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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Handgelenks-Display für Israels Soldaten



LAZ
06.03.05, 00:01
http://ws1.orf.at/fz/image/262618_fp_232272.jpg

Die israelische Armee stattet ihre Bodentruppen seit kurzem mit kleinen Bildschirmen für das Handgelenk aus, auf die Aufklärungsbilder der weiteren Umgebung von unbemannten Flugzeugen übertragen werden.

Mit den Vorab-Informationen aus der Luft können die Soldaten feststellen, was sie hinter dem nächsten Berg oder in weiterer Ferne erwartet.

"Wir machen Science-Fiction-Filme wahr", erklärte Itzhak Beni, Chef des Elektronik-Herstellers Tadiran. Seit einem Jahr im streng geheimen Testeinsatz, wurde das System nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Das System verkürze die Zeit, die man zum Identifizieren und Angreifen eines Ziels benötige, von zehn bis zwölf Minuten auf wenige Sekunden. Dadurch bliebe dem Feind keine Zeit mehr zu fliehen, so Beni weiter.

30 Bilder pro Sekunde
Das LC-Display "V-RAMBO" [Video Receiver And Monitor for Battlefield Operations] ist knapp acht Zentimeter groß und wiegt um die hundert Gramm.

Es wird mit einem Klettverschluss um das Handgelenk geschnallt, damit der Soldat jederzeit beide Hände frei hat.

Das Gerät stellt die Luftbilder der Drohnen in Echtzeit mit 30 Bildern pro Sekunde dar und ist per Kabel mit Batterien, Empfänger und Antenne im Rucksack des Soldaten verbunden.

Bodenstationen sorgen dafür, dass die Bilder auch der richtigen Militär-Einheit übermittelt werden.


Unbemannte Bodenfahrzeuge
Tadiran hat zudem ein weiteres System zur Kontrolle unbemannter Bodenfahrzeuge vorgestellt.

Die "Gladiator" genannte Konsole ist mit einem kleinen Monitor und zwei Joysticks ausgestattet. Über einen Steuerknüppel kann das Fahrzeug selbst, mit dem anderen die Kamera bewegt werden.

Auf dem Bildschirm werden unterdessen Aufklärungsbilder aus der Luft und Umgebungskarten des Schlachtfeldes angezeigt.

Das System soll bei den US-Marines zum Einsatz kommen.

http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=262618&tmp=55321

AGM
06.03.05, 00:03
Typisch.

Israel das Technologiestaat eben.

LAZ
06.03.05, 00:04
Typisch.

Israel das Technologiestaat eben.Ja, Hi-Tec und Israel...

Kingpin
20.03.06, 01:06
Ja, Hi-Tec und Israel...

Gibts was neues über den Projekt ?

bekci
20.03.06, 06:06
wie war das

David gegen Goliath :gewalt:

Wolf
20.03.06, 06:17
Nun mal langsam......


Soooo ein toller Vorteil ist das nicht unbedingt. Vergesst nicht, dass Technik nicht nur bedient werden will, sondern auch stoeranfaellig ist.

Die Bilder werden von Drohnen aufgenommen. Damit sind es wahrscheinlich keine stehende Drohnen (zu leichtes Ziel), sondern Bilder aus fliegenden Modell-Flugzeugen, die sich an anderen Orten befinden und in anderen Winkeln bewegen.

Ob auch immer die richtigen Bilder an die richtigen Displays kommen, ist fraglich. Noch im Golfkrieg 1 sind Hubschrauber zur falschen Stelle geflogen, weil ein britischer Offizier anstelle des 6-stelligen Zahlencodes eine 6-stellige Telefonnummer eingegeben hatte. Das stand damals jedenfalls in einer deutschen Zeitung.

Ausserdem kann man leicht, waehrend man auf das Display sieht den Feind in 5 m Entfernung uebersehen...... "mit Daten ueberladen zu werden" (gerade visuelle Daten) ist auch nicht gut und uebersteigt die Kapazitaeten der Jungs an der Front, die meistens aus einfachen Verhaeltnissen kommen.

Es wird eher daruf hinauslaufen, dass die Bilder vom Gefechtsstand
ausgewertet werden und die Soldaten ueber Funk angewiesen werden. Das mit dem Display halte ich fur nicht praktikabel.

Atilla
21.03.06, 14:29
@Wolf

ich denke die Technik ist das ausgereifter als im Golfkrieg eins, mag das teil auch noch so schlecht sein, es ist dennoch ein vorteil!

TurkishWarLord
21.03.06, 16:49
:türk: Habt ihr schon bei N24 eine Doku über den Super Future Soldier gesehen, Israel ist zwar im Moment im Vorteil aber die Amis sind besser, die haben Helm Displays und müssen deswegen nicht auf den Arm schauen und somit bewirken das man eine Sekunde unachtsam ist was vor dem Soldaten geschieht. Im Helm Display ist ein Nachtsichtgerät, IRsichtgerät mit Intergriert das ist ein gewaltiger Vorteil, weil diese Geräte können so hieß es bis zu eiem Halben Km weit sehen und nicht nur das sondern per GPS wird auch Information übermittelt z.B. das in 3 Km ein Fluss kommt, und das man lieber nach Westen gehen soll weil dort eine Brücke ist. Ich finde ein Helm Display viel Effektiver als ein Armband Display, aber dennoch ist es ein Vorteil für die Soldaten wenn der Feind natürlich nicht 10m vor ihm steht verteht sich.

Greyson
21.03.06, 16:59
Nun mal langsam......


Soooo ein toller Vorteil ist das nicht unbedingt. Vergesst nicht, dass Technik nicht nur bedient werden will, sondern auch stoeranfaellig ist.

Die Bilder werden von Drohnen aufgenommen. Damit sind es wahrscheinlich keine stehende Drohnen (zu leichtes Ziel), sondern Bilder aus fliegenden Modell-Flugzeugen, die sich an anderen Orten befinden und in anderen Winkeln bewegen.

Ob auch immer die richtigen Bilder an die richtigen Displays kommen, ist fraglich. Noch im Golfkrieg 1 sind Hubschrauber zur falschen Stelle geflogen, weil ein britischer Offizier anstelle des 6-stelligen Zahlencodes eine 6-stellige Telefonnummer eingegeben hatte. Das stand damals jedenfalls in einer deutschen Zeitung.

Ausserdem kann man leicht, waehrend man auf das Display sieht den Feind in 5 m Entfernung uebersehen...... "mit Daten ueberladen zu werden" (gerade visuelle Daten) ist auch nicht gut und uebersteigt die Kapazitaeten der Jungs an der Front, die meistens aus einfachen Verhaeltnissen kommen.

Es wird eher daruf hinauslaufen, dass die Bilder vom Gefechtsstand
ausgewertet werden und die Soldaten ueber Funk angewiesen werden. Das mit dem Display halte ich fur nicht praktikabel.

die drohne erfasst und übermittelt an einen kommandorechner,dieser wertet aus und funkt die verwertbaren bilder und positionen an das gerät weiter.

im ersten GK war das system mit einer art PDA[für den squadleader,gps-karten und roten "feindlichen" punkten] und einem "fliegendem auge[heli]" schon sehr wohl brauchbar...auch in einer art prototypen-status.
der nachteil..den die israelis nun ausgemerzt haben zu scheinen...war das sehr leicht zivilisten als "rote" dargestellt wurden.