Wenn das Schächten barbarisch und verboten ist, warum soll es dann Ausnahmen geben und wieso ist die Einfuhr von geschächtetem Fleisch erlaubt? Über die deutsche Rechtsprechung kann man sich nur amüsieren, alles wischi waschi.
Du vermischt hier einiges. Selbst Grundrechte sind grundsätzlich einschränkbar (und dieses wiederum nur beschränkt) und werden auch gegeneinander abgewogen. Die Menschenwürde ist natürlich ausgenommen - diese ist nicht Abwägungsfähig und gilt absolut. Es ist dem deutschen Recht immanent, dass es Ausnahmen geben muss, wenn Grundrechte sonst unzulässig tangiert werden. Auch ist es durch Gesetz meist nicht möglich, alle möglichen Situationen vorherzusehen oder miteinzubeziehen. Das erledigen dann Gerichte im Einzelfall. Das hat gar nichts mit einer inkonsequenten Haltung zu tun.
Ein Kumpel von mit hatte alles gegessen was ein Schatten warf und ich war Zeuge wir er fast 30 Hot-Wings runterdrückte... Paar Wochen später kommt er aus dem Urlaub wieder und sagt er ist Vegetarier. Er hat erstmal ne Weile gebraucht bis er mich wirklich überzeugen konnte, aber er hältst durch. Hätt ich nie gedacht:D
Ich bin überzeugt davon, dass uns zukünftige Generationen moralisch verurteilen werden, was unseren Fleischkonsum und die Tierhaltung betrifft. Mir selbst läuft jedoch bei einem blutigen Steak immer noch das Wasser im Mund zusammen und ich stelle Kontakt her zu meiner tierischen Seite.
... jetzt bekomme ich Hunger auf Fleisch... nein, Tofu ist kein Ersatz, leider.
Ort : zwischen DE / TR / GE halt wo es was leckeres (u. Kaffee) gibt :)
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gib mich FLEISCH.....
eben noch frustriert raus gelaufen zum nächsten KÖZ Ocakbasi also Steindamm...:clap:
erst mal zu Nevzat gesat: ey alder bald gibed kein Totes Tier mehr also gib mich halbes schwein auf ocakbasi ( bir bucuk Kuzu kaburgasi) für nicht eingeweihte. :koch: kann ich euch nur empfehlen...das halbeschwein :lach: und das Lokal...
ach sag ich euch leutz....
ICH LIEBE TOTE TIERE habba habbaaaaaa:brüll:
Asl Vegetarier würde man normalerweise nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf andere tierische Produkte wie Eier, Milch und Joghurt verzichten.
Das tue ich auch. Ich bin Veganer. Ich wußte nur nich ob der Begriff geläufig ist. Nach 40 Jahren DDR hat man irgendwie mehr Lust auf pflanzliche Kost::yippie:
eben noch frustriert raus gelaufen zum nächsten KÖZ Ocakbasi also Steindamm...:clap:
erst mal zu Nevzat gesat: ey alder bald gibed kein Totes Tier mehr also gib mich halbes schwein auf ocakbasi ( bir bucuk Kuzu kaburgasi) für nicht eingeweihte. :koch: kann ich euch nur empfehlen...das halbeschwein :lach: und das Lokal...
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Da war ich noch nie. Ist doch eher am Hauptbahnhof als am Steindamm.
Umar ibn al-Khattab (ra) sagte: „Lasse dich nicht von jenen täuschen die den Qur´an rezitieren. Seine Rezitation ist nichts als Rede – doch schaue auf jene die danach handeln.“ [Al-Khatîb,Iqtidâ Al-Ilm Al-Amal nr. 109]
yep so iset :[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
bei diesen Urfa KÖZ gedönze in Altona und Steindamm da schmeckt es mir nicht so ....
aber das ist ja wieder eine geschmackssache...gelle
Ich liebe Köz-Urfa in Altona. Aber wenn du mich mal zum Essen einladen willst bin ich dabei. *grins*
Umar ibn al-Khattab (ra) sagte: „Lasse dich nicht von jenen täuschen die den Qur´an rezitieren. Seine Rezitation ist nichts als Rede – doch schaue auf jene die danach handeln.“ [Al-Khatîb,Iqtidâ Al-Ilm Al-Amal nr. 109]
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Zitat von Der Schakal
Ich liebe Köz-Urfa in Altona. Aber wenn du mich mal zum Essen einladen willst bin ich dabei. *grins*
wir wollten uns doch sowieso mal treffen ....oder nicht ....
schei.....eeeeeee da waren die Deutschen uns in die quäre gekommen ....
