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		<title>Politikcity.de - Europas größtes türkisches Politikforum :::.. Quot homines, tot sententiae! - Blogs</title>
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			<title>Politikcity.de - Europas größtes türkisches Politikforum :::.. Quot homines, tot sententiae! - Blogs</title>
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			<title>Defamation Spurensuche einer Verleumdung  (Dokumentation)</title>
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			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 13:53:39 GMT</pubDate>
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			<title>Castor Transport</title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=48</link>
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 23:33:39 GMT</pubDate>
			<description>---Zitat von Moderator--- 
Anhang 7859 (http://www.politikcity.de/forum/attachment.php?attachmentid=7859) 
 
Was haltet Ihr von dem Castortransport, der zur Zeit durch die Lande zieht? 
 
Eure Meinung ist gefragt, also her damit. 
---Zitatende--- 
 
hört euch den cast an :aferinbe:</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore"><div class="bbcode_container">
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				<div class="message"><a href="http://www.politikcity.de/forum/attachment.php?attachmentid=7859&amp;d=1323646217"  title="Name:  Castor Transport.mp3
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Größe:  810,6 KB">Castor Transport.mp3</a><br />
<br />
Was haltet Ihr von dem Castortransport, der zur Zeit durch die Lande zieht?<br />
<br />
Eure Meinung ist gefragt, also her damit.</div>
			
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</div><br />
hört euch den cast an :aferinbe:</blockquote>

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			<title>Warum wir als Europäer niemals in Europa ankommen ...</title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=47</link>
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 23:15:10 GMT</pubDate>
			<description>Warum wir als Europäer niemals in Europa ankommen ...    
  von Dr. Frank Tremmel 
 
