kanzlerin Merkel.

Diese Behauptung lässt sich mit Beispielen aus dem Wahlkampf belegen, und das bei Union und SPD. In Deutschland leben 2,2 Millionen Türkischstämmige. Und weitere fast 700 000 haben bereits die deutsche Staatsangehörigkeit und sind also wahlberechtigt. Aus diesem Grund wollten türkischstämmige Mitglieder der CDU eine eigene Kampagne fahren für ihre Landsleute. Doch die Aktion des konservativen «Deutsch-Türkischen Forums» wurde in der Berliner CDU-Zentrale gestoppt. Parteiintern liess CDU-Generalsekretär Volker Kauder verlauten, das könnte «Diskussionen mit der Stammklientel» geben. Resigniert erklärten die türkischstämmigen CDU-Politiker, dass man im Adenauerhaus offenbar nicht zur Kenntnis nehmen wolle, dass sie inzwischen «ein integraler Bestandteil der deutschen Gesellschaft» seien – so berichtete der «Spiegel» über den konkreten deutsch-türkischen Konflikt bei der CDU. Angesichts der Position von Angela Merkel in der EU-Beitrittsfrage mag das wenig erstaunlich sein.

Dafür umso mehr, was sich derzeit bei der SPD abspielt. Zwar tauchen auf sozialdemokratischen Wahllisten auch türkischstämmige Kandidaten auf, wie etwa in Berlin Ahmet Iyidirli, aber auf chancenreichen Listenplätzen steht keiner. Einen Migranten in der Exekutive findet sich im ganzen Land nicht. Der prominenteste deutsche «Quoten-Türke» heisst Cem Oezdemir, der als Grüner vor elf Jahren in den deutschen Bundestag einzog und wieder auszog. Jetzt sitzt er im Europaparlament und ärgert sich noch immer, wenn er in Talkshows als «Türke mit deutschem Pass» vorgestellt wird.

Kritische SPD-Exponenten

Nicht nur die Union und ihre Spitzenkandidatin Angela Merkel wollen keine Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union, auch prominente SPD-Politiker wagen sich unterdessen aus der Deckung und widersprechen dem offiziellen Regierungskurs: So erklärte Sigmar Gabriel, einer der Hoffnungsträger seiner Partei, jüngst in der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung», man könne doch «als Politiker nicht gegen die Ängste der Bevölkerung anregieren». Noch vornehmer drückte sich Klaus Hänsch aus, der ehemalige Präsident des Europaparlaments: «Wenn eine Lösung zustande kommt, die weniger als eine Vollmitgliedschaft ist, wird es aus der SPD keinen massiven Widerstand dagegen geben.» Das europäische Haus muss anders gebaut werden als einmal geplant, das wissen auch Schröder und Fischer, doch ein Wahlkampf-Thema kann das für SPD und Grüne tatsächlich nicht sein.

Fritz Dinkelmann, Berlin

http://www.tagblatt.ch/index.jsp?artikel_id=1084363&ressort=hintergrund

DeLaHoya
05.10.05, 16:34
"Erneuerung nur mit EU-Perspektive"

Die Türkei gehört nach Europa, und alle profitieren davon, sagt Bülent Arslan, Chef des Deutsch-Türkischen Forums in der CDU. Er rät seiner Partei, auf das Land am Bosporus und besonders auf in Deutschland lebende Türken zuzugehen

taz: Herr Arslan, sind Sie mit dem Verhandlungsergebnis zwischen der EU und der Türkei zufrieden?

Bülent Arslan: Ich denke, dass den Interessen Deutschlands und der Türkei gedient wird - vor allem auch den Beziehungen zwischen den Ländern. Es kommt nun zu Verhandlungen über eine EU-Mitgliedschaft. Sie werden mindestens zehn Jahre dauern, und sie sind ergebnisoffen. Der Ball liegt auf türkischer Seite.

Sind Sie erleichtert?

Ich verbinde mit dieser Entscheidung die Hoffnung, dass die große Aufregung über das Thema sich jetzt bald verliert. Das ist nötig.

Was haben die Österreicher für ein Problem mit der Türkei?

Das hat, glaube ich, zwei Gründe: Erstens befanden die sich im Landtagswahlkampf, und zweitens ging es dabei viel mehr um Kroatien als um die Türkei. Aber das hinterlässt natürlich Spuren in der Türkei. Glücklicherweise betrifft uns das in Deutschland ja nicht.

Uns betrifft dagegen die Frage nach dem nächsten Kanzler. Wer wird es?

Ich gehe fest davon aus und wünsche mir, dass es Frau Merkel wird.

Frau Merkel hat sich allerdings gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei ausgesprochen.

Frau Merkel hat aber auch gesagt, dass bestehende Verträge eingehalten werden müssen. Ich gehe davon aus, dass eine neue Bundesregierung die Verhandlungen konstruktiv begleitet und eben nicht torpediert. Aber: Sie wird darauf achten, dass Vorgaben auf türkischer Seite eingehalten werden.

Für die Türken sind die EU-Verhandlungen eine Frage der Ehre. Warum?

Eine der Ursachen ist, dass die Türken seit ungefähr 200 Jahren einen Weg in Richtung Europa gehen. Das hat in der osmanischen Zeit angefangen und wurde mit Atatürks Reformen verstärkt. Die Vollmitgliedschaft in der EU wäre die Vollendung dieses Projekts.

Was wären denn die Vorteile einer Vollmitgliedschaft - für beide Seiten?

Man kann wirklich sagen, der Weg ist das Ziel - er ist wichtiger noch als die Mitgliedschaft. Die Türkei ist in ihren Grundsätzen ein demokratisches, rechtstaatliches und marktwirtschaftliches Land. Aber es gibt in all diesen Bereichen noch große Probleme. Die Türkei entwickelt und erneuert sich nur mit der EU-Perspektive. In den letzten Jahren hat sich das Land massiv stabilisiert. Es gab wirtschaftlichen Aufschwung mit Wachstumsraten von über fünf Prozent. Die Verhandlungen werden diesen Prozess politisch und wirtschaftlich forcieren. Die Türkei ist so etwas wie das China Europas, mit einem riesigen Markt, einer jungen Bevölkerung und guten Produktionsbedingungen.

Danach wäre die Türkei ein Konkurrent in der EU?

Europa wird wirtschaftlich profitieren, aber in erster Linie sollte der friedenspolitische Aspekt im Vordergrund stehen. Es ist die Chance, sich erstmals an ein muslimisches Land zu binden. Hier sollten wir uns an den ursprünglichen europäischen Einigungsgedanken erinnern: Es ging um Frieden auf dem Kontinent. Heute geht es im Nahen Osten um den Frieden. Hier braucht Europa Vermittler. In der islamischen Welt herrscht das Vorurteil, dass sich Europa als eine geschlossene Gesellschaft sieht. Wenn man die Türken mit ins Boot holt, könnte man mit diesem Vorurteil aufräumen.

Welche Probleme müssen in der Türkei gelöst werden?

Da kommt schon einiges zusammen. Ein Punkt ist das türkische Militär, das eine sehr starke Stellung hat - gerade auch wirtschaftlich, es ist an vielen Unternehmen beteiligt. Ein anderer Punkt ist die Marktwirtschaft. Die Privatisierung von Unternehmen muss vorangetrieben werden. Aber: Die Türken haben auch Angst, für die EU ihre nationale Seele zu opfern.

In Ihrer Aufzählung fehlt die Frage der Menschenrechte. Und die ist problematisch.

Hier gibt es Nachholbedarf, aber man darf den kulturellen Kontext nicht vergessen. Mit der Republik wurde das Staatsprinzip des Nationalismus eingeführt. Der Bevölkerung wurden in der Schule, der Armee, den Medien bestimmte Sichtweisen eingetrichtert. Dazu gehören die Armenienfrage, die Kurdenfrage und die absolute Unteilbarkeit des Landes. Das kann man nicht von heute auf morgen ändern. Dafür braucht es mutige Leute, die sich nach vorne wagen. Jemand aber, der in der Türkei Politik macht, kann nicht zu den Vorreitern gehören. Er würde scheitern. Politiker müssen einen Spagat vollführen. Das hat in den letzten Jahren überraschend gut funktioniert.

In Österreich wurde gegen die Türkei gewettert, aber gerade auch Ihre Partei, die CDU, hat mit der Türkeifrage populistische Wahlkämpfe betrieben, um möglichst auch noch die letzte Stimme am rechten Rand abzufischen.

Auch die deutsche Öffentlichkeit geht sehr emotional mit dem Thema Türkei um. Negative Schlagworte sind islamischer Terrorismus, Ehrenmorde und Zwangsheiraten. Aber: Mit ihrer emotionalen politischen Ansprache hat sich die CDU bei den in Deutschland lebenden Türken viele Türen verschlossen - jedoch keine nennenswerten Stimmengewinne bei den Deutschstämmigen verzeichnet.

Ist ein Strategiewechsel nötig?

Die CDU müsste ein nationalkonservatives Publikum binden, aber unter dem wachsenden Potenzial türkischstämmiger Deutscher Unterstützung suchen. Hier machen wir als CDU zwei fundamentale Fehler. Zum einen meinen wir, dass konservative Positionen der CDU die Türken nicht ansprechen. Das ist falsch. Gerade unsere Linie für einen innenpolitisch starken Staat, für die absolute Priorität von Familien, für die Zurückhaltung bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und sogar für eine Begrenzung der Zuwanderung sind mehrheitsfähige Positionen unter den Türken. Zum anderen glauben wir, dass die Türken zu 80 Prozent traditionell links seien. Das ist ein Klischee. Umfragen zeigen, dass in Deutschland mindestens 60 Prozent der Türken konservativ sind. Das Potenzial ist gerade für die CDU enorm.

Gibt es Strategien, dieses Potential zu nutzen?

Jürgen Rüttgers hat in Nordrheinwestfalen den ersten deutschen Integrationsminister eingeführt. Die CSU hat sogar eine türkischsprachige Homepage. Günther Beckstein beispielsweise ist einer der besten Türkenkenner in Deutschland. In seiner Funktion als bayrischer Innenminister muss er damit allerdings vorsichtig hantieren.

Das ganze Thema wäre in Deutschland vermutlich weniger brisant, wären die Türken besser integriert. Was ist falsch gelaufen?

Beide Seiten sind zu lange davon ausgegangen, dass sie nur befristet nebeneinander her leben. Auf deutscher Seite hat man oft unter dem Toleranzmantel Gleichgültigkeit gezeigt. Hinzu kommt eine entgegengesetzte Vorstellung von Integration. Die meisten Deutschen wünschen sich Assimilation, die meisten Türken wollen möglichst originär türkisch bleiben. Es kommt ein Problem hinzu: Die Deutschen sind kopfgesteuert. Nach dem Motto: Wir geben den Türken Sprachkurse, dann läuft die Integration. Aber das ganze muss auch über den Bauch gehen, die Leute müssen sich wohl fühlen.

INTERVIEW: TIM FARIN
CHRISTIAN PARTH

taz Nr. 7785 vom 5.10.2005, Seite 12, 239 Zeilen (Interview), TIM FARIN / CHRISTIAN PARTH

http://www.taz.de/pt/2005/10/05/a0164.nf/text.ges,1

DeLaHoya
05.10.05, 16:35
Der Bevölkerung wurden in der Schule, der Armee, den Medien bestimmte Sichtweisen eingetrichtert. Dazu gehören die Armenienfrage... Das kann man nicht von heute auf morgen ändern. Dafür braucht es mutige Leute, die sich nach vorne wagen. Jemand aber, der in der Türkei Politik macht, kann nicht zu den Vorreitern gehören.

Bülent Arslan, ein TÜV-Türke.

Scipio
05.10.05, 16:42
Was ist denn ein "TÜV-Türke"?

DeLaHoya
05.10.05, 16:45
Was ist denn ein "TÜV-Türke"?

Ein Türke, der weder Mut noch eigene Meinung hat und allem zustimmt, was man in Deutschland für politisch opportun hält.

Der Schakal
05.10.05, 16:48
Was ist denn ein "TÜV-Türke"?


Ein Türke, der weder Mut noch eigene Meinung hat und allem zustimmt, was man in Deutschland für politisch opportun hält.

Kurze Beschreibung eines TÜV-Türken (meinerseits):

Sind die Türken dumme Untermenschen die es niemals in ihrem Leben zuwas bringen werden?

Antwort des TÜV-Türken: Ja.

Haben sie 10 Mio. Armenier ermordet und ist dies ein Völkermord?

Antwort des TÜV-Türken: Ja.

Unterdrücken die Türken ihre Frauen und misshandeln sie?

Antwort des TÜV-Türken: Ja.

Herzlichen Glückwunsch sie dürfen in den Bundestag eintreten!


:mad: :mad: :mad:

Scipio
05.10.05, 17:22
Aus euren Antworten höre ich den Vorwurf des Verrats raus. Lieg ich da richtig?

tralles
05.10.05, 17:26
Ich sage es immer wieder, wenn ich über B.Arslan spreche - Bülent Arslan, der erste Türke, der von der CDU bereits eine priviligierte Partnerschaft bekommen hat!

tralles
05.10.05, 17:31
Aus euren Antworten höre ich den Vorwurf des Verrats raus. Lieg ich da richtig?

Verrat, nö. Nur assimiliert... oder am besten erklärend. Ein TÜV-Türke hat seine Identifikation mit der türkischen Gemeinde aufgegeben, um in der deutschen Politik ernst genommen zu werden, um in der deutschen Politik aufsteigen zu können.

Er setzt sich nicht für die echten Interessen der Türken hierzulande ein, sondern folgt der Politik, die unser (Noch-) Innenminister vorgegeben hat, die da lautet "Assimilation ist die beste Integration"!

Mike Hammer
05.10.05, 17:35
Gibt es in der Türkei eigentlich auch TÜV-Kurden ?

Und ist -mit Blick auf die Staatsraison- nicht der TÜV-Kurde der bessere Kurde ?

Und...äääähhh, warum sollten die Deutschen die Türken nicht zu assimilieren versuchen ? Ich meine, wenn die Türken dies mit den Kurden dürfen, warum dürfen dann die Deutschen das nicht ?

Mike Hammer

sunx1569
05.10.05, 17:59
Gibt es TÜV Deutsche in Deutschland? Ich meine nein, darum kann es auch keinen TÜV Kurden in der Türkei geben, aber sehrwohl TÜV Kurden in Deutschland.
Na, den Sinn erkannt?

DeLaHoya
05.10.05, 18:19
Gibt es in der Türkei eigentlich auch TÜV-Kurden ?

Und ist -mit Blick auf die Staatsraison- nicht der TÜV-Kurde der bessere Kurde ?

Und...äääähhh, warum sollten die Deutschen die Türken nicht zu assimilieren versuchen ? Ich meine, wenn die Türken dies mit den Kurden dürfen, warum dürfen dann die Deutschen das nicht ?

Mike Hammer
Es gibt in der Türkei jede Menge Kurden, die durch den TÜV fallen. Nur, kommen diese auch zu Wort.

In Deutschland jedoch kommt kein Türke zu Wort, der nicht die Türken-TÜV-Plakette erhalten hat.

Kapischko Mike?

karasevda75
09.10.05, 06:51
Gibt es in der Türkei eigentlich auch TÜV-Kurden ?

Und ist -mit Blick auf die Staatsraison- nicht der TÜV-Kurde der bessere Kurde ?

Und...äääähhh, warum sollten die Deutschen die Türken nicht zu assimilieren versuchen ? Ich meine, wenn die Türken dies mit den Kurden dürfen, warum dürfen dann die Deutschen das nicht ?

Mike Hammer

Nein, das kann man nicht miteinander vergleichen... die kurdische Ethnie gehört natürlicherweise zum ethnischen Mosaik der Türkei und deswegen ist sie, wie alle anderen ethnischen Gruppen dazu verpflichtet, bestimmte Anforderungen( Unterricht auf Türkisch und ein gewisses Maß an Staatstreue usw) zu erfüllen.
Wir sind ursprünglich als Gastarbeiter gekommen, gehören also nicht unbedingt zum Mosaik dieses Landes, wir sind auch nicht daran interessiert die deutsche Identität anzunehmen(jedenfalls im Moment) und wir wollen nicht dazu genötigt werden...
Wie sich die weitere Entwicklung gestalten wird, was in 5 Generationen sein wird, steht natürlich noch in den Sternen und entbehrt deswegen jeglicher Diskussionsgrundlage.

Kala soweit komsi

Yasin
30.10.05, 21:29
Verrat, nö. Nur assimiliert... oder am besten erklärend. Ein TÜV-Türke hat seine Identifikation mit der türkischen Gemeinde aufgegeben, um in der deutschen Politik ernst genommen zu werden, um in der deutschen Politik aufsteigen zu können.

Er setzt sich nicht für die echten Interessen der Türken hierzulande ein, sondern folgt der Politik, die unser (Noch-) Innenminister vorgegeben hat, die da lautet "Assimilation ist die beste Integration"!

puh..als ich den thread(Anfang) las dachte ich schon ich wär der Einzige der dem Kerl nicht ganz zustimmt ^^"
Ehrlich gesagt verunsichert mich dieses ganze gelaber vom EU-Beitritt und dieses pseudo-"moderne" rumgetue schon sehr (sry,wenn dies der falsche thread dafür ist..).
Allein schon wenn ich sowas wie "das China Europas" höre denk ich da gleich an die ganzen wirklich unterdurchschnittlich bezahlten Chinesen,die sich für div. Firmen den Allerwertesten aufreissen und unter übelsten Bedingungen Leben nur damit wir hier z.B. nen billigeren Fernseher kaufen können (der dann am ende eh wieder durch Marken und Mehrwertsteuern überteuert wird). - Und ich fürchte uns wirds dann wohl auch nicht grade besser gehn,nur das man dazu noch die paar rohstoffe des Landes abbauen (die sich das Land hoffentlich für schwierigere Zeiten aufbewahrt) und die schöne Natur mit irgendwelchen Industrie Anlagen überbaut wird ~__~

Also weiß nicht wie ihr das seht,vielleicht hab ich auch einfach nur eine falsche Vorstellung von dem ganzen (wie meine Mum mich immer zu beruhigen versucht)aber ich wär doch schon dafür das man erstmal das eigene Volk ob es mit solch einem Leben einverstanden wäre... ich jedoch bin eher gegen den EU-Beitritt (oder könnt ihr mir erklären was so toll an der EU ist,und warum die Türkei sie SO nötig hat?).

Yasin

zübeyde
21.03.06, 11:42
http://www.zeit.de/online/2006/11/chirac_wirtschaft

ZEIT online, dpa, 14.3.2006


Chirac verärgert über deutsche Wirtschaftskritik

Zwischen Paris und Berlin gibt es offene Differenzen über die künftige EU-Industriepolitik


http://zelos.zeit.de/bilder/2006/11/aktuell_online/teaser_artikel/chirac_merkel250.jpg

Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs sind am Dienstag zu Beratungen in Berlin zusammengetroffen
© Michael Hanschke dpa/lbn


Zwischen Paris und Berlin gibt es offene Differenzen über die künftige EU-Industriepolitik.


Staatspräsident Jacques Chirac zeigte sich am Dienstag verärgert über Vorwürfe auch aus der neuen Bundesregierung, Frankreich gehe es nur um den Schutz der eigenen Wirtschaft. »Das ist absolut absurd«, betonte Chirac nach dem ersten Treffen des deutsch-französischen Ministerrats seit dem Regierungswechsel in Berlin.


Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel wies Chirac darauf hin, dass ausländische Unternehmen in seinem Land doppelt so viel Geld investierten wie in Deutschland. »Hier stimmt etwas nicht, wenn man Frankreich beschuldigt, sich protektionistisch zu verhalten.«

Chirac reagierte damit auf deutsche Kritik an den Bemühungen der Regierung in Paris, insbesondere einen Verkauf großer französischer Energieunternehmen ins Ausland zu verhindern. Kanzleramtsminister Thomas de Maizière hatte Paris deswegen Verstöße gegen europäisches Recht und taktisches Verhalten im Blick auf die Wahlen im kommenden Jahr vorgehalten. Auch Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hatte »industriellen Patriotismus« kritisiert.

Nach Angaben Merkels ging es bei den Gesprächen nicht um die konkreten Projekte. Dies sei Sache der Wirtschaft. Die EU-Kommission hat von Paris Auskünfte über die angekündigte Fusion der Energieversorger Gaz de France und Suez verlangt, mit der die Übernahme durch ein italienisches Unternehmen blockiert werden soll. Chirac sprach sich für eine Energiepolitik der EU aus, die auch die Versorgungssicherheit garantieren müsse.

In außenpolitischen Fragen gab es breite Übereinstimmung. Merkel und Chirac bekräftigten ihre Bereitschaft, die geplante UN-Militäroperation zur Überwachung der Wahlen im Kongo personell »maßgeblich« zu unterstützen.
Dies gelte auch für die Mission in der sudanesischen Krisenregion Darfur, hieß es in einer Erklärung des deutsch-französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats.

Die Verkehrsminister unterzeichneten ein Abkommen zum Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Kehl. Damit soll bis 2010 die Verbindung der Hochgeschwindigkeitsnetze zwischen beiden Ländern sichergestellt werden. Weiter vereinbart wurde die engere Vernetzung der Strafregister beider Länder. Bei Verkehrsverstößen soll es künftig eine schnellere grenzüberschreitende Halter-Identifizierung geben. Zu den weiteren gemeinsamen Projekten gehört der Aufbau einer europäischen digitalen Bibliothek, ein gemeinsames deutsch-französisches Geschichtsbuch für Schulen und eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen die Vogelgrippe.

Ein Schwerpunkt des nächsten Treffens beider Kabinette im Oktober in Paris soll die Integration von Jugendlichen ausländischer Abstammung sein. Ministerpräsident Dominique de Villepin war wegen der anhaltenden Proteste von Jugendlichen in Frankreich gegen seine Arbeitsmarktreformen nicht nach Berlin gekommen.



© ZEIT online, dpa, 14.3.2006

zübeyde
21.03.06, 11:46
Beruhigend doch, daß wenigstens über den Kongo-Einsatz und über Diskussionsbedarf bei Fragen der Integration von ausländischen Kindern einhellige Meinung herrscht.

Was die wirtschaftlichen Beziehungen der beiden EU-Staaten angeht, so scheint es wirklich ja erhebliche Differenzen zu geben. Nicht anders ja auch bei Großbritannien zu Frankreich oder Großbritannien zu Deutschland.

zübeyde
24.03.06, 16:39
Zeit.de 24.03.2006



EU-Gipfel
Merkel tadelt Frankreich und Spanien

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben zum Abschluss ihres Frühjahrsgipfels über verbindliche Vorgaben zur Schaffung von Arbeitsplätzen gestritten. Es ging um den Vorschlag, bis 2010 jährlich zwei Millionen neue Jobs in Europa zu schaffen. Auch die Energiepolitik war Thema.Kanzlerin Merkel warnte vor zunehmendem Protektionismus in einigen Mitgliedsstaaten.

HB BRÜSSEL.

Auch die geplante Öffnung der Dienstleistungsmärkte wurde auf dem EU-Gipfel in Brüssel kontrovers diskutiert. Offen war, ob der Gipfel den Beschluss des Europäischen Parlaments als Grundlage für die weiteren Beratungen anerkennen würde. Er sieht vor, dass grenzüberschreitende Dienstleistungen nach den Bedingungen des Ziellandes angeboten werden müssen.

Damit soll ein Unterlaufen von Sozial- und Umweltstandards verhindert werden. Vor allem die neuen EU-Staaten lehnen dies ab. Sie fordern weitergehende Schritte bei der Marktöffnung. Die Mehrheit der EU-Staaten, darunter auch Deutschland, halten den Parlamentsbeschluss indes für einen gangbaren Weg.

Am Donnerstagabend verständigten sich die Staats- und Regierungschefs grundsätzlich darauf, eine gemeinsame Strategie in der Energiepolitik zu erarbeiten. Nationale Kompetenzen wollen die EU-Staaten dabei aber nicht an Brüssel abtreten. Erreicht werden sollen dabei eine bessere Versorgungssicherheit, mehr Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso äußerte sich zufrieden mit der Diskussion.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich im Kreis ihrer Kollegen für die Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte stark gemacht. Angesichts steigender Strompreise forderte sie bis 2007 eine vollständige Marktöffnung nicht nur für die Industrie, sondern auch für Gewerbe und Privatkunden, "damit alle Bürger vom Wettbewerb profitieren". Protektionistischen Bestrebungen erteilte sie eine Absage: "Dazu zählt auch, dass wir die Bildung europäischer Champions nicht aus nationalen Interessen verhindern, sondern marktgerechte Lösungen zulassen." Damit bezog sie sich auf Frankreich und Spanien, die in jüngster Zeit versucht hatten, eine Übernahme ihrer großen Stromkonzerne durch ausländische Wettbewerber aus der EU zu verhindern.

Schüssel betonte, dass die EU bei einem Streit über Protektionismus entsprechende Regeln habe. Es sei Aufgabe der EU-Kommission, den Wettbewerb zu sichern. Barroso sagte, die EU-Kommission habe "die Autorität, sich einzuschalten, und wir werden unsere volle Autorität nutzen". Merkel sagte, ob neben den nationalen Regulierungsbehörden auch eine auf europäischer Ebene gebraucht werde, "bedarf noch sorgfältiger Prüfung".

Das Thema Energie war auf die Tagesordnung der EU gerückt, nachdem es Anfang des Jahres zu Versorgungsengpässen bei Gaslieferungen aus Russland gekommen war. Zudem bereiten der EU die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten Sorge. Merkel wies darauf hin, dass die Abhängigkeit der EU von Energieimporten in den nächsten 20 bis 30 Jahren von jetzt über 50 auf bis zu 70 Prozent ansteigen werde.

Beschlossen wurde auf dem Gipfel zudem ein Treffen der EU-Außenminister Ende April. Thema: die Zukunft Europas. Dabei solle sowohl über künftige Erweiterungsrunden wie auch das weitere Vorgehen zur Rettung der Verfassung erörtert werden. Das Treffen werde in Österreich stattfinden, das genaue Datum und der Ort seien noch nicht klar, hieß es aus Diplomatenkreisen. Die Außenminister hatten am Donnerstagabend über beide Themen beraten.

Die Ratifizierung der Verfassung liegt nach dem Nein der Franzosen und Niederländer auf Eis. Bis Juni soll entschieden werden, wie der Vertrag noch gerettet werden könnte.

Was künftige Erweiterungsrunden betrifft, so haben die Außenminister bereits deutlich gemacht, dass künftig die Aufnahmefähigkeit der EU dabei eine größere Rolle spielen soll. Das Thema Erweiterung gilt als einer der Gründe, warum die Franzosen und Niederländer im Frühjahr vergangenen Jahres mehrheitlich gegen die Verfassung stimmten.
http://zelos.zeit.de/bilder/elemente/transparent_pixel.gif

http://zeus.zeit.de/hb/1115917.xml

KingTurek
14.09.06, 18:13
14. September 2006
Liebe zu Döner, aber nicht zum EU-Beitritt der Türkei: Merkel bei "Hürriyet"

Von Thomas Maier

Trotz Lächelns wirkte Angela Merkel eher angespannt: Sofort nach ihrer Ankunft in der Europa-Zentrale des türkischen Dogan-Konzerns in Walldorf bei Frankfurt/Main zog sie Hausherr Aydin Dogan in die Mitte, um sich mit Frau sowie den vier Töchtern zusammen mit der Kanzlerin in Pose zu stellen. Der Besuch der CDU-Politikerin beim Dogan-Konzern, der die Türken in Deutschland mit mehreren Zeitungen und Fernsehkanälen erreicht, fiel am Mittwochabend sehr höflich aus. Insgesamt blieb die Atmosphäre aber reserviert bei der vierstündigen Visite, der das Dogan-Boulevardblatt «Hürriyet» am Donnerstag vier Sonderseiten widmete.

Merkel bewegte sich in dem hochmodernen Verlagsgebäude, in dem Medienzar Dogan mit viel Prominenz das zehnjährige Bestehen des TV- Kanals Euro D feierte, auf nicht einfachem Terrain. Anders als ihr Vorgänger Gerhard Schröder (SPD), der auf den Tag genau vor einem Jahr in der Dogan-Zentrale vor der Bundestagswahl überschwänglich empfangen worden war, ist Merkel keine Befürworterin einer EU- Mitgliedschaft der Türkei.
"Pacta sunt servanda"

Bei einer Podiumsdiskussion mit Chefredakteuren der Dogan-Gruppe machte sie jedoch deutlich, dass sie die laufenden Verhandlungen mit der Türkei nicht torpedieren wolle. «Pacta sunt servanda», beruhigte sie die Türken gleich mehrfach auf lateinisch. Sprich: Die große Koalition in Berlin hält sich an das, was Rot-Grün zuvor vereinbart hat. «Das wird noch schwierige Verhandlungen mit sich bringen», betonte Merkel aber auch. Sie machte kein Hehl daraus, dass sie die von ihr bevorzugte «enge privilegierte Partnerschaft» mit der Türkei wegen der «unterschiedlichen Kulturen» für die eigentlich bessere Lösung hält.

Trotz des Insistierens der türkischen Journalisten, dass der Türkei die EU-Mitgliedschaft doch nicht mehr genommen werden könne, gab Merkel keinen Millimeter nach: «Das Ergebnis wird erst am Ende (der Verhandlungen) feststehen.»
Integration in Deutschland betont

Doch viel lieber als über das Thema EU-Mitgliedschaft wollte die Kanzlerin über die Integration der in Deutschland lebenden Türken reden. Die Sprache sei das «Eingangstor» für die hier lebenden Türken, meinte sie. Gerade türkische Frauen, die zu Hause nur türkisch sprächen, sowie junge Mädchen seien benachteiligt. Große Probleme bei der Einbindung in die Gesellschaft machte die Kanzlerin auch bei jungen Türken ohne Schulbildung aus.

Dass eine bessere Integration der etwa 2,5 Millionen Türken in Deutschland auch zwangsläufig die Einbindung der Türken in die EU bedeute, wie ein Chefredakteur argumentierte, ließ Merkel nicht gelten. «Das sind zwei verschiedene Dinge.» Auch die doppelte Staatsbürgerschaft, wie sie viele einbürgerungswillige Türken gerne hätten, lehnte Merkel ab.

«Ich bin eine große Freundin der Türkei», sagte Merkel zum Schluss der Diskussion versöhnlich. Ihren Tee und auch ihren Döner nehme sie beim Türken um die Ecke von ihrer Berliner Wohnung zu sich. Das will sie trotz des Gammelfleisch-Skandals auch weiterhin tun. Denn damit sei ja nicht der Döner an sich disqualifiziert, sagte die Kanzlerin. Der türkische Kult-Imbiss stand beim anschließenden Bankett jedenfalls nicht auf dem Menü. An der Tafel im eigens aufgebauten Zelt saßen unter anderem Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und Fußball-Trainer Christoph Daum, der bis vor kurzem den türkischen Spitzenverein Fenerbahce Istanbul betreute. (dpa)

http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=68188

KingTurek
14.09.06, 18:15
Vielen Dank das sie Döner essen Frau Merkel.
Sie wissen nicht wieviel es uns bedeutet!:german:

Gökcen
14.09.06, 18:16
Eigentlich macht Döner schöner, aber sie hat bis jetzt bestimmt Döner aus Gammelfleisch gegessen. Anders kann ich mir es nicht erklären:german:

sunx1569
14.09.06, 18:21
die sollte lieber nicht soviel Döner essen. Dann gäbe es auch kein Gammelfleisch.

Komiker
14.09.06, 18:45
Vielen Dank das sie Döner essen Frau Merkel.
Sie wissen nicht wieviel es uns bedeutet!:german:


:brüll: hehehe :aferin:

colak
14.09.06, 19:07
Angié isst im grunde nur Pockwurschtt, daher wird sie nicht döner-schöner:hallo;

KingTurek
14.09.06, 19:15
Eigentlich macht Döner schöner, aber sie hat bis jetzt bestimmt Döner aus Gammelfleisch gegessen. Anders kann ich mir es nicht erklären:german:

Ach, sie beweist nur "Döner macht nicht immer schöner!"

Komiker
14.09.06, 19:22
Kunst ist, wenn man etwas gut kann

Gekünstelt ist, wenn man etwas nicht gut kann...


....trotzdem netter Versuch und zollt den Türken in Deutschland auch den Respekt, den sie verdienen !

Irgendwann wird es auch Kunst werden....

sunx1569
14.09.06, 19:30
Kunst ist, wenn man etwas gut kann

Gekünstelt ist, wenn man etwas nicht gut kann...


....trotzdem netter Versuch und zollt den Türken in Deutschland auch den Respekt, den sie verdienen !

Irgendwann wird es auch Kunst werden....

bist du beleidigte leberwurst? wenn ja, vorsicht gammelfleisch:lach::hallo;

e_mc19
14.09.06, 19:30
KingTürk...dein Avatar ist "scheiße" mach das weg :lach:...Fenerbahce rockt das LAnd :aferin::hallo;

Laudazio
14.09.06, 20:15
Eigentlich macht Döner schöner, aber sie hat bis jetzt bestimmt Döner aus Gammelfleisch gegessen. Anders kann ich mir es nicht erklären:german:Ich finde schon, dass Frau Merkel in den letzten Jahren schöner geworden ist. Ich verfolge ihren Werdegang seit mind. 15 Jahren.

Komiker
14.09.06, 20:20
Ich finde schon, dass Frau Merkel in den letzten Jahren schöner geworden ist. Ich verfolge ihren Werdegang seit mind. 15 Jahren.

man wird halt auch älter und die Meßlatte tiefer...:brüll:

KingTurek
14.09.06, 20:21
KingTürk...dein Avatar ist "scheiße" mach das weg :lach:...Fenerbahce rockt das LAnd :aferin::hallo;

Kiskananlar catlasin:D
http://www.youtube.com/watch?v=aw735FNfqpI&mode=related&search=

Komiker
14.09.06, 20:23
Willst Du damit sagen, dass Laudazio sehr sehr alt ist? :brüll:

keine Ahnung....Menschen werden schöner mit dem Alter, weil man andere Maßstäbe ansetzt...

Vor 15 Jahren war sie nicht gut genug als Sexualpartnerin aber jetzt würde sie eine schöne Großmutter abgeben....die tiefenpsychologischen Bedürfnisse ändern sich halt, somit der Bewertungsmaßstab des Auges...:lach:

Laudazio
14.09.06, 20:30
man wird halt auch älter und die Meßlatte tiefer...:brüll:Jetzt sag bloss, dass es Dir nicht aufgefallen ist.

Ich könnte fast bei "Wetten, dass" auftreten, weil ich Merkel-Bilder auf die Jahreszahl zuordnen kann.

Eine kleine Kostprobe (ohne speziell recherchiert zu haben):

1990
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Internetredaktion/Inhalte-statisch/Bilder/Ministerium-Geschichte-Merkel,property=bild,width=176 ,height=237.jpg


5 Jahre später:
http://www.havelshouseofhistory.com/Merkel,%20Angela.jpg


Heute:
http://english.pravda.ru/img/idb/01-angela_merkel.jpg


Jetzt sag mir nicht, dass das Photoshop ist. Die Evolution im Äusseren kann jeder Blinder erkennen.

Also ich find sie hübscher als vor über 15 Jahren. Eigentlich gibt es keine hässlichen Frauen. Merkel und Wein haben etwas gemeinsam, es ist doch sehr auffällig!

Ob es an ihrem Döner-Konsum, das weiss ich nicht, aber vielleicht sollte man das näher untersuchen. Könnte etwas dran sein.

Komiker
14.09.06, 20:30
Jetzt verstehe ich das richtig mit der Latte. Ich dachte, es war die Messlatte des Betrachters und dessen Alter gemeint gewesen. Du meintest aber das Alter von Ängiee.

Sorry Laudazio.


aber gut, daß Du nachgefragt hast....sonst hätte ich ja gleich "unmißverständlich" formulieren können....

ist ja klar, daß jemand der die Äinschie schon 15 Jahre beobachtet mindestens älter als 21 sein muß, wenn er im Kindergarten schon politisch interessiert war oder noch besser...wenn sie die Nachbarin war.
Daß beide in dieser Zeit 15 Jahre älter wurden ist auch klar... ...denke ich :lach:

e_mc19
14.09.06, 20:31
DIe sieht ja jetzt viel süßer aus als damals in den 90iger :) .... @ KINGTÜRK HAHAHAHHAHAHAHHAHAHAHAHHAHAHAH AHAHAHAHA :gewalt:

Komiker
14.09.06, 20:34
Jetzt sag bloss, dass es Dir nicht aufgefallen ist.

Ich könnte fast bei "Wetten, dass" auftreten, weil ich Merkel-Bilder auf die Jahreszahl zuordnen kann.

Eine kleine Kostprobe (ohne speziell recherchiert zu haben):

1990
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Internetredaktion/Inhalte-statisch/Bilder/Ministerium-Geschichte-Merkel,property=bild,width=176 ,height=237.jpg


5 Jahre später:
http://www.havelshouseofhistory.com/Merkel,%20Angela.jpg


Heute:
http://english.pravda.ru/img/idb/01-angela_merkel.jpg


Jetzt sag mir nicht, dass das Photoshop ist. Die Evolution im Äusseren kann jeder Blinder erkennen.

Also ich find sie hübscher als vor über 15 Jahren. Eigentlich gibt es keine hässlichen Frauen. Merkel und Wein haben etwas gemeinsam, es ist doch sehr auffällig!

Ob es an ihrem Döner-Konsum, das weiss ich nicht, aber vielleicht sollte man das näher untersuchen. Könnte etwas dran sein.

habe es doch erklärt...sie ist nicht schöner geworden, sondern Deine Vorstellung hat sich geändert. Ein Mensch ist immer so schön, wie er im Moment ist, da gibts nicht, schöner oder hässlicher, es gibt nur Deine Vorstellung von schön oder hässlich.
Ich sagte es Dir, jetzt würdest Du sie als Person wahrnehmen, die eine nette, feine Frührentnerin darstellt, aber vor 15 Jahren hast Du es mit den Sexualhormon geformten Augen gesehen. Und da war sie wohl nicht passend in Dein Begattungschema. :brüll:

Komiker
14.09.06, 20:37
Wem dem so ist, so haben wir auch das zu akzeptieren und zu respektieren. :brüll:


Logo....denn hätte sie in sein Schema, oder sagen wir mal in irgendein Schema wie angesprochen gepasst, dann wäre sie anstatt Bundeskanzlerin wohl jetzt wirklich Frührentnerin mit eigenem Garten und die Enkel auf dem Schoß.

Insofern meine Folgerung

Laudazio ist Schuld!!!! :brüll:

Komiker
14.09.06, 20:38
Wollen wir lieber nicht über die Essgewohnheiten von Fr.Merkel sprechen?


Mir egal, solange sie nicht mit vollem Dönermund mir Europa erklärt. :brüll:

Laudazio
14.09.06, 20:38
habe es doch erklärt...sie ist nicht schöner geworden, sondern Deine Vorstellung hat sich geändert. Ein Mensch ist immer so schön, wie er im Moment ist, da gibts nicht, schöner oder hässlicher, es gibt nur Deine Vorstellung von schön oder hässlich.
Ich sagte es Dir, jetzt würdest Du sie als Person wahrnehmen, die eine nette, feine Frührentnerin darstellt, aber vor 15 Jahren hast Du es mit den Sexualhormon geformten Augen gesehen. Und da war sie wohl nicht passend in Dein Begattungschema. :brüll::confused: --> :motz:--> :buuh:

Komiker
14.09.06, 20:40
:confused: --> :motz:--> :buuh:


ja ok, ich habe auch Respekt vor der Frau und ich gebe zu, sie sieht wesentlich frischer und nicht mehr so altbacken aus wie früher.
Aber schön kann ich nicht beurteilen, Schönheit erkennt man doch erst wenn man einen Menschen richtig kennengelernt hat, kannst Du mir dazu beipflichten?

Also Spaß beiseite und wieder ernst...will keine heiligen Kühe schlachten hier.

Laudazio
14.09.06, 20:52
ja ok, ich habe auch Respekt vor der Frau und ich gebe zu, sie sieht wesentlich frischer und nicht mehr so altbacken aus wie früher.
Aber schön kann ich nicht beurteilen, Schönheit erkennt man doch erst wenn man einen Menschen richtig kennengelernt hat, kannst Du mir dazu beipflichten?Langsam werden wir wirklich Off-Topic. Schönheit erkenne ich auf mind. 50 Meter Entfernung, manchmal auch aus grösserer Distanz. Wobei ich momentan eher auf Kurzsichtigkeit verdammt bin, aber das ist ein anderes Thema.


Also Spaß beiseite und wieder ernst...will keine heiligen Kühe schlachten hier.Ich glaube, Frau Merkel findet auch selber Gefallen an ihrem neuen Äusseren. Obwohl sie sich lange Zeit dagegen gesträubt hat.

Was war das Thema? Ach ja, EU-Beitritt. Bin dahingehend nachwievor Optimist :europe:

Öz-Türk
14.09.06, 21:28
Ich find sie absolut süß!

Komiker
14.09.06, 21:40
Ich find sie absolut süß!


echt?

Jetzt muß ich sie mir doch mal anschauen....:lach:

KarmanCorman
14.09.06, 21:51
Schade das in dem Artikel nichts aud die Frage eines türkischen Arbeiters nach der doppelten Staatsbürgershaft steht, ich hab da die ANtwort leider nicht mitbekommen, vielleicht hat es ja sonst noch jmd verfolgt!

hakan.m
14.09.06, 23:26
Vielen Dank das sie Döner essen Frau Merkel.
Sie wissen nicht wieviel es uns bedeutet!:german:yauu bir sey diyecektim ama bosver yoksa burdan atarsinis beni!!!!

Öz-Türk
15.09.06, 00:04
echt?

Jetzt muß ich sie mir doch mal anschauen....:lach:

Verlieb dich aber nicht in sie :P:P:P

Musel
15.09.06, 02:00
"Akzeptieren türkische Jungs denn auch selbstbewusste Frauen?"

Angela Merkel wollte als Ehrengast beim TV-Sender Euro D über Integration sprechen, musste sich aber hartnäckigen Fragen zum EU-Beitritt der Türkei stellen.