ich wusste da war noch so ein schmerz....aua tut immer noch so weh :buuh:
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09.07.2008 Zentralrat der Juden und Türkische Gemeinde gegen Verbot
"Schürung religiöser Vorurteile"
Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Juden und die Türkische Gemeinde in Deutschland haben sich gegen ein Verbot von Schächtungen ausgesprochen. Der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer, warf der Bundestierärztekammer, die ein solches Verbot gefordert hatte, das Schüren religiöser Vorurteile vor. Der Tierschutzgedanke habe im Judentum bereits gegolten, lange bevor es Tierschutzorganisationen gegeben habe, sagte er am Mittwoch in Berlin. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, sagte, es gebe im Islam Methoden, die Tiere ohne Qual zu töten.
Kramer erklärte, im Judentum sei das Schächten präzise geregelt, nur Ausgebildete seien dazu befähigt. Durch den gezielten Kehlenschnitt verliere das Tier in Sekunden das Bewusstsein. «Wer beim Schächten von entsetzlichen Leiden und Schmerzen der Tiere spricht, aber beispielsweise die Bolzenschuss- oder Elektroschockmethode beim herkömmlichen Schlachten für vertretbar hält, der verspielt jede Seriosität und Glaubwürdigkeit.»
Die Schlachtung ohne Betäubung ist religiöser Brauch im Islam und Judentum. Dafür ist eine Ausnahmegenehmigung nach dem Tierschutzgesetz nötig. Jährlich werden nach Schätzung der Tierärztekammer in Deutschland bis zu 500 000 Schafe geschächtet.
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In der Türkei ist Schächten in einem Schlachthof ohne Einschränkung erlaubt. Trotzdem ist die Betäubung der Tiere in vielen türkischen Schlachtbetrieben üblich. medien-mittweida.de liegt eine Stellungnahme des Hohen Amtes für religiöse Angelegenheiten der Türkei zu diesem Thema vor.
Die Ablehnung der Verfassungsbeschwerde des hessischen Metzgers Altinküpe hat die Diskussion um das Schächten von Tieren ohne Betäubung in Deutschland erneut entfacht. Darüber berichtete medien-mittweida.de am 15. Dezember 2008. Im gesamten Land äußerten sich Religionsanhänger und Tierschützer zu der Thematik. In Deutschland ist das betäubungslose Schächten seit Jahren ein heikles Thema. Doch wie sieht die Situation in der Türkei aus? Einem Land, in dem sich ein Großteil der Bevölkerung zum Islam bekennt und es keinerlei Vorschriften zur Betäubung von Tieren gibt.
Perfektionismus als Grundprinzip
Das Hohe Amt für religiöse Angelegenheiten in der Türkei legt Wert darauf, dass das Schächten vorschriftgemäß abläuft. In der aus dem Türkischen übersetzten Stellungnahme heißt es:
"Die islamische Religion hat den Perfektionismus zum Grundprinzip erklärt. Im Bezug auf das Schächten erwartet sie von ihren Gläubigen auch diese Gründlichkeit. Aus diesem Grunde soll das Schlachttier weder gequält werden, noch unnötig leiden. Der Schlachtvorgang soll nur von fachkundigem Personal schnell vollzogen werden. […]
Um unnötige Aufregung zu vermeiden, sollen die Tiere während des Schlachtvorgangs getrennt und ohne Blickkontakt zueinander gehalten werden.
Die Betäubung der Tiere vor dem Schächten, ist nicht gegen den islamischen Sinn des Schächtens. Lediglich darf das Tier während oder auf Grund der Betäubung nicht sterben."
Dass dies nicht nur der Meinung von Dr. Muzaffar Sahin, dem Verfasser der Stellungnahme entspricht, zeigt die Praxis. Der größte Schlachthof der Türkei, "Tansas" in Izmir beispielsweise, verwendet seit mehreren Jahren eine Elektrobetäubung für Schafe und eine Schlagschussbetäubung für Rinder, bevor die Tiere geschächtet werden. Die Betäubungsmethoden und –geräte wurden dem Schlachtbetrieb von "Animal Life- Tierschutz ohne Grenzen" erklärt und zur Verfügung gestellt. Laut Aussage der "Animal Life"- Mitarbeiter wurden die Betäubungsverfahren mit großer Akzeptanz aufgenommen. Generell scheint die Betäubung der Tiere vor der Schächtung in der Türkei viel Zuspruch zu finden, wie auch Ullrich Dittmann vom "Arbeitskreis für Tierschutz" feststellt. Demnach fehlen häufig nur die finanziellen Mittel, um einen türkischen Schlachtbetrieb mit dem Betäubungsgeräten auszustatten.
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