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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutschlands wahre Patrioten: Muslimische Frauenrechtlerinnen...



DeLaHoya
13.03.05, 11:47
Deutschlands wahre Patrioten
Muslimische Frauenrechtlerinnen avancieren zu Medienstars. Sie lehren die Deutschen Stolz auf das Grundgesetz und liberale Werte
...
Ein halbes Dutzend Frauenrechtlerinnen türkischer, kurdischer oder albanischer Abstammung tingelt seither durch Talk-Shows, schreibt in Zeitungen, veröffentlicht Bestsellerbücher über die Leiden muslimischer Frauen und sitzt jeden Tag irgendwo in der Republik auf einem Podium.
...
Die streitlustigen Damen sympathisieren in einigen Punkten sogar mit dem Feindbild aller politisch korrekten Gutmenschen, mit der rechtskonservativen dänischen Regierung...

Ähnliche Opferbiographien machen die Frauen nicht nur glaubwürdig, sondern auch interessant, was dem Absatz ihrer Bücher gut bekommt. Doch ihr Erfolg läßt sich nicht nur an der Präsenz in Medien und hochschnellenden Verkaufszahlen ablesen.

... Es ist wohl kein Zufall, daß Terre des Femmes Zuwanderinnen als Medienfiguren aufbaut und mit Ghostwritern und Kontakten versorgt.

Ein Grund für die enorme Resonanz dieser Frauen dürfte auch in ihrem schmeichelhaften Patriotismus bestehen. Denn sie alle bekennen sich dazu, "leidenschaftliche und stolze Verfassungspatrioten" zu sein. Ja, sie verlangen von alteingesessenen Deutschen sogar, wie Necla Kelek, ein neues "Selbstwertgefühl" und "Selbstbewußtsein ob ihrer Errungenschaften". Oder sie fordern wie Serap Cileli "endlich eine patriotische Liebe zum Grundgesetz zu entwickeln...

"Es ist absurd", sagt Seyran Ates, "aber gerade wir Zuwanderinnen ermahnen die Mehrheitsgesellschaft, an ihre Werte zu glauben. Ich bin stolz, die Werte des Grundgesetzes hier kennengelernt zu haben...

http://www.wams.de/data/2005/03/13/610182.html?s=1

DeLaHoya
13.03.05, 11:48
Bunlar cok cok akilli... Almanlardan daha da cok Alman olmaya calisiyorlar.

Almanlardan daha cok Alman olup Türkleri nasil temsil edebilirler? Bu soruyu kimse sormuyor.

Bular cok akilli, kurnaz ise biz cok mu aptaliz? Galiba öyleyiz.

canavar
13.03.05, 13:26
nun ja, mir ist das eigentlich scheiss egal, was die irgendwo verzapfen... das schlimme ist halt, dass sie in den talkshows ein millionenpublikum haben...

diese Verräter, die auf ihr eigenes volk losgehen, sind kein segen für uns türken, sowie es sich diese Personen etwa denken dürfen...

in dem man den deutschen suggeriert, man "lebe" für das deutsche Grundgesetz, und gleichzeitig in den nächsten Sätzen über die schlimmen seiten der immegranten redet, und nur von dieser Einseitigkeit, in ihrer extremen Form, dass eine minderheitserscheinung ist, wissen diese Personen zu reden, und dadurch ihre "Verkaufszahlen" in die Höhe steigen zu lassen....

sie suggerieren den Deutschen, dass sie perfekte integrierte wären, und das es dies andere nicht wären... das ist echt scheisse... die verkaufen ihr volk und ihre Ehre für Verkaufszahlen.. billige "Medien....."

canavar
13.03.05, 13:29
ich hoffe, dass die deutschen bald diese leute satt haben... aber mit dem immer näher rückenden eu-beitritt, werden im gegenteil, noch mehr solcher Mediengesteuerter "türken" auf die Bühne treten....

jaaa, manch Fernsehgesellschaft, denkt wohl, es müssen politische Pflichten ebracht werden :(

DeLaHoya
13.03.05, 14:17
...
sie suggerieren den Deutschen, dass sie perfekte integrierte wären, und das es dies andere nicht wären...

Ja, sie suggerieren das Bild des vollständig Integrierten ausländischen Mitbürgers:
1. Pfeift er auf seinen Nationalstolz und auf seine Geschichte
2. Pfeift er auf seine Religion
3. Ist er Feuer und Flamme für rechtskonservative westliche Werte (was eigentlich im Widerspruch zu 1. und 2. steht)
4. Wünscht er selber die Assimilation, ohne dass die Deutschen ihn dazu drängen müssen

deryatulga
11.07.06, 10:12
Patriotism is the last refuge of a scoundrel.

Boswell tells us that Samuel Johnson made this famous pronouncement that patriotism is the last refuge of a scoundrel on the evening of April 7, 1775. He doesn't provide any context for how the remark arose, so we don't really know for sure what was on Johnson's mind at the time.

Die Testerin
11.07.06, 13:04
Bu kadinlarin isi zor. Ich verstehe einfach die Türken nicht. Diese Sprüche à la "aslini inkar eden cingenedir" etc. Wenn man in ein fremdes Land geht, hat man sich anzupassen. Und das wollen viele Türken nicht. Gut, die Kultur sollte man aufrecht erhalten, aber dass das auch gleichzeitig die Unterdrückung der Frauen zur Folge hat... ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Wir Frauen haben einfach keinen Bock mehr darauf, uns unterzuordnen. Auch wenn das Ganze auf Missverständnissen beruhen sollte (denn man kann nicht unbedingt sagen, dass die Europäer in Sachen Frauen viel besser wären, im Gegenteil, z.B. diese Vertussung und Sexualisierung der Frauen ist diskriminierend). Ich denke, die Türken könnten da einen riesengrossen Beitrag machen zum Weg, eine Mitte zu finden. Und dass es da immer Vertreter beider Extreme gibt, dient der Sache letztendlich nur. Langsam kommt Bewegung in die Sache.

lg
Die Testerin

deryatulga
11.07.06, 13:24
Bu kadinlarin isi zor. Ich verstehe einfach die Türken nicht. Diese Sprüche à la "aslini inkar eden cingenedir" etc. Wenn man in ein fremdes Land geht, hat man sich anzupassen. Und das wollen viele Türken nicht. Gut, die Kultur sollte man aufrecht erhalten, aber dass das auch gleichzeitig die Unterdrückung der Frauen zur Folge hat... ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Wir Frauen haben einfach keinen Bock mehr darauf, uns unterzuordnen. Auch wenn das Ganze auf Missverständnissen beruhen sollte (denn man kann nicht unbedingt sagen, dass die Europäer in Sachen Frauen viel besser wären, im Gegenteil, z.B. diese Vertussung und Sexualisierung der Frauen ist diskriminierend). Ich denke, die Türken könnten da einen riesengrossen Beitrag machen zum Weg, eine Mitte zu finden. Und dass es da immer Vertreter beider Extreme gibt, dient der Sache letztendlich nur. Langsam kommt Bewegung in die Sache.

lg
Die Testerin

Kultur, wo ist denn hier die Kultur? Der Islam ist eine ästhetische Religion per se und die gegenwärtige islamische Welt stöhnt unter einem Haufen der Geschmacklosigkeiten. Es handelt sich hier um einen Akkulturationsprozess ohne Ersatz, eine sich beschleunigende Lumpenisierung. Der Weg, eine goldene Mitte zu finden, wurde schon angeschnitten, war aber einigen so schwierig und kompliziert, dass man ihn mit der billigen Dualismus-Ausrede verliess. Es war eine folgenschwere Kapitulation vor dem Ernst des Lebens.

zübeyde
11.07.06, 15:27
[QUOTE]Kultur, wo ist denn hier die Kultur? Der Islam ist eine ästhetische Religion per se und die gegenwärtige islamische Welt stöhnt unter einem Haufen der Geschmacklosigkeiten. Es handelt sich hier um einen Akkulturationsprozess ohne Ersatz, eine sich beschleunigende Lumpenisierung.


Mit großem Bedauern kann ich dem nur zustimmen. So sind auch meine Beobachtungen zum Teil.

Ich hatte gestern einen Artikel über neue Moscheenbauten in der Türkei gelesen. Es war mir schon zu sehr peinlich, allein es zu lesen. Oben Gebetshaus und unten Einkaufszentrum. Solche Bauten sollen wie Pilze aus dem Boden kommen. Nur ein Beispiel von dem, was tatsächlich noch wichtig ist. Kultur des Islams ?

Wenn Politik und Wirtschaftsinteressen sich sehr die Religion vereinnahmen wollen, kommen auch solche häßlichen Tatsachen zum Vorschein.

Nur noch peinlich.

mika
11.07.06, 17:32
Nur noch peinlich. Im Islam gibt es aber nicht diesen Widerspruch zwischen Handel und Wandel und der Religion. Das ist eine typisch christliche Vorstellung. Gerade in einem säkularen Staat, wo die Religion nicht mit Steuern gepäppelt wird, sondern sich selbst finanzieren muß, sind die Läden an der Moschee sinnvoll. Aus den Ladenflächen werden die Betriebskosten der Moschee finanziert. Das ist nicht anrüchig. Das gab es schon immer. Auch in Mausoleen wie den Tadj Mahal sind Basarräume eingebaut. Seit der Frühzeit des Islam gibt es das, daß Basar und Moschee unmittelbar aneinanderliegen.

deryatulga
11.07.06, 17:36
Im Islam gibt es aber nicht diesen Widerspruch zwischen Handel und Wandel und der Religion. Das ist eine typisch christliche Vorstellung. Gerade in einem säkularen Staat, wo die Religion nicht mit Steuern gepäppelt wird, sondern sich selbst finanzieren muß, sind die Läden an der Moschee sinnvoll. Aus den Ladenflächen werden die Betriebskosten der Moschee finanziert. Das ist nicht anrüchig. Das gab es schon immer. Auch in Mausoleen wie den Tadj Mahal sind Basarräume eingebaut. Seit der Frühzeit des Islam gibt es das, daß Basar und Moschee unmittelbar aneinanderliegen.

Ja und zwar nennt man so etwas Kulliya Külliye auf Türkisch. Jeder grossen Moschee gehören Hochschule, Armenküche, Bad usw. Um deren Erhalt werden
einige Geschäftsräume gestiftet. Nur sie sollen nicht unbedingt einen architektonischen Tiefpunkt bilden.

mika
11.07.06, 17:44
Nur sie sollen nicht unbedingt einen architektonischen Tiefpunkt bilden. gut gesagt! :lach:

Ali Ria Ashley
11.07.06, 22:11
Noch so eine…



warum redet eigentlich niemand über die rund 150 Grün und blau geschlagenen Deutschen Frauen, die in die Frauen Häuser flüchten?


Jeden Tag! Diese angeblichen Frauenrechtlerinnen haben meine zutiefst empfundene Verachtung, da Sie meiner Meinung nicht für die Rechte der Frauen kämpfen, sondern und vielmehr um ihren Kontostand.

Es ist ein Gefühl! Das kennt ihr doch auch… mach als Türke in einer Runde von Deutschen einen Türkenwitz. Der kommt 1000 mal besser, als wenn ihn ein Deutscher macht.

Und plötzlich bist Du dabei, auf der anderen Seite… scheinbar. Aber nicht wirklich. Sie werden Dich noch mehr verachten und Deine Schwestern und Brüder… auch. Und am ende stehst Du alleine da Cilelikelepcepissikce .

Nein, unsere Kultur, unsere Lebensart hat sich über Jahrtausende bewährt. Ein jeder hat seine Rolle. Die Frau, der Mann , das Kind. Was wollen uns diese Leite sagen? Was sollen wir tun? Sollen wir so wie Sie leben? Gleichberechtigt? Dass ich nicht Lache. Ich bin der Mann und ich bin Verantwortlich für das Glück und die Ehre meiner Familie. Chauvinismus hin und her, wir sind so und nicht anders und wir lassen uns nicht von ein par Damen und Herren, die sich im Applaus von Kritikern am Islam, an unserer Lebensart, suhlen nicht verbiegen.

JETZT ERST RECHT NICHT!!!:türkiye:

Ali Ria Ashley
11.07.06, 22:23
Bu kadinlarin isi zor. Ich verstehe einfach die Türken nicht. Diese Sprüche à la "aslini inkar eden cingenedir" etc. Wenn man in ein fremdes Land geht, hat man sich anzupassen. Und das wollen viele Türken nicht. Gut, die Kultur sollte man aufrecht erhalten, aber dass das auch gleichzeitig die Unterdrückung der Frauen zur Folge hat... ist einfach nicht mehr zeitgemäss. Wir Frauen haben einfach keinen Bock mehr darauf, uns unterzuordnen. Auch wenn das Ganze auf Missverständnissen beruhen sollte (denn man kann nicht unbedingt sagen, dass die Europäer in Sachen Frauen viel besser wären, im Gegenteil, z.B. diese Vertussung und Sexualisierung der Frauen ist diskriminierend). Ich denke, die Türken könnten da einen riesengrossen Beitrag machen zum Weg, eine Mitte zu finden. Und dass es da immer Vertreter beider Extreme gibt, dient der Sache letztendlich nur. Langsam kommt Bewegung in die Sache.

lg
Die Testerin


Wenn Du kein Bock hast, dann wünsche ich Dir viel Glück bei Deiner neuen Familie… wir sind eine stolze Minderheit hier. Wir haben eine eigenständige Kultur, die älteste auf diesem Planeten, die werden wir bewahren ob mit oder ohne Dich. Kein Bock… tja, dann ändere Deinen Namen auf Petra oder Anna Müller, lass Dich taufen und verachte die Türken. Dass wäre nur konsequent. Das willst Du doch sein oder? Kellek und Cilleli sind toll nicht wahr? Warum nur verachte ich diese Frauen so sehr, obwohl ich kein Mensch bin, der irgendwen sonst verachtet?

zübeyde
11.07.06, 22:29
[QUOTE] Ich bin der Mann und ich bin Verantwortlich für das Glück und die Ehre meiner Familie.