Von Gisela Kirschstein

Walldorf - Den roten Teppich hatten die Gewaltigen der türkischen Dogan Media Group ausgerollt, aber die Atmosphäre in dem Druckereigebäude im hessischen Walldorf blieb eher kühl. Im gleißenden Scheinwerferlicht musste sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gut eine Stunde lang hartnäckige Fragen anhören. Dabei war sie als Ehrengast zum zehnjährigen Jubiläum des türkischen Fernsehsenders Euro D angereist. Gekommen war die Kanzlerin auch der türkischstämmigen Deutschen mit dem Ziel, über Integration zu reden. Konfrontiert wurde Angela Merkel stattdessen mit dem Nein der CDU zum EU-Beitritt der Türkei.

1996 wurde Euro D als Auslandskanal des türkischen Marktführers Kanal D ins Leben gerufen. Der Sender des türkischen Medienmoguls Aydin Dogan versteht sich selbst als Sprachrohr der in Europa lebenden Türken. 80 Prozent des Programms kommen aus der Türkei, 20 Prozent werden von den Auslandsstationen geliefert. Es ist nicht die einzige Plattform des Unternehmers: Zur Dogan Media Group gehören das einflussreiche Blatt "Hürriyet" sowie die Zeitungen "Milliyet" und die Sportzeitung "Fanatik". Auf dem Podium saßen in der Diskussionsrunde denn auch gleich vier Chefredakteure und ein Aufsichtsratsvizechef der Mediengruppe neben der Kanzlerin. Die Herren nahmen die Frau nicht nur optisch in die Mitte: Nach ersten Höflichkeitsfragen zur Integration und zu der Unterstützung durch das gemeinsame WM-Fieber, kreiste die Runde praktisch ausschließlich um eine Frage: Warum die CDU der Türkei immer noch eine EU-Vollmitgliedschaft verweigere, und ob das bei der deutschen Ratspräsidentschaft eine Rolle spielen werde.

Die Kanzlerin war sichtlich bemüht, die Wogen zu glätten: Von "Normalität" sprach sie, wenn türkische Jugendliche bei der WM deutsche Fahnen schwenken, "Normalität" müsse werden, dass jeder in Deutschland lebende Türke auch Deutsch könne. Dass die Sprachkurse in Kindergärten "gut sind für die Kinder", sagte die Kanzlerin auch, und dass der Einbürgerungstest ja keine "große Hürde" sein solle. Bei der Integration gebe es eben "Licht und Schatten", betonte Merkel: Zum einen gebe es junge Türken, die mit Ruhrpott-Slang Deutsch sprächen, "da hat man nichts dagegen, wenn die auch mal türkisches Fernsehen sehen". "Sorgen" machten ihr aber die Jugendlichen ohne Ausbildung und nur mit schlechten Deutschkenntnissen und die Frauen, die kein Deutsch könnten, fuhr Merkel nicht ohne Hintergedanken fort und fügte als Seitenhieb hinzu: "Jungen sind mehr integriert als Mädchen. Akzeptieren die Jungen denn auch selbstbewusste Frauen - oder wollen sie eher solche, die sich zurückhalten?"

Eine Antwort auf ihre Frage erhielt die Kanzlerin nicht, überhaupt verhallten ihre Botschaften zum besseren Zusammenleben weitgehend ohne Resonanz in der Runde. Die kritisierte vielmehr, die EU habe die Türkei in Sachen Beitritt "betrogen", und klagte, was denn die Türkei "noch alles" tun solle. Die Türkei müsse das Zypern-Problem lösen, ihre Häfen öffnen und Handelsbeziehungen aufnehmen, konterte Merkel und: "Wir können keine Mitgliedsstaaten in der EU haben, die miteinander im Konflikt liegen." Da sei es ihr auch "relativ egal, wer schuld ist", das Problem müsse schlicht gelöst werden. Wenn der Plan von UN-Generalsekretär Kofi Annan nicht funktioniert habe, müsse es eben in Europa "einen neuen Anlauf geben". Die sonst so eloquenten Herren in der Runde drucksten da merklich herum. Erschreckt fragten sie, ob denn, wenn die Türkei ihre Häfen nicht öffne, die Beitrittsverhandlungen beendet würden. "Als Politiker beantwortet man ,Wenn-dann"-Fragen prinzipiell nicht", konterte Merkel.

Und weil sie so in Fahrt war, wünschte sie sich noch einmal mehr Engagement bei der Sprachförderung, durch eine regelmäßige deutsche Seite im "Hürriyet" etwa. Dann plauderte sie noch von ihrer "Lieblings-Döner-Ecke" in Berlin, ließ sich vom Grünen-Europaabgeordneten Cem Özdemir zu einem gemeinsamen Moscheebesuch überreden und konterte schließlich die Frage, ob sie denn ihrem Sohn erlauben würde, eine türkische Frau zu heiraten, mit dem Satz: "Bei uns ist das so: Wo die Liebe hinfällt, wird geheiratet."

http://www.welt.de/data/2006/09/15/1036475.html

Komiker
15.09.06, 02:51
Verlieb dich aber nicht in sie :P:P:P


Erfolg mach Begehrenswert....wenn sie allem abschwört, sich in Sack und Asche kleidet und nur noch für mich da ist, dann könnte ich mich nach einer mehrjährigen Probezeit sogar wirklich in sie verlieben.....:brüll:

Musel
15.09.06, 10:06
Akzeptieren die Jungen denn auch selbstbewusste Frauen - oder wollen sie eher solche, die sich zurückhalten?"

Eine Antwort auf ihre Frage erhielt die Kanzlerin nicht, überhaupt verhallten ihre Botschaften zum besseren Zusammenleben weitgehend ohne Resonanz in der Runde.

Bravo Angi!


Die Türkei müsse das Zypern-Problem lösen, ihre Häfen öffnen und Handelsbeziehungen aufnehmen, konterte Merkel und: "Wir können keine Mitgliedsstaaten in der EU haben, die miteinander im Konflikt liegen." Da sei es ihr auch "relativ egal, wer schuld ist", das Problem müsse schlicht gelöst werden. Wenn der Plan von UN-Generalsekretär Kofi Annan nicht funktioniert habe, müsse es eben in Europa "einen neuen Anlauf geben".

:aferin:


Die sonst so eloquenten Herren in der Runde drucksten da merklich herum.

Oh Wunder..... :rolleyes:

Klasse, wie Angi die Jungs in die Tasche gesteckt hat!

Da denken die sich, "machen wir mal schön vier gegen eine und stellen die Kanzlerin mit dem Rücken zur Wand. Vielleicht sagt sie ja dann was, was wir zu einem Skandal hochpuschen können. Die Woche hatten wir ja erst zwei aus dem Boden gestampft",

haben aber nicht mit Angi gerechnet....


Und weil sie so in Fahrt war, wünschte sie sich noch einmal mehr Engagement bei der Sprachförderung, durch eine regelmäßige deutsche Seite im "Hürriyet" etwa.

Stehe ich voll dahinter.


...konterte schließlich die Frage, ob sie denn ihrem Sohn erlauben würde, eine türkische Frau zu heiraten, mit dem Satz: "Bei uns ist das so: Wo die Liebe hinfällt, wird geheiratet."


Mensch die Angi, sie wird noch zur Kanzlerin der Herzen.... :german:

tralles
15.09.06, 10:15
Mensch die Angi, sie wird noch zur Kanzlerin der Herzen.... :german:

Ich empfehle Dir, einen Kardiologen zu konsultieren. Was bei dir alles im "Herzen" anklang findet, ist für einen gesunden Menschen nicht zumutbar...

Weltmeister der Herzen...
Kanzlerin der Herzen...
womöglich auch:
"Papst der Herzen", heute frisch in der Zeitung gelesen...

Laudazio
15.09.06, 10:31
@Musel
Nur weil ich objektiv die positive Entwicklung in der Erscheinung von Frau Merkel gelobt habe, heisst es noch lange nicht, dass ich Merkel-Fan bin :hallo;

Musel
15.09.06, 10:33
@Musel
Nur weil ich objektiv die positive Entwicklung in der Erscheinung von Frau Merkel gelobt habe, heisst es noch lange nicht, dass ich Merkel-Fan bin :hallo;

Was nicht ist, wird sicher noch werden. Die mächtigste Frau der Welt wird auch dein Herz noch erobern.... :hallo;

Laudazio
15.09.06, 10:42
Bleibt bitte beim Thema. Danke :hallo;

Komiker
15.09.06, 15:20
Was nicht ist, wird sicher noch werden. Die mächtigste Frau der Welt wird auch dein Herz noch erobern.... :hallo;

oh komm, immerhin sind wir beide Deutsche und von der mächtigsten Frau der Welt zu reden, die im eigenen Land ohne den politischen Gegner garnicht hätte regieren können, ist peinlich und macht Dich zum Narren....

es sei denn es war tiefe Ironie...wenn ja, dann bin ich wohl der Narr....:rolleyes:

Sebbl99
15.09.06, 16:11
ich hab ein kniffliges rätsel für euch

kann man möglicherweise, beides, döner und angie mögen, ohne dass man seine menschliche integrität verliert?

Komiker
15.09.06, 16:21
ich hab ein kniffliges rätsel für euch

kann man möglicherweise, beides, döner und angie mögen, ohne dass man seine menschliche integrität verliert?



Angie muß sich gut verkaufen .... Döner verkaufen sich gut....was hat das mit menschlicher Integrität zu tun?

denizhn
15.09.06, 23:35
Vor der Bundestagswahl 2002 waren CDU-CSU und FDP unter Kanzlerkandidatin Merkel auf jeden Fall gegen EU Beitritt Türkei.Damals haben Union und FDP auf einem Privilegiertem Partnerschaft für die Türkei beharrt.Jetzt unterstützt Merkel CDU-CSU den EU Beitritt der Türkei.
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/14/merkel-tuerken-deutschland/merkel-tuerken-deutschland.html
Kanzlerin besucht eines der wichtigsten türkischen Unternehmen in Deutschland

Merkel: „Ich bin eine Freundin der Türkei

Bundeskanzlerin Angela Merkel (52, CDU) besichtigte gestern eines der größten türkischen Unternehmen in Deutschland! Bei der Dogan-Gruppe in Walldorf bei Frankfurt/M. warb die CDU-Chefin auch für ihre Türkei-Politik.
http://www.bild.t-online.de/BTO/masters/gfx/icons/146/top/icon-Aktuell146x32.gif
Türken in Deutschland (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/14/merkel-tuerken-deutschland/hg-300000-jobs.html)

Sie schaffen (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/14/merkel-tuerken-deutschland/hg-300000-jobs.html)
bei uns mehr als
300 000 Jobs! (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/14/merkel-tuerken-deutschland/hg-300000-jobs.html)


Die Gäste-Liste (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/14/merkel-tuerken-deutschland/hg-gaesteliste.html)

Wer war beim (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/14/merkel-tuerken-deutschland/hg-gaesteliste.html)
deutsch-türkischen
„Gipfel“ dabei? (http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/14/merkel-tuerken-deutschland/hg-gaesteliste.html)



http://www.bild.t-online.de/BTO/shopping/transaktionen/__shop/buecher/angela-merkel-146x181.gif (http://javascript<b></b>:followLink('http://shop.bild.de/suche/angela+merkel.html?cid=30','_b lank','/shopping/shop/bu-angela-merkel');)



Merkel: „Die Türkei ist eine Brücke nach Europa.“
Firmen-Chef Aydin Dogan begrüßte die Kanzlerin: „Wir freuen uns über Ihren Besuch.“
Sein Medienkonzern produziert in Walldorf u.a. die Europa-Ausgaben der größten türkischen Zeitung Hürriyet (Gesamtauflage ca. 700 000, restliches Europa 125 000).
Drei Stunden nahm sich Angela Merkel für ihren ganz persönlichen „Integrationsgipfel“ Zeit, bekannte offen: „Ich bin eine große Freundin der Türkei.“
Besonders habe sie gefreut, dass viele Türken in Deutschland bei der Fußball-WM mit der deutschen Mannschaft mitgefiebert und deutsche Fahnen geschwenkt haben.
Intensiv diskutierte die Kanzlerin auch mit den wichtigsten Vertretern türkischer Medien über die Türkei-Politik der Bundesregierung.
Darunter „Hürriyet“-Chefredakteur Ertugrul Özkök.
Die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei seien unwiderruflich eröffnet, betonte Merkel. „Das wird kein einfacher Weg.“
Trotzdem verfolge die CDU weiter das „Modell einer sehr engen privilegierten Partnerschaft.“
Die Deutschen forderte die Kanzlerin auf, offen auf die türkischen Mitbürger zuzugehen. „Wer in der dritten oder vierten Generation hier lebt, ist kein Gastarbeiter, sondern unser Mitbürger!“
Von den bei uns lebenden Türken verlangte sie, dass sie die deutsche Sprache lernen.
Kritisch äußerte sich Merkel zur doppelten Staatsbürgerschaft. „Man sollte sich entscheiden: Bin ich Staatsbürger hier oder dort?“
Offizieller Anlass des Besuchs der Kanzlerin war das zehnjährige Bestehen des türkischsprachigen Fernsehsenders „Euro D“ in Deutschland, der ebenfalls zur Dogan-Gruppe gehört.
Er sendet eines der meistgesehenen Fernsehprogramme

Musel
16.09.06, 17:16
oh komm, immerhin sind wir beide Deutsche und von der mächtigsten Frau der Welt zu reden, die im eigenen Land ohne den politischen Gegner garnicht hätte regieren können, ist peinlich und macht Dich zum Narren....

es sei denn es war tiefe Ironie...wenn ja, dann bin ich wohl der Narr....:rolleyes:

Entschuldige, aber das habe nicht ich mir ausgedacht, sondern eine amerikanische Zeitschrift.

Eine gewisse Ironie enthielt mein Verweis darauf aber auch. Deshalb würde ich dich aber nicht als Narren bezeichnen... :hallo;



Merkel ist die mächtigste Frau der Welt


Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist der US-Zeitschrift „Forbes“ zufolge derzeit die mächtigste Frau der Welt.



Sie verdrängte damit US-Außenministerin Condoleezza Rice auf den zweiten Platz, so die Zeitschrift in ihrer vorab veröffentlichten Rangliste der 100 mächtigsten Frauen der Welt. Auf den dritten Platz kam die chinesische Vizepräsidenten Wu Yi.

Unter den 100 einflussreichsten Frauen der Welt befinden sich außer Angela Merkel keine weiteren Deutschen. In den Top-100 von „Forbes“ finden sich 53 Frauen aus den USA, fünf Britinnen sowie jeweils drei Chinesinnen und Französinnen. Neben Politikerinnen finden sich in der Liste der 100 Frauen vor allem Unternehmerinnen, Managerinnen und Journalistinnen.
http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/125/id/210570/artpage/0/

Komiker
16.09.06, 18:10
Entschuldige, aber das habe nicht ich mir ausgedacht, sondern eine amerikanische Zeitschrift.

Eine gewisse Ironie enthielt mein Verweis darauf aber auch. Deshalb würde ich dich aber nicht als Narren bezeichnen... :hallo;

wenn ich natürlich gewusst hätte, das es von amerikanischen Medien kommt. Das relativiert es allerdings...wie immer

big, bigger, the biggest

sie können nicht anders....

BRDemokrat
16.09.06, 18:56
Ich bin für den EU-Beitritt der Türkei, wobei ich hinzufüge, dass die Argumentationen unserer Bundeskanzlerin auch nicht aus dem Himmel gegriffen sind, sondern Wahrheiten entsprechen.

Komiker
16.09.06, 20:06
Ich bin für den EU-Beitritt der Türkei, wobei ich hinzufüge, dass die Argumentationen unserer Bundeskanzlerin auch nicht aus dem Himmel gegriffen sind, sondern Wahrheiten entsprechen.

je mehr ich mich darum interessiere, je eher bin ich dafür. Auch um den Einfluss anderer Mächte auf die Türkei zu relativieren.
Ich denke mal, das Thema Integration bekommt dann eine andere Dimension.

teutonengrill
16.09.06, 20:12
Ich finde die Merkel passt zu Deutschland.

Deutschland=Merkel und Merkel=Deutschland

Alleine ihr Modebewusstsein...so kennt man den Deutschen im Ausland.

Musel
16.09.06, 20:25
Ich finde die Merkel passt zu Deutschland.

Deutschland=Merkel und Merkel=Deutschland

Alleine ihr Modebewusstsein...so kennt man den Deutschen im Ausland.

*gähn*

Danke für dieses überflüssige Posting.

Ich lehne dieses ab, weil ich es als antideutsch und rassistisch erachte.

Ob diese Aussage deiner inneren Überzeugung entspringt, lässt sich nicht mit Sicherheit behaupten. Ein Anfangsverdacht diesbezüglich besteht aber.

Musst du nicht auch noch in Extra-Postings verdeutlichen.... :rolleyes:

teutonengrill
16.09.06, 20:26
*gähn*

Danke für dieses überflüssige Posting. Deine rassistische antideutsche Einstellung kennen wir doch schon. Musst du nicht auch noch in Extra-Postings verdeutlichen.... :rolleyes:


Was ist deiner Meinung nach an meinem Artikel rassistisch?

teutonengrill
16.09.06, 21:06
@musel: Ich warte immer noch auf eine stichhaltige Begründung für den Vorwurf des Rassismus. Falls ich keine Begründung oder entschuldigung bekomme werde ich mich für diese persönliche Beleidigung bei webmaster beschweren!

Musel
16.09.06, 21:41
@musel: Ich warte immer noch auf eine stichhaltige Begründung für den Vorwurf des Rassismus. Falls ich keine Begründung oder entschuldigung bekomme werde ich mich für diese persönliche Beleidigung bei webmaster beschweren!

Ich finde es rassistisch, wenn man Menschen nur aufgrund ihrer Nationalität über einen Kamm schert. So einfach ist das.

Und genau das hat du mit deinem Beitrag oben gemacht und ich habe darauf geantwortet. Wenn du mit Reaktionen auf deine Handlungen nicht zurecht kommst, dann tut es mir leid für dich. Dann solltest du besser darüber nachdenken, was du hier schreibst. Dass du jetzt auch noch hinten rum Stimmung machst, verbessert da auch nichts dran.

teutonengrill
16.09.06, 21:48
Ich finde es rassistisch, wenn man Menschen nur aufgrund ihrer Nationalität über einen Kamm schert. So einfach ist das.

Und genau das hat du mit deinem Beitrag oben gemacht und ich habe darauf geantwortet. Wenn du mit Reaktionen auf deine Handlungen nicht zurecht kommst, dann tut es mir leid für dich. Dann solltest du besser darüber nachdenken, was du hier schreibst. Dass du jetzt auch noch hinten rum Stimmung machst, verbessert da auch nichts dran.

Hintenrum?

1) Ich habe dich öffentlich aufgefordert Stellung zu beziehen und die Konsequenzen angedroht

2) Als du es nicht für nötig gehalten hast das zu tun habe ich mich, anstatt dagegen zu pöbeln, regelkonform an die Betreiber gewandt. Ich habe dich sogar noch in Kopie gesetzt.

Also kann von Hintenrum gar keine Rede sein. Das ist wieder nur so eine unverschämte Beleidigung von dir.

Du bist mir immer noch eine Erklärung schuldig wann, was in meinem Beitrag "Rassistisches" und "Antideutsches" zu finden war.

Für einen Juristen bist du ziemlich schnell dabei Menschen persönlich zuu beleidigen.

Musel
16.09.06, 21:54
1) Ich habe dich öffentlich aufgefordert Stellung zu beziehen und die Konsequenzen angedroht

Leider bin ich nicht 24 Stunden am Tag hier am Lesen und kann dir daher leider nicht stets sofort zur Verfügung stehen.... :rolleyes:


Also kann von Hintenrum gar keine Rede sein. Das ist wieder nur so eine unverschämte Beleidigung von dir.

Erkläre du mir bitte, was an "hintenrum" eine Beleidigung sein soll?


Du bist mir immer noch eine Erklärung schuldig wann, was in meinem Beitrag "Rassistisches" und "Antideutsches" zu finden war.

Liest du überhaupt die Beiträge hier? Ich habe dir doch erklärt, weshalb ich den Beitrag von dir abgelehnt habe. Eine Erklärung hierzu kam von dir die ganze Zeit noch nicht. Wieso?

Musel
16.09.06, 21:57
so kennt man den Deutschen im Ausland.

Hier nochmal zur Erleichertung für dich die Passage, die ich als antideutsch und auch rassistisch erachte.

Was soll das? Was bezweckst du mit solchen Beiträgen hier?

teutonengrill
16.09.06, 21:58
Leider bin ich nicht 24 Stunden am Tag hier am Lesen und kann dir daher leider nicht stets sofort zur Verfügung stehen.... :rolleyes:



Erkläre du mir bitte, was an "hintenrum" eine Beleidigung sein soll?



Liest du überhaupt die Beiträge hier? Ich habe dir doch erklärt, weshalb ich den Beitrag von dir abgelehnt habe. Eine Erklärung hierzu kam von dir die ganze Zeit noch nicht. Wieso?

Du hast keinen Beitrag abgelehnt sondern auf einen Beitrag hin mich als Rassist und Antideutsch beschimpft. Das ist immer noch eine Beleidigung.

Wenn du jemanden so etwas schwerwiegendes wie Rassismus vorwirfst solltest du es auch nachweisen können.

@moderatoren: Warum darf hier der user musel Sachen machen, wofür andere user verwarnt werden?

teutonengrill
16.09.06, 22:01
Hier nochmal zur Erleichertung für dich die Passage, die ich als antideutsch und auch rassistisch erachte.

Was soll das? Was bezweckst du mit solchen Beiträgen hier?

Hier ein Ausschnitt aus folgendem Magazin:

http://www.magazine-deutschland.de/issue/Ideen_1-06.php


Einen Verbesserungsbedarf beim Deutschlandbild im Ausland sieht auch der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Georg Boomgarden: „Unser Image in der Welt ist insgesamt positiv. Manche Länder verbinden mit Deutschland allerdings eher traditionelle Wertvorstellungen wie Fleiß, Ordnungsliebe und Prinzipientreue. Vieles von dem, was uns Deutschen heutzutage wichtig ist, vom Lebensgefühl, von den Veränderungen seit der Wiedervereinigung und den Reformen der letzten Jahre, ist noch nicht in der Wahrnehmung des Auslands angekommen. Dazu gehören ganz populäre Bereiche: moderne Kunst und Kultur mit einem internationalen Anspruch an Lifestyle und Mode, Deutschland ist ein Land voller Lebensqualität.“ Im Ausland will die Initiative daher noch deutlicher die wesentlichen Eigen-schaften der Deutschen in den internationalen Blickpunkt bringen: Einfallsreichtum, schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken.

In meinen Aussagen habe ich mich auf die Aussage vom Staatssekretär des Auswärtigen Amtes bezogen. Ist er nun auch ein Antideutscher Rassist???

Ich bitte dich erneut dich umgehend für deinen Aussetzer zu entschuldigen.

Musel
16.09.06, 22:06
Ich habe das Posting zur Verdeutlichung meines Anliegens für dich geändert.

teutonengrill
16.09.06, 22:11
Ich habe das Posting zur Verdeutlichung meines Anliegens für dich geändert.

Musel, ich habe in meinem Leben schon die ein oder andere schlimme Erfahrung mit wirklichen Rassisten gemacht. Bei so etwas verstehe ich überhaupt keinen Spass. Du hast dich schlichtweg verrannt. Das kann passieren aber dann solltest du die Grösse haben auch Entschuldigung dafür zu sagen!

Musel
16.09.06, 22:22
Musel, ich habe in meinem Leben schon die ein oder andere schlimme Erfahrung mit wirklichen Rassisten gemacht. Bei so etwas verstehe ich überhaupt keinen Spass. Du hast dich schlichtweg verrannt. Das kann passieren aber dann solltest du die Grösse haben auch Entschuldigung dafür zu sagen!

Nochmal, ich nehme die Bezeichnung deiner Person als Rassisten zurück.

Der Rückschluss von deinem Beitrag zu deiner Person war übereilt und in dieser Form unberechtigt, dafür kenne ich dich in der Tat zu wenig.

Sorry.

Wie du auch, reagiere ich jedoch äußerst allergisch auf rassistische, verallgemeinernde oder auch ausländerfeindliche Grundtöne. Und genau diese enthielt dein Beitrag über die Deutschen. Er war ohne echten Zusammenhang. Er hatte keinerlei Aussagewert. Er bezog sich lediglich generell negativ und beleidigend auf die Deutschen.

Wo bleibt nun deine Entschuldigung?

Kemal1
16.09.06, 23:45
bundan sonra sana yazarsam arab oliyim :)

Toruko-jin
17.09.06, 15:21
naja dann wird halt der türk. döner ein eu-mitglied,wir sind döner!!!!:brüll:


:europe::kafa:



:türk:

Stainless returns
17.09.06, 15:29
Vielen Dank das sie Döner essen Frau Merkel.
Sie wissen nicht wieviel es uns bedeutet!:german:


Hau rein Angie...endlich mal was gutes zu essen und nicht immer nur Sauerkraut...:lach:

zübeyde
30.09.06, 09:59
Rheinische Post:

Vor Merkels Türkei-Reise:

CSU beharrt auf Nein zum EU-Beitritt


30.09.2006 - 05:00 Uhr, Rheinische Post Düsseldorf (ots) -


Im Vorfeld der Türkei-Reise von Kanzlerin
Angela Merkel (CDU)

hat die CSU ihr Nein zu einem EU-Beitritt des
Landes bekräftigt. "Die aggressiven Reaktionen des türkischen
Religionsministers auf die Papst-Rede verdeutlichen eine große
kulturelle Distanz zur christlich-europäischen Werteordnung", sagte
CSU-Generalsekretär Markus Söder der "Rheinischen Post"

(Samstagausgabe). "Die Türkei ist für uns ein wichtiger strategischer
Partner, aber einen EU-Beitritt halten wir für falsch." Ein Beitritt
der Türkei zur Europäischen Union würde Europa "in jeder Hinsicht
überfordern", meint Söder.

Merkel besucht am Donnerstag und Freitag
die Türkei. Der CSU-Stratege betonte: "Der stockende Reformprozess
in der Türkei und die Kompromisslosigkeit gegenüber Zypern
bestätigen, dass die Anbindung der Türkei an Europa nicht über einen
EU-Beitritt erfolgen kann."


Rückfragen bitte an:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303


http://www.presseportal.de/story.htx?nr=880634&ressort=2

KÖNIGSTIGER
30.09.06, 23:59
Habt ihr etwas anderes Erwartet .
Vorgestern Zypern , Gestern die Menschenrechte , Heute der Papst ,
Für Morgen da werden sie auch etwas finden.
Hr.Chiraque ist doch gerade in Armenien auf Staatsbesuch.
Dann ist es halt Morgen die Armenier Story usw.
Die nie endende Geschichte warum die Türkei nicht in die EU kommen kann bzw darf.

omar
01.10.06, 00:09
Wer von beiden Seiten glaubt denn wirklich noch an einen Beitritt??

Stöibers Sprößling Söder ist mindestents genauso lustig wie er selbst.

Evliya
01.10.06, 11:00
Dieser bayuwarische Bierzelt-Populismus geht mir schon lange auf die Nerven. Der eigentliche Skandal besteht allerdings darin, dass wir Leute wie Stoiber, Beckstein und Söder auch noch ernst nehmen.

KÖNIGSTIGER
01.10.06, 11:08
Diese herren sind an der Macht und machen die Gesetze.
Das juckt die keinen Deut ob wir sie Ernst nehmen oder nicht.
Vogel friss oder ( stirb ) fliege nach Hause.

Evliya
01.10.06, 11:18
Diese herren sind an der Macht und machen die Gesetze.
Das juckt die keinen Deut ob wir sie Ernst nehmen oder nicht.
Vogel friss oder ( stirb ) fliege nach Hause.

Es mag sein, dass es diese Leute herzlich wenig interessiert ob wir diese Ernst nehmen oder nicht, aber was ist die Quintessenz der Aussagen von Stoiber und Konsorten: "Ihr gehört nicht zu unserem Kulturkreis und deshalb müßt Ihr Türken draußen bleiben." Diese Statements sind nicht neu und werden immer wieder vorgebracht. Es ist tagaus und tagein das gleiche Theater.

Erkan
05.10.06, 09:14
Angela Merkel fordert die Türkei auf, den Verpflichtungen für einen EU-Beitritt nachzukommen. Die vor einem Jahr aufgenommenen Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei sollen mindestens bis 2013 dauern.

http://www.welt.de/media/pic/000/491/49129v1.jpgAbflug: Angela Merkel reist in die Türkei
Foto: dpa

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel reist heute zu einem zweitägigen Antrittsbesuch in die Türkei. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Ministerpräsident Tayyip Erdogan und anderen Spitzenpolitikern stehen die gegenwärtige Krise in den Beitrittsverhandlungen zwischen Europäischer Union (EU) und der Türkei sowie der Ausbau der beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen. Die Kanzlerin wird von einer Delegation aus rund 20 Unternehmern begleitet.
Vor ihrer Abfahrt forderte die Bundeskanzlerin das Land auf, den Verpflichtungen für einen EU-Beitritt nachzukommen. Die Beitrittsverhandlungen mit der EU werden fair und ergebnisoffen geführt", sagte Merkel der "Bild"-Zeitung. "Wichtig ist für uns, dass die Türkei dabei ihre Verpflichtungen einhält und die Beitrittskriterien voll und ganz erfüllt." Die vor einem Jahr aufgenommenen Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei sollen mindestens bis 2013 dauern.
Gleichzeitig begrüßte Merkel die Zusage Erdogans, die Integration der mehr als zwei Millionen in Deutschland lebenden Türken zu unterstützen. Merkel will nach Angaben aus Berliner Regierungskreisen auch auf ein Einlenken der Türkei im Zypern-Streit drängen. Entsprechende Vermittlungsbemühungen der finnischen EU-Ratspräsidentschaft würden von ihr unterstützt. Hintergrund der bislang schwersten Krise in den seit einem Jahr laufenden Beitrittsverhandlungen ist die EU-Forderung an die Türkei, die Zollunion voll anzuwenden und Häfen und Flughäfen auch für Schiffe und Flugzeuge des EU-Mitglieds Zypern zu öffnen. Bislang lehnt die türkische Regierung das ab und verlangt, dass zuvor Handelserleichterungen zwischen EU und dem türkischen Teil der Mittelmeerinsel umgesetzt werden. Sollte es keinen Kompromiss geben, könnten noch kurz vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr die Beitrittsgespräche ausgesetzt werden.

Am Freitag wollen Merkel und Erdogan die Führer der drei großen Religionsgruppen des Landes treffen, um die Bedeutung des kulturellen und religiösen Dialogs zu unterstreichen. Die EU hatte kürzlich mangelnde Fortschritte bei der Verwirklichung der Religions- und Meinungsfreiheit in der Türkei beklagt und rasche Verbesserungen angemahnt.
WELT.de
Artikel erschienen am 05.10.2006







Merkels Muskelspiele mit Erdogan

Beim Antrittsbesuch in der Türkei steht Kanzlerin Merkel heute vor einem Balance-Akt - auch innenpolitisch: CDU und CSU fordern mehr Schärfe in den Beitrittsgesprächen. Der Koalitionspartner SPD warnt vor einem Kurs der Konfrontation.
Von Carsten Volkery
http://magazine.web.de/images/210/3014210,h=179,pd=1,w=238.jpg (http://magazine.web.de/images/210/3014210,templateId=renderPopup .html)Merkel und Erdogan
© DDP/AFP
http://magazine.web.de/static/images/common/icon-enlarge.gif (http://magazine.web.de/images/210/3014210,templateId=renderPopup .html)

Berlin - Zwei Züge, die ungebremst aufeinander zu rasen: So wird das Verhältnis zwischen der EU und der Türkei derzeit häufig beschrieben. EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn benutzt die Metapher ebenso wie der zyprische Außenminister oder der deutsche Ex-Außenminister Joschka Fischer. Am 8. November legt die EU-Kommission ihren Fortschrittsbericht zur Türkei vor, und der könnte so negativ ausfallen, dass ein Aussetzen der EU-Beitrittsverhandlungen droht.
Noch immer hat die Türkei das EU-Mitglied Zypern nicht als Staat anerkannt und verweigert ihm den Zugang zu türkischen Flug- und Seehäfen. Die (griechischen) Zyprer blockieren dafür mit ihrem Veto die lange versprochene Aufhebung eines EU-Embargos gegen den türkischen Teil von Zypern. Wer muss sich zuerst bewegen? Die Sache ist verfahren, ein Ausweg nicht in Sicht.
In diesen aufgeregten Zeiten reist Angela Merkel morgen zum zweitägigen Antrittsbesuch in die Türkei, erst nach Ankara und dann weiter nach Istanbul. Telefoniert hat sie mit dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan schon häufig, auch getroffen hat man sich. Die Positionen sind also bekannt.
Anzeige



Merkel erwartet "deutliches Signal" der Türkei an Zypern
Dennoch wird der Besuch mit Spannung erwartet - vor allem, wie energisch Merkel auftritt. Im Vorhinein kamen aus dem Kanzleramt klare Worte. Man erwarte von der Türkei ein "deutliches Signal" für die Anerkennung Zyperns vor dem 8. November, hieß es in Regierungskreisen. Es gebe in dieser Frage keine Kompromisse, ein "Beitrittsrabatt" sei ausgeschlossen. Merkel werde in Ankara die Vermittlungsbemühungen des finnischen EU-Ratspräsidenten Matti Vanhanen unterstützen.
Die Kanzlerin steht unter erheblichem Druck aus den eigenen Reihen. CSU-Chef Edmund Stoiber, CSU-Generalsekretär Markus Söder, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Bundestagspräsident Norbert Lammert (beide CDU) haben alle in den letzten Tagen vor ihrer Abreise einen Stopp der Beitrittsverhandlungen gefordert. Die jüngste Kritik der türkischen Regierung an den Papst-Worten zu Mohammed nahm die CSU erfreut zum Anlass, um noch einmal auf die tiefe kulturelle Kluft hinzuweisen.
Merkels Reise lässt damit einen der schwelenden Konflikte in der Großen Koalition wieder auflodern. Während die Union nun eine härtere Gangart fordert, warben SPD-Chef Kurt Beck und Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor kurzem auf einer Konferenz der Partei zur Europapolitik nachdrücklich für den Beitritt der Türkei. Steinmeier beklagte auch das "Störfeuer aus dem Süden der Republik".
Merkel selbst hütet sich bisher davor, die Koalition zusätzlich zu belasten. Den Rufen nach einem Stopp der Beitrittsverhandlungen hat sie sich nicht angeschlossen. Auch vom Konzept der "privilegierten Partnerschaft", das die CDU-Chefin einst propagierte, redet die Kanzlerin schon lange nicht mehr. Zwar hat sie sich ihre persönliche Türkei-Skepsis bewahrt, hält sich aber öffentlich an den Koalitionsvertrag. Darin bekennt sich die Regierung zu den Beitrittsverhandlungen, allerdings mit der Betonung, das Ergebnis sei offen.
Fastenbrechen mit Erdogan
Merkel will ein distanzierteres Verhältnis zu Erdogan als ihr Vorgänger Gerhard Schröder. Fürs Brückenbauen am Bosporus sei sie nicht bekannt, heißt es in Regierungskreisen. Letzteres allerdings ist für eine deutsche Regierungschefin in der Türkei wohl unvermeidlich: Wie eng die beiden Länder verflochten sind, spiegelt schon das Besuchsprogramm. Wie ihr Vorgänger wird sie mit deutschen und türkischen Unternehmern zusammenkommen und auf einem Wirtschafsforum sprechen.
Auch Kultur steht auf dem Programm. Nach der viel gelobten Islamkonferenz in Berlin will Merkel in Istanbul den "Dialog der Kulturen" fortführen. So wird sie an einem Fastenbrechen mit Erdogan teilnehmen. Und sie trifft sich mit den Oberhäuptern der vier großen Religionsgemeinschaften der Türkei: neben dem Obermufti auch dem Oberrabbiner sowie den Patriarchen der Ökumenischen und der armenischen Gemeinde. Das Treffen sei ein "besonderer Höhepunkt", hebt das Kanzleramt hervor. Angesichts der vielen Deutsch-Türken sei es auch für die hiesige Integrationsdebatte von Bedeutung.
Die Zypernfrage und die Beitrittsverhandlungen dürften den Rest des Programms jedoch in den Hintergrund rücken lassen. Es liege einzig an der Türkei, wie schnell die Verhandlungen laufen, heißt es in Regierungskreisen. Sollte sich die Türkei in der Zypernfrage vor dem 8. November nicht bewegen, werde der "Unfall" wohl unvermeidbar sein.
Ex-Außenminister Joschka Fischer hat vor solch einer kompromisslosen Haltung allerdings schon gewarnt. Aus dem Fortschrittsbericht der EU könne sich eine "gefährliche Situation entwickeln, die den gesamten Prozess entgleisen lassen kann", schrieb er in der vergangenen Woche in einem Gastbeitrag in der "Süddeutschen Zeitung". Sollte die EU die Türkei allein für das Zypernproblem verantwortlich machen und deshalb die Beitrittsverhandlungen aussetzen, wäre dies "zutiefst ungerecht, und darüber hinaus auch töricht".
© SPIEGEL ONLINE



In der Zypern frage wird sie wohl kein entgegenkommen erwarten können die gute Merkel.

Erkan
05.10.06, 09:23
Vor dem ersten Weltkrieg war die Türkei für Deutschland der wichtigste Bündnispartner das hat mann längst vergessen ,

die gemeinsamen Feinde waren Russland Frankreich und England .

Musel
05.10.06, 09:39
Vor dem ersten Weltkrieg war die Türkei für Deutschland der wichtigste Bündnispartner das hat mann längst vergessen ,

die gemeinsamen Feinde waren Russland Frankreich und England .

Hm, aber was soll uns das jetzt sagen? :confused:

Erkan
05.10.06, 09:53
das soll heißen das sich die dinge geändert haben mit dem wichtigsten Bündnis Partner,

das Deutschlands Prioritäten jetzt in der EU liegen und die Türkei im abseits.

Musel
05.10.06, 10:00
das soll heißen das sich die dinge geändert haben mit dem wichtigsten Bündnis Partner,

Richtig.


das Deutschlands Prioritäten jetzt in der EU liegen

Auch richtig.



und die Türkei im abseits.

Sehe ich nichts so.

Aber selbst wenn es so wäre, steht es jedem "Spieler" auf dem Platz frei, sich aus dem Abseits zu bewegen....

Und auf dem EU-Spielfeld ist die Türkei allemal. Und auch das ist schon etwas. Manch andere Länder wären froh, wenn sie mitspielen dürften....

Also, nicht beleidigt stehen bleiben, nur weil der Schiri einmal pfeift und auf die Abseitsregeln aufmerksam macht.

Aufstehen, Knie abputzen und die Bälle zurückspielen. Das sollte die Devise sein..... :türkiye::europe:

moon
05.10.06, 10:26
finde es lediglich eigenartig, dass die türkei, im gegensatz zu europäischen ländern so geringfügig kommunikationsfreudig ist! .. gerade im hinblick auf zypern! .. wie kleine kinder "nein die dürfen mit ihren schiffen nicht in unsere häfen" "nein es darf kein delegierter von denen in unser land" .. mit solchen sprüchen um sich werfen aber dann versuchen privelegiert zu sein und der EU beizutreten. Menschenrechtsverletzungen + geringe Toleranz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften .. und mit solchen Eigenschaften einem verein angehören zu wollen, der eben diese WErte schätzt und hochhält!
Na ich weiß nicht wie man dann bei der eigenen Nationalhymne noch stolz sein kann! ... Aber ich weiß, ist ja alles aus den Fingern gesogen, ist ja alles erstunden und erlogen.. wir wollen ja alle nur den bösen Türken was anhaben..
ne is kla, könnt ihr eurem Gürtel erzählen! ..
ich weiß schon im vorhinein wieviel kindische kommentare nun folgen, jeder muss feuern und alle kramen sämtliche argumente aus der tasche dass ich unrecht habe etc. anstatt ma einfach zuzugeben, dass man sich für so manches in der türkei RICHTIG schämen sollte!!!

yücel
05.10.06, 10:34
finde es lediglich eigenartig, dass die türkei, im gegensatz zu europäischen ländern so geringfügig kommunikationsfreudig ist! .. gerade im hinblick auf zypern! .. wie kleine kinder "nein die dürfen mit ihren schiffen nicht in unsere häfen" "nein es darf kein delegierter von denen in unser land" .. mit solchen sprüchen um sich werfen aber dann versuchen privelegiert zu sein und der EU beizutreten. Menschenrechtsverletzungen + geringe Toleranz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften .. und mit solchen Eigenschaften einem verein angehören zu wollen, der eben diese WErte schätzt und hochhält!
Na ich weiß nicht wie man dann bei der eigenen Nationalhymne noch stolz sein kann! ... Aber ich weiß, ist ja alles aus den Fingern gesogen, ist ja alles erstunden und erlogen.. wir wollen ja alle nur den bösen Türken was anhaben..
ne is kla, könnt ihr eurem Gürtel erzählen! ..
ich weiß schon im vorhinein wieviel kindische kommentare nun folgen, jeder muss feuern und alle kramen sämtliche argumente aus der tasche dass ich unrecht habe etc. anstatt ma einfach zuzugeben, dass man sich für so manches in der türkei RICHTIG schämen sollte!!!nun mal langsam. Es gibt ein beiderseitiges Programm, das die Türkei bisher befolgt hat, Punkt für Punkt, nur die Gegenleistungen dieses Programms, wurden von der EU nicht eingehalten. Wenn ich einen Vertragspartner habe, der andauernd seine Verpflichtungen verletzt, werde ich auch ungemütlich, insbesondere dann, wenn es um so gravierende Einschnitte wie einer Anerkennung geht, die die EU bisher auch nicht geleistet hat.

Wenn das Werte sind, die in der EU hoch gehalten werden, insbesondere in der Meinungsfreiheit, der man der Türkei vorwirft und selber ell Furz lang einen Tritt verpasst, dann bleibe ich lieber bei meinen pösen Türken.

Musel
05.10.06, 10:44
nun mal langsam. Es gibt ein beiderseitiges Programm, das die Türkei bisher befolgt hat, Punkt für Punkt, nur die Gegenleistungen dieses Programms, wurden von der EU nicht eingehalten.

