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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geht die Religion wirklich verloren?



Minosh
30.03.05, 16:25
Religion ist etwas, was in der Soziologie als Meta-Identität bestimmt. Wir sind uns ihr nicht immer bewußt, aber es ist eine Identität, die immer bei uns ist.

Es ist ein Reflex, der es im Bedarfsfall der Gesellschaft ermöglicht kollektiv zu handeln. Weil Sie sie jedoch nicht ständig gebrauchen, werden Sie ihren Wert kaum bemerken. Sie ruht in einem Winkel, ist aber im Bedarfsfalle zur Stelle.

Es ist dieser Reflex, der es dem Gefreiten Seyit während der Çanakkale-Schlacht auch allein die riesigen Granaten zu bewegen. Es ist dieselbe Kraft, die englische Tageszeitungen vor der Begrüßung der aus dem Golf-Krieg heimkehrenden Soldaten den aus der Kreuzfahrerzeit stammende Slogan "Go out and ring the Bell" auf die Titelseiten zu nehmen.

Wir Türken gehören zu den Gesellschaften, die diesen Reflex am besten kennen und ihn am besten nutzen. Auf jeder Seite unserer Geschichte findet sich ein Ausschnitt dieses Reflexes, dieser Kraft. Der Befreiungskrieg ist in unserer Geschichte vielleicht das beste Beispiel.

Doch in den vergangenen Jahren haben wir als Gesellschaft - in wessen Namen und auf welche Weise auch immer - einen Prozeß durchlebt, der diesen Reflex übel zugerichtet hat. Zumindest haben wir verhindert, dass unsere Kinder im Grundschulalter in gesunder Weise mit unserer Religion in Berührung kommen. Wir haben Operationen durchgeführt, um unser Land vor Gefahren zu retten, die es nur in unserer Phantasie gab und haben dazu Gesetze erlassen. Unvermittelte Diskussionen über die Prediger-Oberschulen und das Kopftuch haben zur Degeneration des Reflexes beigetragen. Heute, wo wir Gefahr laufen, den Reflex zu verlieren, haben wir vielleicht seinen Wert erkannt. Denn plötzlich haben wir das in den vergangenen Tagen intensiv diskutierte Phänomen der christlichen Mission. Wir waren erschüttert über die Bibeln die Weihnachten in der Istiklal Caddesi und zu Sylvester auf dem Kizilay Platz verteilt wurden.

Es geht nicht darum, die Religion zu wechseln, sondern westlich zu sein

Das Missionswesen hat einen Charakter angenommen, der keine Grenzen kennt. Sie waren es, die Afrikaner vor Jahren dazu brachten zu sagen: "Als die Missionare kamen, hatten sie die Bibel in der Hand und wir das Land. Heute haben wir die Bibel und sie das Land." Darum ist auch die Bekanntschaft der Türkei mit den Missionaren nicht neu. Der Grund jedoch, warum sie bisher in der Türkei nicht erfolgreich waren, ist der oben angesprochene religiöse Reflex. Um heute diesen Reflex nicht zu verlieren und die religiöse Bildung zu etwas Wichtigem zu machen, müssen wir unsere Fähigkeit nutzen, kollektiv zu handeln. Denn das als gefährlich angesehene Phänomen ist nicht nur ein religiöses, sondern zugleich, vielleicht sogar stärker, auch ein kulturelles. Darum ist die Bevölkerungsgruppe, über die wir sprechen müssen, wenn heute das Thema Mission auf die Tagesordnung kommt, unsere Jugend.

Diese Feststellung kann ich gestützt auf die bisher durchgeführten akademischen Forschungen treffen. Inzwischen ist christliche Missionstätigkeit und Religionswechsel an unseren Universitäten Gegenstand akademischer Forschung geworden. Für mich zeigt sich im Ergebnis folgendes: "Der Religionswechsel läßt sich nicht auschließlich auf eine theologische Präferenz reduzieren." Dementsprechend komme ich zu der Feststellung, dass ein junger Türke, der das Christentum wählt, sich nicht dazu entscheidet "Christ zu sein", sondern "westlich zu sein". Ich kann diese These mit folgendem Beispiel konkretisieren: Wären diejenigen, die in der Türkei Missionstätigkeit betreiben, kenianische Christen, würden sich unsere Jugendlichen nicht einmal nach ihnen umschauen und sich fragen, was diese Leute wohl verkaufen. Ich neige dazu dem Phänomen weniger eine theologische als eine soziokulturelle Bedeutung zuzumessen. Wenn wir unsere Jugend in kultureller Hinsicht verlieren, so werden wir, wenn sie einmal erwachsen sind, keine Chance haben, den religiösen Reflex, von dessen Wichtigkeit oben die Rede war, zu nutzen. Eine Religion ohne kulturelle Basis können Sie niemals als gesellschaftlicher Reflex benutzen.

Hat Rahsan Ecevit recht?

Infolge der angesprochenen kulturellen Erosion befriedigt es die türkische Jugend heute nicht mehr, Muslim zu sein, Türke zu sein und diesem Gebiet anzugehören. Sie suchen ihre Befriedigung woanders. Seit dem 11. September hat sich ein Image herausgebildet, das Islam und Terrorismus gleichsetzt. Auf globaler Ebene ist Muslim zu sein damit zu etwas geworden, was nicht mehr positiv bewertet wird. Jugendliche wollen nicht mehr sich eine Religion zueigen machen, die ihnen als eine Anhäufung von Problemen entgegentritt. Dementsprechend ist für junge Menschen der Wechsel der Religion stärke eine Entscheidung für einen neuen Lebensstil denn eine religiöse Entscheidung. Christ zu sein erhält in der Einstellung der Menschen den Stellenwert einer "Green Card".

