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Trojaner
23.03.05, 17:09
Entfernt!

Trojaner

Gök Türk
23.03.05, 21:30
Trojaner

Yazdiklarinin tümüne katilamiyorum. Biz Türk'lerin soyuna gayri-Türk unsurlar elbette girmistir. Bunda hic süphem yoktur. Fakat bu Türk'lern melez bir millet oldugu anlamina gelmez.
Yazdiklarinizda sanki "su Anadolu'ya gelmis, su gelmis, o gelmis, hepsi birbiriyle karismis ortaya Türk milleti cikmis" esintisi var. Ben buna katilamiyorum.

Bugün dünyada tüm milletlerin soyuna baska milletlerin kani girmistir, fakat bu dünyada tüm milletlerin melez millet oldugu anlamina gelmez!

LAZ
23.03.05, 21:37
@trojaner

Du wirst wissen das unsere Vorfahren nicht unbedingt sehr friedlich waren und sehr viele Völker Anatoliens übern Jordan geschickt haben ;)

Ein Mischvolk sind Türken definitiv NICHT, warum?

1. Türken waren damals Heiden und haben sich NICHT mit Moslems vermischt

2. Es gab eine gewaltige Völkerwanderung von Zentralasien nach Anatolien, sodas Türken die überwältigende Mehrheit wurden

3. Kein Volk konnte die Türken lange unterjochen, die Türken waren durch die Seldschuken und Osmanen immer "Beherrscher"

4. Türken sind mittlerweile Moslems, daher vergewaltigen sie keine Frauen von anderen Völkern

usw.

Ihr könnt die Liste fortsetzen :-O

Gök Türk
23.03.05, 21:42
@trojaner

Du wirst wissen das unsere Vorfahren nicht unbedingt sehr friedlich waren und sehr viele Völker Anatoliens übern Jordan geschickt haben ;)

Ein Mischvolk sind Türken definitiv NICHT, warum?

1. Türken waren damals Heiden und haben sich NICHT mit Moslems vermischt

2. Es gab eine gewaltige Völkerwanderung von Zentralasien nach Anatolien, sodas Türken die überwältigende Mehrheit wurden

3. Kein Volk konnte die Türken lange unterjochen, die trüken waren durch die Seldschuken und Osmanen immer "Beherrscher"

4. Türken sind mittlerweile Moslems, daher vergewaltigen sie keine Frauen von anderen Völkern

usw.

Ihr könnt die Liste fortsetzen :-O


Müslüman olmadan önceki tarihiize zaten deginmeye gerek yok. Mesela Gök Türk'ler gayri-Türk'lerle evlenmeyi ayip olarak nitelendirirlerdi.

Müslüman oldukdan sonrada soyumuza gayri-Türk'lerin karismasi belki Selcukluda görülmüstür, fakat asil Osmanli'da baslamistir. Cünki Osmanli'da millet yoktu, daha dogrusu önemli degildi, Islam vardi. Herkes Islam'di! Böylece feth edilen topraklarda yasiyan Müslüman topluluklar biz Türk'lerle karistilar.

Trojaner
23.03.05, 21:51
@Gök Türk und Laz

Wie Kirgisen sehen wir aber nun mal auch nicht aus! ;)

LAZ
23.03.05, 21:55
@Gök Türk und Laz

Wie Kirgisen sehen wir aber nun mal auch nicht aus! ;) Die Kirgisen haben sich leider mit Chinesen und Iranern vermischt, darum sehen sie anders aus ;)

KingTurek
23.03.05, 21:59
@Gök Türk und Laz

Wie Kirgisen sehen wir aber nun mal auch nicht aus! ;) Die Kirgisen haben sich leider mit Chinesen und Iranern vermischt, darum sehen sie anders aus ;)

???

ursprünglich stammen doch die Türken aus China, oder?

LAZ
23.03.05, 22:20
@Gök Türk und Laz

Wie Kirgisen sehen wir aber nun mal auch nicht aus! ;) Die Kirgisen haben sich leider mit Chinesen und Iranern vermischt, darum sehen sie anders aus ;)

???

ursprünglich stammen doch die Türken aus China, oder?Gök-Türken, Chinesen, Mongolen waren damals Todfeinde

Gök Türk
23.03.05, 23:01
@Gök Türk und Laz

Wie Kirgisen sehen wir aber nun mal auch nicht aus! ;) Die Kirgisen haben sich leider mit Chinesen und Iranern vermischt, darum sehen sie anders aus ;)

Trojaner

Haklisin. Fakat bu bizim artik baska ortamlarda yasadigimizdan meydana gelmis kücük bir unsurdur. (yani gözlerimizin cekik olmamasi)
Mesela Azeri'lerinde gözleri artik cekik degildir. Cekik gözlülük Orta Asya'da yani Türk'ün Ana Vatan'inda yasiyan Türk'lerda hala mevcuttur.

KingTurek

Türk'lerin ilk olarak nerede ortaya ciktigi bilinmiyor. Fakat bugünkü Mogolistan tahmin ediliyor. (Hun'lardan öncede Türk'ler mevcuttu! Onlarin tam olarak nereden geldigi bilinmiyor!)

LAZ

PF'de Mogol'lar Türk'lerin Mogol'lardan geldigini iddia ederler. Halbuki Mogol'lar yüzyillar sonra ortaya cikarlar. Asya Hunlarin ve Gök Türk'lerin ve hatta Uygurlarin zamaninda Türk'lerin ezeli düsmani hep Cin olmusdur!

Symposium
27.03.05, 22:33
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.

LAZ
27.03.05, 22:40
Mir ist es eigentlich egal, ob wir 5% oder 10% oder 80% oder 100% von dem alten reinen Blut haben, ändern tut es wenig an der Tatsache das wir nunmal die legitimen Nachfahren der Gök-Türken, Seldschuken, Osmanen etc. sind 8)

Örfman
27.03.05, 22:41
@Gök Türk und Laz

Wie Kirgisen sehen wir aber nun mal auch nicht aus! ;) Die Kirgisen haben sich leider mit Chinesen und Iranern vermischt, darum sehen sie anders aus ;)

???

ursprünglich stammen doch die Türken aus China, oder?