Moment mal. Werde hier doch mal ein wenig konkreter.

Was ist dieses "Punkt für Punkt", das die Türkei befolgt haben soll? Und siehst du auf Seiten der Türkei keine Defizite bei den EU-Vorgaben mehr?

Und welche zahlreichen Programmverletzungen siehst du bei der EU? Auch hier würde ich mir mehr Details wünschen....

PretzelLogic
05.10.06, 11:00
finde es lediglich eigenartig, dass die türkei, im gegensatz zu europäischen ländern so geringfügig kommunikationsfreudig ist! .. gerade im hinblick auf zypern! .. wie kleine kinder "nein die dürfen mit ihren schiffen nicht in unsere häfen" "nein es darf kein delegierter von denen in unser land" .. mit solchen sprüchen um sich werfen aber dann versuchen privelegiert zu sein und der EU beizutreten. Menschenrechtsverletzungen + geringe Toleranz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften .. und mit solchen Eigenschaften einem verein angehören zu wollen, der eben diese WErte schätzt und hochhält!
Na ich weiß nicht wie man dann bei der eigenen Nationalhymne noch stolz sein kann! ... Aber ich weiß, ist ja alles aus den Fingern gesogen, ist ja alles erstunden und erlogen.. wir wollen ja alle nur den bösen Türken was anhaben..
ne is kla, könnt ihr eurem Gürtel erzählen! ..
ich weiß schon im vorhinein wieviel kindische kommentare nun folgen, jeder muss feuern und alle kramen sämtliche argumente aus der tasche dass ich unrecht habe etc. anstatt ma einfach zuzugeben, dass man sich für so manches in der türkei RICHTIG schämen sollte!!!


Aha RICHTIG schämen sollte sich die Türkei,

einige Punkte hast du ja angesprochen nicht wahr, ich fange mal mit der magelnden Toleranz anderen Religionen gegenüber an:

Die Türkei ist ein Säkularer Staat, mehr noch als Deutschland und andere EU Länder, dies bedeutet dass es ausser dem Staat keine Religiöse Institution geben kann wenn es um Religionsangelegenheiten geht.

Die Kirche ist eine solche Institution welche aus historisch gewachsenen Gründen stets NEBEN dem Staat existiert.
Wenn die Türkei nunmehr von der Kirche erwartet dass Sie innerhalb der Türkei nicht als Institution mit eigener Schulbildung existieren darf so ist das Ausdruck und manifest einer Staatsraison die sich in der Tradition des humanismus und der Aufklärung versteht.

Fakt ist dass man diese Staatsraison in vielen Dingen als "Religionsfeindlich" ansehen kann, sie ist aber NICHT in erster Linie Christen oder Juden oder sonstwas feindlich.

Warum?

Nun ganz einfach:

Keiner religiösen Gemeinschaft in der Türkei ist es erlaubt Grund und Boden zu besitzen, KEINER auch der muslimischen nicht. Keiner Religiösen Gemeinschaft ist es erlaubt vom Kultusministerium unabhängige Religionsschulen zu betreiben, auch der muslimischen nicht !

Das Problem ist das die Kirchen eben dieses nicht sehen und auch nicht einsehen wollen. Sie wollen auch in der Türkei autark und unabhängig NEBEN dem Staat existieren und Ihre Angelegenheiten alleine Regeln.

Neue Kirchen können so natürlich nicht gebaut werden denn die Kirche kann das Land ja offiziell NICHT in Besitz nehmen.
Pastoren, Rabbis, Nonnen, UND Imame dürfen sich im öffentlichen Raum nicht in Ihrer Kluft zeigen.

Es wäre Diskriminierend wenn es nur die anderen Religionen nicht dürften, es ist Restriktiv JEDOCH nicht Diskriminierend.

Seit 1971 sind private Religiöse Hochschulen in der Türkei verboten, NEIN nicht nur Christliche MOON sondern alle !

Das ist nicht Diskriminierend sondern schlimmstenfalls Religionsfeindlich, wenn überhaupt.

Die Türkei soll sich also RICHTIG schämen weil eben diese Türkei die Prinzipien des Laizismus verinnerlicht hat, mehr noch als Deutschland oder Griechenland welchem ja von der EU die Unterdrückung anderer Religionsgemeinschaften vorgeworfen wurde........
Schämen soll Sie sich für eine Errungenschaft der Aufklärung auf die man sich ja so gerne beruft wenn mal wieder Türkenbashing betrieben wird.....
Na dann geh ich schon mal in die Ecke.

Ad2.
Ausladen eines zypriotischen EU Parlamentariers:

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass in der Vergangenheit schon diverse Griechisch zypriotische Abgeordnete in der Türkei zu besuch waren Ohne jedwede Ausladungen oder andere Irritationen von Seiten der Türkei.

Bei diesem Herrn, namentlich Hern Marios Matsakis ist es leider so dass er sich beim letzten mal aufgeführt hat in einer Art und Weise die den diplomatischen Gepflogenheiten zuwider läuft.
Er ist in der Türkei nunmal eine Persona Nongrata PUNKT.

Soll ich in die Ecke gehen und mich jetzt schämen? OK bevor du mich dahinschickst, sei bitte so nett und Google mal nach "Marios Matsakis" und wir reden weiter.

Ich nehme auch an wir und somit auch meine Wenigkeit soll sich schämen für:

Paragraph 301....... ICH SCHÄME MICH RICHTIG RICHTIG
Weiteres kannst du gerne aufführen ich werde dazu dann gerne Stellung beziehen.......

Bis denne.....

moon
05.10.06, 11:16
ein türke der in istanbul handwerklich tätig war erzählte mir einst:
ich bin muslim.
dennoch durfte ich in der moschee nicht zur toilette weil ich keinen vollbart hatte. dort waren sehr extreme unter ihnen die mich nicht ließen.

hat der junge nen grund zu lügen? und das in einer "fortschrittlichen stadt" wie istanbul?


soviel zur religiösen thematik.

zum thema laizismus:
klar dürfen angeblich alle religionen ganix, ... vor dem hintergrund aber dass der großteil der menschen dort muslime sind, sämtliche politische posten von muslimen bewohnt werden, die bürokratie von muslimen betrieben wird.. sollte einem klar sein, dass die prozesse die andere religionen benachteiligen durchaus muslimischer natur sind und vielleicht politisch ja nicht korrekt sind. wir reden hier von tatsachen nicht von gesetzen! also bitte weiter schämen.

yücel
05.10.06, 11:31
Moment mal. Werde hier doch mal ein wenig konkreter.

Was ist dieses "Punkt für Punkt", das die Türkei befolgt haben soll? Und siehst du auf Seiten der Türkei keine Defizite bei den EU-Vorgaben mehr?

Und welche zahlreichen Programmverletzungen siehst du bei der EU? Auch hier würde ich mir mehr Details wünschen....
schon vergessen? Annan-Plan, ausgehandelt in Verbindung mit der EU und der Beitrittsverhandlungen? Das war alleine schon eine monatelange Wehe und plums, kam es zu einem Todgeburt und seitdem, kamen Versprechungen seitens der EU (Hilfsgelder an die Nordzyprioten) usw.. Alles andere muss ich nicht erklären, denn das war die ganze Blamage der EU, die bis heute damit Leben können und müssen, da Türkei gottlob das auszunutzen weis und trotz Veto der GR und Zyprioten doch weiterkam. Wieso eigentlich????

yücel
05.10.06, 11:32
ein türke der in istanbul handwerklich tätig war erzählte mir einst:
ich bin muslim.
dennoch durfte ich in der moschee nicht zur toilette weil ich keinen vollbart hatte. dort waren sehr extreme unter ihnen die mich nicht ließen.

hat der junge nen grund zu lügen? und das in einer "fortschrittlichen stadt" wie istanbul?


soviel zur religiösen thematik.

zum thema laizismus:
klar dürfen angeblich alle religionen ganix, ... vor dem hintergrund aber dass der großteil der menschen dort muslime sind, sämtliche politische posten von muslimen bewohnt werden, die bürokratie von muslimen betrieben wird.. sollte einem klar sein, dass die prozesse die andere religionen benachteiligen durchaus muslimischer natur sind und vielleicht politisch ja nicht korrekt sind. wir reden hier von tatsachen nicht von gesetzen! also bitte weiter schämen.tja, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit, das wollte man doch, zumindest will es die EU. Was schreit ihr denn jetzt rum?

Kalimera
05.10.06, 11:36
schon vergessen? Annan-Plan, ausgehandelt in Verbindung mit der EU und der Beitrittsverhandlungen? Das war alleine schon eine monatelange Wehe und plums, kam es zu einem Todgeburt und seitdem, kamen Versprechungen seitens der EU (Hilfsgelder an die Nordzyprioten) usw.. Alles andere muss ich nicht erklären, denn das war die ganze Blamage der EU, die bis heute damit Leben können und müssen, da Türkei gottlob das auszunutzen weis und trotz Veto der GR und Zyprioten doch weiterkam. Wieso eigentlich????
Nur zum besseren Verständnis: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun?

yücel
05.10.06, 11:39
Nur zum besseren Verständnis: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun?
Was? Hier:



Zurzeit drohen die EU-Beitrittsverhandlungen der Türkei zu scheitern: Die EU beklagt nicht nur weiter große Defizite im Bereich Meinungsfreiheit und Gleichstellung der Frau. Vor allem der Konflikt um die Anerkennung der Republik Zypern scheint unaufhaltsam auf einen Eklat zuzusteuern. Dieser Konflikt belastet das EU-Beitrittsverfahren der Türkei nachhaltig. Das Grundübel ist Zyperns Aufnahme in die EU im Jahr 2004, ohne zuvor die Teilung zwischen griechischem und türkischem Teil überwunden zu haben. Uno-Generalsekretär Kofi Annan legte damals einen Plan zur Wiedervereinigung vor. In einer Abstimmung im Frühjahr 2004 wurde er zwar im türkischen Teil mit großer Mehrheit angenommen, von den Griechen aber mit ebenso großer Mehrheit abgelehnt.
Treibende Kraft der Ablehnung war der Präsident der griechischen Zyprer, Tassos Papadopoulus, der wusste, dass ein EU-Beitritt für den griechischen Teil ohnehin sicher war - und nur die Türken draußen bleiben müssten, wenn der Uno-Plan scheiterte. Der damalige Beitrittskommissar Günter Verheugen war so empört, dass er öffentlich von Betrug durch Papadopoulus sprach. Aus schlechtem Gewissen versprach die EU dann vollmundig, die türkischen Zyprern nicht unter der Ablehnung der Griechen leiden zu lassen und die Wirtschaftsblockade gegen Nordzypern aufzuheben.

Die Blockade ist immer noch da und die Finanzhilfe ist nicht angekommen. Den Rest erspare ich mir.

Musel
05.10.06, 11:42
Nur zum besseren Verständnis: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun?

Och Kalimera, jetzt sei doch kein Spielverderber!

Seit wann müssen hier Vorwürfe gegen die EU in Handlungen oder Vorgängen der EU begründet sein? :hallo;

Annan-Plan, Guantanamo... Heute waren wir auch schon beim ersten Weltkrieg....

Alles recht. Hauptsache man lenkt von eigenen Fehlern ab und poltert ein wenig mit Schlagwörtern herum....

yücel
05.10.06, 11:46
Och Kalimera, jetzt sei doch kein Spielverderber!

Seit wann müssen hier Vorwürfe gegen die EU in Handlungen oder Vorgängen der EU begründet sein? :hallo;

Annan-Plan, Guantanamo... Heute waren wir auch schon beim ersten Weltkrieg....

Alles recht. Hauptsache man lenkt von eigenen Fehlern ab und poltert ein wenig mit Schlagwörtern herum....
ach Musel. Seit wann sind denn Versprechungen und Zusagen nicht mehr bindend? Weil die Türkei es nicht tut? Na denn. Lassen wir es darauf ankommen.

Kalimera
05.10.06, 12:06
Was? Hier:


Die Blockade ist immer noch da und die Finanzhilfe ist nicht angekommen. Den Rest erspare ich mir.
Auch das hat nichts mit dem Annan-Plan zu tun. Sorry.

Erkan
05.10.06, 12:14
Merkels heikle Mission


Die Kanzlerin ließ nie einen Zweifel daran, dass sie die Türkei nicht in der Europäischen Union sehen möchte. Heute reist sie nach Ankara - in einer Zeit der tiefen Krise.
Ein Kommentar von Kai Strittmatter (aussenpolitik-online@sueddeutsche.de)
Welchen Unterschied ein Jahr ausmacht. Vor zwölf Monaten besuchte Gerhard Schröder die Türkei. Gerade hatte die EU sich durchgerungen, Ankara Beitrittsverhandlungen anzubieten, und die Türken bedankten sich überschwänglich beim deutschen Kanzler, ohne dessen Unterstützung sie vielleicht gar nicht so weit gekommen wären.

Heute empfängt Premier Tayyip Erdogan Angela Merkel, die Frau, die nie Zweifel daran ließ, dass sie die Türkei nicht in der EU, sondern allenfalls als "privilegierten Partner" der Union sehen möchte - ein Ansinnen, das in Ankara als beleidigend empfunden wird.

Als Kanzlerin der großen Koalition hat Merkel offiziell zwar Neutralität gelobt und der Türkei versprochen, die Verhandlungen würden "ergebnisoffen" zu Ende geführt. Jetzt aber besucht sie die Türkei auch noch zu einem besonders kritischen Zeitpunkt.

Eigentlich sind Beitrittsverhandlungen dazu gedacht, die Kluft zwischen den Gesprächspartnern kleiner zu machen. Zwischen der EU und der Türkei aber passiert derzeit genau das Gegenteil: Der Abstand wächst. Schuld daran sind beide Seiten.


Politische "Zwerge"
Es scheint, als werde dies wiederum - sowohl in Europa als auch in der Türkei - nur noch zu innenpolitischen Spielchen genutzt. Der liberale türkische Kolumnist Mehmet Ali Birand schrieb, er sehe im Moment nur politische "Zwerge" am Werk: ohne Vision, im Blick nur den tagespolitischen Gewinn, eifrig dabei den Nationalisten in die Hände arbeitend.

In Europa ist heute Furcht und Verzagtheit eingezogen, was jede neue Erweiterung der Union angeht. Die europäischen Türkeigegner fühlen sich stärker als zuvor. Anstatt jedoch offen Position zu beziehen, verstecken sie sich hinter dem mühseligen Streit um das geteilte Zypern oder bringen neue Forderungen auf den Tisch: Paris verlangte jetzt die Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern vor einem EU-Beitritt.
I

In der Türkei wiederum trägt die Enttäuschung über das als unfair empfundene Lavieren vieler EU-Staaten zum jähen Erkalten der Europa-Euphorie bei. Gleichzeitig erweckt die Regierung Erdogan im Moment nicht wirklich den Anschein, als läge ihr noch viel an Europa: Praktisch alle von der EU geforderten Reformen hat sie auf Eis gelegt.


Neue Rolle der Armee
Ihr Europa-Koordinator Ali Babacan ist unsichtbar, ihre Verteidigung des Paragrafen 301, der die "Verunglimpfung des Türkentums" bestraft, ist ein Trauerspiel, und ihr jüngstes Reformpaket hat sie sich von der Opposition so verstümmeln lassen, dass es kaum noch den Namen verdient.

Im nächsten Jahr sind Wahlen. Das erklärt, warum Erdogan lieber den starken Nationalisten hervorkehrt als den liberalen Europäer, entschuldigt es aber nicht.

Zu allem Überdruss mischt sich nun die Armee auch wieder in die Politik ein - ironischerweise, weil sie fürchtet, die islamischen Neigungen der Regierungspartei AKP könnten die Oberhand gewinnen über ihre Lust auf Europa. Dabei entfremden die Militärs mit ihrem Tun die Türkei noch mehr von Europa.

All das spielt jenen in die Hände, die sich offenbar danach sehnen, dass es noch vor Jahresende zu einer schweren Krise in den Verhandlungen kommt. Für die deutsche Diplomatie wäre dies ein Graus: Am 1. Januar beginnt die deutsche EU-Präsidentschaft. Berlin bekäme dann gewiss die Schuld für eine neue Eiszeit zwischen Europa und der Türkei.

Einige Parteifreunde Merkels scheint dies nicht zu stören. Sie ermuntern die Kanzlerin geradezu, über einen Abbruch der Gespräche mit der Türkei nachzudenken. Dies ist erstaunlich angesichts von fast drei Millionen Türken, die in Deutschland leben.

Erstaunlich ist es auch angesichts der Tatsache, dass gerade der Libanonkrieg und die Beteiligung der Türkei an der internationalen Friedenstruppe dort wieder einmal gezeigt haben, wie sehr der Westen Ankara als Partner und Mittler zur Welt des Islam und des Mittleren Ostens braucht.

Kalimera
05.10.06, 12:15
... Heute waren wir auch schon beim ersten Weltkrieg ...
Das läuft noch unter 'jüngere Geschichte'. Was glaubst Du, wie oft hier ein gewisser Lord Byron zitiert wird, der immerhin schon 1824 gestorben ist?

PretzelLogic
05.10.06, 12:17
Auch das hat nichts mit dem Annan-Plan zu tun. Sorry.

In deiner Vorstellungswelt sicher nicht, ich sehe es mal so die Griechischen Zyprer fanden den Plan scheisse, Ihr gutes Recht aber hätten Sie zugestimmt wäre jetzt die ganze Insel in der EU nicht nur der griechische Teil.

Verheugen fand die ganze Papdopoloussche Aktion ja einem Betrug nicht unähnlich, alle schrien hoppla unglaublich pfui pfui pfui.

Und ergo müsste es heissen die Teilung ist vollzogen der Türkische Teil wird anerkannt und der Griechische geht seiner Wege.......
Stattdessen weiterhin Maximalforderungen von griechischer Seite.......

Ein Witz, ein Hohn auf dem Rücken jener Menschen die bis heute Isoliert sind.
So läuft das nicht..........

Im übrigen hätte der griechische Teil rein Völkerrechtlich gar nicht in die EU gedurft.... warum?

Ganz einfach lesen Sie einfach mal in der Verfassung der Republik Zypern von 1960........
Ohne Zustimmung der türkischen Seite kein Beitritt in eine internationale Körperschaft, Union oder dritte Nation jedweder Coleur.

Komiker
05.10.06, 12:38
vielleicht etwas off topic

muß ein Zypriot des griechinschen Teils ein Visum beantragen bei Einreise in die EU ? Wenn nein, dann habe ich eine Idee warum das alles so kompliziert ist.

Kalimera
05.10.06, 12:38
In deiner Vorstellungswelt sicher nicht, ich sehe es mal so die Griechischen Zyprer fanden den Plan scheisse, Ihr gutes Recht aber hätten Sie zugestimmt wäre jetzt die ganze Insel in der EU nicht nur der griechische Teil.

Verheugen fand die ganze Papdopoloussche Aktion ja einem Betrug nicht unähnlich, alle schrien hoppla unglaublich pfui pfui pfui.

Und ergo müsste es heissen die Teilung ist vollzogen der Türkische Teil wird anerkannt und der Griechische geht seiner Wege.......
Stattdessen weiterhin Maximalforderungen von griechischer Seite.......

Ein Witz, ein Hohn auf dem Rücken jener Menschen die bis heute Isoliert sind.
So läuft das nicht..........

Im übrigen hätte der griechische Teil rein Völkerrechtlich gar nicht in die EU gedurft.... warum?

Ganz einfach lesen Sie einfach mal in der Verfassung der Republik Zypern von 1960........
Ohne Zustimmung der türkischen Seite kein Beitritt in eine internationale Körperschaft, Union oder dritte Nation jedweder Coleur.
Wenn man nur ein klein wenig über den Tellerrand schaut und seine chauvinistische Brille ablegt, dann erkannt man, daß der Annan-Plan keine Alternative war, die Teilung zu überwinden. Im Gegenteil, er wollte die beiden Volksgruppen nicht vereinen, sondern trennen. Sein eigentliches Ziel bestand darin, auf diesen wichtigen Knotenpunkt im östlichen Mittelmeer stabile Verhältnisse zum Aufbau eines wirtschaftlichen Sprungsbretts und eines militärischen Stützpunkts für Interventionen der USA und EU in Nordafrika, sowie im Nahen und Mittleren Osten zu schaffen.

Der Annan-Plan sah nicht nur den Erhalt der britischen Basen vor, sondern auch den Status von Großbritannien, dem früheren Kolonialherrn der Insel, als Garantiemacht neben der Türkei und Griechenland. Die Bevölkerung selbst sollte entwaffnet werden, aber gleich drei schwer bewaffnete Armeen auf ihrer Insel als faktische Besatzungsmächte dulden müssen.

Kalimera
05.10.06, 12:41
vielleicht etwas off topic

muß ein Zypriot des griechinschen Teils ein Visum beantragen bei Einreise in die EU ? Wenn nein, dann habe ich eine Idee warum das alles so kompliziert ist.Seit wann muß ein Bürger der EU ein Visum beantragen, wenn er in ein anderes Land der EU reisen will?

zübeyde
05.10.06, 13:23
Antrittsbesuch in der Türkei

Merkels heikle Mission

Die Kanzlerin ließ nie einen Zweifel daran, dass sie die Türkei nicht in der Europäischen Union sehen möchte. Heute reist sie nach Ankara - in einer Zeit der tiefen Krise.

Ein Kommentar von Kai Strittmatter (aussenpolitik-online@sueddeutsche.de)

In der Türkei wiederum trägt die Enttäuschung über das als unfair empfundene Lavieren vieler EU-Staaten zum jähen Erkalten der Europa-Euphorie bei. Gleichzeitig erweckt die Regierung Erdogan im Moment nicht wirklich den Anschein, als läge ihr noch viel an Europa: Praktisch alle von der EU geforderten Reformen hat sie auf Eis gelegt.

Neue Rolle der Armee

Ihr Europa-Koordinator Ali Babacan ist unsichtbar, ihre Verteidigung des Paragrafen 301, der die "Verunglimpfung des Türkentums" bestraft, ist ein Trauerspiel, und ihr jüngstes Reformpaket hat sie sich von der Opposition so verstümmeln lassen, dass es kaum noch den Namen verdient.

Im nächsten Jahr sind Wahlen. Das erklärt, warum Erdogan lieber den starken Nationalisten hervorkehrt als den liberalen Europäer, entschuldigt es aber nicht.

Zu allem Überdruss mischt sich nun die Armee auch wieder in die Politik ein - ironischerweise, weil sie fürchtet, die islamischen Neigungen der Regierungspartei AKP könnten die Oberhand gewinnen über ihre Lust auf Europa. Dabei entfremden die Militärs mit ihrem Tun die Türkei noch mehr von Europa.

All das spielt jenen in die Hände, die sich offenbar danach sehnen, dass es noch vor Jahresende zu einer schweren Krise in den Verhandlungen kommt. Für die deutsche Diplomatie wäre dies ein Graus: Am 1. Januar beginnt die deutsche EU-Präsidentschaft. Berlin bekäme dann gewiss die Schuld für eine neue Eiszeit zwischen Europa und der Türkei.

Einige Parteifreunde Merkels scheint dies nicht zu stören. Sie ermuntern die Kanzlerin geradezu, über einen Abbruch der Gespräche mit der Türkei nachzudenken. Dies ist erstaunlich angesichts von fast drei Millionen Türken, die in Deutschland leben.

Erstaunlich ist es auch angesichts der Tatsache, dass gerade der Libanonkrieg und die Beteiligung der Türkei an der internationalen Friedenstruppe dort wieder einmal gezeigt haben, wie sehr der Westen Ankara als Partner und Mittler zur Welt des Islam und des Mittleren Ostens braucht.

(SZ vom 5.10.2006)


http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/767/87680/



http://www.sueddeutsche.de/img/g_.gif http://pix.sueddeutsche.de/ausland/artikel/767/87680/image_fmabspic_0_0-1160037870.jpg
Vor schwierigen Aufgaben: Angela Merkel
Foto: AFP

Welchen Unterschied ein Jahr ausmacht. Vor zwölf Monaten besuchte Gerhard Schröder die Türkei. Gerade hatte die EU sich durchgerungen, Ankara Beitrittsverhandlungen anzubieten, und die Türken bedankten sich überschwänglich beim deutschen Kanzler, ohne dessen Unterstützung sie vielleicht gar nicht so weit gekommen wären.

Heute empfängt Premier Tayyip Erdogan Angela Merkel, die Frau, die nie Zweifel daran ließ, dass sie die Türkei nicht in der EU, sondern allenfalls als "privilegierten Partner" der Union sehen möchte - ein Ansinnen, das in Ankara als beleidigend empfunden wird.

Als Kanzlerin der großen Koalition hat Merkel offiziell zwar Neutralität gelobt und der Türkei versprochen, die Verhandlungen würden "ergebnisoffen" zu Ende geführt. Jetzt aber besucht sie die Türkei auch noch zu einem besonders kritischen Zeitpunkt.

Eigentlich sind Beitrittsverhandlungen dazu gedacht, die Kluft zwischen den Gesprächspartnern kleiner zu machen. Zwischen der EU und der Türkei aber passiert derzeit genau das Gegenteil: Der Abstand wächst. Schuld daran sind beide Seiten.

Politische "Zwerge"

Es scheint, als werde dies wiederum - sowohl in Europa als auch in der Türkei - nur noch zu innenpolitischen Spielchen genutzt. Der liberale türkische Kolumnist Mehmet Ali Birand schrieb, er sehe im Moment nur politische "Zwerge" am Werk: ohne Vision, im Blick nur den tagespolitischen Gewinn, eifrig dabei den Nationalisten in die Hände arbeitend.

In Europa ist heute Furcht und Verzagtheit eingezogen, was jede neue Erweiterung der Union angeht. Die europäischen Türkeigegner fühlen sich stärker als zuvor. Anstatt jedoch offen Position zu beziehen, verstecken sie sich hinter dem mühseligen Streit um das geteilte Zypern oder bringen neue Forderungen auf den Tisch: Paris verlangte jetzt die Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern vor einem EU-Beitritt.

Komiker
05.10.06, 14:28
Seit wann muß ein Bürger der EU ein Visum beantragen, wenn er in ein anderes Land der EU reisen will?

Sonderregelungen soll es geben?

PretzelLogic
05.10.06, 14:57
Wenn man nur ein klein wenig über den Tellerrand schaut und seine chauvinistische Brille ablegt, dann erkannt man, daß der Annan-Plan keine Alternative war, die Teilung zu überwinden. Im Gegenteil, er wollte die beiden Volksgruppen nicht vereinen, sondern trennen. Sein eigentliches Ziel bestand darin, auf diesen wichtigen Knotenpunkt im östlichen Mittelmeer stabile Verhältnisse zum Aufbau eines wirtschaftlichen Sprungsbretts und eines militärischen Stützpunkts für Interventionen der USA und EU in Nordafrika, sowie im Nahen und Mittleren Osten zu schaffen.

Der Annan-Plan sah nicht nur den Erhalt der britischen Basen vor, sondern auch den Status von Großbritannien, dem früheren Kolonialherrn der Insel, als Garantiemacht neben der Türkei und Griechenland. Die Bevölkerung selbst sollte entwaffnet werden, aber gleich drei schwer bewaffnete Armeen auf ihrer Insel als faktische Besatzungsmächte dulden müssen.

Chauvinistische Brille?

Warum denn sofort so polemisch Kalimea?
Du erklärst mir hier die Gründe welche für den griechischen Teil Zyperns zur Ablehnung geführt haben.
Musst du aber nicht, es gibt nämlich noch eine andere Seite:

Für diese Seite sind folgende Dinge wichtig:

Lebens und Existenzrecht
Schutz vor Übergriffen durch Hellenistische Scharfmacher
Recht auf Freizügigkeit

Nach den Ereignissen von 1963 - 1974 mit vielen Toten und massakrierten Türken auf der Insel, nach einem Nikos Sampson, Nach der de Facto Entmachtung der Türkisch zypriotischen Politiker nach Vertreibung und ökonomischer Ausbeutung der Zyperntürken kann man nicht allen Ernstes erwarten dass man sich auch noch ohne Schutz wieder in deren Obhut begiebt.

Im übrigen kritisiere ich nicht die Entscheidung der Inselgriechen gegen den Annanplan zu stimmen, ich kritisieren dass man auf Griechisch Zypriotischer Seite versucht das was man mit Waffengewalt in einem JAhrzehnt nicht geschafft hat nun mit Hilfe der EU zu erreichen.

Es geht darum die Türken zu einer Minderheit zu machen die sich dem Gusto und dem Urteil der Mehrheit zu unterwerfen hat.
Das ging 1963 nicht und wird heute erst recht nicht gehen.

Entweder man lebt zusammen wie es die Verfassung des Landes Vorschreibt oder man lässt es.

Und ich bitte von weiteren polemischen Angriffen wegen Chauvinismus abzusehen.

Du vertrittst deine Meinung und Sicht der Dinge und ich weise nur darauf hin dass es auch eine andere Seite gibt.
Die Menschen dort haben auch ein Recht auf Sicherheit und Vertrauen wächst nicht von einem Tag auf den anderen, insbesondere dann nicht wenn tausende Türkischer Zyprioten noch heute um Ihre massakrierten Familienmitglieder trauern müssen.

Also langsam und immer cool calm und collected bleiben........

Kalimera
05.10.06, 15:20
Chauvinistische Brille?

Warum denn sofort so polemisch Kalimea?
Du erklärst mir hier die Gründe welche für den griechischen Teil Zyperns zur Ablehnung geführt haben.
Musst du aber nicht, es gibt nämlich noch eine andere Seite:

Für diese Seite sind folgende Dinge wichtig:

Lebens und Existenzrecht
Schutz vor Übergriffen durch Hellenistische Scharfmacher
Recht auf Freizügigkeit

Nach den Ereignissen von 1963 - 1974 mit vielen Toten und massakrierten Türken auf der Insel, nach einem Nikos Sampson, Nach der de Facto Entmachtung der Türkisch zypriotischen Politiker nach Vertreibung und ökonomischer Ausbeutung der Zyperntürken kann man nicht allen Ernstes erwarten dass man sich auch noch ohne Schutz wieder in deren Obhut begiebt.

Im übrigen kritisiere ich nicht die Entscheidung der Inselgriechen gegen den Annanplan zu stimmen, ich kritisieren dass man auf Griechisch Zypriotischer Seite versucht das was man mit Waffengewalt in einem JAhrzehnt nicht geschafft hat nun mit Hilfe der EU zu erreichen.

Es geht darum die Türken zu einer Minderheit zu machen die sich dem Gusto und dem Urteil der Mehrheit zu unterwerfen hat.
Das ging 1963 nicht und wird heute erst recht nicht gehen.

Entweder man lebt zusammen wie es die Verfassung des Landes Vorschreibt oder man lässt es.

Und ich bitte von weiteren polemischen Angriffen wegen Chauvinismus abzusehen.

Du vertrittst deine Meinung und Sicht der Dinge und ich weise nur darauf hin dass es auch eine andere Seite gibt.
Die Menschen dort haben auch ein Recht auf Sicherheit und Vertrauen wächst nicht von einem Tag auf den anderen, insbesondere dann nicht wenn tausende Türkischer Zyprioten noch heute um Ihre massakrierten Familienmitglieder trauern müssen.

Also langsam und immer cool calm und collected bleiben........
"Ein Narr wirft einen Stein ins Meer, und hundert Weise können ihn nicht wieder herausholen."

Dieses fatalistisch anmutende zypriotische Sprichwort kam mir bei Deinem Beitrag in den Sinn.

Du bist neu hier, darum ein gut gemeinter Rat: Über das Stadium der "vielen Toten und massakrierten Türken auf der Insel" sind wir bereits hinaus, Du brauchst das nicht erneut zu erwähnen.

PretzelLogic
05.10.06, 16:10
"Ein Narr wirft einen Stein ins Meer, und hundert Weise können ihn nicht wieder herausholen."

Dieses fatalistisch anmutende zypriotische Sprichwort kam mir bei Deinem Beitrag in den Sinn.

Du bist neu hier, darum ein gut gemeinter Rat: Über das Stadium der "vielen Toten und massakrierten Türken auf der Insel" sind wir bereits hinaus, Du brauchst das nicht erneut zu erwähnen.

Ich erwähne es so oft wie es notwendig ist, und wenn Ihr es hier eine Myriarde mal bereits besprochen und diskutiert habt ändert es nichts aber auch gar nichts an dem Umstand dass Diese Dinge das Denken und Handeln von Hunderttausenden von Menschen bestimmen.

Wie soll man zusammenleben in einer Gesellschaft die derartig polarisiert ist?

Die Schuldigen Barbaren hier und die unzivilisierten dort, mit dieser Geisteshaltung fürchte ich werden noch Ozeane der Zeit zu durchqueren sein bevor man sich zusammenfindet um zusammen zu leben !

Nicht nebeneinander sondern zusammen.

Dein Beitrag zeigt mir nur eins:

Beton ist und bleibt ein wichtiger Baustoff, zum Denken taugt er jedoch nicht.
Ein kleines Sprichwort von mir......

Kalimera
05.10.06, 16:24
Ich erwähne es so oft wie es notwendig ist, und wenn Ihr es hier eine Myriarde mal bereits besprochen und diskutiert habt ändert es nichts aber auch gar nichts an dem Umstand dass Diese Dinge das Denken und Handeln von Hunderttausenden von Menschen bestimmen.

Wie soll man zusammenleben in einer Gesellschaft die derartig polarisiert ist?

Die Schuldigen Barbaren hier und die unzivilisierten dort, mit dieser Geisteshaltung fürchte ich werden noch Ozeane der Zeit zu durchqueren sein bevor man sich zusammenfindet um zusammen zu leben !

Nicht nebeneinander sondern zusammen.

Dein Beitrag zeigt mir nur eins:

Beton ist und bleibt ein wichtiger Baustoff, zum Denken taugt er jedoch nicht.
Ein kleines Sprichwort von mir......
Niemand sagt, es gab kein Unrecht.
Niemand sagt, es gab keine Toten.
Niemand sagt, es gab keine Vertriebenen.

Ein Zusammenfinden und ein Zusammenleben kann nur ohne ewiges Zeigen auf die Vergangenheit beginnen.

Da fragt man sich unwillkürlich, wer da aus Beton ist.

PretzelLogic
05.10.06, 17:03
Niemand sagt, es gab kein Unrecht.
Niemand sagt, es gab keine Toten.
Niemand sagt, es gab keine Vertriebenen.

Ein Zusammenfinden und ein Zusammenleben kann nur ohne ewiges Zeigen auf die Vergangenheit beginnen.

Da fragt man sich unwillkürlich, wer da aus Beton ist.

Mein Gott Junge,

Die Vergangenheit bestimmt die Gegenwart !

Drehe es und wende es wie du willst, Eine Seite hat den Annanplan abgelehnt einen Plan der unter UN Ägide von BEIDEN Konfliktparteien verhandelt wurde und eine Wiedervereinigung zum Ziel hatte.

BEIDE Seiten haben daran mitgewirkt, es liegt in der Natur der Dinge dass es sich hierbei NUR um einen Kompromiss handeln kann.

Es wäre ein Anfang gewesen, langsam und vorsichtig aber ein Anfang wäre gemacht gewesen.
Und was passiert ist wissen wir alle oder?

Die Griechen haben den Plan abgelehnt, eine Alternative ist nicht in der Pipeline stattdessen versucht dieser EX Terrorist namens Papadopoulos die EU zu instrumentalisieren um die TRNC zum Kotei zu zwingen.

Problem:

DIE EU macht sich dadurch nicht Glaubwürdiger als dass sie sich eben instrumentalisieren lässt.

Im Moment sieht es doch so aus:

Die Ablehner sind in die EU aufgenommen worden und die Zusagenden die einer Lösung NICHT im Wege standen stehen vor der Tür, die zugesagten Hilfen bleiben aus und die Isolation hat weiterhin bestand und dann hat man noch die Bodenlose Frechheit von der Türkei die Anerkennung Südzyperns zu verlangen?

BETON ?

Sach mal willst du das nicht verstehen oder kannst du das nicht?
Es gehören 2 in Worten ZWEI zu einem Vertrag. Kein Vertrag keine Vereinigung somit keine Isolation mehr gerechtfertigt !!!!!

Deine Frage war was hat der Annanplan mit der E U zu tun meine Antwort in drei Beiträgen !

Deine Antworten stets vage nicht substanziell einfach nur dünn und platt.
entweder gehst du auf die Dinge ein oder du lässt es in zweiterem Fall geh zu deinen Weisen Steine ausm Wasser fischen !

Komiker
05.10.06, 17:19
Eins verstehe ich nicht, wenn die Türkei in die EU will....dann

würde doch automatisch mit Eintritt der Türkei in die EU das Problem Zypern gelöst sein, oder?

Umgekehrt, wenn die EU die Türkei als Mitglied will, würde das Zypern Problem sich nicht automatisch mit Eintritt der Türkei in die EU lösen?

Somit...wo ist wirklich das Problem?

denizhn
05.10.06, 17:22
http://www.angela-merkel.de/pdf/2005_06_05_merkel_interview_fa sz.pdf Ich denke ,Merkel und CDU,die privilegierte Partnerschaft für die Türkei statt EU Vollmitgliedschaft vorgeschlagen haben,hat sich nach der Bundestagswahl 2005 bei EU Beitritt Türkei 360 gedreht.




Europapolitik
Merkel: „Wir wollen die privilegierte Partnerschaft"
Die Partei- und Fraktionsvorsitzende Angela Merkel hat vor einer Überdehnung der
Europäischen Union gewarnt. „Die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei,
deren Außengrenzen am Irak, Iran und Syrien liegen, überfordert viele Bürgerinnen und
Bürger Europas“, sagte Merkel der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Zwar stellte
sie den 3. Oktober als Termin für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Ankara nicht
in Frage. Es müssten jedoch „tatsächlich ergebnisoffene Verhandlungen geführt werden“,
forderte die Partei- und Fraktionsvorsitzende.
Das Interview mit Angela Merkel im Wortlaut:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Braucht Europa nach den Referenden in
Frankreich und den Niederlanden auch eine grundsätzliche Debatte über seine Zukunft?

Angela Merkel:

Ein starkes und bürgernahes Europa ist für uns alle wichtig. Doch die

europäische Idee wird in Zukunft nur dann Erfolg haben, wenn sie von den Menschen auch

verstanden wird. Hier liegt das Problem: Nicht nur in Frankreich und den Niederlanden,
sondern in vielen Teilen Europas gibt es Unbehagen über ein Übermaß an bürokratischen
Regelungen und die Aufweichung des Stabilitätspaktes. Zugleich wächst die Sorge über eine
Entgrenzung der Europäischen Union. Deshalb darf es ein einfaches "Weiter so" nicht
geben.
FASZ:



Muss Europa auch über den Verlauf seiner Grenzen grundsätzlich reden?

Merkel:



Die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, deren Außengrenzen am

Irak, Iran und Syrien liegen, überfordert viele Bürgerinnen und Bürger Europas. Die Sorgen

und Nöte der Menschen müssen deshalb wieder ganz nach oben auf die Agenda der
Europa-Politik. Nur wenn wir die Bürokratie nachhaltig abbauen, Wachstum und
Beschäftigung fördern und die Europäische Union nicht überdehnen, dann wird die
europäische Idee auch wieder auf breite Akzeptanz stoßen.
FASZ:



Sofern alle Bedingungen erfüllt sind, sollen am 3. Oktober die Beitrittsverhandlungen

der EU mit der Türkei beginnen. Halten Sie das für einen guten Beschluss?

Merkel:



Die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ist beschlossene Sache.

Doch es müssen tatsächlich ergebnisoffene Verhandlungen geführt werden. CDU und CSU

werden ihre Überzeugung in die Verhandlungen einbringen, dass eine privilegierte
Partnerschaft statt einer EU-Vollmitgliedschaft der Türkei das richtige Verhandlungsergebnis
ist.
FASZ:



Schließen Sie eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU grundsätzlich ein für

allemal aus?

Merkel:



Wir wollen die privilegierte Partnerschaft.

FASZ:



Am 1. Januar 2007 sollen Rumänien und Bulgarien EU-Mitglieder werden. Vor allem

in Rumänien gibt es noch erhebliche Probleme bei der Erfüllung der Kriterien. Kann es da

noch ein Zurück geben?
Merkel:



Rumänien und Bulgarien sind europäische Länder, die Beitrittsverträge sind

beschlossen. Wir werden aber genau darauf achten, dass die Bedingungen für eine

Mitgliedschaft bei beiden Ländern erfüllt sind. Dazu warten wir die Fortschrittsberichte ab, die
im Herbst vorliegen werden.
Die Fragen stellte Eckart Lohse. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAZS) vom
05.06.2005. Seite 2.

yücel
05.10.06, 17:40
Eins verstehe ich nicht, wenn die Türkei in die EU will....dann

würde doch automatisch mit Eintritt der Türkei in die EU das Problem Zypern gelöst sein, oder?

Umgekehrt, wenn die EU die Türkei als Mitglied will, würde das Zypern Problem sich nicht automatisch mit Eintritt der Türkei in die EU lösen?

Somit...wo ist wirklich das Problem?Nein

Nein

yücel
05.10.06, 17:43
Die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ist beschlossene Sache.



Es ist beschlossene Sache, Deutschland, wir kommen, vielleicht aber auch nicht, es liegt nun an uns, ob wir wollen oder nicht. Die Braut lässt sich jetzt teuer verkaufen.

colak
05.10.06, 17:46
Niemand sagt, es gab kein Unrecht.
Niemand sagt, es gab keine Toten.
Niemand sagt, es gab keine Vertriebenen.

Ein Zusammenfinden und ein Zusammenleben kann nur ohne ewiges Zeigen auf die Vergangenheit beginnen.

Da fragt man sich unwillkürlich, wer da aus Beton ist.

Warum holt die EU dann die alten Leichen aus dem Keller?
Hierbei geht es nicht um türkische Zyprioten sondern um die Armenier.
Wenn die Armenier zum Spielball der Mächte wird, so sehe ich keinen Anlass das Unrecht welches von den griechisch Zyprioten begangen wurde unter den Teppich zu kehren.

Mfg

deryatulga
05.10.06, 17:47
Es ist beschlossene Sache, Deutschland, wir kommen, vielleicht aber auch nicht, es liegt nun an uns, ob wir wollen oder nicht. Die Braut lässt sich jetzt teuer verkaufen.