In unserer Betrachtungsweise des Missionswesens gibt es einen grundlegenden Fehler. Es ist falsch, die Frage anzugehen wie den "Zypern Konflikt". Vor allem ist es wichtig, sich dem Thema nicht ideologisch anzunähern und nicht mit politischer Bedeutung aufzuladen. Gestern war in den Medien eine Presseerklärung von Rahsan Ecevit. Frau Ecevit soll gesagt haben, dass "während wir sagen, wir werden in die EU eintreten, wir unsere Religion verlieren" und sie hat auf die Tätigkeit der Missionare und die Kirchen hingewiesen, die in Apartments eingerichtet werden. Journalisten haben Außenminister Abdullah Gül auf diese Aussagen von Frau Ecevit hingewiesen. Außenminister Gül hat dann, in Erinnerung an Vergangenes von "dem Gesprochen, was die Ecevit Regierung bei den Prediger-Oberschulen und den Koran-Kursen gemacht hat" gesprochen. Ich denke es ist eine unglückliche Bewertung, denn es geht nicht um eine Auseinandersetzung zwischen Regierung und Opposition.

Weltweit gibt es einen alle Lebensbereiche umfassenden Liberalisierungsprozeß. Verbote sind keine Option unserer Zeit mehr. Dementsprechend können Sie niemanden beschuldigen, er habe missioniert. Und selbst wenn Sie jeden Missionar vertrieben hätten, würden Sie eines Tages feststellen, dass trotzdem Religionswechsel stattfinden. Die sich globalisierende Welt verfügt heute über einen Markt und auf diesem Markt kann jeder seine Religion vorstellen. Dem ist nicht zu entgehen. Die Menschen heute können nur sagen: "Ich bin nicht verpflichtet, diese Religion anzunehmen" oder "Ich muß nicht alle Ideen dieser Konfession teilen". Menschen mit unterschiedlichen Auffassungen zuhörend zeichnen sie sich selbst den Weg.

Dementsprechend hat das Phänomen eine direkte Beziehung zu dem was Sie Ihren Kindern vorstellen. In Ländern wie unserem, wo ein tiefgreifender kultureller Wandel stattfindet und Werte an Kontur zu verlieren beginnen, versuchen junge Menschen Grundsätze für neue moralische Prinzipien zu finden. Denn sie sind in diesem Alter auf der Suche nach Perfektion. Hinter dem Aufkommen eines von ihren Familien abweichenden Islamverständnisses unter Jugendlichen in den 90-er Jahren, das von diesen oder von der Gesellschaft auch als "radikal" bewertet wurde, steht dieses soziologische Phänomen.

Auch früher gab es Muslime, die zu Christen wurden. Aber vielleicht waren es nicht soviele oder es ist nicht in diesem Maße auf die Tagesordnung gekommen. In den prachtvollsten Zeiten osmanischer Geschichte standen Nichtmuslime Schlange, um den Staat dazu zu bewegen, sie als Muslime anzuerkennen. Warum? Weil es zu dieser Zeit ein Privileg war, osmanischer Untertan und Muslim zu sein. Heute ist das Gegenteil der Fall.

In diesem Zusammenhang muß man vom Prozeß der Globalisierung sprechen. Während sich die Werte der Menschen wandeln, kann man den Religionswechsel als normal betrachten. Man kann solche Aktivitäten als individuelle Entscheidung auffassen. Doch es als natürlich und normal zu betrachten hat auch etwas mit der Zersplitterung der gesellschaftlichen Identität und der Unfähigkeit ihre Einheit herzustellen oder zu sichern, zu tun. Länder wie die Türkei hatten Erfolg, indem sie religiöse und nationale Identität vereinigten. Dieser Erfolg bedeutet, dass ihre Bürger stolz auf ihre Identität als Bürger sind. Leider ist die Türkei jedoch in den vergangenen Jahren im Hinblick auf die Religion in eine Prozeß eingetreten, wo es politisch heißt "es geht auch ohne". Dies ist meiner Meinung nach ein gefährlicher Prozeß. Ich denke, es ist ein Thema, das Volk und Regierung unter Absehung der Tagespolitik oder politischer Auseinandersetzungen aufgreifen muß.

von Ali Köse

(Prof. für Religionswissenschaften
an der Marmara Universität)