Nein, lediglich das wort "Türke" Stammt aus china... es kommt von dem Wort "Tu erk" und bedeutet "die Mächtigen"
!amazed

Symposium
27.03.05, 22:41
Kelten in Anatolien

Die vom Apostel Paulus bekehrter Galater waren tatsächlich Kelten, die aus Europa nach Anatolien eingewandert waren. Forscher der Universität Oxford haben dafür zusammen mit Kollegen nun erstmals auch archäologische Befunde vorgelegt. In Gordion, das etwa hundert Kilometer südwestlich von Ankara liegt, fanden die Forscher zahlreiche Hinweise auf Menschenopfer für einen Kult, wie es ihn ansonsten nur bei den Kelten in Europa gab. Zu den Funden gehört neben strangulierten und enthaupteten Menschen auch eine mutmaßliche Familie aus einem etwa vierzig Jahre altem Mann, seiner 35 Jahre alten Frau und ihrem Kind. Manche Opfer wurden von den Kelten offenbar gekocht und aufgegessen, berichtet das Magazin "Archaeology".

Neben den Menschenopfern fanden die Archäologen aber auch keltisch anmutende Skulpturen, etwa eine Figur mit einem doppelgesichtigem Kopf. Die Kelten dürften im dritten Jahrhundert Gordion erobert haben, jener Stadt, in der Alexander der Große wenige Jahrzehnte zuvor den "Gordischen Knoten" durchschlagen hatte. Auf den Weg nach Anatolien hatten sich die Kelten weitgehend hellenisiert, weshalb sie archäologisch schwer auszumachen waren. Einige Historiker zogen daher in Zweifel, dass die Galater tatsächlich Kelten waren.

Trotz der Hellenisierung haben die Galater offenbar Jahrhunderte lang ihre keltische Sprache behalten. Noch aus dem vierten Jahrhundert nach Christus wird berichtet, dass die Menschen in Gordion einen ähnlichen Dialekt sprachen wie die Menschen im damaligen Trier.
Quelle: http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=150909

Wir alle wissen, daß die heutigen Türken ein Mischvolk sind. Zusammengesetzt aus verschiedenen Ethnien haben sie sich unter dem Banner des Türkentums und des Islams versammelt.
Hethiter, Trojaner, Karier, Lyder und auch Kelten machten das Stammvolk Anatoliens aus. So wie der Bericht oben darstellt, eroberten die Kelten im 3.Jahrhundert vor Chr. Anatolien und nahmen es den Griechen ab, die es einige Jahrzehnte zuvor unter Alexander dem Großen erobert hatten. Dabei nahmen sie die Kultur der Griechen an, jedoch nicht ihre Sprache. Die griechsche Sprache wurde in Anatolien erst mit der Verbreitung des Christentums im 4.Jahrhundert nach Chr. zur Hauptsprache, weil sie durch die Kirchen als Sakralsprache verbreitet wurde. Somit existierte neben der luwischen Sprache (Hethiter, Karier, Lyder) auch keltisch als Sprache in Anatolien.
Für alle die es nicht wissen, Galatasaray heißt Keltenpalast.


Diese Erkenntnisse sind bekannt. Die Kelten haben allerdings nichts mit den Türken zu tun. Die Germanen allerdings wurden von den Griechen in ihren Schriften als Thraker bezeichnet. Die Traker/Kimmerer wiederrum sind ein Türkvolk.

Spartacus war ein Traker/Kimmerer. Ihr kennt bestimmt den Romanhelden Conan den Barbar. Conan wird in dem Roman als Kimmerer eingeführt.

Symposium
27.03.05, 22:45
@Gök Türk und Laz

Wie Kirgisen sehen wir aber nun mal auch nicht aus! ;) Die Kirgisen haben sich leider mit Chinesen und Iranern vermischt, darum sehen sie anders aus ;)

???

ursprünglich stammen doch die Türken aus China, oder?

Nein, lediglich das wort "Türke" Stammt aus china... es kommt von dem Wort "Tu erk" und bedeutet "die Mächtigen"
!amazed

Das ist richtig. Die Chinesen prägten zum ersten Mal den Namen Türke. Weder die Urtürken, noch viele Türkvölker danach bezeichneten sich als Türken. Sie identifizierten sich primär durch ihre Stammeszugehörigkeit. Der Name Türke ist eher als Sammelbegriff zu verstehen. DEN Türken gibt es nicht. Es gibt lediglich viele verschiedene Türken, die aber alle gemeinsame Vorfahren haben. Und diese gemeinsamen Vorfahren liegen in Turkmenistan, speziell in dem Kurgangebiet. Denn dort sind die ältesten Funde für die Türken zu finden.

Istanbuler
27.03.05, 23:08
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.






Hethiter, Thraker und Slawen sprechen/sprachen ja indo-europäische Sprachen. Wie ist das zu erklären? Gibt es irgendwelche Quellen?

Symposium
27.03.05, 23:29
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.






Hethiter, Thraker und Slawen sprechen/sprachen ja indo-europäische Sprachen. Wie ist das zu erklären? Gibt es irgendwelche Quellen?

Die Türken kann man nicht an der altaischen Sprache festmachen, sondern einzig und allein an der Herkunft und Ursprungsgebiet. Letztendlich ist es so, dass man die ältesten sprachlichen Nachweise für die indoeuropäische Sprache in Nordindien/Kaschmirgebiet und gleichzeitig im Kurgangebiet findet. Das Kurgangebiet ist nach den Kurganen benannt, das sind für die Türken typische Grabhügel. Die Art und Weise wie die Toten begraben wurden sind in dieser Form nur bei den Türken zu jener Zeit zu finden. Wie ich bereits beschrieben habe findet man den Nachweis zu den Urtürken bis 9500 v. Chr. In Turkmenistan findet man Hinterlassenschaften, die indoeuropäisch sind. Aber nichts altaisches. Wann sich die altaische Sprache durchgesetzt hat, konnte bisher nicht wissenschaftlich gefunden werden. Es ist allerdings historisch neueren Datums.