Iste hendek, iste deve.... Iste kapi, iste sapi... sen bizde laf mi ararsin!:cool:

colak
05.10.06, 17:52
Eins verstehe ich nicht, wenn die Türkei in die EU will....dann

würde doch automatisch mit Eintritt der Türkei in die EU das Problem Zypern gelöst sein, oder?

Umgekehrt, wenn die EU die Türkei als Mitglied will, würde das Zypern Problem sich nicht automatisch mit Eintritt der Türkei in die EU lösen?

Somit...wo ist wirklich das Problem?

Die Frage ist doch, was wird den EU Ländern noch einfallen, um der Türkei ein Bein zu stellen.
Das Misstrauen ist gross. Werden wir nach all den Zugeständnissen fallen gelassen wie Fallobst, dann waren all die Zugeständnisse für´n A...

Europa muss endlich einsehen, das sie nun ihre Zugeständnisse erfüllen muss!

Mfg

Musel
05.10.06, 19:38
Die Frage ist doch, was wird den EU Ländern noch einfallen, um der Türkei ein Bein zu stellen.
Das Misstrauen ist gross. Werden wir nach all den Zugeständnissen fallen gelassen wie Fallobst, dann waren all die Zugeständnisse für´n A...

Europa muss endlich einsehen, das sie nun ihre Zugeständnisse erfüllen muss!

Mfg

Von welchen türkischen Zugständnissen sprichst du denn überhaupt?

Ich kenne keine, die nicht zu allererst im Ergebnis der türkischen Bevölkerung zu Gute kommen....

yücel
05.10.06, 19:43
Von welchen türkischen Zugständnissen sprichst du denn überhaupt?

Ich kenne keine, die nicht zu allererst im Ergebnis der türkischen Bevölkerung zu Gute kommen....
Zypern?

emire
05.10.06, 19:46
Der Besuch der Bundeskanzlerin erinnert mich an Geschichten wie:Ich übergab die Geschenke an die Eingeborenen unter den Gaben befanden Spiegel,Glasperlen und Stoffe minderer Qualität..........


Es wird nicht Herauskommen außer Städtereisen auf Steuerzahlers kosten,hüben wie drüben......

Komiker
05.10.06, 19:49
Das Misstrauen ist gross. Werden wir nach all den Zugeständnissen fallen gelassen wie Fallobst, dann waren all die Zugeständnisse für´n A...



das verstehe ich auch nicht so richtig, diese Zugeständnisse, werden die nun gemacht um zu Potte zu kommen ( also viel, viel Kohle abzukassieren ) oder weil man eingesehen hat, das es so besser ist?

Denn wenn es nur Mittel zum Zweck ist und man es garnicht will, sollte man es ehrlich gesagt ganz schnell sein lassen!

Musel
06.10.06, 00:53
Zypern?

Zugeständnisse??

yücel
06.10.06, 00:54
Zugeständnisse??
ich komme durcheinander, du setzt zuviele Fragezeichen an :lach:
Ja zumindest nehme ich das so hin.

Musel
06.10.06, 01:12
ich komme durcheinander, du setzt zuviele Fragezeichen an :lach:
Ja zumindest nehme ich das so hin.

Ich komme auch nicht mehr mit.....

Du sagtest doch, das türkische Verhalten in der Zypern-Frage sei ein Zugeständnis gegenüber der EU. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen.... :confused:

Und wo siehst du die anderen zahlreichen Zugeständnisse der Türkei?

yücel
06.10.06, 01:34
Ich komme auch nicht mehr mit.....

Du sagtest doch, das türkische Verhalten in der Zypern-Frage sei ein Zugeständnis gegenüber der EU. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen.... :confused:

Und wo siehst du die anderen zahlreichen Zugeständnisse der Türkei?
Zugeständnisse in Folge von EU-Versprechen einhalten. Danach sehen wir weiter, inwiefern sich die Türkei bereit erklärt Zugeständnisse zu akzeptieren. Soweit sind wir aber noch nicht. :lach:

Musel
06.10.06, 02:04
yücel, ich bezog mich auf diese Aussage:


Die Frage ist doch, was wird den EU Ländern noch einfallen, um der Türkei ein Bein zu stellen.
Das Misstrauen ist gross. Werden wir nach all den Zugeständnissen fallen gelassen wie Fallobst, dann waren all die Zugeständnisse für´n A...

Europa muss endlich einsehen, das sie nun ihre Zugeständnisse erfüllen muss!



In diesem Post war von den ganzen türkischen Zugeständnissen die Rede. Aber scheinbar sind wir zwei uns schon mal einig, dass es die bisher gar nicht gab.... :hallo;

Kalimera
06.10.06, 07:44
[...] Deine Frage war was hat der Annanplan mit der E U zu tun meine Antwort in drei Beiträgen !

Deine Antworten stets vage nicht substanziell einfach nur dünn und platt.
entweder gehst du auf die Dinge ein oder du lässt es in zweiterem Fall geh zu deinen Weisen Steine ausm Wasser fischen !
Was bist denn Du für einer?

Meine Frage war: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun? Und darauf gibt es eben nur eine Antwort: Nichts!

Mehr ist dazu auch nicht zu sagen.

colak
06.10.06, 08:17
Von welchen türkischen Zugständnissen sprichst du denn überhaupt?

Ich kenne keine, die nicht zu allererst im Ergebnis der türkischen Bevölkerung zu Gute kommen....

Die Sache mit Zypern wurde schon des öfterens erwähnt. Ich denke nicht das die Türkei am Zug ist, hier als erster zu agieren.
Sie müssen mir doch einmal erklären, was für eine Haltung die EU einnimmt.
Gegenwärtig erkennt die EU den türkischen Teil Zyperns nicht an, gleichzeitig wurde eine Vereinigung mit der griechischen Seite abgelehnt. Wohlgemerkt von der griechischen Seite.
Können sie mir irgendeinen trifftigen Grund erklären warum nun Nordzypern isoliert wird?
Und können sie mir einen trifftigen Grund nennen, warum gerade die Türkei, diese blockade Haltung der EU auch noch fördern sollte?

Angie spricht von Fairen Verhandlungen. Nur fair ist es nicht, wenn plötzlich die "Armenier Frage" ausgeschlachtet wird, während die Tchechen und Polen nicht an der "europäischen Errinerungskultur" während der Aufnahme,teilnahmen.

Chirac, Stoiber und alle anderen Gegner wissen ganz genau, das die Türkei auf diesen Kuhhandel nicht eingehen wird und wohlmöglich von sich aus, die Verhandlungen abbricht. Das alleine sind die Intentionen, der Agitatoren einer schmutzigen Hetzkampagne.

Mfg

sunx1569
06.10.06, 08:21
Was bist denn Du für einer?

Meine Frage war: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun? Und darauf gibt es eben nur eine Antwort: Nichts!

Mehr ist dazu auch nicht zu sagen.

eure ignoranz kann man echt nicht mehr toppen.

colak
06.10.06, 08:28
Was bist denn Du für einer?

Meine Frage war: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun? Und darauf gibt es eben nur eine Antwort: Nichts!

Mehr ist dazu auch nicht zu sagen.

Also noch einmal. Wer die Vereinigung Zyperns will, soll es bitte tuen.
Wer es aber ablehnt und lieber vorzieht getrennt zu leben, in diesem Fall die griechische Seite, soll es bitte auch tuen.
Die türkische Seite hat demzufolge auch nicht mehr von der internationalen Gemeinde isoliert zu sein. Die volle Anerkennung des T.C. Zypern ist die logische Folge.
Südzypern hatte zumal garnicht das Recht irgendwelche Bündnisse einzugehen, solange der Status beider nicht geklärt ist. Der Eu Kommissar Verheugen fühlte sich auch so ziemlich verarscht von der griechischen Seite, nur hört man auch keine Stellungnahme bezüglich dieses Abgekarten Spiels aus seinem Munde. Vielleicht hat er ja ein Maulkorb aufgesetzt bekommen.

Mfg

PretzelLogic
06.10.06, 09:13
Was bist denn Du für einer?

Meine Frage war: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun? Und darauf gibt es eben nur eine Antwort: Nichts!

Mehr ist dazu auch nicht zu sagen.

Ts Ts Tssssss,

ich sach doch Beton.........

yücel
06.10.06, 09:18
Was bist denn Du für einer?

Meine Frage war: Was hat der Annan-Plan mit den Verhandlungen zwischen der EU und der Türkei zu tun? Und darauf gibt es eben nur eine Antwort: Nichts!

Mehr ist dazu auch nicht zu sagen.
Nichts ist relativ. Der Annan-Plan war ausschlaggebend, das die EU jetzt auf eigenen Versprechungen sitzen geblieben ist. Soweit ich das beurteilen kann, steht Sie wegen dem "missglücktem" Versuch, den Annan-Plan durchzusetzen, ohne Hosen da, aber blöd da stehen ist ja wiederum relativ, nicht wahr? Sowas ist die EU seit einiger Zeit gewohnt, von einem Fettnäpfchen ins andere zu tappen. Aber, ja, es hat insofern nichts mehr mit den Verhandlungen zu tun, das wollen die EU´ler zumindest der Türkei weismachen. :lach:

Kalimera
06.10.06, 09:23
Also noch einmal. Wer die Vereinigung Zyperns will, soll es bitte tuen.
Wer es aber ablehnt und lieber vorzieht getrennt zu leben, in diesem Fall die griechische Seite, soll es bitte auch tuen.
Die türkische Seite hat demzufolge auch nicht mehr von der internationalen Gemeinde isoliert zu sein. Die volle Anerkennung des T.C. Zypern ist die logische Folge.
Südzypern hatte zumal garnicht das Recht irgendwelche Bündnisse einzugehen, solange der Status beider nicht geklärt ist. Der Eu Kommissar Verheugen fühlte sich auch so ziemlich verarscht von der griechischen Seite, nur hört man auch keine Stellungnahme bezüglich dieses Abgekarten Spiels aus seinem Munde. Vielleicht hat er ja ein Maulkorb aufgesetzt bekommen.

Mfg
Nationalistische Parolen dienten und dienen immer noch im Zypernkonflikt dazu, eigene innenpolitische Probleme zu überdecken (Dazu kommt der Wahlkampf in der Türkei). Zypern war und ist für Griechenland und für die Türkei ein Ablenkungsmanöver und Austragungsort für den großen griechisch- türkischen Konflikt. Darüber, daß die nationalen Interessen beider Seiten nicht mit denen der Zyprioten deckungsgleich sind, könnte man hinwegsehen. Daß aber die Bevölkerung im Norden der Insel darunter leidet, ist bedauerlich. Und daran trägt die EU sicherlich eine Mitschuld, eine nicht minder größere Schuld trägt aber auch die Türkei mit ihrer Politik.

yücel
06.10.06, 09:39
Und daran trägt die EU sicherlich eine Mitschuld, eine nicht minder größere Schuld trägt aber auch die Türkei mit ihrer Politik.
Daran trug die UNO - als Weltenbund - eine erhebliche Mitschuld, im Zuzug dann die EU die Rolle übernahm und sich glatt verarschen liess, ja von wem denn wohl? Diese Differenzen dann aber der Türkei in die Schuhe zu schieben, ist schon dreist, zumal die Türkei genau 9Jahre brauchte, um sich bewusst zu werden, das die UN es nicht hinbekam, eine geteilte Insel auch vernünftig unter einen Hut zu bekommen, damit der Nordteil auch mal in Ruhe kommt. Als der Süden bis zum Annan-Plan gehätschelt wurde, da hatte man Nordzypern bewusst aus den Schlagzeilen genommen und diese Rolle nimmt seit einiger Zeit auch die EU ein. Trotz Versprechen, Nordzypern aus der Isolation zu nehmen, ist man nicht imstande, es auch einzulösen. Wieso eigentlich?

Kalimera
06.10.06, 09:51
Daran trug die UNO - als Weltenbund - eine erhebliche Mitschuld, im Zuzug dann die EU die Rolle übernahm und sich glatt verarschen liess, ja von wem denn wohl? Diese Differenzen dann aber der Türkei in die Schuhe zu schieben, ist schon dreist, zumal die Türkei genau 9Jahre brauchte, um sich bewusst zu werden, das die UN es nicht hinbekam, eine geteilte Insel auch vernünftig unter einen Hut zu bekommen, damit der Nordteil auch mal in Ruhe kommt. Als der Süden bis zum Annan-Plan gehätschelt wurde, da hatte man Nordzypern bewusst aus den Schlagzeilen genommen und diese Rolle nimmt seit einiger Zeit auch die EU ein. Trotz Versprechen, Nordzypern aus der Isolation zu nehmen, ist man nicht imstande, es auch einzulösen. Wieso eigentlich?
Natürlich trägt die UN eine gewisse Mitschuld, wie übrigends die USA und Großbritannien auch. Aber eines ist sicher: Versprechungen wurden auf allen Seiten gemacht und auf allen Seiten nicht immer eingehalten.

colak
06.10.06, 10:14
Natürlich trägt die UN eine gewisse Mitschuld, wie übrigends die USA und Großbritannien auch. Aber eines ist sicher: Versprechungen wurden auf allen Seiten gemacht und auf allen Seiten nicht immer eingehalten.

jepp, alle haben fehler gemacht. das sollte jedem bewusst sein.
jetzt aber daherkommen und die verpflichtungen der türkei ermahnen und über seine eigenen fehler hinwegsetzen ist ziemlich zynisch.

können sie bitte auf diese frage eingehen. die Vereinigung Zyperns ist gescheitert wegen der ablehnung griechisch zyprioten. der türkische teil wiederum war dafür. wie soll es weiter gehen?
soll die isolation nordzyperns aufrechterhalten werden, wenn ja, warum?
oder hat nun nordzypern anspruch auf anerkennung von der internationalen gemeinschaft?
wenn nein, wohin bitte schön soll sie sich den richten?
was für ein paradox, die anerkennung nordzyperns wird vermieden, jedoch darf/soll sie sich nicht mit südzypern vereinigen.
es ist unglaublich zu sehen, was für eine ungerechtigkeit seitens der eu hingenommen wird. aber die mängel der türkei schon hervorheben.

dies ist ein novum in der geschichte, noch nie hat man einem land die internationale anerkennung verweigert, welches kooperativ einer vereinigung zugestimmt hat, es aber nicht durfte. jetzt sollten wir endlich mal die schuldigen beim namen nennen. nicht die türkei ist in bringschuld, sondern die eu, und ganz besonders südzypern.

südzypern muss sich nun endlich entscheiden, wiedervereinigung oder anerkennung nordzyperns. Punkt.

Kalimera
06.10.06, 10:34
Nichts ist relativ. Der Annan-Plan war ausschlaggebend, das die EU jetzt auf eigenen Versprechungen sitzen geblieben ist. Soweit ich das beurteilen kann, steht Sie wegen dem "missglücktem" Versuch, den Annan-Plan durchzusetzen, ohne Hosen da, aber blöd da stehen ist ja wiederum relativ, nicht wahr? Sowas ist die EU seit einiger Zeit gewohnt, von einem Fettnäpfchen ins andere zu tappen. Aber, ja, es hat insofern nichts mehr mit den Verhandlungen zu tun, das wollen die EU´ler zumindest der Türkei weismachen. :lach:
Außer Vorwürfen an die EU hast Du nicht geschrieben, wo der Zusammenhang zwischen dem Annan-Plan und den Verhandlungen der EU und der Türkei ist.

Aber in einem hast Du Recht: Blöd dastehen ist relativ.

yücel
06.10.06, 10:39
Außer Vorwürfen an die EU hast Du nicht geschrieben, wo der Zusammenhang zwischen dem Annan-Plan und den Verhandlungen der EU und der Türkei ist.

Aber in einem hast Du Recht: Blöd dastehen ist relativ.
Nicht? Wir belassen es dabei. Ist besser so. :hallo;

Kalimera
06.10.06, 10:43
jepp, alle haben fehler gemacht. das sollte jedem bewusst sein.
jetzt aber daherkommen und die verpflichtungen der türkei ermahnen und über seine eigenen fehler hinwegsetzen ist ziemlich zynisch.

können sie bitte auf diese frage eingehen. die Vereinigung Zyperns ist gescheitert wegen der ablehnung griechisch zyprioten. der türkische teil wiederum war dafür. wie soll es weiter gehen?
soll die isolation nordzyperns aufrechterhalten werden, wenn ja, warum?
oder hat nun nordzypern anspruch auf anerkennung von der internationalen gemeinschaft?
wenn nein, wohin bitte schön soll sie sich den richten?
was für ein paradox, die anerkennung nordzyperns wird vermieden, jedoch darf/soll sie sich nicht mit südzypern vereinigen.
es ist unglaublich zu sehen, was für eine ungerechtigkeit seitens der eu hingenommen wird. aber die mängel der türkei schon hervorheben.

dies ist ein novum in der geschichte, noch nie hat man einem land die internationale anerkennung verweigert, welches kooperativ einer vereinigung zugestimmt hat, es aber nicht durfte. jetzt sollten wir endlich mal die schuldigen beim namen nennen. nicht die türkei ist in bringschuld, sondern die eu, und ganz besonders südzypern.

südzypern muss sich nun endlich entscheiden, wiedervereinigung oder anerkennung nordzyperns. Punkt.
Schade, Dein Beitrag fing so gut an (jepp, alle haben fehler gemacht. das sollte jedem bewusst sein.) und dem kann ich ich nur zustimmen. Leider mußte dann doch wieder der Vorwurf (jetzt aber daherkommen und die verpflichtungen der türkei ermahnen und über seine eigenen fehler hinwegsetzen ist ziemlich zynisch.) kommen, was eine Diskussion eigentlich abwürgt, zumindest aber erschwert.

Trotzdem mein Vorschlag zur Lösung des Zypern-Problems, wie ihn auch die UN schon 2002 gemacht hat:

Eine gemeinsame Zentralregierung, sowie zwei gleichberechtigte Staaten, ähnlich den Kantonen in der Schweiz.

Die Exekutive: Das Amt des zypriotischen Präsidenten (sowie des Vizepräsidenten ) soll in einem Rotationsverfahren zwischen den Vertretern eines Präsidentenrates wechseln. Die Zusammensetzung des Präsidentenrats soll gemäß der Volksgruppenproportionen erfolgen, wobei jedoch mindestens zwei Ratsmitglieder von jeder Seite kommen sollen.

Legislative: Ein ebenfalls den Bevölkerungsproportionen entsprechendes Zwei Kammern Parlament soll Gesetze verabschieden.

Judikative: Der Oberste Gerichtshof soll aus drei griechisch- zypriotische Richter, drei türkisch- zypriotische Richter und drei Richter, die nicht aus Zypern stammen gebildet werden.

yücel
06.10.06, 10:48
Schade, Dein Beitrag fing so gut an (jepp, alle haben fehler gemacht. das sollte jedem bewusst sein.) und dem kann ich ich nur zustimmen. Leider mußte dann doch wieder der Vorwurf (jetzt aber daherkommen und die verpflichtungen der türkei ermahnen und über seine eigenen fehler hinwegsetzen ist ziemlich zynisch.) kommen, was eine Diskussion eigentlich abwürgt, zumindest aber erschwert.

Trotzdem mein Vorschlag zur Lösung des Zypern-Problems, wie ihn auch die UN schon 2002 gemacht hat:

Eine gemeinsame Zentralregierung, sowie zwei gleichberechtigte Staaten, ähnlich den Kantonen in der Schweiz.

Die Exekutive: Das Amt des zypriotischen Präsidenten (sowie des Vizepräsidenten ) soll in einem Rotationsverfahren zwischen den Vertretern eines Präsidentenrates wechseln. Die Zusammensetzung des Präsidentenrats soll gemäß der Volksgruppenproportionen erfolgen, wobei jedoch mindestens zwei Ratsmitglieder von jeder Seite kommen sollen.

Legislative: Ein ebenfalls den Bevölkerungsproportionen entsprechendes Zwei Kammern Parlament soll Gesetze verabschieden.

Judikative: Der Oberste Gerichtshof soll aus drei griechisch- zypriotische Richter, drei türkisch- zypriotische Richter und drei Richter, die nicht aus Zypern stammen gebildet werden.schön siniert, wirklich, aber meinst du das dies das Problem beseitigt? Es sind andere, wichtigere - zumindest für die Süd-Zyprioten - Themen, die ein miteinader unmöglich machen. So z.B. die wirtschaftliche Angst gegenüber Nordzypern, was ja auch das Hauptargument war, NEIN zu sagen.

colak
06.10.06, 10:48
Außer Vorwürfen an die EU hast Du nicht geschrieben, wo der Zusammenhang zwischen dem Annan-Plan und den Verhandlungen der EU und der Türkei ist.

Aber in einem hast Du Recht: Blöd dastehen ist relativ.

also eine kleine chronologie:

1.türkei und eu sind bei aufnahme gesprächen (ob beitrittskanditat oder nicht, ist hierbei unerheblich), forderungen seitens der eu werden an die türkei gestellt. ein eu mitglied südzypern, welches die türkei akzeptieren muss, steht nicht zu debatte, da man von einer wiedervereinigung ausgeht.

2. zu überraschung und enttäuschung führt nun die ablehnende haltung südzyperns, in der eu aus. dennoch wird südzypern in die gemeinschaft aufgenommen. nordzypern wird versprochen, die isolation aufzuheben, eu gelder sollen auch fliessen.

3. die isolation nordzyperns geht weiter...trotz versprechen seitens der eu.

4. die zollunion, soll nun auf die weiteren eu kandidaten erweitert werden, trotz der ungeklärten isolation nordzyperns, soll die türkei auch ihre häfen etc. für den südlichen teil öffnen.

und nun stellt sich die frage. wer soll nun zuerst seine hausaufgaben machen?

es ist doch gar nicht so schwierig, südzypern will sich nicht mit nordzypern vereinen. die logische konsequenz ist eine völkerrechtliche anerkennung nordzyperns.

mfg

colak
06.10.06, 10:57
Schade, Dein Beitrag fing so gut an (jepp, alle haben fehler gemacht. das sollte jedem bewusst sein.) und dem kann ich ich nur zustimmen. Leider mußte dann doch wieder der Vorwurf (jetzt aber daherkommen und die verpflichtungen der türkei ermahnen und über seine eigenen fehler hinwegsetzen ist ziemlich zynisch.) kommen, was eine Diskussion eigentlich abwürgt, zumindest aber erschwert.

Trotzdem mein Vorschlag zur Lösung des Zypern-Problems, wie ihn auch die UN schon 2002 gemacht hat:

Eine gemeinsame Zentralregierung, sowie zwei gleichberechtigte Staaten, ähnlich den Kantonen in der Schweiz.

Die Exekutive: Das Amt des zypriotischen Präsidenten (sowie des Vizepräsidenten ) soll in einem Rotationsverfahren zwischen den Vertretern eines Präsidentenrates wechseln. Die Zusammensetzung des Präsidentenrats soll gemäß der Volksgruppenproportionen erfolgen, wobei jedoch mindestens zwei Ratsmitglieder von jeder Seite kommen sollen.

Legislative: Ein ebenfalls den Bevölkerungsproportionen entsprechendes Zwei Kammern Parlament soll Gesetze verabschieden.

Judikative: Der Oberste Gerichtshof soll aus drei griechisch- zypriotische Richter, drei türkisch- zypriotische Richter und drei Richter, die nicht aus Zypern stammen gebildet werden.

das ist euer plan, sie wissen, das bei der bevölkerungsproportion die türken schon untergehen werden.

der annan plan wurde abgewiesen, nun sollte sich südzypern bewegen und nordzypern anerkennen. was ist so schwierig daran?
wieso werden solche blockaden bei der eu nie erwähnt, wieso hackt man darauf herum, das die türkei bei dieser schieflage, einen zollunionsbeitritt ablehnt?

mfg

Kalimera
06.10.06, 11:04
schön siniert, wirklich, aber meinst du das dies das Problem beseitigt? Es sind andere, wichtigere - zumindest für die Süd-Zyprioten - Themen, die ein miteinader unmöglich machen. So z.B. die wirtschaftliche Angst gegenüber Nordzypern, was ja auch das Hauptargument war, NEIN zu sagen.

Ich glaube, da irrst Du. Sicherlich würden auch die Zypern-Griechen die Teilung ihrer Insel gerne überwinden. Aber der Preis, den sie nach dem Annan-Plan dafür hätten zahlen müssen, wäre relativ hoch gewesen:

- Beibehaltung der türkischen Militärpräsenz im Norden der Insel (wenngleich durch internationale Sicherheitsgarantien erträglich gemacht)

- weitgehender Verzicht auf Rückkehrrechte und Restitutionsansprüche für die bei der Teilung aus dem türkischen Norden Vertriebenen.

- und schließlich eine nicht unbeträchtliche Einschränkung ihrer politischen Selbstbestimmung aufgrund der notwendigen Teilung der Macht mit der türkischen Volksgruppe. (Damit Du siehst, daß ich das auch berücksichtige)

Yakamoz
06.10.06, 11:13
Ich habe immer noch kein Argument gehört warum eine Zweistaaten Lösung nicht logisch sein soll. Achja...die Griechen wollen es nicht ist nicht logisch genug!

Kalimera
06.10.06, 11:18
Ich habe immer noch kein Argument gehört warum eine Zweistaaten Lösung nicht logisch sein soll. Achja...die Griechen wollen es nicht ist nicht logisch genug!
Es kann mehrere Gründe geben, daß Du kein Argument gehört hast, warum eine Zweistaaten Lösung nicht logisch sein sollte. Eine Erklärung wäre, daß es kein Argument gibt.

yücel
06.10.06, 11:20
Ich glaube, da irrst Du. Sicherlich würden auch die Zypern-Griechen die Teilung ihrer Insel gerne überwinden. Aber der Preis, den sie nach dem Annan-Plan dafür hätten zahlen müssen, wäre relativ hoch gewesen:

- Beibehaltung der türkischen Militärpräsenz im Norden der Insel (wenngleich durch internationale Sicherheitsgarantien erträglich gemacht)

- weitgehender Verzicht auf Rückkehrrechte und Restitutionsansprüche für die bei der Teilung aus dem türkischen Norden Vertriebenen.

- und schließlich eine nicht unbeträchtliche Einschränkung ihrer politischen Selbstbestimmung aufgrund der notwendigen Teilung der Macht mit der türkischen Volksgruppe. (Damit Du siehst, daß ich das auch berücksichtige)
Pünkt 1) Sicherheitsgarantien? Wo Leben wir denn? Im Irak oder meint man es mit dem Irak verwechseln zu können? Schon witzig, auf welchen Banalitäten eine Berechtigung zum Nein führen kann.

Pünkt 2) sowas aber auch, nach 30 Jahren ist es auch überaus schwierig sowas zu händeln. Gewiss, es gibt da ein berechtigtes Interesse, aber nur wegen der nicht Rückgabe oder auch der Rückgabe der im Süden befindlichen materiellen Güter der Nordzyprioten?

Pünkt 3) tja, das war schon immer ein Beleg dessen, das Sie damit nicht klar kommen, aber das kennen wir ja zu genüge, weil erst das all dies hervorgebracht hat.

Kalimera
06.10.06, 11:20
das ist euer plan, sie wissen, das bei der bevölkerungsproportion die türken schon untergehen werden.

der annan plan wurde abgewiesen, nun sollte sich südzypern bewegen und nordzypern anerkennen. was ist so schwierig daran?
wieso werden solche blockaden bei der eu nie erwähnt, wieso hackt man darauf herum, das die türkei bei dieser schieflage, einen zollunionsbeitritt ablehnt?

mfg
Was heißt hier "Euer Plan"? Das war ein Vorschlag der UN.

Kalimera
06.10.06, 11:28
Pünkt 1) Sicherheitsgarantien? Wo Leben wir denn? Im Irak oder meint man es mit dem Irak verwechseln zu können? Schon witzig, auf welchen Banalitäten eine Berechtigung zum Nein führen kann.

Pünkt 2) sowas aber auch, nach 30 Jahren ist es auch überaus schwierig sowas zu händeln. Gewiss, es gibt da ein berechtigtes Interesse, aber nur wegen der nicht Rückgabe oder auch der Rückgabe der im Süden befindlichen materiellen Güter der Nordzyprioten?

Pünkt 3) tja, das war schon immer ein Beleg dessen, das Sie damit nicht klar kommen, aber das kennen wir ja zu genüge, weil erst das all dies hervorgebracht hat.
Wenn die Zypern-Griechen die türkische Militärpräsenz, und damit eine gewisse Bedrohung sehen, dann bin ich der Letzte, der dann von einer Banalität sprechen würde.

Du hast geschrieben, daß Sie damit nicht klar kommen. Also, ich persönlich komme gut damit klar, oder meintest nicht mich persönlich?

Gök Türk
06.10.06, 11:31
Sezer hiç böyle sinirlenmemişti

Cumhurbaşkanı Sezer hiç bu kadar sinirli olmamıştı. Gazeteciler belki de ilk defa Sezer'i böylesine görüntülediler. Alman Başbakanı Angela Merkel'i ve Türk heyetini ağırlayan Sezer'in yüz ifadesi ve vücut hareketleri hayli sertti.

Sandalyesinin arkasına yan yaslanan Sezer, masanın bir ucunda duran Babacan ve Büyükelçi İrtemçelik'e çok ama çok sinirli bir şekilde baktı. Sezer, Merkel'i kabulü sırasında Babacan'ın "Şansölyenin İstanbul'da katılacağı iftar programı var, acele eder misiniz?" ricasına "Olur mu öyle şey" diye tepki gösterdi. Babacan ise bozuntuya vermeden gülerek karşılık verdi.

Bu arada masanın karşı tarafında duran Merkel, Sezer'in sert yüz ifadesi karşısında önce şaşırdı sonra da tedirgin olduğu gözlendi.




http://www.internethaber.com/images/news/16438.jpg


http://www.internethaber.com/images/news/16441.jpg

http://www.internethaber.com/images/news/16442.jpg



http://www.internethaber.com/images/news/16444.jpg





Kaynak (http://www.internethaber.com/news_detail.php?id=46019)

Yakamoz
06.10.06, 11:38
Helal olsun Sezer`e....protokol motokol dinlemez, söyle kodumu otturturu verir!!!

Bakalim Erdogan`in büyükelci`yi azarlamasini icerenler bu konuda nasil tepki verecekler.

Ha, bu arada, eger medaymiz böyle haber verecek vakti varsa, demek ki ülkede isler tikirinda.

Gök Türk
06.10.06, 11:44
Helal olsun Sezer`e....protokol motokol dinlemez, söyle kodumu otturturu verir!!!

Bakalim Erdogan`in büyükelci`yi azarlamasini icerenler bu konuda nasil tepki verecekler.

Ha, bu arada, eger medaymiz böyle haber verecek vakti varsa, demek ki ülkede isler tikirinda.

İki olay arasında büyük fark var. Thayyip büyükelçiyi ne olup bittiğini tam olarak anlamadan tüm milletin önünde aşağılamıştı. Oysa burda Babacan Cumhurbaşkanına 'acele eder misiniz' diyerek çok büyük saygısızlık etmiş.

Yakamoz
06.10.06, 11:47
İki olay arasında büyük fark var. Thayyip büyükelçiyi ne olup bittiğini tam olarak anlamadan tüm milletin önünde aşağılamıştı. Oysa burda Babacan Cumhurbaşkanına 'acele eder misiniz' diyerek çok büyük saygısızlık etmiş.

rica etmis..babacan..protokol geregi. Bu arada devlet islerinde en büyük saygisizlik protokole yapilan saygisizlik.

Erkan
06.10.06, 12:04
Helal olsun Sezer`e....protokol motokol dinlemez, söyle kodumu otturturu verir!!!

Bakalim Erdogan`in büyükelci`yi azarlamasini icerenler bu konuda nasil tepki verecekler.

Ha, bu arada, eger medaymiz böyle haber verecek vakti varsa, demek ki ülkede isler tikirinda.

Katiliyorum,

Erdogan Merkel Basinaciklamasinda aynen de öyle oldu iki Gazeteciye Erdogan söz verdi ve acelemiz var yola cikiyoruz diye odayi terkettiler bende uyanan itibar rahatsiz eden konulara girmek istmiyorlar o yüzden acele
ediyorlar.

zübeyde
06.10.06, 12:36
İki olay arasında büyük fark var. Thayyip büyükelçiyi ne olup bittiğini tam olarak anlamadan tüm milletin önünde aşağılamıştı. Oysa burda Babacan Cumhurbaşkanına 'acele eder misiniz' diyerek çok büyük saygısızlık etmiş.


Sana katiliyorum Gök Türk. Resmen azarladi Büyükelcimizi. Ve bu olayi sadece Türk basini yazmadi. Bu bir Büyükelci icin cok rencide edici bir olaydi.
Sadece sert bakmayla kalsaydi.

Tüm orada bulunan insanlarin önünde gecmedi bu cirkin dialog, basinin önünde ve bir sikayetci bayana taraf cikarak, tartisma acarak cikti olay. Yani öyle sadece Elcimiz ve RTE arasi bir kac söz den ibaret degildi.

Ayrica Sn. Babacan Sn. Cumhurbaskanimiz Sezer´in protokol amiri degil. Eger protokolle ilgili bir önerisi varsa Sn. Cumhurbaskanimizin protokolü ile görüsebilir. Ama herkesin icinde konusmayi saygisizca kesip ona hatirlatmakta bulunmasi cok yersiz.

BRDemokrat
07.10.06, 09:07
Verheugen kritisiert Umgang der EU mit der Türkei scharf

Hamburg. DPA/baz. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Günter Verheugen, hat das Verhalten der Europäischen Union gegenüber der Türkei scharf kritisiert. "Europa sendet in Richtung Türkei fast nur noch negative Signale", sagte Verheugen der "Bild am Sonntag". "Wir konzentrieren uns auf die Schwächen des Landes, ohne Mut zur Veränderung zu machen. Das verursacht in der Türkei wachsende Unlust, die von uns geforderten Reformen voranzutreiben. Das wiederum führt in Europa zur Feststellung, die Türken schafften es nicht. Das ist eine gefährliche Spirale, die in ein weltpolitisches Versagen allererster Ordnung zu münden droht."

Zuvor hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Skepsis gegenüber einer Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU bekräftigt. Sie wolle die Beitrittsverhandlungen nicht behindern, sagte sie am Freitag in Istanbul. Als CDU-Vorsitzende setze sie aber weiterhin auf das Konzept einer "privilegierten Partnerschaft".

Dagegen betonte Verheugen: "Das Ziel der Verhandlungen lautet EU- Vollmitgliedschaft und ich warne davor, ein Scheitern dieser Verhandlungen herbeizureden. Wir haben jedes Interesse an einer Türkei, die fest mit der westlichen Welt verbunden ist - die also demokratisch und rechtsstaatlich ist, die Menschenrechte achtet und die Minderheitenrechte schützt. Dafür stehen die Reformkräfte in der Türkei und diese Kräfte brauchen und verdienen die Unterstützung Europas." Der EU-Kommissar fügte hinzu: "Das ist unsere Form des Regimewechsels - ohne einen einzigen Schuss."

baz.ch

atlas1
07.10.06, 17:03
Verheugen kritisiert Umgang der EU mit der Türkei scharf

Hamburg. DPA/baz. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Günter Verheugen, hat das Verhalten der Europäischen Union gegenüber der Türkei scharf kritisiert. "Europa sendet in Richtung Türkei fast nur noch negative Signale", sagte Verheugen der "Bild am Sonntag". "Wir konzentrieren uns auf die Schwächen des Landes, ohne Mut zur Veränderung zu machen. Das verursacht in der Türkei wachsende Unlust, die von uns geforderten Reformen voranzutreiben. Das wiederum führt in Europa zur Feststellung, die Türken schafften es nicht. Das ist eine gefährliche Spirale, die in ein weltpolitisches Versagen allererster Ordnung zu münden droht."

Zuvor hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Skepsis gegenüber einer Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU bekräftigt. Sie wolle die Beitrittsverhandlungen nicht behindern, sagte sie am Freitag in Istanbul. Als CDU-Vorsitzende setze sie aber weiterhin auf das Konzept einer "privilegierten Partnerschaft".

Dagegen betonte Verheugen: "Das Ziel der Verhandlungen lautet EU- Vollmitgliedschaft und ich warne davor, ein Scheitern dieser Verhandlungen herbeizureden. Wir haben jedes Interesse an einer Türkei, die fest mit der westlichen Welt verbunden ist - die also demokratisch und rechtsstaatlich ist, die Menschenrechte achtet und die Minderheitenrechte schützt. Dafür stehen die Reformkräfte in der Türkei und diese Kräfte brauchen und verdienen die Unterstützung Europas." Der EU-Kommissar fügte hinzu: "Das ist unsere Form des Regimewechsels - ohne einen einzigen Schuss."

baz.ch

Die Türkei ist also demokratisch und rechtstaatlich,achtet Menschenrechte und Minderheiten.Wenn es so wäre ,dann wäre die TR.schon längst in der EU.Vanheugen leidet an realitätsverlust!!

Yakamoz
07.10.06, 17:14
Vanheugen leidet an realitätsverlust!!

Der Mann heisst "Verheugen".

KÖNIGSTIGER
07.10.06, 17:31
1.Sollten alle diese Forderungen erfüllt werden so wird man wieder etwas finden um den Eintritt zu verhindern.
Vieleicht wird dann gefordert das wir uns alle Taufen lassen müßen und Kirchensteuer an den Vatikan entrichten sollen.:lach:

2.Warum sollte Verheugen an Realitätsverlust leiden ,da ist einiges dran an seiner Kritik.


Die Türkei ist also demokratisch und rechtstaatlich,achtet Menschenrechte und Minderheiten.Wenn es so wäre ,dann wäre die TR.schon längst in der EU.Vanheugen leidet an realitätsverlust!!

emire
07.10.06, 18:54
Die Türkei ist also demokratisch und rechtstaatlich,achtet Menschenrechte und Minderheiten.Wenn es so wäre ,dann wäre die TR.schon längst in der EU.Vanheugen leidet an realitätsverlust!!


Sie ist Demokratischer als Rumänien oder Bulgarien aber nicht Christlich,das scheint der entscheidende Punkt zu sein.

atlas1
07.10.06, 21:21
Sie ist Demokratischer als Rumänien oder Bulgarien aber nicht Christlich,das scheint der entscheidende Punkt zu sein.


Es hat sicher nichts mit der Religion zu tun.

cem0203
07.10.06, 21:24
Die Türkei ist also demokratisch und rechtstaatlich,achtet Menschenrechte und Minderheiten.Wenn es so wäre ,dann wäre die TR.schon längst in der EU.Vanheugen leidet an realitätsverlust!!


Was ist mit Griechenland? werden da die Menschenrechte und Minderheiten beachtet?

Was ist mit den Ost trakien lebende Türken?dürfen sie uneingeschränkt ihre religion ausleben?dürfen sie als unabhängige abgeordneter gewählt werden?

Was ist mit den 40 Flüchtlingen,was die Griecheche küstenwache sie einfach in den Tod geworfen hat??Bis die Türkische Küstenwache noch 34 davon retten konnte!!

Aber Griechenland ist trotzdem in der EU oder?

Einbildung ist für manche auch eine bildung.

yücel
07.10.06, 21:37
Was ist mit Griechenland? werden da die Menschenrechte und Minderheiten beachtet?

Was ist mit den Ost trakien lebende Türken?dürfen sie uneingeschränkt ihre religion ausleben?dürfen sie als unabhängige abgeordneter gewählt werden?

Was ist mit den 40 Flüchtlingen,was die Griecheche küstenwache sie einfach in den Tod geworfen hat??Bis die Türkische Küstenwache noch 34 davon retten konnte!!

Aber Griechenland ist trotzdem in der EU oder?

Einbildung ist für manche auch eine bildung.Seit Griechenland in der EU ist, hat sich die Menschrechtslage drastisch verbessert, so wurden die Muslime, insbesondere in Thrakien gestärkt - unter dem entsprechendem Druck der EU natürlich, man kann das sehr gut in den Berichten nachverfolgen -. Habt ihr noch nie Moscheen Richtung Heimat gesehn, besonders, wenn man weiter nordwärts kommt? Was die Flüchtlingsabsetzungen anbelangt, das wird ja untersucht. Die UNO ist dran und das sollte zu bedenken geben, normalerweise geht sowas schnell unter, aber diesmal scheinen die Beschuldigungen ernster Natur zu sein.

@atlas1
Griechenland hat sich gebessert, aber nicht, weil man es von selber beschleunigt hat, sondern weil hinten einer gewaltig geschoben hat. Wenn du das der Türkei absprechen willst, dann setzt du aufs falsche Pferd.

atlas1
07.10.06, 21:44
Was ist mit Griechenland? werden da die Menschenrechte und Minderheiten beachtet?

Was ist mit den Ost trakien lebende Türken?dürfen sie uneingeschränkt ihre religion ausleben?dürfen sie als unabhängige abgeordneter gewählt werden?

Was ist mit den 40 Flüchtlingen,was die Griecheche küstenwache sie einfach in den Tod geworfen hat??Bis die Türkische Küstenwache noch 34 davon retten konnte!!

Aber Griechenland ist trotzdem in der EU oder?

Einbildung ist für manche auch eine bildung.

Wenn ich so etwas lese wird mir schlecht!

In Gr.leben 250.000 Muslime.Mehr Muslime als Christen in der ganzen Tr.
Kein Moslem muß um sein Leben fürchten.Anders in der TR.Dort wurden in den letzten 6 Monate 2 Kathol.Pfarrer getötet .Schon vergessen??

Ach noch was cem!Wo sind den eigentlich die ganzen Christen in der Türkei??Nach meiner Information waren es am Anfang des20Jahrhunderts noch über 2 Millionen!

Gr.ist kein Musterland,daß weiß ich selber.Aber weitaus offener und freier als die Türkei.

cem0203
07.10.06, 22:02
[quote=atlas1;226715]Wenn ich so etwas lese wird mir schlecht!

In Gr.leben 250.000 Muslime.Mehr Muslime als Christen in der ganzen Tr.
Kein Moslem muß um sein Leben fürchten.Anders in der TR.Dort wurden in den letzten 6 Monate 2 Kathol.Pfarrer getötet .Schon vergessen??