In der ersten Novemberwoche 2009 fand in  Florenz, im Herzen der Toskana, einer der Geburtsstätten des freien und  schöpferischen Menschen, das 2. Internationale Symposium der georgischen  Kultur statt. Mehr als 60...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore"><b>Warum wir als Europäer niemals in Europa ankommen ...</b><br /><br />  von Dr. Frank Tremmel<br />
<br />
In der ersten Novemberwoche 2009 fand in  Florenz, im Herzen der Toskana, einer der Geburtsstätten des freien und  schöpferischen Menschen, das 2. Internationale Symposium der georgischen  Kultur statt. Mehr als 60 Wissenschaftler aus Georgien, verschiedenen  europäischen Ländern und den USA stellten Einzelaspekte der georgischen  Kunst- und Kulturgeschichte dar. Durchgehend wurde immer  wieder die  Frage nach Georgiens Ort in den Ost-westlichen Weltgegensätzlichkeiten  gestellt. Es wurde deutlich, wie sehr das Schicksal des Landes von  seiner kulturellen Zugehörigkeit zu Europa abhängt und wie viel Arbeit  noch zu leisten sein wird, um diese Zusammenhänge aufzuzeigen.  Dies ist  keineswegs allein nur eine Aufgabe diverser Fachwissenschaften. Erst  ein Denken, das imstande ist, die Idee in der Wirklichkeit aufzusuchen,   lässt uns die europäische Gestalt Georgiens erkennen. Die Suche nach  Georgien ist eine Reise ins Herz der europäischen Wirklichkeit. Obwohl  sich schon in der Antike Anfänge für eine interkulturelle Topographie  finden, die in mythischen Bildern eine Anschauung vom Bewusstseinsleben  der mediterranen Völker des Ostens gab, müssen die eigentlichen  „philosophischen Reisen“ d.h. die „Reisen ohne anzukommen“ (1), in  dieser Hinsicht erst noch unternommen werden.  Der italienisch-deutsche  Philosoph Ernesto Grassi beschrieb das Meer als „Zeichen der Trennung  und der Vereinigung, des Ewigen und der Gefahr des Verlassenwerdens“ und  „als lebendes Herz“, dass bis zum Horizont schlägt, hinter dem der  Reisende „neue, unerwartete, gleitende Räume“ (2) ahnt. In keiner  griechischen Sage kommt dies eindrucksvoller zum Ausdruck als in der  Fahrt der Argonauten. In den Sagen und Mythen über die Argonauten (3)  und Medea spiegeln sich die frühen Kontakte zwischen den Kulturen der  Ägäis und den Völkern an den Küsten des Schwarzen Meeres. Bereits damals  kommt in den Beschreibungen dieser Seereise das Verbindende und  Trennende zwischen West und Ost zum Ausdruck. In der Begegnung der  „matrizial“(4) anmutenden Gestalt der Medea mit dem mykenischen Krieger  und Kolonialisten Jason deutet bereits die Spannbreite der Einflüsse an,  denen die georgische Kultur stets ausgesetzt war. Die altmediterrane  Kultur der kaukasischen Völker stand spätestens seit 3000 v.Chr. im  regen Austausch mit Europa (5). Es gibt allerdings Hinweise, dass  bereits vor den historischen Hochkulturen in ihrer ost-westlichen  Differenzierung eine  weit zurück zu verfolgende Einheit der  alteuropäisch-mediterranen Kultur existierte. So hat der rumänische  Religionswissenschaftler Mircea Eliade in „Von Zalmoxis bis Tschingis  Khan“ (6) die osteuropäische Volkskultur und ihre  chthonisch-kosmologische Religiösität, die in vorchristlicher Zeit auch  in der Kaukasusregion anzutreffen war, beschrieben. Insbesondere für die  Zeit, in der sich noch keine Philosophie ausbilden konnte, drückt sich  in den „Kulturmythologien“ (7) doch bereits eine grundsätzliche Haltung,  ein bestimmtes Weltverhältnis, d.h. eine Weltanschauung aus. Die  bisherige Mythenforschung, die oftmals noch in allzu nationalen Systemen  denkt, ignoriert die bereits sehr früh anzutreffenden  Austauschbeziehungen. Globalisierung war immer schon eine Grundtendenz  der Menschheitsgeschichte. Allerdings sind gleichsam im Gegenzug immer  auch Individualisierungen im Sinne einer Ausbildung lokaler  Symbolsysteme die Regel. In diesem tellurischen Rhythmus entstand die  europäische Kultur als einheitliche, aber in sich differenzierte Region.  Die Systole der Transzendenz und die Diastole der Individualisierung  lassen Europas Herz schlagen. In unserem Zusammenhang kann neben dem  bereits erwähnten Medeamythos und der Argonautensage auch auf den  Prometheus-Amiranimythos (8) verwiesen werden, welche die Zugehörigkeit  Georgiens zum europäischen Kulturraum zweifelsfrei unter Beweis stellen.  Gerade das Sujet des angeketteten Helden ist in den Überlieferungen  vieler Völker beheimatet und gehört zu den Gründungsmythen der  europäischen Kultur. Tatsächlich verweisen auch die Diskussionen um die  „östliche Renaissance“ (9) und um die sogenannte „Analogonromanik“ (10),  also die augenscheinlichen Parallelen in verschiedenen Lebenssphären  der Völker des äußersten Westen und des äußersten Ostens darauf, dass  die „europäische Kultur“ schon sehr früh als gemeinsamer  Kommunikationsraum existierte. Der Kunsthistoriker Hans Sedlmayr vertrat  daher die Auffassung, dass sich Europa „ als große Einheit, aber auch  als große sinnvoll abgestufte Vielfalt aus historischen  Überschichtungen“ (11) erweist. Diese Auffassung wurde auch von dem  Doyen der georgischen Geschichtswissenschaft, Iwane Dschawachischwili  (1876-1940), vertreten. Aufgrund seiner zusammen mit dem berühmten  Sprachwissenschaftler Nikolai Marr durchgeführten Forschungen gelangte  er zu ganz ähnlichen Ergebnissen. Wenn wir heute über die Zugehörigkeit  Georgiens zu Europa diskutieren, so unterstellen wir in der Regel eine  ahistorische, d.h. statische Typologie des Ost-Westgegensatzes, wie sie  sich in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg auskristallisiert hat. Zweifellos  hatte dieser Konflikt zwischen Freiheit und Despotie, der in dieser  Zeit erneut das Abendland von Russland unterschied, tiefe historische  Wurzeln. Die griechischen Staatstaaten, die eifersüchtig ihre  Selbständigkeit verteidigten, standen im steten Abwehrkampf der  imperialen Ambitionen der orientalischen Großreiche. Wer wollte  bestreiten, dass Georgien in diesem Kampf mitgewirkt hat.  Nichtsdestotrotz ist Georgien als Exempel für Rudyard Kiplings „Oh, East  is East, and West is West, and never the twain shall meet“ , dem Anfang  von „The Ballad of East and West“ (1890), ungeeignet. So finden sich  bereits in Schota Rustawelis im 12. Jahrhundert entstandenen georgischen  Nationalepos der Georgier „Der Mann im Pantherfell“ vielfältige  Einflüsse persischer Philosophie, Mythen und Geschichten. Rustaweli  selbst hatte im Prolog zu seinem Werk das Epos als „Geschichte aus  Persien, wiedergeboren georgisch“ bezeichnet. Wie auch in dem bereits  davor entstandenen Werk „Wisramiani“, das dem persischen Dichter Gurgami  (1050 n.Chr.) zuzuordnen ist, aber bereits aus vorislamischer,  parthischer Zeit stammt und vermutlich von Sargis Tmogweli ins  Georgische übertragen wurde, transzendiert Rustawelis Werk den  nationalen und religiösen Standpunkt. Tatsächlich verdankt sich Kiplings  Sichtweise eher der Krise des europäischen Machtstaates im 19.  Jahrhundert. Dessen Überdehnung in Gestalt überseeischer Imperien ließ  das vielgliedrige und im ständigem Austausch mit dem Osten befindliche  Europa nicht mehr sichtbar werden. Europäizität bedeutet nach Innen  Vielfalt, unendliche Differenzierung und Individualisierung, nach Außen  ist sie durch andauernde Selbsttranszendenz und immer neue kulturelle  Synthesen gekennzeichnet. Ein gehöriges Maß an Selbstbehauptungswillen  ist dabei mit zu veranschlagen. In diesem Sinne ist die georgische  Kultur unbedingt als europäisch zu bezeichnen. Unabhängig von ihren  mythischen Wurzeln und deren alteuropäischen Verflechtungen lassen sich  Ansätze der kartwelischen Staatsbildung bis ins 12. und 7. Jahrhundert  v. Chr. zurückverfolgen. Mit der Gründung der Kolchis im 6. Jahrhundert  entstand die erste staatlich organisierte Hochkultur, die nicht mehr auf  ausschließlich  ethnischer Grundlage organisiert war (12).  Staat,  Sprache und Religion bezeichnen insofern Etappen in einem Prozess  zunehmender Vergeistigung, aber auch einer Steigerung zentraler  Machtausübung, der über die Gründung des Königreiches Kartli unter  Parnawas bis zur Erklärung des Christentums zur Staatsreligion im Jahre  337 unter König Mirian führt. Trotzdem bleib die georgische Kultur durch  ihre große lokale Vielfalt und den Erhalt diverser  vorstaatlicher  Rechtsformen und vorchristlicher Glaubensvorstellungen, Sitten und  Bräuche gekennzeichnet. Die Toleranz gegenüber den nichtchristlichen  Religionen war in der Blütezeit des georgischen Staates unter Dawid dem  Erbauer und der Königin Tamar geradezu sprichwörtlich. Das georgische  Lehnswesen wies im 11. und 12. Jahrhundert eine große Ähnlichkeit mit  der westeuropäischen Feudalverfassung auf. Iwane Dschawachischwili hatte  bereits  deren Niederschlag im georgischen Rechtswesen untersucht (13).   Die georgische Kultur ist nicht nur musikalisch polyphon. Polyphonie  ist der vielleicht vollendetste Ausdruck von Europäizität, d.h. die  pluralistische Objektivation unseres Strebens nach Transzendenz.<br />
<br />
Auch  wenn in politischer Hinsicht von den antiken Stadtstaaten über die  Hansestädte zu den norditalienischen Stadtrepubliken der Renaissance  eine Linie der antizentralistischen, antiimperialen und demokratischen  Gesinnung führt und schon die westeuropäische Feudalverfassung durch  plurale Gliederung und genossenschaftliche Elemente geprägt war, so muss  doch auch mit dem Hellenismus und dem Christentum der Osten als  inhärentes und dauernd herausforderndes Moment des Westens begriffen  werden. Wjatscheslaw Iwanow, einer der wenigen russischen Europäer, hat  uns in dieser Hinsicht vor einer Hypostasierung einmal fruchtbarer  Synthesen gewarnt. Für Iwanow „ist der geistesgeschichtliche Gegensatz  von Antike und Christentum“ keineswegs „in der Synthese der neueren  europäischen Kultur“ aufgehoben. Vielmehr geht er davon aus, dass „beide  als lebendige Kräfte“ fortwirken, „indem sie in wechselseitigem Nehmen  und Geben immer neue synthetische Formen hervorbringen“ (14), die das  schöpferische Werden des Menschen zum Ausdruck bringen. „Athen“ und  „Jerusalem“ bleiben im Sinne des Kirchenvaters Tertulian und des  jüdisch-russischen Religionsphilosophen Lew Schestow (15)  nie ganz zu  vereinende Pole dieses Prozesses. Auch dem Kloster und der Akademie von  Gelati, dass sowohl als zweites Jerusalem als auch als „neues Athen“  gepriesen wurde, wurde von David dem Erbauer bald die Akademie von  Ikalto zur Seite gestellt, in der man dem griechischen Gedankengut in  Gestalt des Neuplatonismus weitaus skeptischer gegenüberstand. Auch in  Westeuropa blieb die Synthese aus Aristotelismus und Christentum in Form  des Katholizismus nicht dauerhaft unwidersprochen. Spätestens mit den  reformatorischen Bewegungen im 15. und 16. Jahrhundert entstand ein  Weltbild, dass Glauben und Wissen erneut in ein kräftiges  Spannungsverhältnis setzte. Allerdings muss gefragt werden, ob dadurch  das Maßverhältnis der europäischen Polarität nun nicht endgültig  verzerrt wurde. Die Pole wurden unter Umständen soweit  auseinandergerissen, dass sie keiner Welt mehr Gestalt zu geben  vermögen. So ist auch das Verhältnis von Ost- und Westeuropa, zwanzig  Jahre nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums, eher durch ein  gestaltloses Neben- und Ineinander von immer abstrakter werdendem  Universalismus einerseits und einem sich in der Traditionalität  isolierendem Verständnis kultureller Besonderheiten andererseits  gekennzeichnet. Fortschrittsdenken und heimatlicher Glauben gehen  Allianzen ein, die keine wirkliche Transzendenz mehr zulassen. <br />
