Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bosch-Stiftung stellt «Türkische Bibliothek» vor
Bosch-Stiftung stellt «Türkische Bibliothek» vorBerlin (dpa) - Die Robert-Bosch-Stiftung hat am Mittwoch in Berlin die ersten drei Bände der auf mehrere Jahre angelegten «Türkischen Bibliothek» vorgestellt.
Die vom Zürcher Unionsverlag herausgegebene Buchreihe solle wichtige Werke der türkischen Literatur in der deutschen Öffentlichkeit bekannt machen, sagte Dieter Berg von der Bosch-Stiftung in Berlin. Sie solle einen Einblick vermitteln, der über alltägliche Eindrücke wie Integrationsprobleme und Kopftuchstreit hinausgehe.
Für die Reihe wurden 20 Romane, Autobiografien, Kurzgeschichten und Gedichtbände von 1900 an bis heute ausgewählt, die bislang noch nicht ins Deutsche übersetzt sind. Die Werke dokumentierten, wie radikal sich die Türkei seit der Gründung der Republik 1923 von den alten osmanischen Traditionen gelöst habe, sagten die Herausgeber. Bei Lesereisen und der Präsentation auf der Frankfurter Buchmesse könnten Leser die Autoren kennen lernen. Die Bosch-Stiftung hat bereits eine polnische und eine tschechische Bibliothek vorgelegt.
www.tuerkische-bibliothek.de (http://www.tuerkische-bibliothek.de/)
http://www.schwabmuenchner-allgemeine.de/Home/Kultur+Medien/Buch/sptnid,142_regid,15_arid,53728 1.html
Als Türke sollte man sich jetzt freuen, oder?
Dumm nur, dass Ahmet Ümits Buch "Nacht und Nebel" über den türkischen Geheimdienst und dessen "Machenschaften" handelt.
Leyla Erbils Buch "Eine seltsame Frau (http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2345)" beschreibt eine Frau nach den "'68er Revolutionen" bzw. die Türkei in der 70er Jahren und wie die "seltsame Frau" die Sexualität entdeckt.
Hinzukommen noch "Tabuthemen" über den "Genozid an den Armeniern" und ganz wichtig: Bücher über die Transvestiten- und Päderastenszene in Istanbul!
Ganz toll, da freut man sich wirklich, dass ausgerechnet solche Bücher "Einblicke vermitteln wollen".
Das macht aber nichts, ich habe mir fest vorgenommen, jedem Besucher aus der Türkei über
- die letzten Kindermorde und –missbräuche in Deutschland zu berichten,
- danach erzähle ich ihm etwas über den Holocaust
- und zeige ihm ein paar Leute, die Hitler "gar nicht so schlimm" finden.
- Abschließend kläre ich meinen Türkeibesuch über den deutschen Völkermord an den Hereros in Afrika auf.
- Danach gibt es eine kleine Lektion über die Methoden zur Bekämpfung der RAF
- und über diverse schwarze Konten.
- Natürlich werde ich ihn bitten, dass allen in der Türkei weiterzusagen.
Ja, ich möchte auch ein paar Einblicke über Germanien vermitteln, und wer kann mich daran hindern?
Als Türke sollte man sich jetzt freuen, oder?
Dumm nur, dass Ahmet Ümits Buch "Nacht und Nebel" über den türkischen Geheimdienst und dessen "Machenschaften" handelt.
Leyla Erbils Buch "Eine seltsame Frau (http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2345)" beschreibt eine Frau nach den "'68er Revolutionen" bzw. die Türkei in der 70er Jahren und wie die "seltsame Frau" die Sexualität entdeckt.
Hinzukommen noch "Tabuthemen" über den "Genozid an den Armeniern" und ganz wichtig: Bücher über die Transvestiten- und Päderastenszene in Istanbul!
Ganz toll, da freut man sich wirklich, dass ausgerechnet solche Bücher "Einblicke vermitteln wollen".