In deutschland muss man sich schon um sein Leben fürchten,vergessen
wieviele türken und andere moslems getötet und verbrannt worden sind?
Z.B in Solingen.



Ach noch was cem!Wo sind den eigentlich die ganzen Christen in der Türkei??Nach meiner Information waren es am Anfang des20Jahrhunderts noch über 2 Millionen!



Kannst du das belegen die 2 Millio.?jedes jahr wandern um die 150 tausend deutsche ins ausland,es ist doch selbstverständlich das man da hin zieht wo es Finanziel besser geht oder?



Gr.ist kein Musterland,daß weiß ich selber.Aber weitaus offener und freier als die Türkei.



Ich sage nicht das wir 100% tig sind,aber das gleiche gilt auch für die EU Staaten.

atlas1
07.10.06, 22:07
[quote=atlas1;226715]Wenn ich so etwas lese wird mir schlecht!

In Gr.leben 250.000 Muslime.Mehr Muslime als Christen in der ganzen Tr.
Kein Moslem muß um sein Leben fürchten.Anders in der TR.Dort wurden in den letzten 6 Monate 2 Kathol.Pfarrer getötet .Schon vergessen??



In deutschland muss man sich schon um sein Leben fürchten,vergessen
wieviele türken und andere moslems getötet und verbrannt worden sind?
Z.B in Solingen.



Ach noch was cem!Wo sind den eigentlich die ganzen Christen in der Türkei??Nach meiner Information waren es am Anfang des20Jahrhunderts noch über 2 Millionen!



Kannst du das belegen die 2 Millio.?jedes jahr wandern um die 150 tausend deutsche ins ausland,es ist doch selbstverständlich das man da hin zieht wo es Finanziel besser geht oder?



Gr.ist kein Musterland,daß weiß ich selber.Aber weitaus offener und freier als die Türkei.



Ich sage nicht das wir 100% tig sind,aber das gleiche gilt auch für die EU Staaten.


In Deutschland muß sich niemand fürchten.Das weist Du ganz genau!

cem0203
07.10.06, 22:08
[quote=cem0203;226737]


In Deutschland muß sich niemand fürchten.Das weist Du ganz genau!

In Westen nicht aber in Osten als ausländer schon!und das weisst du auch genau!!

KökBöri
07.10.06, 22:17
Wenn ich so etwas lese wird mir schlecht!

In Gr.leben 250.000 Muslime.Mehr Muslime als Christen in der ganzen Tr.
Kein Moslem muß um sein Leben fürchten.Anders in der TR.Dort wurden in den letzten 6 Monate 2 Kathol.Pfarrer getötet .Schon vergessen??

Ach noch was cem!Wo sind den eigentlich die ganzen Christen in der Türkei??Nach meiner Information waren es am Anfang des20Jahrhunderts noch über 2 Millionen!

Gr.ist kein Musterland,daß weiß ich selber.Aber weitaus offener und freier als die Türkei.

File Ti Kanete?

wie kommst du auf die zahl 250.000?? in westtrakien leben momentan ca 110 000 moslemische türken,pomaken,roma.


kennst du das griechische staatsbürgerschaftsgesetz artikel 19 ??

KökBöri
07.10.06, 22:19
Eine offenkundige rassistische Bestimmung Art 19 des griechischen Staatsangehörigkeitsgesetzes
Eine offenkundig rassistische Bestimmung: Art. 19 des griechischen Staatsangehörigkeitsgesetzes
Art. 19 des griechischen Staatsangehörigkeitsgesetzes ist ein Werk der „Iannis Metaksas„Diktatur, die vor dem Zweiten Weltkrieg in Nachahmung des italienischen faschistischen Regimes und des deutschen Naziregimes errichtet wurde. Dieser 1939 eingeführte Artikel ermöglicht der Regierung, "nicht„griechischstämmige griechische Staatsbürger auszubürgern. Für Griechischstämmige gibt es keine solche Bedrohung. Art. 19 enthält dafür die Voraussetzung, das der nicht„griechischstämmige griechische Staatsbürger das griechische Territorium verlassen hat in der Absicht, nicht zurückzukehren.

Wenn diese Voraussetzung berücksichtigt worden wäre, wäre das Problem nicht so schwerwiegend. Die griechische Führung aber nimmt natürlich keine Rücksicht auf diese Voraussetzung und bürgert ausgesuchte Angehörige der Minderheit aus. Den Zweck (ethnische Säuberung griechischer Art) und die Folgen (Entlassung griechischer Staatsbürger in die Heimatlosigkeit) dieser Praxis hatten wir im ersten Teil erklärt. Hier sei auf einige weitere Besonderheiten dieses Artikels hingewiesen:

• Art. 19 richtet sich gegen die ethnischen Minderheiten und Gruppen in Griechenland. Die ethnischen Minderheiten werden nicht anerkannt, wenn es um Achtung ihrer ethnischen Identität geht. Wenn es jedoch zu ihrer Unterdrückung wegen ihrer ethnischen Identität kommt, werden sie im negativen Sinne anerkannt. Angehörige der Minderheit werden nicht „wie sie offiziell anerkannt und bezeichnet werden„ als Moslime, sondern als Türken, die sich nicht als solche bezeichnen dürfen, ausgebürgert.

• Vor und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg fand diese Bestimmung vor allem auf die mazedonische Minderheit Anwendung. Nun wird sie auf die muslimische türkische Minderheit West-Thrakiens angewandt.

• Angehörige der türkischen Minderheit erfahren in der Regel bei der Rückkehr aus einem Besuch in der Türkei an der Grenze, das sie ausgebürgert wurden. Ihnen wird erklärt, das sie nunmehr heimatlos sind und ihre Pässe, Ausweise sowie andere Dokumente werden beschlagnahmt. Sie müssen dann entweder trotz aller in den Weg gestellten Hindernisse nach Griechenland einreisen und als heimatlos dort leben oder in das Land, wo sie zu Besuch waren, zurückkehren und dort als heimatlos leben. Meistens geschieht die zweite Alternative.

• In den letzten Jahren werden auch Angehörige der türkischen Minderheit, die in EU„Staaten arbeiten, ausgebürgert.

• Die Zahl der Angehörigen der türkischen Minderheit, die ausgebürgert wurden, während sie „ohne ins Ausland gereist zu sein„ in Thrakien lebten, ist nicht gering. Es gibt sogar welche, die während der Ableistung des Militärdienstes ausgebürgert wurden.

• Vor der Ausbürgerung werden die Betroffenen nicht in Kenntnis gesetzt. Es ist auch unbekannt, wann sie nach der erfolgten Ausbürgerung eine entsprechende Mitteilung bekommen würden. Es kann Jahre dauern. Die Ausbürgerung wird manchmal erst durch Zufall, z.B. bei der Beantragung einer Bescheinigung beim Rathaus, bekannt. Es gibt Angehörige der Minderheit, die erst fünf, ja 10 Jahre nach der erfolgten Ausbürgerung dies erfahren haben.

• Dadurch, daß die Ausbürgerung im Geheimen betrieben und der Betroffene überrascht wird, wird bezweckt, ihn daran zu hindern, gesetzliche Schritte dagegen zu unternehmen. Durch späte bzw. unterlassene Mitteilung über die Ausbürgerung läuft die für die Beantragung der Wiedereinbürgerung beim Hohen Gericht festgesetzte Frist von 6 Monaten ab, so das dieses Recht verloren wird.

• Die Gründe für die Ausbürgerung werden nicht erklärt. Der Rechtsanwalt darf nicht Einsicht in die Akten nehmen. Ein Beispiel aus einer Athener Zeitung von September 1997: Ein Angehöriger der türkischen Minderheit, der in der Türkei studierte, wurde vor 12 Jahren ausgebürgert; einer der Gründe sei es, das er „einem Schreiben eines Zuständigen des Außenministeriums zufolge„ das Angebot, als Agent zu fungieren, abgelehnt habe. Nachdem sich der Fall des Betroffenen 10 Jahre lang bei den Gerichten in die Länge zog, wurde er schließlich vor 2 Jahren wiedereingebürgert.

• Art. 19 gliedert die griechischen Staatsbürger in Griechischstämmige und Nicht„griechischstämmige auf. Dieser Artikel ist rassistisch, weil er den Zweck verfolgt, Maßnahmen gegen Nichtgriechischstämmige zu ergreifen.

Art. 19 läuft dem Geist der griechischen Verfassung von 1975 zuwider. Aber der Verfassungsgeber muß diesen Artikel für so wichtig und notwendig gehalten haben, daß er ihn durch eine besondere Bestimmung des Art. 111, Abs. 6 der Verfassung ausnahmsweise hat weiterhin gültig werden lassen. Somit wurde der rassistische Inhalt und die rassistische Botschaft des Art. 19 verfassungsrechtlich geschützt.

• Verfassung sieht zwar vor, daß Art. 19 vorläufig gültig ist und durch ein Gesetz aufgehoben wird. Obwohl jedoch von 1975 bis 1997 inzwischen 22 Jahre vergangen sind, wurde Art. 19 weder außer Kraft gesetzt noch seine Anwendung gestoppt.

• Art. 19 hat einerseits eine besondere und praktische Funktion und andererseits eine allgemeine und symbolische Funktion. Durch seine Aufhebung wird nur seine besondere Funktion beendet sein. Das Verschwinden der durch diesen Artikel symbolisierten allgemeinen Haltung und die Änderung des Blickwinkels im Hinblick auf die Minderheit werden viel größere Bemühungen und lange Zeit erfordern.

• Bis jetzt hat in Griechenland mit Ausnahme des Athener Rechtsanwalts Giorgios Apostolidis kaum ein Jurist, Politiker oder Journalist gewagt, Art. 19 des griechischen Staatsangehörigkeitsgesetzes zu kritisieren. Hier gibt es eine Art "nationale Zensur". Das zeigt, wie schwer es in Griechenland ist, für die Minderheitenrechte einzutreten.

• Im Jahre 1997 haben einige Regierungsvertreter zum ersten Mal von der Notwendigkeit der Aufhebung des Art. 19 gesprochen (1991 hatte auch der damalige Ministerpräsident Mitschotakis die Aufhebung des Art. 19 versprochen, jedoch wegen der Reaktion der Opposition, vor allem Andreas Papandreous, dieses Versprechen nicht einlösen können). Zuletzt sprach der stv. Außenminister im August 1997 offen von der Aufhebung dieses Artikels. Seitens der Vertreter der orthodoxen Kirche und der rechten und rassistischen Kreise gab es heftige Proteste, die sich unter Führung der Metropoliten in Thrakien und in übrigen Landesteilen in ganz Griechenland verbreiten.

• Die jüngste Entwicklung in Bezug auf Art. 19 ist folgende: Presseberichten zufolge wird Art. 19 nicht aufgehoben, sondern lediglich die Formulierung "griechischer Staatsbürger nicht „griechischer Herkunft" durch "griechischer Staatsbürger" ersetzt. Somit wird das rassistische Element in der o.g. Formulierung formell beseitigt, so das den von der EU erhobenen Vorwürfen des Rassismus entgegengewirkt werden kann. Wenn die griechische Regierung aufrichtig gewesen wäre, hätte sie die Anwendung des Art. 19 gestoppt. Denn die vorgesehene Änderung würde die Ausbürgerung von Angehörigen der türkischen Minderheit weiterhin nicht verhindern. Die Bereitschaft griechischer Regierungsvertreter, über Art. 19 zu diskutieren, scheint also ein Versuch zu sein, die Minderheit und vor allem die EU zu täuschen

yücel
08.10.06, 04:04
Merkel auf Zypern-Kurs

Vor ihrem Besuch in der Türkei beharrt die Kanzlerin darauf, dass Ankara das EU-Land anerkennen soll

BERLIN dpa/taz http://www.taz.de/gifs/bl.gif Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bei ihrer zweitägigen Türkeireise Ende der Woche kompromisslos die EU-Forderung nach der Anerkennung Zyperns vertreten. Die EU habe sich in dieser Frage klar festgelegt, "ein Beitrittsrabatt ist ausgeschlossen", hieß es dazu gestern aus dem Kanzleramt in Berlin. Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei drohen am Konflikt um die seit 1974 geteilte Insel zu scheitern. EU-Mitglied ist nur die griechische Republik Zypern im Süden. Die andere Hälfte, die "Türkische Republik Nordzypern", wird als eigenständiger Staat nur von der Türkei anerkannt.

Die EU und insbesondere ihr Mitglied Zypern verlangen die Öffnung türkischer Häfen und Flughäfen für Schiffe und Flugzeuge von der Mittelmeerinsel. Dazu ist Ankara aber nur bereit, wenn die EU wie versprochen die Isolation Nordzyperns beendet. Dies scheiterte bisher aber am Widerstand der griechischen Zyprioten. Derzeit bemüht sich Finnland, das die EU-Ratspräsidentschaft innehat, um einen Kompromiss.
Unterdessen hat die türkische Regierung einen vom Umweltausschuss des Europaparlaments geplanten Besuch kurzfristig abgesagt. Die Türkei habe gefordert, dass der zypriotische Abgeordnete Marios Matsakis aus der Delegation gestrichen werde, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Karl-Heinz Florenz (CDU) in Brüssel.
Matsakis ist mehrfach durch publikumswirksame Aktionen gegen die türkischen Truppen auf Zypern aufgefallen. Nachdem er im Herbst 2005 an der innerzyprischen Demarkationslinie eine türkische Flagge entfernt hatte, geriet er später für kurze Zeit in Nordzypern in Haft. KLH
taz vom 5.10.2006, S. 2, 59 Z. (TAZ-Bericht), KLH



http://www.taz.de/pt/2006/10/05/a0062.nf/text.ges,1


Frau Merkel mutiert und Herr Zirtakis Rolle ist enttarnt. Von wegen ungerechtfertigte Ausladung, recht geschieht ihm. Wer europäische Kultur dermaßen mit Füßen, ähhh, Händen tritt, gehört an die Wand, Pardon, in Haft.... :brüll:

Yakamoz
08.10.06, 13:06
"Schöne Tradition"

Die Kanzlerin war zum Fastenbrechen in der Türkei. Wer gehofft hatte, mit Merkel und der deutschen Ratspräsidentschaft würde das Ende der Verhandlungen zum EU-Beitritt nahen, könnte sich irren. Ein Kommentar

von Michael Thumann

Istanbul
Angela Merkel und die Türkei – das waren bis Anfang dieser Woche zwei Welten, die nicht zusammenpassen wollten. Oft genug hatte Merkel als CDU-Chefin die Türken wissen lassen, dass sie nicht für die Mitgliedschaft in der EU, sondern nur für eine „privilegierte Partnerschaft“ taugten. Die Türkei war für die CDU und ihre Chefin bis voriges Jahr ein Land, über das man nicht viel wusste und über das man deshalb umso beherzter herziehen konnte - immer in der Hoffnung, dem Wahlvolk könnte es gefallen.

Doch Vorsicht vor Vorurteilen. Der Bundeskanzlerin hat es bei ihrem Besuch in der Türkei am Donnerstag und Freitag dieser Woche besser gefallen, als mancher Merkel-Kenner vermuten würde. Es sieht alles danach aus, als gäbe es zwei Gesichter der Merkelschen Türkei-Politik: das der CDU-Chefin mit Wirkung bis 2005, und das der Bundeskanzlerin von heute. Was ist in der Türkei passiert?

Weiter.........

http://zeus.zeit.de/text/online/2006/41/Merkel-Tuerkei-Kommentar

Yigit Efe
08.10.06, 13:33
Umdenken am Bosporus

Als Kanzlerkandidatin wollte Angela Merkel die Mitgliedschaft der Türkei in der EU verhindern. Als Bundeskanzlerin stellte sie Ankara jetzt ihre Hilfe auf dem Weg nach Europa in Aussicht. Ist Merkels Reise der Beginn eines Sinneswandels?

Von Peter Müller
http://www.welt.de/media/pic/000/495/49533v1.jpg


Istanbul - Auf diesen Satz hatten alle gewartet. Zum ersten Mal bei ihrem zweitätigen Antrittsbesuch in der Türkei hört die deutsche Kanzlerin warmen Applaus. "Sie brauchen keine Angst zu haben, dass wir uns immer etwas Neues ausdenken, um die Beitrittsverhandlungen zu erschweren", sagt Merkel am Freitagmittag vor deutschen und türkischen Wirtschaftsführern im verschnörkelten Ballsaal des Ciragan-Palastes, dort, wo der Sultan einst Feste im Fackelschein feierte. Das Stichwort von der privilegierten Partnerschaft lässt sie nur nebenbei fallen, wie eine Pflichterfüllung für besorgte Parteifreunde.
Dann sagt Merkel: "Als Kanzlerin bin ich an das gebunden, was die EU mit der Türkei vereinbart hat. Es gilt der Grundsatz pacta sunt servanda" - Verträge müssen eingehalten werden. Die Übersetzung des Dolmetschers geht im Applaus unter. Merkel schaut erstaunt ins Publikum, hebt die Schultern. Sie meint, etwas Selbstverständliches gesagt zu haben. Der Beifall wird stärker, rhythmisch, anhaltend.
Wenn es eine Hauptnachricht von der Türkeireise der Regierungschefin gibt, ist es - trotz aller Dementis - die von der Verwandlung der Angela Merkel. Als CDU-Kanzlerkandidatin hatte Merkel der Türkei noch eine privilegierte Partnerschaft als schmalere Variante der EU-Vollmitgliedschaft angeboten. Alles andere führe zu enttäuschten Erwartungen und zu einer weiteren Entfremdung. Das befürchtet Merkel zwar auch heute noch. Wer ihr an den beiden Tagen jedoch genau zuhört, der merkt, dass die Kanzlerin inzwischen selbst nicht mehr so sicher ist, ob die Türkei nicht doch irgendwann in die EU gehören sollte.
Angesichts sinkender Umfragewerte, die ihr auch am Bosporus zugetragen werden, müsste sie die Beitrittsfrage eigentlich zu Stammtischparolen reizen. Doch als Kanzlerin sieht sich Merkel in der Pflicht, faire, ergebnisoffene Verhandlungen zu führen.
Gegensätzliche Eindrücke prasseln auf Merkel während des zweitätigen Besuchs in Ankara und Istanbul ein. Einerseits sind da die türkischen Unternehmer, die ihr Land in einem Werbefilm als jung und dynamisch präsentieren und hohe Wachstumszahlen sowie eine gute Rendite für ausländische Investoren versprechen. Andererseits trifft sie auf die Führer religiöser Minderheiten, die über Einschränkungen bei der Ausübung ihres Glaubens in der Türkei klagen, und nicht zuletzt die EU wettert regelmäßig gegen Einschränkungen bei der Meinungsfreiheit. Während die Türkei wirtschaftlich in Europa ankommt, bleiben wichtige Kritikpunkte, auf die das Land reflexartig mit Ablehnung reagiert, ungelöst.
Die Beitrittsgespräche stecken deshalb, ein Jahr nach ihrem Beginn, in der Krise. Ein weiteres Problemfeld ist die heikle Zypern-Frage: Die EU verlangt von der Türkei, bis zum Jahresende ihre Häfen auch für Güter aus der Republik Zypern zu öffnen, die Ankara bislang nicht anerkennt. Ankara wiederum fordert, dass die Union ihrerseits Schritte unternimmt, die internationale Isolierung Nordzyperns zu beenden, wo überwiegend türkischstämmige Bewohner leben. Das rührt aber am Grundsätzlichen, denn Zypern ist bereits Mitglied in der EU. Will die Türkei auch in den Klub, kann sie nicht einfach die Existenz des Landes, das dazugehört, infrage stellen.
In Ankara und Istanbul wirbt Merkel für einen Kompromiss, den die finnische Ratspräsidentschaft ausgetüftelt hat. Er soll, so ist zu hören, unter anderem die Öffnung des von der internationalen Gemeinschaft und der EU boykottierten Hafens Famagusta im türkischen Inselteil vorsehen. Dann, so das Kalkül, könnten auch die Türken einlenken und zumindest einige ihrer Häfen für Zypern öffnen. Bis zum Rückflug hat Merkel allerdings kein Signal erhalten, dass Ankara mitmacht. "Vielleicht gibt es ja eine gute Entwicklung", sagt sie nur.



http://www.welt.de/data/2006/10/08/1063745.html

easydogi
08.10.06, 13:43
Vor den Wahlen und in der Opposition ist man immer gegen den Beitritt der Türkei.
Sind die Wahlen vorbei und man sitzt in der Regierung, ist man plötzlich dafür.

Mein Posting zu:
Spiegel 4.07.05 EU und Türkei – Wie flexibel ist Europa?



...Um die Diskussion über die EU-Mitgliedschaft der Türkei zu beenden sollte man sich doch einfach mal die Fakten anschauen. Wer ist dafür? Fast alle EU-Regierungen, angefangen von Schröder, Chirac, Blair bis hin zu Berlusconi. Wer ist dagegen? Die meisten Oppositionen, vorneweg unsere Merkel. Sind jetzt alle EU-Regierungen blöd und die Oppositionen schlauer?
Warum war Merkel, als sie an der Regierung war, noch dafür und plötzlich dagegen? Und wird sie wieder dafür sein, wenn sie die Wahl wirklich schaffen sollte? Natürlich wird sie das. Darauf gebe ich Euch Brief und Siegel...


Easydogi macht nicht immer den intelligentesten Eindruck, aber er hat den Durchblick:lach:

Yigit Efe
08.10.06, 14:06
Vor den Wahlen und in der Opposition ist man immer gegen den Beitritt der Türkei.
Sind die Wahlen vorbei und man sitzt in der Regierung, ist man plötzlich dafür.

Mein Posting zu:
Spiegel 4.07.05 EU und Türkei – Wie flexibel ist Europa?



Easydogi macht nicht immer den intelligentesten Eindruck, aber er hat den Durchblick:lach:

Hierzu hab ich ein Zitat aus der Zeit:

Die Türkei war für die CDU und ihre Chefin bis voriges Jahr ein Land, über das man nicht viel wusste und über das man deshalb umso beherzter herziehen konnte - immer in der Hoffnung, dem Wahlvolk könnte es gefallen.

http://www.zeit.de/online/2006/41/Merkel-Tuerkei-Kommentar

cem0203
22.12.06, 05:15
Deutsche wollen Türkei nicht in der Union

Nur 16 Prozent der Deutschen können sich einer Umfrage zufolge die Türkei als EU-Mitglied vorstellen. 93 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass die Türkei vor einem Beitritt Verbesserungen auf den Gebieten der Menschenrechte und des wirtschaftlichen Fortschritts erreichen muss.




Von Thorsten Jungholt
http://www.welt.de/media/pic/000/599/59961v1.jpg Die Deutschen sehen einen EU-Beitritt der Türkei weiterhin skeptisch
Foto: dpa

Berlin - Als Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Bundestag in der vergangenen Woche ihre Ideen für die deutsche Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union (EU) vorstellte, war das Interesse der Abgeordneten gering. Viele Sitze im Parlament blieben leer. Laut einer gestern in Berlin vorgestellten Studie findet das Thema bei den Bürgern ähnlich mäßige Beachtung: Wie das von der Europäischen Kommission erstellte Eurobarometer offenbart, wissen 59 Prozent der Deutschen noch gar nicht, dass die Bundesregierung am 1. Januar für sechs Monate den EU-Ratsvorsitz übernimmt.
Eine klare Vorstellung haben die Bundesbürger allerdings davon, wie die deutsche Politik in Europa aussehen soll. So sprachen sich zwei Drittel der Befragten gegen eine Fortsetzung der bisherigen Erweiterungsstrategie aus. 64 Prozent sind gegen die Aufnahme weiterer Staaten, nur 30 Prozent dafür. EU-weit befürwortet eine relative Mehrheit von 46 Prozent eine Fortsetzung der Erweiterung, 42 Prozent sprachen sich dagegen aus.
Zurückhaltend sind die Deutschen insbesondere gegenüber der Türkei. Nur 16 Prozent der Deutschen können sich der Umfrage zufolge die Türkei als EU-Mitglied vorstellen. Europaweit votieren immerhin 28 Prozent für einen Beitritt. 93 Prozent der Deutschen und 85 Prozent aller Europäer sind davon überzeugt, dass die Türkei vor einem Beitritt Verbesserungen auf den Gebieten der Menschenrechte und des wirtschaftlichen Fortschritts erreichen muss.
Skeptisch sehen die deutschen Befragten auch den Beitritt Bulgariens und Rumäniens zum Jahreswechsel. 56 Prozent sind gegen einen Beitritt Bulgariens, sogar 64 Prozent gegen den Rumäniens. Noch nicht einmal ein Drittel der Deutschen (28 Prozent) glaubt deshalb, dass sich die Dinge in der EU in die richtige Richtung entwickeln. Bei der letzten Umfrage im Frühjahr waren es noch 38 Prozent. Nur Briten (24 Prozent Zustimmung) und Franzosen (22 Prozent) stehen der Entwicklung der EU noch kritischer gegenüber.
Nur 42 Prozent der Deutschen geben außerdem an, dass die EU bei ihnen ein positives Bild hervorruft. Im EU-Schnitt sind es 46 Prozent. Vorteile für Deutschland durch die EU-Mitgliedschaft sehen nur 49 Prozent der Bundesbürger. Im EU-Schnitt beantworten 54 Prozent die Frage positiv.
Trotz dieser Skepsis seien die Deutschen "keineswegs europamüde", sagte Gerhard Sabathil, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin, gestern bei der Vorstellung des Eurobarometers. Es gebe auch eine Vielzahl positiver Entwicklungen. So halten 58 Prozent der Bundesbürger die Mitgliedschaft in der Union grundsätzlich für "eine gute Sache". Eine deutliche Mehrheit der Befragten sprach sich außerdem dafür aus, die Zuständigkeiten der EU zu erweitern: 77 Prozent wünschen sich eine gemeinsame Außenpolitik, 84 Prozent eine gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Außerdem müsse es mehr Absprachen in der Energie- und Umweltpolitik geben. Jeweils mehr als 60 Prozent der Deutschen sind der Überzeugung, dass diese Probleme nur im europäischen Rahmen gelöst werden können. Ähnliches gilt für den Kampf gegen den Terrorismus.
Im Vergleich zu den vergangenen Umfragen glauben auch wieder mehr Deutsche, dass ihre Stimme in der EU zählt. 38 Prozent der West- und 29 Prozent der Ostdeutschen sind dieser Auffassung (siehe Grafik). Mehr als 70 Prozent der Deutschen sprechen sich für einen europäischen Verfassungsvertrag aus. In Frankreich und den Niederlanden war der Vertrag 2005 in Volksabstimmungen durchgefallen. Allerdings wünschen sich 51 Prozent der Bundesbürger eine Neuverhandlung des Vertragstextes. Europaweit sind 48 Prozent der Befragten für das Aushandeln eines neuen Textes. Bundeskanzlerin Merkel will während der deutschen Ratspräsidentschaft den Verfassungsprozess neu beleben, hält dabei aber an der Substanz des ausgehandelten Textes fest.
Für das alle sechs Monate erstellte Eurobarometer wurden knapp 27 000 Bürger in 30 Staaten befragt. Neben den 25 EU-Mitgliedsstaaten waren das Bulgarien, Rumänien, Kroatien, die Türkei sowie Nordzypern.
Artikel erschienen am 20.12.2006



http://www.welt.de/data/2006/12/20/1151299.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/umfrage-eu-tuerkei/85176.asp

Bir 40 yil daha mi gerekiyor Avrupanin bizi istemedigini anlamak icin!

Erdogan böyle haberleri okumuyormu veya bilgilendirilmiyormu?

Nezamana kadar bunlarin agiz kokusunu cekecekler ve cekecegiz?


Avrupanin 100 de 70 Türkiyeyi istemyior!!

Aslinda bir örgüt kurmali ve Avrupanin türkler hakkinda yazdiklarini söylediklerini hepsini zapta gecirip büyük bir Arsiv yapmali ve sonra
Türkiyeye gidip. IL IL Ilce Ilce heryere her eve her köye dagitmali ve bilgilendirmeli!!

Okullarda Türkce yazak konulmaya baslandi!!Belcikada Dil ögrenmeyene Ev kiralama yazagi geliyor veya geldi...

Demokratie dersi veren Avrupa.. bakin ne güzel Demokratie uyguluyor.


Ben sahsen seneye kismet olursa türkiyeye gidersem..öneme her gelene anlatacagim..AB nin Almanyanin türkler hakkinda nasil konustuklarini..neler düsündüklerini..ne demisler.damlaya damlaya göl olur´mus:lach:

cem0203
22.12.06, 05:32
Rumların dediği oldu (http://www.hurriyet.com.tr/avrupabirligi/5647576.asp?gid=49)


Tek başlıkta müzakere

20 Aralık 2006Hürriyet İnternethttp://www.hurriyet.com.tr/_newsimages/2513071.jpg AB Daimi Temsilciler Komitesi (COREPER) toplantısında Türkiye ile Avrupa Birliği arasındaki müzakerelerin Türkiye’nin beklentisi doğrultusunda dört değil Kıbrıs Rum Yönetimi’nin istediği gibi bir başlıkta açılması konusunda uzlaşıya varıldı. Brüksel’de gerçekleştirilen COREPER toplantısından, Türkiye ile müzakerelerin sadece “İşletmeler ve Sanayi Politikaları” faslında açılması kararı çıktı. Oysa Türkiye ve AB içinde Türkiye’yi destekleyen ülkeler, dört faslın açılmasını umuyordu.

Avrupa Birliği Zirvesi’nde limanlarını Rumlara açmayan Türkiye’ye yaptırım olarak üyelik müzakerelerinin sekiz başlıkta askıya alınması ardından gözler kalan fasılların ne zaman açılacağına çevrilmişti. Avrupa Birliği ve özellikle Finlandiya Dönem Başkanlığı, Türkiye’ye müzakere sürecin devam ettiğine dair olumlu bir mesaj verebilmek için kalan fasılların bir kısmını yıl sonuna kadar açmak istiyordu.
Dışişleri Bakanı Abdullah Gül de Salı günü düzenlediği basın toplantısında açılması gereken fasılların en kısa sürede açılmasını umduklarını ifade etmiş ve “Hatta Fin dönem başkanlığı içinde bazı fasılları süratli bir biçimde açılmasını bekliyoruz. Bunlar eğitim ve kültür, mali kontrol, sanayi ve işletme politikası, ekonomik ve parasal politikalar. Bunlara ilgili her şey hazırlanmış vaziyette. Bunlarla ilgili görüşmeler süratli biçimdi başlayabilir” demişti.


http://www.hurriyet.com.tr/avrupabirligi/5647576.asp?gid=49

cem0203
22.12.06, 05:35
'Türkiye, AB'nin metresi gibi'



ANKAhttp://www.hurriyet.com.tr/_newsimages/2562310.jpg İngiliz Guardian gazetesinde yayınlanan bir köşe yazısında, Fransız bir diplomatın Türkiye’yi, Avrupa Birliği’nin(AB) metresine benzettiği, AB’nin Türkiye’yi ne kaybetmek ne de onunla evlenmek istediğini söylediği aktarıldı.

Geoffrey Wheatcroft imzalı makalede, Türkiye’nin Avrupa Birliği’ne (AB) üyeliğinin, umutlu bir koroya rağmen gerçekleşmeyeceği ifade edilen makalede bunun asla olmayacak anlamına gelmediği ancak üyeliğin yakın zamanda gerçekleşecek gibi görünmediği belirtildi.

Fransız bir diplomatın, Türkiye ile AB arasındaki ilişkileri bir adamla metresi arasındaki ilişkiye benzettiği belirtilen makalede, Avrupa kastedilerek, adamın metresini kaybetmeyi de onunla evlenmeyi de istemediği ifade edildi. Makalede, “Türkiye bir kilisenin çalmayacak çanını bekliyor” denildi.

“TÜRKİYE BİR ENGELİ AŞINCA AVRUPA YENİSİ BULACAK”

Hoşlarına gitse de gitmese de Türklerin kabul etmesi gereken daha çok şey olduğu kaydedilen makalede, Türkiye bir engeli aştığında Avrupa’nın yeni bir tane bulacağı yazıldı.

Türkiye ile ilgili sorunun kültürel, ekonomik ya da dini değil, çok basit bir biçimde coğrafi olduğu ifade edilen makalede, Fransız bir politikacıya atıfta bulunularak Avrupa’nın sınırlarının Irak’a kadar genişleyip genişleyemeyeceği soruldu.

Kıbrıs’a da değinilen makalede, Annan Planı’na hayır dediği hatırlatılan Rum yönetiminin, ülkelerini, AB içinde en az sevilen üye haline getirdiği ifade edildi.

http://www.hurriyet.com.tr/dunya/5633590.asp?gid=49



Tam yerinde bir Benzetme!!Tam isabet!!

Türkiyeden istedigini aliyor sonra bir kenara atiyor..bir zaman sonra tekrar istiyor birseyler.. elde ediyor..ve gene bir kenara yitiyor..Fahise..gibi birsey oldu Türkiye.

cem0203
22.12.06, 05:39
AB Raporu: Müslümanlara ayrımcılık yapılıyor



Avrupa'da yaşayan Müslümanların eğitim, konut ve iş bulmada büyük bir ayrımcılıkla karşı karşıya oldukları bildirildi.


AB Irkçılık ve Yabancı Düşmanlığı İzleme Merkezi'nin yaptığı "Avrupa Birliği'nde Müslümanlar-Ayrımcılık ve İslamofobi" başlıklı araştırmada, "eldeki verilerin Avrupalı Müslümanların çoğunun genellikle kötü barınma koşullarında yaşadıkları, eğitimdeki başarılarının ortalamanın altında ve işsizlik oranlarının ortalamanın üstünde olduğunu gösterdiği" belirtildi.
Merkez Başkanı Beate Winkler, düzenlediği basın toplantısında, Fransa'da tamamen Fransız adlı olan kişilerin iş görüşmelerine çağrılma ihtimalinin, aynı niteliklere sahip, ama adları Müslüman adına benzeyen kişilerden 5 kat daha fazla olduğunu söyledi.
Araştırma sırasında görüşülen kişiler, türban takan Müslüman kadınların iş bulma konusunda en büyük zorlukla karşılaştıklarını, çok sayıda işverenin türbanlı kadınların müşterileri ürkütmesinden korktuğunu belirtti.
Hollanda'da bazı genç Müslümanlar, Hollanda doğumlu olmalarına rağmen "yabancı" olarak sınıflandırıldıkları için, okullarda etnik temele göre ayrılmış sınıflara yerleştirildiklerini söylediler.
Almanya'da yerleşik bir Türk ise okulda öğretmeninin Osmanlıların Viyana'yı kuşatmalarını şu sözlerle anlattığını kaydetti:
"Tanrı'ya şükür onları yendik, yoksa çocuklar büyük sorunlarınız olurdu. (erkeklere dönerek) Hepiniz sünnet olurdunuz, (kızlara dönerek) siz de hepiniz türban takmak zorunda kalırdınız."
Bu sorunlar karşısında Avrupalı Müslümanların, kendilerine yardımcı olmak için daha fazla şey yapabileceklerini kabul ettikleri de belirtildi.
Araştırmada görüşülen Müslümanlar, yaşadıkları toplumla etkileşime girmek, bütünleşmek ve aykırı görünmekten uzaklaşmak konusunda daha çok sorumluluk almak için daha fazla şey yapabileceklerini kabul ettiler.
Raporda AB yetkilileri, ayrımcılık karşıtı kuralları tümüyle uygulamaya, polise çeşitlilik eğitimi verilmesini zorunlu hale getirmeye, okullardaki sınıfların etnik olarak karışık olmasını garanti altına almaya ve "İslamofobi" kurbanı olan Müslümanlarla ilgili kayıt tutmaya çağrıldı.
Müslümanlar 15 milyon ile AB içindeki en büyük ikinci dini grubu oluşturuyor


http://www.hurriyet.com.tr/dunya/5635959.asp?gid=49




Ben halen Avrupada yasayan ve Türkiyenin AB üyeligini destekleyen Türk vatandaslarinin aklina sasiyorum!!!Cünkü olup biteni kendileri cok iyi bildikleri halde nasil AB yi halen isteyebiliyorlar anlamiyorum??

taycunist
22.12.06, 05:51
Wir Türken wollen auch nicht in die Union! Und das ist gut so!

cem0203
22.12.06, 05:58
Wir Türken wollen auch nicht in die Union! Und das ist gut so!


Ich wünschte 99% der türken würden das so sehen!!

yerlianadolulu
22.12.06, 06:44
Ich bin der Meinung, dass wir die EU nicht brauchen.

Die türkischen Staaten zusammen haben fast alles was man braucht.
Sie haben Rohstoffe, Land, Menschen, Kultur usw..., was noch fehlt ist stärkere Einigkeit, Wille und Organiation.

Die EU ist weder sprachlich, kulturell noch politisch einig.
Die EU kann leicht wieder zerfallen und sie ist heute nicht regierungsfähig.
DIe EU bringt nicht gerade viel zu stande und da muss ich mich fragen, warum die Türkei unbedingt in die EU will.
Wenn es von euch gute Argumente für die EU gibt könnt ihr euch dazu äussern.

Ich habe nie ganz verstanden warum man so EU euphorisch war.
Man muss doch nur in die Vergangenheit schauen und man wird sehen, dass die Europäer sich immer bekriegt haben. Diese Feindschaften können wieder leicht ausbrechen, wenn die äußern Umstände wieder ungünstig werden (z.B. Öl-knappheit, Umweltveränderung, Einwanderung von anderen Völkern usw.)

Die türkischen Staaten haben im gegensatzt zu der EU die selbe Ethnie, Sprache, Geschichte und Kultur. Was ihnen noch fehlt ist die Gemeinsame
Wille.

WIe sagt man so schön: WO EIN WILLE DA EIN WEG

yerlianadolulu
22.12.06, 06:45
Symbolisch enpfinde ich das so was die EU mit der Türkei macht.

:türkiye::gewalt::europe:

Und das kann man doch nicht auf ewig sich gefallen lassen :lach:

KÖNIGSTIGER
22.12.06, 09:37
Die Türkei sollte so etwas nicht mit sich machen lassen das ist der Punkt.
So lange es Politische Parteien und Politiker gibt, die Vordergründig in die EU wollen ,aber Hintergründig das Gegenteil anstreben, um ihre Religiöse Ausrichtung und Politik in der Türkei zu Fundamentieren wird es nicht besser werden.Für die Strategen der Glühlbirne ist das ein gefundenes Fressen.



Symbolisch enpfinde ich das so was die EU mit der Türkei macht.

:türkiye::gewalt::europe:

Und das kann man doch nicht auf ewig sich gefallen lassen :lach:

türk87
22.12.06, 11:59
Ich wünschte 99% der türken würden das so sehen!!


Ist doch auch soo dass 95% dagegen is:D

Sir Victor
22.12.06, 13:27
:german: :gewalt: :türkiye:

Danke schöne Smileys Du drückst meiner Gefühle aus.

Yigit Efe
22.12.06, 14:39
Pazartesi günü sinemaya gittik arkadaslar ile. "Dünyayi kurtaran adamin oglunu" izledik. Filimde bir kiz türk astronot uzay gemisinde bulmaca cözüyordu. Soru: "100 yildir Türkiye nereye üye olmak istiyor?"

:brüll:

Cevabini artik siz verin:lach:

hallo
22.12.06, 14:55
Wir Türken wollen auch nicht in die Union! Und das ist gut so!



ZAHL DER EU-BEFÜRWORTER IN DER TÜRKEI IST GESTIEGEN

Die Ergebnisse öffentlicher Umfragen im Zeitraum September – Oktober 2006, also vor der Veröffentlichung der Empfehlung der EU-Kommission, die Verhandlungen mit der Türkei in 8 Kapiteln einzufrieren, zeigten einen wechselhaften Verlauf in der EU-Befürwortung.
Während die ‚EU-Befürwortung’ in der Türkei im Herbst 2005 laut Eurobarometer 60 % betrug, zeigte der Bericht im Frühjahr 2006 einen Rückgang in der Befürwortung um 17 % auf 43 %. Nach letzten Untersuchungen allerdings ist die Befürwortung wieder auf 54 % gestiegen. Angaben des Eurobarometers zufolge beläuft sich der Prozentsatz jener, die denken, dass die EU-Mitgliedschaft der Türkei einen Gewinn bringt, auf 63 %.
Der Eurobarometer erregte auch Aufmerksamkeit durch sein Herausstreichen der Verbesserung des EU-Images in der Türkei trotz der Schwierigkeiten, die man im Verhandlungsprozess erlebt. Laut Angaben beträgt der Prozentsatz jener in der Türkei, die der EU ein positives Image zuschreiben, 55 %. Auch hier ist gegenüber früheren Untersuchungen ein Anstieg von 12 % zu verzeichnen.
Die Vertrauensrate in der Türkei gegenüber der EU-Kommission wurde mit 32 % festgestellt. Auch wenn diese Rate nach England (mit 25 %) unter den Mitglieds- und Kandidatenländern die niedrigste ist, bedeutet es doch eine Zunahme im Vertrauen um 3 %. Das Vertrauen, das die Türken dem Europäischen Parlament entgegenbringen, beträgt 34 %.
Der Prozentsatz jener in der Türkei, die meinen, die EU bewege sich in die richtige Richtung, beläuft sich auf 36 %. Man sieht, während der EU-Durchschnittswert bei 33 % liegt, dass in Ländern wie Deutschland (mit 28 %), England (mit 24 %) und Frankreich (mit 22 %) die Zahl jener, die in diesem Bereich positiv denken, eher gering ist.
Ein Bereich, in dem in der Türkei außer der EU-Befürwortung noch eine Steigerung zu sehen ist, ist die Erweiterung. Laut Eurobarometer ist die Befürwortung für die Erweiterung im Vergleich zum letzten Jahr um 5 % auf 50 % gestiegen. (Milliyet)

cem0203
22.12.06, 15:30
ZAHL DER EU-BEFÜRWORTER IN DER TÜRKEI IST GESTIEGEN

Die Ergebnisse öffentlicher Umfragen im Zeitraum September – Oktober 2006, also vor der Veröffentlichung der Empfehlung der EU-Kommission, die Verhandlungen mit der Türkei in 8 Kapiteln einzufrieren, zeigten einen wechselhaften Verlauf in der EU-Befürwortung.
Während die ‚EU-Befürwortung’ in der Türkei im Herbst 2005 laut Eurobarometer 60 % betrug, zeigte der Bericht im Frühjahr 2006 einen Rückgang in der Befürwortung um 17 % auf 43 %. Nach letzten Untersuchungen allerdings ist die Befürwortung wieder auf 54 % gestiegen. Angaben des Eurobarometers zufolge beläuft sich der Prozentsatz jener, die denken, dass die EU-Mitgliedschaft der Türkei einen Gewinn bringt, auf 63 %.
Der Eurobarometer erregte auch Aufmerksamkeit durch sein Herausstreichen der Verbesserung des EU-Images in der Türkei trotz der Schwierigkeiten, die man im Verhandlungsprozess erlebt. Laut Angaben beträgt der Prozentsatz jener in der Türkei, die der EU ein positives Image zuschreiben, 55 %. Auch hier ist gegenüber früheren Untersuchungen ein Anstieg von 12 % zu verzeichnen.
Die Vertrauensrate in der Türkei gegenüber der EU-Kommission wurde mit 32 % festgestellt. Auch wenn diese Rate nach England (mit 25 %) unter den Mitglieds- und Kandidatenländern die niedrigste ist, bedeutet es doch eine Zunahme im Vertrauen um 3 %. Das Vertrauen, das die Türken dem Europäischen Parlament entgegenbringen, beträgt 34 %.
Der Prozentsatz jener in der Türkei, die meinen, die EU bewege sich in die richtige Richtung, beläuft sich auf 36 %. Man sieht, während der EU-Durchschnittswert bei 33 % liegt, dass in Ländern wie Deutschland (mit 28 %), England (mit 24 %) und Frankreich (mit 22 %) die Zahl jener, die in diesem Bereich positiv denken, eher gering ist.
Ein Bereich, in dem in der Türkei außer der EU-Befürwortung noch eine Steigerung zu sehen ist, ist die Erweiterung. Laut Eurobarometer ist die Befürwortung für die Erweiterung im Vergleich zum letzten Jahr um 5 % auf 50 % gestiegen. (Milliyet)

An die zahlen von Milliyet und Hürriyet über Eu beitritt glaube ich kaum!!