Mich nerven auch die ständige Attacken. Aber auch sind wir nicht nur die "Besten". Etwas auch an Selbstkritik finde ich gar nicht schlecht.
Kultur- und Islamkritiker haben wir auch in der Türkei. Ist doch legitim oder ?
Aber die gnadenlose Verallgemeinerung ist natürlich nicht schön und wirft Fragen nach den Gründen auf und verstimmt uns ab und zu. :rolleyes:

Ali Ria Ashley
11.07.06, 22:32
Wie kommt es dass ich gerade an Judas und die 30 Silberlinge denke… wo wir schon bei dem Christentum und diesen tollen Frauenrechtlerinnen sind…

zübeyde
11.07.06, 22:35
Wie kommt es dass ich gerade an Judas und die 30 Silberlinge denke… wo wir schon bei dem Christentum und diesen tollen Frauenrechtlerinnen sind…


Judas war doch ein Mann. Ein Verräter ! :rolleyes:

Ali Ria Ashley
11.07.06, 22:38
[quote=Ali Ria Ashley]



Mich nerven auch die ständige Attacken. Aber auch sind wir nicht nur die "Besten". Etwas auch an Selbstkritik finde ich gar nicht schlecht.
Kultur- und Islamkritiker haben wir auch in der Türkei. Ist doch legitim oder ?
Aber die gnadenlose Verallgemeinerung ist natürlich nicht schön und wirft Fragen nach den Gründen auf und verstimmt uns ab und zu. :rolleyes:


Natürlich habe wir auch ziemlich unterbelichtete Männer in unseren Reihen, die keine Familie führen können und zuschlagen, dass gibt es überall. Nur verdammt noch mal, Hunderttausende und auch ich gehören nicht dazu und ich finde es schlicht weck zum kotzen, dass so verallgemeinert wird. Zumal, wenn man den Sinn dahinter weiß… nämlich die Demoralisierung unserer Minderheit, das in Frage stellen unserer Lebensart. Tja, daran werden Sie sich wohl die Zähne ausbeißen.

Ali Ria Ashley
11.07.06, 22:41
Judas war doch ein Mann. Ein Verräter ! :rolleyes:


Es gibt auch feminine Judasse... das mit dem Verräter, tja dass ist richtig für jene und dass mit den 30 Silberlingen, passt doch...

zübeyde
11.07.06, 22:50
Es gibt auch feminine Judasse... das mit dem Verräter, tja dass ist richtig für jene und dass mit den 30 Silberlingen, passt doch...


Als wahre Frauenrechtlerinnen erkenne ich sie auch nicht an. Ich denke es sind sehr einseitige Kritiken von ihnen ständig zu hören.

Allerdings würde ich - ich weiß tust Du auch nicht - aber nicht alle Frauenrechtlerinnen oder Menschenrechtlerinnen - das Wort benutze ich lieber - nicht alle mit Cilelis und Keleks in Verbindung bringen wollen. Denn es gibt sicher unter ihnen, die tatsächlich notwendige Arbeit tun - z.B. wo es wirklich Unterdrückung gibt. Aber Keleks sind zu sehr behaftet in ihren eigenen Komplexen. Nicht einmal Frauenrechtlerin könnte ich sie nennen.
Disqualifiziert in jeder Hinsicht.

Die Testerin
11.07.06, 23:05
Wenn Du kein Bock hast, dann wünsche ich Dir viel Glück bei Deiner neuen Familie… wir sind eine stolze Minderheit hier. Wir haben eine eigenständige Kultur, die älteste auf diesem Planeten, die werden wir bewahren ob mit oder ohne Dich. Kein Bock… tja, dann ändere Deinen Namen auf Petra oder Anna Müller, lass Dich taufen und verachte die Türken. Dass wäre nur konsequent. Das willst Du doch sein oder? Kellek und Cilleli sind toll nicht wahr? Warum nur verachte ich diese Frauen so sehr, obwohl ich kein Mensch bin, der irgendwen sonst verachtet?

was haste davon, wenn du nur mit dem finger auf andere zeigst? ooooh, die deutschen sind ja sooo schlimm. wir türken sind viiiiel besser. ich bin nicht blauäugig und setze mich auch mit den negativen seiten unserer kultur auseinander. die türken in deutschland sind extrem intolerant und verschlossen. sie wollen sich nicht integrieren, sondern lassen ihre frauen und männer lieber leiden. und da gibt es genug geschichten, die das untermauern.
die testerin

Die Testerin
11.07.06, 23:05
Wenn Du kein Bock hast, dann wünsche ich Dir viel Glück bei Deiner neuen Familie… wir sind eine stolze Minderheit hier. Wir haben eine eigenständige Kultur, die älteste auf diesem Planeten, die werden wir bewahren ob mit oder ohne Dich. Kein Bock… tja, dann ändere Deinen Namen auf Petra oder Anna Müller, lass Dich taufen und verachte die Türken. Dass wäre nur konsequent. Das willst Du doch sein oder? Kellek und Cilleli sind toll nicht wahr? Warum nur verachte ich diese Frauen so sehr, obwohl ich kein Mensch bin, der irgendwen sonst verachtet?

was haste davon, wenn du nur mit dem finger auf andere zeigst? ooooh, die deutschen sind ja sooo schlimm. wir türken sind viiiiel besser. ich bin nicht blauäugig und setze mich auch mit den negativen seiten unserer kultur auseinander. die türken in deutschland sind extrem intolerant und verschlossen. sie wollen sich nicht integrieren, sondern lassen ihre frauen und männer lieber leiden. und da gibt es genug geschichten, die das untermauern. was haben die türken nur gegen anpassung?

die testerin

Ali Ria Ashley
11.07.06, 23:16
was haste davon, wenn du nur mit dem finger auf andere zeigst? ooooh, die deutschen sind ja sooo schlimm. wir türken sind viiiiel besser. ich bin nicht blauäugig und setze mich auch mit den negativen seiten unserer kultur auseinander. die türken in deutschland sind extrem intolerant und verschlossen. sie wollen sich nicht integrieren, sondern lassen ihre frauen und männer lieber leiden. und da gibt es genug geschichten, die das untermauern. was haben die türken nur gegen anpassung? unsere religion ist von haus aus tolerant. eine schande.

die testerin



Wie schon erwähnt: Ich wünsche Dir noch viel Spaß in Deiner neuen Familie. Wir hingegen lassen uns nicht demoralisieren.



Im übrigen sind nicht wir es, die intolerant sind, dass ist barer Unsinn. Aber wem erzähle ich das… stell Dich doch hin mit Deinen Kelleks und Cillelis, vielleicht bekommst Du ja sogar einen Preis, hm? Unsere Eigenständige Kultur ist Jahrtausende alt, Sie wird weiter existieren, wie gesagt mit oder ohne Dich. Es spielt keine Rolle. Wir sind eine große und starke Gemeinschaft.

Die Testerin
11.07.06, 23:20
was soll das WIR und IHR??? wenns so einfach wäre, würdest du dir den mund nicht fusselig reden :motz: in diesem forum...

Sufi
12.07.06, 08:37
Wenn Du kein Bock hast, dann wünsche ich Dir viel Glück bei Deiner neuen Familie… wir sind eine stolze Minderheit hier. Wir haben eine eigenständige Kultur, die älteste auf diesem Planeten, die werden wir bewahren ob mit oder ohne Dich. Kein Bock… tja, dann ändere Deinen Namen auf Petra oder Anna Müller, lass Dich taufen und verachte die Türken. Dass wäre nur konsequent. Das willst Du doch sein oder? Kellek und Cilleli sind toll nicht wahr? Warum nur verachte ich diese Frauen so sehr, obwohl ich kein Mensch bin, der irgendwen sonst verachtet?

Lieber Ali Ria Ashely, meiner Meinung nach, sollte die türkische Diaspora in Deutschland und andernorts farbenfroh und geschlossen auftreten. Meine Erfahrung zeigt, dass die Diaspora – ob nun griechischer, jüdischer, armenischer oder wie im vorliegenden Fall türkischer Ausprägung – trotz sehr vielen Unterschieden (orthodox, liberal, kopftuchbejahend, laizistisch und dgl.) dennoch einen gemeinsamen Nenner haben: Angehörige dieser Diaspora wollen aufgrund ihrer Leistungen von der Mehrheit genauso anerkannt und respektiert sein, wie dies bei Angehörigen der Mehrheit auch der Fall ist. Mit anderen Worten geht es darum, in Augenhöhe an der Gesellschaft teilzunehmen; nicht mehr und nicht weniger! Dafür ist von der Mehrheit eine grundsätzlich soziale Offenheit und Durchlässigkeit gefordert. Demgegenüber ist von der Minderheit/Diaspora die Aufgeschlossenheit nötig, das Angebot der Mehrheit an der Teilnahme am Gesellschaftsleben anzunehmen. Damit das Wechselspiel funktioniert ist nach meinem Dafürhalten eine Grundvoraussetzung der rationale Zusammenhalt der Diaspora-Angehörigen aufgrund des vorgenannten grössten gemeinsamen Nenners sehr wichtig. Wenn die Interessen nicht gebündelt auftreten, so wird die Mehrheit die gemeinsamen Interessen der Diaspora Angehörigen kaum oder gar nicht wahrnehmen. Deshalb fordere ich von mir und auch von Menschen wie Du es bist lieber Ali Ria Asheley: Richtet bitte Euer Augenmerk auf die – wenn auch wenig vorhandenen – Gemeinsamkeiten. Andernfalls werden alle Mitglieder der türkischen Minderheit – ob nun liberal oder eher konservativ-nationalistisch – verlieren. Es liegt an Dir, mir, an uns allen...

Heinz Ballermann
12.07.06, 09:05
Lieber Ali Ria Ashely, meiner Meinung nach, sollte die türkische Diaspora in Deutschland und andernorts farbenfroh und geschlossen auftreten. Meine Erfahrung zeigt, dass die Diaspora – ob nun griechischer, jüdischer, armenischer oder wie im vorliegenden Fall türkischer Ausprägung – trotz sehr vielen Unterschieden (orthodox, liberal, kopftuchbejahend, laizistisch und dgl.) dennoch einen gemeinsamen Nenner haben: Angehörige dieser Diaspora wollen aufgrund ihrer Leistungen von der Mehrheit genauso anerkannt und respektiert sein, wie dies bei Angehörigen der Mehrheit auch der Fall ist. Mit anderen Worten geht es darum, in Augenhöhe an der Gesellschaft teilzunehmen; nicht mehr und nicht weniger! Dafür ist von der Mehrheit eine grundsätzlich soziale Offenheit und Durchlässigkeit gefordert. Demgegenüber ist von der Minderheit/Diaspora die Aufgeschlossenheit nötig, das Angebot der Mehrheit an der Teilnahme am Gesellschaftsleben anzunehmen. Damit das Wechselspiel funktioniert ist nach meinem Dafürhalten eine Grundvoraussetzung der rationale Zusammenhalt der Diaspora-Angehörigen aufgrund des vorgenannten grössten gemeinsamen Nenners sehr wichtig. Wenn die Interessen nicht gebündelt auftreten, so wird die Mehrheit die gemeinsamen Interessen der Diaspora Angehörigen kaum oder gar nicht wahrnehmen. Deshalb fordere ich von mir und auch von Menschen wie Du es bist lieber Ali Ria Asheley: Richtet bitte Euer Augenmerk auf die – wenn auch wenig vorhandenen – Gemeinsamkeiten. Andernfalls werden alle Mitglieder der türkischen Minderheit – ob nun liberal oder eher konservativ-nationalistisch – verlieren. Es liegt an Dir, mir, an uns allen...

Genau! Werft all eure Meinungen über Bord. Stichwort: Gleichschaltung. Alle Ansichten müssen zurücktreten, denn der Feind am Horizont heißt Deutschland. :türkiye:

Sufi
12.07.06, 09:09
Genau! Werft all eure Meinungen über Bord. Stichwort: Gleichschaltung. Alle Ansichten müssen zurücktreten, denn der Feind am Horizont heißt Deutschland. :türkiye:

Karl-Heinz-Dieter Ballermann statt Dich in stupender und stetiger Form als hässlicher Deutscher zu outen, könntest Du doch auch mal Deine turcophile Haltung (ich denke, ein Minimum davon ist doch hier erforderlich - es sei denn Du bist Masochist) sprechen lassen. Stattdessen tritts Du hier als deutscher Machiavelli auf und predigst "divide et impera" (teile und herrsche). Jammerschade meine Lieber...

zübeyde
12.07.06, 09:10
Genau! Werft all eure Meinungen über Bord. Stichwort: Gleichschaltung. Alle Ansichten müssen zurücktreten, denn der Feind am Horizont heißt Deutschland. :türkiye:


Na, na, na wer spricht hier vom Feind ? Mal nicht übetreiben. Alle Minderheiten auf dieser Welt haben einen "gemeinsamen Nenner" und "gemeinsame Ziele". Das ist ganz normal.

Oder, es geht auch anders:

"Teile und Regiere" :aferin:. Na gefällts besser ? :rolleyes:

Heinz Ballermann
12.07.06, 09:31
Na, na, na wer spricht hier vom Feind ? Mal nicht übetreiben. Alle Minderheiten auf dieser Welt haben einen "gemeinsamen Nenner" und "gemeinsame Ziele". Das ist ganz normal.