Hier spielt auch die Genetik eine entscheidende Rolle. die Mitochondrien-DNS mütterlicherseits kann man bis 60.000 Jahre zurückverfolgen und daraus erkennen, ob eine Erbverwandtschaft vorliegt. Archeologische als auch genetische Befunde der Kurganhügel, die man bis Südrussland gefunden hat, zeigen eindeutig, dass sie von den Urtürken im Kurgangebiet abstammen. Allen Türkvölkern war auch eigen, dass sie das Pferd domestiziert hatten. Sie reiteten zu Zeiten als keine anderen Völker überhaupt etwas über das Reiten wussten. Die Thraker/Kimmerer (Vorfahren der heutigen Slawen und Kaukasier) sind als Reitervolk nicht nur genetisch, sondern auch kulturell mit den Urtürken verwandt. Sie sprachen noch die Sprache, die in Turkmenistan zu jener Zeit gesprochen wurde. Wann die altaische Sprache sich bei den Türkvölkern durchsetzte und warum, darüber ist nichts bekannt. Das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist lediglich die gemeinsame Verwandtschaft bzw. die Vorfahren.

Symposium
27.03.05, 23:45
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.






Hethiter, Thraker und Slawen sprechen/sprachen ja indo-europäische Sprachen. Wie ist das zu erklären? Gibt es irgendwelche Quellen?

Die Türken kann man nicht an der altaischen Sprache festmachen, sondern einzig und allein an der Herkunft und Ursprungsgebiet. Letztendlich ist es so, dass man die ältesten sprachlichen Nachweise für die indoeuropäische Sprache in Nordindien/Kaschmirgebiet und gleichzeitig im Kurgangebiet findet. Das Kurgangebiet ist nach den Kurganen benannt, das sind für die Türken typische Grabhügel. Die Art und Weise wie die Toten begraben wurden sind in dieser Form nur bei den Türken zu jener Zeit zu finden. Wie ich bereits beschrieben habe findet man den Nachweis zu den Urtürken bis 9500 v. Chr. In Turkmenistan findet man Hinterlassenschaften, die indoeuropäisch sind. Aber nichts altaisches. Wann sich die altaische Sprache durchgesetzt hat, konnte bisher nicht wissenschaftlich gefunden werden. Es ist allerdings historisch neueren Datums.

Hier spielt auch die Genetik eine entscheidende Rolle. die Mitochondrien-DNS mütterlicherseits kann man bis 60.000 Jahre zurückverfolgen und daraus erkennen, ob eine Erbverwandtschaft vorliegt. Archeologische als auch genetische Befunde der Kurganhügel, die man bis Südrussland gefunden hat, zeigen eindeutig, dass sie von den Urtürken im Kurgangebiet abstammen. Allen Türkvölkern war auch eigen, dass sie das Pferd domestiziert hatten. Sie reiteten zu Zeiten als keine anderen Völker überhaupt etwas über das Reiten wussten. Die Thraker/Kimmerer (Vorfahren der heutigen Slawen und Kaukasier) sind als Reitervolk nicht nur genetisch, sondern auch kulturell mit den Urtürken verwandt. Sie sprachen noch die Sprache, die in Turkmenistan zu jener Zeit gesprochen wurde. Wann die altaische Sprache sich bei den Türkvölkern durchsetzte und warum, darüber ist nichts bekannt. Das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist lediglich die gemeinsame Verwandtschaft bzw. die Vorfahren.


Hinzufügen möchte ich, dass etwa die Hälfte der Chinesen und die Mehrzahl der Koreaner türkischen Ursprungs sind. Diese sprechen allerdings keine altaische Sprache. Entscheidend ist auch hier, dass sie mit uns gemeinsame Vorfahren haben - Ursprungsgebiet Turkmenistan.

Angemerkt sei, dass ich ausschliesslich westliche Bücher diesbezüglich gelesen habe. Darunter sind auch neueste Erkenntnisse wie das renommierte Magazin Science.

Science veröffentlichte jüngst eine archeologische Sensation. Dieser bezog sich auf den sog. tocharischen Fund (Mumienfunde). Die sog. Tocharer stammen aus dem Kurgangebiet und gelten jetzt als das "östlichste" indoeuropäisches Volk überhaupt. Man spricht von eindeutig "kaukasischem Aussehen". Die Grabbeigaben und die Art der Gräber sind eindeutig aus dem Kurgangebiet/Turkmenistan. Dieser tocharische Fund wurde in Westchina gefunden und hat weltweit für Aufsehen gesorgt.

Symposium
27.03.05, 23:55
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.






Hethiter, Thraker und Slawen sprechen/sprachen ja indo-europäische Sprachen. Wie ist das zu erklären? Gibt es irgendwelche Quellen?

Die Türken kann man nicht an der altaischen Sprache festmachen, sondern einzig und allein an der Herkunft und Ursprungsgebiet. Letztendlich ist es so, dass man die ältesten sprachlichen Nachweise für die indoeuropäische Sprache in Nordindien/Kaschmirgebiet und gleichzeitig im Kurgangebiet findet. Das Kurgangebiet ist nach den Kurganen benannt, das sind für die Türken typische Grabhügel. Die Art und Weise wie die Toten begraben wurden sind in dieser Form nur bei den Türken zu jener Zeit zu finden. Wie ich bereits beschrieben habe findet man den Nachweis zu den Urtürken bis 9500 v. Chr. In Turkmenistan findet man Hinterlassenschaften, die indoeuropäisch sind. Aber nichts altaisches. Wann sich die altaische Sprache durchgesetzt hat, konnte bisher nicht wissenschaftlich gefunden werden. Es ist allerdings historisch neueren Datums.