Das macht aber nichts, ich habe mir fest vorgenommen, jedem Besucher aus der Türkei über
- die letzten Kindermorde und –missbräuche in Deutschland zu berichten,
- danach erzähle ich ihm etwas über den Holocaust
- und zeige ihm ein paar Leute, die Hitler "gar nicht so schlimm" finden.
- Abschließend kläre ich meinen Türkeibesuch über den deutschen Völkermord an den Hereros in Afrika auf.
- Danach gibt es eine kleine Lektion über die Methoden zur Bekämpfung der RAF
- und über diverse schwarze Konten.
- Natürlich werde ich ihn bitten, dass allen in der Türkei weiterzusagen.
Ja, ich möchte auch ein paar Einblicke über Germanien vermitteln, und wer kann mich daran hindern?
wir müssen mal bücher über deutschland schreiben..und es muss zwesprachig sein..
Der Schakal
01.09.05, 15:52
Als Türke sollte man sich jetzt freuen, oder?
Dumm nur, dass Ahmet Ümits Buch "Nacht und Nebel" über den türkischen Geheimdienst und dessen "Machenschaften" handelt.
Leyla Erbils Buch "Eine seltsame Frau (http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2345)" beschreibt eine Frau nach den "'68er Revolutionen" bzw. die Türkei in der 70er Jahren und wie die "seltsame Frau" die Sexualität entdeckt.
Hinzukommen noch "Tabuthemen" über den "Genozid an den Armeniern" und ganz wichtig: Bücher über die Transvestiten- und Päderastenszene in Istanbul!
Ganz toll, da freut man sich wirklich, dass ausgerechnet solche Bücher "Einblicke vermitteln wollen".
Das macht aber nichts, ich habe mir fest vorgenommen, jedem Besucher aus der Türkei über
- die letzten Kindermorde und –missbräuche in Deutschland zu berichten,
- danach erzähle ich ihm etwas über den Holocaust
- und zeige ihm ein paar Leute, die Hitler "gar nicht so schlimm" finden.
- Abschließend kläre ich meinen Türkeibesuch über den deutschen Völkermord an den Hereros in Afrika auf.
- Danach gibt es eine kleine Lektion über die Methoden zur Bekämpfung der RAF
- und über diverse schwarze Konten.
- Natürlich werde ich ihn bitten, dass allen in der Türkei weiterzusagen.
Ja, ich möchte auch ein paar Einblicke über Germanien vermitteln, und wer kann mich daran hindern?
Danke du sprichst mir aus der Seele...langsam habe ich es nämlich auch satt...und wenn das soweiter geht werde ich mal deine Methode versuchen...
Sadece o tür kitablar mi var yoksa 10.000 tane kitaptan 3 tanesi mi "cürük" ??? Gidip bakmak lazim su Bibliotheke aslinda
Sadece o tür kitablar mi var yoksa 10.000 tane kitaptan 3 tanesi mi "cürük" ??? Gidip bakmak lazim su Bibliotheke aslinda
20 Bände, ayrica adami radyoda dinledim ve bu kitaplari "sundu".
20 Bände, ayrica adami radyoda dinledim ve bu kitaplari "sundu".
sabredin..
bu sene frankfurt kitap fuarinda, en iyi kitaplari secip, benim int. shopa koyacagim.
****
bu hafta, türkiye ile ilgili biraz almanca kitap secmek istedim..ama sirf isimlerine bakarak olmuyor..cünkü aralarinda o kadar cok sakat ve cürük kitap varki.
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ayrica ermeni meselesi ile ilgili cok güzel kitaplar geldi..
Aufklärung und Unterhaltung: Die Buchreihe "Türkische Bibliothek"
von Iris Alanyali
Es gibt tatsächlich noch andere türkische Autoren als Orhan Pamuk oder zwangsverheiratete Mädchen. Das beweist seit vielen Jahren besonders engagiert der Zürcher Unionsverlag - und jetzt mit frischem Schwung. In Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung sind hier die ersten drei Bände der neuen "Türkischen Bibliothek" erschienen. Womit die in Sachen Völkerverständigung so umtriebige Stuttgarter Stiftung, die bereits eine Tschechische und eine Polnische Bibliothek initiierte, ein Zeichen setzt: Die Türkei sei ebenso europäisches Nachbarland.