Oder, es geht auch anders:

"Teile und Regiere" :aferin:. Na gefällts besser ? :rolleyes:

Klar hab ich etwas überzogen, wem das nicht auffällt dem kann ich auch nicht weiterhelfen.
Trotzdem finde ich die Pauschalaussage, man solle Differenzen vergessen um gemeinsame Ziele zu verfolgen für schwierig. Welche gemeinsamen Ziele überhaupt?

Sufi
12.07.06, 09:40
Klar hab ich etwas überzogen, wem das nicht auffällt dem kann ich auch nicht weiterhelfen.
Trotzdem finde ich die Pauschalaussage, man solle Differenzen vergessen um gemeinsame Ziele zu verfolgen für schwierig. Welche gemeinsamen Ziele überhaupt?

Nun Karl-Heinz-Dieter Ballermann diese gemeinsamen Ziele sind transparent, mehrfach erwähnt, selbstredend sowie klar und deutlich Deinesgleichen unerträglich:


Das Zusammenleben der Diaspora mit der Mehrheit
auf gleichberechtigter Augenhöhe!

zübeyde
12.07.06, 09:43
Klar hab ich etwas überzogen, wem das nicht auffällt dem kann ich auch nicht weiterhelfen.
Trotzdem finde ich die Pauschalaussage, man solle Differenzen vergessen um gemeinsame Ziele zu verfolgen für schwierig. Welche gemeinsamen Ziele überhaupt?


Nur als Beispiel der bevorstehende "Integrationsgipfel". Da wäre es auch wichtig, die Wünsche der türkischen Einwanderer möglichst auf einen Nenner zu bringen, damit keine Missveständnisse entstehen. Es sind Themen wie Sprachförderung, Themen über Religionsangelegenheiten etc.pp.

Wenn dann nun jeder für sich was anderes äußert und man nicht einigermaßen sich über Grundsätze einigen kann, dann wirds schwierig.

Stelle Dir mal vor, die Bundesregierung würde sich untereinander über diesen Inte-Gipfel so ziemlich uneinig sein, dann könnte sie diesen auch gar nicht erst ins Leben rufen.

Sufi
12.07.06, 09:44
12. Juli 2006, Neue Zürcher Zeitung
Emanzipation im Namen des Islams

Muslimische Frauen proklamieren den «Gender Jihad»

Nicht nur im Westen wird die Stellung der Frau im Islam heftig und kritisch diskutiert. Auch unter gläubigen Musliminnen gibt es eine Bewegung, die nach einem aus dem Geist des Islams heraus entwickelten, progressiven Verständnis der Geschlechterrollen sucht.

Noch vor zehn Jahren interessierte sich in Europa kaum jemand für islamische Kultur, Religion und Gesellschaft. Erst mit den Anschlägen auf die «Twin Towers» in New York und den Kriegen in Afghanistan und dem Irak wurde der Islam zum Thema auch für eine breitere Öffentlichkeit. Nach der endlosen Serie von verheerenden Attentaten dominiert heutzutage die Diskussion über das Verhältnis des Islams zum Terrorismus. Andere Aspekte islamischer Kultur sind in den Hintergrund geraten. Einzige Ausnahme ist der Themenkomplex «Frau und Islam», der immer wieder hitzige Debatten auslöst. Ist die islamische Frau ein armes, unterdrücktes Wesen, oder geniesst sie eine Freiheit, die Europäer, geblendet von Vorurteilen und Klischees über den Orient, nicht verstehen können?
Eine Frage, über die der in Pakistan aufgewachsene Islamkritiker Ibn Warraq nicht lange nachdenken muss. Für ihn ist die muslimische Frau ein unfreies Wesen, dem der gesellschaftliche Status der Minderwertigkeit anhaftet. Die Schuld daran liege nicht an einer falschen Interpretation des Islams, wie viele meinten, sondern sei vielmehr der islamischen Glaubenslehre selbst inhärent. Diese These seines unlängst erschienenen Buches, «Warum ich kein Moslem bin», dürfte gerade im Westen, nicht nur bei Feministinnen alter Schule, gut ankommen. Sie passt zum Bild vom «terroristischen Islam», einer Religion, die generell rückwärts gewandt, antidemokratisch und auf patriarchalischen Strukturen gegründet ist. Ein System, das nicht reformiert werden kann und sich am besten ins Museum der Geschichte verabschieden sollte.

Glaube und Gleichberechtigung

Für Asra Nomani sind das die «üblichen Pauschalisierungen», die eine produktive Auseinandersetzung mit dem Islam verhindern. Die amerikanische Journalistin und Buchautorin ist Teil einer immer grösser werdenden Bewegung von muslimischen Frauen, die seit Anfang der 1990er Jahre weltweit für weibliche Emanzipation und Reformen innerhalb des Islams kämpfen. «Islam und Feminismus sind kein Widerspruch», sagt Asra Nomani. «Im Gegenteil, Emanzipation passt sehr gut zu den frühen Lehren unserer Religion und gibt Hoffnung, den Extremismus zu überwinden.» Die Journalistin kämpft in den USA für die «Seele des Islams». Andere Frauen sind in Pakistan (Asma Barlas), in Iran (Ziba Mir- Hossein) oder in Libanon (Azizia al-Hibri) aktiv. Als Feministinnen wollen diese Frauen allerdings nur ungern bezeichnet werden - verständlicherweise, da Feminismus ein säkularer, westlicher Begriff ist. Man bevorzugt den Terminus «Gender Jihad», der auch das Motto einer internationalen Konferenz war, die letzten Oktober in Barcelona stattfand. Rund 250 Frauen trafen sich zum ersten Mal, um über gemeinsame Strategien im Kampf für Gleichberechtigung nachzudenken.
Unter Gleichberechtigung wird prinzipiell nichts anderes als im Westen verstanden: rechtliche Gleichstellung sowie ein vollkommenes Selbstbestimmungsrecht der Frau, allerdings unter dem Banner der Religion. Das Tragen eines Kopftuchs oder eines Schleiers ist damit nicht automatisch verbunden. «Es ist nicht der Islam, der Frauen das Kopftuch vorschreibt, sondern es sind die Gelehrten», schrieb Asar Nomani in einem Artikel für die «Washington Post».
Schützenhilfe bekommen die «Jihadistinnen» mittlerweile auch von ungewohnter Seite. In Marokko hat sich die als sehr konservativ geltende Bewegung «Gerechtigkeit und Spiritualität» dem Streben nach Gleichberechtigung angeschlossen. «Die Geschichte des Islams ist eine Geschichte des Machismo», erklärt Nadia Yassine, die Führerin der Bewegung. «Immer wieder waren es Männer, die die heiligen Texte interpretiert haben. Das muss sich ändern.»

Erste Schritte

Durch eine zeitgemässe Auslegung («ijtihad») und Analyse («tafsir») durch Frauen soll ein neuer Kanon entstehen, der dem eigentlichen Islam entspricht, wie er im 7. Jahrhundert zu Zeiten des Propheten Mohammed praktiziert wurde. Der Koran gehe nämlich von einer absoluten Gleichberechtigung der Geschlechter aus, niemand dürfe dem anderen überlegen sein. «Ein stammesrechtliches Patriarchat hat nichts mit diesem Ideal des Korans zu tun», so Nadia Yassine. In ihrem Heimatland Marokko wurde 2003 das Familienrecht («Mudawana») zugunsten der Frau geändert. Was in der islamisch-arabischen Welt als historischer Schritt in Richtung vollkommene Gleichberechtigung der Geschlechter gilt, ist für Nadia Yassine allerdings nicht genug. «Das sind nur halbherzige Massnahmen, da muss noch viel mehr geschehen», meint die 46-Jährige.
Beistand für den «Gender Jihad» kommt auch völlig unerwartet aus einer eigentlich sehr obskuren Richtung. Der sudanesische Islamistenführer Hassan at-Turabi sprach sich unlängst in Khartum für eine absolute Gleichheit von Mann und Frau aus, wofür ihn postwendend muslimische Gelehrte wegen Apostasie vor Gericht bringen wollen. At-Turabi plädierte für das bisher verbotene gemeinsame Gebet von Frauen und Männern in der Moschee. Ausserdem solle eine muslimische Frau ohne Probleme einen Christen oder Juden heiraten können. Alles andere sei «unmodern und rückwärts gerichtet», erklärte der 74-jährige Theologe, der einst Usama bin Ladin 1991 bis 1996 Asyl gewährt hatte.
Für die Frauen des «Gender Jihad» kann das als weiterer Erfolg gewertet werden. Die innerkulturelle Auseinandersetzung über die Rolle der Frau im Islam ist in Bewegung, und das transnational. In Südafrika, den USA und zuletzt sogar auch in der Türkei beteten Frauen und Männer trotz allen Widerständen gemeinsam in Moscheen. In Malaysia versuchen die «Schwestern des Islams» eine Neufassung des Familiengesetzes positiv zu beeinflussen. In Nigeria überzeugte die Frauenorganisation «Baobab» Scharia-Richter, bei ihrem Urteil gegen die Tradition zu entscheiden. Zwei Frauen, die wegen Ehebruchs angeklagt waren und denen die Todesstrafe drohte, wurden so freigesprochen.
Anlass zu Euphorie sei das allerdings nicht. «Es ist ein sehr, sehr langer Weg», meint Nadia Yassine, jedoch ohne einen Anflug von Resignation. «Es wird viele Jahre dauern, bis sich Denkmuster und Verhaltensweisen verändert haben.»

Veränderung von innen her

Vielleicht muss es gar nicht so lange dauern, Systeme können nicht immer reglos in sich verharren. «Gender Jihad» ist der Versuch, ein System langsam von innen her zu verändern, ohne die Grundprinzipien anzugreifen - die beste Voraussetzung für eine Weiterentwicklung. Der Koran wird nicht angezweifelt, sondern nur aus einer weiblichen Perspektive neu gelesen und neu interpretiert.
Ganz anders wäre es, wenn die «Jihadistinnen» mit dem Werk Christoph Luxenbergs argumentierten, das eigentlich sehr hilfreich für einen weiblichen Blick auf den Koran wäre. Luxenberg hat die These aufgestellt, dass es in der heiligen Schrift des Islams falsche Lesarten gibt, die auf einen männlichen «Lapsus» zurückzuführen sind. Im Paradies warten keine Jungfrauen, sondern Trauben auf die Märtyrer, und der Schleier bzw. das Kopftuch der Frauen erweist sich nur als Gürtel, den man als Zeichen der Keuschheit um die Hüften trägt.
Dies wäre allerdings ein grosser Sprung, da damit die traditionelle Unantastbarkeit und Unfehlbarkeit des Korans in Frage gestellt wird. Ein Vorgang, der für Christen und ihre Bibel nichts Neues ist, für islamische Gesellschaften jedoch käme er einer Revolution gleich.
Aber wer weiss, vielleicht ist das der nächste Schritt des «Gender Jihad», der von sich auch behauptet, ein «Jihad des Friedens» zu sein.
Alfred Hackensberger

Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter: http://www.nzz.ch/2006/07/12/fe/articleE40ZV.html (http://nzz.ch/2006/07/12/fe/articleE40ZV.html)
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zübeyde
12.07.06, 09:56
Muslimische Frauen proklamieren den «Gender Jihad»

Nicht nur im Westen wird die Stellung der Frau im Islam heftig und kritisch diskutiert. Auch unter gläubigen Musliminnen gibt es eine Bewegung, die nach einem aus dem Geist des Islams heraus entwickelten, progressiven Verständnis der Geschlechterrollen sucht.


Frauen in Marokko und Aegypten waren zu diesem Thema immer aktiv - selbstverständlich unter den gegebenen Umständen - .Ich habe großen Respekt vor diesen Frauen. Sie tun ihre Arbeit in ihren Ländern und für sich selbst, anstatt sich die Stimme anderer zu holen, die die jeweilige Gesellschaft nicht so gut kennt und auch zu schätzen weiß.

Yakamoz
04.09.06, 12:14
Porträt
Die Leiden der Seyran Ates

Nach gewalttätigen Übergriffen schließt die Berliner Anwältin und Islamkritikerin ihre Kanzlei. Eine Kämpferin für Menschenrechte resigniert.

Von Mariam Lau
Nun gibt sie auf. Seyran Ates, Anwältin, Autorin, Menschenrechtsaktivistin, war am vergangenen Mittwoch auf dem Weg vom Gerichtsgebäude in Berlin Kreuzberg an einem U-Bahnhof vom schreienden Ehemann einer Mandantin angegriffen worden. "Du Hure", habe der Mann gebrüllt, "welche Flausen setzt du meiner Frau in den Kopf?" Niemand half, als Mehmet O. auf Ates, ihre Mandantin und eine weitere Frau einschlug.
Nun zieht die 42-Jährige die Konsequenzen. Sie hat ihre Zulassung als Anwältin zurückgegeben, und auch die Mitgliedschaft in der Frauenrechtsorganisation Terre de femmes. "Aufgrund einer akuten Bedrohungssituation ist mir wieder mal allzu deutlich vor Augen geführt worden, wie gefährlich die Arbeit als Rechtsanwältin ist und wie wenig ich als Einzelperson geschützt war und bin", erklärt Ates.