<br />
<i>„Ein  Weltall läßt sich nur glauben. Und solange er glaubt, geht der Mensch  `immer nach Hause´. Nur für den Glauben gibt es die `gute´ kreishafte  Unendlichkeit, die Rückkehr der Dinge aus ihrem absoluten Anderssein.  Der Geist aber weist Mensch und Dinge von sich fort und über sich  hinaus. Sein Zeichen ist die Gerade endloser Unendlichkeit. Sein Element  ist die Zukunft. Er zerstört den Weltkreis und tut uns wie der Christus  des Marcion die seelige Fremde auf.“ (16)</i><br />
<br />
Sowohl der  geistlose Glauben als auch ein „Liberalismus der menschlichen Natur“  (17), der nicht erkennt, dass der Mensch „Abbild eines anderen ist, der  ihn unterstützt und gleichzeitig beschränkt“ (18), bringen gleichermaßen  den Naturalismus unseres gegenwärtigen Wirklichkeitsverständnisses  hervor. Dabei bewegen wir uns in Ost und West zunehmend in einem Bereich  indifferenter Nicht-Existenz. Dieser „dritte Zustand“, wie ihn Merab  Mamardaschwili in Anlehnung an einen Gedankengang Tschaadajews nannte,  wurde von ihm ausschließlich als der modus vivendi Russlands und später  der sowjetischen Welt betrachtet. In Anlehnung an das antike Denken ist  damit ein formloser Zustand gemeint, d.h. Chaos, Gewalt. Mamardaschwili  sah für Georgien die Aufgabe darin, aus diesem phantasmagorischen  Zustand herauszukommen und eine „normale“, d.h. „bürgerliche  Gesellschaft“ zu schaffen, wie er sie in Westeuropa verwirklicht sah.  Der zentrale Gedanke dieser Gesellschaft ist christlich. Die europäische  Kultur ist insofern christlich als die sie hervorbringenden Menschen  „in ihrem privaten Handeln das Ewige und Göttliche verwirklichen“ (19).  Empirie und Transzendenz bleiben in einem andauernden  Spannungsverhältnis, das überhaupt erst freies und verantwortliches  Handeln ermöglicht. Mamardaschwilis Denken rief in den Jahren nach 1989  unzählige Gegner auf den Plan. Die Repliken hatten zwei Stoßrichtungen.  Zum einen wurde ihm in seiner Heimat vorgeworfen, dass er das Sollen  nicht für ein Sein nahm, da Georgien doch zweifellos ein christliches  und europäisches Land sei (20).  Zum anderen konnte das kritische  Bewusstsein im Westen ihm nicht nachsehen, dass er dort ein Sollen  bereits für ein Sein hielt. Wie konnte er die konkrete westeuropäische  Bourgeoisie bereits für die Realisierung des Citoyens halten? (21) Den  Einwänden kann nicht widersprochen werden, aber sie verfehlten das  eigentliche Anliegen Mamardaschwilis. Hatte nicht bereits  Wascha-Pschawela das Nötige über Wirklichkeit und Transzendenz, über  Gefühl und Verstand, über Lokalkultur und Weltgesellschaft  gesagt: <br />
<br />
<i>„Patriotismus  ist eher eine Sache des Gefühls  als des Verstandes, aber die Vernunft  ist immer sein Verehrer und Bewunderer gewesen. Kosmopolitismus ist nur  eine Sache der Klugheit, der Menschenvernunft - er hat mit dem  Menschenherzen nichts zutun, er ist eine Hervorbringung, um das Unglück  zu beseitigen, das bis heute über die Erde schwebt.“ (22)</i><br />
<br />
Weder  die georgische Nationalisten noch die utopischen Internationalisten des  Westens verfügten damals über ein Sensorium für diese Wirklichkeiten.  Letztlich mangelte es ihnen an physiognomischem Taktgefühl. Um Europas  Formen erkennen zu können, dürfen wir uns selbst weder zu nah noch zu  fern sein. Mamardaschwilis Kritiker mochten nicht begreifen, dass Europa  immer konkreter Ort und Utopie, Alltagsmensch und allgemeiner Mensch,  Empirie und Transzendenz zugleich ist. Das ist das wahrhaft Christliche  dieser Kultur, nicht die Zahl ihrer Gläubigen, die Pracht ihrer Dome.  Eine christliche Kultur meint, sich den Stachel im eigenen Fleisch  niemals ziehen zu wollen. Als der amerikanische Philosoph Paul Peachey  1980 auf seiner Suche nach einem Denken über die menschliche Person in  der damaligen Sowjetunion auf Nikoloz Tschawtschawadse, den damaligen  Direktor des Instituts für Philosophie in Tbilissi, stieß, gab dieser  ihm Folgendes mit auf den Weg: „Weißt du, Paul, ohne Transzendenz ist  der Mensch ohne jeden Zweifel ein Sklave.“ (23) Europa ist die einzige  Kultur, in der die Transzendenz auf Dauer gestellt wurde. In diesem  Sinne ist Georgien so wenig ein christliches Land wie der westliche  humane Sozialismus jemals verwirklicht werden kann. Trotzdem, so paradox  es klingen mag, sind beide legitime Kinder des christlichen Europas.   Immer wieder sehnen wir uns nach Heimat und immer wieder brechen wir auf  in die „seelige Fremde“. Wenn heute von „Rückkehr nach Europa“ die Rede  ist, dann kann nur dies gemeint sein. Europa ist eine Wirklichkeit, die  immer ihre eigene Überschreitung in sich birgt. Die spanische Denkerin  Maria Zambrano hat den Verfall Europas 1940 in unserem zunehmend  geringeren Sinn für „Gesicht, Form und Gestalt“ (24) und in unserem  naturalistischen Wirklichkeitsverständnis begründet gesehen: <br />
<br />
<i>„Der  europäische Mensch hat sich auch zu seinen besten Zeiten nie dadurch  ausgezeichnet, dass er sich einzig und allein an die Tatsachen  geklammert hätte; an das Gegebene und Unmittelbare. Im Gegenteil, seit  Griechenland hat er sich einem Idealismus zugewandt, der seinen  Höhepunkt in der Philosophie der deutschen Romantik des 19. Jahrhunderts  erreichte. Und heute, fast ohne Überleitung, fügt sich der  Durchschnittsmensch, der sich für das Sprachrohr der Epoche hält, ihr  Herzstück und Hauptdarsteller, der Offensichtlichkeit der Tatsachen. Wie  ein Sklave wohnt er mit furchtbarer Unterwürfigkeit den Geschehnissen  bei, ohne die Kraft, ein Mindestes an Gewalt für seine Befreiung  aufzubringen. Die Genialität Europas schien vor allem in der Fähigkeit  zur Abstandnahme von der Wirklichkeit zu bestehen.“ (25)</i><br />
<br />
Dieses  spannungsreiche Verständnis von Idee und Wirklichkeit bestimmt alle  Bereiche des sozialen Lebens. Die europäischen Lebensformen sind  zwischen Sinnlichkeit und Sittlichkeit, aber auch zwischen Endlichkeit  und Unendlichkeit, zwischen Tradition und Utopie angesiedelt. Es ist das  Fremdwerden des Eigenen, die ständige Überschreitung der topischen  Vertrautheit, d. h. unsere projektive Vernunft, die letztlich die  Weltgesellschaft hervorbringt. Aber solange der Mensch ein endliches,  d.h. raumzeitlich organisiertes Wesen ist, bedarf er der Kultur, d.h.  einer konkreten, anschaulichen Lebensform. Das ist auch die  Anthropologie Wascha-Pschawelas (26), die sich bereits im Rechtsleben  der kaukasischen Stämme wiederfindet. In diesem Sinne ist Aluda  Ketelauri (27) zweifellos ein Vertreter des europäischen Geistes. Eine  Rückkehr nach Europa kann in Ost und West nur heißen, das Fremde im  Eigenen und das Eigene im Fremden anzuerkennen, sich gegenseitig zur  Selbstüberschreitung zu ermutigen, zu reisen, ohne anzukommen. <br />
<br />
<br />
<br />
<br />
1 Grassi, Ernesto: Reisen ohne anzukommen. Eine Konfrontation mit Südamerika, C. Bertelsmann, München/Gütersloh/Wien 1974.<br />
2 Ders.: a.a.O., S. 213.<br />
3  Vgl. Apollonius von Rhodos: Die Fahrten der Argonauten, herausgegeben,  übersetzt und kommentiert von Paul Dräger, Philipp Reclam jun.,  Stuttgart 2002. <br />
4 Der Ausdruck wird hier im Sinne des baskischen  Philosophen Andrés Ortiz-Osés gebraucht, der zwischen den Denkformen  einer ur-mediterranen matriachal-naturalistischen, einer  patriachal-rationalistischen indogermanischen bzw. semitischen und zudem  einer fratriachal-personalistischen christlichen Kultur unterscheidet;  Vgl. dazu seine Schriftensammlung: Razón y sentido. Aufsätze zur  symbolischen Hermeneutik der Kultur, filos, Erlangen 2006.<br />
5 Vgl.  Awalischwili, Gia: Die Beziehungen zwischen dem Kaukasus und den  europäischen Kulturen im 3. Jahrtausend v. Chr., in: GEORGICA.  Zeitschrift für Kultur, Sprache und Geschichte Georgiens und Kaukasiens,  13/14, Jahrgang 1990/91, Konstanz 1991, S. 80-82.<br />
6 Eliade, Mircea:  Von Zalmoxis zu Tschingis Khan. Religion und Volkskulturen in  Südosteuropa, 1. Auflage, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1990.<br />
7 Ortiz-Osés, Andrés: a.a.O., S. 143ff. <br />
8  Micheil Tschikowani datiert die ersten schriftlichen Überlieferungen  des mythischen Stoffes ins 6.-7. Jahrhundert v. Chr.; Georges  Charachidzé, ein Schüler von George Dumézil und Claude Lévi-Strauss geht  von einer Art kaukasischem Urmythos aus, der sich dann jeweils national  spezifiziert hat.<br />
9 Nuzubidse, Schalva: Rustaweli und die Renaissance des Orients, 1947 (Russisch).<br />
10  Sedlmayr, Hans: Östliche Romanik. Das Problem der Antizipation in der  Baukunst Transkaukasiens, in: Sedl-mayr, Hans/Messerer, Wilhelm (Hrsg.):  Festschrift Karl Oettinger zum 60. Geburtstag am 4. März 1966 gewidmet,  Universitätsbund Erlangen-Nürnberg e.V., Erlangen 1967, S. 53-70.<br />
11 Ebd.<br />
12  Lordkipandize, Otar: Wann begann die Geschichte der georgischen  Kultur?, in: GEORGICA. Zeitschrift für Kultur, Sprache und Geschichte  Georgiens und Kaukasiens, 16, Jahrgang 1993, Konstanz 1991, S. 5-15.<br />
13 Dschawachischwili, Iwane: Geschichte des georgischen Rechts, Band I., Kutaissi 1919 (Georgisch).<br />
14  Vgl.: Iwanow, Wjateschlaw; Über die „Docta Pietas“. An Alexandro  Pellegrini [1934], in: Ders.: Das Alte Wahre. Essays, Suhrkamp, Berlin  und Frankfurt am Main o.J., S. 164; Iwanow, Wjatscheslaw/Gerschenson,  Michail: Briefwechsel zwischen zwei Zimmerwinkeln [1921], Pforte Verlag,  Dornach 2008.<br />
15 Schestow, Leo: Atiny i Ierusalim, Russ. 1938,  Übers. Hans Ruoff, Schmidt-Dengler, Graz 1938: Athen und Jerusalem.  Versuch einer religiösen Philosophie; Neuauflage mit Nachwort und einem  Essay von  Raimundo Pannikkar, Matthes &amp; Seitz, München 1994.<br />
16  Plessner Helmuth: Die Stufen des Organischen und der Mensch, in: Ders.:  Gesammelte Schriften, Band IV, 1. Auflage, Suhrkamp, Frankfurt am Main  1981, S. 424f.<br />
17 Zambrano, María: Der Verfall Europas, Verlag Turia + Kant, Wien 2004, S. 26.<br />
18 Dies.: a.a.O., S. 27.<br />
19  Mamardaschwili, Merab: Der dritte Zustand. Russland und das Ende des  Kommunismus, Sinn und Form, 61. Jahr, 5. Heft, Aufbau Verlag, Berlin  2009, S. 596.<br />
20 Ryklin, Michail: Das Bewusstsein als Raum der  Freiheit, Sinn und Form, 61. Jahr, 5. Heft, Aufbau Verlag, Berlin 2009,  S. 585-590, hier: S. 588.<br />
21 Ders.: a.a.O., S. 590.<br />
22 Wascha-Pschawela: Kosmopolitismus und Patriotismus, , in: “einBlick Georgien”, Heft III, 2009, S. 7-9.  <br />
23  McLean, George: Freedom, Cultural Traditions and Progress. Philosophy  in Civil Society and Nation Building: Tashkent Lectures, 1999, Cultural  Heritage and Contemporary Change Series, Culture and Values, Volume 22,  Council for Research in Values and Philosophy, Washington, D.C. 2000, S.  136<br />
24 Zambrano, María: Der Verfall Europas, a.a.O., S. 22<br />
25 Dies: a.a.O., S. 23f.<br />
26  Važa-Pšavela: Gast und Gastgeber, in: Ders.: Verserzählungen, Text und  Übersetzung von H.-C. Günther, mit einer biographischen Skizze des  Dichters von Nino Sakvarelidze und einem Appendix zu  Ak´ak´i C´ereteli  von Alexander Gamkrelidze, Königshausen &amp; Neumann, Würzburg 2008, S.  93ff.<br />
27 Ders: Aluda Ketelauri, in: Ders.: Verserzählungen, a.a.O., S. 41ff.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/attachment.php?attachmentid=7858&amp;d=1323645562" id="attachment7858" rel="Lightbox_47" target="_blank" ><img src="http://www.politikcity.de/forum/attachment.php?attachmentid=7858&amp;d=1323643971&amp;thumb=1" border="0" alt="Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht&nbsp;