Hier spielt auch die Genetik eine entscheidende Rolle. die Mitochondrien-DNS mütterlicherseits kann man bis 60.000 Jahre zurückverfolgen und daraus erkennen, ob eine Erbverwandtschaft vorliegt. Archeologische als auch genetische Befunde der Kurganhügel, die man bis Südrussland gefunden hat, zeigen eindeutig, dass sie von den Urtürken im Kurgangebiet abstammen. Allen Türkvölkern war auch eigen, dass sie das Pferd domestiziert hatten. Sie reiteten zu Zeiten als keine anderen Völker überhaupt etwas über das Reiten wussten. Die Thraker/Kimmerer (Vorfahren der heutigen Slawen und Kaukasier) sind als Reitervolk nicht nur genetisch, sondern auch kulturell mit den Urtürken verwandt. Sie sprachen noch die Sprache, die in Turkmenistan zu jener Zeit gesprochen wurde. Wann die altaische Sprache sich bei den Türkvölkern durchsetzte und warum, darüber ist nichts bekannt. Das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist lediglich die gemeinsame Verwandtschaft bzw. die Vorfahren.


Hinzufügen möchte ich, dass etwa die Hälfte der Chinesen und die Mehrzahl der Koreaner türkischen Ursprungs sind. Diese sprechen allerdings keine altaische Sprache. Entscheidend ist auch hier, dass sie mit uns gemeinsame Vorfahren haben - Ursprungsgebiet Turkmenistan.

Angemerkt sei, dass ich ausschliesslich westliche Bücher diesbezüglich gelesen habe. Darunter sind auch neueste Erkenntnisse wie das renommierte Magazin Science.

Science veröffentlichte jüngst eine archeologische Sensation. Dieser bezog sich auf den sog. tocharischen Fund (Mumienfunde). Die sog. Tocharer stammen aus dem Kurgangebiet und gelten jetzt als das "östlichste" indoeuropäisches Volk überhaupt. Man spricht von eindeutig "kaukasischem Aussehen". Die Grabbeigaben und die Art der Gräber sind eindeutig aus dem Kurgangebiet/Turkmenistan. Dieser tocharische Fund wurde in Westchina gefunden und hat weltweit für Aufsehen gesorgt.



Die Finnen und Schweden sind ebenfalls Turkvölker. Wer sich fragt, warum diese blond sind, sollte mal ein Museum in Turkmenistan besuchen und die dortigen Museen besuchen. Denn viele Kurgangräber hat man mittlerweile ausgegraben. Die Funde sind in relativ gutem Zustand. So sind beispielsweise auch Reste von Haaren erhalten. Viele der Begrabenen waren blond. Genetisch konnte die Verwandtschaft der Finnen und Schweden mit den Türken bereits vor Jahrzehnten bewiesen werden, allerdings verstand man nicht, warum die überwiegende Mehrheit der Finnen und Schweden blond sind. Das war immer ein Rätsel. Bis man die Gräber im Kurgangebiet fand.

LAZ
28.03.05, 00:02
Schweden, Finnen, Chinesen, Koreaner sollen Turkvölkische Vorfahren haben?

Irgendwie klingt das nicht logisch, dass solch unterschiedliche Völker verwandt sind %-6

Symposium
28.03.05, 00:14
Schweden, Finnen, Chinesen, Koreaner sollen Turkvölkische Vorfahren haben?

Irgendwie klingt das nicht logisch, dass solch unterschiedliche Völker verwandt sind %-6

Das hat nichts mit Logik zu tun, sondern mit wissenschaftlichen Fakten. Ich habe nicht gesagt, dass die Chinesen türkische Vorfahren haben, sondern nur etwa die Hälfte davon.

Bei den Schweden, Finnen und Koreaner sind es allerdings fast alle, die mit den Urtürken verwandt sind.

Symposium
28.03.05, 00:17
Schweden, Finnen, Chinesen, Koreaner sollen Turkvölkische Vorfahren haben?

Irgendwie klingt das nicht logisch, dass solch unterschiedliche Völker verwandt sind %-6

Die Lazen sind übrigens Kaukasier und sind mit den Hunnen verwandt.

Weisst Du woher der Begriff "Chinese" herkommt und wie es entstanden ist? Wenn Du Dich etwas mit Dschingis-Khan und seinen Nachfahren beschäftigst, dann bekommst Du die Antwort darauf.


P.S.:
Kleiner Tip: Dschingis ... Chingis ... Chin ...

Alp
28.03.05, 00:26
Schweden, Finnen, Chinesen, Koreaner sollen Turkvölkische Vorfahren haben?

Irgendwie klingt das nicht logisch, dass solch unterschiedliche Völker verwandt sind %-6

Die Lazen sind übrigens Kaukasier und sind mit den Hunnen verwandt.

Weisst Du woher Name "Chinese" kommt und wie es entstanden ist? Wenn Du Dich etwas mit Dschingis-Khan uns seinen Nachfahren beschäftigst, dann bekommst Du die Antwort darauf.


P.S.:
Kleiner Tip: Dschingis ... Chingis ... Chin ...


Hallo Symposium,
alles sehr informativ, was du schreibst.
Kannst du mir ein, leicht lesendes Buch darüber empfehlen?

Symposium
28.03.05, 00:43
Schweden, Finnen, Chinesen, Koreaner sollen Turkvölkische Vorfahren haben?

Irgendwie klingt das nicht logisch, dass solch unterschiedliche Völker verwandt sind %-6

Die Lazen sind übrigens Kaukasier und sind mit den Hunnen verwandt.

Weisst Du woher Name "Chinese" kommt und wie es entstanden ist? Wenn Du Dich etwas mit Dschingis-Khan uns seinen Nachfahren beschäftigst, dann bekommst Du die Antwort darauf.


P.S.:
Kleiner Tip: Dschingis ... Chingis ... Chin ...


Hallo Symposium,
alles sehr informativ, was du schreibst.
Kannst du mir ein, leicht lesendes Buch darüber empfehlen?