Die "Flausen", von denen der eifersüchtige Ehemann sprach, sind Teil des biografischen Abenteuers, das die Autorin Seyran Ates mit ihren Kolleginnen Necla Kelek, Serap Cileli oder Ayaan Hirsi Ali verbindet. Lange bevor sie "Feminismus" als das hätten nennen können, was sie umtrieb, war ihr Freiheitsdrang eigentlich ein kleines Wunder. Wer kann schon erklären, warum von den vielen Mädchen aus Anatolien, die mit ihren Müttern den Vätern hinterher ins Eldorado Deutschland aufbrachen, gerade diese sich entschlossen, alles über Bord zu werfen, was sie gekannt und gelernt hatten? Plötzlich grausam zu finden, was für Generationen vor ihnen schlichte Normalität war - Beschneidungen der Jungen, Hochzeitsnächte mit blutigem Laken, die von den Beteiligten in Angst und Schrecken absolviert werden, Schläge, sadistische Exzesse, Zwangsehen, Demütigungen und schlechte Witze? Wie entsteht plötzlich Individualität, wo vorher nur ein Kollektiv war?
Kaum ein Rezensent hat erkannt, dass diese Bücher nicht die "kitschige Betroffenheitsliteratur" sind, als die sie die sogenannten "Migrationsforscher" gern abqualifiziert haben, sondern der klassische Typus des Entwicklungsromans. Die Leiden der jungen A.
Zehn Jahre war Seyran Ates alt, als ihr klar war, dass das Leben in einer Einzimmerwohnung im Berliner Wedding unter der Tyrannei ihres Bruders Kemal und eines ratlosen Vaters, den die Erfahrungen als glückloser Gastarbeiter um sein Selbstwertgefühl gebracht hatten, für sie die Hölle war. "Große Reise ins Feuer" heißt das Buch mit ihren Erinnerungen, ein Titel, der eine Übersetzung ihres Namens darstellt.

Die Dankbarkeit gegenüber der deutschen Gesellschaft, in der man Klassensprecherin werden, Aufsätze schreiben und dann Jura studieren kann, auch gegen den Willen der Eltern, wurde ihnen allen vom Juste Milieu als Verrat ausgelegt. "Haben Sie keine Angst", wurde Ates in einem Interview gefragt, "von konservativen Politikern als Kronzeugin für repressive Maßnahmen angeführt zu werden?" Nein, hatte sie nicht. Man müsse über Sanktionen gegen Zwangsehen nachdenken, und gegen einen Fragebogen, in dem sich 17 von 30 Fragen mit Frauenrechten beschäftigen, hatte sie auch nichts einzuwenden, auch wenn sie ihn nicht für ein effizientes Mittel zur Bekämpfung von Extremisten hält.
Der Anwaltsberuf, den sie jetzt an den Nagel hängt, war ein Mädchentraum von Seyran Ates, seit sie 15 Jahre alt war. Damals war sie in der gesamten Familie und der Nachbarschaft als Übersetzerin von Behördenschreiben bekannt, sie führte die Korrespondenzen, sie erkundigte sich nach der Rechtslage. Es war das Strafrecht, sagt Ates, das sie geradezu "angesprungen" habe. "Es ist die Krone der Härte". Ates hat, wie ihre Mitstreiterinnen auch, einen Rochus auf alle, die die Einwanderer romantisiert und die Brutalität unter ihnen als "kulturelle Besonderheit" durchgehen lassen wollen. "Kreuzberg ist bunt, weil die Deutschen dort bunt sind; die türkische Kultur dort ist grau. Niemand schaut nach oben. Dort sieht man die Frauen, die auf keinen Fall mitmachen dürfen, die gucken hinter den Gardinen zu. Frauen, die manchmal gar nicht wissen, wo sie sind, eingesperrt." Gerade die Grünen, die sich die türkischen Feministinnen doch als die "richtigen Patriotinnen" ans Revers hätten heften können, halten sich auch auf ihrem "Zukunftskongreß" vom Wochenende lieber an Migrantinnen, die vom Rassismus der Deutschen sprechen wollen. Ehrenmord wurde vor deutschen Gerichten lange nur als Totschlag geahndet - weil die kulturelle Prägung als mildernder Umstand gewertet wurde.

1984 war Ates schon einmal angegriffen worden - bei einem Anschlag der rechtsgerichteten Organisation "Graue Wölfe" auf einen Frauenladen. Sie erlitt einen Streifschuss, die Frau neben Ates starb. Anders als Kelek, die in ihren Büchern vor allem den Islam selbst und die Unterwerfung der Einzelnen durch die Gesetze des Clans herausstellt - unter der Frauen ebenso zu leiden hätten wie Männer - steht für Ates die Frauenfrage und das Thema Sexualität im Vordergrund. "Wir leben immer noch in patriarchalen Strukturen. Überall auf der Welt, auch in Deutschland. Die Unterdrückung der Frau durch den Mann haben alle Weltreligionen festgeschrieben. Wie lange durften Jüdinnen die Thora nicht lesen und nicht Rabbiner werden? Wie lange hat es gedauert, bis Christinnen lesen und schreiben lernen dürften?" Für sie hat die Ermordung von Hatun Sürücu durch ihre Brüder ("weil sie lebte wie eine Deutsche") in erster Linie mit sozialer Deklassierung zu tun. "Meine Brüder", erinnert sich Seyran Ates, haben mich in der Türkei nicht geschlagen. Wir kannten Armut, aber nicht Gewalt. Mein Vater ist noch damit groß geworden, dass man Frauen und Kinder nun mal zu schlagen hat, das hat er weitergegeben in einer Situation, in der er selber erniedrigt war als Gastarbeiter und umso mehr seine Familie schützen wollte gegen die bösen Deutschen. In der Türkei selbst wird heute offen über häusliche Gewalt debattiert." Die Mädchen sind erfolgreicher in Deutschland. Dafür rächt man sich an ihnen.
Artikel erschienen am Mo, 4. September 2006

zübeyde
04.09.06, 15:01
Bei allem Respekt für die Kritik an ihren Verallgemeinerungen, Überziehungen und die Tatsache, daß sie auch keine Gelegenheit ausgelassen hat, das Wort "türkische Frau" in den Kakao zu ziehen, ist die Konsequenz, wie hier oben beschrieben, einfach nicht nötig gewesen.

Die meisten von uns haben sie und die Kelek kritisiert, was auch seine gute Berechtigung hat. Denn sie haben sich durch ihre unangemessenen und gezielten Angriffen an der türkischen Gesellschaft leider keine Freunde gemacht, schon gar nicht unter vielen Türkinnen hier in Deutschland.

Aber mit Gewalt und Angst hätte das nicht enden müssen. Es kann nicht sein, daß Frau Ates und ihre Tochter Angst um ihr Leben haben. Es kann nicht sein, daß sie vor lauter Angst ihren Job an die Nagel hängen muß.

Aber auch sie muß sich Kritik gefallen lassen, sie hätte auch das Gespräch suchen können, anstatt mit anderen über "die türksiche Familie" zu diskuttieren hätte sie auch mit uns und unter uns diskuttieren können.

Und so kommt es, daß am Ende genau die Thesen wieder diskuttiert werden, die sie immer aufgestellt hat: "Gewalt, Ehre, Angst etc."

Schade, das es so enden mußte, und daß man nicht um Ausgleich von Argumenten sich rechtzeitig bemüht hat.

Und noch tragischer, daß ihre Karriere so endet, ohne daß sie sich wirklich mit der ganzen türkischen Gemeinde auseinander gesetzt hätte, und es ist schade, daß es Menschen gibt, die sich nicht anders artikulieren können, außer Angst und Schrecken und Drohungen zu verbreiten, so wie Frau Ates das ja immer auch uns erklären wollte. Diese Behauptung ist nicht zu verallgemeinern, deshalb weiterhin meine Kritik an ihr, aber etwas Recht hat sie doch zum Schluß wohl behalten. Denn mit Gewalt und Drohung hat man Frau Ates´Argumente eher gestärkt als sie leider widerlegt.

Pehlivan
04.09.06, 15:24
Jetzt noch die Kelek.Die kann ich am wenigsten von all denen leiden.

Musel
04.09.06, 15:31
Porträt
Die Leiden der Seyran Ates

Nach gewalttätigen Übergriffen schließt die Berliner Anwältin und Islamkritikerin ihre Kanzlei. Eine Kämpferin für Menschenrechte resigniert.



Sorry, aber ich sehe dies als ein schlimmes Zeichen an, dass so etwas in unserem Land möglich ist. Die hier oft hochgelobte türkische Community sollte das einmal selbstkritisch überdenken.....

zübeyde
04.09.06, 15:52
Jetzt noch die Kelek.Die kann ich am wenigsten von all denen leiden.




Stimmt, die ist wirklich der Oberhammer.

Ich wünsche mir auch schon lange, daß sie endlich einsieht, daß sie durchschaut ist, und eh keiner mehr sie für wichtig und ehrlich hält. Sie hat nun nicht allein von der türksichen Gemeinde Kritik einstecken müssen. Auch deutsche Journalisten ziehen mittlerweile über sie her.

Allerdings sollte der Abgang aus "freien Stücken" passieren. Und nicht aus Angst oder Furcht. Denn das wäre noch die Krönung ihrer jahrelangen Vorwürfen und ungerechten Verallgemeinerungen.

Auch sie hat nun mal das Recht alles zu sagen und keine Angst vor Konsequenzen zu haben, die ihr Leben bedrohen könnten.

Und ihre Gegner haben das Recht, alles Unfug, womit sie gerne Geld verdient und Politiker um sich hat, zu kritisieren. Auch die Kritiker genießen diese Freiheit, ohne daß sie abgeschnitten werden können.

Allerdings eben auch nur auf dieser Ebene. Nicht weiter. Frau Kelek ist durchaus zu schlagen. Aber eben nur intellektuell und nicht anders.

zübeyde
04.09.06, 15:56
Sorry, aber ich sehe dies als ein schlimmes Zeichen an, dass so etwas in unserem Land möglich ist. Die hier oft hochgelobte türkische Community sollte das einmal selbstkritisch überdenken.....


Ja das ist schlimm. Allerdings müssen sich alle Gedanken machen, die polarisieren und gerne verallgemeinern. Anscheinend erreicht man dadurch keinen Frieden. Du suchst doch immer gerne nach vernünftigen Gründen.

Vielleicht ist gerade dieser Fall mal ein Beispiel dafür, daß lieber differenzierter und bedachter argumentiert wird. So kann man Gewalttäter besser isolieren von denen, die so was nicht gutheißen.

Aber ohne ehrlichen Austausch brauchen wir auch darüber nicht zu diskuttieren.

Kalimera
04.09.06, 16:02
Angriffsversuch im Gerichtsgebäude

Vor einigen Wochen habe ein Ex-Mann einer Mandantin ihr und seiner früheren Frau noch im Gerichtsgebäude aufgelauert und die Mandantin vor ihren Augen niedergeschlagen, sagte Ates. Sie selbst habe er beschimpft und ebenfalls versucht, anzugreifen. Männer, die in der Nähe standen, hätten sich nicht getraut, einzugreifen.

Und dann kommt ein User daher und schreibt: Jetzt noch die Kelek ...

Da fehlem einem glatt die Worte!

Yakamoz
04.09.06, 16:36
Sorry, aber ich sehe dies als ein schlimmes Zeichen an, dass so etwas in unserem Land möglich ist. Die hier oft hochgelobte türkische Community sollte das einmal selbstkritisch überdenken.....

Für Personenschutz ist nicht die türkische Community Verantwortlich musel.

Musel
04.09.06, 17:10
Für Personenschutz ist nicht die türkische Community Verantwortlich musel.

Insoweit ist das richtig.

Aber sie ist dafür verantwortlich, dass solch ein Personenschutz erst gar nicht notwendig wird.

Mephistopheles
04.09.06, 17:21
Jetzt noch die Kelek.Die kann ich am wenigsten von all denen leiden.

Das soll also passieren mit Leuten die du nicht leiden kannst. Echt eine Heldentat eine Frau anzugreifen und einzuschüchtern.

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten .... Eine Zensur findet nicht statt.
Grundgesetzes Art. 5

"Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."
Voltaire

"Unterweltler" kann man sich solch einen schönen Namenszusatz eigentlich hier aussuchen oder wird der verliehen ?

thomasmeier
04.09.06, 18:21
Porträt
Die Leiden der Seyran Ates

Nach gewalttätigen Übergriffen schließt die Berliner Anwältin und Islamkritikerin ihre Kanzlei. Eine Kämpferin für Menschenrechte resigniert.




Schon schlimm, dass es in Deutschland schon so weit gekommen ist. Da sind rigorose Massnahmen erforderlich, zB Massenabschiebungen von nichtintegrierten Ausländern, wenn Deutschland ein zivilisiertes Land bleiben will.:german: :german: :german:

omar
04.09.06, 18:26
... zB Massenabschiebungen von nichtintegrierten Ausländern...
Ab wann ist man integriert?
Wie erkennt man solche nicht integrierten Ausländer?

thomasmeier
04.09.06, 18:32
Ab wann ist man integriert?
Wie erkennt man solche nicht integrierten Ausländer?

Keine Ahnung, vielleicht am Äußeren? Ungepflegter Bart, Wollkäppi, anatolische Landarbeiter-Kleidung, bei Frauen Vermummung von Kopf bis Fuss?

omar
04.09.06, 18:36
Keine Ahnung, vielleicht am Äußeren? Ungepflegter Bart, Wollkäppi, anatolische Landarbeiter-Kleidung, bei Frauen Vermummung von Kopf bis Fuss?
Soll ich diese Antwort ernst nehmen?

PS: Der ungepflegte Bart trifft auf mich zu!:lach:

Yasin
04.09.06, 18:36
Schon schlimm, dass es in Deutschland schon so weit gekommen ist. Da sind rigorose Massnahmen erforderlich, zB Massenabschiebungen von nichtintegrierten Ausländern, wenn Deutschland ein zivilisiertes Land bleiben will.