www.istanbulpost.net

Marilena
30.03.05, 19:38
Die Religion deckt das Bedürfnis des Gottesmoduls des Gehirns. Wer den entsprechenden Artikel von Spiegel (oder war es im Stern...) gelesen hat, weiss bescheid. Man merkt, wie die Religion aus intelligenten und rationalen Menschen Idioten machen kann. Das passt nicht zusammen. Es ist also vielmehr ein unbewusstes Bedürfnis und um dieses zu decken, schluckt man gerne jeden Blödsinn. Das sieht man in letzter Zeit bei den Touristen, die auf dem Platz auf den Papst warten, als ob er mit seinem Segen ihr Leben verändert könnte. Man wartet wie ein Idiot und hängt von einer egoistischen und heuchlerischen Mumie ab... Er lebt und "stirb" geradezu gegen all dem, was er jahrelang verkaufte. Gott hat ihn mehr als offensichtlich hundert Mal zu sich gerufen und er hört nicht zu. Nur wenn er keine andere Wahl haben wird und wenn kein Mensch mehr sein kostbares Leben retten kann, wird er sich Gott vertrauen... Unmöglich...
Der gleiche Gedanke geht mir auch über die Eltern der Schiavo und deren Anhänger... Sie berufen sich darauf, dass man nicht Gott spielen darf und sie sterben lassen darf. Halloooooooooooooooooo! Die Frau wäre seit 15 Jahren tot, wenn sie auf Gott vertraut hätten! Gott hat sie schon vor langer Zeit zu sich gerufen! Ich hasse es, wenn man mit den Regeln so leichtsinnig und heuchlerisch spielt. Entweder vertraut man auf Gott vollkommen und funkt nicht dazwischen, wie es fast alle Menschen mit der Medizin machen, oder man gibt zu, dass man zu aller erst sein Leben mit aller Macht behalten will, auch wenn Gott sie ruft, und spielt nicht den Gläubigen. :D Zwischenwege gibt es keine!

Die Religion stirbt, weil ihre Wahrheit ans Licht kommt, wie Schoppenhauer mal gesagt hat. Nichts ändert sich, wenn man religiös ist im Vergleich zu nicht religiösen Menschen. Man hat genauso viel Pech, Unglück und Krankheit zu bewältigen. Das Glück wird ungerecht verteilt und dennoch macht sich keiner Gedanken darüber. Es erinnert an Ehefrauen, die eigentlich die Signale, dass ihr Mann fremdgeht längst begriffen haben sollten, sie aber gerne die Augen davor verschliessen. Diese Erkenntnis, dass man nichts davon gewinnen kann, wird langsam aber sicher an der Religion nageln. Keiner glaubt um des Glaubens Willen! Alle glauben, weil sie sich etwas davon erhoffen. Beistand, wenn alles menschliche versagt, einen Platz im Paradies... Irgendetwas! Ohne Gewinn, ist das ganze sinnlos. Ich fragte meine Mutter, wieso sie auf einmal in den letzten Jahren so gläubig geworden ist. Wenn man alt wird, hofft man, dass es nach dem Tod nicht zu Ende geht... Wenn das kein schwachsinniges sinnloses egomanes Geplappere ist... Aber so ist es halt.
Ich glaube, dass die Muslime als letzte ihren gottbezogenen Glauben verlieren werden und dass die Buddhisten, die eigentlich das Leben selbst feiern, am längsten überleben werden, da sie nicht gottbezogen sind.

Wolf
31.03.05, 01:17
Ich glaube, dass die Muslime als letzte ihren gottbezogenen Glauben verlieren werden und dass die Buddhisten, die eigentlich das Leben selbst feiern, am längsten überleben werden, da sie nicht gottbezogen sind.

Und ich "glaube", dass sich im Endeffekt aufgrund Deiner (übrigens hervorragenden) Argumentation der Atheismus durchsetzen wird. Auch die sind nicht gottbezogen (wie denn auch), feiern das Leben ebenfalls (manche sogar exzessiv :D ) und es wird sich die Erkenntnis durchsetzen, dass sich systembedingt immer die durchsetzen werden, die bei ihrer Arbeit nie "auf Gott vertrauen", sondern so lange an ihrem Projekt oder was-auch-immer arbeiten, bis sie selber denken, dass es das Optimum ihrer eigenen Fähigkieten darstellt.

Irgendetwas hinzuschmieren und dann "für den Erfolg" beten zu gehen ist zwar einfacher, aber im Ergebnis zwangsläufig fast immer schlechter.

Die Sache wird also recht wirtschaftswissenschaftlich über Erfolg geklärt werden.

AGM
31.03.05, 01:21
Irgendetwas hinzuschmieren und dann "für den Erfolg" beten zu gehen ist zwar einfacher, aber im Ergebnis zwangsläufig fast immer schlechter.

Da kann ich dir nur zustimmen.
Man sollte jedoch zwischen Menschen unterscheiden die an Gott glauben und trotzdem alle chemischen Vorgänge untersuchen und sich die Erklärung nicht nur durch die Existenz des Gottes ableiten. ;)

Wolf
31.03.05, 01:57
Da kann ich dir nur zustimmen.
Man sollte jedoch zwischen Menschen unterscheiden die an Gott glauben und trotzdem alle chemischen Vorgänge untersuchen und sich die Erklärung nicht nur durch die Existenz des Gottes ableiten. ;)

Gegen den reinen "Glauben an Gott" ist auch nichts einzuwenden. Schwierig wird es, wenn eine Religion dazukommt. Religionen in ihrer Gesamtphilosophie finde ich (und das gilt für alle) absurd.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein RELIGIÖSER (nicht per se gläubiger) Mensch ernsthaft bei einem Projekt SEIN BESTES gibt. Sein Bestes zu geben ist schwer. Es heisst oft schlaflose Nächte, Kopfschmerzen und andauerndes Denken, ob nicht irgendwoe der Teufel im Detail steckt.

Auf einen Gott zu vertrauen ist einfacher..... und die schlechtere Alternative.

In allen Religionen "kümmern" sich die Götter um die Gläubigen. Für alles sind SIE verantwortlich. Wenn man ins Auto steigt, klebt man einen "Allah korusun"-Aufkleber auf, hängt einen Koran an den Spiegel, murmelt ein "Bismillah" und braust los. Das Ergebnis ist bekannt. Eine der höchsten Todesraten in Europa.

