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  1. #1
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    Standard Rezension zu Sabine Schiffers „Die Darstellung des Islams in der Presse“ (Ergon 2005)

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    Manchmal findet man in Netz was, da lehnt man sich zurück und sagt nur noch: "Ja!" hättest Du das geschrieben, hättest Du es genau so geschrieben. Und so fand ich im blog des Autors [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] eine ganze Reihe hervorragender Artikel, zum Beispiel diesen hier über [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ], und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] und hier [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Mittlerweile lese ich [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] fast täglich. Ausserdem ist es seit einiger Zeit ja bei mir dauerverlinkt. Vom Hervorragenden das Beste ist die

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    die ich mit freundlicher Erlaubnis von Arne Hoffmann hier 1:1 übernehme:

    „Wie ist es möglich“ fragt sich die Erlanger Kommunikationswissenschaftleri n Dr. Sabine Schiffer (Leiterin des [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]) in der Einleitung ihres Buches, „dass 1,2 Milliarden Menschen, die in verschiedenen Erdteilen und Ländern dieser Welt mit unterschiedlichsten politischen Systemen leben, die mal regierungspolitisch beteiligt sind, mal einer Minderheit angehören, deren soziokulturelle Umfelder heterogen sind, die auf dem Land leben oder in der Stadt, die reich oder arm sind, die modern ausgerichtet sind oder eher konservativen Werten anhängen, die ihre Religion – den Islam – im Alltag praktizieren oder nicht, deren Bildungsgrad sehr unterschiedlich ist usw., zunehmend als homogene Masse – als aggressiv, frauenfeindlich, rückschrittlich und bedrohlich – wahrgenommen werden?“ Das ist die zentrale Frage, die Schiffer sich anschickt, mit ihrer medienkritischen Analyse zu beantworten. Dabei zieht sie von der Diskursanalyse über die klassische Sprachwissenschaft bis zur Orientalistik und Politologie die unterschiedlichsten Disziplinen als Instrumente hinzu.

    Recht schnell kristallisiert sich bereits im (immerhin 55 Seiten umfassenden) Einleitungsteil heraus, dass die von Schiffer eingangs erwähnte Mehrzahl der Muslime beim Bild des Islam, das deutsche Medien präsentieren, keine Rolle spielen. Stattdessen stehen fast ausschließlich außenpolitische Negativereignisse im Fokus der Berichterstattung. Dementsprechend sind in Sendungen über Muslime Schlusssätze nicht ungewöhnlich wie „Die große Mehrheit ist ruhig und fällt nicht auf und kam deshalb in dieser Sendung nicht vor.“ Ein solches Herangehen ist nicht einzigartig für die Berichterstattung über den Islam, wie Schiffer richtig ausführt: Medienrealitäten fokussieren grundsätzlich Normverletzungen und blenden den unspektakulären Alltag aus. Wenn jedoch, so Schiffer, „gegenteilige Informationen über muslimisches Leben ausgeblendet bleiben, ebenso wie Gewalt, Terror und andere Negativa in anderen Teilen der Welt, entsteht bereits der Eindruck eines kausalen Zusammenhangs zwischen den geschilderten Erscheinungen und dem Islam“. Wir hören und lesen also nur über jenen im Promillebereich liegenden Anteil an Fanatikern unter den Muslimen und halten diese daraufhin für typisch und stellvertretend für den Islam insgesamt.

    Der Prozess des selektiven Zeigens und Ausblendens führt, wie Schiffer erklärt, zu einer hochgradig verzerrten Wahrnehmung beim Rezipienten. Dies lasse sich bei den unterschiedlichsten Feldern feststellen. Etwa beim Thema Innenpolitik und Kriminalität: Von spektakulären Razzien in Moscheen werde gerne auf den Titelseiten der Zeitungen berichtet, dass diese Razzien in den allermeisten Fällen ergebnislos bleiben, landet entweder nur im Innenteil oder bleibt gänzlich unerwähnt. Oder beim Thema Frauenrechte: In Saudi-Arabien etwa sei es Frauen tatsächlich untersagt, Auto zu fahren. In Kuwait hingegen können sie als Geschäftsführerinnen tätig sein (und Anfang 2006 wurde ein kuwaitischer Abgeordneter wegen einer „Hetzrede“ gegen Frauen in der Politik zu einer Geldstrafe von umgerechnet 14.000 Euro verurteilt, wie man hinzufügen könnte), im Iran gibt es Parlamentarierinnen, in Pakistan und Bangladesh hatten Frauen gar die Regentschaft inne. In Ägypten liegt der Anteil weiblicher Universitätsprofessoren bei 30% (in Deutschland hingegen 1998 bei 9,5%). Dennoch reiche es heutzutage aus, eine verschleierte Muslima zu zeigen, um arbeitsökonomisch hocheffizient beim Betrachter das gewohnte Klischee „Frauenunterdrückung im Islam“ abzurufen. Und schließlich zeuge auch eine Verweigerungshaltung gegen Moscheen in Deutschland, begründet mit dem Argument, dass man in islamischen Ländern angeblich auch keine Kirchen bauen dürfe, vor allem von Unkenntnis: „Dies trifft wiederum auf Saudi-Arabien zu, wirkt aber im Nahen Osten geradezu lächerlich, wo in Syrien, Libanon, Jordanien, Ägypten und den Maghrebstaaten Kirchen ebenso zu Hause sind wie Moscheen.“ Immer wieder werden von Schiffer so populäre Irrtümer und Vorurteile über den Islam praktisch en passant widerlegt.

