LAZ
04.03.05, 14:13
http://www.n24.de/boulevard/nus/index.php/n2005030319191700002
Das Hitler-Regime stand nach Recherchen eines Historikers kurz vor der Entwicklung einer einsatzfähigen Atombombe. Die Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) kündigte am Mittwoch "sensationelle" Forschungsergebnisse über die Entwicklung von Atomwaffen in Hitler-Deutschland kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges an. Diese seien in dem Buch "Hitlers Bombe" des Berliner Historikers Dr. Rainer Karlsch enthalten, das am 14. März in Berlin vorgestellt wird.
Das Buch stützt sich laut dem Verlag auf die Auswertung bislang unveröffentlichter Quellen sowie physikalische Gutachten und Messungen.
Karlsch beschreibt, wie deutsche Wissenschaftler 1944/45 auf Rügen und in Thüringen nukleare Bomben testeten. Dabei seien mehrere hundert Kriegsgefangene und Häftlinge ums Leben gekommen.
Neben Belegen für die Kernwaffenversuche habe Karlsch auch einen Entwurf für ein Plutoniumbombenpatent aus dem Jahr 1941 gefunden, schreibt die DVA. Der Historiker habe zudem zudem im Umland von Berlin "den ersten funktionierenden deutschen Atomreaktor" entdeckt.
Der amerikanische Historiker Mark Walker, ein international anerkannter Experte für die Nuklearwaffenentwicklung in der Zeit des Nationalsozialismus, sagte, die Arbeit von Karlsch beinhalte Zündstoff. "Ich halte seine Beweisführung für sehr überzeugend", sagte Walker der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag in New York.
http://www.gohrien.de/abombe.jpg
Das Hitler-Regime stand nach Recherchen eines Historikers kurz vor der Entwicklung einer einsatzfähigen Atombombe. Die Deutsche Verlags-Anstalt (DVA) kündigte am Mittwoch "sensationelle" Forschungsergebnisse über die Entwicklung von Atomwaffen in Hitler-Deutschland kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges an. Diese seien in dem Buch "Hitlers Bombe" des Berliner Historikers Dr. Rainer Karlsch enthalten, das am 14. März in Berlin vorgestellt wird.
Das Buch stützt sich laut dem Verlag auf die Auswertung bislang unveröffentlichter Quellen sowie physikalische Gutachten und Messungen.
Karlsch beschreibt, wie deutsche Wissenschaftler 1944/45 auf Rügen und in Thüringen nukleare Bomben testeten. Dabei seien mehrere hundert Kriegsgefangene und Häftlinge ums Leben gekommen.
Neben Belegen für die Kernwaffenversuche habe Karlsch auch einen Entwurf für ein Plutoniumbombenpatent aus dem Jahr 1941 gefunden, schreibt die DVA. Der Historiker habe zudem zudem im Umland von Berlin "den ersten funktionierenden deutschen Atomreaktor" entdeckt.
Der amerikanische Historiker Mark Walker, ein international anerkannter Experte für die Nuklearwaffenentwicklung in der Zeit des Nationalsozialismus, sagte, die Arbeit von Karlsch beinhalte Zündstoff. "Ich halte seine Beweisführung für sehr überzeugend", sagte Walker der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag in New York.
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