Ist natürlich auch eine Art, die Anzahl der Religiösen durch "Darwinismus" zu reduzieren. %-6

AGM
31.03.05, 02:06
Auch religiöße können einzigartige Projekte durchführen zum Beispiel US Amerikaner oder Israelis.
Für mich gibt es einen Unterschied zwischen einem Gläubigen und einem Extremisten, dieser Versucht im Gegensatz zu den Gläubigen alle Phänomene nur durch die Existenz des Gottes zu erklären und wohin das führt erkennt man an arabischen, zurückgebliebenen Länder.So etwas ist einfach unakzeptabel, eine Dummheit einfach. ;)

Das Fahrstil der Südeuropäer hat nichts mit dem Glauben an Gott zu tun, ist meine Meinung.

Wolf
31.03.05, 02:22
Auch religiöße können einzigartige Projekte durchführen zum Beispiel US Amerikaner oder Israelis.

Das Fahrstil der Südeuropäer hat nichts mit dem Glauben an Gott zu tun, ist meine Meinung.

Zu 1: US-Amerikaner und Israeli sind Staatsangehörigkeiten, kein Religionsbezeugung. Ich bin auch Türke und kein Moslem. WIE religiös DIE Amerikaner udn Israelis sind, die tatsächlich an den Projekten mitarbeiten, ist noch strittig.


Zu 2: Der "Fahrstil" selber hat natürlich nichts mit Religion zu tun, aber die Angewohnheit, den Sicherheitsgurt anzulegen oder nicht:

"Olacagi varsa olur! Olacagi yoksa olmaz!"

Einer der schlimmste Sprüche, die unsere Kultur hervorgebracht hat. Er entbindet den Menschen von Verantwortung. Aber wir wären keine Türken, wenn wir Schwachsinn nicht noch toppen könnten.

Wenn ANDERE (ich z.B.) den Sicherheitsgurt anlege und immer sehe, dass das Bremsöl frisch ist und die Bremsbeläge nicht abgefahren und das Reifenprofil in Ordnung, muss ich mir den Arschlochspruch unserer Arschlöcher anhören:

"Fazla ugrasma, sakinan göze cöp batar cünkü!"

Und DIESE EINSTELLUNGEN haben in der Tat etwas mit Religion zu tun. Ebenfalls mit bekanntem Resultat.

Marilena
31.03.05, 02:32
Und ich "glaube", dass sich im Endeffekt aufgrund Deiner (übrigens hervorragenden) Argumentation der Atheismus durchsetzen wird. Auch die sind nicht gottbezogen (wie denn auch), feiern das Leben ebenfalls (manche sogar exzessiv :D ) und es wird sich die Erkenntnis durchsetzen, dass sich systembedingt immer die durchsetzen werden, die bei ihrer Arbeit nie "auf Gott vertrauen", sondern so lange an ihrem Projekt oder was-auch-immer arbeiten, bis sie selber denken, dass es das Optimum ihrer eigenen Fähigkieten darstellt.

Irgendetwas hinzuschmieren und dann "für den Erfolg" beten zu gehen ist zwar einfacher, aber im Ergebnis zwangsläufig fast immer schlechter.

Die Sache wird also recht wirtschaftswissenschaftlich über Erfolg geklärt werden.


Du willst wirklich nicht, dass ich hier Geschichten über das Privatleben und die immensen Exzesse fanatisch gläubiger Menschen loswerde.... Je fanatischer, desto perverser im Kern. Wie man früher sagte: "Wer die Dirnen am meisten moralisch verdammt, der ist ihr bester Klient." ;-) Ich habe geradezu Angst vor sehr gläubigen Leuten, weil sie fast alle faule Seelen haben. Sie glauben, dass ihr religiöses Gehabe ihre ständigen Sünden reinwäscht!

Wer dicht im Kopf ist, glaubt, aber bis zu einem normalen Mass und sieht nicht überall der Teufel. Was man in sich trägt, sieht man irgendwann auch überall um sich. ;-)

Meine Mutter fand es schrecklich als ich mit 4 Jahren, Gott als nicht existent aberkannte... :D Was ich nicht sehe, glaub ich nicht, war mein Motto. Sie hat alles versucht. Extrem viele Geschenke zu Weihnachten und Ostern, um mir zu erzählen, dass Gott in irgendeiner Weise sein Händchen im Spiel hatte und dann kam auch noch ein schrecklicher Sommer... *augenrollen* Sie schickte mich für 2 Monate in unser Ferienhaus mit einer alten Jungfer. Keine Ahnung, wieso sie keine Nonne geworden ist. Es hat nichts gebracht und die Frau stand öfters kurz vor einem Hirnschlag. :D Die Mama versucht es immernoch.

Man braucht keinen Gott, um ein würdevolles Leben zu führen!!! Ich laufe ungeschminkter als viele Kopftuchträgerinnen, ich springe allemal nicht von Bett zu Bett wie manche, die als Gläubig gelten, ich habe nie jemanden ausgenutzt oder in irgendeiner Weise betrogen und werde es auch nie tun und ich kenne auch viele andere gottlose Leute, die so sind. Ich habe mal in der Pubertät meinen damaligen Freund dadurch betrogen, dass ich einen anderen küsste und hatte eine Woche lang Alpträume deswegen. Keine Angst vor dem Höllenfeuer oder sonst was. :D Das ist alles reine Charaktersache und eine Sache der allgemeinen Erziehung. Wenn Eltern sich nur die Zeit sparen würden, wo sie den Kindern die Gehirnwäsche über Gott verpassen, und gerade diese Zeit dazu benutzen würden, ihren Kindern etwas wirklich wesentliches fürs Leben beizubringen, würde weniger Müll auf zwei Beinen da draussen rumlaufen!Man hat sehr wenig Zeit, einem Kind Grundlagen zu geben. Schon am Anfang der Pubertät fängt ein Kind, sich abzugrenzen und das wars schon in Sachen Lebensmentalität. Da ändert sich nur wenig. Würde und Anstand haben nichts mit Gott zu tun! Man kann alle Regeln einer Religion oder die ganzen heiligen Bücher auswendig kennen, aber ob man rein oder faul im Herzen ist, entscheidet sich im wahren Leben.