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<font size="1">Karikatur: von Gia Lapauri</font></blockquote>

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			<title>Davos Fatihi Sn. Erdogan!</title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=43</link>
			<pubDate>Mon, 30 May 2011 19:56:03 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[[QUOTE=kewell;802921][B][URL="http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/05/30/was-macht-die-turkei-anders-in-afghanistan/"]Was macht die Türkei anders in Afghanistan?[/URL][/B] 
  
[B]30. Mai 2011[/B] 
  
  
Die Türkei hat im Rahmen der „Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe“ ISAF seit...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">[QUOTE=kewell;802921][B][URL=&quot;http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/05/30/was-macht-die-turkei-anders-in-afghanistan/&quot;]Was macht die Türkei anders in Afghanistan?[/URL][/B]<br />
 <br />
[B]30. Mai 2011[/B]<br />
 <br />
 <br />
Die Türkei hat im Rahmen der „Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe“ ISAF seit geraumer Zeit [URL=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=ISAF&amp;oldid=88931708#Beteiligte_Nationen&quot;]über 1700 Soldaten in Afghanistan stationiert[/URL]. Die türkischen Soldaten befinden sich wie die deutschen Soldaten zum Teil in Kabul, zum Teil aber auch in schwerem Gebiet, wie zum Beispiel der [URL=&quot;http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Wardak_Province&amp;oldid=429844503#Security&quot;]Provinz Wardak[/URL], wo die Türkei das Provinzielle Wiederaufbau-Team [URL=&quot;http://ajnaeemi.com/index.php?page=article&amp;id=9&quot;]PRT Maidan Shahr[/URL] leitet. <br />
Über die Webseite iCasualties.org, auf der die durch den Afghanistan-Krieg ums Leben gekommenen ausländischen Soldaten aufgelistet werden, [URL=&quot;http://www.webcitation.org/5z3UGQ59c&quot;]lässt sich herausfinden[/URL], dass bisher exakt zwei türkische Soldaten in Afghanistan gestorben sind, und dass [URL=&quot;http://icasualties.org/OEF/Nationality.aspx?hndQry=Turkey&quot;]Ursache ihres Todes ein Verkehrsunfall[/URL] war. <br />
Zum Vergleich: Die USA stellen derzeit etwa 90.000 Soldaten und haben 1595 Tote zu verzeichnen, also etwa 17 Tote pro Tausend Soldaten. Das Vereingte Königreich von Großbritannien und Nordirland hat etwa 9.500 Soldaten in Afghanistan und 368 Tote zu beklagen, also rund 38 Tote pro Tausend stationierte Soldaten. Die deutsche Bundeswehr hat derzeit rund 5.000 Soldaten in Afghanistan stationiert und 52 Todesfälle zu verzeichnen, also etwa zehn Tote pro Tausend stationierte Soldaten. <br />
 <br />
[URL=&quot;http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/05/30/was-macht-die-turkei-anders-in-afghanistan/&quot;]Was macht die Türkei anders in Afghanistan? « Mein Parteibuch Zweitblog[/URL][/QUOTE]</blockquote>

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			<dc:creator>polatinum</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=43</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[AKP döneminde Türkiye'den manzaralar]]></title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=42</link>
			<pubDate>Wed, 11 May 2011 09:40:23 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[[QUOTE=polatinum;798958]Türkiye'nin ilk elektrikli otomobili 
Türkiye'nin ilk yüzde 100 elektrikli ve yerli otomobili Tilter, Gemlik'te kurulacak fabrikada üretilip sat&#305;&#351;a sunulacak. 
 
 
 