Da gibt es soviele Bücher, die ich kaum alle auflisten kann. Teilweise gibt es auch keine aktuellen Bücher und ich müsste die Science und Spektrum der Wissenschaft Exemplare als Quelle benennen. Das Problem ist, dass die Altertums und indoeuropäische Forschung eine sehr junge Disziplin sind. Erst durch die modernen Verfahren der Genetik konnte man erstmals archeologische Funde auf die ursprüngliche Herkunft hin vergleichen. Ich kann nur empfehlen, sich speziell mit dem Altertum und den Indoeuropäern zu beschäftigen. Bisher verfolge die indoeuropäische Forschung bereits seit zwei Jahren und habe so gut wie alle Bücher/Fachmagazine dazu gelesen. Entsprechend auch zum Altertum. Einer der Wissenschaftler, der speziell in der Genetik spezialisiert ist, meinte, dass es für Europa ein Kulturschock bedeuten würde, wenn sie wüssten, woher ihre Vorfahren stammen. So kann man feststellen, dass je nach Region und Land zwischen 40-80% der Europäer gemeinsame Vorfahren mit den heutigen Turkvölkern haben. Die einzigen einigermassen originären Europäer (Ureuropäer) sind die Basken. Die Griechen sind seit der Vermischung mit den Thrakern und später mit den Makedonen mehr ein Turkvolk als Proto-Griechisch. Zu Zeiten des osmanischen Reiches hat sich der türkische Anteil noch weiter vergrössert. Die Griechen kennen das Problem und verschweigen sehr gerne, dass sie einst von den Thrakern beherrscht wurden. Im Gegensatz zu den damaligen Proto-Griechen hatten die Traker eine Hochkultur (die Proto-Griechen waren zu jener Zeit noch Jäger und Sammler).

Gök Türk
28.03.05, 00:58
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.





Ben sana "Kazim Mirsan" ve "Haluk Tarcan"in kitaplarini tavsiye ediyorum. Aslinda onlarin kitaplarini bulmak zordur, onun icin Hulki Cevizoglu'nun "Tarih Türk'lerde baslar" adli kitabini almani tavsiye ederim. Orada bu sahislarin düsüncelerini okuyabilirsin. Kazim Mirsan'in dedigine göre Türk Tarihi 5000 degil 14.000 yillik bir gecmise sahiptir. Ne kadar dogrudur, degildir bilemeyiz.

Fakat bu konularda dikkatli olmak gerekiyor. Mesela Cin'de Türk piramitleri vardir, bunu kimse bilmiyor. Resmi tarihimizdede gecmiyor.

Fakat bunlari dile getirirsek, hemen paranoyaci oluyoruz. Onun icin dikkatli olmak lazim.

Dinin
28.03.05, 01:19
Kelten in Anatolien

Die vom Apostel Paulus bekehrter Galater waren tatsächlich Kelten, die aus Europa nach Anatolien eingewandert waren. Forscher der Universität Oxford haben dafür zusammen mit Kollegen nun erstmals auch archäologische Befunde vorgelegt. In Gordion, das etwa hundert Kilometer südwestlich von Ankara liegt, fanden die Forscher zahlreiche Hinweise auf Menschenopfer für einen Kult, wie es ihn ansonsten nur bei den Kelten in Europa gab. Zu den Funden gehört neben strangulierten und enthaupteten Menschen auch eine mutmaßliche Familie aus einem etwa vierzig Jahre altem Mann, seiner 35 Jahre alten Frau und ihrem Kind. Manche Opfer wurden von den Kelten offenbar gekocht und aufgegessen, berichtet das Magazin "Archaeology".

Neben den Menschenopfern fanden die Archäologen aber auch keltisch anmutende Skulpturen, etwa eine Figur mit einem doppelgesichtigem Kopf. Die Kelten dürften im dritten Jahrhundert Gordion erobert haben, jener Stadt, in der Alexander der Große wenige Jahrzehnte zuvor den "Gordischen Knoten" durchschlagen hatte. Auf den Weg nach Anatolien hatten sich die Kelten weitgehend hellenisiert, weshalb sie archäologisch schwer auszumachen waren. Einige Historiker zogen daher in Zweifel, dass die Galater tatsächlich Kelten waren.

Trotz der Hellenisierung haben die Galater offenbar Jahrhunderte lang ihre keltische Sprache behalten. Noch aus dem vierten Jahrhundert nach Christus wird berichtet, dass die Menschen in Gordion einen ähnlichen Dialekt sprachen wie die Menschen im damaligen Trier.
Quelle: http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=150909

Wir alle wissen, daß die heutigen Türken ein Mischvolk sind. Zusammengesetzt aus verschiedenen Ethnien haben sie sich unter dem Banner des Türkentums und des Islams versammelt.
Hethiter, Trojaner, Karier, Lyder und auch Kelten machten das Stammvolk Anatoliens aus. So wie der Bericht oben darstellt, eroberten die Kelten im 3.Jahrhundert vor Chr. Anatolien und nahmen es den Griechen ab, die es einige Jahrzehnte zuvor unter Alexander dem Großen erobert hatten. Dabei nahmen sie die Kultur der Griechen an, jedoch nicht ihre Sprache. Die griechsche Sprache wurde in Anatolien erst mit der Verbreitung des Christentums im 4.Jahrhundert nach Chr. zur Hauptsprache, weil sie durch die Kirchen als Sakralsprache verbreitet wurde. Somit existierte neben der luwischen Sprache (Hethiter, Karier, Lyder) auch keltisch als Sprache in Anatolien.
Für alle die es nicht wissen, Galatasaray heißt Keltenpalast.



wirklich keine Bereicherung für unsere Kultur und unser Land,

ich hoffe nur ich hab nix von denen mitbekommen %-6

Symposium
28.03.05, 01:21
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.





Ben sana "Kazim Mirsan" ve "Haluk Tarcan"in kitaplarini tavsiye ediyorum. Aslinda onlarin kitaplarini bulmak zordur, onun icin Hulki Cevizoglu'nun "Tarih Türk'lerde baslar" adli kitabini almani tavsiye ederim. Orada bu sahislarin düsüncelerini okuyabilirsin. Kazim Mirsan'in dedigine göre Türk Tarihi 5000 degil 14.000 yillik bir gecmise sahiptir. Ne kadar dogrudur, degildir bilemeyiz.

Fakat bu konularda dikkatli olmak gerekiyor. Mesela Cin'de Türk piramitleri vardir, bunu kimse bilmiyor. Resmi tarihimizdede gecmiyor.