    Die Kunst selektiven und denunzierenden Herausgreifens illustriert Schiffer auch am Beispiel des Korans. Zitiere man aus dieser Schrift Passagen, die den Krieg und die Unterwerfung von Nichtmuslimen als legitimes Mittel darstellen, „isoliert von ihrem Kontext und ihrer Gewichtung in der islamischen Lehre, so entsteht leicht der Eindruck einer aggressiven, expansiven Ideologie“. Dasselbe Vorgehen lasse sich allerdings auch bei den beiden anderen großen Buchreligionen Juden- und Christentum anwenden, wie der Orientalist Navid Kermani in einem von Schiffer zitierten Artikel für die „Frankfurter Rundschau“ erklärte: „Wie billig ein solches Muster ist, wird daran deutlich, wie leicht es sich ins Gegenteil verkehren lässt: Kolonialismus, Kreuzzüge, der Völkermord an den Indianern, Inquisition und Jesu Missionsbefehl, Tschetschenien, Irak, Sabra und Schatila, Palästina, Srebnenica und die christliche Propaganda der Serben, die dezidiert biblische Legitimation der Apartheid, Holocaust, zwei Weltkriege, zur Variation jetzt gern auch die Elfenbeinküste, all das versehen mit ein paar Heiligenzitaten aus Bibel, Bush und Berlusconi und von führenden Amerikahassern interpretiert, schon hat man genügend Belege gesammelt, um die Einfältigen von der angeborenen Aggressivität des Christentums zu überzeugen.“ Tatsächlich, erklärt Schiffer, werde im moderneren Islam Krieg allein „zu Verteidigungszwecken akzeptiert und die legitimen Gründe sind in der islamischen Gesetzgebung genau ausformuliert: Dies sind die Verteidigung von Leben, Familie, Eigentum und Religion, Beistand angegriffener Muslime zur Wahrung der Religionsfreiheit sowie der Kampf gegen Friedensvertragsbrüchige. In allen anderen Fällen herrscht explizites Kriegsverbot. Außerdem gibt es strenge Verhaltensregeln im Kriegsfall; so müssen Frauen, Kinder und alte Männer verschont werden, Gefangene und Leichen dürfen nicht misshandelt werden. Waffenstillstandsangebote müssen angenommen werden, auch wenn man den Verdacht hat, getäuscht zu werden.“ Selbstverständlich gebe es auch in der islamischen Welt Menschen, die solche Regeln missachten, das unterscheide sie aber nicht von jeder anderen Gesellschaft.

    Der Hauptteil von Schiffers Arbeit widmet sich Bild- und Textanalysen von Beiträgen insbesondere auflagenstarker Zeitungen und Magazine wie „Spiegel“, „Zeit“ und „Focus“. (Die Originalartikel sind in einem umfangreichen Anhang vollständig dokumentiert.) Dabei orientiert sie sich stark an den bereits bekannten Methoden der Diskursanalyse, wie sie vor allem vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung angelegt werden, bezieht sich aber auch auf Medienanalytiker wie Kepplinger sowie klassische Autoritäten der Linguistik wie Grice, Girnth und Bellmann. Ihre Ergebnisse lassen sich in einer Rezension kaum vollständig und angemessen wiedergeben, aber eine häufig wiederkehrende Erkenntnis ist, dass dem Islam ein Komplex negativ konnotierter semantischer Merkmale (wie „weltumspannender Terror“, „Frauenunterdrückung“, „Krankheit“, „erdrückende Masse“, „Gewalt“ usw.) zugeordnet wird. Das Bild des aggressiven, feindseligen, rückständigen und expansiven Islam werde fast schon als Binsenweisheit vermittelt, auf die dann mit weiteren Veröffentlichungen (etwa: „Wie können wir uns gegen diese Religion wehren?“) leicht aufgebaut werden kann. Schiffer: „Inzwischen ist das Misstrauen gegenüber Muslimen schon so stark etabliert, dass der Versuch, sich konstruktiv mit den Facetten des Islams auseinanderzusetzen, bereits als Verharmlosung desselben abgetan wird. Das dualistische Denken manifestiert sich hier. Differenziertheit in einen konfrontativen Diskurs einzubringen wird darum schnell als Verrat empfunden.“ Versuche von Muslimen, dieser Konfrontation zu entgehen (etwa durch nachdrückliches Bekennen zu Grundgesetz und Menschenrechten oder das Anstreben eines christlich-islamischen Dialogs), werde schnell als „unglaubwürdig“ und „Unterwanderungsversuch“ interpretiert.