Ba&#351;bakan Tayyip Erdo&#287;an'&#305;n üretilmesi konusunda s&#305;k s&#305;k gündeme getirdi&#287;i yerliotomobilmeselesine el atan...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">[QUOTE=polatinum;798958]Türkiye'nin ilk elektrikli otomobili<br />
Türkiye'nin ilk yüzde 100 elektrikli ve yerli otomobili Tilter, Gemlik'te kurulacak fabrikada üretilip sat&#305;&#351;a sunulacak.<br />
<br />
<br />
<br />
Ba&#351;bakan Tayyip Erdo&#287;an'&#305;n üretilmesi konusunda s&#305;k s&#305;k gündeme getirdi&#287;i yerliotomobilmeselesine el atan Brightwell Ba&#351;kan&#305; Alphan Manas, B Plas Ba&#351;kan&#305; Celal Gök&#351;en ve Orhan Holding Ba&#351;kan&#305; Murat Orhan, Frans&#305;z otomobil &#351;irketi olan SynergEtnic'ini sat&#305;n alm&#305;&#351;t&#305;. Sat&#305;n alma ile birlikte &#351;ehir içinde kullan&#305;lmak üzere tasarlanan Tilter, 2012 y&#305;l&#305;nda Bursa Gemlik Serbest Bölgesi'nde kurulacak fabrikayla üretilecek. <br />
<br />
50 YILDIR MARKAMIZ YOK<br />
<br />
Yerli otomobili BUGÜN'e de&#287;erlendirenManas, “Türkiye 50 y&#305;ld&#305;r kendi markas&#305;n&#305; üretemiyor. &#304;çten yanmal&#305; motorlarda f&#305;rsat&#305; kaç&#305;rd&#305;k. Bundan sonra yapabileceksek elektrikli ve hidrojenle çal&#305;&#351;an araçlar üretmeliyiz” dedi. <br />
<br />
ÜRET&#304;M 2012'DE BA&#350;LAYACAK <br />
<br />
Fransa'dan batmakta olan Heuliez markas&#305;yla prensipte anla&#351;t&#305;klar&#305;n&#305; da hat&#305;rlatan Manas, &#351;unlar&#305; söyledi: “Son anda satmaktan vazgeçtiler. Ba&#351;ka bir Frans&#305;z &#351;irketi olan SynergEtnic'i ald&#305;k. 2012 y&#305;l&#305;nda Bursa'da fabrika kurup Tilter'i üretece&#287;iz. Fiyat&#305; ise 8 bin ile 10 bineuro(17 bin-22 bin lira) seviyesinde olacak. Tilter'i üretip tüm Avrupa piyasas&#305;nda sat&#305;&#351;a sunmay&#305; planl&#305;yoruz. Türkiye'den tüm dünyaya sat&#305;&#351;a ç&#305;karaca&#287;&#305;z.”<br />
<br />
<br />
[URL=&quot;http://www.samanyoluhaber.com/h_553767_turkiyenin-ilk-yuzde-100-elektrikli-ve-yerli-otomobili-tilter,-gemlikte-uretilecek.html&quot;]devam[/URL][/QUOTE]</blockquote>

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			<dc:creator>polatinum</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Amer&#304;ka ve &#304;sra&#304;l erdo&#286;an'i tasf&#304;ye edecek]]></title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=40</link>
			<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 18:55:22 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[(((  &#350;OK &#304;DD&#304;A !!! AMER&#304;KA VE &#304;SRA&#304;L ERDO&#286;AN'I TASF&#304;YE EDECEK ))) 
DYP  eski Genel Sekreteri ve Türk Siyasetinin önemli akil adamlar&#305;ndan biri  olan Tevfik Diker, çok ilginç bir iddia ortaya att&#305;. Bir zamanlar  Erdo&#287;an’a muhalif ki&#351;ili&#287;i ile tan&#305;n&#305;yor Tevfik Diker.ilginç yaz&#305;s&#305;  &#351;öyle: 
 
Türkiye...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">(((  &#350;OK &#304;DD&#304;A !!! AMER&#304;KA VE &#304;SRA&#304;L ERDO&#286;AN'I TASF&#304;YE EDECEK )))<br />
DYP  eski Genel Sekreteri ve Türk Siyasetinin önemli akil adamlar&#305;ndan biri  olan Tevfik Diker, çok ilginç bir iddia ortaya att&#305;. Bir zamanlar  Erdo&#287;an’a muhalif ki&#351;ili&#287;i ile tan&#305;n&#305;yor Tevfik Diker.ilginç yaz&#305;s&#305;  &#351;öyle:<br />
<br />
Türkiye son bir kaç ayda bir y&#305;la bile s&#305;&#287;mayacak  yo&#287;unlukta baz&#305; siyasi olaylar ya&#351;ad&#305;. Ba&#351; döndürücü h&#305;zla ya&#351;anan  olaylar&#305;n ba&#351;&#305;nda esas aktörlerden biri elbette CHP gelmektedir. Bu  olay&#305; iyi okumak için hedefi iyi bilmek gerekir.<br />
<br />
 Kö&#351;e yaz&#305;m&#305;n ba&#351;&#305;nda aç&#305;k seçik  ifade edeyim Baykal’&#305;n tasfiyesiyle ba&#351;layan olay&#305;n esas hedefi Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’d&#305;r. <br />
<br />
Baykal  ve  Nesrin Baytok olay&#305; görüntülerinin  yay&#305;nlad&#305;&#287;&#305; ilk gün  [url]www.analitikbak&#305;&#351;.com’[/url] dan Melih Duman’&#305;n  benimle yapt&#305;&#287;&#305; röportajda; “  Bu bir derin projedir.  AK Parti’nin olayla yak&#305;ndan uzaktan hiç ilgisi  yoktur. Ergenekon ve derin iç ve d&#305;&#351; baz&#305; güçlerin CHP içindeki  uzant&#305;lar&#305;yla birlikte yapt&#305;klar&#305; ve uygulamaya koyduklar&#305; bir projedir.  Projenin esas hedefi AK Parti ve Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’d&#305;r. Darbe ve Anayasa  Mahkemesi karar&#305;yla tasfiye edemedikleri Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’dan kurtulmak  için sand&#305;k darbesi haz&#305;rlanm&#305;&#351;t&#305;r. Baykal’&#305;n Ergenekon avukatl&#305;&#287;&#305; ile  yetinmeyen ve daha fazla sonuç isteyen Ergenekon ve iç, d&#305;&#351;  i&#351;birlikçiler önce Baykal’&#305; tasfiye etti ” demi&#351;tim. <br />
<br />
Bu komplo teorimi Zaman gazetesi Kö&#351;e Yazar&#305; Hüseyin Gülerce ile de payla&#351;m&#305;&#351;t&#305;m. <br />
<br />
Gülerce’w de bana yak&#305;n dü&#351;ünce ve kanaatteydi. <br />
<br />
Nitekim Gülerce’nin bu konuda yazd&#305;&#287;&#305; kö&#351;e yaz&#305;lar&#305;nda bunu aç&#305;k seçik gördük. <br />
<br />
Proje t&#305;k&#305;r, t&#305;k&#305;r i&#351;ledi ve CHP Kurultay&#305;na do&#287;ru temizlik yap&#305;ld&#305;. <br />
<br />
Böylece Baykal’la olmuyor saplant&#305;s&#305;na da son verildi. <br />
<br />
K&#305;l&#305;çdaro&#287;lu’nun  önü aç&#305;ld&#305;. <br />
<br />
K&#305;l&#305;çdaro&#287;lu ile CHP’ye Baykal nedeniyle  uzak duran Alevi ve Kürt kökenli yurtta&#351;lar&#305;n s&#305;cak bakmas&#305; sa&#287;land&#305;.(facebook.com/sahifem)  <br />
<br />
CHP   sosyal demokratlar&#305;n, demokratik solcular&#305;n ve demokratlar&#305;n adresi  olarak  gösterildi ve cazibe merkezi haline getirildi.  <br />
<br />
Rah&#351;an Ecevit ba&#351;ta olmak üzere Kamer Genç, Süheyl Batum gibi isimlerin kat&#305;lmas&#305; sa&#287;land&#305;. <br />
<br />
&#304;lerleyen günlerde bu kat&#305;mlar ne &#351;ekilde devam edecek görece&#287;iz. <br />
<br />
Örne&#287;in Eski&#351;ehir Büyük&#351;ehir Belediye Ba&#351;kan&#305; Prof. Dr. Y&#305;lmaz Büyüker&#351;en ve ba&#351;kalar&#305;n&#305;n kat&#305;l&#305;m&#305; gibi. <br />
<br />
Süheyl Batum Hoca, daha düne kadar Cindoruk’un yerine DP’ ye Genel Ba&#351;kan haz&#305;rlanan bir isim olarak lanse ediliyordu. <br />
<br />
Ama bundan vazgeçildi. <br />
<br />
Bu projede iki büyük medyan&#305;n da yer ald&#305;&#287;&#305;n&#305; unutmamak gerekir. <br />
<br />
Ama projenin esas arka bahçedeki sahipleri &#304;srail- MOSAD, ABD Yahudi lobisi ve ABD oldu&#287;unu unutmamak gerekir.<br />
<br />
***<br />
<br />
Ba&#351;bakan Erdo&#287;an neden hedef seçildi? <br />
<br />
Bunun bir de&#287;il birkaç sebebi var. <br />
<br />
Onlara göre Ba&#351;bakan Erdo&#287;an,<br />
<br />
*&#304;srail’ e  “ One minute”  diyerek en büyük hatay&#305; yapm&#305;&#351;t&#305;.<br />
<br />
&#304;srail’ in bunu içine sindirmesi mümkün de&#287;ildi. <br />
<br />
&#304;srail  alttan alta çal&#305;&#351;&#305;yor ve Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’&#305; tasfiye etmek için  özellikle ABD’deki Yahudi Lobisi kanal&#305;yla gere&#287;ini yap&#305;yordu.<br />
<br />
*ABD’  nin Kuzey Irak’a kuzeyden yapaca&#287;&#305; askeri harekata müsaade edecek  tezkerenin TBMM’ de kabul edilmemesinin faturas&#305; bir boyutuyla Ba&#351;bakan  Erdo&#287;an’a da kesilmi&#351;ti.(facebook.com/sahifem<br />
<br />
ABD bunu unutmam&#305;&#351;t&#305; ve bir f&#305;rsat kolluyordu.<br />
<br />
Gerçi Tezkerenin esas faturas&#305; Baykal’a kesilmi&#351;ti.<br />
<br />
O  günlerde temasta oldu&#287;um ABD Ankara Büyükelçili&#287;i’ndeki bir Türk emekli  askeri uzman yetkili, Baykal’a çok a&#287;&#305;r dille bunun hesab&#305;n&#305; soracaklar  diye söylemi&#351;ti.<br />
<br />
Tan&#305;kl&#305;&#287;&#305;mda kulaklar&#305;ma gelenleri o günlerde Baykal’la payla&#351;m&#305;&#351;t&#305;m.<br />
<br />
*Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’ &#305; tasfiye etmek isteyenlere göre Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’&#305;n bir ba&#351;ka önemli kabahati &#304;ran’a sahip ç&#305;kmas&#305;yd&#305;.<br />
<br />
En son yap&#305;lan Uranyum Takas Antla&#351;mas&#305; baz&#305; d&#305;&#351; güçleri çok k&#305;zd&#305;rm&#305;&#351;t&#305;.<br />
<br />
*Ba&#351;bakan Erdo&#287;an, nükleer güce sahip &#304;srail’i Dünya gündemine ta&#351;&#305;yarak barda&#287;&#305; ta&#351;&#305;ran son damlaya imza att&#305;.<br />
<br />
*Ba&#351;bakan  Erdo&#287;an’&#305; tasfiye için en son ve en önemli bir neden de Ba&#351;bakan  Erdo&#287;an’&#305;n Rusya’ ya yakla&#351;mas&#305; ve Rusya Devlet Ba&#351;kan&#305; Medvedev ile  stratejik ve tarihi anla&#351;malara imza atmas&#305;d&#305;r.(facebook.com/sahifem <br />
<br />
Geçmi&#351;te  Ba&#351;bakan Süleyman Demirel, Rusya’ya yana&#351;t&#305;&#287;&#305; ve örne&#287;in Seydi&#351;ehir  Alüminyum tesislerini Rus sermayesi ve teknolojisiyle kurdu&#287;unda muht&#305;ra  yemi&#351;ti.<br />
<br />
Bütün bunlar Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’&#305;n tasfiyesi için yeter ve artard&#305; bile. <br />
<br />
Bunlara ilaveten içerideki Ergenekoncular d&#305;&#351;ar&#305;ya ç&#305;kmak istiyorlard&#305;.  <br />
<br />
Onlara göre en büyük engel  AK Parti iktidar&#305; ve Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’d&#305;. <br />
<br />
Ba&#351;bakan  Erdo&#287;an kald&#305;&#287;&#305; sürece ve yarg&#305;ya verdi&#287;i destek sürdükçe devam eden  davalardan kurtulmalar&#305;n&#305;n  mümkün olmayaca&#287;&#305;na inanan Ergenekoncular da  bo&#351; durmuyordu. <br />
<br />
&#304;çerideki Ergenekon’un d&#305;&#351;ar&#305;daki uzant&#305;lar&#305; da bu senaryonun içindeydiler. <br />
<br />
Senaryonun son baca&#287;&#305;nda Milletvekili Genel Seçimleriyle iktidar&#305; AK Parti’den almak yat&#305;yor. <br />
<br />
Anayasa  Mahkemesi de&#287;i&#351;iklikleri iptal eder ve AK Parti bir erken Genel Seçim  karar&#305; al&#305;rsa sand&#305;ktan tek ba&#351;&#305;na CHP iktidar&#305; olmazsa CHP-MHP milli  koalisyon hükümeti kurulmas&#305;n&#305; beklemektedirler. <br />
<br />
Senaryoda  esas  hedef olarak  “ Büyük Sol” iktidar&#305;yla  Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’dan kurtulmak var.(facebook.com/sahifem <br />
<br />
Önümüzdeki günlerde Büyük Sol’da ve Büyük Sa&#287;’ da kar&#351;&#305;l&#305;kl&#305; hamleler görece&#287;iz. <br />
<br />
Bugün için CHP Genel Ba&#351;kan&#305; Kemal K&#305;l&#305;çdaro&#287;lu’nun rüzgâr&#305; Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’&#305;n rüzgâr&#305;n&#305;n önünde gösteriliyor. <br />
<br />
Bunda Ba&#351;bakan Erdo&#287;an’&#305;n ve AK Parti’nin iktidar yorgunlu&#287;unun getirdi&#287;i ortam&#305;n da katk&#305;s&#305; var. <br />
<br />
Ba&#351;bakan Erdo&#287;an, yeni projelerle ve yeni kadrolarla tekrar ilk günlerdeki gibi bir rüzgâr&#305; yakalayabilir.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>polatinum</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=40</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Davos Fatihi Sn. Erdogan!</title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=39</link>
			<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 09:38:23 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[[QUOTE=polatinum;793973][B][SIZE="5"]Türke&#351;: 'En büyük milliyetçi Erdo&#287;an'[/SIZE][/B] 
 