:brüll: aaaahaha,danke Thomasmeier,danke für diesen genialen Beitrag. Du hast recht genau diesen Kurs sollte man weiter behalten. Massenabschiebungen! Anders sind wir Problemlösungen in Deutschland auch nicht gewohnt. :aferin:

Ein Hoch auf unser zivilisiertes Deutschland! :german:

Musel
04.09.06, 18:37
Soll ich diese Antwort ernst nehmen?

PS: Der ungepflegte Bart trifft auf mich zu!:lach:

Also für eine Fußfessel für dich sollte das schon mal ausreichen... :hallo;

:brüll:

Ingolstädter
04.09.06, 18:56
:brüll: aaaahaha,danke Thomasmeier,danke für diesen genialen Beitrag. Du hast recht genau diesen Kurs sollte man weiter behalten. Massenabschiebungen! Anders sind wir Problemlösungen in Deutschland auch nicht gewohnt. :aferin:

Ein Hoch auf unser zivilisiertes Deutschland! :german:

ich muss ihm schon recht geben. bei manchen individuen geht es nicht anders... z.B. dem "mehmet".

man sollte schon pragmatisch schaun wer sich für deutschland rentiert und wer nicht... bei wem integrationskosten etc. den zu erwartenden nutzen übertreffen, der sollte ausgewiesen werden... deutschland ist ja nicht das wohlfahrtsland der welt ;).

aber keine sorge bei 90% prozent der türken in diesem forum wäre ich gegen eine abschiebung.

Musel
04.09.06, 18:58
aber keine sorge bei 90% prozent der türken in diesem forum wäre ich gegen eine abschiebung.

Gleich wird dich jemand nach den zehn Prozent fragen, jede Wette.... :lach:

thomasmeier
04.09.06, 19:14
i

aber keine sorge bei 90% prozent der türken in diesem forum wäre ich gegen eine abschiebung.

Na, die sind aber auch nicht repräsentativ. Ich mein, das sind doch überwiegend Studenten, während sonst 70% der Türken gerade mal hauptschulabschluss bzz gar keinen Abschluss schaffen.

Yakamoz
04.09.06, 19:15
Na, die sind aber auch nicht repräsentativ. Ich mein, das sind doch überwiegend Studenten, während sonst 70% der Türken gerade mal hauptschulabschluss bzz gar keinen Abschluss schaffen.

Bitte überspanne den Bogen nicht!!

thomasmeier
04.09.06, 19:23
Naja, irgendwie fördert diese Komminikationsform schon eine gewisse Übertreibung und Blödelei. Damit da keine Missverständnisse entstehen : selbstverständlich hab ich nicht pauschal was gegen Türken.

omar
04.09.06, 19:28
Bitte überspanne den Bogen nicht!!
Bitte sperrt ihn nicht. Ernst gemeint.

omar
04.09.06, 19:29
aber keine sorge bei 90% prozent der türken in diesem forum wäre ich gegen eine abschiebung.
Ich wette ich gehöre zu den 10 anderen.:lach:

Musel
04.09.06, 23:43
Schutz für Frauenrechtlerin Ates gefordert

Mit Bestürzung haben Politiker zur Kenntnis genommen, dass die Rechtsanwältin Ates ihren Beruf nach Drohungen aufgegeben hat. Die Forderungen reichen von einer Überprüfung des Zeugenschutzprogramms bis hin zu Bodyguards.

Dass die türkischstämmige Berliner Frauenrechtlerin und Anwältin Seyran Ates ihren Beruf aufgegeben hat, hat Politiker aller Parteien bewegt. Ates hatte kürzlich aus Angst um ihr Leben ihre Anwaltszulassung zurückgegeben und ihre Kanzlei aufgelöst. Die Berliner Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) will den Fall nun zum Anlass nehmen, das Zeugenschutzprogramm zu überprüfen. Wenn Ates bedroht werde, sei sie selbst Opferzeugin und nicht Anwältin, sagte die SPD- Politikerin am Montag im Radio Multikulti. Schubert sagte, es müsse alles getan werden, damit Ates nicht aufgebe. Vorbild für muslimische Frauen

Auch nach Ansicht der Grünen muss darüber nachgedacht werden, wie Frauen wie Ates besser geschützt werden können. Es sei bestürzend, wenn eine mutige Kämpferin für Frauenrechte aufgebe, weil sie sich nicht mehr genügend geschützt fühle, erklärten die Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Sibyll Klotz, und die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag, Irmingard Schewe-Gerigk.Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU) forderte Personenschutz für die Rechtsanwältin. Frauen wie Ates, die sich nie gegen ihre Ursprungskultur gestellt hätten und das Leben in zwei Kulturen vorlebten, seien eminent wichtig für die Integration vor allem muslimischer Frauen, sagte Süssmuth dem «Tagesspiegel». «Wenn sie sich jetzt zurückzieht, haben diejenigen gewonnen, die sie bedrohen. In diesem Moment hat eine demokratische Gesellschaft unter Beweis zu stellen, dass sie nicht zurückweicht.»

Zusagen für Schutz gefordert

Die Juristin hat bundesweit einen Namen als Kämpferin für die Rechte muslimischer Frauen. Sie nahm öffentlich gegen Zwangsverheiratungen und so genannte Ehrenmorde Stellung. Nach eigenen Angaben litt sie zunehmend unter Bedrohungen durch Männer ihrer Mandantinnen. Sie will sich aber weiter politisch engagieren.Der Berliner Anwaltsverein und der Deutschen Juristinnenbund (djb) boten ihr Hilfe bei der Wiederaufnahme ihrer Anwaltstätigkeit an. Beide wollen nun eine Anwaltssozietät suchen, die Ates aufnimmt. Der djb verlangte konkrete Zusagen seitens der zuständigen Behörden, wie sie Ates schützen würden, um ihr die Wiederaufnahme ihrer Arbeit zu ermöglichen.

Innensenator Ehrhart Körting (SPD) appellierte Presseberichten zufolge an türkische Verbände, aktiv zu werden und Unterdrückungsmechanismen bis hin zur Bedrohung nicht zuzulassen. Auch die Islamische Religionsgemeinschaft in Berlin schloss sich Appellen an, für ein Klima zu sorgen, in dem Frauen wie Ates unbedroht arbeiten können. (nz)


http://www.netzeitung.de/deutschland/437727.html

Musel
04.09.06, 23:47
Innensenator Ehrhart Körting (SPD) appellierte Presseberichten zufolge an türkische Verbände, aktiv zu werden und Unterdrückungsmechanismen bis hin zur Bedrohung nicht zuzulassen. Auch die Islamische Religionsgemeinschaft in Berlin schloss sich Appellen an, für ein Klima zu sorgen, in dem Frauen wie Ates unbedroht arbeiten können. (nz)

http://www.netzeitung.de/deutschland/437727.html

Ähnliches hatte ich oben angeregt. Meric hatte die türkische Community jedoch für nicht zuständig erklärt. Da sollte man aber doch nochmal drüber nachdenken vielleicht.

deryatulga
04.09.06, 23:56
Ähnliches hatte ich oben angeregt. Meric hatte die türkische Community jedoch für nicht zuständig erklärt. Da sollte man aber doch nochmal drüber nachdenken vielleicht.

Si wurde nicht als Frau, sondern als Anwältin einer Ehefrau bedroht. Worüber soll ich nachdenken? Künstlerpech! Auch deutsche Anwälte erleben hin und wieder solche Racheattacken!

Musel
04.09.06, 23:59
Si wurde nicht als Frau, sondern als Anwältin einer Ehefrau bedroht. Worüber soll ich nachdenken? Künstlerpech! Auch deutsche Anwälte erleben hin und wieder solche Racheattacken!

Fazit?

Es liegt kein besonderes Problem vor, alltägliches Geschehen, Vorfall wegwischen.

Alles klar.... :rolleyes:

Moe
05.09.06, 00:15
Porträt
Die Leiden der Seyran Ates

Nach gewalttätigen Übergriffen schließt die Berliner Anwältin und Islamkritikerin ihre Kanzlei. Eine Kämpferin für Menschenrechte resigniert.



Aaaah, herrlich. Nr. 1 ist weg vom Fenster, bleiben dann nur noch zwei übrig.:aferin:
Adieu Madame Ates. Schön zu sehen daß sowas auch in Deutschland möglich ist:hallo;

Musel
05.09.06, 00:19
Aaaah, herrlich. Nr. 1 ist weg vom Fenster, bleiben dann nur noch zwei übrig.:aferin:
Adieu Madame Ates. Schön zu sehen daß sowas auch in Deutschland möglich ist:hallo;

Prolete hier nicht so rum!

Moe
05.09.06, 00:22
Prolete hier nicht so rum!

Sei mal nicht so Bourgeoisie! Reicht doch schon, wenn du für sie heulst...:buuh:

Musel
05.09.06, 00:28
Sei mal nicht so Bourgeoisie! Reicht doch schon, wenn du für sie heulst...:buuh:

Wieso heulen?

Eigentlich ist es doch ein genialer Schachzug von ihr. Sie bekommt dadurch enorme Aufmerksamkeit für sich und ihre Sache. Und das quer durch alle Parteien und sonstigen Gremien. Sowas wird man nicht auf sich sitzen lassen und ihr wieder auf die Beine verhelfen.

Mit dem gewalttätigen Vorgehen gegen sie, schneiden sich ihre Gegner ins eigene Fleisch.....

deryatulga
05.09.06, 00:31
Fazit?

Es liegt kein besonderes Problem vor, alltägliches Geschehen, Vorfall wegwischen.

Alles klar.... :rolleyes:

Vorfall als Vorfall betrachten und nicht als ausländerspezifische Katastrophe. Die Sache, so wie sie dargestellt wird, reicht vielleicht knapp für einen Strafbefehl aus! :motz:

Musel
05.09.06, 00:36
Vorfall als Vorfall betrachten und nicht als ausländerspezifische Katastrophe. Die Sache, so wie sie dargestellt wird, reicht vielleicht knapp für einen Strafbefehl aus! :motz:

Ich finde nicht, dass du die Tragweite dieser Vorfälle richtig einordnest.

Es ist richtig, dass man als Anwalt auch Anfeindungen ausgesetzt ist. Gerade wenn man im strafrechtlichen Bereich tätig ist, kann es durchaus vorkommen, dass sich die Wut der Beteiligten auch einmal gegen den Rechtsbeistand richtet.

Hier ist der Fall aber ein anderer. Es geht um eine Anwältin, die von einer gewissen Bevölkerungsgruppe unabhängig von konkreten Mandaten angefeindet wird. Es soll sogar Internet-Foren geben, in denen herzhaft über diese Frau geschimpft wird. Und sowas strahlt aus.

Auch wegen dieser Tendenzen, muss sie doch Angst davor haben, ihren Beruf weiter auszuüben. Es ist eine allgemeine Stimmungsmache gegen sie von gewissen Kreisen. Und hiergegen muss man vorgehen und das nicht so eben mal abtun...

deryatulga
05.09.06, 00:58
Ich finde nicht, dass du die Tragweite dieser Vorfälle richtig einordnest.



Da kann ich dir über die Sprünge helfen: Seyran Ates hat einer Frau, die sich
bis dato als Heimchen am Herd ausgewiesen hat, feministisches Gedankengut zugeflüstert. Über die Einzelheiten kann man spekulieren. Der Eheman, der als Hinterwäldler auch in verschiedenen Gesellschaftsschichten Deutschlands auftreten könnte, wurde handgreiflich. Dabei ist nichts besonderes oder spezifisches, es sei denn Frau Ates braucht Publicity für ihr bevorstehendes Buch.

zübeyde
05.09.06, 01:19
Egal, wie sehr man jemanden kritisieren kann und darf, es kann nicht sein, daß sie Angst um ihr Leben haben muß und ihren Beruf aufgibt. Man darf sich auch anders mit ihr auseinandersetzen. Aber Gewalt und Drohung geht nicht und muß dementsprechend bestraft werden. Und das ist wahr, daß solche Attacken auch Menschen aus anderen Berufsgruppen wiederfahren. Lehrer, Richter etc.

Wenn sie das nun alles veranstaltet, um ihr Buch zu vermarkten, ist es ihr Problem, aber für mich bleibt nur die Verachtung für solche Drohungen.

Feminismusgedanken rechtfertigen auch keine Gewalt. Auf Seyran Ates sind viele mit Kritik - und durchaus berechtigt - losgegangen, aber ich begrüße es sehr, daß aus türkischen Kreisen jetzt diese Tat verurteilt wird, und man "Personenschutz" für sie verlangt. Denn es ist nicht üblich, daß sowas alltäglich passiert und deshalb ist es natürlich nicht akzeptabel.

Allerdings dies wieder zum Anlaß zu nehmen, um die ganze türkische Gemeinde damit anzuklagen, ist ebenso dumm und ebenfalls nicht zu akzeptieren. Wären diese Taten typisch türkisch, dann hätte es bei uns keine Frauenrechtlerinnen oder Anwältinnen mehr gegeben.

Aber manch einer ist halt durchgeknallt und muß die Konsequenzen tragen.

Und Frau Ates muß auch weiter Kritik einstecken. Aber auch "nur" Kritik. Wenn durch Kritik Menschen zu Gewalttätern mutieren würden, dann würde es keine Presse- und Meinungsfreiheit geben. Geschweige denn die Bild-Zeitung.

Moe
05.09.06, 13:04
Wenn irgendeine dahergelaufene Kuh meint einen auf feministische Pädagogin zu machen und meine eigene Frau gegen mich aufhetzt, dann kann sie aber sicher sein, daß ich ihr auch an die Gurgel springe.
Mich würds doch mal interessieren, was die ganzen Herrschaften, die diese Dame so vehement verteidigen, machen würden, wenn deren Frauen gegen sie aufgehetzt werden. Ab nach Oliver Geissen?