Fakat bunlari dile getirirsek, hemen paranoyaci oluyoruz. Onun icin dikkatli olmak lazim.

Dass man heute hinsichtlich zu China fast nichts über Türken oder Mongolen geschichtlich lesen kann, das liegt vielmehr daran, dass nach der Vertreibung der Mongolen aus China, die Chinesen in der Han-Dynastie systematisch sämtliche Hinweise zu den Türken/Mongolen vernichtet haben. Nichts sollte mehr an die Türken/Mongolen erinnern. Auch die Kunstschätze haben sie zerstört. Einzig übriggeblieben war das vereinte chinesische Reich und der Name "Chin", das namentlich auf Dschingis-Khan angelehnt ist. Auch Mao liess alles zerstören, was annähernd an die Mongolen erinnerte - China sollte nach Maos Einstellung politisch als auch geschichtlich "rein" sein. So sind viele historischen Funde unter Maos Befehl hin vernichtet worden. Die Zeiten sind allerdings vorbei. Die Türken/Mongolen haben soviel in China hinterlassen, dass heute wieder sehr vieles gefunden und wissenschaftlich sichergestellt wird.

Dinin
28.03.05, 01:26
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.






Hethiter, Thraker und Slawen sprechen/sprachen ja indo-europäische Sprachen. Wie ist das zu erklären? Gibt es irgendwelche Quellen?

Die Türken kann man nicht an der altaischen Sprache festmachen, sondern einzig und allein an der Herkunft und Ursprungsgebiet. Letztendlich ist es so, dass man die ältesten sprachlichen Nachweise für die indoeuropäische Sprache in Nordindien/Kaschmirgebiet und gleichzeitig im Kurgangebiet findet. Das Kurgangebiet ist nach den Kurganen benannt, das sind für die Türken typische Grabhügel. Die Art und Weise wie die Toten begraben wurden sind in dieser Form nur bei den Türken zu jener Zeit zu finden. Wie ich bereits beschrieben habe findet man den Nachweis zu den Urtürken bis 9500 v. Chr. In Turkmenistan findet man Hinterlassenschaften, die indoeuropäisch sind. Aber nichts altaisches. Wann sich die altaische Sprache durchgesetzt hat, konnte bisher nicht wissenschaftlich gefunden werden. Es ist allerdings historisch neueren Datums.

Hier spielt auch die Genetik eine entscheidende Rolle. die Mitochondrien-DNS mütterlicherseits kann man bis 60.000 Jahre zurückverfolgen und daraus erkennen, ob eine Erbverwandtschaft vorliegt. Archeologische als auch genetische Befunde der Kurganhügel, die man bis Südrussland gefunden hat, zeigen eindeutig, dass sie von den Urtürken im Kurgangebiet abstammen. Allen Türkvölkern war auch eigen, dass sie das Pferd domestiziert hatten. Sie reiteten zu Zeiten als keine anderen Völker überhaupt etwas über das Reiten wussten. Die Thraker/Kimmerer (Vorfahren der heutigen Slawen und Kaukasier) sind als Reitervolk nicht nur genetisch, sondern auch kulturell mit den Urtürken verwandt. Sie sprachen noch die Sprache, die in Turkmenistan zu jener Zeit gesprochen wurde. Wann die altaische Sprache sich bei den Türkvölkern durchsetzte und warum, darüber ist nichts bekannt. Das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist lediglich die gemeinsame Verwandtschaft bzw. die Vorfahren.


Hinzufügen möchte ich, dass etwa die Hälfte der Chinesen und die Mehrzahl der Koreaner türkischen Ursprungs sind. Diese sprechen allerdings keine altaische Sprache. Entscheidend ist auch hier, dass sie mit uns gemeinsame Vorfahren haben - Ursprungsgebiet Turkmenistan.

Angemerkt sei, dass ich ausschliesslich westliche Bücher diesbezüglich gelesen habe. Darunter sind auch neueste Erkenntnisse wie das renommierte Magazin Science.

Science veröffentlichte jüngst eine archeologische Sensation. Dieser bezog sich auf den sog. tocharischen Fund (Mumienfunde). Die sog. Tocharer stammen aus dem Kurgangebiet und gelten jetzt als das "östlichste" indoeuropäisches Volk überhaupt. Man spricht von eindeutig "kaukasischem Aussehen". Die Grabbeigaben und die Art der Gräber sind eindeutig aus dem Kurgangebiet/Turkmenistan. Dieser tocharische Fund wurde in Westchina gefunden und hat weltweit für Aufsehen gesorgt.



Die Finnen und Schweden sind ebenfalls Turkvölker. Wer sich fragt, warum diese blond sind, sollte mal ein Museum in Turkmenistan besuchen und die dortigen Museen besuchen. Denn viele Kurgangräber hat man mittlerweile ausgegraben. Die Funde sind in relativ gutem Zustand. So sind beispielsweise auch Reste von Haaren erhalten. Viele der Begrabenen waren blond. Genetisch konnte die Verwandtschaft der Finnen und Schweden mit den Türken bereits vor Jahrzehnten bewiesen werden, allerdings verstand man nicht, warum die überwiegende Mehrheit der Finnen und Schweden blond sind. Das war immer ein Rätsel. Bis man die Gräber im Kurgangebiet fand.



sorry tut mir echt leid das so sagen zu müssen
aber du spinnst

Gök Türk
28.03.05, 01:34
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.





Ben sana "Kazim Mirsan" ve "Haluk Tarcan"in kitaplarini tavsiye ediyorum. Aslinda onlarin kitaplarini bulmak zordur, onun icin Hulki Cevizoglu'nun "Tarih Türk'lerde baslar" adli kitabini almani tavsiye ederim. Orada bu sahislarin düsüncelerini okuyabilirsin. Kazim Mirsan'in dedigine göre Türk Tarihi 5000 degil 14.000 yillik bir gecmise sahiptir. Ne kadar dogrudur, degildir bilemeyiz.

Fakat bu konularda dikkatli olmak gerekiyor. Mesela Cin'de Türk piramitleri vardir, bunu kimse bilmiyor. Resmi tarihimizdede gecmiyor.