16-04-2011 / 00:04  
 
AK Parti'den milletvekili aday&#305; olan Türke&#351;'in o&#287;lu Ahmet Kutalm&#305;&#351;, babas&#305;n&#305;n çizgisini siyasete ta&#351;&#305;mak istedi&#287;ini söyleyerek Ba&#351;bakan Erdo&#287;an'la ilgili konu&#351;tu. 
 
AK Parti'den &#304;stanbul...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">[QUOTE=polatinum;793973][B][SIZE=&quot;5&quot;]Türke&#351;: 'En büyük milliyetçi Erdo&#287;an'[/SIZE][/B]<br />
<br />
16-04-2011 / 00:04 <br />
<br />
AK Parti'den milletvekili aday&#305; olan Türke&#351;'in o&#287;lu Ahmet Kutalm&#305;&#351;, babas&#305;n&#305;n çizgisini siyasete ta&#351;&#305;mak istedi&#287;ini söyleyerek Ba&#351;bakan Erdo&#287;an'la ilgili konu&#351;tu.<br />
<br />
AK Parti'den &#304;stanbul 2. bölge 7. s&#305;ra milletvekili aday&#305; olan MHP'nin merhum luderi Alparslan Türke&#351;'in o&#287;lu Ahmet Kutalm&#305;&#351; Türke&#351;, adayl&#305;k sonras&#305; ilk kez konu&#351;tu.<br />
<br />
AK Parti'nin Türkiye'yi büyüttü&#287;ünü söyleyen Ahmet Kutalm&#305;&#351; Türke&#351;, [B]&quot;Türkiye'yi büyütmek, Türk halk&#305;n&#305; mutlu, müreffeh, özgür ve sayg&#305;n bir ya&#351;ama kavu&#351;turmak en büyük milliyetçiliktir&quot;[/B] dedi. Ahmet Kutalm&#305;&#351; Türke&#351;, AK Parti'yi tercih nedenini de anlat&#305;rken &quot;Babam&#305;n hat&#305;ras&#305;na, fikirlerine uygun &#351;ekilde davran&#305;yorum&quot; ifadesini kulland&#305;.<br />
<br />
[URL=&quot;http://www.toplumsalhafiza.com/Haber/Siyaset/16042011/Turkes-En-buyuk-milliyetci-Erdogan.php&quot;]devam[/URL][/QUOTE]</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>polatinum</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=39</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Erdo&#287;an'dan ikinci One Minute!]]></title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=38</link>
			<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 16:45:44 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[[QUOTE=LION;793006][SIZE="3"][B]Erdo&#287;an'dan ikinci One Minute![/B][/SIZE] 
 
[B]Erdo&#287;an, AKPM Genel Kurulu'nda seçim baraj&#305;n&#305; soran Avrupal&#305; parlamenterlere bak&#305;n ne dedi.[/B] 
 
