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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gündüz Aktan - Ermeni sorunu: Ya bir de yüzleşirsek (Türkische Vertreibungsgesch.)



DeLaHoya
01.03.05, 18:43
Gündüz Aktan

Fransızlar Ermeni 'soykırımını' kabul etmek için tarihimizle yüzleşmemizi istiyor. Bunlara Alman muhalefeti de katıldı.

Aslına bakarsanız haklılar. Biz henüz yakın tarihimizle yüzleşmedik. Başkent Üniversitesi'nin geçen cuma günü tertiplediği 'Tarihte Türklere Yapılan Katliamlar' adlı toplantıdan bu sonuç çıktı.

Yunan isyanının başladığı 1821'den Büyük Taarruz'un bittiği 1922'ye kadar geçen yüzyıl içinde Balkanlar'da ve Kafkasya'da yapılan onlarla savaşta ölen Türk ve Müslüman sivillerin sayısı 5 milyon, Anadolu'ya göç edenlerinkiyse 5.4 civarında. ('Death and Exile', Justin McCarthy, Darwin Press, Princeton, 1995, s. 339)

Bu rakamlar, çok daha kısa zamana sığmış olması bir yana bırakılırsa, Yahudi soykırımı ve İsrail'e göçten bile vahim bir katliam ve sürgün olgusunun Türklerin başına geldiğini gösteriyor.

Balkanlar ve Kafkasya'da yaşayan Türk ve Müslümanların öldürülüp sürülmesinin ardında, bu toprakların eski ve gerçek sahipleri olan Hıristiyanlara iade edilmesi politikası yatıyor.

Bu olayların önemli sonuçları oldu. Savaşlarda yerinden edilen sivil halkın savaş sonunda eski yerine dönmesi kuralken, Türk ve Müslümanların geriye dönüşü hiçbir anlaşmaya girmedi...

Toprak talebi gibi barışa tehdit teşkil eden bir politika, Türkiye gibi görece büyük bir ülkeye karşı kolayca yapılabilir oldu. Yunan kilisesi hâlâ İstanbul'u isteyebiliyor. Ermenistan doğu Anadolu'ya Batı Ermenistan, Kürtler Güneydoğu Anadolu'ya Kuzey Kürdistan diyebiliyor. Suriye Hatay'ı kendi parçası sayıyor. Bizim kaybettiklerimizi hayal bile edemememiz, bizden toprak taleplerini teşvik ediyor...

1915 Ermeni tehcirinden sadece iki yıl önce biten Balkan Savaşı'nda yok edilen Türklerin sayısı 1.45 milyon, Anadolu'ya sığınabilenler ise 410 bin (McCarthy aynı tablo)...

http://www.radikal.com.tr/haber.php?haberno=145080 (http://www.radikal.com.tr/haber.php?haberno=145080)

DeLaHoya
01.03.05, 18:43
Zwischen 1821 (Beginn des griechischen Aufstandes) und 1922 (Endphase des Befreiungskrieges in Anatolien) starben in etlichen Kriegen auf dem Balkan und im Kaukasus ca. 5 Millionen Türken/Muslime und ca. 5,4 Millionen flüchteten nach Anatolien.

Wieso spricht man bei diesen 10 Millionen Menschen nicht von Völkermord und systematischer Vertreibung?

Wieso dürfen griechische, armenische und kurdische Aktivisten Gebietsanspruche an die Türkei ("Konstantinopel, Westarmenien, Nordkurdistan...") reklamieren?

Thessaloniki war eine osmanische Stadt mit 70 % Türken und ist die Geburtsstadt Atatürks, darf die Türkei nun auch Gebietsansprüche gegenüber Griechenland geltend machen?

Dürfen die aus dem Balkan und dem Kaukasus vertriebenen Türken/Muslime Gebietsansprüche stellen? Dürfen sie ihre alte Heimat zurückverlangen?

In den Balkankriegen, also 2 Jahre vor dem Krieg in Ostanatolien und den Auseinandersetzungen mit den Armeniern, starben ca. 1,45 Millionen und flohen 410 Tausend Türken/Muslime nach Anatolien.

Evtl. war es ein Fehler von Atatürk, mit der Gründung der Republik die Vergangenheit auf sich beruhen zu lassen und einer neuen Zukunft entgegenzusehen. Nun haben die Armenier eine Art Copyright/Monopol auf den Begriff "Völkermord"

Die 10 Millionen ermordeten/vertriebenen Türken/Muslime haben das nachsehen, sie stehen in keinem Geschichtsbuch.

Der Schakal
01.03.05, 18:56
nur mal so als hinweiss....einen Völkermord an den Moslems in den balkankriegen 1912/13 wird von keinem Historiker bestritten...kennt dazu jemand vielleicht bücher?

DeLaHoya
01.03.05, 19:26
nur mal so als hinweiss....einen Völkermord an den Moslems in den balkankriegen 1912/13 wird von keinem Historiker bestritten...kennt dazu jemand vielleicht bücher?

Es wird aber auch nicht zum Thema gemacht. Ich wüsste jetzt nicht, dass Griechenland oder ein anderes Land dies so sehen.

DeLaHoya
05.09.05, 14:53
Zwischen 1821 (Beginn des griechischen Aufstandes) und 1922 (Endphase des Befreiungskrieges in Anatolien) starben in etlichen Kriegen auf dem Balkan und im Kaukasus ca. 5 Millionen Türken/Muslime und ca. 5,4 Millionen flüchteten nach Anatolien.

Wieso spricht man bei diesen 10 Millionen Menschen nicht von Völkermord und systematischer Vertreibung?

Wieso dürfen griechische, armenische und kurdische Aktivisten Gebietsanspruche an die Türkei ("Konstantinopel, Westarmenien, Nordkurdistan...") reklamieren?

Thessaloniki war eine osmanische Stadt mit 70 % Türken und ist die Geburtsstadt Atatürks, darf die Türkei nun auch Gebietsansprüche gegenüber Griechenland geltend machen?

Dürfen die aus dem Balkan und dem Kaukasus vertriebenen Türken/Muslime Gebietsansprüche stellen? Dürfen sie ihre alte Heimat zurückverlangen?

In den Balkankriegen, also 2 Jahre vor dem Krieg in Ostanatolien und den Auseinandersetzungen mit den Armeniern, starben ca. 1,45 Millionen und flohen 410 Tausend Türken/Muslime nach Anatolien.

Evtl. war es ein Fehler von Atatürk, mit der Gründung der Republik die Vergangenheit auf sich beruhen zu lassen und einer neuen Zukunft entgegenzusehen. Nun haben die Armenier eine Art Copyright/Monopol auf den Begriff "Völkermord"

Die 10 Millionen ermordeten/vertriebenen Türken/Muslime haben das nachsehen, sie stehen in keinem Geschichtsbuch.

Das ist ein älteres posting von mir, welches ich gerade per Zufall gelesen haben.



Es sollte jedoch klar sein, warum man die Veröffentlichung bzw. Übersetzung Justin McCarthys Buch "Death and Exile" nicht wünscht, denn die "christliche Leidensgeschichte" unter den Osmanen müsste dann komplett neu geschrieben werden.