Ich bin da sehr streng. Wer fanatisch bei der Sache ist, ist für mich ein komplexbeladener Psychopath. Ein Mensch, der "irgendwie" glaubt, ist in einer wichtigen Frage über seine Lebensgrundlagen unentschieden und das lässt auch nichts gutes über eine Festigung des Charakters erahnen... Ich komme wohl ständig in Sackgassen. :D Aber ich bin ja auch selbst etwas bescheuert. Ich würde mich umbringen, wenn ich jemanden für eigene Angelegenheiten ausnutzen würde, aber viele Menschen, die an Gott glauben, scheinen dabei bestens weiterzuleben und ruhig schlafen zu können. Keine Ahnung, wer also verrückt ist...

Der Mensch wird niemals ohne einen festen Punkt im Leben existieren... Oder soll ich tatsächlich auf eine Startrek-Menschheit hoffen? :D Die meisten Menschen werden immer so schwach sein, ein Alibi für verschiedene Sachen zu suchen. Da muss sich die Menschheit philosophisch seeeeeeehr weit entwickeln, um Gott abzulegen... Oder man kommt mit der Weltraumforschung so weit, dass man endlich die anderen Erden im Universum erreichen kann und sehen kann, dass man allemal nicht unique ist... Gerade diese Megalomanie hat den Gott notwendig gemacht. Der eine träumt von Auferstehung, der andere von zehn weiteren Leben als Käfer oder Ratte, der andere von einem Paradies voller Jungfrauen und Reis. (Was für ein Paradies gibt es da übrigens für die Frauen? Und was sollte man als Mann mit Frauen dort anfangen, wenn man nur ein Geist ist? Das klingt eher wie eine Hölle!) Fehlt denn die Selbsterkenntnis dieser Megalomanie? Wir enden alle als ein Häufchen elender Schlamm! So ist halt das Leben. Ich will auch nicht sterben. Aber wenn ich nicht so existieren kann, wie ich bin, wieso soll es mich erfreuen als ein Casper durch die Lüfte zu sausen??? Ich erkenne die Logik nicht...
Grüsse, mein Guter!

Marilena
31.03.05, 02:42
Gegen den reinen "Glauben an Gott" ist auch nichts einzuwenden. Schwierig wird es, wenn eine Religion dazukommt. Religionen in ihrer Gesamtphilosophie finde ich (und das gilt für alle) absurd.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein RELIGIÖSER (nicht per se gläubiger) Mensch ernsthaft bei einem Projekt SEIN BESTES gibt. Sein Bestes zu geben ist schwer. Es heisst oft schlaflose Nächte, Kopfschmerzen und andauerndes Denken, ob nicht irgendwoe der Teufel im Detail steckt.

Auf einen Gott zu vertrauen ist einfacher..... und die schlechtere Alternative.

In allen Religionen "kümmern" sich die Götter um die Gläubigen. Für alles sind SIE verantwortlich. Wenn man ins Auto steigt, klebt man einen "Allah korusun"-Aufkleber auf, hängt einen Koran an den Spiegel, murmelt ein "Bismillah" und braust los. Das Ergebnis ist bekannt. Eine der höchsten Todesraten in Europa.

Ist natürlich auch eine Art, die Anzahl der Religiösen durch "Darwinismus" zu reduzieren. %-6


Ich finde es auch sooooooooo schrecklich, wenn man im Auto Zeugs aufhängt und überall Mangeten klebt... Bei uns in Griechenland sieht der mittlere Spiegel oft wie ein kleiner Zirkus aus...
Es gibt viele Wissenschaftler, die an Gott glauben, und sehr gute Arbeit leisten. Aber sie selbst sagen, dass eine Abgrenzung nötig ist, um ihre Arbeit richtig zu machen. Es wäre für mich eine sehr erfreuliche Überraschung, wenn mich nur ein einziger Mensch davon überzeugen könnte, wieso es Sinn macht an Gott zu glauben... Keine emotionalen Argumente! Solche kann man auch ohne ein durchschnittliches Hirn zu haben liefern. Ich will rationale Argumente hören. Und ich will auch hören, wo die Tätigkeit von Gott für den Menschen aufgehört hat! Wieso zB zwei Arten von Menschen auf der Erde für eine respektable Zeit coexistierten und die schwächere Art wegen der intellektuellen Stärke der anderen Art sterben musste. Ob dieses Tschungel-Prinzip gotteswürdig ist. Solche Sachen! Ich warte schon mehrere Jahre auf dieses Erlebnis und rechne damit, dass es noch länger dauert.

Wolf
01.04.05, 00:10
Es gibt viele Wissenschaftler, die an Gott glauben, und sehr gute Arbeit leisten. Aber sie selbst sagen, dass eine Abgrenzung nötig ist, um ihre Arbeit richtig zu machen. Es wäre für mich eine sehr erfreuliche Überraschung, wenn mich nur ein einziger Mensch davon überzeugen könnte, wieso es Sinn macht an Gott zu glauben...