    Häufig beruhen die Verzerrungen, die Schiffer aufdeckt, allem Anschein nach weniger auf bewusster Agitation als schlicht auf Unkenntnis (so etwa wenn mehrere im Duden enthaltenen Lexeme dieses Feldes aus wissenschaftlicher Sicht falsch und irreführend seien). In anderen Fällen handelt es sich offenbar schlicht um Gedankenlosigkeit. So stellt Schiffer heraus, dass beispielsweise die Bezeichnung „Ajatollah“ (ein Ehrentitel für geistliche Würdenträger im schiitischen Islam) bei Komposita und Nominierungen ausschließlich pejorativ besetzt sei (etwa „Alpen-Ajatollah“ für Edmund Stoiber, „Ajatollah von der Saar“ für Lafontane usw.). Inzwischen finde sich „Ajatollah“ bereits in Herbert Pfeiffers „Großem Schimpfwörterbuch“ und stelle somit zweifellos ein Ethnikon dar. Kaum weniger abwertend werde „Mullah“ (Ehrentitel für einen islamischen Rechtsgelehrten) verwendet, wie sich in einer Kontextanalyse zeigen lässt.

    Schiffer gelangt zu dem Fazit, dass sämtliche sechs typische Wahrnehmungsmuster, die nach Anne Katrin Flohr ein Feindbild ausmachen (Worst-Case-Denken, duales Schwarz-Weiß-Denken usw.), bei der Darstellung des Islam in unseren Medien erkennbar werden. Ein strategischer Zweck dieses Feindbilds sei, dass durch das sprachliche Zeigen von Misständen „dort“ von hiesigen Umständen abgelenkt werden könne: „Wegverweisung dient immer der Stabilisierung der eigenen Ordnung“. Auch bewahre „Kontinuität und Sicherheit in der Berichterstattung die Medienrezipienten (...) vor inneren Widersprüchen“. Es handele sich mithin um eine psychische Entlastungsfunktion: Die Erklärung der aktuellen globalen Konflikte durch religiösen Fanatismus mache es möglich, sich eine kritische Selbstreflexion zu ersparen.

    Besonders bemerkenswert ist in Schiffers Arbeit das Kapitel, das einen Vergleich zwischen der heutigen Islamfeindlichkeit und dem Antisemitismus insbesondere früherer Zeiten zieht. Schiffer: „Alle Arbeiten zum (Antisemitismus) sind geprägt durch die Retrospektive, die die moralische Verurteilung des Geschehenen voraussetzen kann. Die Erkenntnis der Ungeheuerlichkeit dieser systematischen Vernichtung von Menschen verhindert aber nicht automatisch neue Diffamierungen, die Konstruktion von Feindbildern und deren Konsequenzen, die von der Beleidigung des Gegenübers über die Ausgrenzung einer Personengruppe bis hin zu ihrer angestrebten oder tatsächlichen Vernichtung gehen kann. (...) Erkenntnisse aus der Antisemitismusforschung können helfen, auch a priori entmenschlichende Mechanismen zu durchschauen, die immer ein Potenzial zur Aktion beinhalten.“ Ein jahrhundertealter vorbereitender Diskurs habe den Holocaust erst möglich gemacht. Grundsätzlich gebe es für Feindseligkeiten gegenüber anderen Menschen(gruppen) zwei Rechtfertigungsstrategien: Entweder werden diese als minderwertig phantasiert oder aber als bedrohlich, so dass ein „Verteidigungsmythos“ geschaffen werden könne. Schiffer weist darauf hin, dass auch die Antisemiten etwa des Kaiserreiches sich selbst als defensive Bewegung verstanden, und zeigt unter anderem anhand einer Ausgabe der „Gartenlaube“ von 1873 Argumentationsfiguren auf, die einem aus der Islamfeindschaft der Gegenwart bekannt vorkommen: Die Juden, so hieß es, vermehrten sich gefährlich stark, gefährdeten mit ihrem Terrorismus unsere Werteordnung („Hatten nicht mehrheitlich jüdische Attentäter 181 Zar Alexander ermordet? War der Mörder des US-Präsidenten McKinley 1898 nicht ein jüdischer Anarchist?“), auch der Rauschgifthandel war angeblich „in jüdischer Hand“. Schiffer: „Die Juden konnten es den Nichtjuden nicht recht machen. Entweder sie bewahrten ihre Kultur (auch äußerlich), dann wurden sie als integrationsverweigernd und antideutsch eingestuft, oder sie assimilierten sich, dann wurde ihnen Verstellung und Parasitentum unterstellt.“