Musel
05.09.06, 15:15
Wenn irgendeine dahergelaufene Kuh meint einen auf feministische Pädagogin zu machen und meine eigene Frau gegen mich aufhetzt, dann kann sie aber sicher sein, daß ich ihr auch an die Gurgel springe.
Mich würds doch mal interessieren, was die ganzen Herrschaften, die diese Dame so vehement verteidigen, machen würden, wenn deren Frauen gegen sie aufgehetzt werden. Ab nach Oliver Geissen?

Nö, meine Frau ließe sich erst gar nicht gegen mich aufhetzen, weil es gar keinen Grund dazu gäbe. :hallo;

Das ist doch der Unterschied. Ich finde es auch eine Frechheit, dass du die Situation hier so darstellst, als ob es den Frauen doch eigentlich gut gehen würde und jemand sie grundlos gegen ihren liebenswerten und unschuldigen Mann aufhetzen würde.

Was das für ein Früchtchen ist, zeigt sich ja schon an seiner Reaktion gegenüber der Anwältin seiner Frau. Dass du sowas auch noch richtig findest, lässt tief blicken. In wahre Abgründe sogar......

Moe
05.09.06, 15:44
Nö, meine Frau ließe sich erst gar nicht gegen mich aufhetzen, weil es gar keinen Grund dazu gäbe. :hallo;
Hast du ne Ahnung... Du weißt gar nicht wie schnell das gehen kann...:hallo;


Das ist doch der Unterschied. Ich finde es auch eine Frechheit, dass du die Situation hier so darstellst, als ob es den Frauen doch eigentlich gut gehen würde und jemand sie grundlos gegen ihren liebenswerten und unschuldigen Mann aufhetzen würde.
Ach, und woher weißt du, dass es Ihnen schlecht geht? Du weißt gar nicht zu was dieses Pommes-des-Terre Pack instande sind. Von der Sorte haben wir hier auch die Eine oder Andere. Verkleiden sich als Pädagogen und reißen Familien auseinander. Erst kürzlich hat genaus so eine einer nahen Bekanntin Flausen in den Kopf gesetzt, daß ihr Ehemann doch ein Macho und Frauenverachter sei und das er sie irgendwann verkloppen wird. Die Familie hatte zwar Beziehungsprobleme aber der Typ ist definitiv kein Frauenschläger oder schlechter Ehemann. So, und jetzt sag du mir mal, was du in dieser Situation machst.
Deswegen toleriere ich nicht nur die Tat gegen die Ates, ich begrüße sie sogar.


Was das für ein Früchtchen ist, zeigt sich ja schon an seiner Reaktion gegenüber der Anwältin seiner Frau. Dass du sowas auch noch richtig findest, lässt tief blicken. In wahre Abgründe sogar......
Bist du irgendwie der Rächer der Enterbten oder so? Mich kotzt diese übertriebene partielle-politicall-correctness an. Wie gesagt, der Kerl hätte ihr ne richtige Abreibung verpassen sollen. Das Gleiche gönne ich im übrigen auch der Kelek Braut.:aferin:

Kalimera
05.09.06, 16:11
Sag mal Moe, Du kleiner Möchtegern-Macho, Du hast sie wohl nicht alle!

Da setzt sich jemand ein und kämpft, auch öffentlich, für die Rechte von Frauen, und nicht genug, daß Mandantinnen von ihren Ehemännern mit dem Tode bedroht wurden, auch sie selbst wurde regelmäßig massiv attackiert.

Und dann kommt so jemand wie Du, der das toleriert und auch noch begrüßt. Wahrscheinlich bist Du auch für die Prügelstrafe für Frauen und hälst in diesem Fall ein paar Ohrfeigen für gerechtfertigt.

Moe
05.09.06, 17:17
Sag mal Moe, Du kleiner Möchtegern-Macho, Du hast sie wohl nicht alle!
Komm wieder runter du Fisch. Noch so einer von der Sorte:"Hach, ich liebe die Welt und die Blumen und Kröten. Und ich hasse Machos und Haare und Schmutz."


Da setzt sich jemand ein und kämpft, auch öffentlich, für die Rechte von Frauen, und nicht genug, daß Mandantinnen von ihren Ehemännern mit dem Tode bedroht wurden, auch sie selbst wurde regelmäßig massiv attackiert.
Red kein Schrott. Wenn dir soviel an ihr liegt, dann geh und rette sie aber laber mir nicht die Ohren voll.
Wenn ich ein seriöser Anwalt/Pädagoge bin, dann behalte ich die Probleme meiner Mandantinnen für mich und posaune es nicht durch die ganze Welt.
Wenn sie unbedingt ins Fernsehen kommen will, dann soll sie doch ne Bank ausrauben aber nicht auf Kosten von einer bestimmten Gruppe (sprich Türken).
Ich gönne es dir, Musel und Konsorten, aus tiefstem Herzen, dass ihr auch mal in so eine Situation kommt. Dann will ich ja mal sehen ob ihr immer noch zu eurem Scheiß steht.


Und dann kommt so jemand wie Du, der das toleriert und auch noch begrüßt. Wahrscheinlich bist Du auch für die Prügelstrafe für Frauen und hälst in diesem Fall ein paar Ohrfeigen für gerechtfertigt.
Und in diesem Zusammenhang solltest du dir meinen Beitrag mal gründlich und in Ruhe durchlesen bevor du mir irgendwas unterstellst.:gewalt:

Mephistopheles
05.09.06, 17:20
Ein selbstbewusster Mann der mit beiden Beinen im Leben steht muss sich keine Sorgen machen das jemand von außen mit ein paar Informationen oder Meinungen seine Familie zerstören könnte. Wenn alles in Ordnung ist beim Thema häuslicher Gewalt wird jede Ehefrau sagen danke für die Information, schön das es Hilfe für betroffene Frauen gibt, ich bin davon nicht betroffen, und dann ist das Thema gegessen.

Wenn das was Frau Ates da publiziert alles Einbildung ist gibt es auch keinen Grund sie zu bedrohen. Man kann ihr widersprechen und wenn da nichts dran ist es auch die Aufregung nicht wert. Wenn jemand rum rennt und sagt die Erde ist eine Scheibe werde ich ihn dafür nicht zusammenschlagen. So jemanden belächelt man mitleidig.
Seine Ansicht wird sich nicht durchsetzen da ihm in jeder Diskussion die Argumente ausgehen werden.

Wenn Herr Erich von Däniken Millionär wird mit seinen Geschichten über Außerirdische muss man ihn nicht mit Gewalt stoppen um zu verhindern dass seine Meinung zur Meinung der Mehrheit wird. Ein paar Argumente reichen aus. Und die 3% die diesen wohligen Schauer der Angst beim lesen seiner Geschichten nicht missen möchten den gönne ich das.

Das ist ein riesiger Vorteil in der offenen Gesellschaft ein Wettbewerb von Meinungen und Ideen bei dem sich die besten durchsetzten.
Wer sich dem offenen Vergleich nicht stellen möchte oder eine Meinung mundtot machen möchte tut das immer aus einer Position der Schwäche heraus weil er weiß das sich seine Sicht nicht mit der anderen messen lassen kann.

Noch ein Wort zum User Moe : Du begrüßt hier öffentlich den Angriff auf Frau Ates das soll wohl besonders männlich oder macho wirken.
Jeder erwachsene Mann sieht den Schutz von Frauen als seine nobelste Pflicht an und wird dir da auch deutlich die Meinung sagen.
Ich schätze mal du bist noch recht jung frag mal nicht deine Freunde was die dazu denken sondern ein paar gestandene Männer. Genau dieser Punkt unterscheidet die Jungs von den Silberrücken.

Moe
05.09.06, 17:51
Ein selbstbewusster Mann der mit beiden Beinen im Leben steht muss sich keine Sorgen machen das jemand von außen mit ein paar Informationen oder Meinungen seine Familie zerstören könnte. Wenn alles in Ordnung ist beim Thema häuslicher Gewalt wird jede Ehefrau sagen danke für die Information, schön das es Hilfe für betroffene Frauen gibt, ich bin davon nicht betroffen, und dann ist das Thema gegessen.
Auch dir gönne ich es aus tiefstem Herzen mal in so ne Situation zu geraten.


Wenn das was Frau Ates da publiziert alles Einbildung ist gibt es auch keinen Grund sie zu bedrohen. Man kann ihr widersprechen und wenn da nichts dran ist es auch die Aufregung nicht wert. Wenn jemand rum rennt und sagt die Erde ist eine Scheibe werde ich ihn dafür nicht zusammenschlagen. So jemanden belächelt man mitleidig.
Seine Ansicht wird sich nicht durchsetzen da ihm in jeder Diskussion die Argumente ausgehen werden.
Interessanterweise konnte mir keiner von euch drei Supertypen beantworten, warum die Dame das alles denn publik macht und nicht ihren Pfichten als Anwätin/Pädagogin nachkommt (Stichwort Schweigepflicht).
Und ulkigerweise hat mir bisher auch keiner von euch drei Helden erklären können, was sie in so einer Situation machen würden. Stattdessen versucht ihr mich mit euren moralischen Stories zu ersticken die mir sowieso am Allerwertesten vorbeigehen. Aber vielleicht rede ich auch zu undeutlich deshalb nochmal folgende Situation :
Nur noch mal zum Verständnis; Frau Ates ist nicht nur Rechtsanwältin, sondern spielt auch gerne mal die Eheberaterin/Pädagogin.
Also, du hast Eheprobleme mit deiner Frau. Alltägliches, sie fühlt sich vernachlässigt, du fühlst dich eingeengt, was auch immer.
Deine Frau hat von ner Freundin was über die Seyran Ates gehört. Sie denkt sich: "Gerade als Türkin, würde sie mich besser verstehen!"
Deine Frau geht dahin, schildert ihr die Situation und bittet um Rat. Frau Ates ist natürlich nicht blöd und weiß wie sie sich auszudrücken hat. Sie erklärt deiner Frau was man machen/nicht machen kann. Bis dahin läuft noch alles ok. Deine Frau geht immer öfter dahin und öffnet sich ihr voll und ganz, weil sie Frau Ates vertraut. Frau Ates findet das natürlich voll geil weil sie sowieso alle türkischen Männer hasst. Also beginnt sie irgendwann deiner Frau nach und nach zu verdeutlichen, was fürn Assi du doch eigentlich bist. Irgendwann mündet die "kleine" Ehekriese in ner Scheidung oder was auch immer. Und du fragst dich, warum das so gekommen ist. Bis du dann Wind von der Sache bekommst.
So, jetzt will ich mal von dir wissen: Was machst du?



Noch ein Wort zum User Moe : Du begrüßt hier öffentlich den Angriff auf Frau Ates das soll wohl besonders männlich oder macho wirken.
Jeder erwachsene Mann sieht den Schutz von Frauen als seine nobelste Pflicht an und wird dir da auch deutlich die Meinung sagen.
Ich schätze mal du bist noch recht jung frag mal nicht deine Freunde was die dazu denken sondern ein paar gestandene Männer. Genau dieser Punkt unterscheidet die Jungs von den Silberrücken.

Siehst du, dass ist der Unterschied zwischen dir und mir. Du hältst es für einen noblen Akt deine Frau zu beschützen, ich denke es ist meine verantwortungsvolle Pflicht sie zu beschützen und würde damit sicher nie rumprollen. Ich bin kein Ritter oder ehrenwerter Prinz, der seine holde Meid zum Tanz bittet. Ich bin ein Vater und Ehemann der auf seine Familie achtet. Und wenn ihnen jemand zu Nahe kommt, dann reiß ich ihm den Arsch auf, ganz einfach.
Deshalb ist das um so lächerlicher, daß gerade du von gestandenen Männern sprichts.
Davon abgesehen kennst du mich und meinen Bekanntenkreis null als dass du dir das Recht rausnehmen dürftest über mich zu urteilen.

Ingolstädter
05.09.06, 18:41
Ich wette ich gehöre zu den 10 anderen.:lach:

da muss ich dich leider enttäuschen wenn du nicht gerade ein hochkrimineller bist, seit jahren von sozialhilfe lebst und nie gearbeitet hast.

Mephistopheles
05.09.06, 18:56
Irgendwann mündet die "kleine" Ehekriese in ner Scheidung oder was auch immer. Und du fragst dich, warum das so gekommen ist. Bis du dann Wind von der Sache bekommst.
So, jetzt will ich mal von dir wissen: Was machst du?

Ohne Kenntnisse des von dir beschriebenen Falles basierend auf deiner Darstellung :
Eine Frau sucht Rat bei einem Eheproblem bei einer Eheberatung/Freundin/Mutter und wird dort extrem einseitig, intrigrierent und falsch beraten. Die betroffene Frau muss und darf doch aber selbst für sich entscheiden ob sie diesen Rat oder einen anderen annimmt oder nicht. Wenn sie ihren Mann dann verlässt ist das ihre Entscheidung. Das du mit der Entscheidung nicht einverstanden bist und Frau Ates Rat als ausschlaggebend
für ihre Entscheidung siehst ändert nichts daran das man Frau Ates nicht mit Gewalt Mundtod machen darf. Wenn sie dort Lügen erzählt wie geschickt auch immer kann man diese widerlegen oder vorleben das man halt kein Schläger, Fremdgeher oder was auch immer ist.
Wenn du jemanden mit Gewalt zum schweigen bringen willst heißt das für mich das dort eine Information/Meinung ist die du geheim halten musst.