Ba&#351;bakan Recep Tayyip Erdo&#287;an, Avrupa Komisyonu Parlamenterler Meclisi Genel Kurulu'nda sorular&#305; cevaplad&#305;. "Demokratik...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">[QUOTE=LION;793006][SIZE=&quot;3&quot;][B]Erdo&#287;an'dan ikinci One Minute![/B][/SIZE]<br />
<br />
[B]Erdo&#287;an, AKPM Genel Kurulu'nda seçim baraj&#305;n&#305; soran Avrupal&#305; parlamenterlere bak&#305;n ne dedi.[/B]<br />
<br />
Ba&#351;bakan Recep Tayyip Erdo&#287;an, Avrupa Komisyonu Parlamenterler Meclisi Genel Kurulu'nda sorular&#305; cevaplad&#305;. &quot;Demokratik süreçlerden söz ettiniz, ancak neden yüzde 10'luk seçim baraj&#305;n&#305; indirmediniz sorusuna Ba&#351;bakan, &quot;Bunun en güzel de&#287;erlendirmesini halk&#305;m yap&#305;yor. Bunu böyle yapt&#305;&#287;&#305;na göre, burada bir incelik var. Yüzde 10'u halk koymad&#305;, bizde yüzde 10'la geldik. Partimizi kurduk, 16 ayda iktidar olduk. Yani bu bir gerçe&#287;i gösteriyor. Nas&#305;l kurulduktan 16 ay sonra iktidar olduk? Sa&#287;, sol kanatta kalmad&#305;k, merkezde yer ald&#305;k. Kürt'üyle, Abaza's&#305;yla, Roman'&#305;yla, Türkiye'de herkesi kucaklad&#305;k. Ama Fransa'da Romanlar&#305;n s&#305;n&#305;r d&#305;&#351;&#305; edildi&#287;ini duyuyorum. Bu do&#287;ru mu? &#304;nanç özgürlü&#287;üne sayg&#305; gösterilmedi&#287;ini duyuyorum. Bu inanç özgürlü&#287;ü mü? &#304;lk önce kendilerini yarg&#305;las&#305;nlar, sonra bize baks&#305;nlar. Yüzde 10 baraj&#305;n&#305; indirmek demokrasiyle ilintili de&#287;ildir. Avrupa'da yüzde 7-8 de var. Bizden önce tek ba&#351;&#305;na iktidarlar&#305;n oldu&#287;u dönemde Türkiye'nin ç&#305;tas&#305; yükselmi&#351;, koalisyonlar&#305;n oldu&#287;u dönemde ise ç&#305;ta dü&#351;mü&#351;tür. Türkiye'yi yarg&#305;lama içinde olanlar kendilerine baks&#305;nlar.Seçim baraj&#305; demokrasiyle ilgili de&#287;il. B[B]araj&#305; gerekirse biz dü&#351;ürürüz, halk&#305;m&#305;z isterse dü&#351;ürürüz, isterse oldu&#287;u gibi tutar&#305;z. Size soracak de&#287;iliz.[/B] Biz, ülkemizde yeni sorunlar ya&#351;atmak istemiyoruz. Ama baraj konusunda size soracak de&#287;iliz, halk&#305;m&#305;zla tart&#305;&#351;&#305;r&#305;z. 74 milyonluk Türkiye karar&#305; verir. &#350;u an geldi&#287;imiz konuma kolay gelmedik. Yeni bedeller ödemek istemiyoruz. Seçimse en geni&#351; anlamda seçim var. &#304;steyen partisini kuruyor, isteyen seçime giriyor. Etnik, bölgesel parti de&#287;iliz. Ülkemizin tüm insanlar&#305;na hitap ediyoruz&quot; &#351;eklinde cevap verdi.<br />
<br />
DHA[/QUOTE]</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>polatinum</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Enflasyon 41 y&#305;l&#305;n en dü&#351;ü&#287;ünde - Rekor!]]></title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=37</link>
			<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 10:49:33 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[[QUOTE=polatinum;790745]ENFLASYONUN Türkiye ekonomisinin 80 y&#305;l&#305; a&#351;k&#305;n Cumhuriyet döneminde yol  açt&#305;&#287;&#305; zarar&#305;n say&#305;sal büyüklü&#287;ü &#351;a&#351;&#305;rt&#305;c&#305;.1923-2004 y&#305;llar&#305; aras&#305;ndaki  81 y&#305;lda Türkiye Cumhuriyeti’nde fiyatlar 7 milyon 147 bin 263 kata  ula&#351;t&#305;.      
       
  Merkez Bankas&#305;, Tarih Vakf&#305; ile...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">[QUOTE=polatinum;790745]ENFLASYONUN Türkiye ekonomisinin 80 y&#305;l&#305; a&#351;k&#305;n Cumhuriyet döneminde yol  açt&#305;&#287;&#305; zarar&#305;n say&#305;sal büyüklü&#287;ü &#351;a&#351;&#305;rt&#305;c&#305;.1923-2004 y&#305;llar&#305; aras&#305;ndaki  81 y&#305;lda Türkiye Cumhuriyeti’nde fiyatlar 7 milyon 147 bin 263 kata  ula&#351;t&#305;.     <br />
      <br />
  Merkez Bankas&#305;, Tarih Vakf&#305; ile birlikte, enflasyonun dünyada ve  Türkiye’deki tarihçesini belgele&#351;tirdi. Prof. Dr. Fatma ve Suut  Do&#287;ruel’e haz&#305;rlat&#305;lan &quot;Türkiye’de Enflasyonun Tarihi&quot; adl&#305; kitaptaki  ara&#351;t&#305;rmalara göre, 1923-2004 y&#305;llar&#305; aras&#305;ndaki 81 y&#305;lda Türkiye  Cumhuriyeti’nde fiyatlar 7 milyon 147 bin 263 kata ula&#351;t&#305;. <br />
<br />
ENFLASYONUN Türkiye ekonomisinin 80 y&#305;l&#305; a&#351;k&#305;n Cumhuriyet döneminde [B]yol  açt&#305;&#287;&#305; zarar&#305;n say&#305;sal büyüklü&#287;ü &#351;a&#351;&#305;rt&#305;c&#305;[/B]. 1923-2004 y&#305;llar&#305; aras&#305;ndaki  81 y&#305;ll&#305;k dönemde, Türkiye’de mal ve hizmet fiyatlar&#305;ndaki art&#305;&#351;&#305;n 7  milyon 147 bin 263 kat oldu&#287;u belirlendi. Merkez Bankas&#305; ve Tarih Vakf&#305;  taraf&#305;ndan Marmara Üniversitesi ö&#287;retim üyeleri Prof. Dr. Fatma ve Suut  Do&#287;ruel’e haz&#305;rlat&#305;lan &quot;Türkiye’de enflasyonun tarihi&quot; adl&#305; kitapta,  Osmanl&#305; ve Cumhuriyet döneminde Türkiye’de enflasyon ile ilgili  geli&#351;meler incelendi. 225 sayfal&#305;k kitapta, Türkiye’nin yan&#305;s&#305;ra  enflasyonun dünyadaki tarihçesine de yer verildi. <br />
<br />
SADECE EKONOM&#304;K DE&#286;&#304;L: Merkez Bankas&#305; Ba&#351;kan&#305; Süreyya Serdengeçti,  kitab&#305;n ’Sunu&#351;’ yaz&#305;s&#305;nda, 1970’lerde ba&#351;layan ve 30 y&#305;l boyunca süren  yüksek enflasyonun, Türkiye ekonomisinin yak&#305;n tarihindeki en önemli  sorunlardan biri olarak yer ald&#305;&#287;&#305;n&#305; vurgulayarak, &#351;öyle devam etti:  &quot;Gerek di&#287;er ülke örnekleri, gerekse Türk toplumunun tecrübesi yüksek  enflasyonun sadece ekonomik bir olgu olmad&#305;&#287;&#305;n&#305; göstermi&#351;tir. [SIZE=4][COLOR=red][B]Yüksek ve  kronik enflasyon, yol açt&#305;&#287;&#305; belirsizlik ortam&#305; ile ayn&#305; zamanda çok  ciddi sosyal sorunlar&#305; da beraberinde getirmektedir. Dünyada pek benzeri  olmayan bir biçimde ülkemizde onlarca y&#305;l süren enflasyonist dönem,  toplumsal ya&#351;am&#305;m&#305;zda çok derin izler b&#305;rakm&#305;&#351;t&#305;r. Bu dönem, gündelik  ya&#351;am&#305;n her alan&#305;nda k&#305;sa vadeci yakla&#351;&#305;m&#305; körüklemi&#351;, halk&#305;n gelece&#287;e  güvensiz bakmas&#305;na yol açm&#305;&#351;, [/B][/COLOR][/SIZE]gelir da&#287;&#305;l&#305;m&#305;n&#305; olumsuz etkilemi&#351;,  yoksulluk ve yoksunlu&#287;un önemli nedenlerinden biri olmu&#351; ve siyasi  istikrar&#305; bozucu bir rol oynam&#305;&#351;t&#305;r.&quot;[/QUOTE]</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>polatinum</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=37</guid>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Psychotherapeuten  haben auch  "Fukushima“ Syndrome]]></title>
			<link>http://www.politikcity.de/forum/entry.php?b=36</link>
			<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 08:42:51 GMT</pubDate>
			<description>---Zitat von theodor werz--- 
Kommentar zum Atomdesaster in Japan: 
Theodor Werz 
 