Solange es in der Türkei gekaufte Journalisten wie Mehmet ali Birand gibt die auf Fanatischer weise den EU beitritt Unterstützen!!glaube ich kein einziges wort was Millyiet und Hürriyet veröfentlichen.


Gekauft sind die Journalisten wie Mehmet Ali Birand von Tüsiad und Europäischen mächten!!Das sind Verräter.

hallo
04.04.07, 14:54
GÜL: “DEUTSCHLAND HAT UNS IMMER UNTERSTÜTZT”

Außenminister und stellvertretender Ministerpräsident Abdullah Gül, der gestern in die deutsche Hauptstadt Berlin gekommen war, sagte, dass Deutschland die Türkei in ihrer Beziehung zur EU immer unterstützt habe.
In der gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Gespräch mit dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier wies Gül darauf hin, dass in den Verhandlungen zwischen der Türkei und der EU mit einem zweiten Kapitel begonnen wurde, dass die Türkei aber noch in diesem Jahr auf die Öffnung weiterer Kapitel hoffe. „Wenn es um die Türkei-EU-Beziehungen geht, beobachten wir die Unterstützung Deutschlands, eines wichtigen Zugpferdes Europas, mit großer Dankbarkeit und Anerkennung.
Gül brachte zum Ausdruck, dass die Beziehung zwischen der Türkei und Deutschland nicht irgendeine Beziehung, sondern eine tiefe und vielseitige sei, wobei er auf die Dimension der Politik, der Sicherheit, der Wirtschaft und Kultur aufmerksam machte und erwähnte, dass das derzeitige Außenhandelsvolumen zwischen den beiden Ländern 20 Mrd Euro erreicht habe.
Auch Steinmeier erinnerte an die Öffnung eines neuen Kapitels in den Türkei-EU-Verhandlungen und sagte: „Wir haben in der Türkei-EU-Beziehung einen vernünftigen Entschluss gefasst. Trotz Nichtanwendung des Zusatzprotokolls seitens Ankaras gehen die Verhandlungen weiter.“ (Türkiye)

http://www.byegm.gov.tr/yayinlarimiz/tages/alm2007/04/07x04x04.htm#0

ayyıldız66
04.04.07, 15:00
DEUTSCHLAND HAT UNS IMMER UNTERSTÜTZT

Also, wenn ich an Angela Merkel und an die CDU denke, dann nicht mehr.

hallo
04.04.07, 15:04
Also, wenn ich an Angela Merkel und an die CDU denke, dann nicht mehr.


Angela Merkel und die CDU sind nicht allein Deutschland. Oder ist Erdogan und die AKP allein die Türkei?:lach:

Ingolstädter
04.04.07, 15:07
Also, wenn ich an Angela Merkel und an die CDU denke, dann nicht mehr.
warum? diese setzten sich doch für eine priviligierte partnerschaft mit der türkei ein (was ich für eine beiderseitig sinnvolle lösung halte)..

die türkei ganz von der EU fernzuhalten will niemand (außer vielleicht nazis, die sind aber eine minderheit).

die türkei ist zweifellos europäisch beeinflusst.. aber nicht europäisch genug für ein europäische union, die länger als bis zur nächsten wirtschaftlichen notzeit (oder anderen probleme) halten soll.
ich weiß nicht ob sich die türken emotional so an europa gebunden fühlen, wie es andere europäische länder tun..

hallo
04.04.07, 15:16
warum? diese setzten sich doch für eine priviligierte partnerschaft mit der türkei ein (was ich für eine beiderseitig sinnvolle lösung halte)..

die türkei ganz von der EU fernzuhalten will niemand (außer vielleicht nazis, die sind aber eine minderheit).

die türkei ist zweifellos europäisch beeinflusst.. aber nicht europäisch genug für ein europäische union, die länger als bis zur nächsten wirtschaftlichen notzeit (oder anderen probleme) halten soll.
ich weiß nicht ob sich die türken emotional so an europa gebunden fühlen, wie es andere europäische länder tun..


das ist regional verschieden wie sich die Türken emotional an Europa gebunden fühlen. Also die Türken von Istanbul (europäischer Teil) oder die Türken aus Izmir, Ayvalik, Pamukkale fühlen sich mehr europäisch als die Leute aus Ankara, Trabzon, Erzurum, Kars, mersin, Nevsehir.
Und die Landbevölkerung ist auch nicht emotional an Europa gebunden.

Chutluck
04.04.07, 15:17
das ist regional verschieden wie sich die Türken emotional an Europa gebunden fühlen. Also die Türken von Istanbul (europäischer Teil) oder die Türken aus Izmir, Ayvalik, Pamukkale fühlen sich mehr europäisch als die Leute aus Ankara, Trabzon, Erzurum, Kars, mersin, Nevsehir.
Und die Landbevölkerung ist auch nicht emotional an Europa gebunden.

Woher weisst Du dass denn?

Musel
04.04.07, 15:18
GÜL: “DEUTSCHLAND HAT UNS IMMER UNTERSTÜTZT”



Höchste Zeit, dass das mal jemand erkennt und würdigt.... :german::rockon::türkiye:

hallo
04.04.07, 15:20
Woher weisst Du dass denn?


das merkt man aus Kommentaren der Leute aus diesen Städten oder Dörfern.

Chutluck
04.04.07, 15:22
das merkt man aus Kommentaren der Leute aus diesen Städten oder Dörfern.

Und wo liest Du diese Leute aus diesen Städten oder gar Dörfern?
Sind es so viele dass Du eine verallgemeinernde Aussage über zum Beispiel Nevsehir machen kannst?

ayyıldız66
04.04.07, 15:22
das ist regional verschieden wie sich die Türken emotional an Europa gebunden fühlen. Also die Türken von Istanbul (europäischer Teil) oder die Türken aus Izmir, Ayvalik, Pamukkale fühlen sich mehr europäisch als die Leute aus Ankara, Trabzon, Erzurum, Kars, mersin, Nevsehir.
Und die Landbevölkerung ist auch nicht emotional an Europa gebunden.
Wenn ich von mir spreche, dann kann ich sagen, dass ich, obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin, mich überhaupt nicht an Europa gebunden fühle. Komisch!

M4V3R!CK
04.04.07, 15:24
ich glaube irgendwie nicht das wir in die EU aufgenommen werden schon alleine wegen kulturellen unterschieden naja mal sehn

theinsider
04.04.07, 15:26
ich weiß nicht ob sich die türken emotional so an europa gebunden fühlen, wie es andere europäische länder tun..

du meinst so innig und verbunden wie polen, rumänien und ungarn

also bei polen merkt man wahrhaftig die von merkel gepriesene toleranz der eu
"schwule sind sch....." vom polnischen bildungsministerium amtlich beglaubigt

hallo
04.04.07, 15:28
Und wo liest Du diese Leute aus diesen Städten oder gar Dörfern?
Sind es so viele dass Du eine verallgemeinernde Aussage über zum Beispiel Nevsehir machen kannst?


ja komm mal nach Stuttgart , Böblingen, Sindelfingen, da gibt es genug Türken die aus dieser Ecke kommen. Sogar sehr viele kommen aus Ankara und dem Hinterland und aus Nevsehir und Hinterland.

Musel
04.04.07, 15:30
Wenn ich von mir spreche, dann kann ich sagen, dass ich, obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin, mich überhaupt nicht an Europa gebunden fühle. Komisch!

Nein. Das ist nicht komisch, sondern dein eigenes Pech.

Komisch ist vielmehr, dass du dich so unheimlich stark an ein Land gebunden fühlst, in dem du weder geboren noch aufgewachsen bist und auch nicht lebst. Irgendwas ist bei dir schief gelaufen....

Chutluck
04.04.07, 15:30
ja komm mal nach Stuttgart , Böblingen, Sindelfingen, da gibt es genug Türken die aus dieser Ecke kommen. Sogar sehr viele kommen aus Ankara und dem Hinterland und aus Nevsehir und Hinterland.

Schön dass Du so viele türkischen Freunde und Bekannte hast.
Das sind aber alle Türken die hier leben. ;)

ayyıldız66
04.04.07, 15:32
ja komm mal nach Stuttgart , Böblingen, Sindelfingen, da gibt es genug Türken die aus dieser Ecke kommen. Sogar sehr viele kommen aus Ankara und dem Hinterland und aus Nevsehir und Hinterland.
:brüll: :brüll: :brüll: Anadolu insani bir bambaska. Tasina topragina kurban olayim.

ayyıldız66
04.04.07, 15:34
Nein. Das ist nicht komisch, sondern dein eigenes Pech.

Komisch ist vielmehr, dass du dich so unheimlich stark an ein Land gebunden fühlst, in dem du weder geboren noch aufgewachsen bist und auch nicht lebst. Irgendwas ist bei dir schief gelaufen....
Scheiße, meine Integration ist gescheitert. :brüll: :brüll:
Ich bin leider nur ein Dorfdepp. Mein Eltern haben mir ihr anatolisches Denken und Handeln weiter vererbt.

hallo
04.04.07, 15:35
Schön dass Du so viele türkischen Freunde und Bekannte hast.
Das sind aber alle Türken die hier leben. ;)


aus welcher Gegend kommst du denn?

Musel
04.04.07, 15:36
Scheiße, meine Integration ist gescheitert. :brüll: :brüll:
Ich bin leider nur ein Dorfdepp. Mein Eltern haben mir ihr anatolisches Denken und Handeln weiter vererbt.

Na ja, Pech eben. Haben sie dich wenigstens mit einer netten Frau verheiratet? :Bauchtanz:

Chutluck
04.04.07, 15:38
aus welcher Gegend kommst du denn?
Erst Du! :D

ayyıldız66
04.04.07, 15:39
Na ja, Pech eben. Haben sie dich wenigstens mit einer netten Frau verheiratet? :Bauchtanz:
Nein, leider nicht. Ich warte darauf, dass meine Eltern mich zwangsverheiraten. :brüll: :brüll:

colak
04.04.07, 15:44
Nein. Das ist nicht komisch, sondern dein eigenes Pech.

Komisch ist vielmehr, dass du dich so unheimlich stark an ein Land gebunden fühlst, in dem du weder geboren noch aufgewachsen bist und auch nicht lebst. Irgendwas ist bei dir schief gelaufen....

vielleicht waren mölln und solingen ein auslöser, für sein entfremden?

Hamilkar Barkas
04.04.07, 15:56
Irgendwas ist bei dir schief gelaufen....

Diese Frage würde ich mir als deutsche Gesellschaft auch stellen.

Musel
04.04.07, 15:58
Diese Frage würde ich mir als deutsche Gesellschaft auch stellen.

Und? Stellst du dir diese Frage?

hallo
04.04.07, 16:07
1764


BRüSSEL MIT FüßEN TRETEN: http://www.merkur.de/clear.gifNationalistische Demonstrantin in Istanbul. Auf den blauen Fahnen mit Hakenkreuzsymbol steht „EU-Faschismus“. http://www.merkur.de/clear.gif
Foto: AP



aber in Deutschland beleidigt spielen wenn Kurden Fahnen schwingen:rolleyes:

Hamilkar Barkas
04.04.07, 16:08
Und? Stellst du dir diese Frage?

Sicher dat. Jede Medaille hat ihre zwei Seiten. Dass er keine Verbundenheit mit Europa und Deutschland fühlt, muss nicht zwingend an ihm liegen...

Musel
04.04.07, 16:14
Sicher dat. Jede Medaille hat ihre zwei Seiten. Dass er keine Verbundenheit mit Europa und Deutschland fühlt, muss nicht zwingend an ihm liegen...

Woran denn sonst? An den heiligen Geist glaubt er als Moslem vermutlich nicht, oder doch?

Musel
04.04.07, 16:16
vielleicht waren mölln und solingen ein auslöser, für sein entfremden?

Ich bin auch hier geboren und aufgewachsen. Mölln und Solingen waren auch für mich schockierende Ereignisse. Und es gab noch viele andere schlimme Vorfälle in Deutschland. Trotzdem habe ich mich nicht entfremdet. Wie kommt das?

Hamilkar Barkas
04.04.07, 16:24
Woran denn sonst? An den heiligen Geist glaubt er als Moslem vermutlich nicht, oder doch?

Ich bin auch hier geboren und aufgewachsen. Mölln und Solingen waren auch für mich schockierende Ereignisse. Und es gab noch viele andere schlimme Vorfälle in Deutschland. Trotzdem habe ich mich nicht entfremdet. Wie kommt das?



Ist dir schon zu Ohren gekommen, dass Integration ein reziproker Prozeß ist? Kannst du dir vorstellen, dass sich Menschen entfremden, weil sie desöfteren schlechte Erfahrungen mit ihren deutschen Mitmenschen machen? Hat dir noch keiner erzählt, dass Individuen unterschiedlich auf bestimmte Ereignisse reagieren? Dass du dich nicht entfremdet hast, freut mich außerordentlich, trägt der Thematik aber nichts bei.

Tam
04.04.07, 16:54
das ist regional verschieden wie sich die Türken emotional an Europa gebunden fühlen. Also die Türken von Istanbul (europäischer Teil) oder die Türken aus Izmir, Ayvalik, Pamukkale fühlen sich mehr europäisch als die Leute aus Ankara, Trabzon, Erzurum, Kars, mersin, Nevsehir.
Und die Landbevölkerung ist auch nicht emotional an Europa gebunden.

Die besagten 3%.

Tam
04.04.07, 17:00
Ist dir schon zu Ohren gekommen, dass Integration ein reziproker Prozeß ist? Kannst du dir vorstellen, dass sich Menschen entfremden, weil sie desöfteren schlechte Erfahrungen mit ihren deutschen Mitmenschen machen? Hat dir noch keiner erzählt, dass Individuen unterschiedlich auf bestimmte Ereignisse reagieren? Dass du dich nicht entfremdet hast, freut mich außerordentlich, trägt der Thematik aber nichts bei.

Durften Kinder vielleicht nicht in den Kindergarten (kleine Kinder sind bekanntlich unvoreingenommen)?

Durften Kinder vielleicht nicht mit deutschen Kindern spielen?

Chutluck
04.04.07, 17:08
Die besagten 3%.
Sag bloß du nimmst diese Statistik von hallo auch noch ernst.

emire
04.04.07, 17:11
Durften Kinder vielleicht nicht in den Kindergarten (kleine Kinder sind bekanntlich unvoreingenommen)?


Durften Kinder vielleicht nicht mit deutschen Kindern spielen?


Ich habe es anders herum in Erinnerung ............

emire
04.04.07, 17:13
Die besagten 3%.


Es sind zwar 3% des Staates aber immerhin mit 20% bevölkerungsanteil.

Tam
04.04.07, 17:35
[quote=Tam;308487]Durften Kinder vielleicht nicht in den Kindergarten (kleine Kinder sind bekanntlich unvoreingenommen)?

quote]


Ich habe es anders herum in Erinnerung ............

Ich lese gerade von der Schwierigkeiten, die die Erzieherinnen in den Kindergärten haben:

>Während von Seiten der Erzieher erwartet wird, dass die Kinder zum allgemeinen Verständnis hauptsächlich deutsch reden, nutzen die ausländischen Kinder wiederum häufig den Vorteil für sich, untereinander zu kommunizieren, ohne von den anderen Kindern verstanden zu werden.<


http://kiho-amforstersberg.roethenbach.de/kiho-amforstersberg/Kinder/kinder.html

Ist zwar nur aus einem bestimmten Ort, aber ich finde den ganzen Bericht interessant.

Selbst kenne ich nur marokkanische kleine und größere Kinder. Die spiel(t)en mit deutschen/italienischen usw. Kindern. Wenn ich ihnen etwas schenkte, dann z. B. einen Atlas oder ein deutsches altersgemäßes Kinderbuch.

Tam
04.04.07, 17:38
Es sind zwar 3% des Staates aber immerhin mit 20% bevölkerungsanteil.

Die Landbevölkerung zieht es in die Städte.

easydogi
04.04.07, 18:30
Wenn ich mir ganz Europa anschaue, dann fühlen sich die meisten Europäer nicht mal mit Europa verbunden. Ich habe den Eindruck, dass viele gar nicht verstanden haben, was Europa überhaupt bedeutet.
Wenn ich z. B. mit einem beliebigen Deutschen über Europa spreche, dann zieht er meist einen "da zahlen wir doch nur drauf"-Gesicht.
Den Euro finden sowieso alle scheiße.
Dann noch die ganzen polnischen Billigarbeiter, die Deutschland überschwemmt haben sollen.

Normale Unterhaltung mit easydogi:
"Die wollen alle nur hierher. Schau dir denn doch mal an"
"Er ist ein chinesischer Tourist. China gehört nicht zur EU"
"Ne? Aber bald! Und dann kommen sie alle bestimmt hierher"

Dass Deutschland als Export-Weltmeister von der EU am meisten profitiert, wird in den öffentlichen Debatten gerne verschwiegen. Da ist nur von Türken die Rede, die in Anatolien auf gepackten Koffern sitzen.
Dass mit der "priviligierten Partnerschaft" ist doch nach der letzten Bundestagswahl längst vergessen. War doch nur ein Wahlkampf-Trick von Merkel. Stoiber hat es in letzter Zeit wieder ins Gespräch gebracht, um sein Abgang zu vermeiden. Hat nicht geholfen. Einen priviligierten Tritt in den Hintern hat er bekommen.
Deutschland hat im Geheimen die Türkei immer unterstützt in der EU-Frage.
70Mio konsumgeile neue EU-Bürger, deren Kaufkraft jährlich rasant steigt und die sollen nicht in die EU?
Jackpot, Baby, Jackpot!

Hamilkar Barkas
04.04.07, 18:40
Durften Kinder vielleicht nicht in den Kindergarten (kleine Kinder sind bekanntlich unvoreingenommen)?

Durften Kinder vielleicht nicht mit deutschen Kindern spielen?


Könnte es sein, dass die deutschen Kinder nicht mit den türkischen Kindern spielen wollten, weil die angeblich nach Knoblauch stinken? Könnte es sein, dass deutsche Eltern ihren deutschen Kindern verboten haben mit türkischen Kindern zu spielen?

Du siehst, wir können das Rad immer weiter und weiter drehen...

Nochmal: Jede Medaille hat ihre zwei Seiten...

hallo
04.04.07, 19:07
Wenn ich mir ganz Europa anschaue, dann fühlen sich die meisten Europäer nicht mal mit Europa verbunden. Ich habe den Eindruck, dass viele gar nicht verstanden haben, was Europa überhaupt bedeutet.
Wenn ich z. B. mit einem beliebigen Deutschen über Europa spreche, dann zieht er meist einen "da zahlen wir doch nur drauf"-Gesicht.
Den Euro finden sowieso alle scheiße.
Dann noch die ganzen polnischen Billigarbeiter, die Deutschland überschwemmt haben sollen.

Normale Unterhaltung mit easydogi:
"Die wollen alle nur hierher. Schau dir denn doch mal an"
"Er ist ein chinesischer Tourist. China gehört nicht zur EU"
"Ne? Aber bald! Und dann kommen sie alle bestimmt hierher"

Dass Deutschland als Export-Weltmeister von der EU am meisten profitiert, wird in den öffentlichen Debatten gerne verschwiegen. Da ist nur von Türken die Rede, die in Anatolien auf gepackten Koffern sitzen.
Dass mit der "priviligierten Partnerschaft" ist doch nach der letzten Bundestagswahl längst vergessen. War doch nur ein Wahlkampf-Trick von Merkel. Stoiber hat es in letzter Zeit wieder ins Gespräch gebracht, um sein Abgang zu vermeiden. Hat nicht geholfen. Einen priviligierten Tritt in den Hintern hat er bekommen.
Deutschland hat im Geheimen die Türkei immer unterstützt in der EU-Frage.
70Mio konsumgeile neue EU-Bürger, deren Kaufkraft jährlich rasant steigt und die sollen nicht in die EU?
Jackpot, Baby, Jackpot!


easydogi würdest du in die EU wollen, wenn du nicht schon drin wärst?:confused:

easydogi
04.04.07, 19:18
easydogi würdest du in die EU wollen, wenn du nicht schon drin wärst?:confused:

Aus deutscher Sicht: auf jeden Fall!

Aus türkischer Sicht: auf jeden Fall! (nur würde ich mir hier mehr eine "fuck off"-Einstellung zulegen, um bei der Debatte nicht immer verarscht zu werden. Verkaufs-Taktik!)

Europa ist eine tolle Sache, nur die Europäer müssten erstmal vernünftig europäesiert werden. So richtig als eine Einheit versteht sich hier doch keiner so richtig. Die ständigen elenden Aufrechnungs-Debatten haben ein Europa-Gefühl bisher verhindert.

Musel
04.04.07, 19:26
Europa ist eine tolle Sache, nur die Europäer müssten erstmal vernünftig europäesiert werden. So richtig als eine Einheit versteht sich hier doch keiner so richtig. Die ständigen elenden Aufrechnungs-Debatten haben ein Europa-Gefühl bisher verhindert.

Nichts funktoniert von heute auf morgen. Hat auch nie jemand behauptet, dass Europa eine vollendete Erfolgsgeschichte ist. Aber wir arbeiten daran. Und jeder kann mithelfen.... :europe:

Musel
04.04.07, 19:28
Normale Unterhaltung mit easydogi:
"Die wollen alle nur hierher. Schau dir denn doch mal an"
"Er ist ein chinesischer Tourist. China gehört nicht zur EU"
"Ne? Aber bald! Und dann kommen sie alle bestimmt hierher"



Sorry Easy, aber du solltest dir eben wirklich nicht immer nur Bekannte aus der geistigen Unterschicht suchen.... :hallo;

Tam
04.04.07, 19:33
Könnte es sein, dass die deutschen Kinder nicht mit den türkischen Kindern spielen wollten, weil die angeblich nach Knoblauch stinken? Könnte es sein, dass deutsche Eltern ihren deutschen Kindern verboten haben mit türkischen Kindern zu spielen?

Du siehst, wir können das Rad immer weiter und weiter drehen...

Nochmal: Jede Medaille hat ihre zwei Seiten...

Knoblauch? Das habe ich nur bei Erwachsenen (besonders im Aufzug) bemerkt. Esse selbst gern Knoblauch...

easydogi
04.04.07, 19:38
Sorry Easy, aber du solltest dir eben wirklich nicht immer nur Bekannte aus der geistigen Unterschicht suchen.... :hallo;

Ich "suche" mir keine Bekannten.
Bin halt ein freundlicher Mensch, auf den Leute von sich aus zukommen und ihren geistigen Müll abladen.
Innerlich amüsiere ich mich köstlich. Besser als jede Comedy.:lach:
Deutsche wissen nicht, dass ich Türke bin und quatschen mich voll.
Türken wissen (meist) nicht, dass ich Türke bin und quatschen mich voll.
Farbige glauben dass ich schwarz bin und reden mich mit "Bruder" an:brüll:

kUmPaRa
04.04.07, 19:39
warum? diese setzten sich doch für eine priviligierte partnerschaft mit der türkei ein (was ich für eine beiderseitig sinnvolle lösung halte)..

Blödsinn, weil wie priviligierter soll die Partnerschaft noch werden !? Alles außer einer Vollmitgliedschaft ist ein fauler Kompromiss. Daher Vollbeitritt oder die Wege trennen sich halt.



die türkei ganz von der EU fernzuhalten will niemand (außer vielleicht nazis, die sind aber eine minderheit).

die türkei ist zweifellos europäisch beeinflusst.. aber nicht europäisch genug für ein europäische union, die länger als bis zur nächsten wirtschaftlichen notzeit (oder anderen probleme) halten soll.

Seit wann ist dies ein Beitrittskriterieum. Ach ja, Rumänien und Bulgarien sind ja so europäisch. Stimmt, dort wird mit Kleinkindern ähnlich umgegangen wie hier in Deutschland.


ich weiß nicht ob sich die türken emotional so an europa gebunden fühlen, wie es andere europäische länder tun..

Danke für deine tolle "Meinung".

Also, der Eu-Beitrittsprozess ist klar definiert. 1999 hat Türkei Beitrittskandidatenstatus bekommen, seither ist ein klar definierter Prozess eingeläutet, der von statten geht. Am Ende dieses Prozesses werden beide Parteien entscheiden müssen, ob es zu einer Mitgliedschaft kommen wird oder nicht. Sowohl die EU als auch die Türken werden dies entscheiden.

...

PretzelLogic
04.04.07, 20:04
warum? diese setzten sich doch für eine priviligierte partnerschaft mit der türkei ein (was ich für eine beiderseitig sinnvolle lösung halte)..

Aha so so DU hälst das für eine sinnvolle Lösung für beide Seiten, nun klär uns doch mal auf was denn genau diese "priviligierte" Partnerschaft alles so bereithält.

Ausser das dieser seltsame Begriff bis heute weder von Frau Merkel noch von Herrn Sarkozy mit Leben gefüllt wurde also ein Luftballon darstellt weiss man nichts genaues.

Was man jedoch genau weiss ist das die Türkei seit 1999 offiziell ein Beitrittskandidat ist.
Stichwort "Pacta sunt servanda" Remember?

Das gesabbele von "priviligierten Partnerschaften" ist somit hohles populistisches Gesabbel !
Et is gaaanz einfach:
Mithin eine Binäre Frage:

Erfüllt der Kandidat die Kopenhagener Kriterien? Ja gut, Nein auch gut und Tschüss !


die Türkei ganz von der EU fernzuhalten will niemand (außer vielleicht nazis, die sind aber eine minderheit).

Aaach so na dann, iss ja alles in Butter, was ist damit gemeint hört sich für mich an wie ich bin ein bisschen Schwanger und der Vater ist unbekannt wir suchen noch....
:lach:


die türkei ist zweifellos europäisch beeinflusst..

Neeehhh neeeehhhh,
es ist sogar noch viel Schlimmer als du es dir vorzustellen imstande bist, grosse Teile Europas sind bis in den heutigen Tag von der Türkei und der Türkischen Kultur beeinflusst.......
Einen Eisernen Vorhang gab es nicht, selbst Mozart bediente sich orientalischer Vierteltöne also sooo antagonistisch und alienated wie es sich für dich vorstellt ist es nicht und war es nie.....

Musst nur die Augen aufmachen wenn du durch:

Österreich, Ex Jugoslawien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland reist.


aber nicht europäisch genug für ein europäische union,

Jedes Land dass die Kopenhagener Kriterien erfüllt, zum Beitritt bereit und von der EU als Beitrittsreif angesehen wird ist europäisch genug für die EU.
Die Türkei ist für Europa seit 1963 ein potentieller Beitrittskandidat und seit na seit wann?
Genau Neunzehnhundert nüngünnüngzisch ein........ genau BEITRITTSKANDITAT.


die länger als bis zur nächsten wirtschaftlichen notzeit (oder anderen probleme) halten soll.

Oha Friede Freude Eierkuchen allenthalben, oder wie?

Lügt euch nicht in die Tasche Freunde der Nacht, wir reden hier von 27 Nationen mit vitalen Nationalen Interessen und historischem Ballast im Gepäck.

Siehe Raketenschild, Siehe Gibraltar Reibereien, Siehe die gedeihende Deutsch Polnische Freundschaft mit Nebelraketen auf Deutsche Ausflugsdampfer usw usf.....

Wiso soll denn ausgerechnet die Türkei DAS Land sein welches als der übliche Verdächtige gilt, wenn es darum geht herauszufinden wer denn auf der grossen Party in die BOWLE GEPISST hat?


ich weiß nicht ob sich die türken emotional so an europa gebunden fühlen, wie es andere europäische länder tun..

Ja welches Europa meinste denn nun konkret?

Dass wovon Frankreich und Deutschland stets träumen, also dass der vereinigten Staaten von Europa die es bis heute noch nicht gibt und wenn man Nationen wie:

England, Spanien, Italien, Polen, der Tschechei und weiteren glauben schenken kann bis auf absehbare Zeit auch nicht existieren wird sondern ein Staatenbund von Souveränen Nationen unter dem Dach einer europäischen Idee?

Wenn ja welche Idee steckt denn hinter diesem Europa, was ist die Vision wie stellt man sich die eigene Zukunft vor, wo steht man und vor allem wo will man hin?

Die abgelehnte Verfassung, des Papstes gepupse über fehlende Gottbezüge, die ennervierende rumeierei im Hinblick auf die Türkei zeugt doch nur davon, dass Europa zutiefst gespalten, und darüber hinaus auch offensichtlich nicht imstande ist sich eine EUROPÄISCHE IDENTITÄT zu zimmern.

Was der eine oder andere hier glaubt oder vermutet ist doch vollkommen irrelevant.

Ob eine TAM meint anhand Ihrer oberflächlichen Kenntnisse von Land und Leuten in der Türkei eine magische Zahl in die Diskussion werfen zu müssen wie der Supercomputer in A HITCHHIKERS GUIDE to the GALAXY,
oder ob ein Ingolstädter Anhänger einer Naturreligion nicht genau weiss ob der Türke per se Europäisch genug ist oder nicht spielt dabei keine Rolle.

Genauso wenig übrigens wie das was ein Türkischer Aussenminister in einem Anflug von "Dankbarkeit" von Deutscher Hilfe und Deutscher Unterstützung von sich gibt.

Die Türkei sieht zu dass sie an Ihren Baustellen arbeitet, sich alle Optionen offenhält Sie achtet am besten darauf sich nicht vom Spielfeld zu verabschieden und unsere Europäischen Freunde arbeiten weiter daran sich klar zu werden darüber was Sie eigentlich sind was sie wollen und was nicht.

FERTISCH

______________________________ ______________________________ ________-

EDIT:

Was mir ein ums andere mal auffällt hier ist diese Kultur des Kommentierens von Beiträgen über die Waage Funktion.

Irgend ein Schlaumeier meint er müsse dieses mein "Gesülze" als Billig abzustempeln, wie man hier weiss habe ich null Probleme wenn eine Diskussion ins eingemachte geht, ich kann auch TIEFSCHLÄGE einstecken weiss ich doch sehr wohl auch entsprechende TIEFSCHLÄGE zu verteilen.

Was ich allerdings nicht abkann ist wenn man mir in einer gepflegten Klatscherei NICHT in die Augen sehen will.
Sowas ist BITCHY Folks, also wenn jemand etwas zu sagen hat mag er es gerne tun ich bin der letzte der hier irgendwelche Moderatoren wegen o.g. verbaler Tiefschläge zur Hilfe holen würde.

Also Cojones zeigen und Stellung beziehen oder die Kaulade halten und weiter im Staub kriechen wie ein Intellektuelles Insekt !

Alles Klaro?
Ich denke ich habe mich klar und deutlich ausgedrückt nisch wahr

Ingolstädter
05.04.07, 05:12
Was man jedoch genau weiss ist das die Türkei seit 1999 offiziell ein Beitrittskandidat ist.
Stichwort "Pacta sunt servanda" Remember?
das ist mir auch klar. und ich wäre auch absolut dagegen der türkei den status "beitrittskandidat" wieder abzusprechen..

nur frage ich mich halt ob es so sinnvoll ist, wenn die türkei der EU beitritt.. nützt es europa? nützt es der türkei?

was spräche denn dagegen einfach einen gemeinsamen binnenmarkt mit gemeinsamer währung und freizügigkeit zu schaffen, ohne den offiziellen beitritt (was vielleicht zu noch mehr brüssel-bürokratur führen wird und das problem mit den kurden wird dann ein europäisches..)


natürlich sehe ich anhand der realität dass die türkei früher oder später der EU beitreten wird.. aber freuen tu ich mich darüber nicht, weil ich den sinn dahinter nicht verstehe..

Musel
05.04.07, 09:48
______________________________ ______________________________ ________-

EDIT:

Was mir ein ums andere mal auffällt hier ist diese Kultur des Kommentierens von Beiträgen über die Waage Funktion.

Irgend ein Schlaumeier meint er müsse dieses mein "Gesülze" als Billig abzustempeln, wie man hier weiss habe ich null Probleme wenn eine Diskussion ins eingemachte geht, ich kann auch TIEFSCHLÄGE einstecken weiss ich doch sehr wohl auch entsprechende TIEFSCHLÄGE zu verteilen.

Was ich allerdings nicht abkann ist wenn man mir in einer gepflegten Klatscherei NICHT in die Augen sehen will.
Sowas ist BITCHY Folks, also wenn jemand etwas zu sagen hat mag er es gerne tun ich bin der letzte der hier irgendwelche Moderatoren wegen o.g. verbaler Tiefschläge zur Hilfe holen würde.

Also Cojones zeigen und Stellung beziehen oder die Kaulade halten und weiter im Staub kriechen wie ein Intellektuelles Insekt !

Alles Klaro?
Ich denke ich habe mich klar und deutlich ausgedrückt nisch wahr

Pretzel, ich stimme dir ja nicht oft zu. Aber an diesem Punkt muss ich es nun auch mal tun. Dieses anonyme Schlechtbewerten von Beiträgen ist feige. Und glaube mir, gerade die nicht-türkischen User bekommen allenthalben diese Aktionen von den besonders mutigen Usern reingedrückt.

Natürlich kann einem das egal sein. Aber wenn ich mir die Userin "hallo" so anschaue, dann wird das Bewertungssystem wirklich zur Farce. Sie schreibt ihre Meinung, bekommt wie eigentlich alle User hier von einigen Usern "Danke"-Kommentare und trotzdem ist sie auf seltsame Art und Weise tief in den roten Balken. (Frage an die Mods: Wie kommt das?) Ist doch ein Witz! Hingegen gibt es hier so manchen Oberproleten der in jedem Beitrag gegen Deutsche, EU, USA usw. hetzt, dafür aber stets von seinen Lakaien mit Bestätigungen ausgezeichnet wird....

bigberta
05.04.07, 09:50
Könnte es sein, dass die deutschen Kinder nicht mit den türkischen Kindern spielen wollten, weil die angeblich nach Knoblauch stinken? Könnte es sein, dass deutsche Eltern ihren deutschen Kindern verboten haben mit türkischen Kindern zu spielen?

Du siehst, wir können das Rad immer weiter und weiter drehen...

Nochmal: Jede Medaille hat ihre zwei Seiten...
Jaja, man kann immer weiter am Rad drehen....:lach:
Für Dich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit-Bingo

Für die Felder schlage ich vor: Nazis, Rassisten, Hitler, Opfer, Türken, Knoblauch, Diskriminierung und so...

theinsider
05.04.07, 09:53
was spräche denn dagegen einfach einen gemeinsamen binnenmarkt mit gemeinsamer währung und freizügigkeit zu schaffen, ohne den offiziellen beitritt (was vielleicht zu noch mehr brüssel-bürokratur führen wird und das problem mit den kurden wird dann ein europäisches..)

das würde der eu so passen; das abschöpfen aller vorteile einer "engen" bindung. das verteilen von pflichten und auflagen. im gegenzug keine rechte aus einer vollmitgliedschaft und "unsere" probleme dürfen wir auch behalten.....das wäre ein einzigartiger umgang mit einen beitrittskanditaten. bei allen anderen kanditaten hat man kröten schlucken müssen (wissentlich).

...das ist genau der punkt, der in meinen augen nicht verhandelbar ist

bigberta
05.04.07, 10:18
Ausser das dieser seltsame Begriff bis heute weder von Frau Merkel noch von Herrn Sarkozy mit Leben gefüllt wurde also ein Luftballon darstellt weiss man nichts genaues.
:lach:


Was man jedoch genau weiss ist das die Türkei seit 1999 offiziell ein Beitrittskandidat ist.
Stichwort "Pacta sunt servanda" Remember?

Das gesabbele von "priviligierten Partnerschaften" ist somit hohles populistisches Gesabbel !

Mit dem "populistischen Gesabbel" hast Du recht. Meine feste Überzeugung ist allerdings, daß die Frage schon längst pro Beitritt entschieden ist - in Europa genauso wie in der Türkei. Und das Dagegenreden gewisser Politiker die Funktion hat, bei Wahlen auch noch den Rand abzufischen - und dies aus meiner Sicht nicht nur in Europa, sondern auch in der Türkei.
:lach:


Neeehhh neeeehhhh,
es ist sogar noch viel Schlimmer als du es dir vorzustellen imstande bist, grosse Teile Europas....
Musst nur die Augen aufmachen wenn du durch:
Österreich, Ex Jugoslawien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland reist.

Übrigens auch Deutschland. Nicht nur die Schellenbäume der Militärmusik, sondern auch das Besoldungssystem der Beamten ist osmanisch, aber das hilft uns jetzt nicht weiter,


Jedes Land dass die Kopenhagener Kriterien erfüllt, zum Beitritt bereit und von der EU als Beitrittsreif angesehen wird ist europäisch genug für die EU.
Die Türkei ist für Europa seit 1963 ein potentieller Beitrittskandidat und seit na seit wann?
Genau Neunzehnhundert nüngünnüngzisch ein........ genau BEITRITTSKANDITAT.
Damit bedient man Vorurteile und Konkurrenzängste, und, wie gesagt, die Geschichte ist für beide Seiten Spielmasse. Glaub mir, das kann auch mal ganz schnell gehen...


Oha Friede Freude Eierkuchen allenthalben, oder wie?
Eben nicht.


Lügt euch nicht in die Tasche Freunde der Nacht, wir reden hier von 27 Nationen mit vitalen Nationalen Interessen und historischem Ballast im Gepäck.
Und zum Teil auch massiven antitürkischen Ressentiments.


Siehe Raketenschild, Siehe Gibraltar Reibereien, Siehe die gedeihende Deutsch Polnische Freundschaft mit Nebelraketen auf Deutsche Ausflugsdampfer usw usf.....

Eben. Das Konstrukt Europa ist extrem instabil. Siehe die Bruchlandung mit der europäischen Verfassung ausgerechnet in zwei Gründungsstaaten.

W
ieso soll denn ausgerechnet die Türkei DAS Land sein welches als der übliche Verdächtige gilt, wenn es darum geht herauszufinden wer denn auf der grossen Party in die BOWLE GEPISST hat?
Ist sie nicht. Aus meiner Sicht wird das - verständlicherweise - von Türken/in der Türkei als "größer" wahrgenommen, als es in Wirklichkeit ist. Für die, die im Türkeibeitritt ein Problem sehen, ist das ein Problem unter Vielen, denn:


Ja welches Europa meinste denn nun konkret?
Dass wovon Frankreich und Deutschland stets träumen, also dass der vereinigten Staaten von Europa die es bis heute noch nicht gibt und wenn man Nationen wie:
England, Spanien, Italien, Polen, der Tschechei und weiteren glauben schenken kann bis auf absehbare Zeit auch nicht existieren wird sondern ein Staatenbund von Souveränen Nationen unter dem Dach einer europäischen Idee?
Wenn ja welche Idee steckt denn hinter diesem Europa, was ist die Vision wie stellt man sich die eigene Zukunft vor, wo steht man und vor allem wo will man hin?
Die abgelehnte Verfassung, des Papstes gepupse über fehlende Gottbezüge, die ennervierende rumeierei im Hinblick auf die Türkei zeugt doch nur davon, dass Europa zutiefst gespalten, und darüber hinaus auch offensichtlich nicht imstande ist sich eine EUROPÄISCHE IDENTITÄT zu zimmern.
Siehst Du, genau das ist nämlich das Hauptproblem: niemand weiss, was unter "Europa" überhaupt zu verstehen ist. Mit den Worthülsen, die da abgesondert werden, kann man auch Bullshit-Bingo spielen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit-Bingo

Mein Vorschlag für dieses Feld: Abendländische Werte - christlich - jüdisch - christlichjüdisch - transatlantisch - Freundschaft - USA usw.


Was der eine oder andere hier glaubt oder vermutet ist doch vollkommen irrelevant.
Eben.


Ob eine TAM meint anhand Ihrer oberflächlichen Kenntnisse von Land und Leuten in der Türkei eine magische Zahl in die Diskussion werfen zu müssen wie der Supercomputer in A HITCHHIKERS GUIDE to the GALAXY,
oder ob ein Ingolstädter Anhänger einer Naturreligion nicht genau weiss ob der Türke per se Europäisch genug ist oder nicht spielt dabei keine Rolle.
Und auch nicht, was wir beide oder sonstwer hier verewigen.


Genauso wenig übrigens wie das was ein Türkischer Aussenminister in einem Anflug von "Dankbarkeit" von Deutscher Hilfe und Deutscher Unterstützung von sich gibt.
Das würde ich persönlich als Indiz für meine Behauptung oben sehen.