    Besonders eindringlich schildert Schiffer ihr Erlebnis, den Nazi-Propagandilm „Der ewige Jude“ zu sehen, was sie als „einschneidende Zäsur“ ihrer Arbeit betrachtet: „Zum ersten Mal erkannte ich die Parallelen zum heute geführten diskriminatorischen Diskurs über den Islam. (...) Die These von der Unterwanderung durch die Juden wird pseudowissenschaftlich belegt durch Zitate – so zum Beispiel aus dem 5. Buch Mose: `die Fremden magst du überwuchern (...), deinesgleichen nicht´, die durch ihr Herausgerissensein aus dem Zusammenhang einen gänzlich falschen Eindruck erwecken. (...) Mithilfe seltsam anmutender Bilder von betenden Juden wird zudem ihre Zurechnungsfähigkeit angezweifelt. Die Religiösität der out-group wird der Rationalität der in-group gegenübergestellt (...)“ Ähnlich wurde die „Gefahr, die durch die Juden droht, in Kartenschaubildern visualisiert, die sinn-induktiv hintereinander geschnitten sind: eine graphische Darstellung der jüdischen Expansionsgeschichte“ – und insofern erschreckend ähnlich Schaubildern über die Ausbreitung des Islams, wie man sie in Zeitschriftenartikeln unserer Tage findet.

    Bei ihrem Vergleich gelangt Schiffer zu dem Fazit: „Wesentliche Merkmale des rassistischen Diskurses über die Muslime (...) sind die sprachliche Markierung der Muslime als out-group sowie die Homogensierung dieser Gruppe von außen, das Zuschreiben bestimmter Eigenschaften durch Selektion von Informationen, die Kulpabilisierung der Religion für politische Ereignisse , die Integrationsforderung ebenso wie der Verstellungsvorwurf – Stichwort `Schläfer´ – das Zürückrücken-ins-stereotype-Licht unter anderem durch die Deklaration von Ausnahmen bzw. der Existenz eines `gemäßigten Islams´ – entsprechend dem einstigen `Reformjudentum´ -, sowie das Heraufbeschwören einer Gefahr durch die Mitglieder dieser Gemeinschaft weltweit. Das Schächten wird seit den Hochzeiten des Antisemitismus als Wahrzeichen von Grausamkeit und Unzivilisiertheit instrumentalisiert. Äußere Zeichen von Andersartigkeit sind nun nicht mehr Kaftan, Schläfenlocken und Kippa, sondern Bart und Kopftuch. Inzwischen wurde sogar die Tiermetaphorik des Rattenbilds auf den Islam übertragen.“ Dabei, so Schiffer, sei es nicht entscheidend ob die heutige Diffamierung des Islams vor allem aus „Unkenntnis oder Unbedacht“ statt mit nationalsozialistischen Absichten nachgewiesen werden könne, denn das Ergebnis – „eine diffuse Ablehnungshaltung ohne Sachkenntnis“ – bleibe gleich.

    Schiffers ausgesprochen lesenswerte und überfällige Analyse stellt ohne Zweifel ein wegweisendes Grundlagenwerk dar, das insbesondere durch seine kompetente Arbeit mit Handwerkzeugen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen herausragt. Bedauerlicherweise stellt es im Fachgebiet der Text- und Medienanalyse bislang eine Einzelstimme dar, die aber hoffentlich zu weiteren Untersuchungen dieser Art anregt. Gerade das letzte Kapitel des Buches zwingt die Frage auf, warum gerade Autoren, die im Bereich Antisemitismus krauseste Unterstellungen bis hin zum Lächerlichen pflegen, selbst auf Diskurse und rhetorische Strategien zurückgreifen, die in vergangenen Jahrhunderten die Judenvernichtung vorbereiteten und heute gegen den Islam gewendet werden. Eine Analyse von Texten aus der islamfeindlichen Bloggerszene um Henryk Broder und Michael Miersch, Organisationen wie „Honestly Concerned“ usw. wäre hier sicher ein lohnendes Unterfangen. Vor dem Hintergrund der von Schiffer aufgezeigten Parallelen liegt die Spekulation nahe, dass zumindest bei einigen Autoren dieser Szene eine Projektion eigener uneingestandener Rassismen auf vermeintliche „Antisemiten“ stattfindet. Auch wenn die Text- die Psycho-Analyse naturgemäß nicht ersetzen kann, dürften sich hier für eine Debatte fruchtbare Beiträge ergeben. Allerdings sollten diese Extremformen des Antiislamismus nicht darüber hinwegtäuschen, dass solche Feindseligkeiten und Herabsetzungen in unserer Medienlandschaft insgesamt auf fruchtbaren Boden stoßen. Auch dies hat Sabine Schiffers Analyse in besorgniserregender Weise gezeigt.