20 Bände soll die Reihe umfassen, Literatur von 1900 bis in die Gegenwart, die als "Meilensteine der türkischen Literatur" gelten. Romane und Lyrik gehören dazu, Anthologien und kulturgeschichtliche Essays, und zwar ausnahmslos bisher nicht auf deutsch erschienene Texte.
Auf die Übersetzungen würde besondere Sorgfalt verwendet werden, und das sei auch eine Krux des Projektes, wie die Herausgeber bekennen. Das kann man sich vorstellen. Denn mangels sowohl von Angebot (an Übersetzern) als auch Nachfrage (der Leser) scheinen für Übersetzungen aus dem Türkischen andere Maßstäbe zu gelten, weshalb man beim Lesen türkischer Werke mitunter über Sätze stolpern mußte wie sonst nur durch die steinige anatolische Steppe.
Vielleicht erscheint dem zeitgenössischen deutschen Leser türkische Literatur auch deshalb befremdlich, weil der Roman - hier ist die Türkei ganz orientalisch - eine relativ junge Entdeckung in einem von Epos und Lyrik geprägten Land ist. Im Zuge der bereits Ende des 19. Jahrhunderts einsetzenden und später von Atatürk forcierten Reformprozesse entdeckten fortschrittsgläubige Schriftsteller, so die Freiburger Orientalistin Erika Glassen, die Prosa "als Medium für ihre Modernisierungsideen". Und so klingt sie manchmal auch: voller Emphase, getrieben vom heiligen Missionierungswillen, gespickt mit Verlautbarungen, ohne lebendige Dialoge.
Der Schwerpunkt der türkischen Literatur des 21. Jahrhunderts liegt nun einmal auf der Sozialkritik, und so repräsentieren im Ausland die türkische Literatur vor allem die Romane Yasar Kemals, der die sozialistische Arbeiterpartei mitbegründete, oder die Satiren Aziz Nesins, der die türkische Übersetzung von Rushdies "Satanischen Versen" organisierte. Das ist in etwa so, als würde man einem Ausländer als Beispiele deutscher Literatur nur Brecht und Böll in die Hand drücken, und Theodor Fontane ebenso verschweigen wie Judith Hermann.
Die "Türkische Bibliothek" schickt sich also an, das Spektrum zu erweitern. Und die ersten Rosinen, die herausgepickt wurden, stimmen zuversichtlich. Mag die Anthologie "Von Istanbul nach Hakkari" mit nach Regionen geordneten Erzählungen als "Rundreise in Geschichten" in erster Linie ein bildungshungriges Studiosus-Publikum entzücken, so ist Leyla Erbils Roman "Eine seltsame Frau" eben nicht nur das "Skandalon der engagierten türkischen Literatur", das der Verlag aufgeregt verspricht.
1971 erschienen, handelt es sich um einen traurigkomischen Frauenroman: Erzählt wird die Geschichte der 19jährigen Nermin, die es satt hat, daß ihre Eltern an ihr vor allem die Bewachung ihres Jungfernhäutchens für bedeutsam halten, weshalb Nermin nur heimlich die Großstadt erkunden kann und sich der linken Studentenbewegung anschließt - nur um festzustellen, daß die Männer dort auch in erster Linie an ihrem Jungfernhäutchen interessiert sind. Den dritten Band bildet Ahmet Ümits Krimi "Nacht und Nebel" von 1996 - eine kritische Auseinandersetzung mit den Methoden des türkischen Geheimdienstes.