Siehst du, dass ist der Unterschied zwischen dir und mir. Du hältst es für einen noblen Akt deine Frau zu beschützen, ich denke es ist meine verantwortungsvolle Pflicht sie zu beschützen und würde damit sicher nie rumprollen. Ich bin kein Ritter oder ehrenwerter Prinz, der seine holde Meid zum Tanz bittet. Ich bin ein Vater und Ehemann der auf seine Familie achtet. Und wenn ihnen jemand zu Nahe kommt, dann reiß ich ihm den Arsch auf, ganz einfach.
Deshalb ist das um so lächerlicher, daß gerade du von gestandenen Männern sprichts.
Davon abgesehen kennst du mich und meinen Bekanntenkreis null als dass du dir das Recht rausnehmen dürftest über mich zu urteilen.

Na dann reden wir doch mal von Mann zu Mann :
Du bist alt genug zu wissen das öffentliches gutheißen von Straftaten selber eine solche ist.
Du bist alt genug zu wissen das die Anwältin meiner Frau zu verprügeln mein Familie nicht zusammenhält.
Und du bist alt genug zu wissen das man keine Frauen schlägt ... verdammt noch eins.

colak
05.09.06, 20:07
Auch dir gönne ich es aus tiefstem Herzen mal in so ne Situation zu geraten.


Interessanterweise konnte mir keiner von euch drei Supertypen beantworten, warum die Dame das alles denn publik macht und nicht ihren Pfichten als Anwätin/Pädagogin nachkommt (Stichwort Schweigepflicht).
Und ulkigerweise hat mir bisher auch keiner von euch drei Helden erklären können, was sie in so einer Situation machen würden. Stattdessen versucht ihr mich mit euren moralischen Stories zu ersticken die mir sowieso am Allerwertesten vorbeigehen. Aber vielleicht rede ich auch zu undeutlich deshalb nochmal folgende Situation :
Nur noch mal zum Verständnis; Frau Ates ist nicht nur Rechtsanwältin, sondern spielt auch gerne mal die Eheberaterin/Pädagogin.
Also, du hast Eheprobleme mit deiner Frau. Alltägliches, sie fühlt sich vernachlässigt, du fühlst dich eingeengt, was auch immer.
Deine Frau hat von ner Freundin was über die Seyran Ates gehört. Sie denkt sich: "Gerade als Türkin, würde sie mich besser verstehen!"
Deine Frau geht dahin, schildert ihr die Situation und bittet um Rat. Frau Ates ist natürlich nicht blöd und weiß wie sie sich auszudrücken hat. Sie erklärt deiner Frau was man machen/nicht machen kann. Bis dahin läuft noch alles ok. Deine Frau geht immer öfter dahin und öffnet sich ihr voll und ganz, weil sie Frau Ates vertraut. Frau Ates findet das natürlich voll geil weil sie sowieso alle türkischen Männer hasst. Also beginnt sie irgendwann deiner Frau nach und nach zu verdeutlichen, was fürn Assi du doch eigentlich bist. Irgendwann mündet die "kleine" Ehekriese in ner Scheidung oder was auch immer. Und du fragst dich, warum das so gekommen ist. Bis du dann Wind von der Sache bekommst.
So, jetzt will ich mal von dir wissen: Was machst du?




Siehst du, dass ist der Unterschied zwischen dir und mir. Du hältst es für einen noblen Akt deine Frau zu beschützen, ich denke es ist meine verantwortungsvolle Pflicht sie zu beschützen und würde damit sicher nie rumprollen. Ich bin kein Ritter oder ehrenwerter Prinz, der seine holde Meid zum Tanz bittet. Ich bin ein Vater und Ehemann der auf seine Familie achtet. Und wenn ihnen jemand zu Nahe kommt, dann reiß ich ihm den Arsch auf, ganz einfach.
Deshalb ist das um so lächerlicher, daß gerade du von gestandenen Männern sprichts.
Davon abgesehen kennst du mich und meinen Bekanntenkreis null als dass du dir das Recht rausnehmen dürftest über mich zu urteilen.

Moe ich schätze du muss auf kurz oder lang, deinen "Beschützer" Instinkt ablegen. Zumal sie kontraproduktiv ist.

Wenn sich meine Frau einer anderen anvertraut und ihr ihre Nöte erzählt, verflixt nochmal, dann muss ich mir ernsthaft gedanken machen, was ich falsch gemacht habe!!
Ich führe eine glückliche Ehe, diese kann ein Aussenstehender nicht zerschlagen. Wenn sie die Berichte um den Vorfall Ates gelesen haben, werden sie erkennen, das es sich nicht um einen Ehrenmann handelt, der sowohl Fr. Ates als auch seine (fast)geschiedene Frau massiv´s bedroht, ja sogar geschlagen hat. Es handelt sich eher um einen Orientierungslosen Zeitgenossen, dessen Taten nicht entschuldbar sind.

Zur Zeit lese ich "die fremde Braut" von Necla Kelek. Ich dachte mir, wenn ich schon soviele Vorurteile gegen über dieser Frau habe, so sollte ich doch schon wissen, was sie da schreibt. So langsam glaube ich jedoch, das sie telepathische Kräfte besitzt, denn ich bin beeindruckt über die Präzision. Sie gibt in etwa wieder, was in "unserer" Gesellschaft stattfindet. Nun können wir alle Vorwürfe von uns weisen. Das allerdings ist wieder einmal sehr typisch für uns. Nie selbstkritik üben. Es sind ja immer nur die anderen.

Also, verschließen sie nicht ihre Augen. Unseren Schwestern wird viel Leid angetan. Auch wenn ich nicht von einer großen Zahl der geschundenen ausgehe. Einer ist eben einer zuviel.

Mfg

Moe
05.09.06, 20:24
Ohne Kenntnisse des von dir beschriebenen Falles basierend auf deiner Darstellung :
Eine Frau sucht Rat bei einem Eheproblem bei einer Eheberatung/Freundin/Mutter und wird dort extrem einseitig, intrigrierent und falsch beraten. Die betroffene Frau muss und darf doch aber selbst für sich entscheiden ob sie diesen Rat oder einen anderen annimmt oder nicht. Wenn sie ihren Mann dann verlässt ist das ihre Entscheidung. Das du mit der Entscheidung nicht einverstanden bist und Frau Ates Rat als ausschlaggebend
für ihre Entscheidung siehst ändert nichts daran das man Frau Ates nicht mit Gewalt Mundtod machen darf. Wenn sie dort Lügen erzählt wie geschickt auch immer kann man diese widerlegen oder vorleben das man halt kein Schläger, Fremdgeher oder was auch immer ist.
Wenn du jemanden mit Gewalt zum schweigen bringen willst heißt das für mich das dort eine Information/Meinung ist die du geheim halten musst.
Alles richtig was du da schreibst. Dummerweise handelt man eben nicht mehr rational wenn man in der Situation steckt. Also, versuche dich einfach in diese Situation hineinzuversetzen und sag mir, dass du unmittelbar nach dem großen Knall ganz ruhig und besonnen bleibst wie du es oben schilderst.
Mag sein, dass man nach einer gewissen Bedenkzeit gelassener wird. Ich persönlich bezweifle das, deshalb befürworte ich auch die Tat des Typen. Hätte auch sein können, dass er mit einem kühlen Kopf anders reagiert, aber in dem Moment war es, seiner Meinung nach, das einzig Richtige.
Ich hätte wohl nicht anders gehandelt.
Außerdem ist Mann/Frau nie vor Manipulation sicher. Gerade diese Feministen wissen sehr gut, wie man Frauen in Notsituationen durch ihre Rhetorik manipulieren kann. Das gilt übrigens auch für Männer.




Na dann reden wir doch mal von Mann zu Mann :
Du bist alt genug zu wissen das öffentliches gutheißen von Strafftaten selber eine solche ist.
Du bist alt genug zu wissen das die Anwältin meiner Frau zu verprügeln mein Familie nicht zusammenhält.
Und du bist alt genug zu wissen das man keine Frauen schlägt ... verdammt noch eins.
Endlich mal ein ehrliches Wort!
1.) Wo kein Richter da kein Henker. Frau Ates hat den Typen nicht angezeigt, der Typ wurde nicht verurteilt, demnach kann ich ja auch keine Straftat gutgeheißen haben, oder?
2.) Richtig, tut sie nicht. Aber selbst der edelste Mann kann in seiner dunkelsten Stunde zum Tyrann werden.
3.) Zuerst einmal habe ich noch nie eine Frau geschlagen oder dergleichen. Schon traurig genug, daß ich das überhaupt erwähnen muss.
Gemeinsam mit dem was ich oben schrieb ergibt sich für mich folgendes Bild:
Frauen, die selbstbewusst, ehrlich, auf dem Boden geblieben und eine gute Ehefrau sind respektiere ich. Frauen, die intrigant, arrogant, betrügerisch sind und ihren Ehemann ausnutzen respektiere ich nicht.
Männer, die ehrenhaft sind, für ihre Familie da sind, sie beschützt und sogar bereit ist sein Leben für sie zu opfern, respektiere ich. Männer, die ihre Frauen mißbrauchen, sie schlagen, sie betrügen, ihre Kinder vernachlässigen respektiere ich nicht.
Wenn es um meine Familie geht, dann ist mir das Alter, die Rasse, das Geschlecht usw. vollkommen egal. Wenn man mir so übel mitspielen würde, dann würde ich diejenige Person definitiv mitnehmen.
Mag sein, dass das in euren Augen machohaft, proletenhaft oder keineahnungwashaft ist. Ist mir aber auch egal. Meine Familie ist mir zu wichtig, als das ich krampfhaft versuche vor Anderen gut dazustehen.

Moe
05.09.06, 20:34
Moe ich schätze du muss auf kurz oder lang, deinen "Beschützer" Instinkt ablegen. Zumal sie kontraproduktiv ist.

Das werde ich sicherlich nicht tun...


Wenn sich meine Frau einer anderen anvertraut und ihr ihre Nöte erzählt, verflixt nochmal, dann muss ich mir ernsthaft gedanken machen, was ich falsch gemacht habe!!
Ich führe eine glückliche Ehe, diese kann ein Aussenstehender nicht zerschlagen. Wenn sie die Berichte um den Vorfall Ates gelesen haben, werden sie erkennen, das es sich nicht um einen Ehrenmann handelt, der sowohl Fr. Ates als auch seine (fast)geschiedene Frau massiv´s bedroht, ja sogar geschlagen hat. Es handelt sich eher um einen Orientierungslosen Zeitgenossen, dessen Taten nicht entschuldbar sind.

Rede ich irgendwie kisuahelisch? Lesen sie doch mal meine Beiträge etwas genauer und stellen sie sich auch mal die obengenannte Frage.


Zur Zeit lese ich "die fremde Braut" von Necla Kelek. Ich dachte mir, wenn ich schon soviele Vorurteile gegen über dieser Frau habe, so sollte ich doch schon wissen, was sie da schreibt. So langsam glaube ich jedoch, das sie telepathische Kräfte besitzt, denn ich bin beeindruckt über die Präzision. Sie gibt in etwa wieder, was in "unserer" Gesellschaft stattfindet. Nun können wir alle Vorwürfe von uns weisen. Das allerdings ist wieder einmal sehr typisch für uns. Nie selbstkritik üben. Es sind ja immer nur die anderen.

Freut mich, dass sie mit Frau Kelek einer Meinung sind. Ich bins nicht und ich will gar nicht wissen, wieviel Schaden sie mit Ihrem Quatsch angerichtet hat. Und auch bei ihr wird sich irgendwann einer melden, der sowas nicht auf sich sitzen lässt. Und auch das werde ich aus tiefstem Herzen begrüßen.


Also, verschließen sie nicht ihre Augen. Unseren Schwestern wird viel Leid angetan. Auch wenn ich nicht von einer großen Zahl der geschundenen ausgehe. Einer ist eben einer zuviel.
Das streite ich ja gar nicht ab. Das ist wieder ein ganz anderes Thema. Das sie das jetzt hier an diesem Punkt der Diskussion einbringen, verdeutlicht mir, dass sie meine "Kritik" gar nicht verstanden haben.

Mephistopheles
05.09.06, 21:55
deshalb befürworte ich auch die Tat des Typen.

Befürworten und Verständnis zeigen sind hier zwei paar Schuhe.
Auch wenn es eine Affekthandlung war macht es die Tat objektiv kein Stück besser. Diese Tat zu befürworten heißt das Gewaltmonopol des Staates aufbrechen, Selbstjustiz, das Recht des Stärkeren.

Viele Menschen geraten täglich in genau solche Lebenskrisen. Werden verlassen, betrogen, vorgeführt. Würden die jetzt alle Amok laufen und jagt auf jeden machen dem sie Mitschuld an der Krise geben würde das ein Blutbad geben.

Du gehst in deiner Argumentation davon aus das Frau Ates diese "Macht der Emanzen" hat mit der sie auf wundersame Weise eine intakte Ehe zerstören könnte. Gleich einem Mörder der die geliebte Familie von einem reißt und an dem man sich jetzt voll gerechtem Zorn rächt. Dem ist aber nicht so, das ist im Kern ein Problem zwischen den Eheleuten selbst.

Das hört sich für dich wahrscheinlich alles sehr kaltschnäuzig und vom "hohen Ross herab" an. Aber gerade die Menschen die nicht persönlich in die Sache involviert sind müssen sich hier für das Recht einsetzen.

Niemand darf ein selbstgefälltes Urteil auf offener Strasse an einem anderen Menschen vollstrecken.
Niemand darf einen anderen Menschen mit Gewalt einschüchtern und Mundtot machen.