Einen dieser Wissenschaftler kann ich Dir sogar namentlich benennen: Anton Zeilinger. :D Einer der Top-Quantenmechaniker auf dieser Welt. Inwiefern S. Hawking an Gott glaubt, habe ich noch nicht ganz herausfinden können, er drückt sich da sehr vage aus, hat aber sehr interessante Ansichten. Ich empfehle das Buch "A Short History of Time".

Aber versuch DAS mal Moslems zu erzählen! %-6 Die erzählen die einen von Captain Custeau und Neil Armstrong und sogar Darwin soll Moslem gewesen sein...... :vio:

Ich war letztens zum Spaß auf einer Predgt von Hardcore-Evangelischen Freichkirchlern. Religiöse würden mir im allgemeinen einen Gefallen tun, wenn sie nicht dauernd versuchen würden, Wissenschaft und wissenschaftliche Begriffe zu verwenden, um ihre abstrusen und dummen Theorien zu "beweisen".

"Das Universum ist schwarz, aber trotzdem ist der Himmel blau.... Ist das nicht ein WUNDER?"

Ja, und das Wunder hat sogar einen Namen: Optisches Brechungsgesetz nach Snellius, Du Schwachkopf!

Viele "Wunder" der Religionen sidn unter der Lupe betrachtet gar keine, und das OBWOHL Religionen seit mehreren tausend Jahren versuchen, Wissenschaftler mundtot zu machen (Kopernikus, Gallilei, Darwin, um nur die bekanntesten Beispiele zu nennen). Lilienthal, Hezarfen Celebi.... und das sind nur die, die man KENNT! Wieviele weniger gute wurden einfach umgebracht, OHNE dass man heute ihre Namen wüsste?

Wo wäre die Wissenschaft HEUTE, wenn Religionen nicht immer gebremst hätten?

Marilena
01.04.05, 00:20
"Das Universum ist schwarz, aber trotzdem ist der Himmel blau.... Ist das nicht ein WUNDER?"

Ja, und das Wunder hat sogar einen Namen: Optisches Brechungsgesetz nach Snellius, Du Schwachkopf!

Viele "Wunder" der Religionen sidn unter der Lupe betrachtet gar keine, und das OBWOHL Religionen seit mehreren tausend Jahren versuchen, Wissenschaftler mundtot zu machen (Kopernikus, Gallilei, Darwin, um nur die bekanntesten Beispiele zu nennen). Lilienthal, Hezarfen Celebi.... und das sind nur die, die man KENNT! Wieviele weniger gute wurden einfach umgebracht, OHNE dass man heute ihre Namen wüsste?

Wo wäre die Wissenschaft HEUTE, wenn Religionen nicht immer gebremst hätten?



Dieser Spruch kam doch nicht wirklich oder... Mit dem Himmel... Uuuuuuunmööööglich! Kommt die blaue Farbe auch nicht vom ion? Na ja... Interessant.
da sind wir uns allemal einig, dass die Wissenschaft trotz der Religion sehr weit gekommen ist. So viele Menschen mussten ihr Leben als Teufelsanbeter lassen, obwohl sie so viel zu geben hatten... Falls ich jemals Kinder bekommen sollte, werde ich sie ohne den ganzen Schmarn erziehen. Sie sollen erstmal wichtigeres begreifen und lernen. Und wenn sie in der Pubertät sind und ernsthaft nachfragen, sollen sie sich selbst entscheiden, ob sie einen Gott brauchen oder nicht. Ich gehe von einem 80% aus, dass jemand, der ohne Religion und Legenden aufwächst, später nicht nach einem Gott sucht. Ich trage immernoch kleine Rituale und Gewohnheiten mit mir aus meiner frühesten Kindheit! Da ist es nur logisch, dass eine Gehirnwäsche in jungen Jahren den gleichen Effekt hat.

AGM
01.04.05, 02:01
@ Wolf
Traust du gläubigen Menschen keine großen Projekte zu?

Wolf
01.04.05, 02:15
@ Wolf
Traust du gläubigen Menschen keine großen Projekte zu?

Ich habe in einem vorherigen Post einen Unterschied zwischen gläubig und religiös gemacht.

KEINE der sogenannten "modernen" Religionen hält - entgegen anderslautender Behauptungen von wegen "Religion der Logik" - einer wirklich logischen Fragestellung stand. Das ist nun wirklich nichts neues.

Wissenschaft und Forschung gründen sich auf ein paar ganz fundamentalen Fragen, auf die man auch durch Gedankenspiele versucht, eine Antwort zu finden:

1.) Warum?

2.) Gibts dafür noch eine andere Erklärung?

3.) Kann ich das noch besser machen?

Na dann fragen wir doch einfach mal ein bisschen:

Behauptung: "Gott hat den Menschen erschaffen, um ihn zu dienen und ihm - je nach Religion - fünfmal am Tag, Samstags oder Sonntags zu sagen, dass er der Größte ist."

Frage: Warum tut der das? Sollte er sich als "allwissende Macht" nicht selber wesentlich besser einschätzen können? Wozu sollte unser Kommentar - meist noch in einer unverständlichen Sprache wie Arabisch oder Latein vorgetragen - irgendwie relevant sein?

Was passiert, wenn Du den Otto Normalverbr.... ääähhhh.... den Abdullah Normalmoslem danach fragst?