Die Bände sind vorbildlich editiert, mit Glossar, Nachwort und Informationen auf einer hervorragenden Internetseite (www.tuerkische-bibliothek.de (http://www.tuerkische-bibliothek.de/)). Der unbedingte Aufklärungswille des Projektes ist zu erkennen. Aber die Voraussetzungen, einfach tragische Liebesgeschichten, fesselnde Familienromane oder spannende Krimis zu entdecken, sind gegeben. Angekündigt sind Titel wie "Verbotene Liebe", ein Roman von 1900 "aus der osmanischen Oberschicht am Vorabend ihres Untergangs", oder "Die Stadt mit der roten Pelerine" von 2002, der von der Ozeanüberquerung einer Istanbulerin erzählt. Die wird ja wohl nicht die Wale zum Sozialismus bekehren wollen.
Artikel erschienen am Mi, 16. November 2005
http://www.welt.de/data/2005/11/16/804065.html
@DeLaHoya
Fakt ist, daß die meisten Deutschen wenig über das Land am Bosporus wissen und sie kennen noch weniger die türkische Literatur. Daß dabei die ausgewählten Bücher nicht Deinen Geschmack getroffen haben ist unerheblich, daß müssen sie auch nicht. Die Türkische Bibliothek soll den Lesern –und damit auch der zweiten und dritten Generation von Einwanderern aus der Türkei – ermöglichen, direkt mit den Autoren in Kontakt zu kommen. Nicht nur, daß ausgedehnte Lesereisen stattfinden werden, es sind auch begleitende Diskussions- und Kulturveranstaltungen geplant.
Die Robert Bosch Stiftung hat bereits mit viel Erfolg die Polnische Bibliothek und die Tschechische Bibliothek begründet und gefördert und im Rahmen der Völkerverständigung wurde der Schwerpunkt "Deutsch-Türkische Beziehungen" gesetzt. Man will den Kontakt zwischen Wissenschaftlern, Journalisten und Repräsentanten der Kultur beider Länder herstellen und pflegen.
Dein Landsmann Gazi Ünsal hat gesagt: "Es geht wohl mehr um das, was eine Bibliothek ausmacht: die Menschen, die sie nutzen, und das Wissen, das sie zusammentragen..."
@DeLaHoya
Fakt ist, daß die meisten Deutschen wenig über das Land am Bosporus wissen und sie kennen noch weniger die türkische Literatur. Daß dabei die ausgewählten Bücher nicht Deinen Geschmack getroffen haben ist unerheblich, daß müssen sie auch nicht. Die Türkische Bibliothek soll den Lesern –und damit auch der zweiten und dritten Generation von Einwanderern aus der Türkei – ermöglichen, direkt mit den Autoren in Kontakt zu kommen. Nicht nur, daß ausgedehnte Lesereisen stattfinden werden, es sind auch begleitende Diskussions- und Kulturveranstaltungen geplant.
Keine Sorge, ich habe schon ein paar Bücher über Kindermorde in Deutschland zusammengestellt, ich muss sie noch übersetzen lassen. Danach nehme ich sie beim nächsten Türkeiurlaub mit und bringe sie unter die Leute.
Die meisten Türken kennen Deutschland auch nur als das Land der Fabriken und des schlechten Wetters, ich werde ihnen zur Abwechslung andere Seiten zeigen.
Natürlich im Namen der Völkerverständigung...
@DeLaHoya
Die Auswahl erfaßt sicherlich nicht die gesamte türkische Literatur, weil man sich auf 20 Bände, die ab 2005 erscheinen, beschränkt hat, die aber dennoch einen guten Überblick über die geistigen Prozesse liefern. Prozesse, die die neue Türkei geformt hat und weiterhin noch bewegt.
Vielleicht hast Du übersehen, daß das aktuelle Romane von türkischen Auoren sind, die in den letzten zehn Jahren in der türkischen literarischen Öffentlichkeit für Aufsehen gesorgt haben, also keine deutschen Erfindungen sind.
@DeLaHoya
Die Auswahl erfaßt sicherlich nicht die gesamte türkische Literatur, weil man sich auf 20 Bände, die ab 2005 erscheinen, beschränkt hat...