Und das werde ich auch nicht relativieren oder diskutieren

Moe
05.09.06, 22:31
Ich gebe dir in allen Recht was du da sagst, aber trotzdem bleibe ich bei meiner Sichtweise,


Und das werde ich auch nicht relativieren oder diskutieren

Schönen Abend noch

Mephistopheles
06.09.06, 04:39
Ich gebe dir in allen Recht was du da sagst, aber trotzdem bleibe ich bei meiner Sichtweise,


Schönen Abend noch
Danke ebenso einen schönen Abend für dich

Yakamoz
27.09.06, 11:03
DIE ZEIT



Islam ohne Angst
In Berlin beginnt an diesem Mittwoch die Islam-Konferenz. Die Islam-Kritikerin Necla Kelek fordert von ihr eine klare Abgrenzung von einem fundamentalistischen Religionsverständnis, das den Alltag der Moslems beherrsche
Zu der Konferenz hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble Vertreter der muslimischen Verbände und Repräsentanten der muslimischen Zivilgesellschaft eingeladen. Sie sollen bei dem Treffen sowie in anschließenden Arbeitsgruppen in den nächsten zwei Jahren, zusammen mit Vertretern des deutschen Staates, unter anderem Regeln für eine islamischen Religionsunterricht, die Ausbildung von Imamen in Deutschland und für eine gemeinsame Vertretung der hier lebenden 3,2 Millionen Moslems erarbeiten.

Eine der Teilnehmerinnen ist die Soziologin Necla Kelek, die seit Jahren gegen Ehrenmorde und Zwangsheiraten und für die Rechte der muslimischen Frauen und Mädchen kämpft.

ZEIT online: Welche Erwartungen haben Sie an die Islam-Konferenz?

Kelek: Ich erwarte, dass erstmal einiges geklärt wird. Die Konferenz ist ja so angekündigt, dass über die mehr als drei Millionen Moslems in Deutschland gesprochen wird. Da frage ich als erstes: Wer ist denn eigentlich ein Moslem? Wie wird man ein Moslem? Wo wird man registriert? Die zweite Frage lautet: Wen vertreten die eingeladenen moslemischen Verbände? Es gibt da ja sehr verschiedene Richtungen, was man auch daran sieht, dass sie untereinander nicht klar sind, wie sie den Islam leben und was sie predigen. Für mich ist entscheidend: Welches Menschenbild vermitteln diese Organisationen? Denn die muslimischen Verbände spielen inzwischen eine sehr große Rolle in der deutschen Migranten-Gesellschaft. Wir sehen das seit 20 Jahren, seit sie aktiv sind. Schon kleine Kinder tragen Kopftücher, die Verbände sind in den Koran-Schulen und in den Moscheen präsent.

ZEIT online: Ist der Einfluss der islamischen Organisationen, vor allem der strenggläubigen, in den vergangenen Jahren noch gewachsen? Welche Folgen hat das?

Kelek: Die muslimischen Verbände nehmen tagtäglich Einfluss in der deutschen Gesellschaft - nur die merkt das kaum. Wenn zum Beispiel in den Moscheen vermittelt wird, man hat nur mit "reinen" Menschen zusammen zu sein hat, mit "Unreinen", die Schweinefleisch essen und ihre Töchter unehrenhaft leben lassen, darf man nicht zusammenkommen, hat das natürlich Auswirkungen. Auf die Kinder wird schon früh eingewirkt, dass sie muslimisch sind, damit man sie nicht an die liberale deutsche Gesellschaft verliert. Das halte ich für sehr gefährlich.

ZEIT online: Und das führen Sie auf den Einfluss dieser Verbände zurück?

Kelek: Ja. Sie finden große Resonanz unter den hier lebenden Moslems, die ohnehin traditionell denken und aus den ländlichen Teilen der Türkei stammen. Diese Menschen suchen Orientierung, und die finden sie im Islam. Der Islam ist prädestiniert dafür, den gesamten Alltag, das ganze Leben zu bestimmen. Ich kann wunderbar nach dem Islam leben, ohne jemals Berührung mit der deutschen Gesellschaft zu haben.

ZEIT online: Was legitimiert eigentlich die moslemischen Verbände, bis hin zum Islamrat und Milli Görüs, die als islamistisch gelten, für die gut drei Millionen Moslems in Deutschland zu sprechen? Sie repräsentieren ja weniger als 20 Prozent von ihnen.

Kelek: Es gibt da eine wichtige Unterscheidung: Die eine Richtung, der Islamrat und auch Milli Görüs, vertreten einen fundamentalen, universalistischen Islam, der beansprucht, für die ganze Menschheit zu sprechen. Dagegen versuchen Organisationen wie die türkische Ditib, einen säkularen Islam weiterzugeben. Daher ist es für mich schwer vorstellbar, dass beide Richtungen zusammenkommen und gemeinsame Repräsentanten wählen. Die universalistisch Ausgerichteten haben den Anspruch, nach der Scharia, also nach islamischem Gesetz zu leben. Das lehren sie auch hier in Deutschland, schon bei den kleinen Kindern. Dazu gehört das Verbot von Körperlichkeit bei den Mädchen, sie dürfen nicht schwimmen, nicht turnen, nicht an Klassenreisen teilnehmen. All das, was eigentlich zur persönlichen Freiheit gehört.

ZEIT online: Können so Denkende an einem Dialog in einer demokratischen, säkularen Gesellschaft überhaupt teilnehmen?

Kelek: Das ist für mich der entscheidende Punkt: Wer sich nicht von der Scharia abwendet, nicht nur als Lippenbekenntnis, sondern im Alltagsleben, der ist kein Dialogpartner.

ZEIT online: Wird es an diesem Punkt Konflikte geben?

Kelek: Ich werde jedenfalls meinen Standpunkt darlegen. Und ich hoffe auf die Unterstützung durch die säkularen Verbände.

ZEIT online: Kann es am Ende eine gemeinsame Vertretung der Moslems in Deutschland geben, wie es sich Innenminister Schäuble wünscht - als Ansprechpartner der deutschen Politik und des Staates, so wie es die christlichen Kirchen sind?

Kelec: Die muss kommen. Mit der Islam-Konferenz hat die Bundesregierung die Plattform dafür geschaffen. Ich selbst bin eine Kultur-Muslimin. Ich habe die Religion als Liebe in mir und als Bereicherung, aber ich war nie betroffen von der Scharia. Wir erleben aber plötzlich in Deutschland, dass die um sich greift. Ich hoffe, dass die Bundesregierung endlich aufwacht und klar sagt: Das geht bei uns nicht! Innenminister Schäuble hat das ja schon gesagt, dass das Grundgesetz nicht verhandelbar ist. Das darf niemand in Frage stellen.

ZEIT online: Sie erwarten also von der Konferenz eine klare Festlegung von Regeln, die alle einhalten müssen, die hier leben wollen?

Kelek: Ja, zum Beispiel das Verbot von Kopftüchern und Koran-Unterricht schon in der Grundschule. Alle Kinder müssen gleich behandelt werden, deutsche wie muslimische. Und es sollte ein Recht auf Kindheit geben. Das wäre für mich ein wunderbares Resultat. Dass auch muslimische Kinder endlich Kind sein dürfen, und dass es eine strikte Einhaltung der körperlichen Unversehrtheit gibt. Also keine Beschneidungen, keine körperlichen Züchtigungen. Wenn die Kinder in die Pubertät kommen, kann man ja dann sehen, in welcher Weise man ihnen Islam-Unterricht gibt. Auch da hat Innenminister Schäuble Gott sei dank klare Vorstellungen: Er muss auf Deutsch sein, er muss von hier ausgebildeten und vom deutschen Staate kontrollierten Lehrern gegeben werden.

ZEIT online: Kann es so etwas geben wie einen aufgeklärten europäischen oder deutschen Islam?

Kelek: Auf jeden Fall. Die Türkei ist ein säkularisiertes Land. Dort wurde 80 Jahre lang ein säkularer Islam praktiziert. Allerdings fängt es auch dort an, dass die Scharia immer mehr Oberhand bekommt. Ich bin jedoch überzeugt, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Moslems Kultur-Muslime sind. Aber wir fühlen uns nirgendwo repräsentiert. Wo ist der Raum für meinen spirituellen Islam? Wo kann ich ihn ohne Angst vor Repressalien leben?

ZEIT online: Gibt es Bestrebungen, für die säkularen Moslems einen eigenen Verband zu gründen?

Kelek: Ich hoffe sehr auf die säkularen Imame, dass wir ein Konzept entwickeln, wie wir den Islam leben wollen. Ein Islam, der mit der Zeit geht, der die Religion privatisiert, ohne all die Alltagsvorschriften.

ZEIT online: War die Papst-Rede in Regensburg, die für so viel Wirbel gesorgt hat, für diese Auseinandersetzung zwischen fundamentalen und säkularen Moslems, für die Abgrenzung von Religion und Gewalt, förderlich? Oder hat sie den Dialog erschwert?

Kelek: Der Papst hat damit einen ganz wichtigen Stein ins Rollen gebracht. Auch für mich gehören Glauben und Vernunft in einer säkularen Gesellschaft zusammen. Wer Vernunft aus dem Glauben heraus hält, wird irrational. Das ist dann eine Schicksalsgläubigkeit, die mit unserer Realität nichts zu tun hat. Wir müssen immer unsere Ratio benutzen, damit wir glauben können. Deshalb fand ich die Papst-Worte ganz wunderbar.

Das Gespräch führte Ludwig Greven

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Achja, ich hatte eine wunderbare Kindheit Kelek! Trotz Beschneidung.

Mirage
27.09.06, 15:23
Kelek: Ja, zum Beispiel das Verbot von Kopftüchern und Koran-Unterricht schon in der Grundschule. Alle Kinder müssen gleich behandelt werden, deutsche wie muslimische. Und es sollte ein Recht auf Kindheit geben. Das wäre für mich ein wunderbares Resultat. Dass auch muslimische Kinder endlich Kind sein dürfen, und dass es eine strikte Einhaltung der körperlichen Unversehrtheit gibt. Also keine Beschneidungen, keine körperlichen Züchtigungen. Wenn die Kinder in die Pubertät kommen, kann man ja dann sehen, in welcher Weise man ihnen Islam-Unterricht gibt. Auch da hat Innenminister Schäuble Gott sei dank klare Vorstellungen: Er muss auf Deutsch sein, er muss von hier ausgebildeten und vom deutschen Staate kontrollierten Lehrern gegeben werden.
Die Frau ist ja der Widerspruch in sich.
Kein islamischer Religionsunterricht in der Grundschule zulassen, während christlicher Religionsunterricht selbstverständlich ist? Und wie gleich oder ungleich werden dann deutsche muslimische (das eine schließt ja das andere nicht aus) Kinder behandelt? Ich bin zwar kein Freund von Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, aber gerade ein islamischer Religionsunterricht an Schulen könnte ggf. verhindern, dass Kinder an radikalen Imamen geraten.
Nach diesem Interview habe ich den Eindruck, dass sie ihren eigenen Islam durchsetzen, wenn nicht sogar die Religion an sich ausradieren will.

Yakamoz
30.09.06, 22:37
leitkultur, buch etc.

Identitätsfragen

Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Die Verfassung? Oder eine christlich-abendländische Tradition? Die Frage nach einer für alle verbindlichen "Leitkultur" findet immer dann Gehör, wenn sich die Mehrheitsgesellschaft mit abweichenden moralischen und religiösen Vorstellungen auseinandersetzen muss. Nachdem in Berlin eine Oper wegen möglicher muslimischer Anfeindungen abgesetzt worden ist, ist das Interesse an einer neuen Identitätsdebatte groß.
Der Saal ist voll, als der Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) das von ihm herausgebene Buch "Verfassung, Patriotismus, Leitkultur" vorstellt. In dem Mitte Oktober erscheinenden Band machen sich 42 Menschen aus Deutschland mit und ohne Migrationshintergrund Gedanken über verbindliche Werte. Lammert hat Politiker, Kulturschaffende, Wirtschaftsleute und Gläubige nach den Grundlagen der Gesellschaft gefragt. Und nähert sich dabei des umstrittenen Begriffs der "Leitkultur" an.
Lammert stellt das Buch gemeinsam mit der türkischstämmigen Rechtanwältin Seyran Ates und Adolf Muschg vor, dem früheren Präsidenten der Akademie der Künste. Ates betont, sie habe als Einwanderin kein Problem mit dem Wort "Leitkultur" - solange sie daran mitwirken könne. Sich selbst bezeichnet die Anwältin als "Verfassungspatriotin", eine Einstellung, die sie auch von ihren Landsleuten fordere. Ates bedauert, dass viele Zuwanderer den eigentlich nützlichen Begriff "Leitkultur" als Assimilationsforderung missverstünden. Als die Diskussion droht in eine verfassungsdemokratische Lehrstunde abzugleiten, bringt Muschg die Absetzung von "Idomeneo" ins Spiel und mutmaßt, dass die meisten Muslime auch gegen den abgeschnittenen Kopf von Jesus protestieren würden. Ein Raunen geht durchs Publikum.
Seyran Ates wehrt sich gegen die gutmenschendelnde Unterstellung. "Es gibt Muslime, die durchaus dazu bereit sind, anderen Göttern den Kopf abzuschlagen", sagt sie mit Bezug auf die zerstörten Buddha-Statuen in Afghanistan und fordert, den "unsäglichen vorauseilenden Gehorsam" gegenüber dem radikalen Islam einzustellen. "Warum wird es in Deutschland als rassistisch empfunden, wenn jemand die Realität abbildet?", fragt Ates in die Runde und meint damit die verschobene Ausstrahlung des ARD-Films "Wut" über türkische Gewalttäter. Damit ist die "Leitkultur"-Debatte auf dem Podium näher an die Tagesaktualität gerückt als die meisten Beiträge im Buch. NINA APIN
taz Nr. 8088 vom 30.9.2006, Seite 20, 81 Kommentar NINA APIN, Kolumne
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