KELLEEEEEEEEEEEEEEEEEE! KESERIZ, ULAAAAAAAAAAAAA!

Oft genug passiert. Sivas, Menemen etc.

Genauso Fragen nach anderen Erklärungen für die "Niederkunft der heiligen Bücher" oder gar die ketzerische Frage, ob man das nicht noch "besser machen könnte" wurden und werden nur allzuoft mit Mord/Lynchmord bestraft.

Jemand, der sich wirklich in dieses Religiossystem fügt, muss zu einem gewissen Prozantsatz seine Fähigkeit zur logischen Fragestellung ausknipsen. Seine Phantasie, seinen Willen nach Höherem zu streben. Seine Inspiration und seine Tiefgründigkeit.
Im Islam kommt noch die "Kadercilik", der Glaube an das unveränderliche Schicksal, dazu.

Für wirklich revolutionäre Projekte, bei denen man über sich hinauswächst, ist das alles unerlässlich. Ebenso für Wissenschaft, wo man Pionierarbeit leistet.

Ein Mensch kann undogmatisch GLÄUBIG sein und gute Dinge vollbringen. Ein dogmatischer RELIGIÖSER hingegen kann imho unter keinen Umständen mit voller Kapazität arbeiten.

AGM
01.04.05, 02:20
Was passiert dann im Pakistan und Iran?
Diese Länder und Menschen sind meistens strenggläubig und Pakistan ist die einzige moslemische Atommacht, Iran wird wahrscheinlich folgen.

Und das du extremisten und "normale" Gläubige nicht in einen Top wirfst ist gut/ein muss.

Wolf
01.04.05, 02:20
Dieser Spruch kam doch nicht wirklich oder... Mit dem Himmel... Uuuuuuunmööööglich! Kommt die blaue Farbe auch nicht vom ion? Na ja... Interessant.

Der Spruch kam und das war nicht das einzige. Menschen verstoßen jeden Tag gegen die Naturgesetze, z.B., wenn sie versuchen gesunkene Schiffe zu heben.....

Aha...... wir setzen das Gravitationsgesetz gegen das Auftriebsgesetz (Schiffe werden mit Luftballons gehoben) und verstoßen somit Gegen Naturgesetze. Interessant. Vielleicht sollte der Kerl mal nachschlagen, was ein Naturgesetz ist..... ~:(

Aber was meinst Du mit "dem Ion"? Gehts Dir da um ein bestimmtes? Ist mir was entgangen? :-?

Wolf
01.04.05, 02:22
Was passiert dann im Pakistan und Iran?
Diese Länder und Menschen sind meistens strenggläubig und Pakistan ist die einzige moslemische Atommacht, Iran wird wahrscheinlich folgen.

Du hast die Wahrheit wahrscheinlich unwillentlich erkannt. Sie steckt im Wort "meistens". Ich wette mit Dir, dass die Wissenschaftler, die diese Entwicklung vorangetrieben haben wenig bis gar nicht religiös sind.

Gläubig vielleicht, aber "religiös" bestimmt nicht. ;)

AGM
01.04.05, 02:32
Mir gehts darum das man den Gläubigen(nicht extremisten) nicht Unwissenheit vorwirft oder ihnen nichts zutraut...

Ich bin der Meinung das ein Gläubiger soviel leisten kann wie ein Mensch der an keinen Gott glaubt.

Wolf
01.04.05, 02:34
Ich bin der Meinung das ein Gläubiger soviel leisten kann wie ein Mensch der an keinen Gott glaubt.

Gläubige vielleicht, religiöse hingegen nicht! ;)

Nicht, dass wir uns über Begriffe streiten, aber hier muss man einen Unterschied machen.

AGM
01.04.05, 02:39
Sehe ich auch so.Man sollte zwischen einem Gläubigen und einem Extremisten unterscheiden.

Marilena
01.04.05, 11:18
Sehe ich auch so.Man sollte zwischen einem Gläubigen und einem Extremisten unterscheiden.


Er sagt dir, Gläubig und religiös. Nicht gläubig und extremistisch... Gläubig beinhaltet den Glauben an Gott ohne alles. Religiös bedeutet den Glauben an Gott durch eine Religion! Darunter fallen die meisten Menschen. :D
Iran und Pakistan haben nur die Atombombe. Ansonsten hab sie in Sachen Wissenschaft gaaaaaaaar nichts hervorgebracht. Und haben sie -aus Neugier gefragt- die Atombombe selbst nachgebaut oder anderswo gekauft? :-?

Marilena
01.04.05, 11:49
Der Spruch kam und das war nicht das einzige. Menschen verstoßen jeden Tag gegen die Naturgesetze, z.B., wenn sie versuchen gesunkene Schiffe zu heben.....

Aha...... wir setzen das Gravitationsgesetz gegen das Auftriebsgesetz (Schiffe werden mit Luftballons gehoben) und verstoßen somit Gegen Naturgesetze. Interessant. Vielleicht sollte der Kerl mal nachschlagen, was ein Naturgesetz ist..... ~:(

Aber was meinst Du mit "dem Ion"? Gehts Dir da um ein bestimmtes? Ist mir was entgangen? :-?


http://www.haarp.alaska.edu/haarp/ion1.html
Ionosphäre oder wie sonst es auf deutsch genannt wird. :D Ion ist blau. Ich glaube auf der Schule erzählte man, dass daher die Farbe des Himmels kommt. Hm...
Dass der Papst gegen alle Naturlgesetze schon seit langer Zeit überlebt, stört niemanden? :D Nur jetzt, wo man ihn nichtmal ins Krankenhaus transportieren kann, bleibt er und stirbt er wie jeder Mensch. Aber was er bis jetzt für Naturgestze überwunden hat... Hui! :D

AGM
02.04.05, 17:22
Sehe ich auch so.Man sollte zwischen einem Gläubigen und einem Extremisten unterscheiden.