    Ausgewählte Texte von Sabine Schiffer im Internet:

    [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ], [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] bei Anis Hamadeh und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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  2. #2
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    Standard

    Man bekommt richtig Angst, wenn man den Text liest.
    Danke Big Berta, das wäre ein Text zum Auswendiglernen.
    Zitat Zitat  

  3. #3
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    Standard Bitte, gerne.

    Zitat Zitat von omar86 Beitrag anzeigen
    Man bekommt richtig Angst, wenn man den Text liest.
    Danke Big Berta, das wäre ein Text zum Auswendiglernen.
    Ich lese das Buch gerade, eben weil ich in dem blog von Arne Hoffmann diese Rezension gefunden habe. Nur, wenn man die Mechanismen kennt, kann man sich auch gegen diesen ganzen Müll adäquat zur Wehr setzen und versteift sich nicht auf gegenseitiges Nasebohren, á la "christliche Barbarei", weil das nämlich dasselbe, nur "gewendet" ist (@Toygun: nimm's jetzt bitte nicht persönlich), und genau das weist Schiffer auch nach. Das Buch - so, wie ich es verstanden habe - ist ihre Doktorarbeit. Gibt es bei amazon für gebraucht z.Zt. für € 27,-- Aus meiner Sicht ein Standardwerk, das jeden cent wert ist. Der Text, den ich oben mitverlinkt habe (Der Islam in unseren Köpfen) ist genauso lesenswert.
    Zitat Zitat  

  4. #4
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    Standard Eine ellenlange Antwort auf eine Kritik an diesem Text

    habe ich mittlerweile bei mir gepostet. Ich habe jetzt aber keine Lust, das mit copy&paste hier rüberzuziehen:
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  5. #5
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    Standard AW: Rezension zu Sabine Schiffers „Die Darstellung des Islams in der Presse“ (Ergon 2

    Islamischer Terrorismus?

    Schluss mit der Stellvertreterdebatte - Ran an die gesellschaftlich relevanten Themen

    Von Dr. Sabine Schiffer *

    Wir sind alle reingefallen. Da kommen irgendwelche Terroristen daher und behaupten, sie handelten im Namen des Islams - und wir sind so dumm und glauben ihnen. Statt sie für ihren Missbrauch eines Systems zu kritisieren und zu überblicken, dass jedes Definitionssystem auch missbraucht werden kann, ob ein religiöses, ein säkulares, ein demokratisches, ein nationales und vermutlich noch andere, geben wir ihnen Raum und Recht, indem wir einsteigen auf die Fragestellung "Was sagt denn der Islam dazu?" Da könnten wir lange alle möglichen Quellen durchsuchen, heilige Bücher ebenso wie Gesetzestexte, wenn in deren Namen gerade Unheil angerichtet wird. Das tun wir aber nicht, sondern wir sind der Propagandamaschinerie einiger Extremisten aufgesessen und suchen ausschließlich in den islamischen Quellen. Extremisten und Medien haben gleichermaßen – gewollt und ungewollt – gemäß dem Grundmechanismus erfolgreicher Propaganda nur oft genug wiederholt, dass hier im Namen des Islams gehandelt wird.

    Unglücklicherweise haben gerade die Gutmeinenden dieser falschen Kategorisierung zugearbeitet. Übersehend, dass die gleichen Probleme vor der Entdeckung "des islamischen Deutungsmusters" auch schon da waren, stieg man auf die neue Debatte ein. Vielleicht hat sich sogar der ein oder andere religiös geprägte Mensch, egal welcher Glaubensrichtung, noch gefreut, dass nun endlich wieder über Religion gesprochen wird in einer postmodernen Gesellschaft. Inzwischen muss jedoch auch der letzte Optimist erkennen, dass die Religion überhaupt nicht von Interesse ist. Nicht mal der Islam interessiert wirklich, obwohl von ihm so fatal viel die Rede ist. Er dient nur als Schablone, woran die früher schon vorhandene Ablehnung des Anderen festgemacht wird. Hätte man ernst genommen, dass man in Krisenzeiten fehlendes Wissen nicht nachtragen kann, weil es ausschließlich vor der Schablone der Krise und damit als problematisch wahrgenommen wird, dann wären wir dieser falschen Richtungsgebung vielleicht entgangen. Jetzt haben wir den Salat, nämlich, dass die Meinung vorherrscht, Religion im Allgemeinen und der Islam im Besonderen seien problematisch und hätten grundsätzlich eine Neigung zur Gewalt. Die Abkehr vom Religiösen hat uns jedenfalls nicht die beiden Weltkriege erspart und auch nicht den Holocaust.