Die Türkei sieht zu dass sie an Ihren Baustellen arbeitet, sich alle Optionen offenhält Sie achtet am besten darauf sich nicht vom Spielfeld zu verabschieden und unsere Europäischen Freunde arbeiten weiter daran sich klar zu werden darüber was Sie eigentlich sind was sie wollen und was nicht.
Pretzel, that's it. Und solange legt man das Thema ad acta.


FERTISCH
FERTISCH

______________________________ ______________________________ ________-


EDIT:

Was mir ein ums andere mal auffällt hier ist diese Kultur des Kommentierens von Beiträgen über die Waage Funktion...
SNIP
Da habe ich auch schon einiges einstecken müssen, weswegen ich z.B. mehr "Danke" als Renommeepunkte habe. Und dann kam als Kommentar dann maximal ein Wort, oder so ein statement wie "typisch Konvertitin".Stehen Du und Musel da nicht drüber? Ich würde das nicht mal ignorieren. Qualität setzt sich durch. ich denke, wer hier öffentlich macht, dass er sich ärgert, fordert die roten Punkte geradezu heraus. Ich denke, viel wichtiger ist die Diskussion an und für sich. Und unter uns: "Tiefschläge" sollte man lassen. Ist auch "Notiz an mich":koch:.

bigberta
05.04.07, 10:22
das würde der eu so passen; das abschöpfen aller vorteile einer "engen" bindung. das verteilen von pflichten und auflagen. im gegenzug keine rechte aus einer vollmitgliedschaft und "unsere" probleme dürfen wir auch behalten.....das wäre ein einzigartiger umgang mit einen beitrittskanditaten. bei allen anderen kanditaten hat man kröten schlucken müssen (wissentlich).
...das ist genau der punkt, der in meinen augen nicht verhandelbar ist
Hast Du das Posting genau gelesen?

bigberta
05.04.07, 10:24
Könnte vielleicht mal jemand die Überschrift bzgl. Groß- und Kleinschreibung optimieren? So macht das echt Augenkrebs...:lach:

bigberta
05.04.07, 10:30
das ist regional verschieden wie sich die Türken emotional an Europa gebunden fühlen. Also die Türken von Istanbul (europäischer Teil) oder die Türken aus Izmir, Ayvalik, Pamukkale fühlen sich mehr europäisch als die Leute aus Ankara, Trabzon, Erzurum, Kars, mersin, Nevsehir.
Und die Landbevölkerung ist auch nicht emotional an Europa gebunden.
Emotional an Europa gebunden??? Ich sach'ma': das sind die Leute aus Düsseldorf, Rotterdam, Berlin, Amsterdam, Paris etc. auch nicht. Sonst müsste man nicht mit Infos, Feten etc. gegensteuern. Dieses "emotional an Europa gebunden" ist echt ein Kandidat für Bullshit-Bingo, sorry...

Musel
05.04.07, 11:04
Emotional an Europa gebunden??? Ich sach'ma': das sind die Leute aus Düsseldorf, Rotterdam, Berlin, Amsterdam, Paris etc. auch nicht. Sonst müsste man nicht mit Infos, Feten etc. gegensteuern. Dieses "emotional an Europa gebunden" ist echt ein Kandidat für Bullshit-Bingo, sorry...

Na ja, man muss auf die junge Generation abstellen, nicht so sehr auf die heutigen Entscheidungsträger, die noch mehr oder weniger unmittelbar von den innereuropäischen Kriegen beeinflusst sind.

Ich fühle mich durchaus auch emotional an die europäische Idee gebunden, kein Scherz. Ich sag doch immer, man muss heute die Weichen stellen, die uns in den nächsten Jahrzehnten auf den richtigen Weg bringen.

Wer heute seinem Kind beibringt, dass Europa eine gute Sache ist, der wird morgen merken, dass Europa eine gute Sache ist..... :europe:

tayfur
05.04.07, 11:20
Na ja, man muss auf die junge Generation abstellen, nicht so sehr auf die heutigen Entscheidungsträger, die noch mehr oder weniger unmittelbar von den innereuropäischen Kriegen beeinflusst sind.

Ich fühle mich durchaus auch emotional an die europäische Idee gebunden, kein Scherz. Ich sag doch immer, man muss heute die Weichen stellen, die uns in den nächsten Jahrzehnten auf den richtigen Weg bringen.

Wer heute seinem Kind beibringt, dass Europa eine gute Sache ist, der wird morgen merken, dass Europa eine gute Sache ist..... :europe:


die frage ist wie morgen in 20 jahren die ach so schöne EU aussehen wird mit dem riesen ansturm der polen, bulgaren rumänen etc...

am ende wird man in deutschland keinen job mehr finden! was jetzt schon schwer genug ist! die menschen arbeiten jetzt schon fast für jungerlöhne in deutschland..
die dumpingarbeitskräfte sind schon unterwegs leute :lach: ...


deutschland hat sich selber kaputt gemahct in dem sie die euro annahmen! den menschen geht es ziemlich schlechter.. die lebensstandarten sind ersichtlich gesunken.
der EURO hat deutschland kaputt gemacht!
reiche wurden reicher, arme wurden ärmer...

Yassu
05.04.07, 11:51
die frage ist wie morgen in 20 jahren die ach so schöne EU aussehen wird mit dem riesen ansturm der polen, bulgaren rumänen etc...

am ende wird man in deutschland keinen job mehr finden! was jetzt schon schwer genug ist! die menschen arbeiten jetzt schon fast für jungerlöhne in deutschland..
die dumpingarbeitskräfte sind schon unterwegs leute :lach: ...


deutschland hat sich selber kaputt gemahct in dem sie die euro annahmen! den menschen geht es ziemlich schlechter.. die lebensstandarten sind ersichtlich gesunken.
der EURO hat deutschland kaputt gemacht!
reiche wurden reicher, arme wurden ärmer...
Denn weißt du ja, worauf du dich einzustellen hast. Die Türkei will doch der EU beitreten.

Hamilkar Barkas
05.04.07, 11:53
Jaja, man kann immer weiter am Rad drehen....:lach:
Für Dich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bullshit-Bingo

Für die Felder schlage ich vor: Nazis, Rassisten, Hitler, Opfer, Türken, Knoblauch, Diskriminierung und so...


Bullshit-Bingo? Sachen gibts...:lach:

Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen wollte: Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen kommen wir nicht weiter, Integration ist keine Frage der Schuld, bzw. gab es auf beiden "Seiten" Versäumnisse.

PretzelLogic
05.04.07, 11:59
Pretzel, ich stimme dir ja nicht oft zu. Aber an diesem Punkt muss ich es nun auch mal tun. Dieses anonyme Schlechtbewerten von Beiträgen ist feige. Und glaube mir, gerade die nicht-türkischen User bekommen allenthalben diese Aktionen von den besonders mutigen Usern reingedrückt.

Natürlich kann einem das egal sein. Aber wenn ich mir die Userin "hallo" so anschaue, dann wird das Bewertungssystem wirklich zur Farce. Sie schreibt ihre Meinung, bekommt wie eigentlich alle User hier von einigen Usern "Danke"-Kommentare und trotzdem ist sie auf seltsame Art und Weise tief in den roten Balken. (Frage an die Mods: Wie kommt das?) Ist doch ein Witz! Hingegen gibt es hier so manchen Oberproleten der in jedem Beitrag gegen Deutsche, EU, USA usw. hetzt, dafür aber stets von seinen Lakaien mit Bestätigungen ausgezeichnet wird....

Musel,

mir gehts hier in erster Linie nicht um die Bewertung per se sondern in erster Linie darum dass man sich in einem DISKUSSIONSFORUM bewegt, also hier ist um Gedanken auszutauschen.

Nur durch offenes austauschen kommt man weiter, oft ist es so dass man sich nicht in der Lage sieht Klare Worte zu finden.

Ingolstädter bspw. ist in allem Punkten diametral entgegen meiner Denke positioniert, dennoch ist er einer der wenigen die hier stets OFFEN Stellung beziehen.
Deshalb geniesst er stets meinen Respekt, eben weil er so ist wie er ist.

Andere hier beginnen eine Diskussion und sehen sich nicht imstande auf irgendeine Art und Weise Stellung zu beziehen wenn ein Beitrag mal nicht so passt, anstatt mit Argumenten zu kommen wird dann BLÖDMANN oder FLACH oder TÜRKENFASCHO reingedrückt......

Die andere Fraktion wird sicherlich ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Nur das bringt doch eine Diskussion nicht weiter, Hegel gehört anscheinend hier nicht gerade zur Bevorzugten Lektüre einiger Beitragender.

Seis drum, ich denke jeder hier hat das Recht seine Bedenken zu äussern und Stellung zu beziehen solange das offen und ehrlich geschieht.

Das Problem mit einigen hier ist dass Sie das Nicht verinnerlicht haben.

Egal,
wolltest du nicht eigentlich schon längst im Land der Törken sein?
Watt schreibst du noch rum ...... :-)

kUmPaRa
05.04.07, 12:12
Pretzel, ich stimme dir ja nicht oft zu. Aber an diesem Punkt muss ich es nun auch mal tun. Dieses anonyme Schlechtbewerten von Beiträgen ist feige. Und glaube mir, gerade die nicht-türkischen User bekommen allenthalben diese Aktionen von den besonders mutigen Usern reingedrückt.



Blödsinn, ich benutze diesen Button recht häufig, das hat nix mit feige zu tun, sondern ihr solltet das als ein Feedback eures Geschreibse sehen. Ich meine viele bilden sich ja ein sie wären der König von England, dabei findet ihr Geschreibse einfach keine Sympathie, höchstens bei ihren Lakaien.

Also hat nix mit feige zu tun, außderdem ist die Funktion so implementiert, würde die FUnktino meinen Nicknamen in euer Profil schreiben ich würde diese Funktion trotzdem benutzen.

...

Musel
05.04.07, 12:17
Blödsinn, ich benutze diesen Button recht häufig, das hat nix mit feige zu tun, sondern ihr solltet das als ein Feedback eures Geschreibse sehen. Ich meine viele bilden sich ja ein sie wären der König von England, dabei findet ihr Geschreibse einfach keine Sympathie, höchstens bei ihren Lakaien.

Also hat nix mit feige zu tun, außderdem ist die Funktion so implementiert, würde die FUnktino meinen Nicknamen in euer Profil schreiben ich würde diese Funktion trotzdem benutzen.

...

Wie Pretzel bereits richtig ausführte, geht es auch mir am A... vorbei, ob und wie oft du diese Funtion benutzt.

Aber wieso hast du nicht die Eier in der Hose, auf Beiträge auch inhaltlich zu antworten und deine Meinung dazu offen zu äußern? Das verstehe ich nicht....

Und übrigens, wenn überhaupt, bin ich der König von Deutschland.... :koch:

theinsider
05.04.07, 12:25
Hast Du das Posting genau gelesen?


du meinst sein fazit, dass es letztendlich eh zum eu-beitritt kommt?

mir ging es auch vielmehr um das "populistische gesabbel" (o-ton bigberta), an dem viele von uns (auch ich) teilnehmen. wir rauben uns da einfach energien, die man an anderer stelle besser verwenden könnte.

Tam
05.04.07, 12:31
Aber wenn ich mir die Userin "hallo" so anschaue, dann wird das Bewertungssystem wirklich zur Farce. Sie schreibt ihre Meinung, bekommt wie eigentlich alle User hier von einigen Usern "Danke"-Kommentare und trotzdem ist sie auf seltsame Art und Weise tief in den roten Balken.

(Frage an die Mods: Wie kommt das?) Ist doch ein Witz! Hingegen gibt es hier so manchen Oberproleten der in jedem Beitrag gegen Deutsche, EU, USA usw. hetzt, dafür aber stets von seinen Lakaien mit Bestätigungen ausgezeichnet wird....

Das frage ich mich auch. War gestern auf -92 Renommeepunkte...

Wer mir die wohl "reingedrückt" hat;)

Alle, die keine "Friede-Freude-Eierkuchen/Wir-haben-uns-alle-lieb"-Beiträge schreiben - sondern es wagen, "der Gruppe" ("uns) sachlich zu widersprechen -, werden von dieser Gruppe an- und dann ausgezählt;(((

bigberta
05.04.07, 12:31
Blödsinn, ich benutze diesen Button recht häufig, das hat nix mit feige zu tun, sondern ihr solltet das als ein Feedback eures Geschreibse sehen. Ich meine viele bilden sich ja ein sie wären der König von England, dabei findet ihr Geschreibse einfach keine Sympathie, höchstens bei ihren Lakaien.

Also hat nix mit feige zu tun, außderdem ist die Funktion so implementiert, würde die FUnktino meinen Nicknamen in euer Profil schreiben ich würde diese Funktion trotzdem benutzen.

...
Dann sieh Dir mal das Feedback von Deinem Geschreibse an:lach:(so im Vergleich zu Musel)... Dein letztes Minus kommt übrigens von mir.:hallo;

Aber eigentlich eine gute Idee: wenn jemand die Funktion benutzt, erscheint auch der Nick. Gerade habe ich mir übrigens wieder einen eingefangen für meine Antwort an Pretzel: während Pretzel selber sich dafür bedankt hat, meinte derjenige nur "blabla". Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich. Amen.
Aber vermutlich muss es solche Leute auch geben.

bigberta
05.04.07, 12:37
du meinst sein fazit, dass es letztendlich eh zum eu-beitritt kommt?
Ja, ja, ja!!!


mir ging es auch vielmehr um das "populistische gesabbel" (o-ton bigberta), an dem viele von uns (auch ich) teilnehmen. wir rauben uns da einfach energien, die man an anderer stelle besser verwenden könnte.
Der letzte Satz trifft den Nagel auf den Kopf.

ramazan7
05.04.07, 12:55
Ich weiss nicht was er mit 'UNS' meint, aber sicher nicht die Türkei.

Wenn Deutschland UNS unterstützt hätte würden die Franzosen es auch tun. Die EU besteht nur aus FR und D.

Die anderen Länder sind nur nebenbei Sache. Wie soll das auch gehen, wenn viele mehr mit USA gebunden sind als wie Von der EU.

Das ist einer der Hauptgründe weshalb die Türkei nicht in die EU gehört, denn die Franzosen nehmen das ziemlich ernst.

Ein land wie Frankreich ist kein direkter Mitglied von NATO, weil die meinen dass NATO von USA regiert wird.

Von wem ist dei Türkei denn so abhängig? Manchmal denke ich sogar das die Türkei von denen regiert wird.

PretzelLogic
05.04.07, 15:00
Das frage ich mich auch. War gestern auf -92 Renommeepunkte...

Wer mir die wohl "reingedrückt" hat;)

Alle, die keine "Friede-Freude-Eierkuchen/Wir-haben-uns-alle-lieb"-Beiträge schreiben - sondern es wagen, "der Gruppe" ("uns) sachlich zu widersprechen -, werden von dieser Gruppe an- und dann ausgezählt;(((

Jammer nicht rum sondern tu was für dein Renomee indem du uns mit spitzem Stift und glasklaren Argumenten Respekt abverlangst.

Platitüden und schmollen hilft da nicht weiter würd ich mal sagen Tam...

Siehe Renomee von Musel und Ingolstädter oder Karl, die sind auch nicht gerade bekannt dafür hier mit Friede Freude Eierkuchen Beiträgen den Quotentürken zu spielen.

Also woran mag das mit deinem negativen Renomee liegen?

Vielleicht sinds deine dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträge?

easydogi
05.04.07, 15:10
Jammer nicht rum sondern tu was für dein Renomee indem du uns mit spitzem Stift und glasklaren Argumenten Respekt abverlangst.

Platitüden und schmollen hilft da nicht weiter würd ich mal sagen Tam...

Siehe Renomee von Musel und Ingolstädter oder Karl, die sind auch nicht gerade bekannt dafür hier mit Friede Freude Eierkuchen Beiträgen den Quotentürken zu spielen.

Also woran mag das mit deinem negativen Renomee liegen?

Vielleicht sinds deine dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträge?

In einer deutschen Kaffee-Kränzchen-Gruppe ist man mit solchen "dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträgen" der Star.
Ist aber plötzlich überrascht, dass das hier bei uns nicht zieht.

Musel
05.04.07, 15:10
Jammer nicht rum sondern tu was für dein Renomee indem du uns mit spitzem Stift und glasklaren Argumenten Respekt abverlangst.

Platitüden und schmollen hilft da nicht weiter würd ich mal sagen Tam...

Siehe Renomee von Musel und Ingolstädter oder Karl, die sind auch nicht gerade bekannt dafür hier mit Friede Freude Eierkuchen Beiträgen den Quotentürken zu spielen.

Also woran mag das mit deinem negativen Renomee liegen?

Vielleicht sinds deine dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträge?

Also Pretzel, ich weiß nicht. Wir sind doch alle gleichberechtigte Mitglieder dieses Forums. Gut, die Türken sind in der Überzahl und die Meinung der Deutschen kommt da oft nicht gut an. Aber ich habe doch schon so lange so viel gegeben für dieses Forum, viel mehr als schon so mancher Jungspund, der hier mit seinen türkischen Ansichten ankommt und gleich bei allen beliebt ist.....

Ist es nicht unfair, dass die Deutschen hier sich doppelt und dreifach so sehr anstrengen müssen, um auch nur ansatzweise das gleiche Ansehen genießen zu dürfen?? Müssen wir uns hier etwa assimilieren, um auch geachtet zu werden??? :buuh:

Mirage
05.04.07, 15:11
:lach:



Mit dem "populistischen Gesabbel" hast Du recht. Meine feste Überzeugung ist allerdings, daß die Frage schon längst pro Beitritt entschieden ist - in Europa genauso wie in der Türkei. Und das Dagegenreden gewisser Politiker die Funktion hat, bei Wahlen auch noch den Rand abzufischen - und dies aus meiner Sicht nicht nur in Europa, sondern auch in der Türkei.
:lach:


Was Europa betrifft, bin ich mir nicht so sicher, dass die Frage entschieden ist. Oder anders gesagt, warum hat die Fondation Robert Schuman letztes Jahr eine Studie herausgebracht, wie eine priviligierte Partnerschaft aussehen könnte? Grund dieser Studie war u.a. eine Alternative zu einem Beitritt der Türkei und anderer Länder zu präsentieren.

Musel
05.04.07, 15:11
In einer deutschen Kaffee-Kränzchen-Gruppe ist man mit solchen "dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträgen" der Star.
Ist aber plötzlich überrascht, dass das hier bei uns nicht zieht.

Hier? Meinst du die türkische Tee-Kränzchen-Gruppe?

easydogi
05.04.07, 15:12
Also Pretzel, ich weiß nicht. Wir sind doch alle gleichberechtigte Mitglieder dieses Forums. Gut, die Türken sind in der Überzahl und die Meinung der Deutschen kommt da oft nicht gut an. Aber ich habe doch schon so lange so viel gegeben für dieses Forum, viel mehr als schon so mancher Jungspund, der hier mit seinen türkischen Ansichten ankommt und gleich bei allen beliebt ist.....

Ist es nicht unfair, dass die Deutschen hier sich doppelt und dreifach so sehr anstrengen müssen, um auch nur ansatzweise das gleiche Ansehen genießen zu dürfen?? Müssen wir uns hier etwa assimilieren, um auch geachtet zu werden??? :buuh:

Heul nich, du Memme! Sei ein Mann!

Das stimmt doch gar nicht, was du da erzählst.

@li
05.04.07, 15:14
[quote=hallo;308419]GÜL: “DEUTSCHLAND HAT UNS IMMER UNTERSTÜTZT”
Sayin Gül bey artik "biz" ile kimi kast eddiginizi anliyamadim. Belki kendi cebinize destek vermis olabilir ama Türk halkina gelen bir destekden bahs edemeyiz.

easydogi
05.04.07, 15:14
Hier? Meinst du die türkische Tee-Kränzchen-Gruppe?

In vielen Dingen läuft das andersrum genauso ab. Da hast du schon recht.:lach:

Musel
05.04.07, 15:19
Heul nich, du Memme! Sei ein Mann!

Das stimmt doch gar nicht, was du da erzählst.

Wohl stimmt das! Aber bei den Türken ist das wohl genetisch bedingt. Die sind alle so!!! :doner:

Jupp2004
05.04.07, 15:21
Also Pretzel, ich weiß nicht. Wir sind doch alle gleichberechtigte Mitglieder dieses Forums. Gut, die Türken sind in der Überzahl und die Meinung der Deutschen kommt da oft nicht gut an. Aber ich habe doch schon so lange so viel gegeben für dieses Forum, viel mehr als schon so mancher Jungspund, der hier mit seinen türkischen Ansichten ankommt und gleich bei allen beliebt ist.....

Ist es nicht unfair, dass die Deutschen hier sich doppelt und dreifach so sehr anstrengen müssen, um auch nur ansatzweise das gleiche Ansehen genießen zu dürfen?? Müssen wir uns hier etwa assimilieren, um auch geachtet zu werden??? :buuh:

Muuuaaahaaaa, das ist ja echt geile Commedy !!! :koch:

Detan
05.04.07, 15:22
“DEUTSCHLAND HAT UNS IMMER UNTERSTÜTZT”


Könnte glatt von einem PKK Funktionär kommen.

PretzelLogic
05.04.07, 15:22
Also Pretzel, ich weiß nicht. Wir sind doch alle gleichberechtigte Mitglieder dieses Forums. Gut, die Türken sind in der Überzahl und die Meinung der Deutschen kommt da oft nicht gut an. Aber ich habe doch schon so lange so viel gegeben für dieses Forum, viel mehr als schon so mancher Jungspund, der hier mit seinen türkischen Ansichten ankommt und gleich bei allen beliebt ist.....

Ist es nicht unfair, dass die Deutschen hier sich doppelt und dreifach so sehr anstrengen müssen, um auch nur ansatzweise das gleiche Ansehen genießen zu dürfen?? Müssen wir uns hier etwa assimilieren, um auch geachtet zu werden??? :buuh:

Minderheiten haben es schwer Musel,

Assimilation jedoch führt automatisch zur kulturellen Degeneration, Uniformität führt zwangsläufig zum Niedergang......

Bleibt festzustellen:

ein Funken sarkastischen Humors schimmert durch deinen Beitrag, Musel.....
Es besteht Hoffnung für dieses Forum, Deutschland und die Welt...

:-)

@li
05.04.07, 15:25
Könnte glatt von einem PKK Funktionär kommen.
:aferin: :aferin: :aferin:

Vieleicht handelt es sich ja nur um einen Rechtschreibfehler wahrscheinlich wollte man statt Gül Abdul Ocalan hinschreiben

PretzelLogic
05.04.07, 15:26
Was Europa betrifft, bin ich mir nicht so sicher, dass die Frage entschieden ist. Oder anders gesagt, warum hat die Fondation Robert Schuman letztes Jahr eine Studie herausgebracht, wie eine priviligierte Partnerschaft aussehen könnte? Grund dieser Studie war u.a. eine Alternative zu einem Beitritt der Türkei und anderer Länder zu präsentieren.

Welche anderen Länder sollen das sein?
Welches Land ist für den gemeinen Europäer noch Anders als die Türkei?

:lach:

Andersartiger als die Türkei ist für die vielleicht noch der Mars, selbst die Pinguine in der Antarktis sind weniger Anders als die Türkei....

:hallo;

@li
05.04.07, 15:27
Also Pretzel, ich weiß nicht. Wir sind doch alle gleichberechtigte Mitglieder dieses Forums. Gut, die Türken sind in der Überzahl und die Meinung der Deutschen kommt da oft nicht gut an. Aber ich habe doch schon so lange so viel gegeben für dieses Forum, viel mehr als schon so mancher Jungspund, der hier mit seinen türkischen Ansichten ankommt und gleich bei allen beliebt ist.....

Ist es nicht unfair, dass die Deutschen hier sich doppelt und dreifach so sehr anstrengen müssen, um auch nur ansatzweise das gleiche Ansehen genießen zu dürfen?? Müssen wir uns hier etwa assimilieren, um auch geachtet zu werden??? :buuh:



Es ist zwar nicht so wie du es hier uns schilderst aber nehmen wir mal an es wäre so!!!!

Da siehst du mal was wir hier im Alltag alles machen müssen um auf das gleiche "niveau" wie die Deutschen zu kommen.

Mirage
05.04.07, 15:36
Welche anderen Länder sollen das sein?
Welches Land ist für den gemeinen Europäer noch Anders als die Türkei?

:lach:

Andersartiger als die Türkei ist für die vielleicht noch der Mars, selbst die Pinguine in der Antarktis sind weniger Anders als die Türkei....

:hallo;
Ist dieses Kommentar an mich oder an Musel gerichtet?:D

"andere Länder" ist hier im Sinne von weiteren Ländern zu verstehen. Und davon gibt es einige, die darauf arbeiten, EU-Beitrittskandidaten zu werden.

Jupp2004
05.04.07, 15:37
Es ist zwar nicht so wie du es hier uns schilderst aber nehmen wir mal an es wäre so!!!!

Da siehst du mal was wir hier im Alltag alles machen müssen um auf das gleiche "niveau" wie die Deutschen zu kommen.

Genau... es kann ja nicht sein, was nicht sein darf...

Deutsche werden hier selbstverständlich gleich und fair behandelt und
Türken werden draussen in der echten Welt auch alle gleich und fair behandelt...

Alles in Butter :lach:

bigberta
05.04.07, 15:44
Was Europa betrifft, bin ich mir nicht so sicher, dass die Frage entschieden ist. Oder anders gesagt, warum hat die Fondation Robert Schuman letztes Jahr eine Studie herausgebracht, wie eine priviligierte Partnerschaft aussehen könnte? Grund dieser Studie war u.a. eine Alternative zu einem Beitritt der Türkei und anderer Länder zu präsentieren.
Könntest Du darüber was mehr berichten?
TIA
BB
:doner:

Mirage
05.04.07, 15:47
Könntest Du darüber was mehr berichten?
TIA
BB
:doner:
Ja etwas später, ich muss schauen, ob ich die Berichte darüber zu Hause habe.

bigberta
05.04.07, 15:49
Also Pretzel, ich weiß nicht. Wir sind doch alle gleichberechtigte Mitglieder dieses Forums. Gut, die Türken sind in der Überzahl und die Meinung der Deutschen kommt da oft nicht gut an. Aber ich habe doch schon so lange so viel gegeben für dieses Forum, viel mehr als schon so mancher Jungspund, der hier mit seinen türkischen Ansichten ankommt und gleich bei allen beliebt ist.....

Ist es nicht unfair, dass die Deutschen hier sich doppelt und dreifach so sehr anstrengen müssen, um auch nur ansatzweise das gleiche Ansehen genießen zu dürfen?? Müssen wir uns hier etwa assimilieren, um auch geachtet zu werden??? :buuh:
Aber Muuuselchen, Du bist doch hier sowas von beliebt: guck Dir noch mal Deinen Geburtstagsfred an. Ich war ja sowas von neidisch, aber dann hab ich mich gesacht, allet watt Recht iss, habe ich michgesagt, da hat der Musel hart gearbeitet für, da hat der Musel jetzt ein Recht drauf. Die Türken wissen schon, wo Qualität iss', hab ich mich gesacht. Der Musel is' da, wo wir anderen alle noch hinwoll'n.:koch:

PretzelLogic
05.04.07, 15:49
Ist dieses Kommentar an mich oder an Musel gerichtet?:D

"andere Länder" ist hier im Sinne von weiteren Ländern zu verstehen. Und davon gibt es einige, die darauf arbeiten, EU-Beitrittskandidaten zu werden.

Mirage,

cette une question rhetorique......

easydogi
05.04.07, 15:54
Was soll denn Gül als ein guter Diplomat denn sonst sagen, dass Deutschland die Türkei immer unterstützt hat?
Soll er lügen?
Die anderen sollten mal aufwachen und sehen, dass Deutschland nie für eine "priviligierte Partnerschaft" war.

bigberta
05.04.07, 16:17
Was soll denn Gül als ein guter Diplomat denn sonst sagen, dass Deutschland die Türkei immer unterstützt hat?
Soll er lügen?
Die anderen sollten mal aufwachen und sehen, dass Deutschland nie für eine "priviligierte Partnerschaft" war.
Wie meinst Du das? :confused:

easydogi
05.04.07, 16:36
Wie meinst Du das? :confused:

Dass Deutschland immer für eine EU-Aufnahme der Türkei war und "priviligierte Partnerschaft" ein Witz für die Wähler, den sie nicht verstanden haben.
Wie erklärst du dir z. B. dass die Parteien europaweit immer für die Türkei sind, wenn sie in der Regierung sitzen, aber dagegen, wenn sie in der Opposition sind?

kUmPaRa
05.04.07, 16:43
Wie Pretzel bereits richtig ausführte, geht es auch mir am A... vorbei, ob und wie oft du diese Funtion benutzt.

Aber wieso hast du nicht die Eier in der Hose, auf Beiträge auch inhaltlich zu antworten und deine Meinung dazu offen zu äußern? Das verstehe ich nicht....

***EDIT-DETAN*** Keine Sorge. Nicht für jeden Schiss muss man die Spülung drücken.

@berta
Ich habe mehr Zustimmungen in meinem Profil als Gegenmeinungen, das gibt mir ein gutes Gefühl und ich fühle mich erhaben über deine Kritik :)

..

bigberta
05.04.07, 17:43
***EDIT-DETAN*** Keine Sorge. Nicht für jeden Schiss muss man die Spülung drücken.

@berta
Ich habe mehr Zustimmungen in meinem Profil als Gegenmeinungen, das gibt mir ein gutes Gefühl und ich fühle mich erhaben über deine Kritik :)

..
Na, dann ist es ja gut. Übrigens: oben das nennt man Bedrohung, und das ist hier in Deutschland strafrechtsrelevant.

bigberta
05.04.07, 17:49
Dass Deutschland immer für eine EU-Aufnahme der Türkei war und "priviligierte Partnerschaft" ein Witz für die Wähler, den sie nicht verstanden haben.
Da sammer beieinand:easydogi:.


Wie erklärst du dir z. B. dass die Parteien europaweit immer für die Türkei sind, wenn sie in der Regierung sitzen, aber dagegen, wenn sie in der Opposition sind?

Wie ich weiter oben schon mal geschrieben habe: man will auch noch in den schmuddligsten Ecken die Wähler zusammenfegen.

Psst, unter uns: das haben einige türkische User auch nicht verstanden. Die werden, sofern in der Türkei wahlberechtigt, auch von den entsprechenden Roßtäuschern, für die m.E. Dein zweiter Satz genauso gilt, genauso zusammengefegt, wenn es um Stimmen geht.

Auf die Gefahr, redundant zu wirken: der Beitritt der Türkei steht für mich ausser Frage.

Mirage
05.04.07, 22:38
Könntest Du darüber was mehr berichten?
TIA
BB
:doner:

So, auf die Schnelle habe ich ein paar kurze Mitteilungen über die Studie der Fondation Schuman übersetzt. Über die Feiertage werde ich noch einen längeren Artikel darüber übersetzen und posten.

-----------------------------------------------------------------------
Dezember 2006

Die privilegierte Partnerschaft, eine Alternative zum Beitritt


Autor: Sylvie Goulard
Herausgeber: Fondation Robert Schuman


Europa 2005: Scheitern der Verfassung und Eröffnung von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Kann die Union auf Dauer, Hoffnungen außerhalb ihrer Grenzen wecken und Hoffnungslosigkeit/Verzweiflung im inneren erzeugen?

So in etwa die aktuelle, unhaltbare, aus dieser Zweierlei entstandene Lage.

In dieser Studie weigern sich die Autoren, engagierte Europäer aus verschiedenen Mitgliedsländern und politischen Richtungen, das Verhältnis zu den EU-Nachbarländern auf das Dilemma „Beitritt oder nichts“ zu reduzieren, und versuchen, das oft erwähnte und selten entwickelte Konzept einer privilegierten Partnerschaft Gestalt zu geben. Seit der Änderung der französischen Verfassung, die ein Referendum für die Ratifizierung künftiger Beitrittsverträge vorsieht, muss die Frange nach Alternative gestellt werden.

Die Berechtigung einer Partnerschaft beruht auf einer anspruchsvollen politischen Vision des Europa von morgen. Eine privilegierte Partnerschaft ist nämlich mehr in der Lage, die drei Grundziele der europäischen Union zu wahren. Dies sind, den wirtschaftlichen Wachstum, die soziale Stabilität und Zusammenhalt seiner Bürger zu garantieren, die europäischen Ziele und Interessen in der Welt zu schützen, zu einer stabilen Lage mit den Nachbarn zu sorgen.

Die Partnerschaft vermeidet den Eindruck einer Flucht nach vorne: durch sie wird die Vitalität der europäischen Union erhalten und sie kann den EU-Bürger wieder zum Vertrauen führen. Um diejenigen zu respektieren, die davon profitieren würden, muss diese Partnerschaft einen konkreten Inhalt haben. Sie muss auf Institutionen und politischen Zielsetzungen basieren und sollte eine strategische Zusammenarbeit bezüglich der Außen- und Verteidigungspolitik vorsehen.

Diese Überblick verdreht die Beweisführung: die Kommission, die Mitgliedsländer und die Beitrittskandidaten verhandeln, sie haben aber bis jetzt noch nie dargestellt, wie sie die Union reformieren wollen, damit neue Mitglieder aufgenommen werden können: sie sagen nur, dass die Union sich in den nächsten 15 Jahren ändern wird oder wie neulich ändern muss. Aber sie sagen nicht, wie es geschehen soll. Die letzten Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass schwierige Reformen nicht vom Himmel fallen....

Welche Institutionen werden für eine erweiterte Union angestrebt und wie können sie nach dem Scheitern der EU-Verfassung eingeführt werden? Was würde ein Beitritt kosten, vorausgesetzt dieser ist keine Augenwischerei und die Freizügigkeit von Personen und die wichtigsten Punkte der gemeinsamen Politik werden beibehalten? Und schließlich wie können die europäischen Bürger überzeugt werden, um zum Schluss eine Ablehnung zu vermeiden, was das Schlimmste wäre?

http://www.schuman.fr/notes.php?num=38 (http://www.schuman.fr/notes.php?num=38)

-----------------------------------------------------------------------
Die Fondation Schuman veröffentlicht eine Pro-Privilegierte-Partnerschaft-Studie

Die privilegierte Partnerschaft, eine Alternative zum Beitritt, von Carlo Altomonte, Pierre Defraigen, Lucas Delattre, Kart-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Sylvie Goulard, Rudolf Scharping, Fondation Robert Schuman, Note n° 38, Dezembr 2006

Durch die Debatte über die Erweiterung der europäischen Union ist der Ausdruck „privilegierte Partnerschaft“ in den europäsischen Wortschatz dazugekommen. Von den Gegnern künftiger Erweiterung der Union als Alternative zu einem Beitritt angedacht, hatte dieses Konzept bisher keine klare Definition. Diese unter der Leitung von Sylvie Goulard von engagierten Europäer verfasste Studie versucht den Begriff der Partnerschaft Gestalt zu geben.

Die Autoren rechtfertigen ihren Vorzug durch ihre „anspruchsvolle Vision eines politischen Europas“: nur die Option einer privilegierten Partnerschaft gegenüber den Nachbarländern kann den Zusammenhalt der europäischen Union wahren und für Stabilität an den Grenzen sorgen.

Die Studie zählt die möglichen Institutionen auf, die für den Aufbau einer solchen Partnerschaft in Frage kommen. Dabei wird die Türkei, die schon enge Beziehungen mit Europa pflegt, als Beispiel genommen, wobei die Autoren gegen eine volle Mitgliedschaft der Türkei sind.
http://www.touteleurope.fr/fr/observatoire-europe/europe-en-idees/etudes-et-revues/dans-les-think-tanks/decembre-2006.html (http://www.touteleurope.fr/fr/observatoire-europe/europe-en-idees/etudes-et-revues/dans-les-think-tanks/decembre-2006.html)

---------------------------------------------------------------------
Eine Alternative zum Beitritt


Diese am 6. Dezember (2006) durch die Autoren im Haus der Forschung vorgestellte Studie der Fondation Schuman besticht dadurch, dass sie den gemeinsamen Standpunkt einer europäischen und multidisziplinären Arbeitsgruppe über die Notwendigkeit eine Alternative zum Beitritt darlegt. Anstatt auf immer mehr Erweiterungen zu setzen, schlägt die Studie das jenseits des Rheins (= in Deutschland) beliebte, in Frankreich jedoch wenig bekannte Konzept einer privilegierten Partnerschaft vor. Eine solche Partnerschaft könnte zu einer gemeinsamen Politik in bestimmten Bereichen sowie zur strategischen Zusammenarbeit in der Außen und Verteidigungspolitik führen, ohne dass ein Beitritt nötig sei. Diese Überlegungen gehen nicht von der Frage nach dem Vorbereitungsstand der Beitrittskandidaten aus, sondern von der Fähigkeit der EU neue Mitgliedsstaaten zu integrieren und dabei ihre drei Grundziele, Wachstum, Stabilität und sozialen Zusammenhalt, zu wahren. Nach Meinung der Autoren ist die EU zur Zeit weder politisch noch wirtschaftlich in der Lage, neue Mitgliedsstaaten nach Bulgarien und Rumänien ohne eine grundlegende Änderung aufzunehmen. Im Falle eines Beitritts der Türkei würde die Beibehaltung der regionalen EU-Politik eine Etat-Erhöhung um ca. 5 Milliarden Euro bedeuten. Oder die 15 alten Mitglieder müssten auf die bisherigen Beihilfen verzichten. Sollte diese Solidaritätsanstrengung nicht hingenommen werden, bliebe nur das Verschwinden der gemeinsamen Politik als von Anpassungsmöglichkeit, was manche Analysten schon vorgeschlagen haben, jedoch von den Autoren strikt abgelehnt wird.
http://www.strategie.gouv.fr/IMG/pdf/Notede_veille38111206.pdf (http://www.strategie.gouv.fr/IMG/pdf/Notede_veille38111206.pdf)
-----------------------------------------------------------------------

Noch einige Worte zu Sylvie Goulard, ENA-Absolventin, unter deren Leitung die Studie erschienen ist. Sie ist Dozentin beim Pariser Institut für Politikwissenschaft und bei der Europa-Hochschule in Brügge. Sie war von 2001 bis 2004 politische Beraterin von Romano Prodi. Außerdem wird sie als Mitautorin der Zeitschrift „Europe & Orient“, die vom Institut Tchobanian herausgegeben wird, geführt, auch wenn sie bisher keinen Beitrag verfasst hat.

Tam
05.04.07, 22:50
In einer deutschen Kaffee-Kränzchen-Gruppe ist man mit solchen "dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträgen" der Star.
Ist aber plötzlich überrascht, dass das hier bei uns nicht zieht.

Hallo Easydogi,

das "Problem" liegt anscheinend darin, dass ich weder einer "deutschen Kaffeekränzchen-Gruppe", noch sonst einer "Gruppe" angehöre. Lese auch nicht die "Bildzeitung";)

Die "Gruppe" (Großfamilie/Forum mit Gleichgesinnten) garantiert Sicherheit. Da ich leider keine "Geschwister" habe, kann ich auch meinen "großen Bruder" nicht rufen, um mir beizustehen.

Apropos "mit solchen dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträgen" -

Könntet "Ihr/uns/wir" vielleicht einmal anderen Ansichten zuhören und diese diskutieren?



;)

bigberta
05.04.07, 22:58
Hallo Easydogi,

das "Problem" liegt anscheinend darin, dass ich weder einer "deutschen Kaffeekränzchen-Gruppe", noch sonst einer "Gruppe" angehöre. Lese auch nicht die "Bildzeitung";)

Die "Gruppe" (Großfamilie/Forum mit Gleichgesinnten) garantiert Sicherheit. Da ich leider keine "Geschwister" habe, kann ich auch meinen "großen Bruder" nicht rufen, um mir beizustehen.

Apropos "mit solchen dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträgen" -

Könntet "Ihr/uns/wir" vielleicht einmal anderen Ansichten zuhören und diese diskutieren?
;)
sorry, aber das, was Du hier bringst, ist genau das:

dünne und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzte Beiträge,
wie der gestern über Atatürk und die Scharia. Dann überrasche uns doch mal mit was Substanziellem, und wir liegen Dir zu Füssen...

PretzelLogic
05.04.07, 23:46
Hallo Easydogi,

Apropos "mit solchen dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträgen" -

Könntet "Ihr/uns/wir" vielleicht einmal anderen Ansichten zuhören und diese diskutieren?



;)

Tam,

Also ich kann mich an genug Diskussionen erinnern in welchen meine Wenigkeit sehr detailliert und ausgiebig auf deine Ansichten eingegangen bin:

-Overtüre Tam anaylsiert den Gegenüber und stellt eine Diagnose (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303686&postcount=70)
-Patient ist nicht einverstanden und fordert weitere Anamnese (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303699&postcount=71)
-Tam sacht NIX Anamnese Diagnose reicht (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303700&postcount=72) oder Diagnostiziere selber Patient
-Patient lässt aber nicht locker (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303702&postcount=73)
-Tam reichts langsam und fordert Nachweis der Kompetenz (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303704&postcount=75) des Patienten
-Jetzt platzt dem Patienten der Kragen (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303708&postcount=78) Infragestellung der Kernkompetenz der Diagnostizierenden Person

Schlussendlich gehen TAM die Argumente zu Neige und EoD = End of Discussion (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=303725&postcount=83)

Ergo Liebe TAM:

System Error wegen Mangel an Diskussionskultur

Es ist also mitnichten so dass man nicht auf deine Ansichten eingeht man tut es.......sogar ausserordentlich dediziert nicht wahr (http://www.politikcity.de/forum/showpost.php?p=307580&postcount=15)

Leider versagst du eigentlich immer dann wenn es darum geht was du immer einforderst, dem eingehen auf "Ansichten".

Im übrigen bringt es wenig auf Ansichten einzugehen, alles was zählt sind Argumente den Unterschied solltest du dir mal kredenzen der ist nämlich fundamental !

Nacht neehhhhh

Tam
06.04.07, 00:06
sorry, aber das, was Du hier bringst, ist genau das:
,
wie der gestern über Atatürk und die Scharia. Dann überrasche uns doch mal mit was Substanziellem, und wir liegen Dir zu Füssen...

Hallo Mäuselken,

habe ich Dich angesprochen oder Esydogi?