Er sagt dir, Gläubig und religiös. Nicht gläubig und extremistisch... Gläubig beinhaltet den Glauben an Gott ohne alles. Religiös bedeutet den Glauben an Gott durch eine Religion! Darunter fallen die meisten Menschen. :D
Iran und Pakistan haben nur die Atombombe. Ansonsten hab sie in Sachen Wissenschaft gaaaaaaaar nichts hervorgebracht. Und haben sie -aus Neugier gefragt- die Atombombe selbst nachgebaut oder anderswo gekauft? :-?

Was ist mit Bush und Erdogan??

Tiefgläubig, und die habens wirklich geschafft. :rolleyes:

BirkOOO
13.04.05, 00:25
Gläubig ist nur der, der kein Sinn erschaffen kann , warum er auf der Erde ist :D

Someone
13.04.05, 00:36
Immer dieses Wunschdenken nach "Verwestlichung".

Ich glaube viele Menschen aus islamischen Ländern haben ein ernsthaftes Identitäts- und Kulturproblem.
Kaum bilden sie sich ein wenig, gehen in die Uni oder ins Ausland, schon vergessen sie woher sie eigentlich gekommen sind.
Sehen ihre eigene Kultur als überholt, altmodisch und als ein Auslaufmodell an.

Allah wird mit irgendwelchen zusammengereimten Axiomen nichtig erklärt.

Diese Leute sind wie Höhlenbewohner, denen man ein bisschen Licht schenkt, sie denken dann sie könnten alles um sich herum erklären.

Meine Worte gehen an die, die glauben das sich letztendlich die Atheisten durchsetzen werden.
Die Welt und die vernünftige friedliche Gesellschaft wurde von religiösen und gewissenhaften Menschen modelliert, die mit religiös geprägtem Gewissen, ja das Gewissen wird von der Religion geprägt, das ist schon seit Ewigkeiten bekannt, ihre Arbeit getan haben.

Gesetzbücher die auf religiösen moralischen Werten basieren bestimmen die Gesellschaften.
Die Republiken und Völker entwickelten sich mit hilfe der Religion bzw. mit deren Einfluss, Beispiel Calvinisten.
Im Islam heisst es man soll Handel betreiben um sein Wohlstand zu erhöhen und seiner Umwelt helfen.
Die Gesellschaft wurde nicht von ungläubigen "sonradan Görmeler" wie sie sich hier massig rumtreiben entwickelt.

Diese sog "sonradan Görmeler" bringen heute nur die Gesellschaft durcheinander und sorgen für den sozialen Untergang, ein Beispiel?! Bitte...
BRD..der ganze Haufen Arbeitsloser Sozialschmarotzer die bis 13 Uhr pennen, weil sie sich zu schade sind um eine Toilette zu putzen. Ein Mensch der gläubig ist, und Angst vor Allah hat würde niemals auf der faulen haut liegen, er würde jeden Job machen, weil das helal Para ist und nicht haram.
Und, ein gläubiger Mensch der Angst vor Allah hat, wird niemals seiner Umwelt schaden zufügen oder andere verletzen.
(ja, ja,..kommt nicht mit, "was ist mit den islamistischen Terroristen?!" das ist ein politisch motivierter, kranker Haufen der die Religion nur missbraucht)

Wenn es keine Religion gibt, Allah korusun, (d.h. wenn wir alle irgendwann mal so wie Wolf werden ), dann wird diese Welt untergehen, das ist definitv..ohne eine moralische Grundlage kann keine Gesellschaft existieren, wenn jeder tut was er will, dann FUNKTIONIERT NICHTS!

Was dieses ganze gequatsche mit "und wer bitte hat die Welt geschaffen??!?! Allah oder was?!?!, das war alles ein grosser Zufall..."
!ill ICH BITTE EUCH, das ist das letzte...dutzende grosser Philosphen, Wissenschaftler und Physiker haben schon die Existens ein grossen Schöpfers zugegeben:

Der berühmte ATHEIST Antony Flew sagt:
"Offenkundig, Bekenntniss ist gut für die Seele. Deshalb werde ich mit dem Bekenntniss anfangen, dass der stratolianische Atheist anhand des zeitgenössischen Konsenz in verlegenheit geraten ist, denn es scheint, dass die Kosmologen einen wissenschaftlichen Nachweis liefern, dass das Universum einen Anfang, und somit einen "Schöpfer" haben muss"

Noch mehr??!?!? Einstein bspw. hat eine Reihe von Äusserungen über Gott und das Universum gemacht, ich werde müde wenn ich das alles zitiere, noch mehr?!?! Kepler, Kopernikus, Hubble... ohooo.... ich kann gerne eine Seitenlange Literaturempfehlung von Wissenschaftlern hier hin schreiben die sich zu Gott, also Allah geäussert haben hin schreiben.
Keiner von denen kann wissenschaftlich die Existens von Allah leugnen..
Aber unsere "sonradan Görmeler" tuen das hier sehr gerne und versuchen damit die Gesellschaft aus dem Konzept zu bringen.

Gute nacht 8)