Kaum beachtet   von deutschen Medien  laufen besorgte Bürger  ihren inneren  stillen  Amok, wie sie der 
im Fernsehen oder Zeitungen  rübergebrachten Alarmmeldungen  völlig  unabsehbarer “Gefahren“ die vom...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore"><div class="bbcode_container">
	<div class="bbcode_quote">
		<div class="quote_container">
			<div class="bbcode_quote_container"></div>
			
				<div class="bbcode_postedby">
					<img src="http://www.politikcity.de/forum/images/misc/quote_icon.png" alt="Zitat" /> Zitat von <strong>theodor werz</strong>
					<a href="showthread.php?p=789213#post789213" rel="nofollow"><img class="inlineimg" src="http://www.politikcity.de/forum/images/buttons/viewpost-right.png" alt="Beitrag anzeigen" /></a>
				</div>
				<div class="message">Kommentar zum Atomdesaster in Japan:<br />
Theodor Werz<br />
<br />
Kaum beachtet   von deutschen Medien  laufen besorgte Bürger  ihren inneren  stillen  Amok, wie sie der<br />
im Fernsehen oder Zeitungen  rübergebrachten Alarmmeldungen  völlig  unabsehbarer “Gefahren“ die vom Atomnotstand betroffene  weltweit an zweiter Stelle führender  Industrienation Japan  “ausstrahlt“ entfliehen  können.<br />
<br />
Psychotherapeuten  erhalten  wohl in diesen Tagen regen Zulauf verzweifelter Menschen, erfragen<br />
sich Hilfe, deren die  Hirn Gesundheits- Akrobaten natürlich selbst für ihre persönliche Bewältigung der stressiger Situationen atomarer Umwelt- Gefahren,  kaum gewachsen sind. <br />
<br />
 Je  nach  Schulbildung  allgemeiner  physikalischer  erfahrener Lehren über radioaktive  Belastungen  mit allen ihren negativen Auswirkungen eher  selbst  allgemein nicht als Ratgeber kompetent sein dürften.<br />
<br />
Wie kann es anders sein, wenn sich solche  ärztliche “Zwiespalterei“  lange vorher  ohne <br />
jeden historisch fehlenden Respekt zu auslösender  schändlichster nuklearer Verfahren, protestlos,  mangelnder Einsicht zu bedenklicher  Energiegewinnung,  sich  für die Atomenergie kollektiv <br />
stark machten.<br />
Der “Patient“ ist das Problem und  natürlich nicht die  segensreiche Atomindustrie!<br />
<br />
Der  heillose  ärztlich wissenschaftlich erzwungener  “Kreisverkehr“  ist  schon jeher vorbereitet, geschäftstüchtig allemal  zu  bedenklicher beruhigenden Medikamenten hinführt!<br />
Somit  dürfte  da  hin und wieder dann alles  so  gewesen sein,  was ihrer unglücklichen  “Aufgabe“ als “Seelendoktor&quot; näher kommt<br />
<br />
Auslöser zur Unsicherheit, was wohl Morgen auf  den instinktiv  meistens völlig gesunden  Menschen  zukommen,  sind  für so manchen  selbstsicheren  &quot;Neurotechniker“ und daher  verhinderter Leitwissenschaftler, Nebensachen?<br />
<br />
Die Erde ist  mit Ihrer hauchdünnen Atmosphäre  ist alles anders als ein riesengroßer  Problem verarbeitender  Müllschlucker  in der so einfachste  ungesühnt   mangelnde Lebensqualitäten hingenommen werden können.<br />
<br />
Würden die schädlichen Isotopen aus “Fukushima“ nach  Gülle  stinken würden sie  nach kürzester Zeit rund um den Erdball  viel  eindringlich warnender   den menschlichen  Geruchsinn erreichen!<br />
Dafür sorgt unaufhaltsam die  atmosphärische  natürliche Zirkulation unseres blauen Planeten. die  unaufhaltsam von der  solar-thermischen wechselseitigen  Erdanziehenden   Naturgegebenheiten   angetrieben. ist.<br />
<br />
Aber gegen die geruchlosen unsichtbaren Nachteile nuklearer biologischer Gefahrenquellen ist kein Kraut gewachsen.  Darum eindringlicher kann nur für alle Zukunft der Intelligenz  gegenwärtiger “Erdbewohner“ angeraten sein, von vornherein auf die  Gegenleistung von bequemer aber  auch treffender formuliert,  teuflisch erworbener  Energieverfahren,  zum oft auch  unangemessenen   künstlich  vorangetriebenen Verbrauch im täglichen Leben tunlichste zu verzichten! T.W.<br />
<br />
<br />
<br />
Zum Thema: <br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/philosophie-felsefe/35690-tods%FCnde-%93japanischer-eifer%93.html#post789153" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/phil...tml#post789153</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/milit%E4rnews-askeri-haberler/35749-anfangs-verdacht-fukushima-produzierte-heimlich-grundstoffe-f%FCr-atombomben.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/mili...tombomben.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/wissenschaft-und-technik-%96-computer-und-internet-bilim-ve-teknik-%96-bilgisayar-ve-nternet/35639-generation-11-3-weltweit-kernkraftwerksanlage" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/wiss...aftwerksanlage</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/wirtschaft-b%F6rse-%96-finanzen-ktisat-%96-borsa-%96-mali-ler/35704-weltweit-konsequenzen-wegen-japan-atomdesaster.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/wirt...mdesaster.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/rest-der-welt-di-er-b%F6lgeler/35657-atomnotstand-japan.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/rest...and-japan.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/t%FCrkei-land-und-leute-t%FCrkiye-toplum-ve-halk/32298-russland-baut-erstes-atomkraftwerk-der-t%FCrkei.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/t%FC...-t%FCrkei.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/rest-der-welt-di-er-b%F6lgeler/35661-japan-wird-evakuiert.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/rest...evakuiert.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/philosophie-felsefe/31636-katastrophen-bewusstsein-danach.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/phil...in-danach.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/t%FCrkei-land-und-leute-t%FCrkiye-toplum-ve-halk/35513-t%FCrkei-hat-vorgesorgt.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/t%FC...orgesorgt.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/rest-der-welt-di-er-b%F6lgeler/29795-das-meer-die-gr%F6%DFte-m%FCllhalde-der-welt-2.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/rest...er-welt-2.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/rest-der-welt-di-er-b%F6lgeler/35753-bulgarien-anw%E4rter-f%FCr-n%E4chsten-atomaren-super-gau.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/rest...super-gau.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/urlaub-und-reisen-zin-ve-seyahat/32039-himmlische-sintflut-l%E4sst-flugpassagiere-stranden.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/urla...-stranden.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/t%FCrkei-innenpolitik-und-recht-t%FCrkiye-%E7i-leri-ve-hukuk/35741-t%FCrkische-umweltpartei-%93chance-f%FCr-morgen%93-ye-iller-partisi.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/t%FC...r-partisi.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/wissenschaft-und-technik-%96-computer-und-internet-bilim-ve-teknik-%96-bilgisayar-ve-nternet/32905-bleibt-das-mittelmeer-sauber-3.html" target="_blank">http://www.politikcity.de/forum/wiss...-sauber-3.html</a><br />
<br />
<a href="http://www.politikcity.de/forum/blog.php?b=33" target="_blank">Die Natur wieder Auslöser von Flugstörungen! - Blogs - Politikcity.de - Europas größtes türkisches Politikforum :::.. Quot homines, tot sententiae!</a></div>
			
		</div>
	</div>
</div></blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>theodor werz</dc:creator>
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