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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Russlands Kampfpiloten schlecht ausgebildet?



Trojaner
03.03.05, 19:03
Laut Berichten, trainieren russische Kampfpiloten gerade einmal durchschnittlich 30 Stunden pro Jahr. Das ist kein Scherz! Im Vergleich dazu tranieren türkische Kampfpiloten 180 Stunden/Jahr. Dies läßt wohl die Schlussfolgerung zu, daß von der russischen Luftwaffe keine wirkliche Gefahr mehr für die NATO ausgeht!

Lest selbst:

"Eine grundlegende Verbesserung der Ausrüstungslage ist trotz eines größeren Wirtschaftswachstums nicht zu erwarten. Neue Systeme laufen seit Jahren in sehr kleinen Stückzahlen zu. Z.B. sind in der Luftwaffe nur etwa 22 Su-30 Flanker im Einsatz und die Beschaffung der Su-35 'Super Flanker' bereitet größte Schwierigkeiten. Probleme bereitet auch die Einsatzbereitschaft der Flugzeuge, durchschnittlich sollen die Piloten nur knapp über 30 Flugstunden/Jahr absolvieren können."
http://www.globaldefence.net/

"Humankapazitäten gefährdet

Laut Generaloberst Vladimir Mikhailov ist im Jahr 2003 die durchschnittliche Anzahl an Flugstunden pro Pilot wieder auf über 40 pro Jahr gestiegen. (...)
So fliegen z.B. die Piloten von Transportflugzeugen mit rd. 50 Flugstunden/Jahr mehr als doppelt so viel als Piloten von Kampfflugzeugen. Generalmajor Oleg Kolyada, Chef der Flugsicherheit der RFAF, spricht daher von einer unkontrollierbaren Desintegration der Kampffliegerei. Ebenfalls schlimm dürfte es mit der Marinefliegerei stehen. Das Durchschnittsalter der Piloten ist um 10-15 Jahre gestiegen und nichts hält diesen Trend. Von den Abfangjägerpiloten haben 98% das Alter von 40 Jahren erreicht oder überschritten, keiner ist unter 36 Jahre alt und nur 1% der Abfangjäger-Navigatoren sind unter 40 Jahre alt. Nur 3% der Piloten erster und zweiter Klasse und 11% der Navigatoren erster und zweiter Klasse sind unter 36 Jahre alt. Generalleutnant Victor Sokerin, Kommandant der Baltischen Flotte der russischen Marine befürchtet, dass in fünf Jahren von heute kein Pilot für Kampfaufgaben mehr zur Verfügung stehen wird, weil alle Erste-Klasse Piloten den Dienst verlassen haben werden. In den letzten 12 Jahren hat sich die Anzahl der Piloten in der Baltischen Flotte um über ein Drittel verringert. Die Piloten der Flotte flogen zuletzt gerade einmal fünf bis sieben Stunden pro Jahr(!) da nur 10% des benötigten Treibstoffes vorhanden ist. Etwa 50% seiner Piloten hätten im letzten Jahr überhaupt nur einen einzigen Flug absolviert und das auch nur um für die Nahrungsmittelzuteilung oder Auszeichnungen qualifiziert zu bleiben."
http://www.airpower.at/news04/0129_rfaf/