;(

Tam
06.04.07, 00:09
>>>Antwort an BigBerta:

Hallo Mäuselken,

habe ich Dich angesprochen oder Esydogi?;(<<<


Ditto!

Maryam Tam


PS: Vollmond war am 2. April 2007...

easydogi
06.04.07, 00:09
Hallo Easydogi,

das "Problem" liegt anscheinend darin, dass ich weder einer "deutschen Kaffeekränzchen-Gruppe", noch sonst einer "Gruppe" angehöre. Lese auch nicht die "Bildzeitung";)

Die "Gruppe" (Großfamilie/Forum mit Gleichgesinnten) garantiert Sicherheit. Da ich leider keine "Geschwister" habe, kann ich auch meinen "großen Bruder" nicht rufen, um mir beizustehen.

Apropos "mit solchen dünnen und von Stereotypen und Vorurteilen durchsetzten Beiträgen" -

Könntet "Ihr/uns/wir" vielleicht einmal anderen Ansichten zuhören und diese diskutieren?



;)

Sorry, wenn ich etwas unhöflich war.
Nur die "anderen" Ansichten kennen wir seit wir hier sind. Und bei den meisten von uns hier ist es ein Lebenlang.
Deswegen kann man mit diesen Ansichten keine Blumentöpfe bei uns gewinnen.

bigberta
06.04.07, 01:12
Hallo Mäuselken,

habe ich Dich angesprochen oder Esydogi?

;(
Nö. Aber ich Dich...:lach:Und ich brauche keine Genehmigung von Dir.
Ach, übrigens (nur weil der andere Fred gelöscht ist): ich wurde von der KAS gesponsort und ich habe einiges mit denen gemacht. Und danke. Neid ist die höchste Form der Anerkennung:lach:.

Tam
06.04.07, 01:20
. Neid ist die höchste Form der Anerkennung:lach:.

Neid? Nö, Undankbarkeit in Deinem Fall.


Hättest doch Herrn Ströbele fragen können.

bigberta
06.04.07, 01:23
Neid? Nö, Undankbarkeit in Deinem Fall.
Hättest doch Herrn Ströbele fragen können.
`Sach' ma', wo bist Du gerade? Wieso "undankbar?" Ich bin CDU-Mitglied. sonst noch was?

Tam
06.04.07, 01:29
`Sach' ma', wo bist Du gerade? Wieso "undankbar?" Ich bin CDU-Mitglied. sonst noch was?

Da ich keinen Laptop habe, bin ich zuhause am PC.

Ich habe mir Deine Links durchgelesen, und sie hören sich nicht nach CDU-Mitglied an, sondern nach Friedensbewegung usw.

Ich selbst bin CDU-Wählerin.

bigberta
06.04.07, 01:32
Da ich keinen Laptop habe, bin ich zuhause am PC.

Ich habe mir Deine Links durchgelesen, und sie hören sich nicht nach CDU-Mitglied an, sondern nach Friedensbewegung usw.

Ich selbst bin CDU-Wählerin.
Tja, so kann man sich irren. :brüll:

Tam
06.04.07, 01:36
Da ich keinen Laptop habe, bin ich zuhause am PC.

Ich habe mir Deine Links durchgelesen, und sie hören sich nicht nach CDU-Mitglied an, sondern nach Friedensbewegung usw.

Ich selbst bin CDU-Wählerin.


PS: Ich finde es nicht gut, wenn Du wegen Deines Gewichts angemacht wirst. Das finde ich schäbig. Leider trägst Du andererseits mit Deinem Nick gerade dazu bei... Ich unterstütze Deine Bemühungen abzunehmen. Letztes Jahr habe ich 15 kg abgenommen, da meine Cholesterin-Werte erhöht waren (habe inzwischen Gallensteine).

Wegen Osteoporose-Gefahr und Asthma habe ich mir Power Walking vorgenommen und schon zweimal durchgezogen. PC verdirbt auf die Dauer die guten Vorsätze. ;)

bigberta
06.04.07, 01:51
PS: Ich finde es nicht gut, wenn Du wegen Deines Gewichts angemacht wirst. Das finde ich schäbig. Leider trägst Du andererseits mit Deinem Nick gerade dazu bei... Ich unterstütze Deine Bemühungen abzunehmen. Letztes Jahr habe ich 15 kg abgenommen, da meine Cholesterin-Werte erhöht waren (habe inzwischen Gallensteine).

Wegen Osteoporose-Gefahr und Asthma habe ich mir Power Walking vorgenommen und schon zweimal durchgezogen. PC verdirbt auf die Dauer die guten Vorsätze. ;)
Weisst Du, woher ich meinen Nick habe? Aus meinem Einsatz im Kaukasus. Wann immer die Russen in der Sch... hingen, wurde ich gerufen. Bei Minenanschlägen und so.
Und da hat mich einer mal nach dem Mörser benannt, der die Festung Sewastopol geknackt hat. Dafür habe ich auch die Urkunde bekommen, unten hängt die erste Seite. Der Mörser hieß zwar "Dora", aber das hätte mit bolshaya keinen Stabreim gemacht. Naja, und unsereEinsatzverpflegung hat 6.000 kcal/Tag, und die Alltagsverpflegung 4.000, und so kam ein Kilo zum anderen. Mein erster Schreibtischjob wurde mir zum Verhängnis. Da konnte ich auf einmal keinen Sport mehr machen...
Aber noch schlimmer in der Hinsicht war der Kosovo. Das Feldlager Prizren. Da haben die Köche aufgefahren, dass Du gedacht hast, Du bist im Hilton. Jeden Sonntag (morgens hatten wir frei) gab es Brunch. Noch extremer sind nur die Amis.

Osteoporose ist übel. Hierhinter sind einige Links:
http://bigberta.twoday.net/stories/1956892/

Ach ja, noch eine Buchempfehlung (falls Du Englisch sprichst, wovon ich mal ausgehe):
http://www.amazon.de/Body-Clutter-Marla-Cilley/dp/1416534628/ref=pd_bbs_sr_1/303-2569595-2071413?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1175817631&sr=8-1

Schönen Abend noch!

Tam
06.04.07, 01:58
Weisst Du, woher ich meinen Nick habe? Aus meinem Einsatz im Kaukasus. Wann immer die Russen in der Sch... hingen, wurde ich gerufen. Bei Minenanschlägen und so.
Und da hat mich einer mal nach dem Mörser benannt, der die Festung Sewastopol geknackt hat. Dafür habe ich auch die Urkunde bekommen. Der Mörser hieß zwar "Dora", aber das hätte mit bolshaya keinen Stabreim gemacht.

Ich verstehe dies nicht. Wieso hast Du für die Russen gearbeitet?

Cervantes
06.04.07, 02:03
Und da hat mich einer mal nach dem Mörser benannt, der die Festung Sewastopol geknackt hat.

Köstlich!
Das mit den Russen würde mich aber auch interessieren.

bigberta
06.04.07, 02:11
Ich verstehe dies nicht. Wieso hast Du für die Russen gearbeitet?
Nein, als Militärbeobachter für die UN. Guckst Du:
http://www.einsatz.bundeswehr.de/C1256F1D0022A5C2/CurrentBaseLink/W265HKHA644INFODE

Ich war 1998 da. Hier:
http://bigberta.twoday.net/files/UNOMIG_1998
Da kannst Du draus entnehmen, was ich so in Georigen gemacht habe.

Und da haben wir mit den Russen zusammengearbeitet. Und zu meiner Zeit war die Luft eben besonders heiss, da waren nämlich Auseinandersetzungen, die man später die "May Clashes" nannte:
http://www.ifex.org/20en/content/view/full/6471/
Kann man auch in der Folie 29 gut sehen.

Und die jungen Truppenenärzte der Russen benötigten dann eben so manches Mal Hilfe. 13 Minenopfer auf einmal schafft keiner.

Tam
06.04.07, 02:14
Weisst Du, woher ich meinen Nick habe? Aus meinem Einsatz im Kaukasus. Wann immer die Russen in der Sch... hingen, wurde ich gerufen. Bei Minenanschlägen und so.
Und da hat mich einer mal nach dem Mörser benannt, der die Festung Sewastopol geknackt hat. Dafür habe ich auch die Urkunde bekommen, unten hängt die erste Seite. Der Mörser hieß zwar "Dora", aber das hätte mit bolshaya keinen Stabreim gemacht. Naja, und unsereEinsatzverpflegung hat 6.000 kcal/Tag, und die Alltagsverpflegung 4.000, und so kam ein Kilo zum anderen. Mein erster Schreibtischjob wurde mir zum Verhängnis. Da konnte ich auf einmal keinen Sport mehr machen...
Aber noch schlimmer in der Hinsicht war der Kosovo. Das Feldlager Prizren. Da haben die Köche aufgefahren, dass Du gedacht hast, Du bist im Hilton. Jeden Sonntag (morgens hatten wir frei) gab es Brunch. Noch extremer sind nur die Amis.

Osteoporose ist übel. Hierhinter sind einige Links:
http://bigberta.twoday.net/stories/1956892/

Ach ja, noch eine Buchempfehlung (falls Du Englisch sprichst, wovon ich mal ausgehe):
http://www.amazon.de/Body-Clutter-Marla-Cilley/dp/1416534628/ref=pd_bbs_sr_1/303-2569595-2071413?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1175817631&sr=8-1

Schönen Abend noch!


Danke Dir für die Links. Warst Du denn mit der BW in Sebastopol? Kosovo kann ich ja verstehen. kenne mich mit der BW nicht aus. Mein "Freiwilligen Jahr" habe ich als Au-Pair nach der Schule in London bei einer jüdischen Familie absolviert (um Englisch zu lernen).

Frohe Ostern!

bigberta
06.04.07, 02:28
Danke Dir für die Links.
Bitte, gerne...

Warst Du denn mit der BW in Sebastopol?
Nein, aber 6 Monate in Georgien. Und da für die Russen die seinerzeitigen Schlachten immer noch im Kopf haben, kamen sie eben auf das Eisenbahngeschütz Dora:
http://www.geocities.com/capecanaveral/lab/1167/dora.html

(Wobei das übrigens eine Legende ist: das Geschütz hat die Schlacht nicht entschieden). Und meine "Überlegenheit" war im Grunde genommen was Tragisches: der russische Sanitätsdienst hat in Tschetschenien einen hohen Blutzoll bezahlt, und somit hatten die Ärzte, die sofort aus dem Studium in den Einsatz kamen, und die waren natürlich rettungslos überfordert.

Kosovo kann ich ja verstehen. kenne mich mit der BW nicht aus.
Klar. Ein UN-Einsatz ist ein völlig multinationaler Einsatz. und für UNOMIG stellt Deutschland die Sanitätsversorgung. Im Kosovo war ich Leiter der Rettungsleitstelle, danach Arbeitsmediziner: 6 Monate an Funk,Telefon,Rechner...


Mein "Freiwilligen Jahr" habe ich als Au-Pair nach der Schule in London bei einer jüdischen Familie absolviert (um Englisch zu lernen).
Das war bestimmt interessant. Wenn Du schon "jüdische Familie" schreibst, gibt es doch bestimmt eine ganze Menge interessantes zu berichten, oder?


Frohe Ostern!
Danke!

Mirage
08.04.07, 22:04
So, auf die Schnelle habe ich ein paar kurze Mitteilungen über die Studie der Fondation Schuman übersetzt. Über die Feiertage werde ich noch einen längeren Artikel darüber übersetzen und posten.


Die privilegierte Partnerschaft: eine Alternative zum Beitritt


Könnte ein Titel angesichts der aktuellen Lage zutreffender sein, als der der Veröffentlichung der Fondation Schuman. Dieser wurde von mehreren Autoren aus verschiedenen EU-Ländern unter der Leitung von Sylvie Goulard verfasst. Sie wollen künftige Beitrittskandidaten in ein Europa nicht enttäuschen, das unfähig ist, Versprechungen an manchen Ländern zu erfüllen und das dazu verurteilt ist, außerhalb seiner Grenzen geweckte Hoffnungen zu enttäuschen. Sie lehnen aber die extreme Lösung „Beitritt oder nichts“ ab und schlagen eine privilegierte Partnerschaft vor.

Ein Europa, das an eine unkontrollierte Flucht nach vorne erkrankt ist


Während die europäische Union außerhalb ihrer Grenzen weiterhin viele Hoffnungen weckt, setzt sich Verdrossenheit und Skepsis im Inneren fest. Diese werden einerseits zwar durch das Nein der Franzosen und Niederländer zur EU-Verfassung verkörpert, sie scheinen jedoch auch, wenn man die Umfragen glauben darf, bei vielen ihrer Nachbarn verankert zu sein, die alle darüber frustriert sind, wenig oder gar nicht bezüglich wichtigen, für ihre Zukunft bestimmenden Entscheidungen gefragt worden zu sein.

Im Zuge der Euphorie nach dem Fall der Berliner Mauer für das wiedervereinigte Europa, die sich Robert Schuman selbst gewünscht hatte, „Wir müssen Europa aufbauen, nicht nur im Interesse der freien Völkern sondern auch um die Völker Osteuropas zu empfangen, denn sie werden um Beitritt und unsere moralische Unterstützung bitten, wenn sie eines Tages vom erduldeten Joch befreit sind“, haben anscheinend unsere Politiker eine Flucht nach vorne angetreten, über deren Grenzen und unerwünschte Auswirkungen sie nicht mehr Herr werden, zumal noch zahlreiche Kandidaten an den Türen Europas klopfen, darunter natürlich die Türkei aber auch die Ukraine und die Balkanländer. Eine solche Lage beunruhigt sehr die Autoren der Studie. Sie befürchten, die EU könnte ihre Hauptzielsetzungen wie Wachstum, Stabilität und Zusammenhalt aus den Augen verlieren und dadurch geschwächt werden. Auf der anderen Seite wollen sie Völker, denen Versprechungen gemacht wurden oder bei denen Hoffnungen geweckt wurden, nicht enttäuschen, nur weil diese nicht eingehalten oder realisiert werden können, zumal das Hauptziel sei ja „die Stabilisierung des östlichen Mittelmeers und des Osten des Kontinenten, die Fortführung der eingeleiteten Demokratisierung der Türkei, der Ukraine und Georgien und die Einführung einer Demokratisierungsbewegung in allen Ländern, wo es noch nicht begonnen hat“.

Schwer zu haltende Versprechungen


Bei der Pressekonferenz am 6. Dezember anlässlich der Vorstellung der Studie erklärte Carlo Altomonte, einer der Mitautoren, dass man den Mut aufbringen müsste zu sagen, wenn die Türkei für den Beitritt noch nicht bereit ist, sei es die europäische Union ebenfalls nicht. Dieser italienische Wirtschaftswissenschaftler führte überdies deutliche Zahlen vor: die regionale Politik der EU zugunsten der Türkei würde für die Zeit 2014-2020 um die 100 Milliarden Euro kosten, was bei gleichbleibendem Etat die „alten“ 15 Mitgliedsstaaten dazu bringen würde, selbst auf diese Politik zu verzichten. Wenn nicht eine sowohl institutionell als auch etatmäßig zufriedenstellende Lösung herbeigeführt wird, sind alle Sparten der EU-Politik bedroht.

Ob Versprechungen oder nicht muss allerdings ebenfalls die Meinung der europäischen Bürger berücksichtigt werden, die wenigstens in manchen EU-Ländern die künftigen Beitrittsverträge mit Referendum ratifizieren werden. „Dies könnte einer der Gründe sein“, so die Autoren, „warum die Türkei nie beitreten wird“ , angesichts der erforderten Einstimmigkeit in dieser Frage.

Abschließend sagten die Autoren, „eine zu gegebenen Zeiten Neubewertung von dem, was wir bieten können, ist nicht unbedingt eine skandalöse Verletzung der gegebenen Versprechungen, wie manche es gerne andeuten, sondern eine Art, die vorliegenden Schwierigkeiten zu berücksichtigen“.

Der Vorschlag einer konkreten Partnerschaft


Carlo Altomonte, der für seine bildlichen Argumente bekannt ist, erklärte bei der Pressekonferenz außerdem, dass es manchmal besser ist, in gewissen Abständen zwei gut gebackene Tortenhälften zu genießen als sofort eine schlecht gebackene, schwerfällige Torte zu essen. Somit wollte er andeuten, dass die durch den deutschen Abgeordneten Karl-Theodor zu Guttenberg – ebenfalls Mitautor der Studie - vorgebrachte Idee einer privilegierten Partnerschaft letztendlich zu einem Beitritt führen könnte.

Um aus dem angesichts der derzeitigen komplexen Lage viel zu sehr vereinfachenden Dilemma „Beitritt oder nichts“ herauszukommen, wollen die Autoren Ersatzlösungen anbieten, die auf den Gedanken des deutschen Abgeordneten basieren. Sie nennen die EU-Politiksparten, mit denen Teilzugeständnisse bzw. die volle Übernahme der gemeinschaftlichen Errungenschaften beginnen könnten, unter anderem im Rahmen der vier Freiheiten des gemeinsamen Marktes. Das Projekt erläutert außerdem, wie die Zusammenarbeit in der gemeinschaftlichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik aussehen könnte.

Autoren der Studie:
Carlo Altomonte, Professor an der Universität Bocconi und an dem ISPI (Mailand)
Pierre Defraigne, Direktor des EUR-IFRI (Institut für internationale Beziehungen) (Brüssel)
Luc Delattre, ehemaliger Verantwortlicher des Büros des Europarates in Paris
Karl-Theodor von Guttenberg, Mitglied des Bundestags (Berlin)
Rudolf Scharping, ehemaliger Bundesverteidigungsminister, ehemaliger Mitglied des Bundestages (Frankfurt)
Unter der Leitung von Sylvie Goulard, Forscherin beim Institut für Politikwissenschaft und seit kurzen Vorsitzende der „Mouvement européen“ (europäischen Bewegung) (Frankreich)

http://www.fenetreeurope.com/php/page.php?section=dossiers&id=0208 (http://www.fenetreeurope.com/php/page.php?section=dossiers&id=0208)

Komiker
09.04.07, 11:22
So gerne ich die Türkei als EU Land sehen möchte, so schwer fällt es mir innerlich einzugestehen, ich glaube nicht wirklich dran.

Wenn ich die Verflechtungen von Turk Völkern in die östlichen Nachbarländer sehe, wenn ich die Anti westliche Einstellung sehe dann ist und bleibt die Türkei eine eminent wichtige Brücke, die von beiden Seiten viel hat, aber egal wo sie hintendiert immer sich selbst bleiben muß um nicht zusammenzufallen.

Meine Vorstellung

Türkei als Großmittelmacht wäre das Beste für alle!


Privilegierte Partnerschaft um diese große Verantwortung finanziell anpacken zu können.

militärisch in eine unangreifbare Position stellen usw.


so was kommt mir gerade in den Sinn, kann dumm sein, na und...

ich habe nie darum gebeten Allwissend zu bleiben!

mistermetin
09.04.07, 11:50
So gerne ich die Türkei als EU Land sehen möchte, so schwer fällt es mir innerlich einzugestehen, ich glaube nicht wirklich dran.

Wenn ich die Verflechtungen von Turk Völkern in die östlichen Nachbarländer sehe, wenn ich die Anti westliche Einstellung sehe dann ist und bleibt die Türkei eine eminent wichtige Brücke, die von beiden Seiten viel hat, aber egal wo sie hintendiert immer sich selbst bleiben muß um nicht zusammenzufallen.

Meine Vorstellung

Türkei als Großmittelmacht wäre das Beste für alle!


Privilegierte Partnerschaft um diese große Verantwortung finanziell anpacken zu können.

militärisch in eine unangreifbare Position stellen usw.


so was kommt mir gerade in den Sinn, kann dumm sein, na und...

ich habe nie darum gebeten Allwissend zu bleiben!

und der Westen wird einfach zuschauen wie die Türkei eine "GroßMITTELmacht?" wird!!!!!

Komiker
09.04.07, 18:50
und der Westen wird einfach zuschauen wie die Türkei eine "GroßMITTELmacht?" wird!!!!!

eine Macht zu sein bedeutet ja nicht immer agressiv feindlich zu sein, mein Vater sagte mir heute, er fände es zu egoistisch von mir, diese Idee, die Türkei als Puffer zu mißbrauchen...Enschuldigung...


er sagt, der Westen hat die Türkei gebraucht wegen der USSR, deshalb wären die Amerikaner schon bei Gründung der EU darauf aus gewesen die Türkei mit ins Boot zu nehmen. usw. usw. Diskussionen zum Ostersonntag...

Ich sagte ihm, ich fände die priveligierte Partnerschaft garnicht mehr so abwegig, war ich vor Monaten ja noch voll für Türkei als EU Mitglied....

er erzählte mir seine Lieblingsstory von der Türkeirundreise, wo ein in Deutschland studierter Türke die Reiseleitung hatte, ein netter Kerl...doch am Schluß sagte mein Vater...

" noch ein Tag länger und ich könnte meinen, ich sei ein Türke"....


na ja...Europa hin oder her, nur einer kann das wissen, die Türken selbst und ich schätze mal die Hälfte mag die EU nicht, ganz wie in Deutschland das war, ich gehörte übrigens auch dazu....

Deshalb soll man den Stab nicht brechen.




Welches Volk wird seit 3500 Jahren verfolgt? Kann dieses Volk sich leisten eine atomare Bedrohung wachsen zu sehen ohne zu reagieren? Hat dieses Volk genug Land und Menschenreserven um das Undenkbare zu überleben?
Gibt es irgendwelche vertrauensbildende Geschichtskomplexe, die einen erneuten Ausrottungsversuch ad absurdum führen?
Hat dieses Volk das militärische Potential des Selbstschutzes?
Hat dieses Volk bewiesen, daß es entgegen allen Menschenrechten und Völkergesetzen zu handeln bereit ist?
Hat dieses Volk eine andere Chance ?


diese Fragen stellten wir uns und fanden eine Antwort....unwichtig welche.

mistermetin
09.04.07, 21:15
nein eine Großmacht ist nicht immer aggressiv, aber eine Großmacht will immer ein Teil vom Kuchen haben und warum sollte der Westen teilen, wenn man alles bekommen kann. Für mich ist die Strategie des Westen einmalig: Teile und Herrsche.

Es wird niemals ein Turan geben und die Türkei wird auch nie in die EU kommen. Dazu braucht man doch nur die deutschen Medien sich anschauen, da werden die Türken für alles schlechte verantworlich gemacht. Selbst die Zeitung FAZ macht da mit und wenn Sie solche Nachrichten mindestens einmal in der Woche lesen dann denken Sie ganz anders über die Türken.

bigberta
09.04.07, 21:45
sind wir gerade?:lach:

leser
06.09.07, 17:38
Schweinefleisch im Döner!

06.09.2007 | 17:19:31

MÜNCHEN – Der jüngste Skandal um Schlachtabfälle, die zu Döner verarbeitet wurden, eskaliert: Muslime dürften entsetzt sein!

:doner:
http://is.blick.ch/_.gifSchreck für Muslime: Schweinefleisch im Döner!


http://www.blick.ch/news/ausland/schweinefleisch-im-doener-70852

http://is.blick.ch/_.gif

Der Schakal
06.09.07, 18:05
Schweinefleisch im Döner!

06.09.2007 | 17:19:31

MÜNCHEN – Der jüngste Skandal um Schlachtabfälle, die zu Döner verarbeitet wurden, eskaliert: Muslime dürften entsetzt sein!

:doner:
http://is.blick.ch/_.gifSchreck für Muslime: Schweinefleisch im Döner!


http://www.blick.ch/news/ausland/schweinefleisch-im-doener-70852

http://is.blick.ch/_.gif

Gut das ich nicht überall Döner esse ...

EDIT:

Gehört in den Thread "Verbraucherschutz".

yücel
06.09.07, 18:10
Gut das ich nicht überall Döner esse ...

EDIT:

Gehört in den Thread "Verbraucherschutz".und wenn, bist ja nicht Schuld daran, wenn "Halal" drauf steht und "Haram" drin ist. :lach:
Hau wech das Zeug, es macht nicht Schwul, auch wenn Spuren von Schweinefleisch drin feststellbar ist im nachhineine natürlich und ohne dein Wissen :brüll:

carekanli
06.09.07, 18:16
Schweinefleisch im Döner!

06.09.2007 | 17:19:31

MÜNCHEN – Der jüngste Skandal um Schlachtabfälle, die zu Döner verarbeitet wurden, eskaliert: Muslime dürften entsetzt sein!

:doner:
http://is.blick.ch/_.gifSchreck für Muslime: Schweinefleisch im Döner!


http://www.blick.ch/news/ausland/schweinefleisch-im-doener-70852

http://is.blick.ch/_.gif

naja, was erwartet man für 1.50 ? kobe rind:brüll:
hier in der schweiz gibt es auch einen der döner aus schweinefleisch anbietet, aber er is so ehrlich und schreib es auch dementsprechend an.
ansonsten, denkt einfach mal nach wieviel 100g rind oder kalb kostet.

Tam
06.09.07, 18:19
naja, was erwartet man für 1.50 ? kobe rind:brüll:



Der Witz war gut!

:lach:

hallo
06.09.07, 18:22
Schweinefleisch im Döner!

06.09.2007 | 17:19:31

MÜNCHEN – Der jüngste Skandal um Schlachtabfälle, die zu Döner verarbeitet wurden, eskaliert: Muslime dürften entsetzt sein!

:doner:
http://is.blick.ch/_.gifSchreck für Muslime: Schweinefleisch im Döner!


http://www.blick.ch/news/ausland/schweinefleisch-im-doener-70852

http://is.blick.ch/_.gif



erst Gammelfleisch und jetzt das:doner:
Die ruinieren sich selbst!

Haluk
06.09.07, 18:26
Die ruinieren sich selbst!

Genauso ist es...

dann wird das geheule gross.

deryatulga
05.12.07, 11:23
5 Aralık 2007 http://www.hurriyet.com.tr/images/siyah_ok.jpg Yalçın DOĞAN (http://www.hurriyet.com.tr/index/yalçın_doğan)





http://www.hurriyet.com.tr/_yazarlar/images/91b.jpg CDU Kazığı: AB bize Çin Seddi gibi


ZİRVEDE hallediliyor Türkiye.

Sarkozy-Merkel zirvesi Türkiye’nin AB yolundaki kaderini çiziyor. Oradaki anlaşma önceki gün Hannover’de Merkel’in partisi CDU’nun Kongresinde acı bir sonuca dönüşüyor.

Avrupa’da bir parti, tarihinde ilk kez kendi programına Türkiye ile ilgili bir bölüm koyuyor:

"Türkiye için AB’de en geçerli yol imtiyazlı ortaklıktır."

Yani, AB üyeliği değil. Bu cümle ve bu cümleyi parti programına yazmak hayati önemde:

1- Parti programına yazarak, CDU Türkiye’ye AB üyelik kapısını kapatıyor. CDU iktidarda kaldıkça, AB Türkiye için bir ütopya.

2- İki yıl sonra Almanya’da seçim var. Seçim sırasında, bunun propaganda malzemesi olacağı ortada. Merkel bu yolla daha fazla oy alacağına inanıyor.

Kongrede, Türkiye’yi dışlayan önerge parti tabanından veriliyor. Bu parti yönetimi tarafından önceden tezgahlanmış olabilir. Nasıl olursa olsun, sonuç bizim için vahim.

SCHENGEN OYUNU

AB ülkelerine gitmek için vize almak gerek. Adı Schengen Vizesi.

Bu vizenin bizimle macerası ilginç. Hele de, AB’ye yeni giren üyelerle karşılaştırıldığında, daha da heyecanlı.

AB tam üyelik için Bulgaristan ve Romanya ile görüşmelere başlıyor. Görüşme başladığı gün, daha üye olmadan onlara Schengen kalkıyor.

AB, Hırvatistan’la görüşmelere bizimle birlikte eş zamanlı başlıyor. Vize Hırvatistan’a da kalkıyor. Ama, bize vize hálá var. Üstelik, inanılmaz zorluklarla. Kural üstüne yeni kurallar getirerek.

PUTİN KOPARDI

Bırakın Romanya, Bulgaristan, Hırvatistan’ı, AB ile uzak yakın ilgisi olmayan Rusya’ya bile, 1 Ocak 2008’den itibaren vizede büyük kolaylıklar sağlanıyor.

Geçenlerde Merkel-Putin zirvesi var. Putin, o zirvede vize kolaylığı kopartıyor.

Ruslara bu kolaylık, bize bu zorluk, üyelik hikayesinin ötesinde, ekonomik anlamda ciddi sorun yaratıyor. Örneğin, turizmde. Schengen’i artık hemen alacak Rus turistlerini Avrupa kıyılarına çekmenin yollarından biri.

Ruslara Antalya ve çevresi şimdiki gibi cazip gelmeyebilir.

ANKARA PEŞİNE DÜŞMEDİ

Bir süre önce bir Türk vatandaşı vizeyle ilgili olarak İngiltere’de mahkemeye başvuruyor.

Mahkeme Bulgaristan, Romanya ve Hırvatistan örneklerinden hareketle, Türk vatandaşının itirazını yerinde buluyor ve "Türklere Schengen kalkmalı" kararına varıyor. Ama, bu bireysel bir karar. Ülkeyi kapsayan bir karar değil.

Dışişlerinin tembelliği burada. Mahkeme kararının peşine düşmüyor. O bireysel kararı, ülke kararına dönüştürmek amacıyla, gerekli işlemleri ve girişimleri yerine getirmiyor.

Kaçan fırsatlar AB’nin önümüze getirdiği engellerle bütünleşiyor. Ondan önce, yeni göç yasasıyla, konulan başka bir engel var.

Türkiye’den evlenip eşlerini Almanya’ya getirmek isteyenlere konulan engel, Almanca bilme zorunluğu.

Ancak, karşımıza şimdi Türkiye-AB ilişkileri tarihinin en çetin engeli dikiliyor. Bir parti, kendi programına, "Türkiye AB’ye tam üye olamaz" anlamında bir madde koyuyor.

Türkiye’nin AB üyeliği Çin Seddi gibi.

Yabgu
02.02.08, 01:54
01.02.2008

Union umwirbt türkische Wähler

Berlin/München - 1,7 Millionen Türken leben in Deutschland. Sie gelten als sehr konservativ. Dennoch wählt eine große Mehrheit der Eingebürgerten die SPD.

Bülent Arslan ist überzeugt: Eigentlich seien die in Deutschland lebenden Türken typische Wähler der Union, sagt der CDU-Politiker über seine Landsleute. „Die wertkonservativen Haltungen sind oft dieselben.” Der Großteil der zugewanderten Türken vertritt das klassische Familienbild und wünscht sich einen starken Staat. „Wir Muslime fühlen uns auch in einer christlich geprägten Partei aufgehoben, solange sie uns nicht ausgrenzt”, sagt Arslan.

Der 32-jährige Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen ist Mitglied des CDU-Vorstands, er arbeitet in der Islamkonferenz mit Kanzlerin Merkel zusammen und leitet das „Deutsch-Türkische Forum” der Union. Bülent Arslan ist ein gefragter Mann, denn er vertritt eine gefragte Wählerklientel: die Zuwanderer.

6,7 Millionen Ausländer leben in Deutschland. Die mit Abstand größte Gruppe bilden die 1,7 Millionen Türken. Von den knapp 1 Million eingebürgerten Türken besitzen nach Schätzungen rund 700 000 Bürger das Wahlrecht. Damit stellen die Wähler mit türkischer Herkunft gut ein Prozent aller 62 Millionen Wahlberechtigten. In Großstädten wie München oder Köln hat etwa jeder fünfte Wähler einen Migrationshintergrund. Bisher wurde der Gruppe nur wenig Bedeutung beigemessen - auch von Seiten der Demoskopen. Meinungsforscher gehen davon aus, dass 80 Prozent der türkischstämmigen Deutschen SPD wählen und maximal acht Prozent die Union. Doch genaue Daten gibt es nicht.

Auch wenn sie bundesweit nur ein Prozent der Wahlberechtigten ausmachen: Die Stimmen der Migranten können letztlich den Ausschlag geben. Die Adenauer-Stiftung ist überzeugt, dass der knappe Wahlausgang 2002 und die Niederlage des Kanzlerkandidaten Stoiber von den Deutsch-Türken entschieden wurde. 2005 war ihr Einfluss ebenfalls beträchtlich. CDU und CSU sind alarmiert: Nach dem Wahldebakel in Hessen wächst der Druck auf die Unionsspitze, mehr auf Migranten einzugehen. „Was das Thema Integration anbelangt, wurden bei diesem Wahlkampf sehr viele Fehler gemacht”, kritisiert der CDU-Politiker Heiner Geißler. Sein Parteifreund Arslan wandte sich schriftlich an Kanzlerin Merkel und kritisierte den „polarisierenden Wahlkampf” von Ministerpräsident Koch. Viele Deutsch-Türken fühlten sich von der CDU „bewusst vor den Kopf gestoßen und ausgegrenzt”, so Arslan. „Wir müssen uns festlegen: Wollen wir in Zukunft eine Partei sein, die nur die Deutschstämmigen anspricht, oder binden wir Migranten bewusst ein?”
...
Quelle und Fortsetzung:
http://www.merkur-online.de/politik/art8808,885932

Ich als Türke mit deutschem Pass würde die CDU auch für paar Groschen meine Stimme nicht geben.
1. Die sind gegen den Beitritt der Türkei das heißt automatisch für mich das sie dann auch gegen die Türken sind.
2. Wie schon der Name sagt CDU ist eine christliche Partei wie FP (Milli Görüs) eine islamische ist. Bin gegen Minister die als Nebenjob als Pastöre/Imame tätig sind.

Scipio
07.02.08, 19:13
Wer gegen den Beitritt der Türkei zur EU ist, wie z.B. ich, ist nicht automatisch ein Türkenfeind!
Ich bin mal gespannt, was der Erdogan erst anstellt, wenn er mit der Begründung einer Anpassung an EU-Normen die Generäle entmachtet hat.
Für mich ist das ein Wolf im Schafspelz.
Im übrigen bin ich nicht nur ein Gegner des Beitritts der Türkei, sondern ich halte auch den Beitritt Bulgariens und Rumäniens für einen schweren Fehler. Über die Polen kann ich nur sagen, daß sie sich jetzt hoffentlich nicht mehr so egoistisch benehmen, da ja jetzt einer von den zwei Teletubbies nicht mehr an der Spitze steht.
Wir brauchen mehr Nettozahler in der EU (z.B. Schweiz und/oder Norwegen) und nicht mehr Nettoempfänger. Aber die werden sich hüten beizutreten. Denn dann ginge es ihnen wesentlich schlechter als jetzt mit ihrer privilegierten Partnerschaft. Sie geniesen alle Vorteile ohne die Nachteile und müssen nichts zahlen.
Wenn sich die EU allerdings immer weiter ausdehnt, es wird sogar schon von der Ukraine geredet, dann hoffe ich, dass sie irgendwann total auseinanderbricht und sich aus der Asche ein Phoenix erhebt, der nicht noch einmal die gleichen Fehler macht.

:german: :europe:

RMRIO
07.02.08, 23:07
Wer gegen den Beitritt der Türkei zur EU ist, wie z.B. ich, ist nicht automatisch ein Türkenfeind!
Ich bin mal gespannt, was der Erdogan erst anstellt, wenn er mit der Begründung einer Anpassung an EU-Normen die Generäle entmachtet hat.
Für mich ist das ein Wolf im Schafspelz.
Im übrigen bin ich nicht nur ein Gegner des Beitritts der Türkei, sondern ich halte auch den Beitritt Bulgariens und Rumäniens für einen schweren Fehler. Über die Polen kann ich nur sagen, daß sie sich jetzt hoffentlich nicht mehr so egoistisch benehmen, da ja jetzt einer von den zwei Teletubbies nicht mehr an der Spitze steht.
Wir brauchen mehr Nettozahler in der EU (z.B. Schweiz und/oder Norwegen) und nicht mehr Nettoempfänger. Aber die werden sich hüten beizutreten. Denn dann ginge es ihnen wesentlich schlechter als jetzt mit ihrer privilegierten Partnerschaft. Sie geniesen alle Vorteile ohne die Nachteile und müssen nichts zahlen.
Wenn sich die EU allerdings immer weiter ausdehnt, es wird sogar schon von der Ukraine geredet, dann hoffe ich, dass sie irgendwann total auseinanderbricht und sich aus der Asche ein Phoenix erhebt, der nicht noch einmal die gleichen Fehler macht.

:german: :europe:

Und ich bin gegen die EU, was mach ma jetzt? :D

Scipio
08.02.08, 12:15
Du hast vielleicht andere Gründe, aber unsere Schlußfolgerungen scheinen übereinzustimmen.

Yabgu
29.03.11, 19:13
29.03.2011
CDU dankt Türken dafür, dass sie geblieben sind
Maximal zwei Jahre sollten die ersten Türken in Deutschland bleiben. Das war 1961. 50 Jahre später feiert Schwarz-Gelb in Niedersachsen gelebtes Multikulti.
Das Thema ist ja ein bisschen untergegangen in den vergangenen Tagen und Wochen. Dabei hätte es – sagen wir mal im Herbst 2010 – gut getaugt als Wahlkampfhit. Für Stefan Mappus zum Beispiel. Damals, ein paar Wochen nach Sarrazin, hatte Angela Merkel Multikulti gerade für „gescheitert, absolut gescheitert“ erklärt.
...
Niedersachsen: CDU dankt Türken dafür, dass sie geblieben sind - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE (http://www.welt.de/politik/deutschland/article13004666/CDU-dankt-Tuerken-dafuer-dass-sie-geblieben-sind.html)

Demoman
29.03.11, 19:16
Maximal zwei Jahre sollten die ersten Türken in Deutschland bleiben. Das war 1961. 50 Jahre später feiert Schwarz-Gelb in Niedersachsen gelebtes Multikulti.


Das Thema ist ja ein bisschen untergegangen in den vergangenen Tagen und Wochen. Dabei hätte es – sagen wir mal im Herbst 2010 – gut getaugt als Wahlkampfhit. Für Stefan Mappus zum Beispiel. Damals, ein paar Wochen nach Sarrazin, hatte Angela Merkel Multikulti gerade für „gescheitert, absolut gescheitert“ erklärt. Und weil sie das so laut und energisch vortrug, hörten viele darin auch: Integration ist gescheitert Die Emotionen kochten ja gerade, und die latente Furcht, in absehbarer Zeit als ein Volk von Gemüsehändlern und Kopftuchträgerinnen zu enden, war deutlich größer als die vor dem Atomtod.

Damals wären diese beiden Sätze des CDU-Politikers und Ministerpräsidenten David McAllister also womöglich noch Zündstoff gewesen: „Danke, dass Sie gekommen sind, sich mit Ihrem Fleiß und Ihrer Kraft für unser Land eingesetzt haben, und danke, dass Sie geblieben sind.“ Worte, die den kleinen, aber feinen, nach kurzer Schrecksekunde auch heftig beklatschten Höhepunkt einer Feierstunde bildeten, zu der die niedersächsische Landesregierung anlässlich des 50. Jahrestags des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens geladen hatte.

Niedersachsen: CDU dankt Türken dafür, dass sie geblieben sind - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE (http://www.welt.de/politik/deutschland/article13004666/CDU-dankt-Tuerken-dafuer-dass-sie-geblieben-sind.html#disqus_thread)

Aydin Türk
29.03.11, 19:25
David Mcallister ist so weltoffen und kultiviert der kann kein deutscher sein!

emire
29.03.11, 19:36
David Mcallister ist so weltoffen und kultiviert der kann kein deutscher sein!

Gibt es den überhaupt noch deutsche.....
Diese frage werden garantiert spätere Generationen stellen...
Der Germanicus Saufus...

Aydin Türk
29.03.11, 19:41
gibts auch ein bild von dem germanicus saufus? :-)

Adiyamanli
29.03.11, 23:12
David Mcallister ist so weltoffen und kultiviert der kann kein deutscher sein!

Der kommt ja auch aus meiner Stadt.

Iceman400
30.03.11, 21:37
Gibt es den überhaupt noch deutsche.....
Diese frage werden garantiert spätere Generationen stellen...
Der Germanicus Saufus...

Ich sehe leider sehr viele Ski Ski bowskies.
Damit meine ich "Ich bin kein Pole, ich komme Oberschlesien"

Türk-Khagan
01.04.11, 19:40
Türkei braucht keine EU, aber der Westen braucht die Türkei.

Memphis
01.04.11, 20:22
Türkei braucht keine EU, aber der Westen braucht die Türkei.

Die EU vielleicht nicht, aber die einzelnen Mitgliedsstaaten auf jeden Fall. Man kann ja nicht mal auf Bulgarien energietechnisch verzichten!

Adiyamanli
01.04.11, 21:10
Die EU vielleicht nicht, aber die einzelnen Mitgliedsstaaten auf jeden Fall. Man kann ja nicht mal auf Bulgarien energietechnisch verzichten!

Sieht ganz so aus.
Die Europäer haben fest im Plan, ganz Europa+Russland+Türkei+komplet t Nordafrika bis runter nach Mauretanien energietechnisch zusammenzuschließen.
scinexx | Geht uns der Strom aus?: Gazprom, Pipelines und die deutsche Energieversorgung - Energie Deutschland Erdgas - Energie, Deutschland, Erdgas, Erdl, Gas, l, Kohle, Russland, Ukraine, Gazprom, Gasprom, Kaspisches Meer, Zentralasien, Trkei, Osts (http://www.scinexx.de/dossier-439-1.html)

Nicht umsonst sollen neben den bestehenden Wasserkraftwerken weitere 2500 kleinere Wasserkraftwerke allein in der Türkei entstehen. Und zwar ohne wenn und aber, überall. Besonders am Schwarzmeergebiet gibt es viele Protste dagegen.
Auch im Atlasgebirge ist die selbe Entwicklung zu sehen. Länder wie Tunesien haben genauso wie die Türkei neue Energiepläne vorgelegt, und möchten Wind und Sonne im großen Umfang nutzen, anders wie zB Deutschland (Deutschland hat kein Platz bzw zu teuer). Im Balkan wird hingegen auf Biomasse gesetzt. Es wird schon lange international gearbeitet. Das Ziel ist ganz offensichtlich ein Verbund.
Gut möglich das Europa deshalb wie verrückt nach Gaddafis Entmachtung ist.