    Wenn wir jedoch nicht aufhören, das Thema Religion in irrelevanten Kontexten ständig mitzuthematisieren, dann bleiben wir gefangen in einer falschen Wahrnehmung von Zusammenhängen, die keine sind. Wenn es um Terror, Schulprobleme und Frauenunterdrückung geht, dann ist die jeweilige Religionszugehörigkeit absolut irrelevant – dafür brauche ich nicht einmal in die weite Welt zu schauen, da reicht eine Analyse der sozialen Faktoren in Deutschland, um die wirklichen und hochkomplexen Zusammenhänge zwischen einzelnen Entwicklungen und auch Fehlentwicklungen zu erkennen. Mit dem Verlust des Überblicks geht uns gleichzeitig die Handlungskompetenz verloren, denn wir haben doch angesichts eines Bildungs- und Erwerbsnotstands sowie in Bezug auf den Umwelterhalt in Deutschland und anderswo wahrlich andere Hausaufgaben zu erledigen, statt uns über Kopftuchmoden und Saunagewohnheiten aufzuregen. Die gesellschaftlich wirklich relevanten Aufgaben werden sich nur gemeinsam bewältigen lassen. Nichts wie ran! Bei genauerer Betrachtung werden wir dann schnell feststellen, dass eine Einteilung in „wir“ und „ihr“ nicht nur wenig sinnvoll, sondern auch unhaltbar ist. Alle Menschen wollen würdig leben können und zu einer Gesellschaft gehören - einfach alle Anwesenden, egal ob schwarz oder weiß, groß oder klein, seh- oder sonst wie behindert, hier geboren oder anderswo. Wir brauchen dieser Normalität auch keinen besonderen Nutzen zuzuschreiben, denn ein Kosten-Nutzen-Denken ist immer schon instrumentalisierend und gefährlich dual. Woran machen wir Nutzen fest? Und was machen wir mit den „Nutzlosen“? Arbeitslosen, Alten, Kranken, Behinderten usw. Es ist einfach so – fertig – bedarf keiner Wertung und schon gar keiner ausgrenzenden Abwertung, die Gesellschaft ist heterogen. Geschieht aber eine Ausgrenzung, dann sind häufig ganz andere äußere Faktoren verantwortlich als die, die man beim Gegenüber vermutet.

    Es gibt mindestens ein historisches Vorbild für unsere Situation heute. Im 19. Jahrhundert veränderte sich viel in Deutschland: Kriege, Attentate, eine deutsche Vereinigung, wirtschaftlicher Niedergang in Zeiten der (Post-)Industrialisierung, politische Bewegungen, die die Verantwortung des Einzelnen herausforderten. Viele Menschen waren unsicher und projizierten unbewusst ihre Ängste auf eine Gruppe von Deutschen, die sie gewohnt waren als anders wahrzunehmen – die Juden, die durchaus auch Eigenheiten hervorbrachten, der eine mehr, der andere weniger bis gar keine. Und natürlich gab es auch schwarze Schafe unter den jüdischen Mitbürgern, die die virulenten Verschwörungstheorien nähren konnten und zu bestätigen schienen, wenn man es zulässt von einzelnen Beispielen auf eine ganze Gemeinschaft zu schließen. Dass in Zeiten großer Verunsicherung, Existenzängste auf eine markierte Gruppe übertragen werden, ist eine typisch menschliche Reaktion – dann verkörpern „die“ ein vermeintlich lösbares Problem, während man selbst nicht in der Lage ist, den vermeintlich unlösbaren Problemen einer ungewissen Zukunft ins Auge zu sehen. Natürlich ist dies nicht gutzuheißen, denn die Potenziale sozialer Spannungen, die hieraus entstehen können, sind gar nicht kalkulierbar.

    Aktuell in Zeiten der Globalisierung sind Verängstigungen auch nicht verwunderlich. Der Massivität der als alternativlos empfundenen neo-liberalen Wirtschaftsordnung mit alle ihren polarisierenden Auswirkungen, steht nun eine Wertedebatte gegenüber. Diese suggeriert ein Mitbestimmungsrecht des Einzelnen und bietet eine wunderbare Stellvertreterdebatte an anstelle der gesellschaftlich relevanten Fragestellungen.