Fakat bunlari dile getirirsek, hemen paranoyaci oluyoruz. Onun icin dikkatli olmak lazim.

Dass man heute hinsichtlich zu China fast nichts über Türken oder Mongolen geschichtlich lesen kann, das liegt vielmehr daran, dass nach der Vertreibung der Mongolen aus China, die Chinesen in der Han-Dynastie systematisch sämtliche Hinweise zu den Türken/Mongolen vernichtet haben. Nichts sollte mehr an die Türken/Mongolen erinnern. Auch die Kunstschätze haben sie zerstört. Einzig übriggeblieben war das vereinte chinesische Reich und der Name "Chin", das namentlich auf Dschingis-Khan angelehnt ist. Auch Mao liess alles zerstören, was annähernd an die Mongolen erinnerte - China sollte nach Maos Einstellung politisch als auch geschichtlich "rein" sein. So sind viele historischen Funde unter Maos Befehl hin vernichtet worden. Die Zeiten sind allerdings vorbei. Die Türken/Mongolen haben soviel in China hinterlassen, dass heute wieder sehr vieles gefunden und wissenschaftlich sichergestellt wird.



http://www.nihalatsiz.org/forum/viewthread.php?action=attachme nt&tid=695&pid=2054

Bu linkten resimleri indirmeni tavsiye ediyorum. Bunlar Cin'de bulunan piramitlerdir. Cin devleti bu piramitlerin arastirilmasina izin vermiyor, neden acaba?

Symposium
28.03.05, 01:39
Die ältesten archeologischen Funde für die Türken finden sich im heutigen Türkmenistan und diese werden auf 9500 v. Chr. datiert.

7500 v. Chr. begangen die Türken das Pferd als nachweislich erstes Volk der Welt zu domestizieren. Das älteste Pferdegeschirr der Welt findet sich nämlich in Türkmenistan. Zu der Zeit gab es die einzigen Pferde in Europa in Spanien, diese waren allerdings nur 1.20 m gross und waren als Reitpferd nicht geeignet bzw. wurden auch nicht als Nutztier betrachtet.

Zwischen 7500-5000 v. Chr. zogen immer wieder Türkvölker gen Osten nach China und nach Westen. Im Westen liessen sie sich in Südrussland nieder (Thraker/Kimmerer/Hethiter) und im Westen in Teilen Chinas. In China fand eine Vermischung statt. Heute ist etwa die Hälfte des chinesischen Volkes türkischen Ursprungs. Das was wir heute als Mongolen kennen ist eine Mischung zwischen den Türken und Chinesen.

In der Zeit Dschingis-Khans vermischten sich auch viele Türkvölker mit den Mongolen. Die Türkmenistaner kämpften beispielsweise gegen die Mongolen und wurden auch unterdrückt. Dasselbe Schiksal wurde auch anderen Turkvölkern zuteil. Die allermeisten kämpften allerdings auf der Seite Dschingis-Khans, der zum ersten Mal alle Türkvölker vereinen konnte.

Die Kaukasier, Tataren und Slawen stammen auch von den Urtürken ab. Bei ihnen findet sich nicht der mongolische Einschlag (leicht chinesisches Aussehen). Die Mongolen sehen sich primär nicht als Türken an. Sie sind sich aber den gemeinsamen Vorfahren bewusst. Das sieht man anhand der Kultur und der Sprache.






Hethiter, Thraker und Slawen sprechen/sprachen ja indo-europäische Sprachen. Wie ist das zu erklären? Gibt es irgendwelche Quellen?

Die Türken kann man nicht an der altaischen Sprache festmachen, sondern einzig und allein an der Herkunft und Ursprungsgebiet. Letztendlich ist es so, dass man die ältesten sprachlichen Nachweise für die indoeuropäische Sprache in Nordindien/Kaschmirgebiet und gleichzeitig im Kurgangebiet findet. Das Kurgangebiet ist nach den Kurganen benannt, das sind für die Türken typische Grabhügel. Die Art und Weise wie die Toten begraben wurden sind in dieser Form nur bei den Türken zu jener Zeit zu finden. Wie ich bereits beschrieben habe findet man den Nachweis zu den Urtürken bis 9500 v. Chr. In Turkmenistan findet man Hinterlassenschaften, die indoeuropäisch sind. Aber nichts altaisches. Wann sich die altaische Sprache durchgesetzt hat, konnte bisher nicht wissenschaftlich gefunden werden. Es ist allerdings historisch neueren Datums.

Hier spielt auch die Genetik eine entscheidende Rolle. die Mitochondrien-DNS mütterlicherseits kann man bis 60.000 Jahre zurückverfolgen und daraus erkennen, ob eine Erbverwandtschaft vorliegt. Archeologische als auch genetische Befunde der Kurganhügel, die man bis Südrussland gefunden hat, zeigen eindeutig, dass sie von den Urtürken im Kurgangebiet abstammen. Allen Türkvölkern war auch eigen, dass sie das Pferd domestiziert hatten. Sie reiteten zu Zeiten als keine anderen Völker überhaupt etwas über das Reiten wussten. Die Thraker/Kimmerer (Vorfahren der heutigen Slawen und Kaukasier) sind als Reitervolk nicht nur genetisch, sondern auch kulturell mit den Urtürken verwandt. Sie sprachen noch die Sprache, die in Turkmenistan zu jener Zeit gesprochen wurde. Wann die altaische Sprache sich bei den Türkvölkern durchsetzte und warum, darüber ist nichts bekannt. Das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist lediglich die gemeinsame Verwandtschaft bzw. die Vorfahren.


Hinzufügen möchte ich, dass etwa die Hälfte der Chinesen und die Mehrzahl der Koreaner türkischen Ursprungs sind. Diese sprechen allerdings keine altaische Sprache. Entscheidend ist auch hier, dass sie mit uns gemeinsame Vorfahren haben - Ursprungsgebiet Turkmenistan.

Angemerkt sei, dass ich ausschliesslich westliche Bücher diesbezüglich gelesen habe. Darunter sind auch neueste Erkenntnisse wie das renommierte Magazin Science.