Kann es sein, dass du nur meine thread-Überschriften liest?
Als Türke sollte man sich jetzt freuen, oder?
Dumm nur, dass Ahmet Ümits Buch "Nacht und Nebel" über den türkischen Geheimdienst und dessen "Machenschaften" handelt.
Leyla Erbils Buch "Eine seltsame Frau (http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2345)" beschreibt eine Frau nach den "'68er Revolutionen" bzw. die Türkei in der 70er Jahren und wie die "seltsame Frau" die Sexualität entdeckt.
Hinzukommen noch "Tabuthemen" über den "Genozid an den Armeniern" und ganz wichtig: Bücher über die Transvestiten- und Päderastenszene in Istanbul!
Ganz toll, da freut man sich wirklich, dass ausgerechnet solche Bücher "Einblicke vermitteln wollen".
Das macht aber nichts, ich habe mir fest vorgenommen, jedem Besucher aus der Türkei über
- die letzten Kindermorde und –missbräuche in Deutschland zu berichten,
- danach erzähle ich ihm etwas über den Holocaust
- und zeige ihm ein paar Leute, die Hitler "gar nicht so schlimm" finden.
- Abschließend kläre ich meinen Türkeibesuch über den deutschen Völkermord an den Hereros in Afrika auf.
- Danach gibt es eine kleine Lektion über die Methoden zur Bekämpfung der RAF
- und über diverse schwarze Konten.
- Natürlich werde ich ihn bitten, dass allen in der Türkei weiterzusagen.
Ja, ich möchte auch ein paar Einblicke über Germanien vermitteln, und wer kann mich daran hindern?
sollen sie jetz auch jemaden beauftragen, der die für uns schädlichen und ideologisch nicht sterilen Bücher aus der Bibliothek nimmt,wie unsere Gouvernor in Denizli..
sehr witziger beitrag junger!
"Ein Türke, der liest"
du warst einmal der Adressat obigen Frage, gell?:hallo;
wenn selbst du diese schwachsinn schreibst, dann glaub mir, die Türken werden diese Frage noch lange Zeit hören müssen:gewalt: :gewalt:
wieso, verehrter piramses, gibt es dann nur bücher einer bestimmten schiene? und nicht bücher, die das gesamte spektrum zeitgenössischer türkischer literatur widergeben?
hast du hierfür eine antwort, herr piramses?
sollen sie jetz auch jemaden beauftragen, der die für uns schädlichen und ideologisch nicht sterilen Bücher aus der Bibliothek nimmt,wie unsere Gouvernor in Denizli..
sehr witziger beitrag junger!
"Ein Türke, der liest"
du warst einmal der Adressat obigen Frage, gell?:hallo;
wenn selbst du diese schwachsinn schreibst, dann glaub mir, die Türken werden diese Frage noch lange Zeit hören müssen:gewalt: :gewalt:
Du bist und bleibst TÜV.
Aber keine Sorge, meine Sammlung "deutscher Kulturbücher" ist fast fertig, wenn du willst kannst du sogar welche übersetzen.
@DeLaHoya
Die Herausgeber haben Fachleute, darunter türkische Literaturkritiker und deutsche Literaturwissenschaftler, angeschrieben und um Vorschläge gebeten. Die 20 Bände der Türkischen Bibliothek erscheinen ab Herbst 2005, die ersten drei Bände sind erschienen. Nur Du scheinst schon alle gelesen zu haben, um Dir ein abschließendes Urteil bilden zu können.