    Fällt man auf diese Ablenkung herein, verbringt man die Zeit mit einem Kampf gegen Windmühlen, statt sich den Aufgaben widmen zu können – dies stabilisiert nun wieder gerade die Ordnung, die eben als alternativlos gesehen werden will. Ein Teufelskreis, aus dem man im 21. Jahrhundert ausbrechen können sollte.

    * Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung, Erlangen.
    Manuskript abgeschlossen: 13. Juni 2006


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  6. #6
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    Standard AW: Rezension zu Sabine Schiffers „Die Darstellung des Islams in der Presse“ (Ergon 2

    "Wer einen besseren Gottglauben beschwört, nährt Unfrieden unter den Religionen"

    Ein Brief an Karl Kardinal Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Von Friedrich Hitzer *

    Im Folgenden komme ich gern der Bitte von Freunden nach, eine Antwort auf die umstrittene Regensburger Rede des Papstes Benedikt und die weniger beachtete, aber nicht minder umstrittene Rede des deutschen Kardinals Lehmann zu veröffentlichen. Benedikts Rede haben wir in Auszügen auf der "Zitaten"-Seite dokumentiert: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]; dieser Text wird später unter dieser URL zu finden sein: www/uni-kassel.de/fb5/frieden/zitat/zitat95-99.html.
    Friedrich Hitzer, den ich in meiner Münchner Zeit kennen und schätzen gelernt habe, arbeitet sich an Papst und Kardinal ebenso kenntnisreich wie entschieden ab. Ein Dankeschön an München und Berlin für die Übersendung des Dokuments!
    Pst



    24. September 2006

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  7. #7
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    Standard AW: Rezension zu Sabine Schiffers „Die Darstellung des Islams in der Presse“ (Ergon 2

    Mohammeds Schwert / [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

    Uri Avnery zur Regensburger Rede von Papst Benedikt / [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

    Uri Avnery, 23.9.06

    SEIT DEN Tagen, als römische Kaiser die Christen den Löwen zum Fraß hinwarfen, haben die Beziehungen zwischen Kaisern und Kirchenführern viele Wandlungen durchgemacht.

    Konstantin der Große, der 306 – genau vor 1700 Jahren – Kaiser wurde, machte das Christentum zur Staatsreligion seines Kaiserreiches, das damals auch Palästina einschloss. Jahrhunderte später teilte sich die Kirche in einen östlichen (orthodoxen) und einen westlichen (katholischen) Teil. Im Westen erwarb der Bischof von Rom den Titel Papst und verlangte vom Kaiser, sich ihm zu unterwerfen.

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  8. #8
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    kann jemand mal die letzten zwei verschieben?
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  9. #9
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    Rezension:

    Rez. ZG: S. Schiffer: Die Darstellung des Islams in der Presse

    01.12.2006 [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]document.write(String.fromChar Code(60 + 4))[at] <[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]-leipzig.de>

    Autor(en):Schiffer, SabineTitelie Darstellung des Islams in der Presse. Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und BeispielenReihe:Bibliotheca Academica. Reihe OrientalistikOrt:WürzburgVerla g:[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]Jahr:2005ISBN:[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]Umfang/Preis:337 S.; € 39,00 Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
    Kristina Stock, Orientalisches Institut, Universität Leipzig
    Email: <stockdocument.write(String.fr omCharCode(60 + 4))@[at]rz.uni-leipzig.de>



    Sabine Schiffers breit angelegte Untersuchung über die Darstellung des Islams in der deutschen Presse zeigt, „wie Fakten lügen können und dass auch renommierte Medien den antiislamischen Rassismus salonfähig machen“ (S. 226). Damit reiht sie sich nicht nur in die wenigen medienkritischen Arbeiten zu eben diesem Thema [1] ein, nein sie stellt vielmehr ein wichtiges Zwischenergebnis bisheriger Forschungen dar, geht über diese aber noch hinaus, weil die ermittelten Resultate sowohl in Bezug auf die Islamdarstellung relevant sind als auch allgemeine pressemediale Strategien und deren potentielle Wirkung auf die Rezipienten aufzeigen. Gleichzeitig präsentiert Sabine Schiffer zahlreiche Ansatzpunkte für weiterführende Analysen, um nicht selbst zu voreiligen Pauschalisierungen zu gelangen (z.B. S. 75, 102, 137f., 223). Ihr erklärtes Ziel ist „die Begründung einer linguistisch und erkenntnistheoretisch fundierten Theorie, die es ermöglicht, Fehldarstellungen und ihre potentielle Wirkung zu ermitteln“ (S. 32).
    Die äußerst umfangreiche Bibliografie zeigt die stark interdisziplinär ausgerichtete und akribisch recherchierte wissenschaftliche Grundlage der Untersuchung, die selbst eine heuristische Vorgehensweise anstrebt, um „intuitives Wahrnehmen zu verbalisieren“ (S. 68). Dabei verzichtet sie nicht auf eine sorgfältig ausgeführte Grundlagenforschung, die zwar Längen und Wiederholungen bei der Darstellung mit sich bringt, angesichts des wissenschaftlichen Anspruchs der Arbeit jedoch unvermeidbar ist. Die übersichtliche, stark gegliederte Darstellung präsentiert nach jedem größeren Kapitel Zwischenergebnisse, Zusammenfassungen und Schlussfolgerungen. Der aktuelle Forschungsstand wird immer wieder kritisch hinterfragt. Verwendung finden Erkenntnisse aus der Kognitionsforschung, Medienwissenschaft, Psychologie, Linguistik, Arabistik und Islamwissenschaft.