Science veröffentlichte jüngst eine archeologische Sensation. Dieser bezog sich auf den sog. tocharischen Fund (Mumienfunde). Die sog. Tocharer stammen aus dem Kurgangebiet und gelten jetzt als das "östlichste" indoeuropäisches Volk überhaupt. Man spricht von eindeutig "kaukasischem Aussehen". Die Grabbeigaben und die Art der Gräber sind eindeutig aus dem Kurgangebiet/Turkmenistan. Dieser tocharische Fund wurde in Westchina gefunden und hat weltweit für Aufsehen gesorgt.



Die Finnen und Schweden sind ebenfalls Turkvölker. Wer sich fragt, warum diese blond sind, sollte mal ein Museum in Turkmenistan besuchen und die dortigen Museen besuchen. Denn viele Kurgangräber hat man mittlerweile ausgegraben. Die Funde sind in relativ gutem Zustand. So sind beispielsweise auch Reste von Haaren erhalten. Viele der Begrabenen waren blond. Genetisch konnte die Verwandtschaft der Finnen und Schweden mit den Türken bereits vor Jahrzehnten bewiesen werden, allerdings verstand man nicht, warum die überwiegende Mehrheit der Finnen und Schweden blond sind. Das war immer ein Rätsel. Bis man die Gräber im Kurgangebiet fand.



sorry tut mir echt leid das so sagen zu müssen
aber du spinnst


Das sind wissenschaftliche Fakten. Kann man alles nachrecherchieren.

Schau doch mal woher die Skythen und die Sarmaten herkommen:
http://www.orientarch.uni-halle.de/ca/tutorial/map07.htm

Bei denen findet man auch Kurgane. Diese Kurgane finden man nur dort, wo Turkvölker gewandert sind. Letztendlich sind Kurgane nichts anderes als eine Hinweis für die gemeinsame kulturelle Herkunft - die Art und Weise wie die Menschen begraben wurden, ist ein Indiz dafür, wie sie kulturell verwandt sind. Aber erst durch die moderne Genetik konnte man die Herkunft tatsächlich bis nach Turkmenistan in die Kurgangegend als ältesten Ursprung nachweisen.

Dinin
28.03.05, 01:42
Dann bring mal Fakten dafür , dass die Schweden
(Nordgermanen), also die Germanen überhaupt,
türkischer Herkunft sind,
mach dich nicht lächerlich,

wo sind deine Fakten?

Symposium
28.03.05, 01:57
Dann bring mal Fakten dafür , dass die Schweden
(Nordgermanen), also die Germanen überhaupt,
türkischer Herkunft sind,
mach dich nicht lächerlich,

wo sind deine Fakten?

Die Schweden sind keine Nordgermanen. Wer hat Dir denn das erzählt?

Ich habe lediglich in der Kürze der Zeit das Wesentliche zusammengeschrieben, was ich die letzten zwei Jahre so gelesen habe. Wenn Du es nicht glaubst, dann ist das Deine Sache. Die wissenschaftlichen Fakten stehen für sich.

Es soll auch Leute geben, die nicht daran glauben, dass alle Menschen ursprünglich aus Afrika stammen oder an die Evolutionstheorie glauben.

Ich müsste sehr viel Zeit aufwänden, alle Quellen hier aufzulisten. Aber ich habe Stichworte geliefert.

Die Blondhaarigen werden in Türkmenistan gefunden. Das kannst Du nicht wegdiskutieren! Sie sind in Kurganen begraben und zudem je nach Grab zwischen 5.000-12.000 Jahre alt.

Vielleicht hast Du damit ein Problem, weil Du dunkelhaarig bist und dich als Türken ansiehst, nur wenn Du dunkle Haare hast. Aber vielleicht weisst Du, dass die Geninformation für dunkle Haare dominant ist?

Dinin
28.03.05, 02:22
LOL du bist echt gut,
schreib nur weiter man, so hat man was zu lachen

du Schnelldenker, woher ich weiß , dass Schweden Nordgermanen sind?
a) Weil sie Nordgermanisch sprechen /genau wie die Norweger und Dänen/
und
b) weil sie so aussehen

du redest immer von wissenschaftlichen Fakten,

dann zeig die Fakten mal her,

Symposium
28.03.05, 11:16
LOL du bist echt gut,
schreib nur weiter man, so hat man was zu lachen

du Schnelldenker, woher ich weiß , dass Schweden Nordgermanen sind?
a) Weil sie Nordgermanisch sprechen /genau wie die Norweger und Dänen/
und
b) weil sie so aussehen

du redest immer von wissenschaftlichen Fakten,

dann zeig die Fakten mal her,

Und wenn ich mir wirklich die Mühe mache und alles belege (mit entsprechend Zeitaufwand kann ich alle Quellen zusammentragen), gewinne ich hier dann irgendeinen Preis?

Wenn Du nicht willens bist, Dich selbst mit dem Thema zu beschäftigen, dann ich Dir auch nicht helfen.

Das mit den Schweden/Norwegen und den "Nordgermanen" ist absoluter Schwachsinn! Das hast Du Dir aus den Fingern gesaugt. Die Skandinavier stellen ethnologisch eine eigene Völkergruppe dar.

Ich lese bereits seit 2 Jahren Bücher und Fachmagazine zu diesem Thema und lasse ich mich nicht von Dir beleidigen.

Dinin
28.03.05, 13:40
Anscheinend haste Probleme mitm Lesen,
ich wüsste nicht wie man sich sonst so ne Scheisse ausdenkt,

du bist mir immernoch deine "wissenschaftlichen unwiderlegbaren Fakten" schuldig,

ich hab mich schon genug zu dem THema interessiert

deine Anwesenehit ist eine Beleidigung für das Board hier,
lügen verbreiten ist eine Sache,
aber auch noch so dummdreist davon überzeugt sein ne andere,

Ich wiederhole mal was DU gesag hast

-Türken sind ethnisch mit FINNEN und SCHWEDEN verwandt
- Schweden sind KEINE NORDGERMANEN