Hier ein paar Kritiken:
»Die Bände sind vorbildlich editiert, mit Glossar, Nachwort und Informationen auf einer hervorragenden Internetseite. Der unbedingte Aufklärungswille des Projektes ist zu erkennen. Aber die Voraussetzungen, einfach tragische Liebesgeschichten, fesselnde Familienromane oder spannende Krimis zu entdecken, sind gegeben.«
Iris Alanyali Die Welt Berlin 16.11.2005
»Die Auswahl liefert einen guten Überblick von den geistigen Prozessen, die die neue Türkei geformt und deren Menschen bewegt haben und weiterhin noch bewegen. Wer also möchte, kann künftighin sein Wissen über das ihm vielleicht bis dato unbekannte oder verschleierte Wesen Türkei auf fesselnde Weise auffrischen und seinen vielleicht bislang düstren Blick auf das Land am Bosporus erhellen lassen.«
Claus Stille Istanbul Post 05.09.2005
»Mit geologischen, historischen, wirtschaftlichen und religiösen Argumenten, mit Hinweisen auf Folter und Verletzung von Menschenrechten wird gegen die Aufnahme der Türkei in die Europäische Union argumentiert. Nur von ihrer Kultur ist kaum die Rede. Das will die Türkische Bibliothek ändern.«
Jörg Plath Tagesanzeiger Zürich 14.09.2005
Man sieht, es gibt durchaus auch andere Meinungen zu dem Thema. Aber das scheint Dich nicht zu interessieren, kannst Du doch wunderbar die antideutsche Keule rausholen und um dich schlagen. Ich wiederhole noch einmal: Die Bände wurden von Deutschen und Türken ausgewählt.
wieso, verehrter piramses, gibt es dann nur bücher einer bestimmten schiene? und nicht bücher, die das gesamte spektrum zeitgenössischer türkischer literatur widergeben?
hast du hierfür eine antwort, herr piramses?
ich dachte, die Stiftung habe in der Türkei eine Bibliothek geöffnet :(
Aber keine Sorge, meine Sammlung "deutscher Kulturbücher" ist fast fertig, wenn du willst kannst du sogar welche übersetzen.
Du kannst alles schreiben was du willst, vorausgesetzt, deine Werke werden bis einem bestimmten Grad ernstgenommen und finden einige Leser.. sonst bring ich sie nicht raus;)
Als Türke sollte man sich jetzt freuen, oder?
Dumm nur, dass Ahmet Ümits Buch "Nacht und Nebel" über den türkischen Geheimdienst und dessen "Machenschaften" handelt.
Leyla Erbils Buch "Eine seltsame Frau (http://www.unionsverlag.com/info/title.asp?title_id=2345)" beschreibt eine Frau nach den "'68er Revolutionen" bzw. die Türkei in der 70er Jahren und wie die "seltsame Frau" die Sexualität entdeckt.
Hinzukommen noch "Tabuthemen" über den "Genozid an den Armeniern" und ganz wichtig: Bücher über die Transvestiten- und Päderastenszene in Istanbul!
Ganz toll, da freut man sich wirklich, dass ausgerechnet solche Bücher "Einblicke vermitteln wollen".
Das macht aber nichts, ich habe mir fest vorgenommen, jedem Besucher aus der Türkei über
- die letzten Kindermorde und –missbräuche in Deutschland zu berichten,
- danach erzähle ich ihm etwas über den Holocaust
- und zeige ihm ein paar Leute, die Hitler "gar nicht so schlimm" finden.
- Abschließend kläre ich meinen Türkeibesuch über den deutschen Völkermord an den Hereros in Afrika auf.
- Danach gibt es eine kleine Lektion über die Methoden zur Bekämpfung der RAF
- und über diverse schwarze Konten.
- Natürlich werde ich ihn bitten, dass allen in der Türkei weiterzusagen.
Ja, ich möchte auch ein paar Einblicke über Germanien vermitteln, und wer kann mich daran hindern?
Weshalb empfiehlt denn niemand der Robert Bosch Stiftung einschlägige
Lektüre ?????????
Hier ein paar Kritiken:
Ich lebe lang genug in Deutschland und muss mich nicht darüber freuen, dass man sich mit türkischer Literatur beschäftigt, und das habe ich lang genug beobachtet.
Ich bin niemanden dankbar, reinige keine Gebäude und verkaufe auch keinen Döner Kebap.
Ich brauche diese "Anerkennung" nicht.
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