    Fortsetzung:



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    Umar ibn al-Khattab (ra) sagte: „Lasse dich nicht von jenen täuschen die den Qur´an rezitieren. Seine Rezitation ist nichts als Rede – doch schaue auf jene die danach handeln.“ [Al-Khatîb,Iqtidâ Al-Ilm Al-Amal nr. 109]
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  10. #10
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    Dr. Sabine Schiffer "Der Islam in den Medien"

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    Wenn wir zusammenhalten, werden wir den Teufel aus der Hölle schlagen.

    Otto von Bismarck
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  11. #11
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    Der Titel der Rezension hat einen kleinen aber bedeutenden Fehler. Er müsste vielmehr heissen:

    "Die Darstellung des Islams in der christlichen Presse.

    Und das das Christentum mit anderen Religionen nicht gerade zimperlich umgeht ist allseits bekannt. Die Blutlachen sind ja noch nicht mal getrocknet, da hat man unter anderem Vorwand andere Feldzüge gestartet, siehe bibeltreue Soldaten und Söldner im Irak und in Afghanistan
    Zitat Zitat  

  12. #12
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    Zitat Zitat von nemrut Beitrag anzeigen
    Der Titel der Rezension hat einen kleinen aber bedeutenden Fehler. Er müsste vielmehr heissen:

    "Die Darstellung des Islams in der christlichen Presse.

    Und das das Christentum mit anderen Religionen nicht gerade zimperlich umgeht ist allseits bekannt. Die Blutlachen sind ja noch nicht mal getrocknet, da hat man unter anderem Vorwand andere Feldzüge gestartet, siehe bibeltreue Soldaten und Söldner im Irak und in Afghanistan
    Genau! Sicher ist die jüdische und hinduistische und [...] Presse viel fairer und liebevoller zum Mohammedanismus, als etwa der blutrünstige Osservatore Romano.

    Danke für Ihren so gut durchdachten Hinweis! Sie denken mindestens so klar, wie die Institutsbetreiberin Schiffer ...


    m.
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  13. #13
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    Zitat Zitat von miles Beitrag anzeigen
    Genau! Sicher ist die jüdische und hinduistische und [...] Presse viel fairer und liebevoller zum Mohammedanismus, als etwa der blutrünstige Osservatore Romano.

    Danke für Ihren so gut durchdachten Hinweis! Sie denken mindestens so klar, wie die Institutsbetreiberin Schiffer ...


    m.
    Da ich weder jüdische noch hinduistische Medien verfolge, kann ich mich zu ihnen nicht äussern. Zu welcher Verleumdung das Christentum fähig ist, darüber brauche ich sie als Deutscher sicherlich nicht aufzuklären. Von den Gewaltexzessen ganz abgesehen.
    Zitat Zitat  

  14. #14
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    Zitat Zitat von bigberta Beitrag anzeigen
    habe ich mittlerweile bei mir gepostet. Ich habe jetzt aber keine Lust, das mit copy&paste hier rüberzuziehen:
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    Leider ist der link down ... weiß jmd., was aus der dicken Berta wurde? Ist die jetzt als voodoo-Trommlerin unterwegs, oder macht die nun bei den Scientologen mit?


    m.
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  15. #15
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    Zitat Zitat von nemrut Beitrag anzeigen
    Da ich weder jüdische noch hinduistische Medien verfolge, kann ich mich zu ihnen nicht äussern. Zu welcher Verleumdung das Christentum fähig ist, darüber brauche ich sie als Deutscher sicherlich nicht aufzuklären. Von den Gewaltexzessen ganz abgesehen.
    Sie als Deutscher ... sicher nicht. Machen Sie sich keine Mühe; davon bekommen Sie sicher nur Kopfweh.


    m.
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