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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [moved] Haydar Isik Propaganda- Teil I



LAZ
26.02.05, 22:29
Erklärung des jüdisch-kurdischen Gesprächskreises in München:
Kein Grund für eine jüdisch-kurdische Gegnerschaft

Empört über die schreckliche Tragödie der vier im israelischen Generalkonsulat in Berlin erschossenen Kurden hat sich ein jüdisch-kurdischer Gesprächskreis in München gebildet. Ziel ist es, über den Dialog die gefährlichen und unnötigen Spannungen zwischen Juden und Kurden abzubauen. Zu diesem Zweck geben die Unterzeichnenden folgende Erklärung ab:

"Für jüdisch-kurdische Freundschaft"

Die jüdische wie die kurdische Bevölkerung in Deutschland leidet unter rassistischer Diskriminierung. In den Medien und der öffen tlichen Debatte ergänzen sich zunehmender Antisemitismus und antikurdische Hetze. Offensichtlich besteht ein Interesse daran, die kurdische und jüdische Bevölkerungsgruppe gegeneinander aufzubringen und einen friedlichen Dialog zu verhindern.

Dagegen erklären wir: Es gibt keinen Grund für eine jüdisch-kurdische Gegnerschaft.

Bezogen auf die Situation im Nahen und Mittleren Osten stellen wir fest:

Wir sind für eine friedliche politische Lösung der kurdischen Frage, die das Selbstbestimmungsrecht des kurdischen Volkes einschließt. Wir verurteilen die völkerrechtswidrige Verschleppung Abdullah Öcalans und fordern seine sofortige Freilassung aus türkischer Haft.

Wir verteidigen das Selbstbestimmungsrecht aller Völker, insbesondere des jüdischen und des kurdischen, und deren Recht auf einen eigenen Staat. Es ist unser Ziel, daß die Völker des Nahen und Mittleren Osten friedlich ihre Angelegenheiten miteinander regeln.

Nationale und religiöse Minderheiten in Deutschland müssen gemeinsam und demokratisch für ihre Interessen eintreten können. Wir wenden uns gegen Antisemitismus und eine antikurdische Hetze in den Medien und der Gesellschaft.

München, 17.März 1999

Unterzeichnende:

Hasan Altay (Kurdistan Zentrum e.V.); Memo Arikan (Mitglied des Ausländerbeirats, Kurdistan Zentrum e.V.); Sedâ Bayrak (Kurdistan Solidaritätskomitee München); Nikolaus Brauns (Vorstand Deutsch-Kurdische Gesellschaft e.V.); Max Brym; Gülseren Demirel (Kurdistan Zentrum e.V.); Haci Erdogan (Journalist, Vorstand Deutsch-Kurdische Gesellschaft e.V.); Chaim Frank (Dokumentationsarchiv für jüdische Kunst, Kultur und Geschichte); Erdat Han (MED Kulturhaus e.V.); Haydar Isik (Schriftsteller, Mitglied des Kurdistan Parlaments im Exil); Gabriel Lévy (Diplompsychologe); Ron Nir-Vered; Michael Schöfer (Kurdistan Solidaritätskomitee München); Arjumand Sidiq (Kontaktadresse Kurdistan e.V.); Ernest Rosenfelder (Schauspieler); Henrik Rosenfeld; Eren Yikmiz (Bündnis für Kurdistan); Informations- und Beratungsstelle für Menschenrechte Mesopotamia; MED Kulturhaus e.V.

Bündnis für Kurdistan
V.i.S.d.P. Memo Arikan, c/o Kurdistan Zentrum, Pariserstr. 7, 80669 München
Eigendruck im Selbstverlag

LAZ
26.02.05, 22:31
ich musste lachen.... :D

Das mit diesem PKK Arsch wird immer lustiger!

Bilge Khan
26.02.05, 23:03
völkerrechtswidrige Verschleppung Abdullah Öcalans und fordern seine sofortige Freilassung aus türkischer Haft

Laz darf ich mit lachen? :-)

LAZ
26.02.05, 23:05
völkerrechtswidrige Verschleppung Abdullah Öcalans und fordern seine sofortige Freilassung aus türkischer Haft

Laz darf ich mit lachen? :-)

Klar doch Bilge!

Schade das es die Zeitung bald wahrscheinlich nicht mehr gibt...hätten sonst noch was zu lachen gahabt!